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THEMA: Spannzangen für Proxxon Micromot

THEMA: Spannzangen für Proxxon Micromot
Startbeitrag
damp23Lok - 20.05.17 21:03
Hallo,

ich suche Spannzangen für die Proxxon Micromot Geräte um auch ganz kleine Bohrer (0.2 mm Durchmesser) einspannen zu können. Die kleinste von Proxxon ist dafür zu groß. Ich habe das Bohrfutter versucht, aber das ist so ungenau, dass das nicht zu verwenden ist, weil der Bohrer viel zu sehr eiert.
Ich habe versucht passende Spannzangen zu finden, habe aber nicht gefunden. Hat jemand einen Tipp für mich?

Ich weiß, ich kann natürlich Bohrer mit breiterem Schaft kaufen, die sind aber deutlich teurer und gerade die ganz kleinen brechen einfach schnell.

Grüße,
Moritz

Hallo,
es gibt natürlich Spannzangen für die Miromot,
wo man 1mm Bohrer einspannen kann.

Es ist aber lästig stets die Spannzange mit zu wechseln.

In einem Bohrmaschinenset, sind sie, zu allem sonstigen Überfluss mit drin.

http://www.ebay.de/itm/PROXXON-MICROMOT-Stahlsp...d:g:NYAAAOSw~bFWKK1L

https://www.amazon.de/Proxxon-MICROMOT-Stahlspa...-28940/dp/B000S89UGO

L,G.
Lutzl

Hallo,

soweit ich weiß gibt es keine kleinere als eben die 0,8 - 1mm. Das Bohrfutter ist, wie du selbst schreibst, zu unpräzise.
Proxxon selbst wirbt ja mit der Präzision der 3-teiligen Spannzange, die unter 1mm vermtl. kaum ( bezahlbar ) herzustellen ist.
Wirklich exakt ginge das nur mit den Spirec-Bohrern (1mm Schaft), aber eben, teuer.

Ich hatte mal zufällig das Glück passende MS-Spannzangen zu erwerben. Einmalig und nie wieder ähnliches gefunden. Aber auch hier muss man mehrmals die exakte Position ausprobieren.
M.E. die einzige Möglichkeit da Bohrer mit unter 0,8mm einzuspannen. Leider aber auch immer mit Verzicht auf die gewünschte Präzision.

VG
Christian



Also,
unter 1,0 mm arbeite ich mit einem Handkloben,
für Zimmerer.

Günstig und reicht für unsere Genauigkeit.
http://www.ebay.de/itm/Handbohrmaschine-Handklo...3:g:rl8AAOSwVm5Y9Czc


L.G.
Lutzl

Hallo.
Ich verwende mit der Proxxon oft 0,3 mm Bohrer mit dem Bohrfutter. Probleme mit eiernden Bohrern gibt es nur, wenn sie weiter als etwa 0,7 cm aus dem Bohrfutter herausragen, was aber auch mit der Stablität der dünnen Bohrerchen zusammen hängt. Da man mit diesen kleinen Bohrern eh kaum sehr tiefe Löcher bohrt, reicht es wenn man sie sehr kurz einspannt. Nach meiner Erfahrung geht es am besten, wenn man das Bohrfutter bis zum leichten Anschlag zu dreht, erst dann den Bohrer einsetzt und dann ganz fest zu dreht.
Gruß,
Harald
Da ist wohl das Sinnfolste Bohrer mit 2,35mm Schaft zu nehmen. Da ist in dem Zangensatz ja auch eine dafür passende dabei.

Gruß von Karl - Michael
Hallo Moritz,

die kleinste Spannzange die ich habe ist für 0,6 - 1,0mm, original Proxxon.

Wie Lutzl schon schriebt, ein Stiftenklöbchen nehmen, ich habe meinen mal bei Fohrmann gekauft

https://www.fohrmann.com/de/stiftenkloebchen-o-0-3-20-mm.html

Gruß Detlef
Moin,

in der Augenoptik nehmen wir Bohrer mit 3,125mm-Schaft. Die sind echt Präzise und man bekommt diese als Fräsbohrer und als Bohrer bei verschiedensten Anbietern. Die Spannzangen bekommt man auch.

Jens
Hallo,

ja, so einen Handbohrer zum Einspannen habe ich auch, aber ab einer gewissen Anzahl Löcher macht es nicht mehr so viel Spass und wenn man in Metall bohrt dauert es ziemlich lange und wirklich rund dreht man ja auch nicht.@

@Harald: vielleicht hast du Glück und ein Bohrfutter ergattert was halwegs ok ist. Bei dem, was ich habe, sieht man deutlich dann einer der Metallspitzen, die den Bohrer halten, weiter innen sitzt als die anderen ... Der 0,3 Bohrer eiert vorne um etwa die Dicke des Bohrers selbst.

@Jens: Das Problem ist ja, eine Spannzange zu finden, die auch in die Proxxongeräte passt.

Dann brauche ich wahrscheinlich doch Bohrer mit 2,35mm Schaft, vielleicht nicht in all den Größen, in denen ich die normalen Bohrer habe.

Grüße und Danke,
Moritz
Nimm die 3,175 mm(1/8") Spannzange und kauf dir Bohrer mit 3,175mm Schaft. Die gibt es in allen Größen.
zB. hier: http://www.lerrox.de

Gruß
Stefan T.
Hallo Moritz,
ich verwende auch zwei Bohrfutter, die laufen eigentlich gut rund.

Viele Grüße
Carsten
Hallo,

bei einer "Anzahl" in Metall nimmt man eine Ständerbohrmaschne und einen
Kreuztisch oder zumindestens einen Handschraubstock.

Und natürlich HSS-Bohrer mit größeren Schaft, sonst wird´s nichts mit der Zentrierung.

Kann dass der "Kollege" denn nicht gleich schreiben?

Und welche Metalle oder Legierungen gemeint sind.
Denn ca. 80% aller Elemente sind Metalle.

L.G.
Lutzl

Zitat


bei einer "Anzahl" in Metall nimmt man eine Ständerbohrmaschne und einen
Kreuztisch oder zumindestens einen Zwinge.



"Man(n)" nimmt erst mal das, was man hat! Und wenn 0.3 auch 0.34 meint, dann ist Handbohrer absolut OK.

Zitat


Und natürlich...



Ein ordentliches Bohrfutter nimmt auch 0.3er Bohrer auf und erzeugt damit auch passende Löcher. Kann mich nicht erinnern je Probleme damit gehabt zu haben. Das das nicht ausreicht, damit ein Uhrengetriebe zu bauen, ist wohl nicht die Frage!

Zitat

Kann dass der "Kollege" denn nicht gleich schreiben?



Damit Du hier wieder was zu kammelen hast....

Zitat

Denn ca. 80% aller Elemente sind Metalle.



Klar! Und alle Werkstoffe bestehen aus Elementen und ohnehin wird hier jemand mit 'nem 0.3er Bohrer aus der Hand direkt in V4A bohren...

Und bereits im Ausgangsposting steht:
Zitat


Ich weiß, ich kann natürlich Bohrer mit breiterem Schaft kaufen, die sind aber deutlich teurer und gerade die ganz kleinen brechen einfach schnell.



Somit hat der Fragesteller durchaus schon seine Kenntnis von "besserem" Werkzeug kund getan. Eine "Belehrung" man könne auch einen Vollautomaten der Mikromechanik verwenden, ist also weder der Farge noch dem Thema an sich angemessen...

Und ich stell mir auch gerade vor, wie Deine Universalantwort in der Praxis funktioniert. Bohr mal ein paar Leitungsdurchführungen in die Fronten eines Metall-Lokkörpers. Hochkant auf den Kreuztisch unter der Ständerbohrmaschine... nee, irgendwie...   

Aua! Aua! Aua!

Gruß
Klaus




Hallo,

vielleicht habe ich auch nur ein sehr unpräzises Bohrfutter erwischt.
Ich wollte mir ohnehin irgendwann eine BIiegewelle zulegen und die gibt es ja nur Wahlweise mit Bohrfutter oder dem Spannzangensatz (und den habe ich schon). Mal sehen.

Die gebrauchten Bohrer sind interessant, dann macht es auch nichts, wenn mal einer kaputt geht.

Grüße,
Moritz
Hallo Moritz,

über wieviel Löcher reden wir denn?

Mit den Stiftenklöbchen habe ich mit einem 05 mm Bohrer so weit vorgebohrt das der Bohre nicht mehr wegrutscht, danach habe ich mit einer Bosch IXO und einem passenden Bohrfutter die Löcher weiter gebohrt. Das ganze bei einer Roco 290 für die Geländer. Rahmen in die eine Hand, Bohrmaschine in die andere Hand. Bei der IXO und dem Bohrfutter hast du keine hohen Genauigkeit im Rundlauf aber das war kein Problem, die Löcher (10 / Lok) sind alle was geworden. Bei 2 Loks hat es gerade mal einen Bohrer zerbröselt.

Gruß Detlef
Zitat


vielleicht habe ich auch nur ein sehr unpräzises Bohrfutter erwischt.



Vielleicht ist aber auch nur Dreck drin, vielleicht ein alter Span? Oder hast Du den Bohrer nicht tief genug gesteckt, so daß die 3 Keile nicht parallel laufen? Also ich hab hier Klein-Bohrfutter von  Dremel und die laufen rund genug. Klar, ne Spannzange kann mehr, aber darum gehts ja offenbar nicht.

Gruß
Klaus
@Teppichbahner

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Somit hat der Fragesteller durchaus schon seine Kenntnis von "besserem" Werkzeug kund getan. Eine "Belehrung" man könne auch einen Vollautomaten der Mikromechanik verwenden, ist also weder der Farge noch dem Thema an sich angemessen...



Es gibt einfach kein Bohrfutter oder Spannzange, die einen 0,3mm oder kleineren Bohrer sicher in einer Proxxon spannen kann. Ich hab auch erst Versuche damit gemacht und mit Klebesteifen umwickelt, damit es den Bohrer fassen kann. Das geht leidlich, ist aber unbefriedigend. Selbst viele Stiftenklöbchen sind mit so kleinen Bohrern überfordert.

Gruß
Stefan T.
Hallo,

es geht z.B. darum bei mehreren Weinert Formsignalbausätzen die 0,3mm Löcher aufzubohren. Ich weiß, das ist nur dünnes Messing, aber es sind einige Löcher, von Hand zieht es sich und da man nicht ganz rund von Hand drehen kann, muss man aufpassen. Und bei den Bausätzen ist eine gewisse Präzision notwendig. Ich hatte einmal ausversehen den 0,4mm Bohrer für ein Loch benutzt. Die Stellmechanik damit zuverlässig einzustellen war noch kniffeliger als ohnehin schon.
Oder praktisch wäre das auch um Löcher in Lokgehäuse zu bohren. Gerade hier "leihern" die Löcher beim Bohren von Hand schnell aus, weil das Plastik weich ist.

Das Bohrfutter ist sauber. Irgendwas stimmt da vielleicht mit den Federn nicht. Ich habe es aber nicht finden können. Das Bohrfutter bleibt auch bei einem 2mm Bohrer sehr ungenau, den man komplett durch steckt. Ich weiß, dass es mitterweile für alles Spezialwerkzeug gibt. Zum einen ist das eine Preisfrage, zum anderen auch eine Platzfrage. Ich habe keinen Raum, in dem ich das Werkzeug immer griffbereit liegen lassen kann und wenn man erst den ganzen Schrank ausräumen muss, um ein Werkzeug zu holen, dann überlegt man sich zwei mal, ob man das tut.

Ich werde wohl die Bohrer mit breiterem Schaft benutzen, dann bin ich den Ärger los :).

Grüße,
Moritz
Hallo Moritz


Bohrer mit 0,3mm Durchmesser brechen nun mal bedingt schneller so bald irgendetwas dem Bohrverfahren wieder spricht....

Bohrer aus HSS sind da etwas langlebiger und wenn man die mit einem etwas größeren Schaft nimmt, sind die auch in einem Bohrfutter, Spannzange ganz gut zu verwenden.
Bohrer aus Hartmetall sind natürlich "besser", aber sie nehmen Ungenauigkeiten beim Bohren sehr übel und brechen.

Hier mal ein Link wo man HSS Bohrer mit größeren Schaft bekommt, ob es noch Preiswerter geht habe ich nicht gegoogelt.


( http://www.mercur-versand.com/3-HSS-BOHRER-R-03-m-m-mit-235-mm-Schaft  )


Gruß Jens
Hallo,

Sorotec bietet neben Fräsern auch Bohrer an:

https://www.sorotec.de/shop/Zerspanungswerkzeug...M-Bohrer/bohrer3175/

Gruß, Roland
Hallo,

ein kleiner Nachtrag: Ich habe das Bohrfutter verwendbar bekommen indem ich zwei Unterlegscheiben in es hineingefummelt habe. So kann man auch die kleinen Bohrer einspannen. Aber obwohl die Maschine sehr leicht ist, ist sie mir für die dünnen Bohrer zu schwer, den ersten habe ich schon kaputt. Ich werde mal die Biegewelle versuchen (wenn ich eine habe), ich nehme an, die ist leichter.

Grüße,
Moritz
Moin,

bei derart dünnen Bohrern ist eigentlich ein Bohrständer zwingend notwendig. Aber jeder wie er will.

Gruß Kai
Hallo,

wie Kai in #21 schreibt ist bei Kleinstbohrern zumindest von 0,15 bis 0,50mm Durchmesser ob mit oder
ohne verstärktem Schaft, ein Bohrständer bzw.eine Drehbank notwendig.Ich als Repra-Dreher 40 Jahre beim EMUGE-Werk hatte GÜHRING-Bohrwerkzeuge in diesen Abmessungen mit 1mm Schaft.Bei den kleinsten Bohrerabmessungen kommt es auf höchste Qualität an.In der Firma wollte man dann um
Kosten zu sparen auf HARTNER-Bohrer umstellen,da GÜHRING in die Gewindebohrerfertigung einstieg
und so zum Konkurenten meines Arbeitgebers wurde.Dieses wurde jedoch zum Desaster.Bei Bohrver-
suchen erreichte ich bei den GÜHRIN-Bohrern eine 10-Mal höhere Standzeit.Wenn bei diesen Kleinst-
bohrern freihändig der nicht abbricht ist es Glück,und das ist bekanntlich rar.
Wichtig beim Bohren ist die richtige Schnittgeschwindigkeit,und auf kontinuierlichen Spanabfluss zu achten.


m.f.G.
Werner V.




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