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THEMA: E-Züge in Niederlanden fahren mit 100% Windkraft
klingt kurios, aber scheint zu stimmen, seit 01.01.2017 fahren die elektrisch betriebenen Züge in den Niederlanden mit der Kraft des Windes.
http://www.storyfox.de/hollaendische-zuege-fahren-mit-windkraft/
Bei mir könnten sogar die Diesel- und Dampfloks mit Windenergie fahren...
Gruß Bernd
vor allem bei Windstille und bewölkten Himmel geht das mit 100% Ökoenergie so gut
Gruß
Thomas
Gruß Harald
Wenn ihr seeeehr viel Glueck habt , wird vielleicht dieses Millenium noch diese Bericht euch erreichen :
Das gleiche Model Atomstromfilter von Harald blinkt knalrot dass mein Windstrom fast ausgegangen ist ,obwohl es hier im Moment sehr kraeftig weht .
Grund : es fahren im Moment sehr viele Zuege !
Wie ein massiv grosser und primitiver Luegen von unsere Behoerden !!!!!!!!!!!!!!!!
Die bei Eneco und bei der Regierung denken das wir uns vera.......... lassen ,denn die versuchen uns Kunden Windenergie kaufen zu lassen wofuer wir Buerger einen Zuschlag bezahlen muessen .
Der Wind kann beim Beschraenkten Windpark nur einmal ausgenutzt werden .
Der gleiche Wind wird also zwei Mal (oder vielleicht noch viel oefter ) verkauft !!
Das heisst bei uns : Windhandel .
Ausserdem werden -vom Stat ( also auch meine viele Steuerzahlungen ) gute ,schon vom Stat subsidierten gut funzende Windparken abgebrochen und ersetzt von neueren subsidierte ( "selbstverstaendlich ") ,obwohl die Regierung noch immer Zinsenzuechtig ist wegen den Debakle mit miljarden Spenden an den Griechen die such jetzt noch immer kein Steuer zahlen . Mitlerweile wird der Aerger bei unsere aermere Bevoelkerung wegen Vernachlaessigung durch unsere Regierung immer groesser.
Na ja ,der "F" in Bruessel hat befohlen..........
Wie wir in den Niederlanden sagen : " Niks nieuws onder de zon " (Das versteht ihr auch in Deutschland ,denke ich.)
Also reiner Windhandel .
So, und jetzt muss ich mal ganz schnell viele Zwiebeln essen um noch rechtzeitig eigenen Windenergie zu erzeugen damit ich diese Bericht noch eintragen kann und bei Ueberschuss meine Modelleisenbahn ihr hauseigene Strom bekommt .
O ,o ,o : der Strom faellt jetzt schon ab und zu aus .
Pfffffffuuuiii, da kommt gerade noch mein rechtzeitig selbstproduzierten Furz( oder wie ihr das nennt) fuer Notenergie um mein Bericht ein zu senden .
MfG.,
Rae
Die ÖBB fahren schon lange mit Wasserkraft und jetzt sogar mit Sonnenstrom
Lg Peter
Müsste man z. B. auf der Stromrechnung ausweisen, wie oft konventionelle Energie dem Öko-Zappelstrom aushelfen muss, damit bei den Öko-Jüngern nicht das Licht ausgeht, würde diesen ggf. ein Licht aufgehen.
ich denke, dass man jeden deutschen Kanzler einige Jahre nach seiner Amtszeit mit einer "Lebensleistung" verbinden kann. Bei Gerhard Schröder und seiner rot-grünen Koalition war das der soziale Kahlschlag rund um Hartz IV.
Angela Merkel hat das geschafft, wozu rot-grün nicht in der Lage war: die Energiewende.
Beim Ausbau der Erneuerbaren Energie steht Deutschland beim Vergleich der größten Wirtschaftsnationen in der Spitzengruppe. Ihr Anteil am Strom-Mix lag schon 2012 bei mehr als 23 Prozent, heute sind es schon weit über 30%!
Und die schwarz-rote Bundesregierung hat ehrgeizige Ausbauziele für die Erneuerbaren Energien: Im Jahr 2025 sollen 40 bis 45 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen und im Jahr 2030 sollen es bereits über 50% sein. Mit einem derart ehrgeizigen Ausbau der Erneuerbaren Energien nimmt Deutschland weltweit eine klare Führungsrolle ein.
Allerdings ist diese Führungsrolle mittlerweile durchaus gefährdet: China geht beim Ausbau der erneuerbaren Energien geht mit weit größeren Schritten voran als Deutschland. In der Windenergie hat China bereits vor Jahren die Spitze erreicht, inzwischen gilt das auch für die Solarenergie.
Allein in 2016 sind in China rund 20.000 Megawatt (MW) Windenergie-Leistung (!) sowie etwa 15.000 MW Solarleistung (!) hinzugekommen. Damit hat China die Spitzenposition in Sachen Solarausbau übernommen und Deutschland auf Platz zwei verdrängt.
Heute gibt es 43.000 MW Solarleistung in China und über 120.000 MW Windleistung. Bei der Windenergie ist China bereits seit Jahren der wichtigste Markt weltweit. Insgesamt dürfte die installierte Windenergie-Leistung in China über 120.000 MW betragen.
In den USA, dem zweigrößten Windenergiemarkt der Welt, stehen mit etwa 70.000 MW installierter Windenergie-Gesamtleistung deutlich weniger Windkraftanlagen als in China. In Deutschland als größten Markt in Europa, beträgt die installierte Windleistung derzeit etwa 40.000 MW.
Wenn man also in Zukunft erfolgreich sein will, dann helfen nur mutige Entscheidungen und nicht Konzepte von gestern.
Wenn in den Niederlanden seit 2017 die elektrisch betriebenen Züge nur noch mit regenerativen Energien fahren, dann ist das nur ein Schritt in die richtige Richtung; weitere Bahnen und Industrieunternehmen werden uns müssen folgen.
Die Veröffentlichung der CO²-Bilanz wird für die Unternehmen in den nächsten 20 Jahren genauso eine Selbstverständlichkeit werden, wie die Veröffentlichung der Wirtschaftsbilanz. Und das ist gut und richtig so.
Viele Grüße,
Mathias
https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-ag...odukt/76/Agorameter/
Insbesondere in der Zeit vom 15.01.2017 bis 25.01.2017 hatten wir von den Erneuerbaren kaum einen Beitrag. So mussten erneut die teuer vorgehaltenen Reservekraftwerke einspringen und produzieren, was das Zeug hält, um uns durch diese "Dunkelflaute" (gerne googeln) zu helfen. Das passiert oft im kalten Winter.
Wer noch mehr davon haben will, darf dabei auch die Kosten nicht außer Acht lassen. Wir zahlen alle bereits jetzt einen Aufschlag von fast 7 ct / kWh für die Finanzierung von Wind- und Solaranlagen.
In Frankreich kostet Strom etwa die Hälfte. Und ich kann mir gut vorstellen, warum uns andere Nationen diese Energiewende nicht nachmachen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
In Frankreich kostet Strom etwa die Hälfte. Und ich kann mir gut vorstellen, warum uns andere Nationen diese Energiewende nicht nachmachen.
Hallo Antic,
dann wundere ich mich aber, warum nun gerade die Länder, die eine Energiewende beherzt umsetzen und nicht so rumstümpern wie Frankreich, wirtschaftlich sehr viel erfolgreicher sind, als das nun wirklich wirtschaftlich gebeutelte Frankreich.
Der deutschen Wirtschaft hat es jedenfalls nicht geschadet, wie die kürzlich veröffentlichen Exportüberschüsse mal wieder eindrucksvoll belegen.
Die Speicherung der regenerativ erzeugten Energien ist derzeit eine der größten Probleme und Fragen. Wir sollten alles daran setzen, bei deren Lösung nicht von China abgehängt zu werden!
Viele Grüße,
Mathias
Also wenn die Holländer Probleme mit dem Stromspeichern haben lasse ich mir das einreden, aber alle anderen Länder die Berge haben haben da meiner Meinung nach keine Ausreden mehr. Pumpspeicherkraftwerke sind jetzt wirklich keine neue Erfindung und seit fast 70 Jahren in Österreich im Einsatz
Lg Peter
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepo...abriel-14621838.html
Und wie es dort aussieht, wo der Windstrom produziert wird (wenn denn der Wind weht), kann man hier sehen. Runterscrollen zum Luftbild von 2010.
http://www.gegenwind-an-der-oste.de/
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Bernd
Bei mir könnten sogar die Diesel- und Dampfloks mit Windenergie fahren
Auf meiner Moba fahren alle Züge mit Aquastrom, auch Dampf- und Dieselloks
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Rae
Wie ein massiv grosser und primitiver Luegen von unsere Behoerden !!!!!!
Nee, das kann schon passen. In der Schweiz haben wir 40% Atomstrom, 55% Wasserstrom und 5% andere. Angenommen, die Privathaushalte verbrauchen max. 50% der Elektrizität, was wahrscheinlich ist (da Industrie, Firmen und Verkehr sehr viel brauchen), kann man problemlos alle Privathaushalte mit Wasserstrom versorgen. Den Atomstrom müssen dann halt die Übrigen verbrauchrn (Industrie, Dienstleister und Verkehr).
Man kann also bei 40% Atomstrom nicht ALLE Verbraucher mit Wasserstrom beliefern. Aber die Hälfte schon.
Ich habe 100% Wasserstrom abonniert und bezahle dafür einen kleinen Aufpreis. Klar wird wegen mir allein nicht der Kraftwerkpark umgebaut. Aber wenn Viele Wasserstrom abonnieren, ist das ein starkes Zeichen.
Felix
Es gibt auch Konzepte für "Pumpspeicher" in der Ebene. Nur vom allein drüber reden entstehen keine. Und was die Bürger vor Ort von solchen Projekten halten, wissen wir.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehm...rf-aus-12918141.html
Tja, genauso viel wie von Überlandleitungen, Windanlagen vor der eigenen Tür oder auf der Anhöhe vor dem Panoramafenster, Umrichtern usw. usw.
Im Übrigen darfst du gerne mal nachrechnen, wie viele (tausend) Pumpspeicher nötig wären, ein Land wie D auch nur über einen Tag Flaute zu bringen.
Wie ich schon mal in einem anderen Beitrag geschrieben habe! Es ist nicht Frage ob es geht sondern wie es geht. Ja und das alles gebaut werden soll, nur nicht bei uns vor der Haustür ist ein globales Problem
Lg Peter
natürlich hat es bei der Umsetzung dieses gigantischen Projektes Probleme gegeben. Das ist alles andere als optimal gelaufen. Die entscheidende historische Leistung war aber die Abwendung von den dreckigen alten Energien, zu einer nachhaltigen, modernen Energieversorgung. Bei allen Problemen sollten wir diese historische Leistung nicht wieder zerreden!
Zumal Deutschland von den wirtschaftlichen Zahlen international glänzend aufgestellt ist.
Die Berichte aus Wilstedt kenne ich; ist ja kaum 35 km von uns entfernt. Das erinnert mich wieder an unseren Makler, als wir nach einem Haus gesucht haben: "Jeder möchte maximal 2 km entfernt von einem Bahnhof wohnen, die Autobahn soll in maximal 3 Minuten erreicht sein, Schule und Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke....und ruhig und idyllisch soll das Grundstück auch noch liegen...."
Die Deutschen brauchen nun einmal Energie; das geht nun einmal nicht nur mit hübschen Solaranlagen auf den Dächern. Dazu gehören Kraftwerke und Windkraftanlagen.
Ich denke, wir sind alle froh, dass das Zeitalter der Atomkraft vorbei ist. Denn es gibt wohl niemanden, der eine Windkraftanlage in der Nachbarschaft gegen ein Atomkraftwerk tauschen möchte!
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Also wenn die Holländer Probleme mit dem Stromspeichern haben lasse ich mir das einreden, aber alle anderen Länder die Berge haben haben da meiner Meinung nach keine Ausreden mehr.
Pumpspeicherkraftwerke sind jetzt wirklich keine neue Erfindung und seit fast 70 Jahren in Österreich im Einsatz
Das stimmt natürlich; ist aber eben abhängig von der Topographie und der österreichische Erfolg nicht auf jedes Land übertragbar.
Trotzdem: ein spannende Sache!
Viele Grüße,
Mathias
An der Nordsee hat es Wind für Windkraft.
In den Alpen hat es Berge für Pumpspeicherwerke.
Gemeinsam können wir das lösen.
Die Schweizer Energieversorger haben Beteiligungen an Nordsee-Windparks. Warum wohl? Und eben wurde das 1500 MW Pumpspeicherwerk Linth-Limmern in Betrieb genommen. Zur Zeit ist es nicht rentabel, aber auf die Länge wird es nicht ohne gehen.
Das Problem bei der Energiewende sind die Ökofundis, die gegen "alles" sind. So kann man nichts verändern. Es braucht nun mal Energiespeicher, denn sowohl die Erzeugung des Ökostroms als auch der Verbrauch schwankt kräftig - blöderweise nicht synchron
Das andere Problem ist das NIMBY-Syndrom, wurde auch schon genannt ("Not In My Backyard")
Felix
Das Abschalten unserer AKW bringt zunächst durch die Kohlekraft vor allem einen erhöhten CO2-Ausstoß mit sich. Daher soll die Kohlekraft auch gleich weg. Was wir statt dessen nehmen, wird allerdings nicht gesagt.
Nochmal: keine Nation macht uns die Energiewende nach und das Ende der Atomkraft steht nur bei uns auf dem Plan.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/...schiedenen-laendern/
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das Problem bei der Energiewende sind die Ökofundis, die gegen "alles" sind. So kann man nichts verändern.
Hallo zusammen,
so ist es! Unsere Lebensweise lässt keinen Ökofundamentalismus zu. Und wenn die Ökofundis mal in sich gehen, dann merken sie, dass auch sie Strom benötigen. Wer gegen alles ist kann wirklich nichts verändern!
Wir haben in unserem Unternehmen vor einiger Zeit, gegen den Widerstand konservativer Kräfte, ebenfalls eine Energiewende vollzogen und dafür als eines der ersten Unternehmen den "Lean & Green Star" der GS1 bekommen:
https://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/lean-and-green/
http://logpr.de/blog/2016/04/19/lean-green-awar...-co2-um-399-prozent/
Wir haben dafür unsere Hallendächer mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Der Strom ist für den Eigenbedarf und steht gerade tagsüber zur Verfügung, wenn wir ihn brauchen. Da wir im Zweischichtbetrieb arbeiten reicht das natürlich nicht aus und wir kaufen ausschließlich "grünen Strom" zu.
Als flankierende Maßnahmen wurden die Hallen besser isoliert, die Beleuchtung komplett gegen LED-Licht ausgetauscht und der LKW-Fuhrpark vollständig auf die Euro 6 Norm umgestellt.
Um LKW Fahrten komplett zu vermeiden, nutzen wir zusammen mit der Verden-Walsroder-Eisenbahn verstärkt die Möglichkeit des Gütertransportes auf der Schiene.
Das ging nicht ohne massive Investitionen; rechnet sich aber trotzdem auf lange Sicht!
Vor allem aber ist es, wie bei der niederländischen Eisenbahn auch, ein Vertriebsargument, was uns bei Ausschreibungen größerer Konzerne schon sehr geholfen hat.
Viele Grüße,
Mathias
P.S.: Die Energiewende nimmt auch in vielen anderen Ländern Fahrt auf. Treiber sind oftmals die multinationalen Konzerne, die ihre CO²-Bilanz verbessern wollen:
http://www.wwf.de/2015/juni/energiewende-weltweit-auf-der-ueberholspur/
das Problem ist einfach:Die Energie-wende wurde nicht aus wirtschaftlichen Gründen gemacht,sondern aus politischen Gründen.
Deshalb bezahlt der Verbraucher viel zu viel ,als nötig, für das ganze.Gleichzeitig fehlen Speichermöglichkeiten für die erzeugte Öko-Energie und auch die nötigen Stromleitungen fehlen noch immer.Bayern wollte erst gar nicht neue Stromleitungen in Ihren Land und nun werden die Leitungen hauptsächlich unterirdisch verlegt.Bezahlen darf das jeder als Verbraucher und auch Solarparks mit einer der schlechtesten Wirkleistungen und auch die Windkraft wird zusätzlich bezuschusst vom Verbraucher ohne das er darüber entscheiden darf ob er dies auch so will. Konventionelle Kraftwerke braucht man trotzdem noch und muss Sie für extrem viel Geld in Bereitschaft halten,Auch dafür zahlt der Endverbraucher und Moderne Kraftwerke mit guten Wirkungsgrad arbeiten nicht mehr wirtschaftlich und werden teilweise sogar stillgelegt (z.B.:modernes Gaskraftwerk in Bayern).Bei Windstille und Nebel arbeiten keine Windkraftwerke und auch keine Solarzelle liefert Strom.Das kommt gerade im Winter öfters einmal vor und dann noch so wenig Wasser wie in letzter Zeit.Soviel Wasserspeicher kann man in Deutschland gar nicht bauen ,wie man dafür brauchte und das die Anwohner dagegen sind,solange es vor Ihrer Haustüre gebaut wird, ist wohl eher die Regel als die Ausnahme.Bei Windrädern auch nicht anders.
Es fehlt einfach eine Möglichkeit, eines modernden Energiespeichers für die erzeugte Öko- Energie.Gasspeicher und andere Technik ist noch nicht über den Versuchsstadium herausgekommen .Falls jemand bei "Öko" immer an was gutes denkt...Biogas aus Getreide ist wohl etwas vom am wenigsten durchdachte was es gibt,genauso wie Biotreibstoff.Gegenden wo nur noch Mais für Biogas angebaut werden und natürlich auch da wieder Subventionen vom Verbraucher.Dazu eine unzuverlässige Technik und die Lebensmittelpreise steigen auf den Weltmarkt an ,damit noch mehr Menschen hunger leiden müssen...
Energie-Wende ist schon in Ordnung aber bitte nicht so wie in Deutschland vorgemacht.
Das ganze muss geordnet und wirtschaftlich gemacht werden aber dazu ist leider schon zu spät.Nur regt sich jeder über die teuren Energieversorger auf,dabei hat gerade die falsche Energiepolitik, einen ganz wesentlichen Anteil am Strompreis.Wenn in Deutschland zu viel Ökoenergie erzeugt wird,muss diese sogar ans Ausland abgegeben, oder soll man sagen verschenkt werden, damit unsere Stromnetze nicht zusammenbrechen,wegen Überlastung! Das kommt öfters vor als viele denken. Damit haben unsere Nachbarn auf jeden Fall etwas von unserer verfehlten Energiepolitik....
Populismus vor Wirtschaftliche Überlegungen sind einfach schlechte Ratgeber und kosten vor allem Geld der Bürger.
Gruß
Thomas
Glaubst Du das wirklich das man Strom verschenken muss damit das Netz nicht zusammenbricht???
Lg Peter
Nicht nur Strom verschenken, sogar noch für dessen Abnahme bezahlen, also so etwa wie negative Zinsen. Das kommt daher, dass die Erzeuger von Solar- und Windkraft eine Abnahmegarantie für ihren Strom haben. Ob er gerade gebraucht wird oder nicht. Um einen negativen Strompreis zu vermeiden, werden teilweise sogar Windräder abgestellt und deren "könnte"-Strom vergütet.
Alles bezahlt durch uns Verbraucher in Deutschland. Vom Millionär bis zum Hartzer.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ne...figer-a-1092088.html
Das ist Planwirtschaft und funktioniert auch so. Es erinnert mich an die Abnahmegarantie für Feldfrüchte bei gleichzeitigen Verbraucher-Festpreis in der DDR. Da hat der Bauer seine Himbeeren geerntet, liefert sie dem HO für 1 Mark das Kilo, geht ums Haus in den Laden und kauft sie für 50 Pfennig zurück.
wobei der jahrelang angeblich so billige Atomstrom massiv subventioniert wurde. Die Betreiber von Atomkraftwerken werben damit, dass der Strom aus ihren Kraftwerken günstiger sei als der aus erneuerbaren Energiequellen. Die Realität sieht, wie wir heute wissen, vollständig anders aus!
3-4 Cent soll die Kilowattstunde laut Betreiber der Atomkraftwerke kosten. Zum Vergleich: Strom aus kohlendioxidemittierenden Kohlekraftwerken kostet zwischen 2,5 und 5 Cent pro Kilowattstunde. Umweltfreundlicher Strom aus erneuerbaren Energiequellen hingegen ist teurer: Windstrom kostet 6 bis 9 Cent, Solarstrom 9 bis 40 Cent je Kilowattstunde.
Auf solch niedrige Kosten pro Kilowattstunde kommen AKW-Betreiber allerdings nur, wenn sie versteckte Subventionen berücksichtigen. Eine Anfrage im Bundestag ergab, dass Atomkraft in Deutschland von 1950 bis 2010 insgesamt mit ca. 200 Mrd. Euro subventioniert worden ist.
Darin enthalten sind Steuervergünstigungen, die Stilllegungen von Meilern, Forschung inklusive Kernfusionsforschung. Unter die Subventionen gehört z. B. auch die Bergung des Atommülls in der Asse, deren Kosten 2009 dem Steuerzahler aufgebürdet wurden.
Von daher sollten wir alle froh sein, dass dieser Wahnsinn ein Ende hat!
Viele Grüße,
Mathias
Ja dann ist es aber ein "geschäftliches" Problem, aber kein technisches
Lg Peter
https://www.welt.de/wirtschaft/article158668152...00-Euro-erstmal.html
Lg Peter
Wenn viel Solarstrom am sonnigen Sonntag entsteht, diesen aber aktuell keiner braucht, muss er trotzdem verbraucht werden. Es darf nicht mehr Strom ins Netz als im Moment gebraucht wird. Wenn ein Ausgleich nicht durch Herunterfahren von Kraftwerken und Aufschalten von Verbrauchern oder das Zuschalten von Speichern im Land gelingt, muss im Ausland angefragt werden.
Und diese "Verbraucher" nehmen uns den Strom ab und zu nur gegen Bezahlung ab. Nennt sich Marktwirtschaft. Ist realer Irrsinn der Energiewende made in Germany.
Es ist also kein geschäftliches Problem, sondern bittere technische Notwenigkeit. Das Ausführen dieser früher einmal als Notmaßnahme gedachten Redispatching (gerne googeln) ist in Zeiten der Energiewende auf locker das Zehnfache gestiegen und kostet inzwischen auch mehrere hundert Millionen im Jahr (die Arbeit, nicht das Verklappen des Stroms).
der Wahnsinn hat noch kein Ende aber das Ende ist absehbar.
Und wirtschaftlich gesehen ist es immer besser in die Zukunft zu investieren, als mit Antworten von vorgestern auf die Fragestellungen von morgen zu reagieren.
Für uns als Unternehmen werden sich die massiven Investitionen in erneuerbare Energien und in die CO²-Reduzierung nicht direkt rechnen.
Sie helfen uns aber bei Ausschreibungen von Konzernen massiv, da diese die CO² Bilanz mittlerweile in den Unterlagen abfragen und man ohne ein zeitgemäßes Konzept bei den Ausschreibungen nicht mehr berücksichtigt wird.
Außerdem gibt es kaum eine Alternative. Atomstrom wird von allen nennenswerten deutschen Parteien sowie von der Bevölkerung abgelehnt. Kohleverstromung kann ebenfalls keine Alternative für die Zukunft sein. Von daher bleiben nur die regenerativen Energien.
Ich bin mir übrigens sicher, dass die massive Forschung in die Energiespeichertechniken in den nächsten Jahren zu großen Fortschritten kommen wird. Spätestens dann haben alle Länder mit Technologievorsprüngen auch in Sachen Kosten die Nase vorn.
Und wenn wir es nicht machen, dann werden es mal wieder die Chinesen sein, die allen Zeigen, was möglich ist! Kein Land investiert derzeit nicht im Ansatz so viel in die Forschung dieser neuen Technologien wie die Chinesen.
Und zu welchen Ergebnissen man dort in der Lage ist, wissen wir alle.
Viele Grüße,
Mathias
Und warum fährt man dann nicht die kalorischen zurück ???? Bei jedem Wasserkraftwerk kann ich jederzeit die Turbinen vom Netz nehmen. Wenn das so laufen würde dann würden ja die Deutschen Stromkonzerne auf der einen Seite Strom beim Fenster rauswerfen um ihn auf der anderen Seite mit viel Aufwand und Kohle wieder zu erzeugen !!!!!!!! Und das wo alle schon auf Gewinn orientiert sind!
Lg Peter
Wasserkraft spielt in D mit etwa 3% keine große Rolle. Und noch schnell herunterfahren kann man Gas- und Atomkraftwerke.
Also Gas von mir aus, aber ein Atomkraftwerk fährst nicht so schnell herunter
Tschernobyl und Fukushima zeugen davon. Man kann ein Atomkraftwerk gedrosselt fahren, das wars aber auch schon. Wasserkraft macht in Österreich übrigens 68% aus
Lg Peter
Bekannt?
https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas
Ist von den "Gasriesen" nur nicht so gerne gesehen, aber es scheint immer besser zu funktionieren.
Solange funktionsbereite Pumspeicherkraftwerke (im Besitz eines Strom-Riesen) nicht verwendet werden und statt dessen gewartet wird, bis sich eine Öko-Nische im Speichersee gebildet hat (dann darf er nicht mehr als solcher benutzt werden), stimmt was nicht. Beispiel Happburg
In dem Zusammenhang recht interessant:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unt...serem-himmel112.html
Viele Grüße
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: AnTic
Wenn viel Solarstrom am sonnigen Sonntag entsteht, diesen aber aktuell keiner braucht, muss er trotzdem verbraucht werden. Es darf nicht mehr Strom ins Netz als im Moment gebraucht wird. Wenn ein Ausgleich nicht durch Herunterfahren von Kraftwerken und Aufschalten von Verbrauchern oder das Zuschalten von Speichern im Land gelingt, muss im Ausland angefragt werden.
Der erste Satz stimmt, der Rest ist Unsinn.
Im Schrebergarten installierte ich eine 24V Solaranlage für den Betrieb der Gartenbahn und Licht im Häuschen. Also ganz simpel:
Solarpanel - Laderegler - Bleiakku und dazu die Verbraucher.
Das Solarpanel erzeugt viel mehr Strom als wir je verbrauchen können, und auch viel mehr als die Batterien fassen können... Es gibt kein Netz, wo eingespiesen werden könnte... Fliegt deswegen das Zeug in die Luft? - Nein. Wenn das Panel zu viel Energie liefert, schliesst der Laderegler das Panel kurz, und gut ist. (Das ist "by design" die Aufgabe des Ladereglers.)
Felix
Ich rezitiere die Aussagen der Energiewirtschaft. Übrigens unwidersprochen von allen (dir und Peter mal ausgenommen).
Ich weiß auch nicht wie du auf die Schnapsidee kommst, man könnte die in Deutschland installierte Solarfläche von einigen duzend Gigawatt, die praktisch alle ohne Stromspeicher laufen (das ist ja genau das Problem) technisch funktional und physikalisch mit deiner popeligen 24 V Solarzelle mit Bleiakku-Puffer(!) und Laderegler vergleichen.
Glaubst Du im Ernst, eine ganze Industrie verfährt jahrelang nach einem Verfahren, das Unsummen kostet, wenn es sich auch vermeiden ließe? Und Polen und Tschechen haben auch keine Ahnung?
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaf...streit-12844075.html
Auch hier steht etwas dazu, weil die Sonnenfinsternis eine besondere Herausforderung dargestellt hat.
https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article1...pelter-Blackout.html
lieber Felix, leider bricht ein Stromnetz sehr wohl zusammen ,wenn es überlastet wird und hatten wir schon mehr mal als in den letzten Jahren,das Problem das wir kurz vor solch einen Blackout waren.Auch ein reiner Inselbetrieb durch sogenannte dezentrale Netze z.B mit einen VW Motoren als Moderne Alternative funktioniert nur in der Theorie völlig unabhängig.Ein Stromnetz muss immer mit anderen verbunden sein um Überschüsse einzuspeisen oder bei zu wenig eigenen Strom fremde Energie zu beziehen.Stromnetze sind Europaweit verbunden und wirklich etwas empfindlicher als eine Schrebergartenlösung
Jeder sollte sich einfach im klaren sein, das der Bürger in Deutschland, die Energiewende bezahlen muss.Wir müssen einfach den Preis der Vorreiterrolle bezahlen und ob wir wirklich daraus einmal wirtschaftliche Vorteile erzielen, wird erst die Zukunft erweisen.In der Gegenwart heißt es einfach:Zuviel bezahlen wegen einer schlechten Umsetzung.
Gruß
Thomas
Genauso wie niemand widerspricht wenn alle davon reden das man in Österreich ja auch Atomstrom hat was physikalisch absoluter Blödsinn ist. Aber einer erzählt es, der Otto Normalverbraucher glaubts weil er von der Materie keine Ahnung hat und somit ist es auch richtig! Genauso wie mir mal ein Elektrotechnikingenieur der bei uns in einem Kraftwerk arbeit erzählte das die LED Lampen für den Haushalt absoluter Betrug sind weil sie in Wirklichkeit 30 - 40 W verbrauchen, auch wenn nur 4 W draufsteht. Aber lassen wir das, da diskutieren wir ewig ohne Ergebnis
Lg Peter
Wie gesagt einer erzählt es und alle glauben es. Mir hat einmal ein gelernter Elektriker erklärt das im Süden Wiens im Burgenland gar nicht alle Windräder gleichzeitig Strom produzieren können weil es sonst die Trafostationen schießen würde. Obwohl, kurz war ich geneigt das auch zu glauben weil ich mir dachte das hat vielleicht der selbe Ingenieur ausgelegt der mir das von den LED Lampen erzählt hat
Lg Peter
Mal kurz was zum Zusammenbrechen von Netzen. Natürlich kann so ein großes Verbundnetz wie auf dem europäischen Kontinent Lastungleichheiten ausgleichen, aber irgendwann ist dies nicht mehr möglich. Dann werden halt Teilnetze in letzter Konsequenz abgeworfen. Das geht so weiter, bis sich das Netz stabilisiert hat. Im extremsten Fall wird das gesamte Netz abgeworfen, wie es damals bei der SBB schon einmal passiert ist.
Der Indikator für ein Überangebot oder Unterangebot an elektrischer Energie ist die Netzfrequenz. Bei einem Überangebot wird die Netzfrequenz größer, da die kinetische Energie in den Generatoren zunimmt. Im Falle des Unterangebotes nimmt die kinetische Energie ab und damit sinkt die Netzfrequenz. Ab 0,2 Hz wird aktiv geregelt, bei Unterangebot Leistung zugeschaltet bei Überangebot vom Netz genommen.
Gerade hieran sieht man, den gewissen Unfug an der geplanten Energiewende. Ohne riesige Speicher wird es Probleme geben. Wasserstoff wäre Ideal in beiden Fällen, nur nicht politisch gewollt.
Gruß
Genau das ist der Knackpunkt! Es ist regelbar! Keiner baut irgendetwas in die Landschaft und weis dann nicht was er damit tun soll ( außer die Österreicher bei Atomkraftwerken in Zwentendorf
Lg Peter
Im jahr gibt es ca 14 Tage sog "Dunkelfleute".....
Ein schwere Güterzug benötigt für eine Bergfahrt bis zu 100 Anlagen....
Ach so, die haben ja keine Berge...
WE
Ich habe jetzt noch keinen aktiven politischen Widerstand gegen einen Wasserstoff-Speicher gehört. Was allerdings berücksichtigt werden soll, ist der Wirkungsgrad, der übrig bleibt, wenn man den Strom in Wasserstoff wandelt und dann wieder zurück (notwendige Transformation inklusive). Wenn ich mich richtig entsinne, weniger als 20%. Das ist einfach viel zu teuer.
Ganz abgesehen davon möchte ich sehen, was die NIMBYs dazu sagen, wenn sie erfahren, dass ein großer H2-Speicher in ihrer Gegend gebaut wird.
Aber ja, hören wir auf, neue Solar- und Windkraft zu subventionieren und stecken die Gelder in die Forschung von Speichermethoden. Pilotanlagen inklusive.
Wahrscheinlich könnte man auch eine Solaranlage abregeln, aber
1. Ist eine solche Technik aktuell in den vielen Millionen dezentralen Anlagen nicht integriert.
2. Wird die unrentable Anlage noch unwirtschaftlicher, deswegen ja die Vorrangeinspeisung.
3. Gibt es bestehende Verträge, allen Solar-Strom auch abzunehmen.
4. Wer soll im konkreten Fall wie die Regelung bei wem vornehmen (und bei wem nicht)?
5. Wer verantwortet die nötige Sicherheit, wenn remote in Millionen Anlagen Zugriff besteht?
die derzeitiger maximale Wirkungsgrad (Erzeugung/Speicherung/ Rückwandlung in elektrischen Strom) beträgt derzeit 43%, Tendenz nach oben.
Und politisch meine ich, dass von der Politik eine Wasserstoffwirtschaft derzeit nicht gewünscht wird.
Wenn das Ganze (die Energiewende) weiterhin nur national läuft, werden wir uns im nächsten Jahrzehnt entscheiden müssen, was wir Deutschen wollen. Bis dahin werden noch so manche Träume in Deutschland platzen.
Gruß
Du monierst, daß die Stromverbraucher die regenerative Energieerzeugung subventionieren müssen, ohne danach gefragt zu werden, ob sie das wollen. Das ist aber nichts Neues. Ich wurde auch nicht gefragt, ob ich mit meinem Geld den "Schnellen Brüter" von Kalkar subventionieren wollte. Da wurden 6 Milliarden DM verbaut, ohne daß das Gerät je eine Kilowattstunde ausgebrütet hätte.
Im Bereich der Atomkraft sehe ich aber noch einen weiteren Betrug: Ich habe große Zweifel daran, daß die von den Kraftwerksbetreibern zurückgelegten Gelder für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls über tausende von Jahren ausreichen. Das würde dann bedeuten, daß unsere Kinder und Enkel und weitere Generationen Steuergelder aufbringen müssen, um unseren angeblich so "billigen" Atomstrom nachträglich zu subventionieren. Das ist noch viel ungerechter.
Herzliche Grüße
Elmar
die Zeche zahlen wir alle privaten Endverbraucher! Das ist Fakt! Die Industrie lacht sich schlapp!
LG
Bernd
Bezüglich des radioaktiven Abfalls glaube ich kann man vorsichtig Entwarnung geben. Wie schon erwähnt, bleibt die Entwicklung der Kernkraft nicht stehen. Allerdings interessiert sich bei uns kaum jemand dafür.
Vor kurzem ist die zuvor jahrelang in kleinem Maßstab erprobte Technik des schnellen Reaktors (kein schneller Brüter) mit einem neu erbauten 800 MW-Kraftwerk in den kommerziellen Betrieb gegangen. Spannend hierbei ist, dass für diesen Reaktortyp der Abfall unserer Reaktoren, also der Inhalt der Castoren, Rohstoff ist. Interessant auch, dass der Reaktor verglichen mit den unseren nur 10% der Menge radioaktiven Abfalls produziert und dass der Abfall eine deutlich geringere Halbwertszeit aufweist.
Es gibt also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass wir unseren Abfall nicht nur los werden, sondern ggf. sogar verkaufen können.
Auf allen Gebieten der Technik werden ständig neue, innovative Lösungen entwickelt, Warum sollte dies ausgerechnet für die Kernkraft nicht gelten?
Wer ist denn "die Industrie"?
Sind das nicht auch unsere Arbeitgeber und als Aktiengesellschaften mit ihren Dividenden Teil unserer Altersversorgung?
Ich glaube überdies, dass "die Industrie" bei uns in Sachen Energie viel zu lachen hat. Selbst von der EEG befreit, ist der Strom bei uns deutlich teurer, als bei unseren direkten Nachbarn. Von den USA ganz zu schweigen.
Firmen halten in D zunehmend nur noch den Status quo. Investiert aber wird verstärkt im Ausland.
Ich habe mal wo gelesen ( mag ein oder zwei Jahre her sein) das man dabei, ist chemische Verfahren zu entwickeln die die Halbwertszeit radioaktiver Abfälle derartig einschränkt das er zu unseren Lebzeiten noch ungefährlich wird. Das wäre natürlich eine tolle Errungenschaft!
Lg Peter
das ist der "Preis" für dem schnellen Atomausstieg, den wir, bezahlen müssen, aber nur wir Deutschen.
Der Rest in Eurpa lacht sich kaputt!
LG
Bernd
Jetzt vielleicht. Bin gespannt ob sie auch lachen wenn ihnen dann so ein Atommeiler um die Ohren fliegt, dann lachen die Deutschen und wir Österreicher natürlich auch
Lg Peter
Warum diese Aufregung, dass verstehe ich hier nicht.
Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose.
Das ist übrigens ein Werbeslogan aus den 70zigern Jahren der EVUs gewesen und damit meine ich nicht die Eisenbahnunternehmen sondern Energieversorgungsunternehmen.
´´´´´´´´Kein Land, dass am europäischen Verbundnetz angeschlossen ist Atomstromfrei.´´´´´´´´´´
Alle Energieleistungen sind abrechnungsrelevant, soll heißen wenn ein Ökostromanbieter zu 100 % Ököstrom an der Steckdose anbietet, ist das totaler Blödsinn. Dieser wird nur durch Leistungen der zeitgleich produzierten Leistung Entgeldmäßig abgerechnet. Da ist es sowas von egal, ob es sich um Strom aus Erneuerbaren, Atom, Kohle/Gas, Stromerzeugern handelt.
Denn erzeugte Energie, muss in dem Moment verbraucht werden wo sie erzeugt wird. Dieses wird von den Lastverteilern der einzelnen EVUs in Absprache natürlich dann verteilt, diese sind dann auch nur in der Lage die Erzeugung zu steuern. Soll heißen wenn erneuerbare Energie zur Verfügung steht wird in den Kraftwerken die Erzeugung reduziert, bzw. fahren dann die Maschinensätze ( Turbine / Generator )
im Lastregelbereich um die Frequenz von 50 Hz zu halten.
Das ist doch schließlich auch das Problem der Erzeugung, Windkraftanlagen die den Strom an der Küste produzieren haben nun mal zur Zeit noch das Problem der Verteilung, soll heißen wenn im Norden produziert wird und der Süden von Deutschland braucht Energie kann durch fehlende Überlandleitungen diese Energie nicht genutzt werden.
Deshalb ist die Aussage des Eingangstextes total irreführend
Gruß Thomas
Wenn das Stromangebot grösser ist als die Nachfrage, nimmt man Kraftwerke vom Netz, de man vom Netz nehmen kann: Gasturbinen, Stauseen usw. Warum sollte das mit Windturbinen oder Solarenergie nicht gehen? Ein paar GW "Solar" ist auch nix anderes als viele popelige Solarpanels.
Man frage sich bei einer Nachricht immer: Wem nützt es, wenn es sich so verhält wie behauptet? Das wussten schon die Römer ("qui bono?")
Die Argumentation der E-Wirtschaft, die du zitiertest, ist so bescheuert wie die Argumentation der Unternehmenssteuerreform-Befürworter in der Schweiz: "Wenn wir die Steuern senken, hat der Staat am Ende mehr Geld in der Kasse." Kein Wunder, wurde die Vorlage wuchtig abgelehnt.
Felix
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Bin gespannt ob sie auch lachen wenn ihnen dann so ein Atommeiler um die Ohren fliegt, dann lachen die Deutschen und wir Österreicher natürlich auch Und eines ist auch nicht zu vernachlässigen! Irgendwann müssen auch die anderen raus aus der Atomenergie!
Hallo zusammen,
zum einen glaube ich kaum, dass sich in Europa jemand über uns Deutsche kaputtlacht. Ich denke, da haben die Italiener, Franzosen, Spanier, Portugiesen usw. genug eigene Probleme! Zum Beispiel mit der Effektivität und Rentabilität der in ihren Ländern hergestellten Produkte.
Zum anderen wundere ich mich, dass hier Atomenergie überhaupt noch eine Alternative darstellt. Es gibt einen breiten Konsens quer durch die Bevölkerung und alle Parteien, dass die Zeit dieser Technologie abgelaufen ist, weil die Risiken und Kosten einfach zu hoch sind.
Und dafür, dass die Atommeiler angeblich so sicher sind, hat es schon zu viele Unfälle und Störfalle gegeben. Von der Gefahr durch den Terror aus der Luft mal ganz abgesehen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Du monierst, daß die Stromverbraucher die regenerative Energieerzeugung subventionieren müssen, ohne danach gefragt zu werden, ob sie das wollen. Das ist aber nichts Neues. Ich wurde auch nicht gefragt, ob ich mit meinem Geld den "Schnellen Brüter" von Kalkar subventionieren wollte. Da wurden 6 Milliarden DM verbaut, ohne daß das Gerät je eine Kilowattstunde ausgebrütet hätte.
Da wurde ganz bewusst nicht gefragt, weil es spätestens nach Tschernobyl keine Mehrheiten in der Bevölkerung mehr dafür gegeben hätte!
Viele Grüße,
Mathias
es ist doch müßig, darüber zu debattieren, welche Energieanlagen zu welchen Tageszeiten abgeschaltet werden könnten. Die Solarenergie wird eh fast ausschließlich nur dann "produziert", nein umgewandelt, wenn sie gebraucht wird. Bei schlechter Wetterlage stehen Wasserkraftwerke, meist Pumpspeicherwerke, und Windkraftwerke zur Verfügung. Wo es trotzdem nicht reicht, erzeugen Heizkraftwerke die nötige Energie. Fossile Brennstoffe zu verbrennen, um Strom zu erzeugen, ist m.E. wegen der Emissionen auch nicht gerade der Clou. Erzeugung durch Atomenergie, die außer Wärmeabgabe an die Athmosphäre, wie meist auch herkömmliche Heizkraftwerke, auch noch durch das Kühlwasser die Flüsse erwärmen, scheinen hier das kleinere Übel. Leider haben uns Tschernobyl, Fukuschima und nicht zu vergessen Harrisburg eines Besseren belehrt. Energie aus Wind und Wasser kann man relativ schnell eindämmen. Turbinen vom Wasserzufluß abschirmen, Flügel der "Windräder" parallel zum Wind stellen, ist relativ leicht ohne Energieverlust zu bewerkstelligen. Das "Herunterfahren" der Heizkraftwerke ist m.E. doch mit einigen Energieverlusten behaftet. Insider mögen mich berichtigen.
Gruß
Wolfgang
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich habe mal wo gelesen ( mag ein oder zwei Jahre her sein) das man dabei, ist chemische Verfahren zu entwickeln die die Halbwertszeit radioaktiver Abfälle derartig einschränkt das er zu unseren Lebzeiten noch ungefährlich wird.
Ich habe genug Physik genossen um dir versichern zu können dass das totaler UNSINN ist. Atomzerfall ist ein physikalischer Prozess (Kräfte im Atom) der durch Chemie (Kräfte zwischen Atomen) nicht beeinflusst wird.
Gruß.
Harald.
vielleicht meinen sie die Transmutation von radioaktiven Material.
Gruß
Gemeint sind wahrscheinlich die Reaktoren der vierten Generation. Die sind in der Lage, langlebige Abfälle in kurzlebige umzubrüten. Das wäre in der Tat eine feine Sache.
https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_IV_International_Forum
Ob das je was wird? Von den Fusionsreaktoren sagte man auch immer "in 15 Jahren dann" ...
Wie auch immer,
man kann die Milliarden nur einmal ausgeben. Und da ist mir lieber, man gibt sie für erneuerbare Energieen aus als für Atomtechnologie der vierten Generation.
Felix
Dazu fehlt der politische Wille. Man beschäftigt lieber die Forscher am Cern mit Riesenspielzeug als dass man das Risiko eingeht sie könnten auf was kommen dass die Energiewirtschaft grundlegend umkrempelt.
Gruß.
Harald.
Die künstliche Erzeugung eines Schwarzen Lochs ist ja auch viel attraktiver als die mühsame Umsetzung einer CO2 neutralen Energieerzeugung. Allein mit der Reibungswärme aus den jahrelangen politischen Widerständen könnte man halb Europa heizen ... Das Schwarze Loch hätte zudem den unschätzbaren Vorteil, dass mit einem Schlag sämtliche Probleme in ihm verschwinden würden!
Gruß
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wie auch immer, man kann die Milliarden nur einmal ausgeben. Und da ist mir lieber, man gibt sie für erneuerbare Energieen aus als für Atomtechnologie der vierten Generation.
Hallo zusammen,
wir werden in Deutschland in einigen Jahren sehr froh sein, dass wir die Energiewende als eine der ersten Nationen eingeleitet haben. So sind wir in der Lage dieses wichtige Zukunftsfeld mit zu gestalten!
Und das nächste Tschernobyl oder Fokushima kommt bestimmt.... Und das obwohl diese Zwischenfälle laut den Atomkraftbefürwortern ja vollkommen ausgeschlossen sind.....
Viele Grüße,
Mathias
Man redet von einem katastrophalen Störfall pro 10'000 Jahre.
Bei 400 Atomkraftwerken weltweit macht das alle 25 Jahre einen katastrophalen Störfall... was recht genau mit der Statistik zusammenpasst
/Satiremodus aus
Felix
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name:
wir werden in Deutschland in einigen Jahren sehr froh sein, dass wir die Energiewende als eine der ersten Nationen eingeleitet haben
Wahrscheinlich ja. Die Atomkraftbefürworter scheinen zu vergessen, dass Uran jetzt schon Mangelware ist. Es wird im Jahr weniger produziert als benötigt und die Atomkraftwerksbetreiber haben den fehlenden Brennstoff sogar zum Teil aus militärischen Lagerbeständen bekommen. Daher ist es ohnehin blödsinn neue AKW bauen zu wollen.
Felix: Wieso Satiremodus? Harrisburg, Tschernobyl, Fukuschima, - das sind Tatsachen.
Norman
Gleich noch eine Ergänzung zu "Uran jetzt schon Mangelware":
Uran wird ja nicht so abgebaut, dass es gleich verwendbar ist. Nein, am häufigsten wird Uranschiefer abgebaut -- und davon braucht man etwa 21000 Tonnen (einundzwanzigtausend!), bis man eine Tonne Uran in Reinform daraus aufbereiten kann. Und dieser Abraum ist dann auch noch leicht radioaktiv...
Viele Grüße
Michael
es mag sein, dass manches an der Energiewende in der BRD anders oder besser gemacht hätte werden können. Sie ist ein Kompromiss aus verschiedenen Interessengruppen (Parteien/nationale Kraftwerksbetreiber/usw.) und kann niemanden gleich glücklich machen. Wir kämen schneller voran, wenn die CO2-Lobby nicht so stark wäre. Dabei ziehen immer mehr Großanleger ihre Aktien aus der Kohle zurück, weil die Rendite-Aussichten nicht überzeugen.
Übrigens kommt Strom nicht direkt von den Kraftwerken, sondern erst über die Börse in Leipzig. Wenn viel Ökostrom nachgefragt wird, muss das Überangebot an konventionellem Strom durch Export oder Herunterfahren gedrosselt werden. Durch meinen Ökostrom-Vertrag bei den lokalen Stadtwerken mit eigenen Windrädern steigere ich die Nachfrage und der Anteil von Ökostrom am Mix steigt an unser aller Steckdosen. Und: Wer Ritter-Sport-Schoggi mag, isst Ökostrom - beim nächsten Einkauf beachten!
Grüner Gruß
Börnie
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Atomkraftbefürworter scheinen zu vergessen, dass Uran jetzt schon Mangelware ist. Es wird im Jahr weniger produziert als benötigt und die Atomkraftwerksbetreiber haben den fehlenden Brennstoff sogar zum Teil aus militärischen Lagerbeständen bekommen
Unsinn.
"So ergeben sich für 130 Franken pro Kilo Uran (der Uranpreis im Jahr 2012) bekannte konventionelle Uranvorkommen mit Reserven für 60 Jahre, gemessen am heutigen Verbrauch. Für den Preis von bis zu 260 Dollar pro Kilo Uran würden sich auch Vorkommen erschliessen lassen, die aufwändiger im Abbau sind. Dann reichen gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Industrieländer (OECD) die bekannten Uranreserven für die nächsten 100 Jahre. Dazu kommen die noch vermuteten, unentdeckten Uranreserven, die für geschätzte 250 Jahre reichen."
"Aus Minen gefördertes Uran deckte im Jahr 2012 ungefähr 85 Prozent des weltweiten Bedarfs von knapp 68 000 Tonnen. Der Rest stammte aus Lagerbeständen oder aus der Abrüstung. Seit dem Ende des Kalten Krieges werden die militärischen Uranvorräte der beiden grössten Atommächte Russland und USA abgebaut. Dabei wird waffenfähiges Material sehr stark verdünnt (abgereichert), sodass es nicht mehr waffenfähig ist und als Brennstoff für Kernkraftwerke verwendet werden kann. Mit dieser sinnvollen Weiterverwertung wertvoller Rohstoffe unterstützen Kernkraftwerke die Abrüstung"
https://www.kernenergie.ch/de/uran-und-radioakt...vorkommen-abbau.html
Jürgen H.
Dir ist aber schon klar, vom wem diese Seite ist?
Neutral und unabhängig ist was anderes...
Fragende Grüße
Michael
Es gibt auch noch Thorium, was man als Beispiel verwenden kann. Dann gibt es noch die Brüter, die mehr Brennstoff "erbrüten" als verbrauchen. Mit Nutzung aller derzeitigen Technologien wäre wahrscheinlich eine Energieerzeugung aus Kernspaltung bis ins nächste Jahrtausend möglich.
PS
Die Brütertechnologie ist bisher einzig allein daran gescheitert, das Uran günstig zu haben war. Der erzeugte Brennstoff im Brüter wäre zu teuer gewesen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Dir ist aber schon klar, vom wem diese Seite ist?
Neutral und unabhängig ist was anderes...
Bei so offensichtlich und bekannten Fakten, wie das Uranvorkommen, spielt die Infoquelle keine Rolle.
Aber bitte, es gibt auch andere :
http://www.buerger-fuer-technik.de/uranvorrate_auf_der_erde.html
http://www.regenerative-zukunft.de/kernenergie-menu/uranfoerderung-und-vorraete
Jürgen H.
´´´´´´´´Übrigens kommt Strom nicht direkt von den Kraftwerken, sondern erst über die Börse in Leipzig```````
Interessant woher stammt denn diese Information.
Getreu dem Motto wozu Kraftwerke wir haben ja Leipzig sorry aber diese Aussage ist sowas von falsch.
Gruß Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 64 | Name:
Unsinn.
Wieso? Ich schrieb "Es wird im Jahr weniger produziert als benötigt "
Du: "Aus Minen gefördertes Uran deckte im Jahr 2012 ungefähr 85 Prozent des weltweiten Bedarfs"
Ich schrieb "die Atomkraftwerksbetreiber haben den fehlenden Brennstoff sogar zum Teil aus militärischen Lagerbeständen bekommen"
Du: "Der Rest stammte aus Lagerbeständen oder aus der Abrüstung."
"Mit dieser sinnvollen Weiterverwertung wertvoller Rohstoffe unterstützen Kernkraftwerke die Abrüstung"
Das ist natürlich eine schöne PR Auslegung was sich so anhört als ob die Benutzung von dem militärischen Uran in AKWs die Abrüstung als Folge hat. Nur wegen Abrüstung ist Uran erst frei geworden für die Benutzung in AKWs
cheers
Norman.
Dass weniger produziert, als benötigt wurde, ist falsch bzw. schlecht formuliert.
Es wurde soviel produziert, dass der Bedarf gedeckt wurde.
Eben der Bedarf nach Abzug der Rüstungsmenge.
Lies einfach die links, dann weißt du, dass es keinen Mangel an Uran geben wird.
Genau so einen Mangel wolltest du uns aber einreden.
Jürgen H.
was streiten wir uns über ein Thema, dass von der grossen Mehrheit der Bevölkerung und allen relevanten politischen Parteien ohnehin abgelehnt wird?
Die Begeisterung der 60er und 70er für diese Technologie ist glücklicherweise einer realistischen Betrachtung gewichen. Es wird kein Geld mehr in diese alte und gefährliche Art der Energieerzeugung fließen und das ist gut und richtig so.
Von daher sollten wir uns der Zukunft und damit der Speicherung von Energie widmen. Da liegt enormes Potential.
Viele Grüße,
Mathias
Zitat
Dazu kommen die noch vermuteten, unentdeckten Uranreserven, die für geschätzte 250 Jahre reichen."
Dieser Satz gefällt mir am besten. Da ist das Glückspost-Horoskop kalter Kaffe dagegen
Felix
In Leipzig gibt es die Strombörse, auf der die Stromproduzenten (EnBW, Vattenfall, und viele andere große und kleine) ihre Ware anbieten und auf Versorger (z.B. Lichtblick, yellow, envio, diverse Stadtwerke) treffen und Menge und Preis aushandeln. Viele Versorger gehören zwar den Produzenten, aber da sie ihren Strom nicht komplett selbst an die Verbraucher liefern können oder aber zu wenig selbst produzieren, und weil es Versorger ohne eigene Produktion gibt, regeln sich auf der Börse Angebot und Nachfrage. Somit wird auch der in Deutschland benutzte Strommix (fossil/nuklear/Öko) hier bestimmt. Der Rest wird exportiert.
Schau mal hier: http://www.eex.com/de/
Gruß,
Börnie
E-Züge, sind das nicht Eil-Züge, halt etwas langsamer als D-Züge, weil mehr Halte? Die Nordfriesen sind den Westfriesen demnach um ein Jahrhundert voraus:
http://www.salzwiesenbahn.de/html/halligbahnen.html
...aber seht selbst!
Gruß
Wolfgang
Das mit der Strombörse ist mir schon klar, aber letztendlich trägt nicht die Strombörse die Verantwortung der Verteilung der elektrischen Energie sondern die einzelnen Lastverteiler der EVU´s.
Denn dieser Schwachsinn mit der Strombörse ist folgender, hier nur ein Beispiel. In Berlin ( West ) war vor der Wende ein reiner Inselbetrieb nur möglich somit liefen fast alle Kraftwerke als Grundlastkraftwerke, auch die Gasturbinen die eigentlich nur Spitzenlastmaschinen waren. Nach der Wende verblieben die meisten Kraftwerke zur Erzeugung weiter bestehen und liefen auch ausnahmelos als Grundlastmaschinen.
Jetzt kommt der absolute Schwachsinn, wenn bei der Strombörse die Produktionskosten zu teuer werden, werden zB. Gasturbinen hochgefahren, die dann für circa 5 bis 10 Minuten lang Betrieb machen, sinken die Erzeugungskosten werden diese dann abgefahren. Das kann dann sogar mehrmals am Tage sein. Normaler Weise brauchte eine Gasturbine vom Start bis zum hochlaufen auf 3000 U/ min circa 8 Minuten um dann am Netz zu seinen. Genau diese wurden jetzt so hoch geputscht, dass sie jetzt schon nach 3 Minuten am Netz sind.
Hier kommt jetzt die Frage aller Fragen wie lange halten dann diese Maschinen, ich kann es Dir sagen nicht lange. Ich war über 40 Jahre erst bei der Bewag danach bei Vattenfall in der Erzeugung tätig, ich weis also wo von ich schreibe. Nur davon erfährt natürlich keiner was, nur jeder meckert wenn die Strompreise steigen und das zum Teil durch staatlichen Auflagen, fragwürdiger Politik sowie Betrieb machen nach amerikanischen Vorbild, fahren bis alles zum Teufel ist. Wozu Wartung kostet doch eh nur Geld.
Gruß Thomas
das heißt für die Eilzüge, Segel hoch, und der Schelte entlang.
Gut dass es noch Kernkraftwerke gibt.
Egal ob sie Strom erzeugen, Hauptsache sie strahlen prächtig.
Wenn ich da an die Kinder bei Grafenrheinfeld oder Neckarsulm denke.
Wo sollte sonst er Modellbahnernachwuchs her kommen?
L.G.
Lutzl
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