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THEMA: Arnold Ludmilla - wie Stromabnahme verbessern?
THEMA: Arnold Ludmilla - wie Stromabnahme verbessern?
Ani - 30.04.16 09:02
... Guten morgen liebe N-Gemeinde ...
Wie im Thema zu lesen suche ich nach weiteren möglichen Tips zur Stromverbesserung der Arnold Ludmilla's.
Alle meine Modelle lassen vorallem im Soundbetrieb etwas zu wünschen übrig. Immer wieder mal Tonaussetzer. Lass ich den Sound weg fällt die relativ schlechte Stromabnahme kaum auf, da die Schwungmassen wahrscheinlich dafür sorgen, kurzzeiteige Kontaktprobleme zu "überbrücken" und die Lok's laufen ohne sichtbare Probleme weiter. Nur wenn sie bei Langsamfahrt stehen bleiben merkt man natürlich das sie auch ohne Sound keine g'scheite Stromabnahme haben.
Weder auf der Anlage noch auf meinem Testkreis laufen die Loks ohne Aussetzer - alle anderen Soundloks dagegen ( Flm,Trix ) laufen ohne Probleme.
Ich hab bei den Arnold's mal versucht die Stromabnehmer etwas leicht zurecht zu biegen, sowie das schwarze Zeug's entfernt und bei den Innenseiten der Räder die Brünierung mit einem Glasfaserstift wegradiert, leider nur mit mäßigem Erfolg.
Vielleicht hat von Euch noch jemand 'ne Idee - in diesem Sinne wünsch ich Euch auch ein schönes Wochenende.
Wie im Thema zu lesen suche ich nach weiteren möglichen Tips zur Stromverbesserung der Arnold Ludmilla's.
Alle meine Modelle lassen vorallem im Soundbetrieb etwas zu wünschen übrig. Immer wieder mal Tonaussetzer. Lass ich den Sound weg fällt die relativ schlechte Stromabnahme kaum auf, da die Schwungmassen wahrscheinlich dafür sorgen, kurzzeiteige Kontaktprobleme zu "überbrücken" und die Lok's laufen ohne sichtbare Probleme weiter. Nur wenn sie bei Langsamfahrt stehen bleiben merkt man natürlich das sie auch ohne Sound keine g'scheite Stromabnahme haben.
Weder auf der Anlage noch auf meinem Testkreis laufen die Loks ohne Aussetzer - alle anderen Soundloks dagegen ( Flm,Trix ) laufen ohne Probleme.
Ich hab bei den Arnold's mal versucht die Stromabnehmer etwas leicht zurecht zu biegen, sowie das schwarze Zeug's entfernt und bei den Innenseiten der Räder die Brünierung mit einem Glasfaserstift wegradiert, leider nur mit mäßigem Erfolg.
Vielleicht hat von Euch noch jemand 'ne Idee - in diesem Sinne wünsch ich Euch auch ein schönes Wochenende.
Hallo,
bei meinen 2 habe ich keine Probleme. Hast du schon untersucht ob alle relevanten Räder Strom abnehmen (Kabel angelegt?) und übertragen? Evtl. liegen die Schleifer nicht richtig an oder Kabel haben sich gelöst.
Viele Grüße
Georg
edit: Brünierung auch auf den Laufflächen entfernt bzw. die gereinigt?
bei meinen 2 habe ich keine Probleme. Hast du schon untersucht ob alle relevanten Räder Strom abnehmen (Kabel angelegt?) und übertragen? Evtl. liegen die Schleifer nicht richtig an oder Kabel haben sich gelöst.
Viele Grüße
Georg
edit: Brünierung auch auf den Laufflächen entfernt bzw. die gereinigt?
Beitrag editiert am 30. 04. 2016 10:27.
DR-Bahner Jens - 30.04.16 10:37
Hallo
Bei meinem Exemplar hat ein Austausch der Originalen Litze durch Mayerhofer Litze schon den gewünschten Erfolg gebracht.
Die Originale ist so flexibel wie der gute Aluklingeldraht zu DDR Zeiten, so das da bestimmt ein paar Leitungsbrüche vorhanden sind.
Zusätzlich habe ich noch mehr Blei eingebaut so das die Lok schön im Gleis liegt.
Gruß Jens
Bei meinem Exemplar hat ein Austausch der Originalen Litze durch Mayerhofer Litze schon den gewünschten Erfolg gebracht.
Die Originale ist so flexibel wie der gute Aluklingeldraht zu DDR Zeiten, so das da bestimmt ein paar Leitungsbrüche vorhanden sind.
Zusätzlich habe ich noch mehr Blei eingebaut so das die Lok schön im Gleis liegt.
Gruß Jens
erst mal Danke für Eure Antworten,
die äußeren Laufflächen hab ich nicht von der Brünierung befreit. Hatte das mal bei einem ET von Piko gemacht - die "blinkenden" Räder haben danach furchtbar ausgeschaut, so das ich mir dann neue Räder wieder mit Brünierung bestellen musste - nur wegen der Optik.
Ich denke bei der RTS Ludmilla dürfte das durch ihr dunkles Fahrwerk ähnlich böse ausschauen ...
Die Litzen hab ich auch gegen neue "flexible" getauscht, da bei 2 Ludmillas eh jeweils ein Kabel nicht angelötet- oder abgefallen waren.
Hab eh den Eindruck das die Schleifer nur am äußersten Radkranz den Strom abnehmen und nicht genau an der Innenseite der Räder.
Mal sehen, vielleicht nehm ich von Brawas 132érn die Schleifer her - hab da genug Ersatz. Befestigung sollte kein Problem sein, hab das schon mal bei ´ner anderen Lok gemacht bei der die Befestigung wie bei Arnold´s Ludmillas war. Ist nur ´ne sch... Arbeit die Dinger drann zu bekommen ohne die Zahnräder in den Drehgestellen zu beschädigen ...
die äußeren Laufflächen hab ich nicht von der Brünierung befreit. Hatte das mal bei einem ET von Piko gemacht - die "blinkenden" Räder haben danach furchtbar ausgeschaut, so das ich mir dann neue Räder wieder mit Brünierung bestellen musste - nur wegen der Optik.
Ich denke bei der RTS Ludmilla dürfte das durch ihr dunkles Fahrwerk ähnlich böse ausschauen ...
Die Litzen hab ich auch gegen neue "flexible" getauscht, da bei 2 Ludmillas eh jeweils ein Kabel nicht angelötet- oder abgefallen waren.
Hab eh den Eindruck das die Schleifer nur am äußersten Radkranz den Strom abnehmen und nicht genau an der Innenseite der Räder.
Mal sehen, vielleicht nehm ich von Brawas 132érn die Schleifer her - hab da genug Ersatz. Befestigung sollte kein Problem sein, hab das schon mal bei ´ner anderen Lok gemacht bei der die Befestigung wie bei Arnold´s Ludmillas war. Ist nur ´ne sch... Arbeit die Dinger drann zu bekommen ohne die Zahnräder in den Drehgestellen zu beschädigen ...
Hallo,
was mir noch einfällt. Anfangs hatten die Schleifkohlen ein Problem. Die konnten in der Hülse festsitzen und waren nicht beweglich. Hat bei einer von mir auch zu Aussetzern geführt. Erst nach Einbau anderer Kohlen und Hülsen lief sie.
Viele Grüße
Georg
was mir noch einfällt. Anfangs hatten die Schleifkohlen ein Problem. Die konnten in der Hülse festsitzen und waren nicht beweglich. Hat bei einer von mir auch zu Aussetzern geführt. Erst nach Einbau anderer Kohlen und Hülsen lief sie.
Viele Grüße
Georg
DR-Bahner Jens - 01.05.16 18:05
Hallo
Hmmmm , das ist dann aber schon seltsam, Litzen erneuert und dennoch keinen "Saft" ....
Würde erst mal nur die Schleifer auf eine ordentliche Anlage zum Radsatz hin korrigieren.... Und mit einem Multimeter auf Durchgang prüfen, vielleicht ist ja noch irgendwo ein Wackelkontakt ... Ist aber Mühsehlig.
Gruß Jens
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Ani
Die Litzen hab ich auch gegen neue "flexible" getauscht, da bei 2 Ludmillas eh jeweils ein Kabel nicht angelötet- oder abgefallen waren.
Hmmmm , das ist dann aber schon seltsam, Litzen erneuert und dennoch keinen "Saft" ....
Würde erst mal nur die Schleifer auf eine ordentliche Anlage zum Radsatz hin korrigieren.... Und mit einem Multimeter auf Durchgang prüfen, vielleicht ist ja noch irgendwo ein Wackelkontakt ... Ist aber Mühsehlig.
Gruß Jens
möchte nur mal erwähnen, dass eine fachgerechte Brünierung die Stromaufnahme in keiner Weise beeinflusst!
Allerdings genügen schon einige Flusen/Schmutzansammlungen an den Schleifern um die Stromabnahme massiv zu beeinträchtigen. Z.b. an einem Rad, das dann am isolierten Herzstück Probleme macht.
VG
Christian
Allerdings genügen schon einige Flusen/Schmutzansammlungen an den Schleifern um die Stromabnahme massiv zu beeinträchtigen. Z.b. an einem Rad, das dann am isolierten Herzstück Probleme macht.
VG
Christian
Das hat hier nichts mit Schmutz zu tun, bei meiner fabrikneuen RTS das gleiche! Je lauter der Sound, also je höher die Stromaufnahme, desto mehr Aussetzter! Es hat viele Runden beim Einfahren gedauert, bis die Lok digital überhaupt durch fuhr, aber optimal ist es noch immer nicht.
Grüße, Peter W.
Grüße, Peter W.
Hallo Christian,
mit einer fachgerechten Brünierung geb ich Dir recht.
Aber ob die da gegeben ist ?!
... Lose Kabel, brechende Lichtleiter bei Gehäuseabnahme, Motorkohlen die sich verkanten, schlechte Stromabnahme bei neuem Modell, ein unnötiger Widerstand der überbrückt werden muss - hört sich nicht unbedingt fachgerecht an ...
Bei meiner 2. RTS war sogar 1Schleifer an einer der 2 Befestigungen nicht befestigt und als Krönung war 1 Drehgestellblende gebrochen!
Die Befestigung konnte ich richten. Eine Blende hab ich nachbestellt (aber noch keine Antwort von Arnold bekommen ). Umtauschen ging auf Grund des überbrückten Widerstandes und der neuen Litzen nicht mehr.
mit einer fachgerechten Brünierung geb ich Dir recht.
Aber ob die da gegeben ist ?!
... Lose Kabel, brechende Lichtleiter bei Gehäuseabnahme, Motorkohlen die sich verkanten, schlechte Stromabnahme bei neuem Modell, ein unnötiger Widerstand der überbrückt werden muss - hört sich nicht unbedingt fachgerecht an ...
Bei meiner 2. RTS war sogar 1Schleifer an einer der 2 Befestigungen nicht befestigt und als Krönung war 1 Drehgestellblende gebrochen!
Die Befestigung konnte ich richten. Eine Blende hab ich nachbestellt (aber noch keine Antwort von Arnold bekommen ). Umtauschen ging auf Grund des überbrückten Widerstandes und der neuen Litzen nicht mehr.
es geht mir nur um die Brünierung, die hier oft fälschlicherweise als "Isolator" verdammt wird. Mit einem Multimeter, welches mit einem extrem hohen Innenwiderstand arbeitet, stimmt das! Aber nicht bei "normalen" Stromverbrauchern wie Motoren. Die "schlagen" die vermeintliche Isolierung durch. Allerdings gibt es mit Sicherheit angelaufene Oxidschichten, die erst mal abgefahren werden müssen. Was aber auch so bei längeren Standzeiten von Modellen auftritt. Sinnigerweise muss man, speziell im Analogbetrieb, da aber auch mit voll aufgedrehtem Fahrregler "reinigen".
Andere Fehlerursachen sind dann wieder eine andere Geschichte.png)
VG
Christian
Andere Fehlerursachen sind dann wieder eine andere Geschichte
VG
Christian
Hallo Ani,
Schleifer - Radübergang reinigen und dann ein ganz klein wenig Kupferpaste da auf bringen.
Wirkt Wunder.
Bei einer alten GFN BR 38 habe ich aktuell das Problem gehabt das die nach langer Betriebspause nur noch bockig war, rückwärts schlimmer als vorwärts.
Schleifer mir Iopropanol getränkten Ecke eines ZEWA Tuches gereinigt, dann eine ganz klein wenig CU Paste auf die Schleifer aufgebracht, danach für die sogar ohne Lokgehäuse problemlos, vorwärts wie rückwärts und das sogar über MTX Bogenweichen R1/2.
Die Stromaussetzer lassen sich auch immer wunderbar an der Beleuchtung erkennen, sie hat keine mehr, vorher aber deutliche.
Gruß Detlef
Schleifer - Radübergang reinigen und dann ein ganz klein wenig Kupferpaste da auf bringen.
Wirkt Wunder.
Bei einer alten GFN BR 38 habe ich aktuell das Problem gehabt das die nach langer Betriebspause nur noch bockig war, rückwärts schlimmer als vorwärts.
Schleifer mir Iopropanol getränkten Ecke eines ZEWA Tuches gereinigt, dann eine ganz klein wenig CU Paste auf die Schleifer aufgebracht, danach für die sogar ohne Lokgehäuse problemlos, vorwärts wie rückwärts und das sogar über MTX Bogenweichen R1/2.
Die Stromaussetzer lassen sich auch immer wunderbar an der Beleuchtung erkennen, sie hat keine mehr, vorher aber deutliche.
Gruß Detlef
CU-Paste hab ich aus dem Autozubehör...
ich probier das mal, sie sollte so jedenfalls nicht oxidieren, ist leitend und hält weiteren Schmutz ab.
VG
Christian
ich probier das mal, sie sollte so jedenfalls nicht oxidieren, ist leitend und hält weiteren Schmutz ab.
VG
Christian
Hallo Christian,
ob das mit der aus dem Autozubehör funktioniert weiß ich nicht - wir die nicht bei den Bremsen verwendet, Rückseite der Bremsbeläge einsprühen zum verhindern von Quietschgeräuschen beim Bremsen?
Ich habe die von Conrad
https://www.conrad.de/de/aeronix-kupfer-kontaktpaste-35-ml-814411.html
War eine Empfehlung von AnTic hier im Forum.
Ist vermutlich teurer als aus dem Autozubehör, aber der Verbrauch ist so minimal.
Gruß Detlef
ob das mit der aus dem Autozubehör funktioniert weiß ich nicht - wir die nicht bei den Bremsen verwendet, Rückseite der Bremsbeläge einsprühen zum verhindern von Quietschgeräuschen beim Bremsen?
Ich habe die von Conrad
https://www.conrad.de/de/aeronix-kupfer-kontaktpaste-35-ml-814411.html
War eine Empfehlung von AnTic hier im Forum.
Ist vermutlich teurer als aus dem Autozubehör, aber der Verbrauch ist so minimal.
Gruß Detlef
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