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THEMA: Neubeginn in Spur N

THEMA: Neubeginn in Spur N
Startbeitrag
Mandi - 25.07.16 08:11
Hallo Forianer!

Leider musste ich wegen Platzproblemen meine Raumfüllende (im wahrsten Sinne des Wortes) H0 Anlage aufgeben und demontieren.
Der leer gewordene Raum wird jetzt so hergerichtet, dass ich auch Platz finde um meine Modellbahn
Utensilien zu verstauen und nebenbei auch noch diverse Bastelarbeiten durchführen kann.
Kurzum, es wird ein all Zweck Hobbyraum welcher auf einer Seite eine L-förmige N-Anlage
beherbergen wird. Ich dachte mir lieber in N einen fahren lassen (nicht was ihr denkt) als gar nicht.
Außerdem gefallen meiner Holden die kleinen (obwohl größeres gewöhnt) Modelle sogar besser
als die H0 Fahrzeuge. Sie findet sie niedlicher. Der Baubeginn wird sich zwar noch etwas verzögern,
aber ich will euch jetzt erstmals meine Planungen präsentieren. Der Entwurf stammt wie schon bei
meiner H0 Anlage wieder von meinem privaten Eisenbahnbau Ingenieur und guten Freund welcher
jedoch Anonym bleiben will. Wenn ich mir seine Ideen so ansehe vermute ich er ist direkter Nachfahre
von Carl Ritter von Ghega :) .


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Hallo,

sehr schöner Plan.
Eine Frage stellt sich mir aber: Wenn du im Schattenbahnhof 130cm Nutzlänge hast dann sollten die dort hinein passenden Züge auch in den Bahnhof passen, macht sonst keinen Sinn. Deine Bahnhofsgleise sind da einfach zu kurz. Da kommst du mit viel Augen zu drücken gerade auf einen Meter.
Mein Vorschlag:
1. links den Tunnel etwas weiter nach hinten schieben und den Bogen mit Bäumen tarnen. Die Weichenstrasse kann da bereits im Bogen beginnen und du gewinnst etwa 30cm.
2. rechts sehe ich ein Reiterstellwerk. Wenn du die Bahnhofseinfahrt etwa 10cm nach rechts verschiebst, dann macht das Stellwerk sogar Sinn weil es dann mehrere Gleise überspannt. Ohne dies wirkt ein Reiterstellwerk deplatziert.
3. Die Weichenverbindung, die jetzt direkt am Stellwerk rechts platziert ist, würde ich direkt hinter den kleinen Schattenbahnhof bauen und die Strecke noch an einer Stützmauer entlang etwas weiter führen. Damit kannst die die Tunneleinfahrt tarnen. Ich persönlich finde gar so viele sichtbare Portale nicht so schön.

viel Spaß mit der N-Spur
wünscht

Torsten
Hallo Manfred,

das Grundkonzept gefällt mir recht gut.

Ich habe irgendwie Bauchweh mit der rechten Bahnhofsausfahrt.

Da "passiert" mir zu viel.
Ausfahrt aus dem Bahnhof nach rechts, Einfahrt in den Bahnhof von rechts und zugleich der Wechsel von ein Gleis auf zwei Gleise.
Da entsteht ein ziemliches Nadelöhr in dem einiges Unangenehmes passieren kann (Flankenfahrt, Frontalzusammenstoß).

Und das alles im nicht sichtbaren Bereich.

Kann man das nicht etwas räumlich trennen?

Nur eine Frage
Gruß Thomas

wie schon gesagt, dieses Nadelöhr würde ich in den Bereich des kleinen SBH legen, der ist lang genug die Weichenverbindung mit aufzunehmen
Die Anlage gefällt mir.
Vielleicht sorgt die bisherige H0-Bahn für ein gewisses Maß an Bescheidenheit. Manche Vorstellungen hier im Forum halte ich für viel zu ambitioniert.

Ein langes, ggf. sogar ein sehr langes Schattengleis ist nicht verkehrt. Nicht jeder Zug, der fährt, muss auch im Bahnhof halten. Insbesondere Güterzüge nicht. Bei meinen Gästen sorgt der lange Güterzug jedenfalls immer für Aufsehen, wenn er aus dem "Nichts" erscheint.
http://enndingen.de/FahrPlan/E40-Zwillinge
http://www.enndingen.de/eigenedaten/stollenn2011.jpg
Hallo !

Danke für Eure Anregungen. Den Einwand mit der rechten Bahnhofsausfahrt kann ich entkräften. Die Züge verschwinden durch das Reiterstellwerk hinter der Kulisse. Stellwerk (wird verkürzt) und Baum tarnen dies. Ich muss dazu anmerken, dass ich die Anlage mit dem Computer steuere und zwar mit Windigipet 2015 (Vollversion). Also Flankenfahrten und ähnliches sind eigentlich auszuschließen. Das mit dem Schattenbahnhofsgleis sehe ich genauso. Besser länger als das längste Bahnhofsgleis. Ich will nämlich auch schöne Güterzüge auf der Anlage einsetzen. Darum auch das Kalkwerk im oberen Bereich der Anlage. Auch ist es mir möglich durch die meiner Meinung nach geniale Schattenbahnhofslösung auch Züge kreisen zu lassen bzw. die Richtung der Bahnhofseinfahrten zu ändern.

@ AnTic, Deine Seite gefällt mir sehr Gut.

mfg
Mandi
Hallo Manfred,

ich finde die Planung soweit auch schon hervorragend.

Trotzdem noch eine kleine Idee, die noch mehr Verkehrs-Möglichkeiten bieten dürfte ...

Die Nebenstrecke kann bei der bisherigen Planung nur als Kreisverkehr bzw. Wendeschleife befahren werden und als Miniatur-SBF dient praktisch nur ein kleines Gleis hinter der Kulisse, welches auch nur schwer zu erreichen sein dürfte, sofern nicht von hinten begehbar.

Meine Idee ... die Nebenstrecke ein wenig ansteigen lassen, im Tunnel / hinter Kulisse über die zweigleisige Strecke hinwegführen und erst oben am "Nadelöhr" mit der Hauptstrecke verbinden.
Gleichzeitig aber auch an der hinteren Kante weiter absteigend führen und unten an die SBF-Zufahrt anbinden.

Somit kann alles aus dem SBF auch über die Nebenstrecke fahren.

Ein paar zusätzliche Stumpfgleise bieten dann auch entsprechend mehr "Speicher".

Nebeneffekt  ... die Kulisse kann ein wenig weiter nach hinten und es gibt mehr Gestaltungsraum.

Anhang ... hab mal deine Bilder ein wenig verändert

Gruß, Arndt



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Hallo.

Auch von mir ein Kommentar. Ich finde das Reiterstellwerk auch zu groß dimensioniert, es überspannt ja nur ein Gleis. Wenn du ein weiteres Gleis unter dem Stellwerk durchführst, dass in der Kulisse endet und vielleicht gelegentlich als Abstellgleis genutzt werden kann, wird das glaubwürdiger.

Im echten Leben war ja erst die Landschaft da und dann die Eisenbahn. Und die echten Ingenieure wollten und sollten immer so günstig bauen wie möglich. Warum hätten sie also eine große Brücke bauen sollen über ein Gewässer, das wenige Meter (umgerechnet aufs Vorbild) hinter der Brücke endet. Die Nebenbahn macht es ja vor, die Streckenführung am Hang. Hier solltest du also entweder die Streckenführung oder die Gewässerführung noch einmal überdenken.

Gute Grüße,
Rainer
Hallo Mandi,

wenn ich es recht sehe, dann weicht Bild 2 aber stark von Bild 3 ab. Welche Variante soll denn nun umgesetzt werden?


Grüssle
Jürgen
Sorry Leute,

wenn ich hier meine unmaßgebliche Meinung (ich bin recht neu im "Geschäft")  kundtun darf, möchte ich bemängeln, dass auf dem rechten Schenkel der Anlage eine zweigleisige Hauptstrecke angedeutet wird (oder soll es nur ein Ausweichgleis mit verdeckten Weichen sein?), aber der  (Haupt-)Bahnhof dreimal nur eingleisig an- bzw. abgefahren wird. Da "Mandi" auch schon von "langen Güterzügen" schrieb, gehe ich davon aus, dass er dafür auch eine Hauptstrecke benötigt.   Somit meine ich, dass der Bhf zumindest eine doppelgeleisige Zu- bzw. Ausfahrt  braucht, damit die Philosophie der Anlage auch schlüssig erscheint.

Gruß
Wolfgang
Hallo Manfred,

...schon wieder einer, der seinen Computer mit der Modellbahn spielen lässt.
Nein, Spaß beiseite. Klar mit Computerunterstützung sind die Unfallgefahren geringer.

Der Vorschlag von Arndt sieht recht gut aus. Da würde ich überlegen, ob ich den Plan abändere.
Dann könnte man evtl noch ein paar Stumpfgleise im Schattenbahnhof für die Nebenbahn einplanen.

@Donar. Für lange Güterzüge muss es nicht eine Hauptbahn sein. Ich sage nur Umleitungsverkehr wegen Störung der Hauptstrecke.

Gruß Thomas
Hallo!

Habe erst jetzt Zeit auf Eure Beiträge zu antworten. Erstmals Danke für die regen Meinungen und
Verbesserungsvorschläge. Ich werde jedoch nach langen reiflichen Überlegungen an meinem Konzept festhalten. Ich habe Steigungen von höchstens 3 % sowie verzichte ich auf DKW und Bogenweichen.
Bei Interesse werde ich vom Baufortschritt weitere Bilder bzw. Beschreibungen posten.

mfg
mandi
...ja bitte! (Kein Verbesserungsvorschlag, sorry)

Frohes Werkeln!

Frank
Hallo Manfred,

das Bietschtal-Viadukt und der gute Carl Ritter von Ghega passen aber geschichtlich und räumlich nicht so recht zusammen

Das Grundkonzept deiner Anlage finde ich gut. Der Schattenbahnhof könnte noch ein wenig mehr Kapazität haben. Für Wendezüge und Triebwagen ließen sich noch problemlos ein paar Kopfgleise unterbringen.

Dein oberer Bahnhof hat allerdings ein paar vermeidbare Fehler. Durchfahrten durch den Bahnhof sollten immer über das Hauptgleis und den geraden Strang der Weichen möglich sein. Ich würde z.B. die linke Weiche durch eine Bogenweiche (z.B. Peco Code 80 oder Code 55) ersetzen und den Bahnhof so gestalten das man über gerade Weichen in Richtung Reiterstellwerk wieder aus dem Bahnhof kommt.
Für den Abzweig der Nebenstrecke müssen gleich zwei Weichen über den abzweigenden Strang befahren werden. Hier könnte eine "Y-Weiche" und eine Bogenweiche verwendet werden und es würde deutlich besser wirken. Irgendwie wirkt dein Bahnhof durch die strikte Verwendung von Standardweichen ein wenig unrealistisch.

Grüße
Markus


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