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Thema: Erfahrungen Lasercutter / Laser-Graviermaschinen ???
N-thusiast - 28.04.16 10:52

Hallo zusammen,

nachdem ich in einem anderen Thread auf den Geschmack gekommen bin und mir jetzt mehr und mehr Anwendungsmöglichkeiten für meine Projekte einfallen spiele ich mit dem Gedanken, mir einen Lasercutter zuzulegen. Ich benötige das Gerät vor allem für Gebäudemodellbau, daneben möchte ich auch anderes Moba-Zubehör wie z.B. Zäune, Wagenböden, Bretterwände, Ladegüter etc. schneiden und gravieren.

Folgende Rahmenbedingungen habe ich vorgesehen:
- Material: Papier, Folie, Pappe, Holz, Kunststoff
- Schnitt- und Gravurtiefe: 0 - 3,0 mm (je nach Material), Holz und Pappe mindestens 2,0 mm
- Einsatzbereich: private Einzelfertigung, u.U. auch mal eine Kleinstserienfertigung
- Software/Treiber für Windows7/10

Nach ersten Recherchen kommt für meine Zwecke wohl eher ein low-cost Modell in Frage, daher meine Frage an alle, die schon eigene Erfahrungen mit preiswerten Lasercuttern gesammelt haben:
- Welche Modelle sind empfehlenswert? Was taugen z.B. die bei ebay angebotenen China-Importe zwischen 400,- und 1.500,- Euro? Alternativen?
- Worauf sollte man bei der Hard- und Software achten?
  (natürlich neben der Gefährdung durch die Laserstrahlung)
- Was sollte man beim Material und der Bearbeitung beachten bzw. was sollte man tunlichst unterlassen?


Vielen Dank schon mal im voraus.

Eric




Hallo Eric,

ich habe selbst keinen Laser, aber eine Möglichkeit preiswert daran zu kommen. Es ist ein Zing 6030 40 Watt, Co2 Laser. Wie teuer der ist weiß ich nicht.
Was sollte man nicht machen - PVD Lasern wegen der giftigen Gase die dabei entstehen.
Die Laserstrahlung ist bei diesem Gerät so gering, das bei geschlossenem Deckel (Acrylglas) der Laserstrahl unschädlich für die Augen ist.
Mit diesem Gerät habe ich selbst MDF bis 5mm geschnitten. Der Vorteil ist es wird alles super genau, bzw. so genau wie der Konstruktuer gearbeitet hat.

Gruß Uwe

Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


ich habe selbst keinen Laser, aber eine Möglichkeit preiswert daran zu kommen. Es ist ein Zing 6030 40 Watt, Co2 Laser. Wie teuer der ist weiß ich nicht.


Danke für die konkrete Aussage.

Gruß Kai

Hallo Eric,

da stellst du eine Frage, die mich auch sehr interessiert ...

Was die bei eBay angebotenen Billig-Laser (auch gern China-Kracher genannt ) angeht, bin ich der Meinung, dass diese zunächst mal um einiges aufgerüstet werden müssen.
Diese Laser sind Klasse 4, d.h. die zugängliche Laserstrahlung ist in jeder Hinsicht gefährlich.
Zugänglich ist die Laserstrahlung bei diesen Geräten u.a. deshalb, weil die Deckel des Gerätes nicht mittels Deckelkontakten beim Öffnen den Laser abschalten. Ebenso fehlt diesen Geräten meist ein Notausschalter.

Die Rauchabsaugung ist wohl zumindest bei den ganz billigen Geräten auch sehr Verbesserungswürdig. An der Linse fehlt eine Luftzublasung, die ein Beschlagen der Linse verhindert. Auch ist die Wasserkühlung mittels Aquariumpumpe und Wassereimer nicht besonders überzeugend.

In meinen Augen alles relative Kleinigkeiten die sich ohne sehr große Probleme weg-pimpen lassen.
Allerdings bin ich auch gelernter Elektroniker ...

Aufwendiger ist wohl der Umbau der Steuerung, welche mindestens bei den kleinen Geräten doch nur sehr rudimentäre Funktionen bietet. So kann man die Laserleistung nur recht ungenau über ein Poti einstellen, was sicherlich längerfristig zu ungleichmäßigen Ergebnissen führt und besonders bei zu gravierenden sehr dünnen Materialien auffallen dürfte.

Dazu kommt die Software, die wohl nicht unter Windows 7 oder höher funktioniert ... da ist noch XP angesagt ... zumindest ist das die Aussage, die man in den einschlägigen Foren etc. liest, evtl. bereits überholt.

Trotz allem befinde ich zumindest für mich auf Grund des Preises den China-Kracher als durchaus interessant, würde aber trotzdem gern auch Meinungen zur erreichbaren Qualität mit diesen Dingern lesen.

Auch bin ich mir nicht sicher, ob das Gerät dann auch wirklich zu dem Preis ankommen würde. Die Händler sind ausnahmslos Chinesische Firmen. Es wird zwar oft geschrieben, dass sie ein Auslieferungslager in Bremen haben, aber sicher ist das nicht, wenn man die Bewertungen so liest.
Und wie schaut es dann mit dem Zoll aus ... womöglich bekommt man das Gerät gar nicht?
Wäre klasse, mal von jemanden zu hören, der so einen Laser beschafft und genutzt hat.

Alles, was ich bisher an Alternativgeräten finden konnte liegt auch gleich in einer Preisklasse mindestens oberhalb 5.000 EUR ... nur mit Lottogewinn für mich denkbar.

Viele Grüße, Arndt

Von c't gab es vor genau einem Jahr einen Test (make 4/2015), in dem der kleine und der große Chinalaser verglichen wurden. Der Bericht ist ganz aufschlussreich. In Make 6/2015 gibt es dann noch einen 9-seitigen Bericht »Lasercutter-Praxis«.

Zwischenzeitlich gab es den kleinen Laser mal mit einer Schnittkühlung, den habe ich inzwischen aber nicht mehr gesehen.

Ich arbeite mit der kleinen 40-Watt-Variante, vor ca. 5 Jahren erstanden, und der Laser hat bei mir einiges an vorzeigbaren Ergebnissen erzeugt (siehe z.B. www.jaffas-moba-shop.de ); ich vermisse einiges an dieser Maschine: keine Fokussiermöglichkeit, keine Schnittkühlung, miserabel konstruierte Rauchabsaugung, sehr karge Software ...
Ich werde mir vermutlich noch im Mai den großen Bruder über die China-Bremen-Connection zulegen, weil der - abgesehen von der größeren Nutzfläche - über alle Features verfügt, die auf meiner Mängelliste stehen. Dann kann ich auch berichten, wie das mit diesem Lieferanten funktioniert.

Trotz aller Kritikpunkte, die ich an meinem kleinen Laser habe, finde ich ihn unter Preis-Leistungsverhältnissen in Ordnung.

Gruß --- Jürgen

Nabend im Forum,

ich hänge mich der Einfachheit halber mal an den Thread an

Denn mich "plagten" seit einigen Wochen ähnliche Gedanken, die Möglichkeit, einige Dinge im Eigenbau durch Maschinenunterstützung zu "optimieren", erstreckte sich von der möglichen Anschaffung eines 3D-Druckers bis hin zum Laser. 3D-Drucker gibt es ja inzwischen schon für relativ "kleines Geld" bei diversen Anbietern. Die ersten 3D-Drucker sind inzwischen in preislichen Regionen angelangt, die ich für die ersten Farbtintenpisser vor etwa 20 Jahren auch beschritt. Da kam ich aber zu dem Entschluß, die Entwicklungen schreiten inzwischen so schnell voran, es lohnt, noch vielleicht fünf Jahre zu warten...
Also hatte ich mich zeitgleich ein wenig mit den Lasern beschäftigt; und kam ziemlich schnell zu dem Ergebnis, daß da "sehr viel Spreu und wenig Weizen" angeboten wird! Um wirklich brauchbares und exaktes Arbeitsgerät haben zu wollen, verläßt man "blitzschnell" den dreistelligen Preisbereich und findet sich vierstellig wieder. Soll es dann was wirklich "professionelles" sein, wie Trotec, den übrigens auch ein bekannter Lasercutter als Arbeitsgerät nutzt
http://www.troteclaser.com/de-DE/Laser-Anwendun...ektur-Modellbau.aspx
sind wir schon fünfstellig, von den Folgekosten beim Betreiben des Lasers erst gar nicht zu reden.
In dem Zusammenhang, obwohl schon ein paar Jahre her, vielleicht ganz interessant:
http://www.laser-engravers.de/index.php/Thread/...ehre-bei-Speedy-300/
da ist nebenbei auch von einigen anderen Markenanbietern und deren Ersatzteilpreisen die Rede...

Das alles hat es mir letztlich dann doch verleidet, mich mit dem Gedanken an einen eigenen Laser weiter zu beschäftigen!

Ich bin aber bei meinen Recherchen auf ein nettes Gerät aufmerksam geworden:
http://craftplotter.de/de/maschinen/silhouette-curio-flachbett-schneideplotter
welches ich mir nun im Laufe des Jahres fest eingeplant anschaffen werde! Eigentlich doch nach der Beschreibung und den Schilderungen der Anwender im Netz sowas wie eine "eierlegende Wollmilchsau" für uns Modellbahner/-bauer? Es kann schneiden bis 2mm _und_ gravieren! Auch Holz, z. B. Balsa und Polystyrol in der Stärke. Damit sollte sich doch eigentlich das Herz jeden Selbstbauers öffnen,-). Software ist bei mit Import- und Exportfunktionen aus anderen Graphikproggies. Ich meine, sowas wäre doch zumindest mal zum Nachdenken als Alternative? Oder liege ich so falsch? Damit sollte doch z. B. graviertes Mauerwerk eigentlich kein Problem mehr sein, denke ich... - oder denke ich am Ende ganz verkehrt? Für den Preis erscheint es zumindest mir mal als einen Versuch wert...

meint grüßend
Roland

P.S. was die "China-Bremen-Connection" betrifft: ich habe mir dort Anfang des Jahres eine kleine Drehbank gegönnt! Top, reibungslos, kann ich nur sagen, deutsche Abwicklung, Versand ab Bremen, innerhalb von 48 Std. war das Teil da, entsprach genau dem Angebotenen, Qualität auch ok, wenn auch sichtbar ein abgekupferter Nachbau. Und es gibt sogar einen Ersatzteilsupport über die selbe Schiene...


Hallo Roland,

wer oder was ist denn bitte unter der "China-Bremen-Connection" zu verstehen?

fragt sich da
Roger

Moin Roger,

das ist ein oder sind mehrere chinesische Anbieter (Firma oder Vertriebsgemeinschaft?), die in Ebay mittlerweile ein riesiges Angebot gerade auch an Werkzeug oder Modellbau zu stehen haben. Eingestellt und bewertet wird aus China, versendet dagegen aus Bremen mittels DHL. Ich nehme an, aus einem Lager im Freihandelshafen. Bringt wahrscheinlich dem Anbieter einen Riesenvorteil, weil viele Leute davor zurückschrecken, direkt aus China mit enormer Lieferzeit und rechtlicher Unsichererheit zu bestellen. Hier ist als Standort eben Deutschland mit Bremen angegeben, somit begibt sich der VK rechtlich in deutsche Zuständigkeit und die Lieferzeit beschränkt sich auf das Vermögen unserer ehemaligen Post...

Grüße
Roland

Moin Roland,

ach so war das gemeint - danke!
Na, vielleicht stolper ich ja mal über Händler, die dazu gehören könnten...

Wobei ich auch mit dem Direkteinkauf in Fernost bisher durchweg gute Erfahrungen gemacht habe. Es dauert nur halt etwas, aber das weiß man ja vorher schon...

Gruß
Roger

Moin,

können die China-Laser auch, die mit einen Grafikprogramm zugewiesenen Farben, in verschiedene Tiefen lasern?

Gruß Kai

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: HaNsebahNer

können die China-Laser auch, die mit einen Grafikprogramm zugewiesenen Farben, in verschiedene Tiefen lasern?


Der große kann es, der kleine (zumindest meiner) nicht. Ich denke, es hat etwas damit zu run, dass bei dem kleinen die Leistung über ein Poti und nicht über eine interne Elektronik gesteuert wird. Ich habe allerdings schon einmal (in letzter Zeit aber nicht mehr) die kleine Variante ohne Poti, sondern mit einer Tastatur gesehen; da wäre theoretisch auch eine andere Steuerung denkbar.
Es gibt aber etliche Anbieter, die nach dem Motto »Pimp my Laser« Tuning Kits anbieten; das geht von einem anderen Laserkopf mit Lufzufuhr für einen gekühlten Schnitt bis zu einem kompletten Austausch der Platine ... Adressen müsste ich heraussuchen.

Gruß --- Jürgen

Hallo an alle,

vielen Dank schon mal für eure Tipps und Hinweise

Der Zing 6030 ist mir natürlich auch aufgefallen, gerade in FabLabs scheint diese Gerätefamilie sehr beliebt zu sein. Aber ebenso wie bei den Trotec-Geräten kann ich mir eine Investition > 12.000 Euro erst leisten, wenn Arndt mir etwas von seinem Lottogewinn abgegeben hat . Und ich wohne leider in einer FabLab-freien Zone .

Die kostengünstige Alternative Craftplotter hört sich auf den ersten Blick auch recht vielversprechend an, allerdings scheinen die Geräte doch eher für für Papier, Karton und Folie geeignet zu sein. Der Schnitt von dünnem (Weich-)Holz oder Kunststoff mag mit einem neuen Messer auch noch funktionieren, aber bei 2mm Kraftplex, MDF oder Flugzeugsperrholz hab ich da ehrlich gesagt Bedenken. Selbst wenn das funktioniert, dürfte die Standzeit des Messers ziemlich kurz sein. Das sieht dann ein bisschen nach dem Prinzip Tintenstrahldrucker aus - niedrige Anschaffungskosten und hohe Verbrauchskosten. Und bei Kunststoff könnte u.U. das Problem der Wulstbildung an den Schnittkanten hinzukommen.

Das Thema Lasercutter scheint sich (bis jetzt) auf die Chinakracher zu verdichten.
Bei dem kleinen Gerät sehe ich allerdings auch einiges an Nachrüstbedarf: Notausschalter, Digital-Amperemeter (statt analog, wg. besserer Reproduzierbarkeit), zusätzliche Luftdüse am Kopf mit (leisem) Radiallüfter (der - je nach Leistung und Größe - bei besserer Gehäuseabdichtung und zusätzlichem Lufteinlass am Gerät - evtl. auch für einen leichten Überdruck sorgen kann, um die Rauchgase besser abzuführen), besserer Abluftschlauch mit Filter, Wasserpumpenüberwachung (wobei ich vermute, dass es eine deutlich wahrnehmbare akustische "Funktionskontrolle" gibt ). Das Ganze ist dann auch wieder mit Zusatzkosten verbunden, und wenn ich mir dann noch Tuningkits für die Steuerung etc. anschaffen möchte, dann ist vermutlich der Schritt zur teureren Variante nicht mehr allzu groß.
Bei der Software sehe ich nicht so das große Problem, VisiCut und Inkscape gibt es kostenlos im Netz, CorelDraw hab ich schon.

Der größere Bruder scheint mir zunehmend die bessere Wahl zu sein, neben einer Fokussiermöglichkeit durch Verstellung der Materialebene bietet die Steuerung deutlich mehr Optionen. Neben Schnittgeschwindigkeit und Leistung scheint als weitere Steuerungsmöglichkeit auch die Impulsdauer beeinflussbar zu sein. Es besteht wohl auch die Möglichkeit, alle drei Umlenkspiegel zu justieren - zum kleinen Gerät habe ich u.a. gelesen, dass der erste Spiegel hinter der Laserröhre nicht justierbar sein soll (hängt vielleicht auch vom Modell/Alter ab). Dass es auch hier Verbesserungspotential gibt (z.B. leisere Luftpumpe, Abluftschlauch/-filter etc.), sehe ich natürlich auch.

Gut zu hören, dass es ein Lager und damit zumindest einen Kistenschieber in D gibt, das macht ggfs. das Thema Garantie/Retouren etwas einfacher. Ab und zu scheint es ja vorzukommen, dass die Laserröhre nach kurzer Zeit einen deutlichen Leistungsverlust aufweist. Wie häufig das vorkommt, lässt sich leider nicht sagen, da in den einschlägigen Foren natürlich meist die Probleme thematisiert werden - die (hoffentlich) größere Masse zufriedener Käufer verbringt erfahrungsgemäß ihre Zeit eher mit dem neuen Spielzeug statt in Foren.

Beim Material sind PVC, Vinyl, Neopren, Polydibromstyrol, PTFE (Teflon) sowie Polystyrol absolut ungeeignet (bei letzterem gibt es alledings unterschiedliche Meinungen).
Eine gute Bezugsquelle für zahlreiche laserbare Materialien scheint Modulor zu sein. Kennt jemand weitere (Versand-)Händler, die eine breite Palette verschiedener laserbarer Materialien (v.a. Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Karton und Papier) führen?

Wenn Du, Jürgen, erste Erfahrungen mit dem großen Gerät sammeln konntest, würde mich Dein Bericht sehr interessieren, immerhin hast Du dann ja wirklich die direkte Vergleichsmöglichkeit. Zum Thema Anschaffung des "großen" Gerätes hab ich Dir noch eine PM geschickt.

Viele Grüße

Eric


Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: N-thusiast

Kennt jemand weitere (Versand-)Händler, die eine breite Palette verschiedener laserbarer Materialien (v.a. Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Karton und Papier) führen?


Mein Lieblingslieferant ist www.architekturbedarf.de ... vor allem auch deshalb, weil der sich mit einem Ladengeschäft ebenfalls in Hannover befindet, genauso wie der Lieferant von Kraftplex. Wir ahnen: Hannover ... die heimliche Haupstadt der Laserer.

Gruß --- Jürgen

Hallo Jürgen,

das:
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: jaffa

Wir ahnen: Hannover ... die heimliche Haupstadt der Laserer.


kann ich mir nicht vorstellen. Hier fährt jeder zweite Bus mit Laserwerbung verschiedenster Anbieter durch die Gegend. Scheint nicht nur die Bundeshauptstadt zu sein, sondern auch die des Laserns. Ok, des Augenlaserns offenbar. Wie es um die Tattoowegmachlaserer steht, weiß ich nicht zu berichten

Schöne Grüße, Carsten

Hallo zusammen,
eine interessante Maschine (die ich nicht habe) ist von Stepcraft. https://www.stepcraft-systems.com/
Eigentlich eine CNC, aber auch als 3D Drucker und Mitte des Jahres als Laser einzusetzen. Also die eierlegende Lasersau.
Bilde mir ein gelesen zu haben, dass der Laserkopf da. €500 kosten soll. Der hat auch einen eingebauten Filter.
Beim Lasern entstehende Feinstaub ist nicht ganz so gesund...
Gruß Michael

Hallo Michael,
interessantes Konzept. Aufgrund der Bauweise wird aber wohl eher ein vergleichsweise schwacher Diodenlaser anstelle eines CO²-Lasers zum Einsatz kommen, wenn diese Option angeboten werden sollte.

Ohnehin ist ein offenes System in dem Leistungsbereich, der für das Schneiden von Holz und Kunststoff erforderlich ist, für mich absolut inakzeptabel. Was der (unsichtbare) Infrarot-Laserstrahl beim Kontakt mit Körperteilen anrichten kann, wird auf http://www.laserlady.org/2015/02/20/unter-die-haut/ eindrucksvoll demonstriert. Und (abgelenkte) Laserstrahlen und Augen vertragen sich noch weniger.

Viele Grüße

Eric

Hallo,
ich hole diesen "alten" Faden einmal wieder hoch:
@Jaffa:
wie sieht Deine Erfahrung mit dem größerem Laser aus? Welchen Typ hast Du erstanden?
Interessierende Grüße aus Nds
Günter

Hallo Eric,

klar, der Thread ist schon ein Jahr alt aber ich antworte dir mal auf deine Kommentar mit dem offenen System der Stepcraft-Maschine mit optionalen 2W Laser. Solche Systeme mit Bürsten unterhalb des Laserkopfes werden auch bei deutlich stärkeren Co2-Industrielasern (mit bis zu 3200W) beim Schneiden bzw. (mit ca. 100W) beim Gravieren von Blechen eingesetzt:

https://www.trumpf.com/filestorage/TRUMPF_Proce...7dc31_51951d9671.jpg

Durch die andere Wellenlänge ist ein Diodenlaser bei großen Industrielasern aber deutlich gefährlicher als ein gleichstarker Co2-Laser. Hier kommen dann geschlossene Systeme mit speziellen Absauganlagen zum Einsatz. Damit lassen sich auch Materialien bearbeiten bei denen giftige Dämpfe entstehen. Hier reden wir aber von Investitionen im mittleren bis oberen sechsstelligen Eurobereich und Laserleistungen von bis zu 8000W.

Was ich problematischer an den offenen Systeme finde sind eher die giftigen Dämpfe beim Lasern von Kunststoffen und der Feinstaub der allgemein beim Lasern ensteht. Die giftigen Dämpfe können Krebs erregen, wohin uns das Thema Feinstaub in der Zukunft noch alles führen wird ist noch unklar. Möglicherweise wird das Thema Dämpfe und Feinstäube überschätzt oder unterschätzt.

Beim Einsatz von solchen Maschinen wie der Stepcraft-Maschine mit Laser sollte man daher immer darauf achten das die Räume gut gelüftet sind und das zusätzlich eine P2-Atemschutzmaske getragen wird.

Grüße
Markus

Hi,
es gibt natürlich Laserschutzbrillen, die zB in der Medizin eingesetzt werden. (und Laserwarnleuchten für die Tür)
Grüße
Sebastian

Hallo,
alle Jahre wieder: es steht Weihnachten vor der Tür, und ich darf mir etwas wünschen/gönnen
(wenn´s denn sinnvoll ist!)

ich hatte in #16 Jaffa bereits gebeten seine Erfahrungen mit dem "größeren" Laser zu teilen, leider hat Jaffa das wohl überlesen. (ansonsten immer zuverlässig)

Daher hier noch einmal die Frage: gibt es Erfahrungen mit dem "größeren" Laser und welche Typen/Leistungen setzt ihr ein.

Meine Wünsche an den Laser:
- Laser Pointer
- Zuluft direkt am Laseraustritt
- höhenverstellbarer Schneidetisch
- max. 3mm Birkenholz schneiden

viele Grüße aus Nds

Günter


Hallo zusammen,
ich möchte mich Günters Frage anschließen und hole den Faden nochmal hoch.
Hat jemand aktuell den 40W Laser gekauft und kann berichten ob sich da was geändert hat? Ich denke für den Anfang würde der mir reichen da ich nur Karton Papier und eventuell max. 2mm Sperrholz lasern wollen würde. Grosteils auch nur schneiden und wenig gravieren, wobei das bei mit Brettern verkleideten Gebäuden schon wichtig wäre...
Viele Grüße,
Pierre

Hallo Pierre,

ich hatte mir vor etwa einem Jahr einen 40W-Chinesen in der Bucht gekauft.
Zum Glück war mein Laser fertig justiert geliefert, so dass ein erster Test mit der beigefügten Software durchaus brauchbar war. Die passende Einstellung in Punkto Leistung ist bei meinem nur schlecht zu finden und ebenso schlecht reproduzierbar, weshalb ich mir sofort den Umbau vorgenommen habe.

Der Umbau stellt sich für mich doch als eine kleine Odyssee dar ... folgende Umbauten werden oder sind bereits durchgeführt:
- Einbau eines Notstop-/Notaus-Schalter und Deckelkontakte
- Die Wasserkühlung wurde auf einen geschlossenen Kreislauf mit Radiator umgebaut
- Die Entlüftung wird komplett anders aufgebaut durch den Boden der Maschine
- Den Laserkopf habe ich ausgetauscht durch einen 3D-gedruckten, ausgestattet mit zwei Haltern für kleine Kreuz-Laserdioden und einer Zuluft (Air-Assist) via Spiralschlauch und Aquarium-Luftpumpe
- Beleuchtung und neuen Teiletisch als Gitter (aus Stahl, dann kann man die Werkstücke schön mit Magneten fixieren)
- neue Steuerung auf Basis eines Raspi mit Touchscreen, Software K40-Whisperer und einem Protoneer-Board, Verbindung zum PC dann über ein Webinterface und WLAN

Bei den ganzen Zusatzkosten ist man durchaus schon bald in der Nähe der größeren Maschine.
Und da ich unheimlich viel Zeit damit verbracht habe eine passende Software zu finden ruht das Projekt zur Zeit ... hoffe noch, dass es nicht zu lange ruht wegen der Laserröhre ... habe gelesen, dass bei Nichtgebrauch diese mit der Zeit immer schlechter wird.

Viele Grüße,
Arndt

Hallo Arndt,

ist das ein lampengepulster Laser? Was kostet denn eine Ersatzröhre?

Grüß
Markus

40W CO2-Laser ... hab ich zuletzt in der Bucht für ca.200-250 Euro gesehen.

Edit: grad noch mal geguckt ... 118 Euro.
Sowas: https://www.ebay.de/itm/Neu-Lasertube-Rohre-40...3:g:7K4AAOSwo0JWJdy7


Hi Günter,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Meine Wünsche an den Laser:
- Laser Pointer
- Zuluft direkt am Laseraustritt
- höhenverstellbarer Schneidetisch
- max. 3mm Birkenholz schneiden



Wie Eric unter #11 schon geschrieben hat, unter einem €-Zehner mußt du bereit sein viele Kompromisse einzugehen. Kommt drauf an, ob dein Laser lediglich schneiden (cutting) können muß, oder auch die Funktionen "engraving oder marking" drauf haben soll. Von Metallbearbeitung wollen wir im cutting nicht erst sprechen, sonst sind wir gleich mal sechsstellig.

Ich arbeite seit gut 4 Jahren professionell auf USA-Lasern und bin damit zufrieden. Bei den Maschinenpreisen hat sich seither aber (leider) nicht viel nach unten bewegt. Hatte einst mehrere Großscheine pro Maschine hingeblättert, dazu kamen noch eine leistungsfähige Absaugung und eine Druckluft-, bzw. CO²-Zublasung dazu. Die zertifizierte Feinstaubfilteranlage darf natürlich auch nicht fehlen, sonst darfst du bald in einigen Städten Deutschlands nicht mehr wohnen und lasern ... Und etwas Platz sollte auch noch vorhanden sein. Für´s Hobbykellerchen isses ehr nicht so perfekt geeignet.

You get what you pay ... bei Trotec haste natürlich Spitzengeräte im Angebot und einen Top-Service. Für den Hobbybereich ist das aber anspruchsvoll, dein Startup-Investitionsvolumen dürfte dabei einen guten deutschen Mittelklassewagen auffressen. Klar kannste auch mit einer Billig-China-Maschine was lasern, aber erwarte bitte davon keine Wunder. Für die Perforation von Toilettenpapier wird´s aber auf jeden Fall reichen ...   ...

Mein Tipp: Wende dich doch einfach mit deinen Modellwunschträumen an jemanden, der sich mit sowas auskennt - es soll ja einige Laser-Leute geben, die ihre Maschinen beherrschen. Das wird auf jeden Fall immer noch die kostengünstigste und schnellste Lösung bleiben. Kannst du mir gerne glauben.

Gruß JürgeN

Moin Günter,

wie wärs zum testen damit: https://www.wfb-bremen.de/de/page/stories/digi...und-selbst-entwerfen

Gruß Kai

PS: Gibt es bundesweit auch in anderen Städten. Google > Fablab (Ortsname)

Hallo Kai,
das ist ein sehr guter Tipp, Danke dafür.
Viele Grüße

Günter

Hallo zusammen, hallo und vielen Dank Arndt! Wenn ich das so lese lasse ich wohl lieber die Finger davon, mein Zeitbudget lässt solche Basteleien nicht zu. Wenigstens reproduzierbar sollte das alles schon sein, wenn es mit dem engraving schon nicht so easy ist. Naja, ich schau mich mal nach sowas wie das Fablab um. Ich bin der Meinung da in DD schon was gelesen zu haben...
Update: jo, gibt es. Wohl sogar einen Kurs. Da schaue ich mal genauer...
Viele Grüße,
Pierre


Hallo,
ich werde auch das FabLab besuchen!

Wo bleiben die Erfahrungen der Nutzer dieser ChinaKracher 50Watt oder 60Watt ?
Von der Beschreibung her sollten sie sehr nahe an meine Wünsche kommen:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

- Laser Pointer
- Zuluft direkt am Laseraustritt
- höhenverstellbarer Schneidetisch



Die Lasercut-Foren sind eher im "oberen Preissegment" >>> 2000 € unterwegs.
Mein Interesse geht in die Preisklasse 1500€ bis 1700€

viele Grüße aus Nds

Günter


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