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THEMA: Moba in Spiegel-online

THEMA: Moba in Spiegel-online
Startbeitrag
dennyc - 21.11.04 16:48
Hallo,

heute im "Angebot":

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,328843,00.html

Was haltet ihr davon?

Gruß

dennyc

Hallo dennyc,

im off-Topic-Bereich weiter "unten" wird schon im "Märklin Entlassungen"-Thread über den Artikel diskutiert!

Gruß, Stephan
Wer in Köln bei der Diskussion war, dem fällt sofort die undifferenzierte Recherche auf.
Wahrscheinlich bei einer Werkführung in Göppingen entstanden, denn viele Sätze können nur von Herrn Adams übernommen sein. Kein Wort zu den Kundenproblemen, Service, Marktausrichtung und rückwärts gewandten technischen Produktionsstandards. Oder das - rein finanziell gesehen (!) - Digitalfiasko der Branche. Jammern über die Kosten und Wirtschaftslage. Kein Wort, warum dies alles bei Fleischmann und Lemke nicht so ist. Dabei hätte man aus dem Widerspruch mit gut besuchtem MIWULA und der Krise von Märklin alles ableiten können. Die Qualität des Spiegel läßt nach und nach....)) Seit halt in Spanien niemand mehr verhaftet wird ....Gruß Bernd
Man sollte spiegel-online und den Spiegel nicht in einen Topf werfen. Ganz klar, dass viele Artikel auf spiegel-online nicht das an Qualität bringen was man sonst in der Print-Version erwarten darf und zumeist auch bekommt. Dafür kostet spiegel-online auch nix, kratzt aber reglemäßig nur an der Oberfläche.
Grüße uli
"Märklin hat jetzt reagiert: Über ein Drittel der 1100 Jobs am Stammsitz soll nach Thüringen verlagert werden, wo das Personal nur die Hälfte kostet - oder gleich nach Ungarn, wo Mitarbeiter schon heute Märklin-Gleise für 350 Euro im Monat produzieren."
Wenn  das stimmt, müßte doch das Gleis viel Preiswerter sein als z.B. das von Fleischmann. Werde mal bei Märklin anfragen.

Eckhard
Hi Eckhard,
befürchte, die Antwort (falls eine kommt) wird dir nicht sehr logisch erscheinen....

Grüßend,
Günter
Jo, aber geben wir Ihm mal eine Chance.

Eckhard
@3:

Der Artikel ist in dieser Form auch in der heutigen Printausgabe erschienen!

Gruß, Stephan
>>Ungarn, wo Mitarbeiter schon heute Märklin-Gleise für 350 Euro im Monat produzieren<<

Warum nicht hier auf unserem Inselchen?
Mindestlöhne liegen hier bei $3.05/Stunde, Kündigungsschutz gibt's nicht, Lohnnebenkosten sind quasi inexistent, Umweltschutzauflagen kehrt sich kein Schwein drum und unsere Regierung gewährt jedem ausländischen Unternehmen, das hier inverstieren will, Steuerfreiheit für bis zu 20 Jahre - falls sie wirklich mal Steuern zahlen müssen, kriegen sie sogat bis zu 90% retour .... wär doch was, Herr Adams, oder?

lg,
Claus
Mindestlöhne über 3 $? Exorbitant! Nö, da sind die Ungarn bescheidener ...
@9

Wieso? 3,05 USD sind nur 2,34 Euro! Das Ganze mit 160 multipliziert sind 374 Euro, also in etwa wie in Ungarn. Da auf Claus' seiner Insel keine Steuern anfallen, wäre das trotz höherer Transportkosten wirklich eine Überlegung wert. Aber nicht meine, so viel halte ich von Produktionsverlagerung und Outsourcing ins Ausland nämlich nicht!

Gruß, Claus
160 Arbeitsstunden/Monat - nur?  Das sind ja Verhältnisse wie im kollektiven Freizeitpark BRD (um mit den Worten eines leicht übergewichtigen Ex-Bundeskanzlers zu sprechen).
Ich ging natürlich von 7 x 14 Std. die Woche (wie bei den fleißigen Arbeiterinnen in der südchinesischen Textilindustrie aus).
Außerdem - rostet die Metallklötze bei der langen Fahrt über den See nicht?

neo
(der den Export deutscher Arbeitsplätze mit immer größerer Sorge sieht)
@Claus #8,

willst du dir wirklich dein Paradies karpottmachen???? Dir die Industrie-Ratten ins Haus holen? Wo willst du das nächste Paradies finden?

Aber nun ernsthaft: neo sieht sorgenvoll in die Zukunft wegens des Exportes der Arbeitsplätze. Ist durchaus berechtigt, da offensichtlich der Raubbau an unserer Volkswirtschaft nicht mehr aufzuhalten ist.

Wie sieht die Prognose meines BWL - Dozenten am heutigen Tage aus:

1. die Lebenshaltungskosten in unserer Republik werden in den nächsten 5 Jahren um ca. 35% steigen.

2 die Arbeitslosigkeit wird sich im gleichen Zeitraum auf knapp 18% steigen wobei in 5 Jahren kein großer Unterschied zwischen Ost und West mehr sein wird. Das Nettoeinkommen der Bevölkerung wird sich wohl um knapp 20% verringern.

3. In 20 Jahren ist Deutschland ein reiner Dienstleistungsbetrieb wobei aber Vorraussetzung ist, das gravierende Änderungen im Bildungssystem vorgenommen werden (die Weitergabe von Wissen ist Dienstleistung).

4. Meine Meinung: sollen die Auslagernden Industriebetriebe ihre Verwaltung und alles was dazu gehöhrt auch outsourcen. Standort komplett verlagern! Es gehen zwar wenige Steuereinnahmen  verloren, aber es wird viel an Subventionen gespart.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!!!!!

Gruß an euch alle,
und Claus, bitte lasse deine Insel so wie sie ist,

Günter
Es gibt noch eine Aussage:

Erst wenn der letzte Arbeitsplatz ins Ausland verlagert wurde werden die Firmen feststellen, daß Sie niemand mehr ihre Produkte verkaufen können.
Wo sie ursprünglich mal waren hat keiner Geld mehr ( Arbeitslosigkeit ) und wo sie zukünftig produzieren bekommt keiner genug Geld um sich die Produkte  kaufen zu können.

Gruß N-ANdi
@#12

wo hat der BWL-Dozent seine Informationen her? Hier wird viel zu viel Panik geschoben und gemacht.
Wenn er sagt, dass in 20 Jahren Deutschland nur noch DL - Arbeitsplätze zu bieten hat, dann hat er leider keine Ahnung von der Realität. Alleine von einem Wachstum der Anzahl der in  diesem Bereich Beschäftigten auf die nächsten 20 Jahre zu schließen ist schon etwas fahrlässig. Da sind vile statistische Effekte mit drin, die alleine auf die mangelnde Zählung zurück zu führen sind.
usw.

Christian
@7 ja das habe ich auch gemerkt und mich geärgert über darüber... :(
naja, grüße aus der FU, der auserkorenen "Mittelmaß-Uni" :)
@14

liegt wohl daran, daß:
- BWL´er noch nie wirklich Ahnung hatten von dem sie reden
- sich plumpe Panik besser an den Mann bringen läßt als besonnene Ruhe


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