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THEMA: Kurzschluß, was nun?

THEMA: Kurzschluß, was nun?
Startbeitrag
Ingolf [Gast] - 16.03.03 10:51
Hallo!
Bin Einsteiger und habe ein kleines Problem. Nach dem Verbinden der letzten Gleise fuhr alles so seltsam langsam. Habe mir da wohl ein paar Probleme (Kehrschleife, Kurzschluß) eingebaut. Habe mir die beiden Möglichkeiten hier unter "Elektrik" schon angeschaut (bin allerdings nicht so ein begeisterter Lötkolbenfan).

Ist eine neue Streckenführung sinnvoller oder muß ich doch zum Lötkolben greifen? Möchte natürlich mit jedem Zug überall hin fahren können und nicht 2 oder 3 unabhängige Strecken haben (baue analog, Minitrix). Gibt es schon fertige Lösungen auf dem Markt?

Gruß und Danke für Infos
Ingolf

Ja, wenn Du Deine verdeckten Kehrschleifen identifiziert hast, kannst Du diese abtrennen und z.B. mit dem Kehrschleifenmodul von Lenz anschliessen. Du musst aber bedenken, das durch die automatische Umpolung des Streckenteils Du auch am Fahrregler umpolen musst. Es gibt auch fertige Diodensätze, z.B. von GFN, das mit der Umpolung am Fahrregler ist aber dasselbe
Reinhard
Hallo!
Danke für die Info.
Wer ist GFN (Homepage ?). Lenz habe ich gefunden, werde mich da mal schlaumachen (benötigt man für jede Kehrschleife (ich habe 2) ein Kehrschleifenmodul?)).
Gruß
Ingolf
zu1) G ebrüder F leischmann N ürnberg
zu2) Pro Kerschleife ein Modul

Gruss HeNdrik
zu 1) müssen wir denn statt Mx für Minitrix jetzt FTG schreiben (Firma Trix Göppingen) ? :)
Norman.
Nein, wir schreiben MTX weil Mx ist kein TLA, got it? :=)
Hallo Ingolf,

seltsam langsam ???  Das könnte natürlich auch daran liegen, daß Du zu wenig Einspeisungen für den Fahrstrom vorgesehen hast. Alle zwei bis drei Meter sollte schon eingespeist werden.

Gruß Holger
Hallo!
Danke für den (die) Tip(s). Habe zwar im Moment nur eine Einspeisung, wenn ich jedoch meine Kehrschleife unterbreche, so gibt die Lok wieder richtig Gas.
Gruß
Ingolf

Hallo Ingolf,

mit den Abkürzungen hatte ich am Anfang auch meine Probleme. Schaue einfach mal unter dem Link INTERAKTIV unter Abkürzungen nach. Dort wirst du das gewünschte finden.

Gruß aus S-H
Hallo Peter W - no, I don´t get it - was ist denn TLA jetzt wieder? Ich weiß das hier ist OT aber AISI ther R 2 mny Abk in diesen Postings (gibt´s für Posting k Abk?) Da es noch kein DIN oder NEM Regel gibt (kann nicht lange dauern)werde ich weiterhin Fl und Mx schreiben, und Murkslin gefällt mir auch besser als M*. Klär mich bitte auf mit TLA - mit TLC hat es wohl nichts zu tun? (lol) CU&BFN ;);)  Norman.
He, gehts auch in Hochdeutsch ???  
TLA heisst ´Three Letter Acrynom´, also Dreibuchstabenabkürzung.
Walter Zöller behauptet im MIBA-Forum, dass die häufige Einspeisung Stuss ist. Die Schiene habe allemal den grösseren Querschnitt als ein Draht.
Nehmen wir an, er hat recht, und einiges spricht dafür, müssten wir uns doch nur um gute Brücken an den Schienenverbindern bemühen, oder?

Was sagen die Elektroexperten dazu?
Mit dem grösseren Querschnitt stimmt , .....aber jeder Steckkontakt hat einen
Übergangswiderstand, und an jedem Widerstand fällt eine Spannung ab.
Und wenn man dann auch noch Arnoldgleise hat ......
Also: schön alle 2 - 3 Meter einspeisen, oder Gleise verlöten.

Gruss Walter
Abgesehen von den Übergangskontakten an den Schienenstössen und Weichen (die man ja verlöten bzw. mit Draht überbrücken könnte) besteht das Problem der Leitfähigkeit der Schienen. Neusilber hat einen höheren Widerstand per Meter als Kupferdraht.

Peter W.
Was H. Zöller geschrieben hat, ist schon so ok.
Der Vergleich des Leitwertes und somit des Widerstandes von Neusilber und Kupfer, mit dem besseren Wert für Kupfer ist auch richtig. Allerdings ist der Querschnitt der Schiene erheblich größer als der eines in der Regel verwandten Kupferanschlußdrahtes. Auf eine alle 2 - 3 Meter erforderliche Einspeisung kann getrost bei Verlötung der Gleise mittels Schienenverbinder verzichtet werden. Vorausgesetzt, die Lötstelle ist ordentlich und sauber ausgeführt. Ein Verkleckern oder nur Anheften bringt einen zusätzlichen Übergangswiderstand und somit Spannungsverlust mit sich.
Bei Einbauen von Blockstellen und separaten Stromkreisen, was bei vielen großen Analoganlagen der Fall ist, muß man sowie so die verschiedenen Stromkriese immer wieder erneut, bedingt durch Schienentrennstellen, Isolierverbinder, einspeisen.  Hier vermute ich, daß es sowie so zu vielen Einspeisungen, im Schnitt so alle 3 - 5 Meter kommt.
Bei einer Stromaufnahme von ca. 0,75 bis 1,5 Ampere für höchstens 2 Züge mit Beleuchtung in solch einem Gleisabschnitt reichen die normalen Einspeisungen. Will man allerdings eine Einspeisung für längere Gleisabschnitte vornehmen, also keine Blockstellen etc. was ja im Digitalbetrieb möglich ist, muß man die mögliche Stromstärke anhand der Einzelleistungen ermitteln und danach die Zuleitungsquerschnitte berechnen, oder weitere Einspeisungen vornehmen. Generell sollte man bei nur wenigen Einspeisungen die zur Einspeisung führenden Anschlußleitungen mit etwas stärkeren Querschnitten als die üblichen Anschlußlitzen, versehen.
Bei meiner Anschlußvariante mit immer 3 Blockstellen pro Festspannungseinspeisung auf einer Strecke von ca 8 - 10 Meter, speise ich jeden Block ein. Es können höchstens gleichzeitig 2 Züge in diesem Streckenbereich fahren, also ca. 1 Ampere.
Hierbei konnte ich keinen nennenswerten Spannungsabfall feststellen. Die Zuleitung von der Festspannungsquelle zu den Einspeisepunkten habe ich mit  0,75 bzw. 1,0 qmm Kupferlitze ausgeführt. Von diesem Punkt erfolgt dann das kurze Leitungsstück von höchstens 20 - 50 cm mittels normaler Litze. Dies System hat sich bei mir bewährt.
H-W
@ Hans-Werner,
ich habe die gleichen Erfahrungen und denke, dass Mehrfacheinspeisung in einen ungetrennten Schienenabschnitt Nonsens ist. Den Schienenverbindern (PECO!) traue ich aber nicht über den Weg. Erstmal sind sie zwar unauffällig, aber labberig und dadurch mechanisch unzuverlässig. Mehrfaches Probieren bei der Gleisverlegung führt oft zum Ermüdungsbruch. Ich habe mir angewöhnt, an einigen Trennstellen kurze Kabelverbindungen anzulöten. Löten sollte ohnehin obligatorisch sein.

Ich habe keine wissenschaftliche Erklärung aber nach meinem Eindruck lässt sich PECO schlechter löten als Wettbewerbsfabrikate.

Gruss
Cox
@Cox,
die gleichen Erfahrungen mit Lötung bei Peco habe ich auch gemacht. Roco lassen sich besser verlöten.
Bedingt durch meine spezielle Versorgungsart meiner Anlage mit Blöcken, kommen sowieso so alle ca. 4 m Einspeisungen vor. Da ich bisher die Weichen nicht verlötet habe, fällt mein besonderes Augenmerk auf die Verbinder bei den Weichen. Dort eine schlecht leitende Verbindung und schon laufen die Loks entsprechend. Ich überlege noch, ob ich die Außenschienen der Weichen bei neuralgischen Stellen in Weichenstraßen nicht doch mit in die Einspeisung einbeziehen soll. Da die Einschotterung bei mir so ziemlich zum Schluß kommt, kann ich noch entsprechend reagieren und so Verfahren.
H-W
Ich habe eigentlich bei Peco keie schlechten Erfahrungen mit Löten gemacht,allerdings gehe ich auch mit 450°C an die Sache ran....
@ Thomas,
du hast recht, mit Temperaturen um 450 Grad löten sich die Peco auch gut. Ich hab  es eben aus probiert.
H-W
... und wie stellt ihr es an, dass die Kunststoffteile (Schwellen) nicht sofort zusammenschmelzen?

ismael
Beim Löten von Neusilber empfielt es sich ein Flussmittel zu verwenden, da Neusilber gerne eine Oxidschicht bildet, die sich schlecht Löten lässt. Eine winzige Menge Lötwasser (Zitronensäure plus Kupfersalz) mit dem Pinsel an die Lötstelle gebracht hilft.
Gegen schmelzendes Plaste hilft Schnelligkeit, eine oder zwei Festhaltepinzetten und nachher pusten.

Edward
Ich löte an den Flexgleisen an einer Stelle,wo das Schwellenband unterbrochen ist.Bei 450°C ist es möglich,so schnell zu löten,daß die Schwellen keinen Schaden nehmen.Besser bei 450°C kurz löten,als bei
200°C herumbraten.Das gilt übrigends auch für Teile wie LEDs.Voraussetzung ist natürlich eine Bleistiftlötspitze,die das Schwellenband nicht berührt und 0,5mm Lötzinn.
Ich benutze auch kein separates Flußmittel,das Kolophonium im Lötzinn reicht völlig aus.Die Verbindung ist bombenfest.Es ist wohl wirklich eine Frage der Temperatur.

              


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