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THEMA: Arnold E03 kreischt

THEMA: Arnold E03 kreischt
Startbeitrag
Marco F. - 07.12.04 14:18
Hallo,

meine Arnold E03 kreischt beim fahren. Ein Tropfen auf die Schnecke und deren Befestigung brachte Null Erfolg. Ich vermute trotzdem, dass das Problem irgendwo aus dem Schneckenbereich kommt.

Kann mir vielleicht jemand von euch einen nützlichen Tipp geben?


Schöne Grüße

Marco

Vielleicht kreischen die Motorlager?
Nee, glaub´ nicht, der Motor läuft ausgebaut ohne Nebengeräusche.
Moin Marco ,
>>... meine Arnold E03 kreischt beim fahren ...<<
immer ? oder nur ab einer gewissen Geschwindigkeit ?
Gruß ; AL,-me
@ 2
hatte ich auch bei einer E03. Der Motor "vibriert" in den beiden Kunststoffteilen (der "Motorbefestigung").
Ich habe den Motor mit zwei seitlichen 1mm Korkstreifen im Chassis "eingeklemmt". Seitdem ist Ruhe !
Gruß ; AL,-me
Servus Alf(red),

beim anfahren bzw. im untersten Geschwindigkeitsbereich kreischt sie nicht, erst wenn es etwas zügiger wird. Komischerweise trat das von jetzt bis gleich auf.
Meine zweite E03 von Arnold die ein paar Jahre älter ist, hat diesbezüglich noch keinen mucks von sich gegeben.

Werd´s aber auch mal mit etwas Kork oder so versuchen und das Ergebnis mitteilen. Dank Dir!


Gruß

Marco
Hallo Marco F.,

wird die Lok beim "Kreischen" auch langsamer? "Kreischt" die Lok dauernd oder mit Unterbrechung? Es könnte nämlich sein, daß ein geöltes Zahnrad mit der Seite an etwas reibt und mit dem Öl/Fett eine haftende Schicht aufbaut -- die Schicht löst sich kurzzeitig, um gleich wieder zu haften usw. Das ergibt so ein kreischendes Geräusch und die Lok vibriert.
Abhilfe: Zahnrad entölen und eine möglichst kleine "Beilagscheibe" aus Papier beidseitig auf die Zahnradachse aufziehen, so daß die Zahradseiten nicht mehr reiben können. Hat zumindes bei meiner 151er so funktioniert....

Interessierte Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
Drum: Kein Öl in die Getriebe!
klarer Fall: Motorlager!
kleinen!! Tropfen Öl ans Sinterlager des Motors und dann paßt!
MArtin
Also bei mir kreischt mein Eurosprinter. Danke für die ganzen Tipps, es sind also doch mehrere Möglichkeiten, wodran es liegen kann. Sinterlager des Motors, Schmierfilm, Motor vibriert in den Kunststoffteilen. *g*
Erstmal Danke an euch alle!

Michael´s beschriebener Grund, war die Ursache. Zahnräder ausgebaut, entölt, nun läuft ´se wieder ohne Nebengeräusche, das gute Stück.


Grüße

Marco
Solche Geräusche entstehen auch wenn die Kohlebürsten abgenutzt sind!
Das Kreischen liegt oft auch daran, dass die Plastikschläuche auf einer der Wellen durchdrehen. Der Motor dreht dann "ohne" Last hoch und die Abtriebswellen stehen das gibt gemeine Geschwindigkeitsdifferenzen.
Habe ich sowohl bei der E 03 als auch bei anderen Loks mit Schlauchantrieb erlebt. Nachsehen, auf welcher Seite der Schlauch rutscht, und dann dünnen Sekundenkleber reinlaufen lassen!
hab mich noch gefreut dass ich solche probleme nicht habe, und dann gestern fangen tatsächlich mein arnold ice3 und meine gfn 101 mit dem selben gekreische an...ist echt nicht zu glauben.

arnold ice3:

das kreischen verbunden mit einem wie blockiert wirkenden abbremsen des triebkopfes trat nur stellenweise auf der geraden auf, in kurvenfahrt war ruhe.
habe ich gestern auseinandergelegt, die antriebsräder alle komplett entfettet und mal an den ausgebauten einzelteilen gelauscht: der motor allein läuft top, motor mit schwungmasse verbunden läuft auch einwandfrei! also alles wieder zusammengebaut mit dem ergebniss, dass das geräusch noch viel schlimmer ist als vorher und jetzt zum kreischen auch noch ein fürchterliches quietschen dazu gekommen ist. den tip mit dem schlauchantrieb werde ich heute mal prüfen, da könnte was dran sein weil bombenfest sitzt das alles nicht gerade...

gfn 101:

gleiches problem wie beim ice: kreischen mit verzögerung auf geraden streckenabschnitten, geöffnet hab ich sie noch nicht. aber verbaut fleischmann denn nicht die antriebe ohne schläuche?!? dachte ich jedenfalls...

vielleicht hat noch jemand einen tip?

grüsse aus main-spessart

daniel
@13

Wie schon in Nr. 11 geschrieben, ich hatte so ein Problem bei einer Fleischmann V100 und bin bald verzweifelt, immer unter Last (also zusammengebaut) lautes Kreischen, Reinigen, Ölen alles ohne Erfolg - nach Wechsel der Kohlebürsten am Motor war das Problem weg, obwohl diese nicht sichtbar extrem abgenutzt waren.
@andreas: die kohlebürsten können nicht abgenutzt sein, da eben speziell der ice nagelneu ist und seine einrollrunden gerade erst hinter sich hat. woher soll da eine abnutzung kommen?

bei der gfn 101 könnte das evtl. sein, obwohl die auch erst ein jahr alt ist und kaum gelaufen ist.

abnutzungserscheinungen könnte ich nach anlageneinsatz schon eher verstehen...
@15

Meine Fleischmann V100 hatte auch gerade wenige Runden hinter sich, wie schon gesagt, die Kohlebürsten zeigten keine Abnutzungserscheinungen, trotzdem war das Problem nach dem Austausch behoben. Vieleicht ist das so ähnlich wie bei den Bremsen vom Auto, wo die Bremsbeläge manchmal quietschen obwohl keine Abnutzung vorhanden ist (Verglasung).
Hallo Daniel (#13),

das, was Du für Deinen Arnold ICE3 beschreibst, sind eigentlich genau die Symptome, die auch bei meiner 151aufgetreten sind. Hast Du die _Lager_ der Zahnräder nach dem Entölen wieder gefettet? Und nicht vergessen, nicht nur die Zahnräder, sondern auch die Seitenflächen, an denen sie anliegen, entölen! Meist haben die Zahnräder ein leichtes Seitenspiel, das sollte genutzt werden für eine dünne (!) Beilagscheibe möglichst geringen Durchmessers, damit die Zahnradseiten nicht mehr an eine andere Fläche herankommen.
Aus dem gleichen Grund haben diese roten und weißen Zahnräder (30/10) von Conrad einen dünnen Ring auf der Seitenfläche -- sieht im ersten Moment wie ein Gußgrat aus -- da kann sich keine Haftung aufbauen ...

Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael


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