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THEMA: Widerstand für LED Leuchten
THEMA: Widerstand für LED Leuchten
TW - 10.01.17 17:01
Guten Abend,
ich habe mir die Straßenleuchten von Woodland Scenics (3 LED, 30 mA Set) besorgt und benötige nun einen Widerstand für diese LED-Leuchten.
Ich versorge die Lichtanlage mit 16 V Wechselspannung. Pro LED rechne ich mit 10 mA.
Ich brauche also einen Widerstand von mind. 1600 Ohm.
Frage an die Elektroniker:
Kann ich zwei Widerstände (z.B. 2 x 1000 Ohm) in Reihe schalten oder muss es
ein Widerstand mit 2000 Ohm sein.
Danke für eine kurze Rückmeldung.
Thomas
ich habe mir die Straßenleuchten von Woodland Scenics (3 LED, 30 mA Set) besorgt und benötige nun einen Widerstand für diese LED-Leuchten.
Ich versorge die Lichtanlage mit 16 V Wechselspannung. Pro LED rechne ich mit 10 mA.
Ich brauche also einen Widerstand von mind. 1600 Ohm.
Frage an die Elektroniker:
Kann ich zwei Widerstände (z.B. 2 x 1000 Ohm) in Reihe schalten oder muss es
ein Widerstand mit 2000 Ohm sein.
Danke für eine kurze Rückmeldung.
Thomas
Hallo,
du kannst natürlich zwei 1K Widerstände in reihe schalten. ich würde jedoch einfach einen 2K2 nehmen.
Schutzdiode nicht vergessen...
Gruß, Gerd
du kannst natürlich zwei 1K Widerstände in reihe schalten. ich würde jedoch einfach einen 2K2 nehmen.
Schutzdiode nicht vergessen...
Gruß, Gerd
Hallo Gerd,
danke für Deine schnelle Antwort.
Nur zum Verständnis.
Was passiert, wenn eine LED mit einem entsprechenden Widerstand ohne
Diode verbaut wird.
Geht die LED sofort kaputt oder später?
Danke für die Mühe.
Gruß
Thomas
danke für Deine schnelle Antwort.
Nur zum Verständnis.
Was passiert, wenn eine LED mit einem entsprechenden Widerstand ohne
Diode verbaut wird.
Geht die LED sofort kaputt oder später?
Danke für die Mühe.
Gruß
Thomas
Michael Peters - 10.01.17 17:35
Häufig auch nie!
Grüße Michael Peters
Hallo,
ich betreibe einige LED's mit Widerstand ohne weitere Diode an 16V AC. Es ist noch nie eine kaputt gegangen....
VG
Christian
ich betreibe einige LED's mit Widerstand ohne weitere Diode an 16V AC. Es ist noch nie eine kaputt gegangen....
VG
Christian
Hallo,
ich habe jetzt 1K Ohm-Widerstände in Reihe geschaltet, zunächst drei, dann nur zwei.
Also einmal 3k und 2k Ohm, ich bekomme die LED nicht zum leuchten.
Ich habe gerechnet: R = 16 V : 0,01 (10mA) = 1.600 Ohm.
Was könnte ich noch probieren?
Danke und Gruß
Thomas
ich habe jetzt 1K Ohm-Widerstände in Reihe geschaltet, zunächst drei, dann nur zwei.
Also einmal 3k und 2k Ohm, ich bekomme die LED nicht zum leuchten.
Ich habe gerechnet: R = 16 V : 0,01 (10mA) = 1.600 Ohm.
Was könnte ich noch probieren?
Danke und Gruß
Thomas
Hallo,
leuchtet gar nichts? Die üblichen LED's leuchten mit 1k schon recht hell, sogar mit 2k sollte sie noch erkennbar leuchten.
Wobei, ich kenne einen Modellbahnhersteller, der betreibt gelbe LED's in der Lok mit 680Ohm. auch das funktioniert.
Meine haben generell 1k Ohm als Widerdstand.
VG
Christian
leuchtet gar nichts? Die üblichen LED's leuchten mit 1k schon recht hell, sogar mit 2k sollte sie noch erkennbar leuchten.
Wobei, ich kenne einen Modellbahnhersteller, der betreibt gelbe LED's in der Lok mit 680Ohm. auch das funktioniert.
Meine haben generell 1k Ohm als Widerdstand.
VG
Christian
Hallo
kenne die Leuchten nicht aber kann es sein das bereits ein Widerstand eingebaut ist oder die Diode verkehrt eingebaut wurde ????
kenne die Leuchten nicht aber kann es sein das bereits ein Widerstand eingebaut ist oder die Diode verkehrt eingebaut wurde ????
RhönbahNer - 11.01.17 08:08
Hallo,
man sagt LED nach, daß sie in Sperrichtung nur eine geringe Spannungsfestigkeit hätten. Ich habe mir mal den Spaß gemacht, je ein paar weiße und gelbe LED an unseren Kennlinienschreiber (Strombegrenzung bei 100 µA) zu hängen und nachzusehen, bei welcher Spannung sie tatsächlich durchbrechen. Kurz gesagt: Es ist sehr unterschiedlich, vor allem streuen die Werte auch innerhalb einer Farbe stark!
Die gelbe LED bricht bei 84V durch, eine weiße - ungleich empfindlicher - jedoch bereits bei ca. 24 V.
Ein nicht im Strom begrenzter Durchbruch (damit hätten wir es in den Beiträgen Nr. 2 und 4 zu tun) schädigt je nach Größe und Häufigkeit in jedem Fall den Kristall und wird die LED, wenn nicht unmittelbar, so jedoch über kurz oder lang, zerstören. Im genannten Beispiel sind die 24V als kritisch anzusehen, da gerade bei Modellbahn-Elektrotechnik immer mit Stör- oder anderen Spannungspulsen gerechnert werden muß, die hohe zweistellige Werte annehmen können. Denkt beispielsweise an die Induktionsspannungen der bekannten Doppelspulenantriebe von Weichen usw.!
Ich empfehle daher, immer (!) einen normale Schaltdiode (z.B. 1N4148 o.ä.) als Schutz antiparallel oder in Durchlaßrichtung seriell zur LED zu schalten. Es kostet nur Pfennige und erspart eine Menge Aufwand, wenn später eine defekte LED in einer schwer zugänglichen Straßenlampe ausgewechselt werden muß.
Wegen Unsicherheit bzgl. der Nutzungsrechte der Meßsoftware will ich die Graphiken hier nicht als Bild anhängen, bei Interesse bitte PN.
Grüße, Jürgen
Edit: @2: Bei 16 V Wechselspannung hast Du es nach der Gleichrichtung übrigens bereits mit Us=16V * 1,41 = 23V Gleichspannug zu tun!
man sagt LED nach, daß sie in Sperrichtung nur eine geringe Spannungsfestigkeit hätten. Ich habe mir mal den Spaß gemacht, je ein paar weiße und gelbe LED an unseren Kennlinienschreiber (Strombegrenzung bei 100 µA) zu hängen und nachzusehen, bei welcher Spannung sie tatsächlich durchbrechen. Kurz gesagt: Es ist sehr unterschiedlich, vor allem streuen die Werte auch innerhalb einer Farbe stark!
Die gelbe LED bricht bei 84V durch, eine weiße - ungleich empfindlicher - jedoch bereits bei ca. 24 V.
Ein nicht im Strom begrenzter Durchbruch (damit hätten wir es in den Beiträgen Nr. 2 und 4 zu tun) schädigt je nach Größe und Häufigkeit in jedem Fall den Kristall und wird die LED, wenn nicht unmittelbar, so jedoch über kurz oder lang, zerstören. Im genannten Beispiel sind die 24V als kritisch anzusehen, da gerade bei Modellbahn-Elektrotechnik immer mit Stör- oder anderen Spannungspulsen gerechnert werden muß, die hohe zweistellige Werte annehmen können. Denkt beispielsweise an die Induktionsspannungen der bekannten Doppelspulenantriebe von Weichen usw.!
Ich empfehle daher, immer (!) einen normale Schaltdiode (z.B. 1N4148 o.ä.) als Schutz antiparallel oder in Durchlaßrichtung seriell zur LED zu schalten. Es kostet nur Pfennige und erspart eine Menge Aufwand, wenn später eine defekte LED in einer schwer zugänglichen Straßenlampe ausgewechselt werden muß.
Wegen Unsicherheit bzgl. der Nutzungsrechte der Meßsoftware will ich die Graphiken hier nicht als Bild anhängen, bei Interesse bitte PN.
Grüße, Jürgen
Edit: @2: Bei 16 V Wechselspannung hast Du es nach der Gleichrichtung übrigens bereits mit Us=16V * 1,41 = 23V Gleichspannug zu tun!
Beitrag editiert am 11. 01. 2017 08:29.
Guten Abend,
vielen Dank für Eure Mühe, ich habe die Leuchten nicht zum leuchten gebracht.
Jetzt habe ich Sie zurückgeschickt und werde mir andere Leuchten aussuchen.
Habe schöne Brawa-Leuchten gesehen, dazu werde ich aber eine neue Frage
formulieren.
Nochmals Danke und schönen Abend.
Thomas
vielen Dank für Eure Mühe, ich habe die Leuchten nicht zum leuchten gebracht.
Jetzt habe ich Sie zurückgeschickt und werde mir andere Leuchten aussuchen.
Habe schöne Brawa-Leuchten gesehen, dazu werde ich aber eine neue Frage
formulieren.
Nochmals Danke und schönen Abend.
Thomas
phototipps.com - 12.01.17 10:55
Hier kann man ausrechnen lassen, welchen Vorwiderstand man braucht: http://www.modding-faq.de/index.php?artid=506
Hallo Thomas
Nur der Korrektheit halber...
Allgemein zieht man den Spannungsabfall über die Led ab, um den Widerstand berechnen zu können. Also
R = (16 V-Uled) : 0,01 (10mA) = X Ohm.
Sonst halte ich es wie RhönbahNer in #8... Immer eine Schutzdiode verwenden... Manche LEDs himmeln sich auch schon bei einer Sperrspannung<10V.
Gruss
René
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: TW
Ich habe gerechnet: R = 16 V : 0,01 (10mA) = 1.600 Ohm.
Nur der Korrektheit halber...
Allgemein zieht man den Spannungsabfall über die Led ab, um den Widerstand berechnen zu können. Also
R = (16 V-Uled) : 0,01 (10mA) = X Ohm.
Sonst halte ich es wie RhönbahNer in #8... Immer eine Schutzdiode verwenden... Manche LEDs himmeln sich auch schon bei einer Sperrspannung<10V.
Gruss
René
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