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THEMA: Schleifkontakte an Radachsen

THEMA: Schleifkontakte an Radachsen
Startbeitrag
Albi - 26.11.04 17:10
Es gab schon mal einen Beitrag

LED-Wagenbeleuchtung  - http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=73838

bei dem wurde die Stromabnahme stiefmütterlich behandelt. Deshalb diese Thema nochmal zur Diskussion.
Es gibt inzwischen gute, sogar modulartig aufgebaute Innenbeleuchtungen und/oder Zugschlußbeleuchtungen -aber der elektrische Kontakt übers Rad zur Schiene scheint immer noch eine Klippe zu sein.
Habe inzwischen (auch in anderen Spuren) im Internet gesucht - aber keine brauchbare Lösung von Schleifkontakten an Achsen oder zum Radlager gefunden.

Wer weiß, ob es inzwischen schon brauchbare Teile unter Zweiachser und Drehgestelle gibt?
Könnte man so etwas auch als Ätzteil (=Federbronze?) herstellen?

Servus  Albi

da könnte die Lösung liegen:
http://www.peho-kkk.de/
Jens
Hallo Albi,
nicht der Schleifkontakt an den Radachsen ist das Problem, sondern der Kontakt Rad->Schiene. Sobald etwas Dreck auf den Laufflächen/Schienen ist, gibt's Schwierigkeiten, ebenso auf Weichen und schlecht verlegten Gleisen (Kippeln).
Bei den meisten Loks fällt das nicht auf, da diese eine sehr "lange" Stromaufnahmebasis haben bzw der Achsababstand bei den Drehgestellen größer ist als bei den Personenwagen.

Gruß Michael Peters
ich bastel grade groß an der beleuchtungsaktion ...
auch ich verwende (smd-)LED´s (weiße oder gelbe - je nach generation des waggons) und das problem mit der stromaufnahme habe ich mit einzelnen borsten einer messing-drahtürste gelöst.

achse ausbauen...
draht an borste löten...
borste in das plastik des DG oder des waggonbodens einschmelzen, so das die borste an der oberseite der achse die lauffläche "reinigt"...

damit hab ich selbst bei 2 achsigen waggons 4 abnahmepunkte und es flackert nur "etwas"...

mit "gold-cap" währe das sicher besser - aber die dinger kosten ja auch geld!
wo es geht, baue ich andere "größere" kondensatoren ein - die helfen auch "etwas" und sind aus ausschlachtplatinen günstig zu bekommen.


mfg. f.  
Danke für die Antworten - aber:

zu #1 (if):  Das Achslager kannte ich schon - aber wo einen Draht anlöten?
zu #2 (AL.-me):  Diese Suche hab ich auch gemacht, aber ohne Ergebnis
zu #3 (Michael): Das ist meiner Ansicht nicht das Problem, da man Flackern durch Kondensatoren (GoldCaps) kompensieren kann.
zu #4 ( F.ausK.):  Sicherlich ein guter Ansatz - doch möchte ich die Wagenunterbauten nicht zerschmelzen oder verformen.

Mit Schleifkontakten auf den Achsen habe ich bisher das beste Ergebnis erreicht, jedoch wird die Summe der Reibungskräfte (Trockenreibung!) bei 7 bis 10 S-Wägen ganz beachtlich, das heist - die Lok hat ganz schön zu ziehen.
Mit "elektrisch leitender" Schmierung ist auch nicht geholfen, denn da sammelt sich auf Ausstellungen derart schnell Dreck an, dass das Ergebnis der Beleuchtung wieder unbefriedigend wird.

Servus  Albi
@ 5
>> ... aber ohne Ergebnis ... <<
... doch, da gabs schon oft Diskussionen und "Lösungen".

Sind nur nicht so einfach umzusetzen. Besonders die einzusetzenden Hülsen müssen den Kontakt ja auch "irgendwie" weiterleiten. Mit anlöten is da nix. Und schräg zu bohren und die richtige Höhe zu treffen dürfte Glückssache sein. Ich stelle es mir jedenfalls höchst schwierig vor.

Bei vorhandenen Systemen (4x Wagen) ist Kato vorbildlich : Halbachsen (isoliert) und Lagerschalen aus Blechstreifen. Roco hats beim VT11.5 auch gut gelöst.

Brauchbare neue Schleiferlösungen gibts bei GFN (z.B. Mitteleinsteiger) oder MTX (RAm) . Wie das aber bei einem 13-Wagenzug bremst - ?.

Es wurde sogar hier im Forum den Herstellern empfohlen, das Kato-System zu kupfern ...

Zweiachser werden immer problematisch bleiben - es sei denn man bezahlt für eine aufwendige Allradauflage (Dreipunkt/ Pendelachse) mit. Das sollten dann aber nur die bezahlen, die das Licht auch nutzen wollen. Wäre was für ne Kleinserie.
Gruß ; AL,-me
Hallo Albi!

Ich hab's selber noch nicht probiert. Aber ich denke, an die Rückseite des Achslagers einen 0,2 mm Cu-Lackdraht anlöten und dann Achslager einkleben sollte eigentlich gehen.
Irgendwann probier ich's. Dauert aber noch. Im Moment versuche ich gerade eine Weichenlaterne zu überzeugen, zu leuchten u n d sich zu drehen. Also Geduld.

Jens
@ #5 (albi)
kurz einschmelzen heißt NICHT bis unters dach ...
du kannst die drähte auch gerne KLEBEN, aber das dauert halt entsprechend länger!
bei einigen waggons gibt es nunmal garkeine "serienmäßige" stromabnahme.
bei den meisten gehtes ja auch mit orginalen oder umgebauten fleischmann-kontaktfedern - aber dann ...

wenn meine "knipse" sich wieder traut MAKRO zu belichten, dann mach ich euch mal n paar fotos..


mfg. f.
Hallo Schleifersucher,

ich habe mich für verschieden Bastelzwecke (Stromabnahme von Loks optimieren) bei Fleischmann mit den Schleifersätzen (Beleuchtungsfedern 10614947) versorgt, die an den neueren Vierachsern verbaut werden und z.B. auch zu dem Beleuchtungs-Set 9457 gehören. Diese Federn sorgen für eine Stromaufnahme auf beiden Seiten der Drehgestelle.

Der Einkauf war etwas reichlich, daher könnte ich insgesamt etwa 50 Stück abgeben (10 Stück Federn kosten 5,-- Euro incl. Versand, der Preis entspricht den Selbstkosten). Mailt mich bei Interesse bitte an. .

Es grüßt

Karl Schotter
Hallo Herr Schotter

Hat  leider etwas gedauert, darauf zu antworten.
Danke für Dein Angebot - bin in der Liaste. Schreib mir bitte Deine Vorstellung, wenns 20 oder 30 sind.  Bin in der Mitgliederliste zu finden.

@alle
Hat jemand Erfahrung mit den Schleifkontakten von Mayerhofer (Art.  40310).
Auch find ich nirgends eine Preisangabe. Kennt den jemand?

Danke für Infos     Srvus  Albi
Salü Albi

Artikel 40310 kostet 1 Euro, Preisliste gültig ab 1.9.2003, erhalten an der Modellbau Bodensee im November 2004

Gruss Ricola
Merci Ricola für die Info  -  Albi
@10
Die Mayerhofer-Kontakte können auch bei Mayerhofer direkt per Mail bestellt werden. Für die 1 EUR gibt es 2 paar Schleifer (also theoretisch für 2 Wagen) die den Strom von der Fahrzeugachse abnehmen. Eine Ausführung passt hervorragend unter 4-achsige Personenwagen von Flm (Bohrung entspricht der Drehgestellbefestigungsschraube). Kabel an den Metallbefestigungsbügel im Wagen anlöten - Fertig! Die andere Ausführung ist zum Kleben für Wagen ohne die zentrale Drehgestellschraube oder eben 2-Achser.

Habe damit schon mehrere Flm-Schnellzugwagen beleuchtet, wobei bei mir immer 2 Wagen fest gekuppelt und über Kabel im Faltenbalg verbunden sind. Die Stromabnahme erfolgt aber nur an einem Wagen. Ein 10-Wagenzug stellt so kein Problem für die Triebfahrzeuge dar (z.B. B18, BR39 etc.).

Thomas


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