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THEMA: Warum eigentlich N?

THEMA: Warum eigentlich N?
Startbeitrag
Cox [Gast] - 14.03.03 12:51
Angeregt durch Einzelgespräche möchte ich hier den Beitrag anzetteln. Mich haben im letzten Halbjahr erhebliche Zweifel an N geplagt und ich habe daraufhin monatelang sorgfältig die verschiedenen Spuren und deren Möglichkeiten untersucht.
Der Messebesuch gestern in Sinsheim gab dann endgültig den Ausschlag. Die Ortenau-Anlage bestätigte meine eigenen Vorstellungen und zeigten mir klar auf, dass das mit anderen Spuren nicht zu realisieren ist.

Ich fang mal mit einem subjektiven Lastenheft an:

*Ich will lange Züge, möglichst Intercitys und ICE

*Grosszügige Radien bei denen der Zug nicht brutal in jeden Bogen gerissen wird.

*Details sind mir nicht so wichtig. Damit meine ich Betriebsnummern auf den Modellen, aber auch minimale Details der Landschaft.

*Selbstbau von Häusern oder Fahrzeugen sowie das Supern sind nicht mein Ding. Zeitlich und von der Geschicklichkeit her kann ich mir das nicht leisten.

*Ich will fahren, automatisch im Block, manuell auf der Nebenstrecke. Rangieren ist mir dagegen nicht so wichtig.

Mein verfügbarer Raum 4 x 8m liesse auch grössere Spuren zu. Aus den obengenannten Gründen habe ich mich vor 15 Jahren für N entschieden. Objektiv betrachtet, ist TT wohl der perfekte Kompromiss. Aber ich denke, die Marktsituation wird sich in nächster Zeit nicht entscheidend bessern. Schliesslich besteht eine MoBa nicht nur aus Loks.

Also, deshalb N! Und weshalb Ihr?

Gruss
Cox



@Cox:

Wie sicherlich viele andere habe ich als Kind natürlich eine Anfangspackung von M* bekommen und zusammen mit meinem Vater eine Anlage (aufgrund der Wohnungsgröße ca. 2 *1m) gebaut. Nach über 15 Jahren der Abstinenz (alles lang zwischenzeitlich wohlgeordnet im Keller und ist ach heute noch da) konnte ich mich nicht mehr an H0 begeistern. Da ich nicht nur auf relativ kleiner Fläche im Kreis fahren wollte und somit ein kleinerer Maßstab zu den räumlichen Gegebenheiten besser passt, habe ich mich vor 10 Jahren für N entschieden. Sicherlich ist vielleicht die Auswahl an Loks und Wagen nicht so wie bei H0, aber wer von uns will den heute auf C-Gleisen fahren. Ich habe den Schritt bisher nicht bereut. Derzeit bin ich dabei, eine Anlage zu planen.

Und hier liegt meines Erachtens der große Vorteil von N: Auf gleichen Raum passt das Doppelte an Landschaft oder Schienen (man kann sich halt besser entfalten).

Gruß

Frank Höppner
ich baue gerne etwas geräumiger, hab´ aber keinen Tanzsaal zur Verfügung. In H0 würde mir der Platz nicht ansatzweise reichen!
cox,als kind kannten wier nur Määäärklin,soum 1961-69.Arnoldrapido war eine neue firma.Da wier zu hause mit3kinder waren,warkeinPlatz fürne eigene stationäre anlg.Immerwieder auf u.abb.Verkauft u.s.w.1972 war im keller platz da.2x1m.siehe da ,die erste N-anlage lief.1975wurde es mit den Großherstellern,N,immer besser.Seitdem habe ich habe mich weiter für N entschieden.Ich baute immer wieder ne neue auf.Heute,nach28J.,baue ich die 5.und letzte.Mir gefällt das Rangieren und lange Züge möchte ich sehen.Habe auf dem dachboden 48qm platz,nur 19qm werde ich verbauen.Weniger ist mehr.Muß auch mal platz für unsere Kinder,20und18J. lassen,der eine spielt Schlagzeug derandre Klavier.Troztdem finde Nspur optimal!mfg Ennatz
...nee, fast das vierfache: Verdoppelst du die Seitenlängen wird die Fläche im Quadrat größer.

Das gibt dann aber leicht Spaghettibahn.

Ich bevorzuge N, weil
ich damit Bahnhöfe in 1:160 maßstäblich, also ohne Längenschrumpfung nachbauen kann (Klappt schon in TT nicht mehr),
Details, die etwa kleiner als 0,2mm sind schenken kann (Somit muss ich viel weniger nachbilden als in H0),
weil ich damit den Eindruck eines Zugs eingebettet in der
Landschaft nachbilden kann,
die Kleinheit einen Reiz ausübt und eigene Ideen und neue Wege herausfordert.

Und natürlich auch wegen den langen Zügen und weil H0 eh alle machen und ...
Edward

tag herrschaften!

bin zwischendurch mal kurz zuhause und konnte nicht wiederstehen ins forum zu schauen.
bei mir wars auch ähnlich:
* papi hat dem kleinen vossi ne fleischmann! HO! bahn geschenkt. zu weihnachten!
* dann gabs mal ne zweite lok und zwar ne 01! hey! die kam aber mit den winzigen radien nicht zurecht und wurde gegen ne 050 kab getauscht.
* dann erwachte mein interesse an mädels (hey sandra!) und mopeds und der papi hatte auch nie zeit.
* als ich dann vor sieben jahren endlich mal geld verdient hab, hab ich nach anfänglichen versuchen mit n-elloks, die kleine d-züge durch mein regal gezogen haben, meine leidenschaft für die kleinen dampfloks entdeckt.
* seit der zeit sammle ich hin und wieder die ein oder andere.
* jetzt plane ich mit eurer hilfe ne anlage die auf meinem dachboden irgendwann meinen traum erfüllen wird.

man kommt halt nicht mehr davon los und ich hoffe meine töchter werden eines tages mit mir rangieren.

schönen tag noch vossi
@frank H.--hab dein artikel gelesen.Abervorsicht beim bauen,denn man kann da leicht die anlage zu bauen.gestaltung u.Übersicht is da angesagt.habe früher den fehler auch gemacht,immer mehr gleise u.s.w.wenn man genug lpatz hat ,ok,dann muß auch aufgepasst werden.mfg Ennatz
@ vossi-schönen plan hast du da,werde mir doch was vondeinem gl.pl.was übernehmen. mfg-Ennatz
@ ennatz!

freut mich, das er dir gefällt, sagt mir, ich bin auf dem richtigen weg. viel spaß damit

an die arbeit, tschüß vossi
Hallo Cox,
ich bin rein aus Platzgruenden auf Spur N gekommen!
Meine ´Modulanlage´ muss auf Kleiderschraenken Platz finden, darf nicht schwer sein und muss trotzdem eine gewisse Stabilitaet aufweisen.
Kann man ausser in N nicht schaffen.
Sepp
@Ennatz:

Nein, nein, so ist das nicht gemeint. ZUm einen gehts dann gut ins Geld, zum anderen denke ich, wir sind aus den Zeiten heraus, wo man eine Anlage baute, die nur aus Gleisen bestand (ich hab da noch irgendwo im Keller so ein Gleisplanheft von M* aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts). Heute würde man sagen: grässlich!!!

Bei meiner Anlage will ich mich vor allem um die Landschaft kümmern. Es soll ja auch alles zueinander passen. Wenn ich geschäftlich unterwegs bin, schaue ich mir, wenn die Zeit reicht, den ein oder anderen kleineren Bahnhof samt Ungebung am, um daraus dann das Ideale für mich zu entwickeln. Man lernt ja nie aus.

Gruß

Frank Höppner
Mit sechs Jahren bekam ich eine 10 von Bub (H0) mit 2 Blechwagen, Oval+Stichgleis. Mit 13 hatte ich mir meinen Traum zusammengespart: Die E03 von Märklin mit 3 Wagen, Oval + Nebengleis.
So, und jetzt lacht nicht: Diese Konstellation erregte das Mitleid meiner Mutter (die schon in den 30ern mit ihrem Bruder eine Spur-0-Livesteam-Bahn betrieb), und sie lenkte mich langsam in Richtung N. Zunächst dachten wir an eine Hintergrundbahn für die Märklin.
Aber dann erkannten wir die N-Vorteile, die Cox soeben genannt hat. Und so kam die Märklin in die Kiste und wurde durch die legendäre Minitrix-T3 (19,59 DM, mit Speck fängt man Mäuse), viele Plattform- und Güterwagen ersetzt.
Kurz und gut: Man kann näher an der Realität planen und bauen - und ausreichend detaillieren (was man mit bloßem Auge nicht sieht, muss man auch nicht gestalten). Das Angebot an Fahrzeugen und Zubehör ist zwar nicht lückenlos, aber ausreichend.
H0 ist und bleibt eine Spielbahn, wenn man keine Turnhalle zur Verfügung hat. Deshalb ist der H0-Markt außerhalb der M*-Welt nicht so viel größer als der N-Markt. Und TT ist wirklich schön, aber das Angebot ist mir weitaus zu dürftig.
Gruß
Hans-Georg
PS: Übrigens haben mir in Sinsheim einige Kleinserienhersteller, aber auch Brawa bestätigt, dass für sie N fast genau soviel bringt wie H0 und sie wieder mehr für N machen wollen. Leider sind Kleinserienanbieter keine Billigheimer. Der TT-Markt dagegen scheint fast tot zu sein.
Als Schuljunge bekam ich 1956 eine Rokal TT zu Weihnachten. Ich wurde damals von meinen Freunden wegen der kleinen Spur belacht. Die hatten ja fast alle M*, Trix Express oder vereinzelt Fleischmann. Dies hat mich allerdings in Sachen kleinerer Spur nur gestärkt. Eine TT Anlage 3 x 1,5 Meter war bis 1966 erstellt.
Dann kam die Zeit der Mädels und  Autos usw. so  daß die TT-Bahn an Seilen unter der Decke eines Raumes baumelte.  Nach Studium, Bundeswehr, Heirat und Hausbau wollte ich 1975 mit dem Mobahnen weitermachen.
Rokal war tot und zur DDR, wo es TT gab hatte ich keine Kontakte. Ich verscherbelte meine 7 Züge samt Gleise und fing mit Roco und Piccolo mit N an. Ich erstellte gleich eine größerer Analge im Hobyraum. So wuchs meine Liebe zu N.
Allerdings mußte ich von etwa 1995 bis Anfang 2002 eine Pause machen, wegen verschiedner Belange, wie Pflege der Mutter und dadurch Raumknappheit. Vielleicht habe ich dadurch den Einstieg in Digital verpaßt, oder warum auch immer.
In 2002 bin ich wieder voll eingestiegen und baue eine neue Analog Anlage. In der Anlagenlosen Zeit haber ich mich allerdings für Möglichkeiten für Verbesserungen  Analogloks interessiert.
Wie ich letztlich feststellen muß, hat sich da nicht so viel getan, speziell für die älteren Loks hinsichtlich Laufverbesserung. Hier sollte die Industrie was tun.
Vielleicht kommt ja doch noch etwas in dieser Richtung, nachdem doch hier sehr viel und konstuktiv geschrieben wurde.
Für mich ist die N-Spur die Spur mit den besten Bau- und Fahrmöglichkeiten. Ich fahre gerne und insbesondere mit langen Zügen. Mein Hauptaugenmerk wird im Verbessern der Fahreigenschaften und naturgetreuerem Fahren liegen.
Viel N-Grüße aus Weilburg
H-W
Hallo!

Wie viele von uns, hatte ich mal eine M*-Bahn, der eine Kleinbahn (österreichischer H0-Hersteller im Billigsegment) folgte. Wegen eines bevorstehenden Umzuges wechselte ich dann mit den Roco-N-Startsets auf die kleine Spur und habe sie richtig lieben gelernt. Wichtig sind mir neben dem Platzbedarf auch etwas längere Züge (bei mir 6 bis 7 Schnellzugwagen) inmitten einer schönen Landschaft.

Wenn man sich bemüht, kann man in N das Meiste genauso toll machen wie in H0. Die Lauf- und Kontakteigenschaften von neueren N-Modellen sind auch sehr gut - da wurde mein Vater immer neidisch, der bis vor zwei Jahren M*-Digital fuhr (jetzt auf 2L umgestiegen, zu N konnte ich ihn leider nicht bewegen...).

TT ist für mich auch ein sehr schöner Maßstab, allerdings ist das Sortiment dort doch um einiges kleiner als bei Spur N.

Ich bin zufrieden mit Spur N, auch wenn es nicht alle Modelle gibt, die für den H0-Markt angeboten werden. Aber alles kann man sowieso nicht haben. Derzeit wüßte ich nicht, was mich zu einem Umstieg bewegen könnte.

lg
ismael
Da geht einem direkt das Herz auf, wieviel gleichgelagerte Lebensabläufe zur Moba-Liebe vorhanden sind.
Gehöre auch zu denen, die mit M* erzogen worden sind. Leider immer nur zu Weihnachten, trotz der guten Idee vom Vater alles auf SWchemmel und einer Platte von 2x4 m.
Später HO mit dem eigenen Sohn, aber immer zu wenig Platz in der Wohnung.
Hab dann 95 im eigenen Keller mit N-Spur stationär angefangen und inzwischen mich fest eingenistet. Baue jetzt kombiniert mit Modulen, da ich mit den Jahren gleichgesinnte Moduler als Freunde gefunden habe. Der gemeinsame Betrieb mit denen und inzwischen 67 Modulen  Haupt- und Nebenbahn macht halt irrsinnig Spaß, da geht die ... dasnn ab.
Da mischt sich dann analog und digital, läuft ein Sägewerk mit Stämmen in echtem Wasser oder auf der Alm sitzen zwei Fingerhackler und ziehen sich bewegt über den Tisch.
Mit jedem neuen Modul kommt ein neuer Gag dazu.

Servus  albi
Also,ich gehöre wohl zu den wenigen hier,die nie eine Märklin-Bahn besessen haben,sondern N-Bahner von Anfang an sind.Es war aber nicht meine Entscheidung,sondern die meines Vaters.1978 lagen eine Piccolo-P8 und drei 4-achsige Umbauwagen von Roco unterm Christbaum.
Heute muß ich feststellen,daß ich für meine heutigen Anlagenpläne den besten Maßstab bekommen habe.
Obwohl ich vor ca. 15 Jahren noch ziemlich am Verzweifeln war-die Loks mit den damaligen Fahreigenschaften+Weichen mit Kunststoffherzstück,das kennt wohl noch jeder-und mehr als einmal den ganzen Kram vor die Wand schmeißen wollte ("Verdammt nochmal,warum bleibt das blöde Teil immer an dieser Stelle stehen????????"),bin ich dem Maßstab treu geblieben und bereue es nicht,trotz dieser Diskussionen in der letzten Zeit.Es gibt für mich keine Alternative.
Z:Steht für mich für "zu klein".Außerdem:Warum sollte ich mich freiwillig in die Hände eines Monopolisten begeben???
Gerade die Dampfloks sehen lächerlich aus,irgendwie erinnern mich die Teile an Spielzeug aus Ü-Eiern.Jedenfalls sehen die Fahrwerke dort auch nicht schlechter aus.Zubehör:Mager.Zu wenig,um eine vorbildgerechte Anlage zu bauen.
TT:Auch hier quasi ein Monopolist beim Fahrzeugsektor,Brawa mit der einen Lok kann man wohl getrost vergessen.Die in letzter Zeit hochgelobte Spur der Mitte steht meiner Meinung nach wesentlich schlechter als N da.Rocos Engagement:Nach kurzer Zeit an Tillig abgegeben.Arnold:Ein Versuch mit einer Köf-Ende.Brawa:Eine zugegeben tolle Lok,die E 95,das war´s dann aber auch schon.Diese Baugröße soll Zukunft haben?Ich weiß gar nicht,ob mein Händler überhaupt TT vorrätig hat!Außerdem komme ich aus NRW,da liegt mein Interesse mehr an DB-Fahrzeugen.
HO:Jeder kennt sie wohl,die Anlagenvorstellungen in den diversen Modellbahnzeitschriften.Und in fast jedem dieser Berichte kann man die große Schwachstelle der HO-Bahn erkennen:Bei den Proportionen stimmt nichts!Das fängt bei den Zuglängen an,logisch,ein maßstäblicher IC ist vier Meter lang.Dazu kommen Kompromisse bei der Höhe von Bäumen und Häusern.Die meisten Berge auf diesen Anlagen hätte man beim Vorbild weggesprengt,anstatt Tunnel zu bauen.Dann kommt noch dieser Längensalat bei den 26,4m-Reisezugwagen,einer hat 1:100,der nächste 1:93,5,ein anderer wiederum quält maßstäbliche Wagen durch Straßenbahnradien.Klar,solche Anlagen gibt es auch in N,aber wenn diese Leute nichts aus den Möglichkeiten machen,die diese Baugröße bietet-selbst schuld.Zugegeben,das große Plus von HO ist des riesige Angebot an Zubehör.Vieles,was es dort gibt,vermisse ich in N schmerzlich,ich denke da vor allen Dingen an Autos.
Größere Spuren eignen sich nur für einen Saal oder zum Sammeln.
Nein,ich bin in letzter Zeit sehr zufrieden mit meiner Baugröße.Die Fahreigenschaften der Fahrzeuge haben sich enorm verbessert.Das Vorurteil "Rangieren in N-geht nicht!" ist Schwachsinn,verbreitet meistens von irgendwelchen HO-ern,die sich selbst nicht weiterentwickelt haben,im Gegensatz zu unseren Fahrzeugen.Bestes Beispiel ist das überarbeitete Modell der V60 von Minitrix,das Teil ist doch im Vergleich zu damals nicht wiederzuerkennen.Voraussetzung sind natürlich vernünftige Gleise und Weichen ohne Kunststoffherzstücke.
Die Detaillierung hat mittlerweile schon HO-Standard erreicht.Und für ältere Modelle gibt es mittlerweile doch viel Auswahl an Zurüstteilen,die ich gerne nutze.Das jetzt im N-Bahn-Magazin vorgestellte Zurüsten der Fleischmann-P8 habe ich schon vor 8 Jahren gemacht,so lange gibt es dieses Zurüstteil schon(Scöne Grüße an Herrn Hegermann...).Ich wünsche mir mehr solcher Umbau-oder Zurüstvorschläge.
Ich habe eine Ätzanlage,damit kann ich das eine oder andere Manko bei der Zubehörauswahl ausgleichen.Zur Zeit arbeite ich an feinen Lichsignalen,Schirme,Sonnenblenden und Mastschilder aus Messing geätzt.Mit so eiem Teil sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt,Geländer,Antennen,Windleitbleche,Leitern,Fenster u.v.m. ist möglich.
Und wenn dann mein Intercity mit 11 maßstäblichen Wagen über die Paradestrecke rauscht oder ein Kohlezug mit 20 Wagen sich die Steigung heraufquält,dann denke ich an die vielen HO-er,die das auch gerne hätten,aber nicht den Platz dafür haben.Tja,hätten die nur die richtige Baugröße gewählt.Die "Würmchenbahn" macht eben verdammt viel möglich.
Ich weiß,mein Beitrag ist sehr lang geworden,aber ich wollte eben mein Statement zur N-Spur abgeben,ich stehe zu dieser Baugröße!!!
Wenn ich diesen Beitrag ins MIBA-Forum stelle,würde man mich sicherlich "zerreißen".Aber hier sind wir toleranten N-Bahner ja unter uns....
Ach so,bevor ich´s vergesse,eines vermisse ich in N natürlich schmerzlich:So ein tolles Puko-Gleis,da bin ich wirklich neidisch auf die HO-er!
@ Thomas
Genau die MASSSTÄBLICH langen Züge sind das, was bei mir den Ausschlag gegeben hat. Wenn man nie vorher "Verkürzte" gefahren hat, sieht das fremd aus. Einen IC mit 6 Wagen finde ich auch ziemlich armselig.

Ich habe mir das für HO mal aufgezeichnet. Alleine die Einfahr- und Ausfahrstrassen eines mittleren Bahnhofs sind je 150cm lang! Kommst Du mit dem IC aus dem Tunnel, siehst Du noch das Zugende.

Ein Riesenproblem sind die Wendeln. Kannst Du keine Geraden einfügen, ergibt das Steigungen die unakzeptabel sind.

Das Hauptproblem ist jedoch, dass das Gesamtbild nicht stimmt. Hier Superdetaillierung, da optische Kompromisse die sofort auffallen.

Gruss
Cox
6 Wagen findest du armselig? H0-Bahner finden 4 Wagen viel :)
Ja klar, Kai, sonst schaffen die doch die Steigungen nicht :)
Der Zug muss schon länger als die Lok sein, sonst wirkt das zu unharmonisch. Da kriege ich dann solch ein Mitleid, dass ich den Mobafreund zum Frühstück einlade.

Aber mal ernsthaft: Da war eine BR18, S3/6 heisst die, glaub ich, mit 4 Wagen in Spur 1. Das könnte mir aber auch gefallen! Gibts sowas für den Garten?

Gruss
Cox
@Cox
bei den Wendeln frage ich mich auch,wie die HO-er das machen.Ich baue Wendeln mit einem Durchmesser von einem Meter.Das wären in HO schon zwei Meter!Und 4mē Fläche!Damit wäre ein halber normaler Raum schon voll!
Das mit der Bahnhofseinfahrt mache ich folgendermaßen:Der Bahnhof bekommt eine Bahnhofshalle,die gleichzeitig Schattenbahnhofseinfahrt ist.Das Ganze ist 5-gleisig,Vorbild Wuppertal-Elberfeld.So bleiben für das Bahnhofsvorfeld mit eiem kleinen BW und Rangiergleisen noch ca. zwei Meter.Das heißt,man sieht den IC wirklich in seiner ganzen Länge.Und durch den Trick mit der Bahnhofshalle sieht man nicht,daß der Zug nicht mit seiner ganzen Länge an einem Bahnsteig steht.
So habe ich glaubwürdig einen Bahnhof,in dem ein solcher Zug hält,ohne daß ich 2,50m lange Bahnsteige bauen muß.
Es ist wohl kein Zufall,daß der Anteil an Betriebsbahnern in N sehr hoch ist,während es in HO doch einen großen Anteil an Schachtelbahnern gibt.
Ich kenne auch einen HO-er,der läßt seinen VT 11.5 immer 4-teilig fahren.Wenn ich das sehe,kriege ich jedesmal einen Heulkrampf...
Gruß,Thomas
Das kann man in N auch haben, wenn Roco seine Ergänzungspackungen ohne Vorwarnung vom Markt nimmt.
@ Thomas
das mit der Halle vor der Kulisse gefällt mir auch. Habe ich mal in einem ;IBA Spezial von Knipper gesehe. Bahnhof Elberfeld, glaub ich. Und die Gegenweichenstrasse hast Du dann hinter der Kulisse? Hab ich das richtig verstanden?

Gruss
Cox
Auch ich möchte meinen Senf dazugeben.
Anfangsdatum weiß ich nicht mehr,aber Spur H0 und Märklin
(Metallgleis, fliegender Aufbau).
Die Zeit war Klasse, 1ne Stunde Aufbau auf dem Teppich,15 min
Lok + 3 gekürzte Wagen fahren lassen,alles wieder wegräumen!
Dann hatten meine Eltern die Idee! Alles gegen N tauschen.
Mein Vater baute mir eine Anlage, die ich unter das Bett schieben konnte!Klasse,kein Aufbau,kein Abbau alles stehen lassen!So kam ich zu Spur N.Obwohl ich schon immer der Meinung war,das TT die bessere Spur ist.Nicht hauen,aber Detailiert fast wie H0,Möglichkeiten fast wie N. Nur hier im Westen sogut wie Tot (zumindestens bis zur Wende).
Jetzt kommt die Detailierung in N schon H0 gleich ) deswegen (und wegen meinem Fahrzeugpark)werde ich N auch treu
bleiben.Habe zwar viele alte Sachen,wo einigen von euch kalte Schauer den Rücken runterlaufen werden,aber das ist mein N-Leben,und die bleiben auch noch!Alt heißt nicht Schlecht,
und auf jedes Detail achte ich auch nicht so.
Habe lange Jahre immer nur geplant und kam mit meinem Platz nie hin (war auch meist nicht vorhanden),jetzt habe ich etwas Platz,und hoffe dort Züge mit bis zu 7!!!Wagen fahren lassen zu können )) (Personenwagen,nicht Güterwagen).
Am Plan arbeite ich noch,aber ich baue mittlerweile schon,und das tut schon guuut,wenn an lange nicht konnte!!
Ich bin auch nicht der Eisenbahnspezialist,der sich genau
auskennt (wann welche Lok wie fuhr,oder wiehoch welche Lampe
gesessen hat),mir macht die Eisenbahn einfach nur Spaß.
Ich versuche es zwar Naturnah,aber nicht um jeden Preis.
Ich möchte Fahren und Rangieren, und das mit möglichst vielen Zügen.Darum keine Module,vielleicht mal zum Testen (was man kann,oder siehe Wettbewerb). Darum Digital und nicht Analog.
Auserdem spiele ich gerne mit dem PC )
SO,jetzt reichts erstmal.
Viele Güße
und viel Spaß
mit der kleineN
BahN
wünscht
Micha
Nach all den schönen und interessanten Modellbahn-Lebensläufen möchte auch ich meinen Teil dazu
beitragen, es dient ja auch dem gegenseitigen Kennenlernen, bei mir war es so:
Es müßte Weihnachten ´64 gewesen sein als ich (eigentlich wir aber mein Bruder hat sich eigentlich nie sonderlich für die Modelleisenbahn interessiert) von meinem Großvater eine Trix Express bekamen. Ich seh´ sie noch richtig vor mir, eine Tischplatte (tatsächlich!!) ca. 2m * 1m, rechts hinten ein Berg aus einem alten, mit Leim getränktem Betttuch, natürlich begrünt und mit Tunnel!
Der Gleisplan einfach; ein Oval mit zweigleisigem Bahnhof (Lindental!) und einem Abstellgleis auf der "Gegengeraden". Die "Stadt" bestand aus Schuco Häusern, der Wald aus Schuco Bäumen. Schuco?
Mein Opa war Werkzeugmacher bei Schuco - deswegen. Die Häuser und Bäume gehörten eigentlich zu Schuco "Varianto" (Eine drahtgeführte Autobahn).  Aber das wußte ich damals noch nicht und gestört hat es mich schon gleich gar nicht. Was fuhr auf der Anlage? Das "Ding" überhaupt war für mich die V200 mit ihren ausschwenkbaren Pufferbohlen, meine Favoritin! Angehängt waren drei Silberlinge. Eine V100 erledigte den "Güterverkehr" und dann gab es noch eine Dampflok mit Tender, wohl so etwas in Richtung BR 24 gekuppelt mit grünen Personenwagen und Watte im Schornstein, an diese Garnitur habe ich fast keine Erinnnerung mehr, sie ist wohl irgendwo im Getriebe der Zeit verwurstelt worden. Die V200 und V100 mit ihren paar Wagen, ein paar alte Bäume und den alten tollen Trix Trafo mit Blechgehäuse habe ich noch. Der Rest der Anlage ist Geschichte. Wohl auch weil ich in den frühen Siebzigern mit einem Freund, der auch Trix Express fuhr, gemeinsame Sache machte, wir schmissen unser Material zusammen und bauten bei ihm auf dem Dachboden eine große "Modell"bahn.
Dann kam, wie bei den meisten von euch, die Zeit der Mädels und Motoren mit dem entsprechenden Interessensverlust an der Moba. Anfang der Achtziger fing ich dann wieder an für Modelleisenbahnen zu schwärmen (gegenüber meiner damaligen Freundin), bei meinem Trix-Hintergrund natürlich für Minitrix. Ich glaube damals waren gerade die bayerischen Sachen heraus gekommen G3/4, G4/5 und die tollen Güterwagen, die gefielen mir, die wollte ich haben. Aber der neuerliche Start ins Hobby ging nicht von mir aus, sondern meine Freundin (ist jetzt übrigens meine Frau) kaufte mir zum Geburtstag eine Minitrix Anfangspackung! Dann ging´s aber los mit der wilden Planerei - ein Raum auf dem ausgebauten Dachboden meiner Eltern war vorhanden und wurde von mir handstreichartig besetzt um dem neuen "alten" Hobby frönen zu können. Wüste Gleisplan-Orgien (im nachhinein betrachtet) wurden veranstaltet, rollendes Material aller Hersteller wurde nach Gefallen gekauft und zusammengestellt. Wenn ich mir heute die Bilder dieser Spielbahn betrachte überfällt mich ein leichtes Grauen.
Nach Heirat und Kauf eines eigenen Domizils hatte ich ein eigenes Eisenbahnzimmer! Dann ging es los mit MIBA Lektüre und dem Bau einer 4*3*2,5m großen, u-förmigen Anlage die auch den Namen Modelleisenbahn verdiente. Kopfbahnhof, BW, zweigleisige Hauptstrecke über Gleiswendel in den 13-gleisigen Schattenbahnhof, abzweigende Nebenbahn  - was man halt so hat
Alles anlog und mit viel selbstgebauter Elektronik versehen.  Optimale Verhältnisse für Spur N, großzügige Landschaft, und große Radien.
Der Bestand an rollendem Material hatte sich enorm vergrößert denn endlich wußte die Verwandschaft was sie dem "Kind" schenken können!
1993 kam dann wieder ein Bruch in Form von Nachwuchs, es war einfach interessanter zu sehen wie die Tochter heranwächst. 1995 kam dazu noch eine berufliche Umorientierung die einiges an Zeit erforderte und deswegen gab es nur noch sporadische Modellbahneinsätze. Ende 2001 wurde die Anlage abgebaut,
ein Teil verkauft, der Rest zum Sperrmüll. Lokomotiven und Wagen wanderten erst mal in den Schrank.
Mit dem Umbau und der Renovierung des Zimmers fing ich wieder an, an eine neue Eisenbahn zu denken.
Allerdings hatte ich nicht mehr so viel Platz zur Verfügung, da jetzt das Klavier unserer Tochter mit in dieses Zimmer mußte. Im Hinterkopf spukte schon länger der Bahnhof der Stadt Spalt herum (s. a. meine Heimseite), jetzt wird er verwirklicht. In Spur N. Es ist einfach MEINE Spur. Außerdem könnte ich mich von dem ganzen vorhandenen rollenden Material gar nicht trennen, es sind einige Geschenke mit großem Erinnerungswert dabei. Einsetzen kann ich "offiziell" nur noch sehr wenig bei dem vorgegebenen Thema aber es gibt ja noch Sonderfahrten.  In Spur N kann ich den Spalter Bahnhof ohne großartige Kompromisse in der Längenausdehnung bauen, die Breite macht sowieso keine Probleme. Die Abmessungen nur für den Bahnhof sind 2,32m * 0,38m. Da verliert sich der kleine Glaskasten..... Modular geht´s dann an der Wand entlang weiter.... ...mal schau´n wohin - soweit habe ich noch nicht konkret geplant.
Ja, das ist das Projekt an dem ich gerade werkle. Meine Ausführungen sind jetzt "etwas" länger geworden als beabsichtigt, es sind viele Erinnerungen wieder hochgekommen. Ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt. Wenn ja vergeßt einfach meinen Senf...

Grüße aus Franken

Fred

PS: meine Frau hat es schon öfter bereut, mit ihrer Anfangspackung den erneuten Startschuß ins Hobby gegeben zu haben (sagt sie zumindest öfter mal im Spaß!)
Vorteile N:
- wirkliche länge bei personenwagons (1:160) statt 1:100 bei hO weil es 1:87 sein sollte!;
- weniger Platz benötigt, gleich längere Strecken möglich;
- einheitliche Kupplungen;
- um 20 bis 30 % billiger, obwohl die Preise heutzutage in der Nähe von hO kommen!!!;
- Loks und Wagonns sind fast genauso detailliert wie bei hO;
- N ist weit verbreitet (auf zweiter Stelle nach hO;
Nachteile N:
- wenig detailliertes zubehör (auto´s), kann auch ein Vorteil sein weil billiger;
- beim fahren stören die Stromunterbrechungen eher bei Schmutz und Weichen.

Fazit:
Bei mir wäre die gleiche Bahn in hO nicht möglich.
Es war im Jahre 69, da bekam der kleine Josef nach langem Quengeln glücklich seine M*-Anfangspackung. Mit der alten 80, einem Kipplorenwagen, einem Flachwagen und dem Güterzugbegleitwagen wurde dann solange gespielt, bis er unter dem Weihnachtsbaum einschlief und noch wochenlang vom heranbrausenden 3-Lichtspitzensignal träumte.
Irgendwann kam dann eine Platte (2x1Meter), auf die ich dann noch eine V 200 brachte und eine E 03. Bloß war im alten Bahnhof Holzhausen gar nicht genug Platz für eine 200 mit vier Silberlingen, in die ich auch noch Preiserleins hineingeklebt hatte. Und so viel Zeit verging auch nicht, wenn man rechts den Bahnhof verließ und links die Lok schon wieder zu sehen war.
Irgendwann stieß ich dann auf MTX, da war ja auf der gleichen Fläche viel mehr unterzubringen, juchu.
Durch diverse Zeitschriften fand ich dann heraus, dass MTX gar nicht so einzigartig war, es gab ja noch viel mehr Firmen.
Natürlich kann man in N viel mehr machen, und es ist toll, ein N-Bahner zu sein usw. usw. aber -
ich muß zugeben, ein Stück Versuchung bleibt. Wenn ich heute die amerikanischen Schmalspurloks in HO sehe, habe ich schon einen schwachen Moment und sage mir: hättest du damals... Aber jetzt ist so viel Material da, das N natürlich die große Liebe bleibt. Aber gucken darf man schon mal!
Also bei der Überschrift frage ich mich immer (nicht ganz ernst gemeint) gibt es etwas anderes?
Moin,

warum? Weil mein Vater damals der Meinung war, mir eine zu schenken und meine Mutter sagte, Spur N, die ist nicht so groß
So blieb es dann auch bis heute und ich muß sagen: mit recht. Mit dem Platz, den ich im Keller habe, kann ich so gerade eben meine Vorgaben erfüllen:
* 2m Bahnsteiglänge
* Paradestrecke
* Nebenbahn
* Dampflok-Bw
Ähnliches gilt zur Zeit auch für mein Fehmarn-Projekt, in N beträgt die Länge ca. 16 Meter, in H0 wären das ein paar mehr...

Gruß
Kai
Hello
Steam 4004 und 4007 (BigBoy in Doppeltraction) mit 118 Guterwagen und grosse Bogen; Mach das mal in HO, das ist dann ein Baseball Stadion!
Auch bei uns in USA sind N Anlagen viel gebaut und es wird auch oft besucht. Schade dass in Deutschland nicht so viel offentlich zu sehen. Baut da jeder alleine im Keller eine Anlage?
Grusse  
@ Walt
Erzähle doch mal etwas mehr, Walt. 10 Meter Zug, mein Gott!
Dann noch Steigungen?

Gruss
Cox
Bei mir fing es 1971 mit einen Arnold Katalog an.  

Ich war sieben, hatte mir schon seit langem eine Eisenbahn gewuenscht und wusste damals garnicht das es ausser Maerklin und Fleischmann noch andere Firmen gab.

Der Nachbarsjunge von nebenan wollte mir dann eines Tages seine Bahn zeigen.  Ich war skeptisch, von "Arnold" hatte ich ja noch nie was gehoert.  Klang irgendwie dumm, der Name.

Leider durften wir an dem Tag die Bahn nicht aufbauen (Mutter!) also gab er mir statt dessen seinen Katalog.

Ich war sofort begeistert!  Mit HO wollte ich nichts mehr zu tun haben, das sah ploetzlich alles so klobig und falsch proportioniert aus.  Der Arnold Katalog war voll mit stimmungsvollen Anlagenbildern die ich einfach toll fand. Und es gab sogar die Muenchener S-Bahn, die jeden Tag bei uns am Haus vorbeifuhr! (Der Arnoldkatalog 2000 ist dagegen die Haesslichkeit selbst). Die Preise waren damals noch in den Katalog gedruckt und es wurde mir schnell klar das es fuer mein Taschengeld nicht viel zu kaufen gab.  Also begann das Betteln!

Viele Monate und Wunschzettel spaeter, war es dann Weihnachten soweit: Eine Startpackung, zwei Gleiserweiterungssets und (weil meine Grosseltern zu Besuch waren) noch ein Zugset mit der V100 und 3 Personenwagen.  Ich hatte gleich 6 Weichen und 2 Zuege!  Viel mehr als ich je erwartet hatte.

HO oder andere Spuren waren fuer mich seitdem nicht mehr interessant (obwohl, ganz kurz hab ich mal mit Z geliebaeugelt).  N sieht fuer mich einfach "richtig" aus.

Nach langer Pause habe ich wieder mein altes Hobby aufleben lassen (eigentlich hat es sich selbt wiedererlebt - kann garnicht sagen warum es mich ploetzlich dieses Jahr wieder gepackt hat).  Ich beginne jetzt einige meiner alten Loks digital umzuruesten und mir ein paar neue Schmuckstuecke zuzulegen.

Irgendwann, wenn der Platz es zulaesst, werde ich hoffentlich wieder mal eine richtige Anlage aufbauen koennen!

  
So :)

1984 erblickte ich das licht der welt :)

Nachdem ich zuhause war hatte ich das erste mal kontakt mit einem M* ;)

Nachdem ich dan groß genug war durfte ich auch mit meinem Vater seinem Spielzeug Spilen *g*
Und das auf einer 48mē M* Anlage.

Das musste die Anlage abgenaut werden...

Also kauften wir uns eine N fertig Anlage mit so 20 waggen und 6 LOk´s

Nunja da das geld dan fehle für scheinen stand sie jahrelang rum...

Jetzt haben wir von einem Bekannten ein Modull gegrigt ;) Super gestaltet *g+
Is nen BW.

Also nunja... erstmal 8 neue Lok´s gekauft und nochmal so 40 oder 50 Wagen und noch son Triebwaggen *g*

und von scheinen die wir noch hatten jetzt ne neue Platte gebaut *g*

Nunja...

Jetzt müssen wir wieder mal umzihen mal sehen was draus wird.

Und ich hoffe ich grig noch Arnold gleise *g*
Hallo N-Fahrer,

es war in Cottbus (DDR) und ich wohl 12 Jahre alt. Da gab in einem HO-Laden Spielwaren und im Schaufenster standen zwei Loks von Pico, eine E-Lok und eine Dampflok mit Tender, jede Lok mit zwei(!) Achsen. Ich drückte mir am Schaufenster die Nase platt und träumte schon damals von der E-Lok. Aber zu Weihnachten gab es dann die Dampflok mit drei D-Zugwagen, denn die E-Lok stand zwar im Schaufenster, aber sie war nicht lieferbar.

Später, ich war 13, meinte mein Vater, ich müsse mir unbedingt eine Märklin-Anlage beim Zahnarzt XY ansehen, er habe schon eine Termin vereinbart. Auch drüben lebten die Zahnärzte recht gut von der Hand in den Mund, und konnten in West-Berlin einkaufen (Kurs eine Westmark gleich fünf Ostmark). Ich sah dann eine völlig überladene Märklin-Anlage mit Mittelleiter, einen Kreis der mit einem halben Dutzend Diagonalgleisen gefüllt war. 1955 hieß es dann "Go West" und bald konnte ich mir wieder am Schaufenster die Nase platt drücken, dieses gefüllt mit Märklin-Lokomotiven. 1956 reichte das Taschengeld immerhin schon zum Kauf eines Märklin-Kataloges für -,60 DM mit einem eingehefteten Gutschein: "-,60 DM werden beim Kauf von Märklin-Artikeln verrechnet". Das waren noch Zeiten!

Als ich 1959 in Bonn als Postassistent-Anwärter begann, kaufte ich, assistiert von meiner Mutter ("Junge gibt nicht so viel Geld aus") von meinem ersten Geld eine blaue E 41 (für 32,- DM, was auch damals eine Menge Geld war) und einen sechsachsigen Tiefladewagen mit einem Trafo beladen, natürlich von Märklin. Für Schienen und Trafo reichte es zunächst noch nicht. Die Fenster der E 41 waren damals noch mit einer milchigen Folie hinterlegt. Im Laufe der Zeit wurden es dann aber mehr Märklin-Teile.

Später gönnte mir meine Frau sogar ein Fach von einem ganzen Meter in unserer Schrankwand. Aber leider platzte dieses Fach bald aus allen Nähten, und die superkurzen 24 cm-Blechwagen von Märklin nervten mich gewaltig. Ich träumte von originallangen D-Zugwagen, und die gab es dann ja auch von Ade und Liliput. Wenn die sich allerdings in die Kurven mit den 36 cm-Märklin-Radien legten, sah das ziemlich scheußlich aus. Und so verkaufte ich 1972 den ganzen Ramsch sogar mit geringem Gewinn, denn schon damals neigte die Modellbahnbranche dazu, alljährlich die Preise kräftig zu erhöhen. Bekamen die Metallarbeiter 3% mehr Lohn, wurden die Modellbahnen 7% teurer. Fast wie heutzutage! Ich kaufte für das erlöste Geld N-Bahnen von Fleischmann und Minitrix und siehe da, in meinem Schrankwandfach war wieder viel Platz.

So sammle und baue ich seit über 30 Jahren an der Spur N und erfreue mich an langen Zügen mit unverkürzten Wagen und neuerdings auch der Kurzkupplung. Dabei kommt es mir weniger auf das allerletzte Detail an, als vielmehr auf einen stimmigen Gesamteindruck. Derzeit stehen die langen Züge (mit bis zu acht D-Zugwagen) allerdings vorzugsweise in der 1,60 m langen Vitrine der Fa. Mancherlei Vitrinen, denn meine zahlreichen gebauten Anlagen sind immer wieder verkauft worden, weil sie mir nicht perfekt erschienen. Und so verfüge ich derzeit nur über zwei NCI-Module und einige neue befinden sich nach eigener Norm derzeit im Bau (sofern mir dieses Forum dazu Zeit lässt.)

Jedenfalls ist für mich die Spur N die einzige Möglichkeit einigermaßen realistisch zu planen (das macht schließlich den meisten Spaß), obwohl selbst im Maßstab 1:160 so manches noch nicht realisiert werden kann. Selbst der kleine Bahnhof Heimbach in der Eifel ist über 600 m lang, was auch in N noch vier Meter erfordern würde, wollte man maßstäblich bleiben.

Gruß Holger

Ich fand das richtig interessant, was Ihr da so erzählt. Ist Euch auch aufgefallen, wie sich zwei Besonderheiten wie ein roter Faden durch die Moba-Lebensläufe ziehen?

# Fast jeder fängt mit MÄRKLIN an. (ich hatte Trix Express)
# Mutti will N

Die Entscheidung für die erste Bahn wird ja wohl zweifellos von den Eltern getroffen. Und die kennen MÄRKLIN. Das ist wohl in Verwandtschaftskreisen ein Synonym für Modelleisenbahn. Fast so wie TEMPO für Papiertaschentücher. Unter diesem Aspekt kann ich die MÄRKLIN-kritischen Beiträge bei MIBA nicht nachvollziehen. Ohne MÄRKLIN würden die wohl garnicht eingestiegen sein und im Forum schreiben.

Warum die Muttis N wollen, ist für mich weniger nachvollziehbar. Wahrscheinlich, weil N putziger ist. Aber da soll man die Mädels nicht unterschätzen.

Ist Euch mal aufgefallen, dass Frauen ein Wahnsinnsgefühl für Landschaftsgestaltung und Farbharmonie haben? Wenn Ihr da einen Zweifel habt, holt Euch Rat bei Frauen an die Anlage. Die merken sofort, wenn was stört. Im Gegensatz zu mir wissen die auch immer sofort, ob der Schlips zum Jacket passt.

Gruss
Cox
Nachdem wir jetzt die Lebensläufe kennen, brauchen wir eigentlich nur noch eine Fotogalerie :) Überschrift: "Die geballte Kompetenz in N" :))

Gruss
Cox
Hallo !
Ich bin auch einer der wenigen die nicht mit M*-Bahn angefangen haben. Ich bin sogar ein richtiger Späteinsteiger. Bin zwar schon 26 Jahre Vorbildeisenbahner, habe auch dort gelernt, fast 20 Jahre lang Dieselloks repariert (Köf, V60, V90, 218 usw.) Seit 3,5 Jahren fahre ich die Teile selber, bei DB Regio. In jungen Jahren bin ich aber lieber mit Motorrad/Fahrrad durch die Welt getingelt, und wollte nach Feierabend eigentlich nichts mehr von der Eisenbahn sehen. Vor ca. 10 Jahre entwickelte sich das Interesse an der Modellbahn so langsam, habe mir mal ein paar Loks gekauft, und auch gleich mit Peco Code55 angefangen. Am Anfang habe ich aber mehr Literatur verschlungen und Messen besucht (Freifahrt machst möglich). Da in meiner 40qm Bude eigentlich kein Platz für eine Modellbahn war, habe ich auch gleich mit Modulen/Segmenten angefangen. 1995 war ich für 4 Wochen in München auf Schweißkurs, dort lernte ich Manfred Baaske von NFM kennen. Er zeigte mir seine Module, und gab den Anstoß doch auch einen Stammtisch zu gründen. Gesagt, getan und da ich eh noch nicht soviel Ahnung von der Modellbahn hatte, konnte ich von den  Leuten mächtig was dazu lernen. Ich war überrascht was die alten Modellbahnhasen alles wussten, auch über die große Eisenbahn. 1997 gab es nach einem Umzug einen halben Kellerraum für die Modellbahn 4.8m x1.8m. Für mich gab es Platzmäßig eh keine Alternative zu N, obwohl ich mich zu Beginn auch ein wenig für TT interessiert hatte. Inzwischen haben wir vom Stammtisch auch Module gebaut, und es ist einfach klasse vorbildlich langen Zügen fahren zu lassen, dafür ist der Platz zuhause zuwenig. Ich bin wahrscheinlich auch einer der wenigen die mehr Geld in ihre Anlage stecken als in den Fahrzeugpark. Zumindest bisher, denn ich wollte erst mal Schienen liegen haben um auch fahren zu können. Da ich die Loks jeden Tag in natura sehe, brauche ich mir keine Vitrine aufzufüllen.
Gruß Uwe
Hallo Cox,
Du hast völlig recht, bei war zwar kein HO am Anfang, aber meine Mutter die sich für die kleine N aussprach.
Das kann eigentlich nur heißen das ROCO oder ein anderer mal Startpackungen in N im ALDI und CO anbieten muß, dann
läuft wieder wesentlich mehr, denn das bringen die Mütter ihren Kindern mit !!!!

Gruß Georg
@ Mosi
Hallo Uwe,
die kleine Bahn ist auch technisch erheblich interessanter als die Grosse. Das war bis zum Auftritt der ICE´s technisches Antiquariat. Alleine die Bremsanlage hat sich in Jahrzehnten kaum verändert. Jetzt tut sich was weil die BZA´s Minden und München quasi enthauptet wurden und man das Design der Industrie überlässt. Ist aber auch nicht immer das Gelbe vom Ei.

Ein Beispiel: Man redet schon Ewigkeiten darüber, die für Rangierer äusserst gefährlichen Aussenpuffer durch eine Zentralkupplung zu ersetzen. Die UIC schreibt daher vor, neuere Fahrzeuge für beide Varianten auszulegen. Spezialfahrzeuge zumindest müssen für den Pufferstoss (ich glaube 400kN) im Bereich der heutigen Puffer, aber auch zentral ausgelegt sein. Da musst Du also einen stabilen Zentrallängsträger vorsehen.
Ich glaube, jetzt haben sie die Einführung auf 2008 vertagt.

Ich stimme Dir ohne Einschränkungen zu: Man sollte erstmal in Material für eine gute Anlage investieren. Dazu zählt vor allem ein erstklassiges Holzskelett. Lieber eine Lok weniger.

Gruss
Cox
An den Arnold-Katalog mit der Münchner S-Bahn erinnere ich mich auch noch - und drüber fuhr eine froschgrüne S 3/6 (oder umgekehrt). Hat mich damals wahnsinnig aufgeregt. Aber nachdem ich einige "professionelle" Präsentationsanlagen gesehen habe, wundert mich nichts mehr.

Warum Frauen auf N abfahren, könnte tief in deren Unterbewußtsein verankert sein. Ich will jetzt gar nicht auf das Format einer H0-E03 eingehen. Grundsätzlich finden (nicht nur) Frauen alles "süß", was klein ist. Selbst meine Schwiegertochter, die sonst eine Moba nicht einmal anschauen mag (solch entartete Seelen gibt es wirklich!), gerät beim Anblick einer Marks-Vespa oder eines Mayerhofer-Radels in Verzückung, und einen Großteil des Stephani-Tages verbrachte sie damit, mittels Zahnstochers die Flügeltüren meines 300 SL zu öffnen und zufallen zu lassen.
Bei meiner Mutter war es neben einer allgemeinen Neigung zu technischem Spielzeug die T3 von Minitrix. Sie wollte gerne das "Mettener Bockerl" nachbauen, mit dem sie in den späten 40ern oft unterwegs war, und die T3 von Minitrix war damals die mit Abstand kleinste (und billigste) Modell-Lok überhaupt. Wie meine Mutter allerdings richtig erkannte, war selbst die T3 viel zu groß. Das - normalspurige - Mettener Bockerl hatte nur 2 Achsen und eine LüP unter 6 m. Der Aufbau war so schmal, dass er wohl von einer Schmalspurlok stammte.
Mein Vater hatte für Spielzeug überhaupt nichts übrig. 1965 warf er alles Spur-0-Material meines Onkels heimlich weg, auch die Echtdampf-Lokomotive!
Hallo Cox,
Du hast offensichtlich die falsche Frage gestellt. Richtig müsste sie lauten:

Warum eigentlich H0???

Das wäre doch  mal was fürs Miba-Forum. Die AC/DC-Tiraden sind doch langweilig. Außerdem sollten sich die Märklinisten auch einmal grinsend zurücklehnen dürfen.
Gruß
Hans-Georg
Guten Morgen,

ich persönlich finde Spur N auch vom optischen Schöner.
Wirkt irgendwie feiner.Ich verstehe überhaupt nicht, warum
sowenig mit Spur N bauen.
Ich glaube es ist eine Generationsfrage.
Für mich persönlich kommt nichts anderes in Frage als Spur N.
Ich finde , Spur N ist das richtige Spielzeug für Erwachsene und nicht unbedingt für Kinder.
Ausserdem finde ich , dass die Züge ebenso gut detailliert sind wie zum Beispiel bei Spur HO.
Fahrtechnisch sind die Spur N Loks auch nicht schlechter oder besser wie die von HO !
Was mich wundert, dass es in Spur N keine so richtigen Vorführanlagen es gibt  wie bei HO !
Dies ist etwas schade.

Also wir alle müssen noch mehr Werbung für Spur N machen !!!!

Gruß Pit
Ich möchte noch so einige N-spezifische Parameter, gerade für unserer Spur einfügen.
Hier mein ganz klares Votum Pro N-Bahn. Alleine die tollen Möglichkeiten, auf normalen Räumlichkeiten, eine echte Modellbahn mit langen Zügen laufen zu lassen ist Grund genug die Größe 1:160 vorzuziehen. Wenn ich so meine Anlage in der gesamten Ausgestaltung mit den HO-Anlagen vergleiche, sieht die N-Anlage in allen Belangen natürlicher und auch besser Proportioniert aus. Die immer wieder von HO-ler und auch Händler ins Spiel geworfenen Kontaktprobleme stellen sich so nicht. Weichen mit polarisiertem Herzstück im Bahnhofs-Rangierbereich, sauber verlegte Gleise mit Lötverbindungen sowie Einspeisungen alle 2- 4 Meter beheben diese Schwachpunkte. Lokmodelle mit Schwungmasse und oder umgebauten Getriebe optimieren das Fahrverhalten. Wir N-Bahner müssen viel Selbstbewußter zu unserer Baugröße und Hobby stehen. Also ich glaube fest an ein Weiterbestehen und langes Leben der Spur N.
Grüße aus Weilburg
H-W
@ Pit
Wegen Deiner Bemerkung "Spielzeuge für Erwachsene":

Ich jedenfalls werde immer (!) erst mal blöde gefrozzelt, wenn ich mich als MoBahner oute. Wenn man sie dann allerdings an der Anlage hat und denen erklärt, wie Blöcke und Schattenbahnhöfe geschaltet sind, kommt Aufmerksamkeit auf. Ich bewege mich Gottseidank hauptsächlich in Technikerkreisen, die werden dann doch aufgeschlossen.

Ich persönlich habe durch die MoBa meine Hemmungen vor Elektronik abgebaut und, nicht lachen, profitiere auch beruflich davon.

Objektiv betrachtet, vereinigt die MoBahnerei doch alles:
# Die Fähigkeit zur Planung
# Mechanik
# Elektronik
# Landschaftsbau
# Schreinerarbeiten
um nur einige in Zwangloser Reihenfolge zu nennen. Menschlich sind MoBahner ein ganz spezieller Schlag, habe ich hier immer wieder festgestellt. Die akzeptieren mangelhafte Technik, maulen zwar rum, lösen aber letztendlich die Schwierigkeiten mit grossem Langmut und Improvisationstalent.

Ich bin fest überzeugt, dass dieselben Leute ihren BMW oder den Toaster für jeden fehlerhaften Scheiss beim Händler reklamieren.

Gruss
Cox
@ Cox,
das stimmt. Die zu weilen mangelhafte Technik und oftmals qualitätsschwachen Mobaprodukte einzelner Germanyhersteller kannst Du ja nicht bei denen Reklamieren. Da kommt nichts bei heraus, außer Kosten. Allerdings möchte ich GFN davon ausklammern, bei denen ist man sich der Bedeutung seiner Kundschaft bewußt. Also muß man selbst Werkeln und Improvisieren.
Beim Auto usw. macht ja auch Negativreklame viel aus, da dies ein teures Massenprodukt ist und alles Negative beachtet wird.  Bei M*trx, dem Marktführer hat man da nicht so viel mit an der Backe, denn die Mobahner kaufen ja aus Tradition und Sammelwut. Dazu werde ich noch mal was sparat schreiben.
H-W
Cox...ich habe auch mit "M" angefangen...aber wahre maßstäbliche Züge gibts halt nur in "N"...siehe...modellfrey.net....Grüße aus Stuttgart Wolfgang
Hallo,

in einigen Beiträgen klingt Verwunderung darüber an, dass (fast) alle N-Fans einmal mit Märklin angefangen haben, sei es, dass sie eine Bahn geschenkt bekamen oder diese sich selbst gekauft haben. Die Selbstkäufer können die Frage nach dem "warum?" sicher noch nachträglich beantworten. Bei den Beschenkten will ich mal eine Erklärung versuchen.

Bei jüngeren Eltern wirkt sicher die Werbung und/oder die Tatsache, dass sie als Kinder selbst einmal mit einer Märklin-Bahn bedacht wurden. Leider kann ich meine Eltern nicht mehr befragen, die mir letztlich auch zu Märklin geraten hatten. (Sie schauen von irgend einer Wolke auf mich herab.) Dabei klang immer etwas von Qualität, Vorbildlichkeit und Erschwinglichkeit mit. Märklin sei eben das Beste, was in Anbetracht des z.B. 1960 auf dem Markt befindlichen Angebotes so falsch nicht war.

In den Jahren zwischen Jahrhundertwende und 2. Weltkrieg dominierten die Spuren II, I und 0, die insbesondere was die Länge oder besser die Kürze der Fahrzeuge anbelange, nur eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Vorbild hatten. Zudem erforderten sie große Wohnungen und eine Menge Geld, kurzum Eisenbahn spielen war etwas für Wohlhabende und Reiche. Das änderte sich erst als Märklin die Spur Halb-Null (HO) auf den Markt brachte, die vor allen Dingen nicht die großen Platzansprüche stellte und durch größere Nachfrage wohl auch kostengünstiger hergestellt werden konnte. Zudem wurden die einzelnen Modelle dem Vorbild ähnlicher, was letztlich in unserem Fall ja auch ein Argument für die Spur N ist (keine verkürzten Wagen mehr, außer in der Anfangsphase von N).

Wenn man sich Auktionskataloge anschaut, in denen Spur II-, I- und 0-Modelle z.B. aus der Kaiserzeit oder den 20er Jahren angeboten werden, staunt man über die Form der D-Zugwagen. Die hatten zwar zwei Drehgestelle, sahen aber oft wie kleine Kisten mit Runddach aus. Dafür wurden Loks teilweise mit Spiritus angetrieben, was nicht ungefährlich war. Wurden sie elektrisch betrieben, staunt man heutzutage über die manchmal abenteuerliche Elektrik, was die Sicherheit anbelangt. Mit Märklin H0 wurde das alles wohl erheblich besser. Stärkere Konkurrenz bei H0 ergab sich zudem erst nach dem Krieg durch Trix und Fleischmann. Aber da war Märklin eben schon in aller Munde.

Gruß Holger
@Hans Georg,
die Frage "Warum eigentlich HO?" im MIBA-Forum-könnte interessant werden.
Ich kann ja mal einen Beitrag dort reinstellen.
Hoffe aber dann auch auf ein bißchen Schützenhilfe von Euch,wenn die HO-er mich "zerreißen" wollen....
Wie wär´s?
Hi Thomas,

warum eigentlich nicht, allerdings werden H0-ler hier kaum reinschauen    Aber die Ehemaligen könnten sich erklären (wenn sie es teilweise aber nicht schon getan haben , weil sie N eben besser finden).

Gruß Holger
Hallo,

ich habe HO und lese auch das N - Forum.

Es geht ja um dasselbe, nämlich Modellbahn und da anscheinend niemand mehr im Miba Forum ist, außer Störenfriede, muß man sich auch eben anderweitig ein bißchen einlesen.

Schade das alles immer im Chaos versinken muss.

Ich war auch schon auf einem N Treffen.

Ich fahre selbst Deutsche Reichsbahn Ost.

Mir stellt sich eher die Frage, welche Bahngesellschaft man darstellen will.

Da in N nicht sehr viel Material angeboten wird um einigermaßen einen Fuhrpark DR aufzubauen, muß man sich Alternativen suchen. Klar gibt es in N auch Modelle, aber nicht in der Form wie in HO.

Man kann auf 2 mē in N mehr darstellen als in HO.

Ein Familienmitglied hat auch Spur N DB Epoche III.

Wir unterstützen uns gegenseitig und es gibt keinen Glaubenskrieg.

Mir gefällt N auch aber wie gesagt, was will ich darstellen.  

Soviel zum Thema ob HO Leute das Forum lesen........

Wenn Sie den Beitrag "Warum HO" in Miba einstellen, wird schnell ein Gleichstrom - Wechseltrom Krieg daraus....., ob sich das lohnt ?

mfg


Oliver



Hallo Oliver,

also ich glaube nicht, daß sich unendlich viele H0-Fans in die "Niederungen von N" herablassen. Und sollte es wirklich ganz schlimm kommen, könnte der Admi das Thema notfalls aus dem Verkehr ziehen.  )

Gruß Holger
Auch ich habe mit M* angefangen. Mit der T3, vom Onkel hab ich zum nächsten Weihnachtsfest die V200 geschenkt bekommen. Dazu hatte ich 2 Schnellzugwagen. Der Zug passte damals schon nicht in meinen Bahnhof Ibach von Kibri. Auf dieser Anlage wurden die Häuser und das Fertigtunnel abgebaut und weggeräumt. Dann wurde die Anlage senkrecht an die Wand gelehnt. Nach langen hin und her konnte ich eine stationäre Anlage von 2,00x1,15m aufbauen. Dort passte mein Zug endlich in den Bahnhof Lindental. Doch zu Weihnachten bekam ich die E 03 mit 2 rotbeigen Schnellzugwagen und dem Domcar. Dieser Zug war wieder zu lang. Mit 15 oder 16 habe ich dann angefangen meine M*-Teile zu verkaufen und mir dafür N-Teile zu kaufen. Aber sehr schnell kam dann auch bei mir die Zeit mit Mopeds und Mädchen. Die Moba wurde eingepackt und im Speicher verstaut. Nach der Heirat 1980 schlug dann irgendwann der Eisenbahnvirus wieder zu. In der 2-Zimmer-Wohnung hatte ich nur Platz für Vitrinen. Aber im Keller fing ich an einer Anlage an, die aber nie fertiggestellt wurde. Nach dem Umzug ins eigene Haus mußte die Moba wieder einmal zurückstehen, aber im Speicher habe ich mir einen Raum für die Modellbahn reserviert. Dort will ich eine Segmentanlage aufbauen. Immer an der Wand lang. Ergibt dann ca 25m Wandlänge mit Eisenbahn. Wie in einem anderen Thread schon gesagt, hat mir die N-Anlage der Ortenauer in Sinsheim so gut gefallen, daß ich in der Konzeption von einer Anlage in Segmentbauweise an der Wand entlang nur bestärkt wurde und mir ganz fest vorgenommen habe in diesem Jahr mit den ersten Teilen (Modulen) anzufangen. Sandra hat ja schon einiges an Gleisen neulich aus England mitgebracht.
Das Argument mit den langen Zügen hat mich schon immer überzeugt, auch wenn die Kollegen im H0-Modellbahnclub hier öfters lästern, ob ich H0-Modelle in Essig legen sollte um sie auf meine N-Größe zu schrumpfen. Aber diese Lästerei ließ deutlich nach, als ich Ihnen meine württembergische C von Hammerschmidt zeigte. Davon träumen die heut noch.
Aber genug geschrieben für heute
Gruß Engelbert
Hallo Oliver,
da es kaum noch West-Neuheiten gibt (mangels Lücken; ja, schon gut ...), werden in Zukunft vor allem DR-Fahrzeuge herausgebracht werden (Beispiel: Brawa). Du wirst also möglicherweise bald ein umfangreicheres DR-Angebot vorfinden, als es Deinem Geldbeutel recht ist.
Gruß
Hans-Georg
Hi to all,
da ist es bei mir wohl ganz anders gelaufen....ich hab in jungen Jahren nie ne Eisenbahn gehabt...noch nicht mal die von M*. HAt mir auch nicht wirklich gefehlt Als ich aber so vor 3 Jahren den kompletten ICE1 von Flm bei einem Freund unterm Weihnachtsbaum sah, hat mich der Virus direkt erwischt. Der Kumpel war damals gerade 30 und stammt aus dem gleichen Jahrgang wie ich.....MoBa-krank waren wir ab diesem Zeitpunkt wohl beide.
Also schnell ca. 40 qm vom Büro abgetrennt und die erste Anlage zusammengeschustert. Schnell war damals ein halbes Jahr....so sah das dann auch aus Unmoglich ! Kaum ein Zug hat mal ne Runde ohne Zwischenfälle erlebt.
Also: Abreißen ! Die nächste haben wir dann in Ruhe geplant und haben uns zum Bau auch fast 2 Jahre Zeit genommen (http://www.mobatek.de --> oefchen --> alte Anlage). Die war schon viel besser und man konnte wirklich mal nen Zug ne Weile fahren lassen.....Aber den Gleisplan haben wir selbst geplant ! Das war dann wohl der Fehler.
Denn als wir einen Plan in einem alten Arnold-Gleisplanbuch sahen, war das das Todesurteil für die Anlage. Abriß und Neubau....jetzt ganz ordentlich...beschäftigt uns seitdem.

Nebenbei haben wir uns den Eigenbau einer digital-Zentrale auf die Fahnen geschrieben. Das nimmt aber auch gut Zeit in Anspruch...der und wieder beim Bau der Anlage fehlt.

Für uns gibt´s nichts schöneres als N...die Vorteile hab ich ja schon mehrfach in diesem Tread gelesen. Ich persönlich würde ev. sogar auf Z fliegen, wenn die technischen Voraussetzungen die gleichen wie bei N wären....sind sie aber nicht. Dazu kommt sicher das Monopol von Tante M.
Jetzt ist aber mein Fuhrpark schon so groß das sich diese Frage eh nicht mehr stellt

N ist schon geil !
In diesem Sinne, viele Grüße vom Frank
Also ich bin Fan der Epoche II udn IV der DR. Da fuhren die D-Züge teilweise mit 14 Schnellzugwagen und überfüllt. Manchmal auch noch länger. Lange Schnellzüge begeistern mich. Einfache Rechnung, 10-12 D-Zugwagen a 165 mm + Lok und man braucht eigentlich 2m für den Zug und wenigstens 3m für einen einigermaßen realen Bahnhof. Bei H0 verdoppelt sich alles in der Linie. Das ist für mich nicht realisiertbar, die Radien sind dann das nächste Problem. Und inzwischen wird ja auch in N immer mehr möglich, was noch vor einigen Jahren in H0 kaum gemacht wurde. Über die Detailierung der Serienmodelle kann ich eigentlich nicht klagen!

N-Fan Thomas Fach
Mal was anderes, als Kind eine Minitrix, später HO-Strassenbahn, dann HOe-Module, HO-Nebenbahn (nie fertiggeworden, jetzt zur Abwechslung und als Kindheitserinnerung eine kleine (wirklich kleine, nur 130 x 25 cm "große") N-Anlage. Bloß ein Nebenbahn-Endbahnhof mit "Fiddle-Yard". Eigentlich nur zum Spielen und Rangieren "für zwischendurch" gedacht, und deshalb mit Arnold-Gleis und abenteuerlichen Nutzlängen gebaut, macht mir das inzwischen soviel Spaß, dass ich plane das ganze nochmal "in maßstäblich" zu bauen.

Gruß, Volker
ja, warum gerade N?

Als Märklinist bin ich aus folgenden Gründen zur Baugröße N gewechselt

1. Kompatibilität zwischen den Herstellern
Als ich mit N anfing, waren Märklin, Trix, Fleischmann nicht problemlos mit einander kombinierbar, nur Roco bot Tauschradsätze und Tauschkupplungen. In 1:160 hingegen gab es nur eine Kupplung und alle Fahrzeuge fuhren auf allen Gleisen.

2. Platzbedarf
In der Studentenbude stand eigentlich nur ein Regal zur Verfügung...

3. lange Züge
Ein Schnellzug sollte mindestens 1x1.Klasse, 2x2.Klasse und einen Gepäckwagen haben. Dazu gegebenenfalls auch einen Speisewagen. Ergibt mindestens 5 Wagen, wenn man keine AB-Wagen verwenden kann.
In einem IC ist das Verhältnis 2.Klasse zu 1.Klasse mindestens 2 zu 1. Wenn ich sowohl Großraum wie Abteilwagen mitführe und auch einen richtigen Speisewagen komme ich mindestens auf 1xAp, 1xAv, 2xBp, 2xBv, 1xWr, also 7 Wagen. Ein solcher IC benötigt im Schattenbahnhof Gleise, die in N knapp 140 cm lang sind, in H0 hingegen 250cm. Mit Weichenstraßen ist das in einem normalen Hobbykeller nicht machbar!

4. Bahnhöfe mit schlanken Weichen
Bei den Weichen ist der Kompromiß zw. Maßstäblichkeit und Platzbeschränkung erträglich, d.h. die Züge fahren nicht um die Ecke, man kann aber auch innerhalb eines Kellerraumes einen Bahnhof bauen.
Ich habe als Vorbild zweigleisige Hauptstrecken, da sollen die Bahnhöfe die oben genannten Züge aufnehmen können, aber auch noch in den Hobbykeller passen.
Selbst ein kleinerer Vorortbahnhof benötigt in den Hauptgleisen 140cm lange Bahnsteige. Dazu kommen auf beiden Seiten mindestens drei Weichenlängen. Pro Weiche sind mindestens 15 cm anzusetzen, also insgesamt 90 cm. Da der Bahnsteig nicht unmittelbar an der Weiche beginnen kann rechne ich noch einmal 10 cm hinzu, komme also auf 240 cm Bahnhofslänge ohne Ziehgleise (die entlang der Strecke liegen können). Das ist so etwa das Äußerste, was auf normalen Heimanlagen machbar ist.

Grüße
Klaus
Da fällt mir ein: vor kurzem habe ich einen IC mit acht Wagen gesehen, 1x1Klasse, Speisewagen, Rest zweite Klasse und vorn und hinten eine E-Lok. War wohl mal wieder Steuerwagenmangel. Aber so einen Zug kann man eben nur in N nachbilden, ohne das es überladen wirkt
Hier mal eine Besonderheit:
Ich habe mir N angefangen!!!
Schon so lange ich denken kann habe ich an der N BAhn meines Vaters mitgefahren.
Zwar hatte ich in den Vorschuljahren eine TrixExpressBahn, bzw die alte meines Vaters, doch es war von Anfang an klar,dass ich bald auf N umsteigen würde, für mein alter war eine eigene N Bahn doch etwas sehr klein. Aber Ende der 80er (Geboren 1983) kann TrixExpress sowiso keine Dauerlösung sein.
Sofort nachdem ich aus H0 rausgewachsen war Begann der BAu der N-Anlage. Somit konnte ich  Fahrzeuge meines Vaters benutzen und ich brauchte selbst keine Loks kaufen. Wobei die N Fahrzeuge für einen Schüler noch recht erschwinglich waren (vor 5-10 Jahren)
Heute hat es auch den Vorteil, dass ich mein Hüttenwerk nicht in H0 bauen könnte und auch eine Verbindung zur Bahn meines Vaters nicht möglich gewesen wäre (Mauerdurchbruch).

Gruß
Dirk
Hallo joh,

war das an einem Freitagnachmittag? Ich bin da auch vor längerer Zeit mit so einem IC gefahren. Der fuhr immer nur freitags und war mit Bundeswehrleuten vollgestopft, die 1.Klasse natürlich für die Offiziere. Kam von Kiel.

Gruß Holger
Hallo Nachteule,
Freitag ist richtig, aber der kam aus Berlin - und so richtig vollgestopft sah er auch nicht aus. Aber wie Du schon an anderer Stelle gesagt hast: Es gibt nichts, das es nicht gibt bei der DB.
Verschlafene Grüße
joh
ich vergaß zu erwähnen, daß die 2. Klasse vollgestopft war mit rülpsenden und Bierdosen saufenden BW-lern.  

Gruß Holger
Oh ja, dieses Beispiel militärischer Abschreckung kenne ich:
jeden Freitagnachmittag in meinem geliebten 624, überall riesige Bundeswehrsäcke - und manche haben auch noch ihre Taschen dabei. Entweder die schlafen, saufen oder laufen irgendwelchen Röcken hinterher - wir hatten da mal eine höchst unerfreuliche Geschichte mit einem Schotten...
Ich kenne zwar den Satz, unsere Bundeswehr hält den Gegner so lange auf, bis richtige Soldaten kommen - aber diese Jungs hätten schon ihre argen Probleme mit Lichtenstein.

der Ex-ZdLer

joh
Besagter IC aus Kiel ist/war nen Bundeswehr Zug ;)
Hallo,
die letzten 5 Postings sowie diese von mir haben nichts mit dem Thema "Warum eigentlich N" zu tun und gehören herausgenommen. Ein neues Thema ICE und seine Nutzer könnte da eher passen.
Gruß
H-W
So ist das eben, man kommt vom Stöckchen aufs Steinchen  

Gruß Holger (der noch 18 Monate bei der BW abgammeln mußte)
Hello Cox from 14.03.03

Bitte verzeihe mir die Verzogerung, bin nicht immer im Net. Ich habe mit meinen Freunden eine alte Halle gekauft. Es ist so 20m breit und so 50m lang. Die Anlage ist eine Fahranlage und ist mixed Style etwas Nevada, Central USA und was so jedem passt. Alle Weichen sind Peco, Geleise von Roco weil es gibt auch nicht flexible lange Stucke, die sind gut for lange gerade Mainline. Alles ist in 1 Geleise mit Ausweichgeleise, nur Horshoe Curve bei Altoona ist ein Anlage teil mit 4 Geleise was viel Betrieb macht. Die kleinsten Bogen haben so 1.40m Radius und die Steigung ist max 1%. Das geht dann gut mit vielen Wagen wie das Original. Der grosste Zug hat 118 Guterwagen von Kadee/MTL und Atlas, das ist kein Problem. Es muss nur genug Power am Geleise sein.

Die Steuerung der Fahrabschnitte ist mit Computer, unser electronic Team macht das alles. Alle Loc sind analog, wir haben noch kein Geld for digital. Mit Reed und Relais kommt so mein Fahrstrom auf den next Fahrabschnitt. Das e-Team baute Fernbedienungen, da kann man immer bei dem Zug sein. Das macht Spass wenn ein Gegenzug kommt der nicht im Ausweichgeleise passt.
So, genug geschrieben ich muss wieder arbeiten. Good night.
hallo,
warum eigentlich N?
Weil meine Eltern mir ca.1970 ein Startset von Minitrix zu Weihnachten geschenkt haben...welches meiner Bastelleidenschaft zum Opfer gefallen ist. Auch das nächste Geschenk (zum Geburtstag im April), eine V100, wurde von mir geschlachtet...und weil das meinen Eltern zu teuer wurde, bekam ich Eisenbahnverbot.
Doch dann kam das erste Geld in meiner Lehre rein und wurde zum Teil ins Hobby Modeleisenbahn gesteckt...und da ich bis dahin nur die Spur N kannte, blieb ich bis heute dabei...Seit etwa zwei Jahren bastelt (oder besser gesagt, ruiniert) mein Sohn mit mir unsere Eisenbahn, die jetzt im Keller auf ca. 16qm aufgebaut wird...und da wir letztendlich fast alles kaputt kriegen, müssen wir auch immer was neues kaufen( gut für die Marktwirtschaft).
Unsere Anlage wird digital gesteuert(IB Uhlenbrock) und wir fahren auf Arnold Gleisen mit Loks und Wagen verschiedenster Hersteller, der Epochen I bis V.
Ich habe aber in letzter Zeit öfter über einen Spurwechsel nachgedacht, da ich TT für die bessere Spurweite halte, mir aber das Sortiment zu klein ist...und ich nicht unbedingt die DDR nachbilden will. So bleibt es wohl bei N.

Gruß Mikewett
Hallo Walt & Experten,
wie funktioniert eigentlich die Kadee-Kupplung? Ich habe mal gehört, magnetisch. Wo liegt das Limit? Wenn Walt damit über 100 Waggons zieht, muss das doch irgendwann mal in der Mechanik knacken. Gut, wenns mal rollt aber beim Anfahren?

Gruss
Cox
Dear Cox

Das ist ganz einfach. Den langen Zug musst du Fahren mit viel Gefuhl, als ist es Glas oder eine Frau! Schaue in der Seite

www.nscalesupply.com/MTL/MTL-MagneMaticNScaleCouplersTruckMountCouplers.html

da kannst du sehen wie viele Teile in der Kupplung sind.
Dazu musst du die Teile zum montieren und funktionieren haben

http://www.micro-trains.com/magprods.htm

Funktion for Rangierbetrieb:
- Stop den Zug
- die Kupplung muss genau uber dem magnetic Teil sein
- ein ganz kleines etwas zurück, Kupplung geht auf weil die Trip Pin sind magnetic und ohne Belastung der Kupplung gehen die nach aussen weg
- jetzt fahr den Zug weg, abgekoppelte Wagen bleiben stehen
- oder fahr wieder langsam zurück, die Kupplung ist noch offen und du kannst den abgekoppelten Zug wegschieben
- fahr wieder weg und der Rest bleibt stehen, das sieht toll aus

Die neue Kupplung von Atlas kannst du sehen bei

www.nscalesupply.com/ATL/ATL-RS-11000GallonTankers.html

sie ist massiver als Kadee, alle passen aber auch mit Kato und Unimat zusammen.
Bei uns haben alle Wagen Low Profile Rader, das ist ganz ganz wichtig. Die Wagen fahren ganz leicht, nicht so wie mit normalen Pizzacutter.
Hallo Cox,

ich habe söben (soeben) einen Knacktest gemacht, d.h. zwei Micro-Trains-Wagen mit der Micro-Trains-(Kadee-) Kupplung mal kräftig auseinandergezogen, ohne das da was passierte. Da die MT-Wagen superleicht laufen, dürfte der Kupplung auch ein 100-Wagen-Zug nicht viel ausmachen.

Gruß Holger
.... zur Funktion:
MT ist eine zierliche Klauenkuplung mit unten eingesteckten gebogenen Drähten. Ein im Gleis befindlicher magnet drükt diese Drähte jeweils zu Seite weg, wodurch sich die Klauen der Kupplung öffnen.

Gruß Holger
Pizza Cutter, das Wort gefällt mir :))
warum können unsere Supermodellbahnhersteller nicht auch so ein Magnetkupplungssystem herstellen und anbieten. Die Entkuppelei wäre super auf der Anlage vorzunehmen, ohne Stöckchen, klumpige Elektroentkuppler etc. Es würde ja für den Anfang reichen Loks und einige Wagen damit vorzusehen. Oder die Arnold Simplexkupplung müßte bei den Loks zu erhalten sein. Von diesem Kupplungssystem hört und sieht man auch nichts mehr. Limarnold sollte schleunigst diese gute Technik wieder einführen. Wir hier in Germany werden halt nur noch zum Abkassieren genutzt.
Neue echte Verbesserungen kommen nur so tröpelchesweise an. Man muß ja immer einen Minischritt nach dem Anderen machen, um ordentlich für jede kleine Änderung abkassieren zu können. Wann lernen die Hersteller eigentlich, daß der Kunde das wichtigste Argument zum Überleben ist. Aber die Sche-ß-M*Sammler machen da alles zunichte.
H-W
Ich bin eben mal wieder ein bisschen zum Testen gefahren und hatte auch ungewollte Entkuppler. Alles mit Profikupplung. Ich habs mal beobachtet:

Nie auf verdeckten, nicht eingeschotterten Gleisen. Man hat den Eindruck, der "harte" Fahrweg bewirkt Erschütterungen und damit Entkuppler.

Bei Kontaktstörungen, also beim ruppigen Verzögern oder Beschleunigen.

Mein Gott, ist das ein unzuverlässiger Sch****. Ständig muss man die Pfote am Not-Aus haben. Das einzige was hält, sind die starren Deichseln von Hammerschmid und meine selbstgebauten Laschen als Ersatz für die 9522 / 9542.
Mit Rangieren ist da natürlich nichts und Anlagen mit Schönwetter-Fahrstrecken ohne Steigungen und Gefälle sind ja auch nicht unbedingt abendfüllend.

Gruss
Cox
Hallo H-W,

wenn Du die Micro-Train-Kupplung meinst, ich bin davon nicht so überzeugt. Andererseits ist es möglich, unsere Fahrzeuge damit auszurüsten, es gibt dafür Bausätze. Allerdings hat Micro-Trains keine KK und ist eigentlich nur für Wagen ohne Puffer gut geeignet. Außerdem ist der Wagen-Abstand nicht sonderlich eng.

Gruß Holger
Hallo Cox,

sag ich doch immer wieder, es geht nicht über eine richtig stramme Deichsel (von Hammerschmid), das ist ein echter Hammer!  

Gruß Holger
@cox
Mess mal die Höheneinstellung der Kupplungen nach, da liegt meist das Problem, falls dein Gleis anständig verlegt ist.
Wie ich schon bei anderen KK-Themen geschrieben habe, schau dir doch mal die TT-Steifkupplung an, hier auf 1zu160 bei den Kupplungen. Ist zwar auch nichts zum Rangieren, aber als Preisalternative zu Hammerschmid interessant(20Stk. für 6Euro)
Was die CPU von Gaugemaster heute kostet weiß ich nicht, und ich habe 1 Platine für 50 Weichen, weshalb brauchst du 25 ???
Gruß Uwe
Hallo Uwe,
nur kann man die Deichseln leider nicht als Ersatz für die KK 9542 einsetzen. Die gehen wirklich nur mit Kulisse ..... und da habe ich sie auch drin.

Höhenunterschiede. Kann sein. Aber wie kann ich das korrigieren, wenn alle von Fleischmann sind?

Ich reg mich auf, dass so eine essentielle Funktion so schlampig gehandhabt wird.

Auf einer normalen Platine kann ich maximal 4 Weichensteuerungen arrangieren. Das sind dann 8 Relais, 1 - 4 Kondensatoren, ein paar Widerstände und Dioden. Oder was meinst Du?

Gruss
Cox
Hallo zusammen,
wie schon die alten Römer wussten, ist die Fleischmann-KK eine Diva und als solche in der Lage, auch ohne Höhenversatz unzuverlässig zu arbeiten, d. h. plötzlich auszurasten und weder mit viel Gefühl noch durch einen ordentlichen Stoß zum Einlenken zu bewegen zu sein.
Wir werden wohl noch öfter zu Aldi pilgern und vom Ersparten Kurzkupplungskulissen kaufen müssen, die wir dann mit ordentlichen Kupplungen versehen, die dank Schwerkraft zuverlässig funktionieren.
Gruß
Hans-Georg
nun will ich mich auch mal meine Erfahrungen mit der Fleischmann KK verbreiten:
Anmerkung: Alle Hinweise beziehen sich nur auf Reisezugwagen, meine Güterwagen haben alle Standard-Kupplungen.
Zwischen Fahrzeugen, die werksseitig Kulissenführung aufweisen, gibt es wenig bis keine Probleme, wenn die Gleise gut verlegt sind. Dazu gehört auch, dass sich keine Schottersteine zwischen Radlenker und Profil befinden!!!
Die Kombination eines Fleischmann-Reisezugwagens ohne Kulissenführung, aber mit Profi-Kopf und einem Wagen mit Kulisse und Profi-Kopf ist fehlerträchtig, weil die am Drehgestell befestigten Kupplungen einfach zuviel Spiel haben!
Ahnliches gilt, wenn ein Profi-Kopf mittels eines anderen Adapters am Drehgestell angebaut ist!
Bei nachträglich montierten Kulissen ist unbedingt auf waagerechten Einbau zu achten und die Höhe des Kopfes genau!!! einzustellen. Am besten prüft man die Höhe anhand von mehreren(!) werksseitig mit Kulisse ausgerüsteten Wagen die Lage der Kupplung! ACHTUNG: Eine Genauigkeit im Bereich eines Millimeters ist nicht ausreichend!
Aber: Auf ebener gerader Strecke habe ich ohnehin mit keiner der genannten Kombinationen Probleme. Die entstehen nur bei Neigungswechseln (Zufahrt Schattenbahnhof)! Möglichst Flexgeis im Neigungswechel verwenden, dann hat man garantiert keine Knicke (hinterher weiß man es immer besser).
Absolute Sicherheit gibt nur Tillig oder eine Deichsel!
Grüße
Klaus
Fleichmann-KK sind auch in der Lage, auf Geraden und höhengleich NICHT einzukuppeln. Passiert locker bei jeder 10. Kupplung. Ich vermute Grate als Ursache.
Gruß
Hans-Gerog
@Hans-Gerog:
Die Erfahrung habe ich noch nicht gemacht. Allerdings sind meine Umrüstaktionen erst in den letzten 2 Jahren gelaufen, da sollten die Kinderkrankheiten ausgestanden gewesen sein.
Gab es definitiv keine Abhängigkeit vom Fahrzeug?
Gruß
Klaus
@ Klaus
Gib Deinen Job auf! Ich schätze, mit den Umbauten könntest Du Geld verdienen :)

Gruss
Cox
@Cox:
Zuviel der Ehre, aber mir macht mein Beruf (Berufsschullehrer) sehr viel Spaß....
Grüße
Klaus


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