1zu160 - Forum



Anzeige:
Menzels Lokschuppen: Ihr N-Spezialist am Rhein

THEMA: Kaufberatung Fleischmann BR65

THEMA: Kaufberatung Fleischmann BR65
Startbeitrag
mixdorff - 01.10.17 08:50
Hallo miteinander,
Gestern habe ich die Wiederbelebungsversuche bei meiner Fleischmann BR65 endgültig aufgegeben. Ich hatte mir da vor langer Zeit mal offensichtlich ein völlig heruntergekommenes Exemplar andrehen lassen, bei dem die Räder eierten und das Getriebe komplett ausgeschlackert und sogar die Chrombeschichtung der Räder bis aufs Messing heruntergefahren war. Nun suche ich ein besser erhaltenes Exemplar, weil ich das Modell natürlich prinzipiell attraktiv finde. Dabei habe ich mich daran erinnert, dass es verschiedene Versionen gibt. Der wesentliche Unterschied scheint dabei im Antrieb zu bestehen, der früher - wie bei meiner - auf drei Achsen erfolgte und bei jüngeren Auflagen nur auf einer. Bestehen zur Taumelfreiheit und Zugkraft bei euch Erfahrungen, die eher in die eine oder andere Richtung deuten? Habe in der Sache auch eine Suchanzeige in den Kleinanzeigen eingestellt.
Schönen Sonntag,
Hansjörg

Hallo Hansjörg,

ich habe die alte Ausführung (7065) ohne feines brüniertes Gestänge. Später gab es unter der gleichen Nr. das  Modell mit dem brünierten Gestänge.
Antrieb ist auf 3 Achsen mit Zahnrädern, die 1. Kuppelachse läuft aus "sympatie" mit.
Habe sie mal spontan aus den Dornröschenschlaf aufgeweckt. Die ersten 10 - 20 Meter Fahrstercke ist sie etwas unwillig gewesen, Fleischmann typisch wie ich finden, jetzt schnurrt sie schön langsam (Schnecke!) analog vor sich hin.
Läuft ohne Probleme und zieht auch für gut was weg - 4 4-Achser Personenwagen

Das Gestänge habe ich mit einem Brünierstift ein wenig behandelt, kommt ganz gut rüber und dauert keine 2 Minuten. habe ich mit einer 85 auch gemacht und ist beim Stammtisch auch erst beim 3. hinschauen dem ein oder andern aufgefallen.

Habe ich mal auf einer Börse - nach dortiger Testfahrt - erstanden.

Gruß Detlef
Hallo Detlef,
Danke für die Rückmeldung! Diese Unwilligkeit beim Starten habe ich neben der BR65 auch bei der 23 und 50 erlebt. Es gibt ja diese neueren Auflagen 706501 oder 705181, von denen ich mal annehme, dass sie diesen Antrieb auf einer Achse haben. Falls jemand beide Typen hat, würde mich interessieren, wie die Erfahrungen sind.
Beste Grüße,
Hansjörg  
Hallo Hansjörg,

auf den Waschzetteln auf der GFN HP sieht es auch so aus das die 706501 / 706581 (Digitalausführung) nur ein angetriebenes Zahnrad haben aber den gleichen alte Motor. und genau den halte ich für das träge Anfahrverhalten nach längerer Standzeit für verantwortlich. das habe ich bei mehreren GFN Modellen aber auch bei alten Arnold Loks kenn ich das. Etwas mit höher Drehzahl fahren lassen und die laufen danach sehr willig. Und überfettet mit alten harzigen Fett ist kein Modell davon.
Abhilfe wäre da vielleicht ein Faulhaber / Maxon Motor, aber der kostet
Bliebe bei den neueren Modellen immer noch die nur 1 direkt angetrieben Achse, aber die hat immerhin den Haftreifen drauf.

Gruß Detlef
Hallo Detlef,
So mache ich das auch immer. Es wäre aber interessant zu wissen, ob es wegen der einzelnen angetriebenen Achse mehr Probleme gibt. Was ich allerdings bisher gesehen habe, war noch die 7065 mit Antrieb auf dreien.
Beste Grüße,
Hansjörg
Hallo Hansjörg,

ich hatte vor vielen Jahren eine 65 neu gekauft, mit brünierten Radsätzen und 3 Achsantrieb. Die lief viele Jahre problemlos, bis dann vor ca. 3 Jahren der Motor trotz Reinigung usw. nicht mehr so wirklich wollte.... Da habe ich einen Glockenankermotor von SB eingebaut (wie bei vielen anderen meiner Loks) und seit dem nur noch Freude an dieser schönen Lok....
Eine BR 62 GFN mit nur einer direkt angetriebenen Achse und original Motor befindet sich bei mir problemlos im Einsatz, seit dem das Modell auf den Markt kam. Dieses Model ist konstruktiv einfach toll gelungen!
Ebenso die Piko 82, da könnte ich mir auch eine zeitgemäße BR 66 vorstellen....

Gruß
Gabriel

Hallo Gabriel,
Stimmt, die 62 läuft auch sehr gut, obwohl man sie recht vorsichtig anpacken muss. Inzwischen habe ich dank meiner Kleinanzeige eine "neue" 65 gefunden und freue mich darauf. In meiner alten 65 war ein Standard-Dreipoler, der aber auch schon üble Funksignale von sich gab.
Beste Grüße,
Hansjörg
Soweit mir bekannt, ist auch in neuereren BR65 noch der gleiche Dreipoler verbaut.
Die 65 hat den Motor geneigt eingebaut.
Dadurch kann leicht Öl von der Schnecke in Richtung Kollektor wandern und diesen verschmutzen.
Das führt zu Funkenbildung.
Die 65 gehörte zu den wartungsintensivsten Loks meines Fuhrparks bis ich alles überschüssige Öl entfernt  hatte.
Seither läuft sie problemlos.

Jürgen H.


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;