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THEMA: Wendezugbetrieb
THEMA: Wendezugbetrieb
Meine Fragen hinsichtlich Wendezugbetrieb unter Silberlinge paßt dort nicht so recht hin, daher neuse Thema.
Wie verfahrt Ihr bei Schubbetrieb hinsichtlich Fahrspannungsversorgung? Ich möchte den oder die Wendzüge ausschließlich im Schubbetrieb einsetzen und nicht wechselweise Schub-bzw-Zugbetrieb.
Ich fahre analog und möchte natürlich die durch V100 bzw 216 geschobenen Einheiten mit dem Steuerwagen vor dem Signal zum Halt bringen. Ich wollte die Radsätze des Steuerwagens tauschen und die Spannungsaufnahme damit vornehmen. Eine dünne Litze durch die 3 oder 4 Silberlinge zur Lok. Den Plus vom Steuerwagen und den Minus von der Lok. So müßte der Zug immer dort anhalten, wo es richtig ist, wie bei gezogenen Zügen. Wie machen es die Analogfahrer im Forum?
H-W
Wie verfahrt Ihr bei Schubbetrieb hinsichtlich Fahrspannungsversorgung? Ich möchte den oder die Wendzüge ausschließlich im Schubbetrieb einsetzen und nicht wechselweise Schub-bzw-Zugbetrieb.
Ich fahre analog und möchte natürlich die durch V100 bzw 216 geschobenen Einheiten mit dem Steuerwagen vor dem Signal zum Halt bringen. Ich wollte die Radsätze des Steuerwagens tauschen und die Spannungsaufnahme damit vornehmen. Eine dünne Litze durch die 3 oder 4 Silberlinge zur Lok. Den Plus vom Steuerwagen und den Minus von der Lok. So müßte der Zug immer dort anhalten, wo es richtig ist, wie bei gezogenen Zügen. Wie machen es die Analogfahrer im Forum?
H-W
Klaus Lübbe [Gast] - 10.03.03 00:10
@H-W:
Ich habe keine Signale mit Zugbeeinflussung, da mir die Züge dann zu abrupt anhalten. Fahre also handgeregelt an den Bahnsteig.
Im Schattenbahnhof ist das Gleis für den Wendezug ein Stumpfgleis, da auf fast ganzer Länge isoliert ist. Die Lok schiebt bis der Isolierabschnitt erreicht ist und der Zug steht im Stumpfgleis.
Bei der Ausfahrt (Fahrtrichtung umgepolt) habe ich einen Gleiswechsel, damit der Zug über das richtige (rechte) Gleis zurück kommt.
Eine durchgehende Stromführende Leitung habe ich nicht, da keine Lok fest zugeordnet ist.
Also wie Du siehst, alles manuell!
Grüße
Klaus
Ich habe keine Signale mit Zugbeeinflussung, da mir die Züge dann zu abrupt anhalten. Fahre also handgeregelt an den Bahnsteig.
Im Schattenbahnhof ist das Gleis für den Wendezug ein Stumpfgleis, da auf fast ganzer Länge isoliert ist. Die Lok schiebt bis der Isolierabschnitt erreicht ist und der Zug steht im Stumpfgleis.
Bei der Ausfahrt (Fahrtrichtung umgepolt) habe ich einen Gleiswechsel, damit der Zug über das richtige (rechte) Gleis zurück kommt.
Eine durchgehende Stromführende Leitung habe ich nicht, da keine Lok fest zugeordnet ist.
Also wie Du siehst, alles manuell!
Grüße
Klaus
holreini [Gast] - 10.03.03 03:12
Das ist offenbar auch die einfachste und sicherste Lösung
modellfrey [Gast] - 10.03.03 06:39
In denen Bereichen wo auf der meiner Anlage Analog gefahren wird liegt ein kleiner Kontakt vor dem unmittelbaren Haltepunkt des Zuges...Bei der Stellung Hp0 ist dieser Kontakt "scharf" und schaltet nach "hinten" dem Zug die Spannung ab...So funktioniert das auch bei mehreren Loks (Lz)oder anderen geschobenen Einheiten...Bei Hp1 Stellung des Signals ist der Kontakt inaktiv...vorher wurde noch auf die gleiche Weise ein Anfahr und Bremsbaustein eingebaut...
ivaralex [Gast] - 10.03.03 07:15
Eine Alternative wäre noch das Viessmann Wendezugmodul 5415.
Da muss allerdings die Wendezugstrecke elektrisch vom Rest getrennt sein.
Reinhard Sko.
Da muss allerdings die Wendezugstrecke elektrisch vom Rest getrennt sein.
Reinhard Sko.
ivaralex [Gast] - 10.03.03 07:15
Sorry, muss 5414 heissen
H-W [Gast] - 10.03.03 07:27
da ich die geschobenen Züge, wie die gezogenen ohne Unterschied auf der Strecke im Automatikbetrieb verkehren lassen will, und die von Wolfgang beschriebene Kontaktmethode für geschobenen Züge, riesigen Aufwand macht, werde ich dann die Stromzuführung vom Steuerwagen vornehmen. Es werden dann eben 2 spezielle Loks dafür genutzt.
Abbremsen und Anfahren im sichtbaren Bereich erfolgt mittels EVA von GFN. Ich hoffe, diese Bausteine arbeiten auch noch bei Fahrspannungen um 6 - 8 Volt. Schlecht wäre es, wenn Loks, die durch EVA herabgesetzte Spannung nicht mehr akzeptieren und einfach stehen bleiben würden. Diesen Punkt Anfahr und Bremsbaustein setze ich als sep. Thema ins Forum.
H-W
Abbremsen und Anfahren im sichtbaren Bereich erfolgt mittels EVA von GFN. Ich hoffe, diese Bausteine arbeiten auch noch bei Fahrspannungen um 6 - 8 Volt. Schlecht wäre es, wenn Loks, die durch EVA herabgesetzte Spannung nicht mehr akzeptieren und einfach stehen bleiben würden. Diesen Punkt Anfahr und Bremsbaustein setze ich als sep. Thema ins Forum.
H-W
H-W [Gast] - 10.03.03 21:47
@ mawo,
hier Deine Lösung zum Schubbetrieb.
Im Schattenbahnhof habe ich (analog) Gleisbesetztmelder (GMB), die ein Relais schalten, der u.a. auch den kompletten Block abschaltet. Kommt der Steuerwagen mit seinem Verbraucher in den Bereich des GMB, dann schaltet er nicht nur den Stopp-Bereich, sondern das komplette Schattenbahnhofsgleis ab.
Ich habe das, nach schlechten Erfahrungen mit dem VT 11.5 gemacht, der durch seine Beleuchtung stets den Fahrstrom über diesen weitergab. Jetzt ist es gleichgültig, ob ich gezogen oder geschoben fahre.
Meine Problemstellung:
Ich könnte das im Schattenbahnhof genau so machen wie von Dir beschrieben. Aber meine 18 Blöcke, da funktioniert es bei mir nicht auf dieser Art und Weise, weil ich nur bei Halt im Block eine Länge von höchstens 50 Zentimeter stromlos schalte. Dies hat bei Schubbetreib den Nachteil, daß die schiebende Lok den Zug so lange vor sich her drückt, bis sie in den stromlosen Bereich kommt und erst dort hält. Also die Waggons weit über den Bahnsteigsbereich hinaus schiebt. Für meine Situation sehe ich nur die Lösung mit der Durchführung des Plus vom Steuerwagen bis zur Lok. Es wäre natürlich schön, wenn es Miniminibuchsen und Stecker gebe, um eine leichte Trennung der einzelnen Waggons und der Lok vornehmen kann. Leider habe ich bisher noch nichts passendes gefunden, sodaß die Leitungsverlegung ohne Trennung erforderlich wird, oder es gibt vorerst keinen Schubbetrieb.
H-W
hier Deine Lösung zum Schubbetrieb.
Im Schattenbahnhof habe ich (analog) Gleisbesetztmelder (GMB), die ein Relais schalten, der u.a. auch den kompletten Block abschaltet. Kommt der Steuerwagen mit seinem Verbraucher in den Bereich des GMB, dann schaltet er nicht nur den Stopp-Bereich, sondern das komplette Schattenbahnhofsgleis ab.
Ich habe das, nach schlechten Erfahrungen mit dem VT 11.5 gemacht, der durch seine Beleuchtung stets den Fahrstrom über diesen weitergab. Jetzt ist es gleichgültig, ob ich gezogen oder geschoben fahre.
Meine Problemstellung:
Ich könnte das im Schattenbahnhof genau so machen wie von Dir beschrieben. Aber meine 18 Blöcke, da funktioniert es bei mir nicht auf dieser Art und Weise, weil ich nur bei Halt im Block eine Länge von höchstens 50 Zentimeter stromlos schalte. Dies hat bei Schubbetreib den Nachteil, daß die schiebende Lok den Zug so lange vor sich her drückt, bis sie in den stromlosen Bereich kommt und erst dort hält. Also die Waggons weit über den Bahnsteigsbereich hinaus schiebt. Für meine Situation sehe ich nur die Lösung mit der Durchführung des Plus vom Steuerwagen bis zur Lok. Es wäre natürlich schön, wenn es Miniminibuchsen und Stecker gebe, um eine leichte Trennung der einzelnen Waggons und der Lok vornehmen kann. Leider habe ich bisher noch nichts passendes gefunden, sodaß die Leitungsverlegung ohne Trennung erforderlich wird, oder es gibt vorerst keinen Schubbetrieb.
H-W
WUTZ [Gast] - 11.03.03 11:04
Tipp.
Frage den Norbert Wähner nach seiner supergenialen Elektronik (Die ist in den NFM Modulen eingebaut).
Diese El kann (mit konventionellen Zügen!) alle fahrzeuge "erkennen" und am Signal zum Stehen bringen!
und zwar egal wie schnell die vorher sind/waren. Die geschw wird "gemessen" Der Steuerwagen ist verbraucher und wird erkannt.
Das geht alles auch mit Schibebetrieb und Zwischenlok etc!
CU
WE
Frage den Norbert Wähner nach seiner supergenialen Elektronik (Die ist in den NFM Modulen eingebaut).
Diese El kann (mit konventionellen Zügen!) alle fahrzeuge "erkennen" und am Signal zum Stehen bringen!
und zwar egal wie schnell die vorher sind/waren. Die geschw wird "gemessen" Der Steuerwagen ist verbraucher und wird erkannt.
Das geht alles auch mit Schibebetrieb und Zwischenlok etc!
CU
WE
Edward [Gast] - 11.03.03 11:55
Ich habe mal sowas ausgetüftet, als ich noch Analog gefahren bin:
Der Trick besteht darin, das man pro Block 3 Gleisabschnitte hat. Einen langen Streckenabschnitt, einen Bremsabschnitt und den kurzen Haltabschnitt vor dem Signal.
Also: Zug wird mit Steuerwagen über die Stecke geschoben.
Dabei wird die ungefähre Fahrzeit bestimmt, bis der Steuerwagen den Bremsabschnitt erreicht, langsame Züge sollen auch langsamer gebremst werden.
Nun wird der Zug im Bremsabschnitt bis auf eine Mindesgeschwindigkeit abgebremst, dazu wird die Spannung sowohl im Bremsabschitt, als auch im Streckenabschnitt verringert. So ist es egal, wo die Lok ist.
Wenn die Zugspitze in den Haltabschnitt vor dem Signal einläuft wird das erkannt und die Gesamtstrecke auf Null geregelt, dann hält der Zug komplett an.
Ich hatte das damals mit einem PIC programmiert und die Erkennung testweise mit Lichtschranken statt Stromaufnahme. Das habe ich nicht weiter verfolgt.
Edward
Der Trick besteht darin, das man pro Block 3 Gleisabschnitte hat. Einen langen Streckenabschnitt, einen Bremsabschnitt und den kurzen Haltabschnitt vor dem Signal.
Also: Zug wird mit Steuerwagen über die Stecke geschoben.
Dabei wird die ungefähre Fahrzeit bestimmt, bis der Steuerwagen den Bremsabschnitt erreicht, langsame Züge sollen auch langsamer gebremst werden.
Nun wird der Zug im Bremsabschnitt bis auf eine Mindesgeschwindigkeit abgebremst, dazu wird die Spannung sowohl im Bremsabschitt, als auch im Streckenabschnitt verringert. So ist es egal, wo die Lok ist.
Wenn die Zugspitze in den Haltabschnitt vor dem Signal einläuft wird das erkannt und die Gesamtstrecke auf Null geregelt, dann hält der Zug komplett an.
Ich hatte das damals mit einem PIC programmiert und die Erkennung testweise mit Lichtschranken statt Stromaufnahme. Das habe ich nicht weiter verfolgt.
Edward
H-W [Gast] - 11.03.03 14:01
danke für die Tips,
ich wollte eigentlich an der Schublock zwei Miniminibuchsen anbauen. An die eine kommt der Plus vom Motor, an die andere der Plus von der Radstromaufnahme. Mit den Ministeckern für diese Buchsen wollte ich entweder bei Normalbetrieb eine Steckerbrücke von Buchse zu Buchse legen und bei Schiebebetrieb den Plusstecker von der Spannungszuleitung vom Steuerwagen kommend in die Buchse zum Motor stecken. Die Steckerbrücke wird entfernt.
So könnte ich dann ganz nach Wunsch individuell die so ausgerüstete Lok universell, mit nur geringem, händischen Wechseln von Steckern, für Zug und Schubbetrieb, nutzen. Ich finde, diese Methode wäre optimal, wenn es so kleine Buchsen und Stecker gäbe.
Selbst für Hersteller, die Loks für Zug und Schubbetrieb anbieten, könnte diese einfache Ausrüstung interessant sein und eventuell mit ins Programm kommen.
Dann noch entsprechende Waggons mit durchgehender Leitung, endend an Buchsen in den Köpfen der Waggons wäre auch denkbar.
Eventuell auch was für Kleinserienhersteller.
Vielleicht sind meine vor beschriebenen Überlegungen auch nur Nonsens, dann vergeßt es halt.
H-W
ich wollte eigentlich an der Schublock zwei Miniminibuchsen anbauen. An die eine kommt der Plus vom Motor, an die andere der Plus von der Radstromaufnahme. Mit den Ministeckern für diese Buchsen wollte ich entweder bei Normalbetrieb eine Steckerbrücke von Buchse zu Buchse legen und bei Schiebebetrieb den Plusstecker von der Spannungszuleitung vom Steuerwagen kommend in die Buchse zum Motor stecken. Die Steckerbrücke wird entfernt.
So könnte ich dann ganz nach Wunsch individuell die so ausgerüstete Lok universell, mit nur geringem, händischen Wechseln von Steckern, für Zug und Schubbetrieb, nutzen. Ich finde, diese Methode wäre optimal, wenn es so kleine Buchsen und Stecker gäbe.
Selbst für Hersteller, die Loks für Zug und Schubbetrieb anbieten, könnte diese einfache Ausrüstung interessant sein und eventuell mit ins Programm kommen.
Dann noch entsprechende Waggons mit durchgehender Leitung, endend an Buchsen in den Köpfen der Waggons wäre auch denkbar.
Eventuell auch was für Kleinserienhersteller.
Vielleicht sind meine vor beschriebenen Überlegungen auch nur Nonsens, dann vergeßt es halt.
H-W
WUTZ [Gast] - 11.03.03 14:12
Na ja weisst Du?!
ich bau Dir die Stecker und Buchsen ja schon, aber eine Tolle Idee finde ich (pers.) das nicht. ich möchte möglicht mit jdem Zug/Lok überall ohne Einschränkungen fahren können.
Da fällt das Stöpsen aus.
CU
WE
ich bau Dir die Stecker und Buchsen ja schon, aber eine Tolle Idee finde ich (pers.) das nicht. ich möchte möglicht mit jdem Zug/Lok überall ohne Einschränkungen fahren können.
Da fällt das Stöpsen aus.
CU
WE
Edward [Gast] - 11.03.03 14:13
Nein, nein, gar kein Nonsens .png)
Allerdings würde ich die Stromabnahme fahrtrichtungsabhängig regeln.
In irgendeiner NEM ist die Polung der Gleise und die Fahrtrichtung festgelegt.
Wenn du zwei Dioden einbaust kannst du das ganz einfach regeln und du brauchst nur eine Leitung durch den Zug zu ziehen.
Also beim Steuerwagen eine Leitung von der rechten Schiene/Schleifer über eine Diode zur Lok und an den Motorpol. In der Lok eine Diode anders herum von den rechten Schleifern zum Motor. Die linken Stromabnehmer bleiben ohne Diode an der Linken Schiene.
Die Polung der Diode musst du probieren oder in der NEM nachschlagen. Bei einem 50/50 Joker ist probieren wohl schneller.png)
Was passiert? Wird der Zug von der Lok gezogen, dann nimmt die ihren Strom aus den Lokrädern über die Diode.
Wird der Zug geschoben, dann sperrt die Lokdiode und stattdessen wird die Diode im Steuerwagen leitend und versorgt übers Kabel die Lok.
Alles klar wie Kloßbrühe?.png)
Edward
Allerdings würde ich die Stromabnahme fahrtrichtungsabhängig regeln.
In irgendeiner NEM ist die Polung der Gleise und die Fahrtrichtung festgelegt.
Wenn du zwei Dioden einbaust kannst du das ganz einfach regeln und du brauchst nur eine Leitung durch den Zug zu ziehen.
Also beim Steuerwagen eine Leitung von der rechten Schiene/Schleifer über eine Diode zur Lok und an den Motorpol. In der Lok eine Diode anders herum von den rechten Schleifern zum Motor. Die linken Stromabnehmer bleiben ohne Diode an der Linken Schiene.
Die Polung der Diode musst du probieren oder in der NEM nachschlagen. Bei einem 50/50 Joker ist probieren wohl schneller
Was passiert? Wird der Zug von der Lok gezogen, dann nimmt die ihren Strom aus den Lokrädern über die Diode.
Wird der Zug geschoben, dann sperrt die Lokdiode und stattdessen wird die Diode im Steuerwagen leitend und versorgt übers Kabel die Lok.
Alles klar wie Kloßbrühe?
Edward
H-W [Gast] - 11.03.03 15:12
klar Edward, dies wäre die einfachste Lösung. Jetzt beginnt die Suche nach den Miisteckern und Buchsen.
H-W
H-W
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