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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: OliBoe´s Gleisplan...

THEMA: OliBoe´s Gleisplan...
Startbeitrag
OliBoe - 21.11.04 23:43
Hallo Freunde der N-Spur,

ich verzweifel langsam...
Was macht man, wenn man einfach nicht für die Anlagenplanung kreativ genug ist?

Den ganzen Abend sitze ich an der Planung und heraus kommt:
http://www.o-boerner.de/pic/grmpf.jpg

Eingleisige Strecke mit N- und E-Zügen. Bahnhof in der Mitte mit 3 Bahnsteigsgleisen und 2 Gleisen um Wagen abzustellen.
Rechts gehts zu einem 3er Lokschuppen und einem Gleis für Wasser und Kohlen für die Museumsbahn...
Links gehts zum kleinen Bahnhof und von dem nördlich zu einem Industrieanschluss.

Na ja - so weit, so mittelmäßig. Aber schlimm wird der langweile Teil, der das Ganze verbindet...

Ich habe die ALBA Bücher 1,2 und 6 mehr als zwei Mal gelesen und komme auf keinen grünen Zweig.

Bitte helft mir...
Ich möchte doch so gerne zu Weihnachten zumindest auf der nackten Platte die Strecke ausprobieren...
(Bisher siehts so aus, als obs nur ein Gleis wird...)

Ich kann bei Bedarf auch gerne meine "Strecke" als Wintrack Datei zur Verfügung stellen...

Viele Grüße,

Oliver Börner

Moin Oliver ,
>>Was macht man, wenn man einfach nicht für die Anlagenplanung kreativ genug ist?<<

1.) nicht immer wieder NEUE Threads öffnen - sondern bestehende fortsetzen - Deinen hier zB http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=95222
2.) Wünsche schildern ( Fahrzeugeinsatz, Nutzlänge, Bhf, Betriebsstellen, Streckenführung etc.)
3.) Entwürfe zur Diskussion : IMMER MIT Weichennummern + Gleisnummern aber OHNE Artikelnummern

... oder einfach klicken, hier zB.
http://images.google.de/images?q=gleisplan&...mp;btnG=Google-Suche
Gruß ; AL,-me
Hi AL,-me,

hast ja recht. Zumindest teilweise...
Ich gelobe Besserung!

Bzgl. meiner Wünsche - tja, wie geschrieben, eingleisige Nebenbahn. Max. Anzahl an 26,4m Wagen: 6 (also 99cm) Normalerweise aber klassische Nebenbahnzüge: 3-4 Silberlinge, 4 4achs Umbauwagen, 3 teilige VT95
Eigentlich wollte ich auf der Platte immer mal ein Eisenbahnmuseum integrieren - dann kann ich verschiedene Epochen fahren und kann das wunderbar erklären...

Viele Grüße,
Oliver
Hallo Oliver!

Ich will mich ja nicht wichtig machen, aber wirklich gut sieht deine Lösung nicht aus. Deine Modellbahn fährt ja "im Kreis herum"! Versuch einfach mal im oberen Bereich das Gleis durch ein "Megagewicht" nach unten zu drücken, bis es am Bahnhof "anstößt". Schon hast du einen Gleisplan in "Hundekuchenform". Und wenn du nun die beiden so entstandenen "Kehrschleifen" zur Plattenmitte hin "ausdehnst" hast du auch schon die doppelte Gleislänge und einen abwechslungsreichen Betrieb mit langer Zugfolge.

2. Möglichkeit wäre, wenn du gänzlich auf die Plattenanlage verzichtest und in Modulweise baust. Das garantiert dir wesentlich mehr Abwechslung und immens lange Fahrstrecken bei gleichbleibendem "Spaßfaktor". Zudem finden sich eventuell auch Andere mit denen man gemeinsam Betrieb machen könnte. Sieh dir einmal unter http://www.8ung.at/die160er/fotos.htm unsere Anlagen an.

Gruß
Herbert
Wenn ich hier so die Gleispläne anschaue, stelle ich oft eine völlig falsche Planungsfolge fest.

Zuerst muß man doch wohl den verfügbaren Raum festlegen. Mit Tabu-Zonen, angepaßt an den Körper des Modellbahners. Als nächstes mit dem Zirkel (ja, die gibts noch) die Möglichkeiten, wo man wenden kann. Die liegen meist neben der Eingangstür, die man gerade in Spur N nicht durch Klappbrettchen überbrücken sollte.

Wenn man dann die Ebene 0 festgelegt hat, ganz grob den Bahnhof mit Breite und Länge versuchen unterzubringen. Das geht mit Bleistift und Radiergummi übrigens viel besser als am PC.

Lest Euch mal das Alba-Buch "Anlagenplanung" durch, da ist alles anschaulich beschrieben. Auch eine erstklassige Gleisplanungssoftware ersetzt keine Ideen und Methodik.

Gruss
HJ




Salü Cox

es stimmt sicher, dass keine Planungssoftware Ideen liefert. Nur, wer so wie ich kein geübtes Auge für Weichenwinkel und Kurfenradien hat, stellt bald fest, dass die so schön gezeichneten Entwürfe sich ganz einfach nicht bauen lassen, weil die Proportionen nicht stimmen und sich mit dem vorhanden Gleismaterial nicht realiseren lassen.
Natürlich sollte die Idee oder das Grundkonzept fest stehen, bevor man den PC anschmeist. Dazu können Hand-Skizzen sicher eine gute Hilfe sein.
Für uns Anfänger, die (noch) kein Eisenbahnerblut in den Adern haben, sind die Gleisplaner schon eine grosse Hilfe.

Mit Gruss

Walo
Also ich würde bei dem vorhandenen Platz die Hauptstrecke auf jedenfall 2-gleisig machen!
1. Es fehlt ein Schattenbahnhof
2. Daraus folgt: Das ganze spannender durch Höhenentwicklung machen
3. Warum Kreisverkehr? Baust du eine Straßenbahn auf?
4. Damit die Fragen: Wie soll der Betrieb aublaufen? Händisch, automatisch? Nur Fahren oder doch lieber Rangieren?
5. Warum nit Point-to-Point?
6. An welchem Weihnachten meinst du? Hoffentlich nächstes Jahr! Zeitdruck ist immer ein schlechter Helfer beim Hobby.
7. Welche Epoche? Welches Gleismaterial? Welche Vorlieben, was die Landschaft anbelangt?

Mein Tipp: Bau dir doch für die Feiertag auf einer Platte einen gaaaanz einfachen Bahnhof auf, so mit Handweichen. DIe Gleise durch kleine Stückchen doppelseitiges Klebband fixiert. Und damit spielst du dann. Probier einfach mal verschiedne Betriebsformen aus. Überleg dir in Ruhe über die Feiertage ein Vorbild und dann wird das schon was.

Edward
Also die Bahnhöfe finde ich nicht schlecht. Ich staune immer wieder, was simpel aussehende Bahnhöfe für Betriebsmöglichkeiten bergen. Allenfalls würde eine längere Nutzlänge dem kleinen Endbahnhof guttun.

Was willst du denn? Immer im Kreis, oder darf's auch von Punkt zu Punkt sein (v.a. wenn die Fahrstrecke, sagen wir, 15m wird)? Z.B. Schattenbahnhof (Ebene 0) - Durchgangsbahnhof (Ebene 1) - Endbahnhof (Ebene 2)

Wie hoch hinaus willst du denn? Nur Flachbahn auf der Platte? Das wird tatsächlich ein bisschen schwierig... Im Übrigen würd ich auch wie Cox (Nr. 4) weitermachen.
Hi.
Immer zu beachten:

-Parallelen zu Anlagenkanten vermeiden
-Kreisverkehr vermeiden
-Enge Rad vermeiden
-Starke Steig vermeiden.

CU
WE
Nicht dass Ihr das in den falschen Hals kriegt. Ich meine nur, dass man nicht über Tapeten diskutieren sollte, wenn das Grundstück noch nicht vermessen ist.

Ein kleines Beispiel, bezogen auf eine L-Anlage. Kaum einer schrägt den inneren Winkel im L ab. Das bringt aber mindestens einen halben Meter mehr Radius, um die Kurve zu kriegen. Dafür ist die obere Ecke praktisch tot. Man kann sie stark abschrägen, um beispielsweise einen dreieckigen Raum in der Zimmerecke für besseren Zugriff zu bekommen. Bauen kann man dahin ohnehin nix, man kommt nicht dran.

Ich habe da bitteres Lehrgeld bezahlt. Anlage an der Wand. Toll. Gerade da sind aber die Züge entgleist. Also mit drei Freunden die ganze Konstruktion 40cm vorgezogen. Das ist auch eine Arbeit für Fortgeschrittene. Heute würde ich 50cm wählen. Das Layout der Anlage ist das A und O. Wer hier Mist macht, wird mit der Bahn nicht glücklich.

Bockt den Küchentisch auf die Höhe der geplanten Anlage und legt erst einmal fest, wie weit Ihr reinlangen könnt. Das ist weniger, als man denkt. Und dann auf dem Plan zirkeln, ob jede Stelle greifbar ist. Hauptgänge mindestens 60breit, Wartungsgänge 50, je nach Körperfülle.

Gruss
HJ
@10
+10cm für Strickjackenträger

Strickjackenarschsäume essen Bäume beim umdrehen

Edward
Was ich eigentlich auch jedes Mal gemacht habe, ist eine Art "Baugespann" im Massstab 1:1. Damals bei meiner 0.5x2.40m Anlage war das eine Wellpapp-Konstruktion über dem Schreibtisch, die mir die Ebene 0 verkörperte. So konnte ich bereits abschätzen, wie das Ganze wirken wird. Später bei der modularen Erweiterung hab ich Schnüre 30cm von der Wand entfernt dieser entlang gespannt, die der Anlagenvorderkante entsprachen. Da merkt man bald, ob der Platz reicht oder nicht.

Felix
...und wenn dann mal die Abmessungen und der Gleisplan steht: Bau den Gleisplan mit der Holzeisenbahn des Sohnes (oder vom Estrich) nach und spiel mal eine Weile. Achte besonders auf die Weichen mit zentral wichtigen Funktionen. Bahnhöfe können in diesem Stadium weggelassen (auf null Weichen reduziert) werden.

Felix
Jajaja (ohne als Klugsch...) dastehen zu wollen:

Mir ist noch bei jeder Anlage der ein oder andere Schnitzer passiert (früher gröber und mehr!) und ich hätt was drum gegeben, wenn mir das damals vorher jemand verklickert hätte
Daher nehmt zB Cox + Edward ernst!

CU
WE
Hast schon recht, Wutz - und trotzdem, Anlagen bauen lernt man i.d.R. nicht schon beim ersten Mal...

Felix
Hallo,

danke für die vielen Tips!

Vielleicht sollte ich noch etwas schreiben:

Als blutiger Anfänger habe ich "Angst" auf der ersten Anlage schon "hoch" oder "tief" zu bauen. Ich dachte/denke mir, dass eine erste Anlage ruhig flach sein kann.
Später würde ich das Bahnhofsmodul recyceln und die zweite Anlage etc. mit richtiger Landschaft (Berge, Täler) bauen.

Oder ist das eine blöde Idee?

Eine Punkt zu Punkt Verbindung klingt auch nicht schlecht - aber brauche ich dann nicht zwei größere Bahnhöfe?

Ich habe auch schon daran gedacht, einzelne Module zu bauen... Aber leider kann ich die Anlage nicht viel mehr "verlängern".

Viele Grüße,

Oliver
Hm. Ok, Oliver, dann wollnwa man schauen...

Ich hab deinen Gleisplan genommen und unter den gegebenen Voraussetzungen (Plattenbauweise; "Anfängertauglich"; etc) einfach etwas in die Ecken gezogen, und einen Schattenbahnhof eingefügt.
http://img92.exs.cx/img92/6347/grmpf_vorschlag.jpg

Anmerkungen:
Blau = Hauptlinie
Grün = Nebenbahn
Braun = Nebengleise (BW etc.)
Grau = verdeckte Bereiche

Den Hauptbahnhof hab ich um 10° schräg gestellt, damit links hinten die grosse kurve möglich wird. (Ich bin aber der Meinung, dass "Schräge um der Schräge willen" normalerweise nichts bringt. Zu dieser Einsicht bin ich bei einer meiner früheren Anlagen gekommen.) Im Bereich links vor dem Bahnhof ist noch Platz für ein, zwei, drei Industrieanschlüsse, vielleicht auch per Sägefahrt.

Vom Hauptbahnhof nach links geht es durch die langgezogene, grosse S-Kurve zum Tunnelportal. Dann nach hinten in den Schattenbahnhof. (Ohne Schattenbahnhof geht es definitiv nicht - das war etwas, was ich hart lernen musste bei meinen frühen Anlagen.) Vom Schattenbahnhof durchs Tunnelportal wieder in den Bahnhof. Insgesamt eine recht ansehnliche Fahrstrecke für eine "Flachbahn".

Es ist übrigens nicht notwendig, den Schattenbahnhof zu überdecken. Du könntest ihn auch hinter der Hintergrundkulisse verstecken oder auch einfach hinter einem Wäldchen. Das ist vielleicht praktischer für den "rauhen Betrieb", da die Zugänglichkeit und Einsehbarkeit gewahrt bleibt.

Die Nebenbahn (grün) beginnt nun im Hauptbahnhof. Sie fährt um die ganze Anlage herum und kommt mit 3% Steigung auf ca. +12cm bei der Einfahrt in den Nebenbahnhof. Die Steigung kann auch anders gewählt werden; sie passt aber zu den kurzen Gleislängen im Nebenbahnhof. Die Steigungsstrecke kannst du mit der üblichen "Holzkötzchen-Methode" aufbauen, sollte kein Problem sein, da keine Gleise unten durch führen. (Wenn du etwas Mut hast, könntest du ab +6cm auch über den Schattenbahnhof ausholen.)

Der Nebenbahhof ist etwas länger geworden. Zudem hab ich die Weichenanordnung umgestellt, sodass nicht alle Gleise gleich lang sind, sondern eines deutlich länger ist als die anderen. Das ermöglicht längere Züge. Zum Stumpengleis links oben könnte ein zusätzliches Gleis nach links unten angefügt werden; das ergibt wiederum einen Industrieanschluss merh per Sägefahrt.


Nein, ich hab den Plan nicht auf Raily, das ist nur eine Pixelskizze als Anregung...

Felix
Mögliches Betriebskonzept: Auf der durchgehenden Linie fahren die Züge vom und nach dem Schattenbahnhof. Die Nebenbahn fährt vom Hauptbahnhof zum Nebenbahnhof und zurück. Nur selten weiter bis in die "grosse Stadt"... Das bedeutet, dass die Nebenbahn froh wäre um ein paar Abstellgleise, wo sie gerade nicht gebrauchte Wagen abstellen kann.
http://img107.exs.cx/img107/8917/grmpf_vorschlag2.jpg

Zudem hab ich noch die Industrieanschlüsse skizziert.

Felix
Schon besser. Und wenn Ihr nun noch das Oval zu einem Knochen knackt, so dass aus dem AA Verkehr ein ABACA Verkehr wird, sind wir "beisammen"
CU
WE
@19
Sorry? ABCDEFG - kannst du das etwas ausführen?
"Knochen" --- am Ausgangs-Entwurf von Oliver gefällt mir besonders, dass er der Versuchung "Doppelspur" widerstanden hat...

Felix
Kreisanlage (Oval):
Zug fährt von Bhf Richtung A , kommt aber nach 1 Minuter wieder aus Richtung B.......wie soll das beim Vorbild gehen?
Knochen: Zug der in Richtung A ausfährt, kommt bauch wieder aus dieser und B ebenso. Wie beim Vorbild (Abgesehen von Ringlinien U Bahn Wien glaube ich).
Also:
Je Ausfahrt Bhf Strecke fällt/Steigt Abstellgrubbe Schleife.

0=========BHF======Abstell.=======0
                       /
    ==________


Basta.
CU
WE
Einspruch, euer Ehren - Beim Oval und genügend grossem Schattenbahnhof gibt es eigentlich keine Notwendigkeit, dass ein Zug im Schattenbahnhof durchfahren muss.

Deine Ergänzubng hat was für sich, braucht dann aber zwei Schattenbahnhöfe - und wie das geht auf der Platte, seh ich jetzt nicht

Felix
Ich schon:

Der linke Zweig, mit der "Paradestrecke" taucht ab auf Minus 60 mm!

CU

Wutz, der eine brontale Allergie gegen Ovale und dgl hat....
Hallo Felix
Das geht recht einfach:
SBF Schattenbahnof mit Kehrschleife:
SBF Rechts Wendel 2fach nach Unten. Schattenbahnhof Abstand für den Eingriff 10cm.
SBF Links Wende 4 fach nach Unten. Schattenbahnhof . Abstand für den Eingriff zum oberen SBH=10cm.

Um in Betrieblicher Sicht zu sprechen, das  von Wutz empfohlene Betriebskonzept ist:

SBF=========Trennbahnhof==========SBF
                              /
Kopfbahnhof______/

Eigentlich ideal wenn man den Platz hat

Also Anlagenthema
EIn Trennbahnhof an einer Hauptstrecke. Wegen dem hohen Personenverkehr und schlechter Anbindung hat eine Stichbahn überlegt, die von kurzen Pendlerzügen und Nahgüterzügen. Man kann Weichenverbindungen im Trennbahnhof sparen, wenn man annimmt, daß dort keine Züge enden und die Züge für den Kopfbahnhof nur auf der Strecke Kopfbahnhof-Trennbahnhof und linker oder rechten SBF fahren.
Den Kopfbahnhof nur mit einem Gleis für den Personenverkehr planen aber für Güterverladung Gleise vorsehen. Im Prinzip kann er aber sehr klein geraten. Rangierbewegungen können über das Streckengleis erfolgen, da sowieso wenig Verkehr dort ist.

So Olli plan mal fleißig.

Gruß Dirk
! Genau so!
CU
WE
Hey Leute,

ich habe nur den Schluß verfolgt Also Sorry !

Aber was bitte ist ein Trennbahnhof ? Ist doch ein ganz normaler
Durchgangsbahnhof wo meine Passagiere Einsteigen  können !
Oder sehe ich das Falsch ?
Gruß Pit
@26
In einem Trennungsbahnhof trennen sich zwei gleichwertige Strecken. Aus einer Nebenstrecke werden zwei.
In einem Abzweigbahnhof zweigt eine niederwertige Strecke ab. Mobatypisch: Zweigleisige Hauptbahn mit abzw. Nebenbahn.

Edward
Ach ja, wir hätten da noch an Betriebsstellen:
Zwischenbahnhof, Endbahnhof, Berührungsbahnhof, Turmbahnhof, Kopfbahnhof, Haltepunkt, Haltestelle, Anschlussausweichstelle, Rangierbahnhof, Betriebsbahnhof, Bahnbetriebswerk, Abstellbahnhof, Industriebahnhof, Übergabestelle, Genzbahnhof, Güterbahnhof, Fährbahnhof, Systemwechselbahnhof und nicht zu vergessen den Knotenbahnhof
Kann man alles als Modell nachbauen... Nur nicht alles zusammen

Edward
Ich habe mich für einen Keilbahnhof entschieden. Das ist doch funktional auch ein Trennbahnhof???

Gruss
HJ
@24
An den Bahnhöfen würde ich nix wegsparen. Beim Talbahnhof ist die Ortsgüteranlage (Rampengleis) ev. auch das grüne Gleis, dann brauchts die Weichenverbindung. Beim Bergbahnhof dachte ich gleich wie du, was zu diesem Gleisplan führte. Das vermeintliche Ziehgleis ist ein Industrieanschluss. Das linke Gleis ist das Rampengleis.

Felix
@Cox
Oder ein Abzweigbahnhof, kommt auf die Strecken an.
Keilbahnhof bezeichnet eigentlich nur die Lage des EG. Ähnlich einem Inselbahnhof.

Keilbahnhöfe haben einige ungünstige Eigenschaften, z.B. die einseitige Verknüpfung der Strecken. Meist sind die KBhf aus historischen Gründen entstanden, da nachträglich eine Strecke "angefügt" wurde. Für die Moba sind die kompakten Abmessungen natürlich interessant.

Ich kann jedem als Plaungshilfe die Hefte von Ulrich Rockelmann aus dem Mibaverlag empfehlen.

Edward
@ Edward,
mich hat immer das Titelbild irgendeines ALBA-Bands (Die Bände sollten eigentlich ein MUSS für jeden Modellbahner sein) fasziniert. Da war der Bahnhof Reutte drauf.

Ich separiere damit den IC-Durchgangsverkehr von Regio- und Gütergleisen. Ich finde, das ist eine der interessantesten Bahnhofsformen.

Gruss
HJ
Moin, Moin

sehr interessant die Entwicklung des Gleisplans zu verfolgen.

Ich würde zusätzlich zu den Gleiswendeln die Strecke vorher einmal im Bogen an das andere Ende der Anlage führen, damit das untere Ende der Wendel und damit der SBF vorn liegt. Sonst wird im Falle eines Falles der Zugriff ganz schön schwer.

Dadurch wird auch eine freiere Gestaltung des Bereichs oberhalb des Bahnhofs ermöglicht, da die Rücksichtnahme auf die Wendel entfällt.

Gruß
Bernd
Hallo Forumsmitglieder,

VIELEN LIEBEN DANK für die vielen Tips und vor allem VIELEN DANK an FELIX G und DIWI (und auch andere) für den Gleisplan bzw. die Ergänzungen.

Ich hoffe, die Profis sind jetzt nicht böse, aber ich glaube für meine erste Anlage lasse ich das mit den Wendeln mal sein - irgendwie habe ich da "Muffe" davor.. (Schwer zu beschreiben)
Der Plan von Felix - so wie er ist - gefällt mir riesig gut. Den drucke ich mir gleich einmal aus und versuche mir ihn heute Abend einmal richtig vor dem geistigen Auge im Raum vorzustellen!

Soll die Nebenbahn (Strecke zum linken Bahnhof) direkt nach dem HBF ansteigen? Dann würde der linke Schenkel quasi ein Plateau mit darunterliegendem Tunnel bilden, oder?

Das dürfte ich wohl noch hinkriegen...

Die beiden Industrieanschlüsse auf dem Berg (Palteau) gefallen mir gut!
Welchen Zweck haben die drei Anschlüsse (Nebenbahn) rechts neben dem HBF?
Und die braunen Gleise im Vordergrund? BW oder Industrie?
Ich weiß - Fragen über Fragen... (Aber der Plan ist - unter den Gesichtspunkten, dass ich blutiger Laie bin - wirklich schön!)

Viele liebe Grüße,

Oliver Börner

@34
> VIELEN LIEBEN DANK

Gern geschehen... Hat auch Spass gemacht

> Soll die Nebenbahn (Strecke zum linken Bahnhof) direkt nach dem HBF
> ansteigen? Dann würde der linke Schenkel quasi ein Plateau mit
> darunterliegendem Tunnel bilden, oder?

Genau! der Nebenbahnhof kriegt eine eigene kleine Platte.

> Das dürfte ich wohl noch hinkriegen...

Das denke ich mir )

> Welchen Zweck haben die drei Anschlüsse (Nebenbahn) rechts neben dem
> HBF?

Abstellgleise für die Nebenbahn, für gerade nicht gebrauchte Wagen

> Und die braunen Gleise im Vordergrund?

Industrie.

Bin dann gespannt auf weitere Bilder!

Felix
Moin Oliver ,
... und noch meinen Senf dazu : statt mit den Wendeln nieder - sage ich : Nieder mit den Wendeln !
Dann gibts auch viel weniger Zugkraftprobleme auf den langen flachen Rampen .

Die Zugriffsmöglichkeit des SBF an der Anlagenvorderkante wirst Du schnell schätzen lernen : Du mußt nicht mehr kriechen, um unten nach Unfällen wieder aufzuräumen ... )
http://img38.exs.cx/img38/9995/grmp_SBF_AL.png
Gruß ; AL,-me
Hi AL,-me,

das sieht auch gut - könnte ich nicht das hintere lange Gleis als Rampe nehmen?

Viele Grüße,

Oliver
... ja sicher - BEIDE hinteren grauen Gleise gehen jeweils als Rampe zum SBF.
Das ist weitgehend der Plan vom Felix - nur der SBF ist jetzt nach vorne verlegt und zunächst mal ohne Wendel vorgesehen. Laß den Planer mal die Streckenlänge der Rampe berechnen. Eventuell brauchst Du doch noch Wendel um tiefer zu kommen.

Als Mindestmaß für Schattenbahnhöfe würde ich die Tieflage von etwa 12 bis 15 cm vorschlagen. So kommt man bei Bedarf noch relativ gut an die Fahrzeuge ran.

Bei eingleisigen Strecken "MUSS" der SBF nach vorne um gut einsehbar zu sein. Denn der wird ja in beiden Richtungen befahren - und da ist stets ein waches Auge gefordert ...
Gruß ; AL,-me
Ach so... Klar!

Ich werde heute mal Wintrack füttern...
Plane auch ein Einsatzgleis für die Vitriene ein, die Du hier auf der HP findest.
Ich bin gespannt auf Deine Entwürfe

Gruß Dirk
@38
Bei 3% Steigung brauchts keine Wendeln für 12cm - die Halbkreiskehren können sogar bereits wieder flach liegen. 3% in der Geraden, das sollte auch für längere Züge zu schaffen sein.

Felix
...und ja, natürlich hast du recht mit dem SBF an die Vorderkante. Das ist auch meine bevorzugte Lösung. Ich versuchte halt, möglichst "auf der Platte" zu bleiben. Gibt's halt nun noch eine dritte Platte für den SBF...

Felix
N´abend,

leider hatte ich heute Abend nicht viel Zeit - nur der HBF...

Irgendwie sah die Freihandversion gefälliger aus - aber mit den Flm Gleisen ist nur das möglich: http://www.o-boerner.de/pic/grmpf_neu1.jpg

Kommentare?

Viele liebe Grüße,

Oliver
... hoffentlich auch mit mehr Gleisen. Sollten dann eigentlich je Richtung 4 Gleise liegen ...

Mir wären 3% zu extrem. Wenn er wirklich Züge mit sechs m-Wagen fahren will (so lange Wagen würde ich bei kleinen Radien nicht einsetzen) und sich auch mal schlappe Loks leistet - dann steht er bei 3% Steigung auf dem Schlauch.

Lieber flachere Rampen bauen und dafür auch später mal mit Licht in den Wagen fahren können. Denn die Stromschleifer bremsen auch sehr auf Steigungen ...
Gruß ; AL,-me
@44 (AL)
...abgesehen davon hab ich mich verrechnet...

@43 (Oli)
Sieht doch gut aus!
Wenn du jetzt beim Industriegleis unten noch eine 15°-Kurve links und rechts anfügst, kriegst du eine S-Kurve und alles sieht schon wieder ganz anders aus. Ausserdem: Das Ziehgleis beim Industrieanschluss sollte 3-4 Wagen plus Lok aufnehmen können, sonst steht dir da dauernd alles im Weg rum.

Übrigens, S-Kurven: Immer generell eine Zwischengerade vorsehen! Sieht besser aus und ist betriebssicherer.

Wegen dem Fleischmanngleis: Wenn du mti Stückgleisen nichts hinkriegst, was dir gefällt - warum versuchst du's nicht mit Flexgleisen? Das Verlegen von Flexgleisen ist wirklich keine Hexerei.

Felix
Jetzt hab ich grad noch gesehen, dass dein Bahnhof 15° schräg ist. So wirst du ein Platzproblem bekommen... Ich hatte 10° gezeichnet. Sieht dann auch gleich wieder anders aus.

Felix
Hi Felix,

ich werde den Plan heute Abend nach Deinen Anregungen anpassen - 10 Grad sind natürlich bei 15 Grad Weichenwinkel relativ schwierig - sprich: der Abzweig nach unten wird dann "schief" - aber das lässt sich regeln.

Ich arbeite mal weiter!

He Hallo.
Was ist schon schief?
Je unkonventioneller (keine Parallelen!) desto glaubhafter!
Versuche immer daran zu denken, dass Deine Anlagenkante ein willkürlicher Schnitt in der Landschaft ist. Dass diese Kante dann auch nur eine Korelation zu deiner Gleislage oder sonstwie hat ist eher unwarscheinlich!
CU
WE
> der Abzweig nach unten wird dann "schief"
Ja, so ist das Leben...

Felix
Jooohhhl!
CU
WE
Hallöle...

ich habs...

Was meint Ihr ???

http://www.o-boerner.de/pic/grmpf_neu2.jpg

Jegliches Lob würde natürlich Felix und AL,-me gehören - es sind hauptsächlich ihre Ideen...

Laut WinTrack betragen die Steigungen überall knapp unter 4% - das müßte schaffbar sein, oder?

Viele Grüße,

Oliver
An die Flexe traut er sich noch immer nicht ran  )
Keine Angst davor,man gewinnt eine andere Sicht,ist mir auch passiert.

Die Steigungen solltest Du versuchen unter 3% zu drücken.

Micha
Hi Micha...

Ja, ja, die Flexgleise...

Mit den Steigungen wird schwierig... In Richtung Schattenbahnhof (also nach unten) ist noch etwas Luft - dann kann gehen.

Aber die 12cm vom HBF zum kleinen Bahnhof - da ist nur noch ein Gleis frei - also ohne Steigung. Da ist nicht viel zu holen...

Sind 4% denn zuviel für die Nebenbahn? (212 mit 3 Silberlingen, VT95+VB95, 216 mit Umbauwagen)


Hallo Oliver,

ersetze die Linksweiche ganz rechts durch eine Rechtsweiche, so erhältst Du ein durchgehendes Hauptgleis, welches für Durchfahrten ohne Tempolimit geeignet ist.

Im Gl.2 rechts und Gl. 5 links zwischen die Weichen eine kurze Gerade - erhöht die Betriebssicherheit und sieht besser aus.

Überlege, wenn Du den Sbf gebaut hast, diesen erst einmal durch ein provisorisches Oval bespielbar zu machen. Dadurch wirst du nicht unbedingt "schnell" weiter bauen wollen, was Fehler vermeiden hilft. Außerdem kannst Du so den Sbf auf Herz und Nieren testen, was späterem Frust (wenn man besch... hin kommt) vorbeugt.

Jens
Hallo If,

falls Du beim HBF die ganz rechte Weiche meinst, die  zu den vier Abstellgleisen geht -> ist korrigiert...

Ich weiß leider nicht, was Du bzgl. Gl2 und Gl5 meinst.

Gruß,

Oliver
Gl.2 - wo die Nebenbahn einfährt - zwischen erste und zweite Weiche eine Zwischengerade (50mm reicht)
Im linken Teil findest Du die gleiche Kombination.
Jens
Moin Oliver ,
wie Du siehst : je länger Du planst, desto mehr gute Vorschläge kommen noch mit rein
Sag Deinem Planungsprogramm mal, das die Modelle (besonders die langen modernen Reisezugwagen) nicht gerne durch den Radius 1 mögen bzw. es sehr besch..... aussieht. Etwas längere Güterzüge und eine etwas ruckelnde Lok - und schon liegen die Wagen innen neben der Kurve. Deshalb allen zur Verfügung stehenden Platz sinnvoll nutzen und größere Radien vorsehen.

Die Kurve vom Endbahnhof auf die Strecke läßt sich jetzt auch "entschärfen" (im Radius vergrößern). Die Bergstrecke kann jetzt ewas weiter nach hinten - der Schattenbahnhof liegt ja jetzt vorne/unten und stört deshalb nicht mehr.

Zum Bau : Die Rampen erfordern entweder eine sehr gute Planung (mit Aussparungen bei Spantenbauweise) - oder Du wählst eine "Platte" mit Ebene Null beim SBF und ständerst die Rampen und die Bahnhöfe entsprechend höher auf.

Ich schätze die Rampen zu 5 und zu 6 Metern. Das ergibt bei der kürzeren Strecke zum SBF in 15cm "Tiefe" eine max Steigung von 3%.

Wie Jens schon sagte : wichtig ist der vollkommen sichere Betrieb des Schattenbahnhofs. Dazu reicht es oben aus, wenn erst mal nur ein Durchgangsgleis liegt. Ich würde 7 oder 8 Gleise im SBF vorsehen. Erst wenn unten alles störungsfrei läuft, würde ich die Bahnhöfe und obere Strecke errichten.
Gruß ; AL,-me
Hallo Oliver
Wie ein Gleisplan sich so entwickelt...Und in Bezug auf die Flexgleise: Probier es einfach mal aus, es ist nicht schwierig, sieht um ein vielfaches besser aus und dürfte auch beim Einkauf billiger kommen. Vor allem für die weit geschwungenen Radien der Nebenbahn bietet sich das an. Das bekommt man mit den Standardradien so nicht hin. Und für den Schattenbahnhof noch ein Tipp. Lasse Platz für Erweiterungen, ich spreche da aus Erfahrung. Denn Fahrzeugsammlungen haben die seltsame Neigung sich auch ungewollt schnell zu vermehren )
Gruß aus Schwerin  Errel
Hallo AL,-me,

ich habe auf der gesamten Strecke minimal Radius 2 (225,6mm) genommen. Im sichtbaren vorderen Teil habe ich immer Radius 3 versucht, was auch recht gut funktioniert hat.

Bzgl. des Bau`s bin ich noch sehr unsicher...
Da habe ich hier ein Alba-Buch liegen, aber noch nicht durchgelesen. Was würdest Du denn empfehlen? Den Weg von unten (SBF Platte) nach oben oder umgekehrt.
Wobei ich das mit dem "aufständern" nicht ganz verstehe. Da kommt wieder mal der absolute Laie raus...

Bzgl. der Steigung dürften zum SBF wirklich ca. 3% rauskommen - nur zur Nebenbahn sind es 4% - aber da muss ja nicht alles hoch...

Gruß,

Oliver

Hmmm, die aktuellen alba- Bücher kenne ich nicht. Vielleicht kann Dir jemand die entsprechenden Seitenzahlen für die Rahmengerüste mal angeben ?

Ich versuche es mal zu beschreiben : Der Bau dieser Rahmen ist relativ einfach - es sind keine Ausschnitte für die Trassen erforderlich, die nach unten führen - also tiefer liegen als die Rahmenoberkante.

Der Unterbau besteht aus einem "Lattengerüst" = Außenrahmen und verzahnte Spanten - und sieht dann etwa so aus : http://www.michas-modellbahn.de/images/02-07-15b.jpg

So wie auf dem Bild würde auch Dein Schattenbahnhof direkt auf dem Rahmengerüst aufliegen. Von dieser Ebene Null gehen die beiden Trassen als Rampen hoch bis zum Hauptbahnhof. Dazu können passend abgelängte Holzstücke in der richtigen Höhe auf den Rahmenunterbau geklebt werden und unterstützen somit die Trassenbretter.

Eine andere Art ist, von diesem Rahmen in die "Tiefe" zu bauen; das erfordert aber eine extrem präzise Planung der erforderlichen Ausschnitte (einige Planer- Programme können Ausdrucke als "Schnittmuster" für diese Rahmenteile anfertigen) - und sähe dann etwa so aus wie hier http://www.meine-n-welt.de/Baubericht/Anlagenbau/bau01.jpg
Gruß ; AL,-me
hier sind aufgeständete Trassen zu sehen : http://www1.kielnet.net/home/enrico.kukuk/CORDES3.JPG
Hallo Oliver
Ich hatte schon als 13 jähriger Bub keine Probleme mit der Rahmenbauweise, wie sie Alfred beschrieben hat.
Schau mal im Kapitel Unterbau. Dort wird die geschlossene Grundplatte, der offene Rahmen und die Spantenbauweise miteinander verglichen.

Meine Empfehlung ist der offene Rahmen:
Bretter ca 10x1,9cm hochkant bilden einen Rahmen mit dem Raster 50x50cm oder 33x33cm (letzteres besser für N). Ecken mit Sperrholz-Dreiecken versteifen und wenn notwendig Querbretter einplanen. Das ergibt einen stabilen verwindungssteifen Untergrund, das Wichtigste an eine Anlage!!! Für die Trassenbretter sollte 6mm Sperrholz reichen

Die geschlossene Grundplatte ist eigentlich nur bei sehr kleinen Anlagen <2qm und wenig Höhenunterschied geeignet. Auch sie benötigt eine solide Unterkonstruktion, so daß sie schwerer ist als eine Rahmenunterkonstruktion

Last, but not least, Alfred zeigt eine vorbildliche Spantenbauweise. Sehr leicht aber auch sehr aufwendig, da vorher alles geplant sein muß.

Und noch was zu Deinen Steigungen und Radien:
Schau mal unter http://www.morop.org nach. Dort findest Du die NEM Normen und Empfehlungen. Bei den Radien halte bitte folgende Mindestradien ein:
Bei 4 achsigen Wagen in N:
- Unsichtbar = 30xG =270mm
- Bahnhof = 35xG =  315mm
- Nebenbahn = 40xG = 360mm
- Hauptbahn = 45xG = 405mm
Bei Industrieanschlüssen kannst Du auf  25xG = 225mm herunter gehen

Als Steigung bleib bitte unter 3%, eigentlich eher auf Nebenstrecken bei 2,5% und Hauptstrecken 2%.

Der Abstand zwischen zwei kreuzenden Strecken berechnet sich aus der lichten Höhe. Bei N ist das:
Ohne Oberleitung = 33mm
Mit Oberleitung = 37mm
Hinzu kommt noch die Schienenhöhe (GFN=4,2mm) und das Trassenbrett (6mm) mit Unterbau.

Sehe diese Richtlinien als Empfehlung an, die auf der Erfahrung vieler Modellbahner bauen.

Gruß Dirk
Nun auch noch mein Senf...

Na also, der Gleisplan sieht doch gut aus!
Versuche dennoch, die neuen Tipps mit einfliessen zu lassen:

- In Gleis 2 und 5 liegen je zwei Weichen spitz an spitz. Dort tut ein kurzes gerades Gleis einen guten Dienst (Beitrag Nr. 54).

- Die Einfahrt in den Nebenbahnhof kannst grösser machen, sieht besser aus und den Platz hast du ja jetzt. (Beitrag Nr. 57)

- Rahmen oder Platte? Ist letztlich egal. Dies ist ein Gleisplan, der auch in Plattenbauweise gut möglich ist. Also grosse Grundplatte Ebene 0 und dann Bahnhofsplatten drauf und aufgeständerte Trassen wie im Link in Beitrag 61. Ich denke, das ist das, was du dir heute zutraust. Es ist ok - Bau es irgendwie. Wichtig ist, dass es zum Schluss fährt, zuverlässig fährt. Es führen verschiedene Wege nach Rom und wir alle lernen immerzu. Und Jeder hat hier seine eigene private Vorzugsmeinung...

- Steigungen: Aus eigener Erfahrung kann ich dir bestätigen, dass 4% kein Problem ist für 1.5m-Züge, wenn die Steigung in der Geraden liegt. Es ginge also sogar auf der Rampe zum SBF. Auf der Nebenbahn ist es wiederum kein Problem wegen der kurzen Gleise im Nebenbahnhof und der damit beschränkten Zuglänge.

- Schattenbahnhof: Da er nun einsehbar an der Vorderfront liegt, plädiere ich für manuellen Betrieb. Das ist WESENTLICH einfacher hinzukriegen als irgendeine halbseidene SBF-Automatik, die dann immer die halbe Zeit spukt... Somit kann sich die Prüfphase auf ein bisschen hin- und herfahren beschränken.

- Schattenbahnhof: Gestern ist mir noch was eingefallen... Nehmen wir an, die Nebenbahn fährt vom Nebenbahnhof zum Hauptbahnhof und (weil grad der morgendliche Pendlerverkehr ist oder so) gelcih weiter in die grosse Stadt, die vom SBF repräsentiert wird: Bau noch etwa 2 Stumpengleise in den SBF, wo du Nebenbahn-Pendelzüge abstellen kannst. Länge etwas grösser als im Nebenbahnhof (also ca. 0.8m bis 1m). Das sollte vom Platz her gut gehen.

Felix


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