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THEMA: LL Berkshire/Mallet (Zugkraft)

THEMA: LL Berkshire/Mallet (Zugkraft)
Startbeitrag
Georg Heiß [Gast] - 08.12.04 08:12
Hallo,

ich habe gestern meine LL Berkshire bekommen. Ich finde eine tolle Lok. Viele freistehende Teile, RP 25 Radsätze, läuft sehr gut und auch leise, frisch aus der Schachtel bereits etwas Auslauf (wird nach Einlaufzeit sicher noch besser). (Hallo deutsche Hersteller, bitte aufwachen (besonders einer): So sehen mittlerweile Dampflokmodelle aus). Im Vergleich zu MTX ein "Spottpreis".

Großer Nachteil: Die Zugkraft. Auf ca. 2% ca. 36cm Radius zieht sie schleudernd nur 13 MTL. Das gleiche Problem wie die Mallet. LL weigert sich da Hatfreifenachsen anzubieten. Die Radreifen scheinen mir auch so dünnn, dass da kaum eine Nut für welche einzufräsen ist.  

Frage: Hat schon jemand probiert den Loks Haftreifen zu verpassen? Oder anderweitig die Zugkraft erhöht (Mehr Gewicht dürfte nur begrenzt Erfolg bringen, die Loks sollten ja auf besagter Steigung mindestens 40 Wagen ziehen). Ich bin am überlegen mir den Tender motorisieren zu lassen (okay, wird teuer. Dürfte aber die beste Lösung sein. Messingfahrwerk mit Faulhaber). Hätte da noch jemand Interesse daran? Ich bringe die Loks am Wochenende jemandem vorbei, der sich die mal anschaut.

Viele Grüße
Georg

Hallo Steve,

sollen die von LL selber kommen? Vor längerer Zeit habe ich da mal was gelesen (ich glaube im Atlas Forum), war damals aber wohl Wunschdenken. Hast du Informationen? Das wäre natürlich billiger als eine Tendermotorisierung . Dann könnten ja auch für die Berkshire welche anstehen.

Viele Grüße
Georg
Hallo,

ich habe am Freitag meine von AAT bekommen. Schöne Lok (s.o). Nachdem ich sie auf die Schienen gestellt habe, brannte das Licht, Motor gab ein Lebenszeichen von sich,  sonst tat sich aber nichts. Grund. Gestänge verbogen, aber heftigst!
Eigenleistung war mir dann doch zu heikel. Lok zurück an Händler, hat keine mehr, Anfrage direkt in Baltimore, Na, mal sehen.
Die US-Kollegen sind überhaupt ziemlich sauer, denn enigen ist die Lok schon "verreckt", ziehen tut sie nicht so dtoll (s.o.) und billig ist sie auch nicht. LifeLike, Modelpower, Bachmann und ConCor, bei allen muss man aufpassen, dass man keine Zitrone kriegt. Kato ist da die rühmliche Ausnahme. Gut, habe ich bei Trix auch schon erlebt (G 12).
Aber es zeigen sich halt auch grundsätzliche Mängel der chinesischen/koreanischen Dampfer, die bei uns längst gelöst sind: eben Zugkraft, weil keine Haftreifen; Motor im Führerhaus (bei kleinen Loks unmöglich); zu großer Lok-Tender-Abstand, z.T. sehr einfache Detaillierung und billiger Motor (ModelPower!). Eigentlich bin ich US-Bahner geworden, weil mir halt die alten US Diesellloks aus den 40/50 Jahren so gut gefallen. Dann bin ich doch "schwach" geworden und habe mir einige US Dampfer gekauft.Ich glaube, ich bleibe bei meinen Diesels, die sind nämlich "gut und günstig" und stelle die "Schönheiten" als Models auf den BW Laufsteg! Der reine Luxus! Schade!

Wenn wir schon beim Thema sind. Ich hätte da noch eine Frage: Bis jetzt hab ich beim Direktimport aus den USA immer Glück gehabt, die (Diesel) Modelle waren alle in Ordnung. Was wäre aber, wenn ich ein neues Modell z.B. wegen technischer Mängel reklamieren müsste. Gibt es da zolltechnische Regelungen, dass die Zollgebühren von mir und dem Händler in so einem Fall nicht noch einmal gezahlt werden müssten (plus GLS!).
Vielleicht weiß jemand Bescheid.

Gruß  

dennyc
Hallo,
ich habe meine Lok über meinen lokalen Händler via Brawa gekauft, damit ich erst eine Probefahrt machen konnte.  Resultat: läuft prima, war aber etwas teurer als bei AAT.
Bisher habe ich die Lok nur leer laufen lassen, um sie etwas einzufahren.  Bei den LL Mallets habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Zugkraft nach dem Einfahren etwas besser wird.  Von Haftreifen würde ich aber abraten, es könnte den Antriebsstrang (über Treibstangen!!) überfordern.
Die Berkshire hat hinten einen so großen Überhang, daß man leichtestes Eiern durch Haftreifen sofort sehen würde.  Meine Loks bekommen deshalb keine zusätzlichen Haftreifen.
@dennyc: deshalb habe ich auch z.B. die Con-Cor 2-10-2 nicht bestellt.  Bei 4 Bachmann Spectrum Loks habe ich bisher immer eiernde Radsätze gehabt, auch wenn es nicht immer so stark auffällt.

Gruß Christoph
Hallo Chridtoph (@ 4),

wenn die Hafties auf den durch Zahnräder angetriebenen Achsen liegen, dürfte es eigentlich kein Problem geben.

Es ist schon etwas putzig, wenn ich vor meine riesige LL Mallet einen Trainmaster als Vorspann setzen muss, damit nennenswerte Züge bewegt werden können. Aber bei Life Like scheint man in diesem Punkt zu schlafen.

Erstaunt bin ich immer wieder darüber, dass unsere Modellbahnfreunde in Amiland zwar heftig über "Pizzaschneider"-Spurkränze meckern (zu recht, wie ich finde), aber mit gigantischen Abständen zwischen Lok und Tender oder auch zwischen Personenwagen-Faltenbälgen kein Problem zu haben scheinen.
Bei der Forderung nach Zugkraft gibt es dann wieder die transatlantische Einigkeit.

Es grüßt

Karl Schotter


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