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THEMA: Glasmachers/Getriebe-Umbau

THEMA: Glasmachers/Getriebe-Umbau
Startbeitrag
Jürgen W - 06.12.04 14:19
Habe mich heute mal an einen Umbau einer Fleischmann BR 50 mit Wannentender gewagt. Als Laie habe ich dafür 45 min gebraucht. Es ist kein Problem nach der Anleitung die Herr Glasmachers mitsendet den Umbau vorzunehmen. Werkzeug brauchte ich für die alte Schnecke abzuziehen auch nicht, ging so. Das Fahrverhalten der Lok ist nicht mehr wiederzuerkennen. Hatte sie vorher an einen Güterzug mit 58 Achsen und mußte immer mit überhöhter Geschwindigkeit fahren damit sie auch alle Steigungen hoch kommt. Ist jetzt nicht mehr nötig, sie fährt fast mit der gleichen langsamen Geschwindigkeit über die ganze Anlage. Auch beim Rangieren im Kriechgang sind jetzt die Fahreigenschaften hervorragend. Das wird nicht der letzte Umbau mit Glasmachers Getrieben.
Gruß

Jürgen

Was hast Du gezahlt und wie lange war die Wartezeit nach Bestellung?
Mit Porto 19,00 €. Bestellt 03.12.04, war auf Lager. Heute mit der Post gekommen. Die Maschine läuft jetzt so gut, möchte da garnicht mehr wegsehen.
Kann man nicht glauben das sowas ohne Fauli möglich ist. Habe schon mehrere Loks auf Fauli umgebaut, ist immer so ne sache mit Fräsen u.s.w. Danach hat man weniger Gewicht und die Zugkraft läst nach.

Gruß Jürgen
die gleich guten Erfahrungen habe ich mit meinen Glasmachersumbauten auch gemacht. Da kann man den Faulhaber vergessen. Wurde hier im Forum schon mehrfach erwähnt.
H-W
Hallo

ich habe den Umbausatz für die BR 38 und BR 56 von GFN zu Hause liegen. Wird am Wochenende eingebaut. Ich kann nur bestätigen, die Anleitung ist wirklich narrensicher. Also etwas für mich.
Ich habe bereits die BR 85 von Trix umgebaut. Das Ergebnis war einfach verblüffend.

Mfg
Thomas
Hallo,

klingt sehr gut, aus welchen Einzelteilen besteht dieser Umbau und gilt dieser für die alte oder neue Version der BR 50?

Danke, Marco
Hallo Marco
Glasmachers Umbau für GFN Loks besteht aus Sage und Schreibe einer oder zwei Schnecken(je nach Modell). Das genial einfache Glasmacher Prinzip ist eine Ersatzschnecke, die eine andere (flachere) Steigung hat. Dadurch erreicht er eine bessere Untersetzung. Also kein Motorenwechsel oder aufwändiger Getriebeumbau. sonder einfach alte Kunstoffschnecke ab neue Messingschnecke drauf, das war es ;)

Verwende einfach mal in der Suche den Begriff `Glasmacher´

Dirk
>>http://www.1zu160.net/test/glasmachers.php<<
... oder schau Dir mal Ismaels Test an (BR80- Umbau)
http://www.1zu160.net/test/glasmachers.php
Gruß ; AL,-me
zu 4.  Hallo Saartom, berichte doch mal Deine Ergebnisse mit der BR 38 von Fleischmann.
Erreicht sie nach dem Umbau noch Mühelos eine Geschwindigkeit von 80 km/h !
(13,8cm /Sekunde).
zu 8. Hallo Ritschel,
gerne berichte ich an dieser Stelle über den Erfolg oder Mißerfolg .

Grüße Thomas
Wenn ihr bei den Glasmachers Informationen stöbert, findest man Schnecken mit zwei möglichen Untersetzungen. Damit lassen sich eigentlich alle Loks vernünftig einstellen. Wer es bei voller spannung eben in Richtung echttempo möchte, nehme die höher untersetzte. Wer, wie ich mit Festspannungen fährt, nimmt eben die mit etwas geringerer Untersetzung. klappt auf jedem Fall.
H-W
zu 4.
Saartom, berichte mir dann bitte mal über die Fleischmann 56. Ich habe zu meiner die Schnecken ebenfalls bestellt wird aber wohl noch dauern. Wie bist Du eigentlich mit der zufrieden? Habe meine gebraucht gekauft (über eBay), was ich aber wirklich nie wieder tun werde. Jetzt nur noch neu. Dann gibt`s eben weniger aber man hat von vornherein mehr Freude. Beim auspacken war ich erfreut. War wirklich noch wie neu, aber beim ersten Fahrversuch fiel mir glatt die Kinnlade herunter! Es hat sich aber herausgestellt, das sie nur überölt war. Da ich ehemaliger H0er bin (und das in den 80er Jahren), war ich überrascht, das der leichte, zuerst von mir gar nicht bemerkte, Ölfilm auf den Schleifern ausreichte, diese zu isolieren. Leider sind die Dinger ja sooo dünn....  N ist wirklich extrem empfindlicher auf Verunreinigungen. Trotzdem hat sie aber wirklich eine schlechte Stromabnahme. Auf meiner provisorischen "Testplatte" fahre ich noch mit GFN-Gleisen und auf den Kunststoffherzstücken bleibt sie wirklich oft stehen. Deshalb habe ich mir auch noch den zusätzlichen Schleifer für den Tender bestellt. Gestängeklemmen habe ich allerdings überhaupt nicht (wird im Web oft als Problem genannt). Von den Proportionen ist sie ja wirklich ein feines Güterzugmaschinchen!

Gruß
Thorsten  
Bevor ich St. Glasmacher anmaile: kann mir vielleich Jemand sagen, was der Ausdruck " T! " neben dem Preis bedeuten soll?

Gruß
Wolfgang
>>Loks mit einem „T!“ hinter dem Preis für den Umbausatz haben große Toleranzen und sind daher schwierig umzubauen.<<
... wer lesen kann ist klar im Vorteil ...
Gruß ; AL,-me
Hier gibt es auch noch interessantes zu Glasmachers Getriebeumbau:
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_...s&sbereich=titel
H-W
Guten Morgen!

Die BR 38 von GFN habe ich gestern umgebaut. Das Ergebnis ist wiedereinmal verblüffend. Die Lok läuft seidenweich. Der Umbau war, dank der sehr ausführlichen Anleitung von Herrn Glasmachers, kinderleicht. Ohne Mühe konnte ich, trotz meiner grobmotorischen Finger, den Umbau durchführen.
Als nächstes kommt die BR 56 an die Reihe. Der Umbau dieser Lok wird etwas umfangreicher werden, da ich noch die Schleifer der mittleren Tenderachse zur besseren Stromaufnahme einbauen werde.
Ich werde an dieser Stelle wieder berichten.

Bis dann
Thomas
Thomas,
war das eine GFN BR 38 der älteren Generation, oder schon eine neuere?
Ich habe eine neuere, mit den feineren Gestängen und brünierten Rädern. diese fährt auch schon so recht ordentlich, vor allem nicht mehr so schnell und im unteren Spannungsbereich auch noch ordentlich. Die Version von vor Mitte Ende der neunziger Jahren war ein Renner mit weniger guten Langsamfahreigenschaften, die benötigt unbedingt ein Getriebeumbau.
H-W
Hallo H-W,
Meine 38er hat auch brünierte Räder und feines Gestänge, also ein neueres Modell. Die ging ab wie Schmitt´s Katze. Ansonsten waren die Fahreigenschaften schon vorher gut, halt eben viel zu schnell.
War schneller als die BR 103. Eine Zugbegegnung der beiden konnte im ursprünglichen Zustand unmöglich durchgeführt werden. Nun sieht das bei gleicher Spannung viel realistischer aus.

Thomas
Thomas,
bin gerade dabei, an meiner 56 genau das gleiche zu tun. Leider ist das mit den Kontaktstreifen für die mittlere Tenderachse ein Gefummel. Einfach unterschieben nach Beschreibung hält nicht. Da ich ungern dort löte (Kunststoff schmilzt ja sofort an), habe ích einfach ein Tröpfchen Sekundenkleber über Motorkontakt und Radschleifer geträufelt. Anscheinend ist dieser zwischen die Bleche gelaufen und hat diese auch noch isoliert! Grrrr. Oder mein Motor verursacht dort irgendein Schluss. Also, ich muss nachher mal sehen. Heute nacht um 03:00 hab ich`s alles irgendwie nicht mehr so mitbekommen . Tatsächlich muss man aber beim Getriebeaumbau wirklich mit der allergrössten Sorgfalt vorgehen. Es kommt auf ein 10tel Milimeter an! Habe das bei meinem bisher einzigen Umbau, einer GFN 218 so gar nicht sehen können. Diese machte allerdings auch kein Problem. Obwohl Hr. Glasmachers mir die Schnecken nach meinen Maßen gefertigt hat, mußte ich mit Tesafilm unterlegen. Immer mal wieder probieren. Entweder greifen die Schnecken zu wenig oder zu viel ein, so das alles klemmt. War das bei der P8 auch so? Dann muß ich noch ein Decoder einbauen....

Gruß
Thorsten
Hallo Thorsten,

das war bei der P8 auch so. Ich musste nach dem Einbau der Schnecke die Eingrifftiefe mit Tesafilm korrigieren, da beim ersten Fahrversuch die Lok keinen Mucks von sich gab. Nachdem ich dann 3 mal nachjustierte läuft die Lok nun super. Ob genug Platz für einen Dekoder ist kann ich nicht beruteilen da ich analog fahre und ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht habe.

Thomas
Thomas,
das stimmt mit dem großen Tempo der P8. Da ich nur auf der Strecke mit Festspannung ( 7 u. 8 Volt) - f und im Bahnhofsbereich mit Regler fahre, habe ich mit 12 Volt getestet. Nun wollte ich es wissen.So ab etwa 9 Volt wird die Lok merklich schneller und mit 12 Volt dürfte sie umgerechnet um 200 km/h fahren. Sollte ich zukünftig wegen anpassung der Loks mal mit höherer Spannung fahren, werde ich dann auch zum Glasmachers Schneckeneinbau, wie schon bei einigen Loks, zurückgreifen. Die BR 56 habe ich mir von Str. Glasmachers samt neuer zusätzlicher Stromaufnahme vom Tender umbauen lassen. Das hat sich gelohnt.
H-W
H-W
die Stromabnehmer am Tender sind ein muss für die BR 56. Sie war dermaßen anfällig für Kontaktprobleme, dass sie vor dem Umbau in der Schublade lag. Nun kann ich sie getrost zum Einsatz bringen. Kleine Ursache, große Wirkung.

Thomas
So, meine 56 ist nun umgebaut. Ich habe aber zuerst digitalisiert, da ich gerade an der Lok mal sehen wollte, was dieses ausmacht. Tatsächlich lässt sie sich so endlich auch halbwegs vorbildgetreu fahren. Läuft zwar noch nicht richtig frei, aber doch schon merklich langsamer als analog.
Mit den neuen Schnecken dann ist sie wirklich astrein! Ich habe dann mal die Geschwindigkeiten umgerechnet und war wirklich erstaunt, wie langsam ihre Höchstgeschwindigkeit von 65 bzw. 75 km/h (wurde in den 30er Jahren erhöht) überhaupt ist. Also für vorbildgetreues fahren ist der Umbau "Pflicht".
Hallo Thorsten,
kann mich Deiner Aussage nur anschließen mit einem Unterschied - Ich fahre analog!

Gruß Thomas
Hallo Gemeinde,

bin vor gut zwei Jahren auf die "Glasmacher-Schnecke" gestossen und seitdem überzeugt. Habe eine umgebaute V60 und V36 (Minitrix), beide Maschinen laufen jetzt mit ihren Serienmotoren einfach Spitze. Im Langsamfahbereich ist es eine Wohltat den Maschinen beim rangieren zuzusehen. Die Loks hängen voll am Analog-Regler. Seit drei Wochen hat mit JEns ein Schweineschnäuzchen von Arnold mit Glasmacherschnecke ausgerüstet. Wer das betagte Modell kennt, weiss wie besch..... das Modell läuft. Jetzt ist es nicht mehr wieder zu erkennen, es schnurrt glattweg über die Weichenstraßen. Außerdem hat JEns das Gefährt in Nm-finescale mit 6,25 mm Spurweite ausgerüstet. So macht Meterspur in N Spaß.

Gruß Jürgen

PS: Hab meine Site erweitert: http://www.lokalbahn-modelle.de
Heute von Herrn Glasmachers die Schnecke für die Roco BR 44 bekommen.
Einbau nach Anleitung einfach, ca 30 min.
Fahrverhalten nicht wieder zuerkennen, Super.

Gruß Jürgen
Jetzt habe ich es auch getan und bin sehr positiv überrascht. Am 30.12.04 habe ich meine Lieferung erhalten, hier die Ergebnisse:

GFN BR 50 (ca. 15 Jahre alt): zwei Modelle umgebaut mit Schnecke 1:2 (Normaltender und Wannentender), geht recht flott (je 30 min) und auch die Justierung der Eingrifftiefe der Schnecke ist kein Hexenwerk. Danach ist die Regelbarkeit wesentlich besser, die Geschwindigkeit am Berg bleibt konstanter und die Beleuchtung ist bei modellgerechter Geschwindigkeit heller.
Geschwindigkeiten bei 12 V (Vorbild 80 km/h):
50 Kab (ohne Umbau):  200 km/h
50 Normaltender (1:2):  100 km/h
50 Wannentend.(1:2):   120 km/h

ROCO 143/112.1: Die 143 habe ich 1:2 umgebaut, die 112.1 nur 1:1,5. Hier ist der Umbau wegen der je zwei Schnecken und mehr Zerlegetiefe natürlich aufwändiger (ca 1h). Das Ergebnis ist genauso überzeugend.
Geschwindigkeiten bei 12 V:
143 (ohne Umbau):  240 km/h
143 (1:2):                140 km/h (Vorbild 120 km/h)
112.1 (1:1,5):           200 km/h (Vorbild 160 km/h)

Das Ergebnis hat mich insgesamt sehr überzeugt. Es mach viel mehr Spaß, richtig langsam zu fahren! Und ich warte schon begierig auf die nächsten Schnecken!  

) Dietrich
Hallo Ihr Getriebeumbauer,

es hat nicht zufällig einer von Euch Photos vom Ablauf der Umbauten gemacht?
Das wäre vielleicht hilfreich für alle, die zwar basteln können, aber sowas noch nicht gemacht haben.
Hi Udo
Guck ma: http://www.kazmedia.de/bahn/glasmachers.html
Gruss, Stefan
Hallo,
Getriebeumbau und Digitalbetrieb? Auch ich habe eine GFN BR56 digitalisiert. Als Decoder verwendete ich einen DCX74 von Tran. Nach dem Einstellen der entsprechenden CVs fährt die Maschine mit vorbildgerechter Geschwindigkeit und verfügt über sehr gute Langsamfahreigenschaften. Mein Fazit: ein guter, lastgeregelter Digitaldecoder macht einen Getriebeumbau meist überflüssig, im Analogbetrieb ist dieser jedoch sicherlich sinnvoll.
Gruß
K.P.
@29
Ne, das sehe ich nicht so. Was analog nicht richtig fährt, wird digital auch nicht gut.
Loks, die eine Endgeschwindigkeit von 200% haben sollte man schon besser umbauen. Erst bei 150% und weniger kann man sich das sparen und mit dem Decoder machen.

Edward
@KP.

Da hast Du recht, macht in Analog richtig Sinn, da läuft sie dann besser als in Digital. Und dann noch der Preis, 14,00€ gegenüber 30 - 40€ für einen Decoder.
Für mich ist jetzt da ich schon mehrere Loks umgebaut habe Digital out.
Werde nach und nach alle Loks die meiner Ansicht nach nicht gut genug laufen mit Glasmachers Teilen Umbauen, und bin dann mit Meiner großen Analogen Anlage voll zufrieden. Kann eh das Geld zum Umrüsten von ca. 180 Loks nicht aufbringen.

Gruß jürgen
@JürgenW: Genau, sehe ich ebenso, werde mir daher Glasmachers Schnecke(n) auch mal genauer anschauen. Leider scheint der gute Mann sehr wenig Zeit zu haben. Ich hoffe, er hatkeine Lieferzeiten von > 1 Jahr. Gruß RW
€Udo E

Hier ist ein Umbau einer 80 von Ismael zusehen, ist Super einfach.

http://www.1zu160.net/test/glasmachers.php

Gruß Jürgen
Danke Euch!!!
@RW

Einfach mal zb. eine Schnecke für die FL 50 Wannentender bestellen, Herr Glasmachers legt auch eine Umbauanleitung bei die sehr ausführlich ist.
Habe Mehrere FL 50 und nach dem Umbau habe ich mal die Umgebaute und eine gleiche Originale auf selbe Gleis gestellt. Wenn Du den Regler aufdrehst sieht Du schon den Erfolg, die Umgebaute fährt schon ganz langsam an, da Steht die Originale noch, irgentwann läuft die dann auch an und Rast los. Die Umgebaute fährt auch Steigungen fast ohne langsamer zu werde hoch, auch gefälle Strecken werden nun nicht mehr so runtergerast. Die Zugkraft hat sich auch gebessert, nehme an das liegt am besseren Drehmoment, man meint balt da ist ein Fauli drin.
Zb. die Roco BR 44 ist nach dem Umbau gar nicht mehr wieder zu erkennen, ca. 50% weniger Höchstgeschwindigkeit.

Jürgen
Hallo Leute, ich habe schon vor ca. 2 Jahren meine ersten Loks umbauen lassen. BR80 GFN, BR74 und BR75 Arnold. Danach waren die Maschinen Spitze, hatte allerdings auch einmal ein Problem mit der Schnecke, die blockierte und legte mir einen Motor der BR74 lahm, gerade als ARNOLD keine Ersatzteile  mehr brachte. Aber die Fahreigenschaften sind super. In der Kombination mit Digital noch einmal. Man kann das nicht pauschalisieren, das der Umbau digital ersetzt oder umgekehrt. Meist ist die Kombination optimal. Bei sehr schlechtem Fahrwerk kann es auch vorkommen, dass beides sinnlos ist! Beste Grüße, Thomas
Hallo zusammen,

jetzt gebe ich selbst einmal meinen "Senf" dazu...

Auf Wunsch versende ich Umbauanleitungen auch vorab an Interessenten meiner Umbausätze - eine mail an mich genügt!

@36: Eine einmal eingestellte Schnecke blockiert nicht! Bei dieser BR 74 hatte sich der Kollektor mit Kohlebürstenabrieb zugesetzt - ein beim Köf-Motor häufiges Problem, erst recht ohne Getriebeumbau, da das niedrigere Drehzahlniveau der Selbstreinigung des Kollektors nicht förderlich ist. Wenn der Motor dann "Rauchzeichen" von sich gibt, muss man schnell reagieren, bevor der Kunststoff des Kollektors schmilzt.

Zu den Lieferzeiten für Umbausätze: Die meisten Sachen sind einigermaßen kurzfristig verfügbar, im Normalfall binnen vier Wochen. In ein paar Ausnahmefällen dauerte es im vergangenen Jahr einige Monate (z. B. Arnold BR 41, BR 111, Minitrix "Krokodil"). Das hing mit meiner beruflichen Situation zusammen, die sich jetzt endlich ein wenig entspannt hat - sollte also in Zukunft nicht mehr vorkommen. Da ich Umbausätze an neue Kunden in der Regel per Vorauskasse abrechne, noch folgende Anmerkung: Die Vorausrechnung wird grundsätzlich erst versandt, wenn die Teile auch gefertigt sind. Erst bezahlen und dann wochen- oder monatelang warten gibt es bei mir nicht!

Stefan Glasmachers


Hallo,
ich kann die Auskunft von Herrn Glasmachers nur bestätigen. Die Umbausätze für die BR 38 und BR 56 von GFN waren in weniger als 4 Wochen bei mir zu Hause. Also keine zu lange Wartezeit. Im übrigegen hat sich der Umbau der Loks auf jeden Fall gelohnt. Die Fahreigenschaften haben sich erheblich verbessert und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.
Gruß Thomas
Ich hab da mal eine Frage zu Glasmacher´s Preisen: Was bedeutet der Komplettpreis in seiner Preisliste??? Ist das der Preis für einen Umbau bei Glasmacher??? Und der Preis für den Umbausatz ist dann an den findigen Bastler gerichtet???


Gruß

Marco

Meine Erfahrungen mit getriebeumgebauten Loks (~ 25 Stk. alle von St. Glasmachers) sind bis auf wenige Ausnahmen (siehe unten) excelent. Den ersten Schwung habe ich vor etwa 5 Jahren umbauen lassen. Die Loks laufen nach wie vor alle hervorragend.  Eine BRAWA 216 oder eine Arnold E 03 benötigen sicher keine Getriebeänderung - viele andere Loks profitieren ungemein von den Umbauten. Stefan Glasmachers ist (bald) promovierter Maschinenbauingenier mit "Klavierspielerhänden" und nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung mit sehr fundiertem theoretischen Wissen und mindestens 10 Jahren praktischer Erfahrung speziell was die Getriebeumbauten anbelangt. Wer also analog vorbildgerechte Geschwindigkeiten fahren will, ohne auf Zugkraft zu verzichten, der ist hier bestens aufgehoben. M.E. ist aber ein Nachteil die teilweise starke Geräuschentwicklung von einigen weingen Loks (z.B. alte MT BR 85) wenn die Getriebeübersetzung zu extrem gewählt wird. Habe eine Flm BR 50   3:1 umbauen lassen und fast gar keinen Unterschied in der Akustik festgestellt. Ähnliches gilt für alle anderen - meist 2:1 - umgebauten Fleischmann Dampfloks. Mein Rat: Die Loks sollten lieber keine ganz alten Schätzchen sein, im Originalzustand zumindest passabel laufen und auf die Erfahrungen von S. Glasmachers zurückgreifen.  
Und wenn dann noch mit Decoder ausgerüstet....

Sorry, ich konnte nun nicht anders. Wollte nicht rumprahlen und die analogen vergraulen, aber da Neueinsteiger, habe ich gleich Digital angefangen und meistens vor der Schnecke digitalisiert und das hat die Fahreigenschafte dermaßen verbessert, das die Schnecke noch I-Tüpfelchen war (aber da nicht teuer, wie ich finde, und nichts so gut ist, das man`s nicht noch verbessern kann, baue ich oft um)

Gruß
Thorsten
Hast Du den Kollektor schon gründlich gereinigt? Nimm am besten einen Zahnstocher oder gar einer Nadel, um vor allem die Zwischenräume von Abrieb zu befreien. Meine nagelneue, aber bereits eingefahrene GFN 81 setzte sich eines Tages auch nicht mehr in Bewegung, sondern qualmte und glühte nur. Das war die gleiche Ursache, schon nach so kurzer Betriebszeit. Der Kollekter ist eigentlich eine Fehlkonstruktion. Man kann aber mit einen scharfen Schraubenzieher die Kanten etwas anschrägen, so das sich deutlich weniger Abrieb bildet.
Anhand meiner gebraucht gekauften Loks kann man aber auch feststellen, das oftmals, gerade in N, viel zu viel geölt wird. Manchmal ist nämlich der Kollektor sogar verölt Weniger ist hier oft mehr.

Gruß
Thorsten
Thorsten
Ach, so ein Mist. Der Beitrag war für einen anderen Thread bestimmt!
Habe heute einen FL 50 Wannentender mit Schnecke und Zahnrad in 3:1 Umgebaut,läuft wieder 1.a. Auch den Umbau der FL 94 der in der Miba gezeigt wurde ist heute erfolgt, habe es sogar ohne die Steuerung abzubauen hinbekommen, Übersetzung auch 3:1 und läuft auch Super.

Jürgen
So, meine 81 ist auf 2:1 umgebaut. Zusammen mit dem Kühn N025 ergebensich traumhafte Langsamfahreigenschaften. Es ist schon herrlich, mit anzusehen, wie die kleinen Rädchen richtig lange für eine einzige Umdrehung brauchen. So macht N richtig Spaß!
Hallo

ich möchte meine Loks auch gerne umbauen (Getriebe),
kennt jemand von ihnen weitere Bezugsquellen von Schneckengetriebe und Zahnräder ?

Hallo Stefan Glasmacher :
Sind deine Bauteile Eigenanfertigungen ?  
Tolle Idee !!

Danke Sniff


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