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THEMA: 2 Fragen zum Anlagenbau - Weichen und Wendel

THEMA: 2 Fragen zum Anlagenbau - Weichen und Wendel
Startbeitrag
suNsurfer6 - 19.02.16 09:26
Hallo zusammen,
da ich vorhabe, jetzt endlich mit meiner grösseren Anlage zu beginnen, kommen gleich mal 2 Fragen auf:

1)
ich muss in der Zufahrt zum Schattenbahnhof eine Weiche verbauen, die immer auf Abzweig stehen soll. Ich hab an eine Handweiche gedacht, da ich ja nicht zu schalten brauche.
Aber: Bei der Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof kommt es dann zwangsläufig immer zum "Aufschneiden" der Weiche.
Das ist ja kein Problem wenn sich die Zunge nicht gleich wieder zurückstellt, aber durch den Handweichen Stellhebel geht die Weiche ja immer sofort zurück in die Abzweigposition.
Sind da Kurzschlüsse zu erwarten, oder ist das kein Problem?

2)
Ich werde eine Wendel mit der Trapezbrettermethode bauen. Welche Loks (2 oder 3 davon) aus meiner untigen Auswahl würdet ihr für die Zugtests heranziehen?
Alle digital und im Herstellungszustand - also keine Haftreifenwechsel o.ä.
MTX BR44 Sound
MTX BR41
GFN BR01.10 (aus Gambrinus Set)
GFN ÖBB 52 (die neue)
GFN BR50 (die alte mit Kabinentender)
HN BR01 (mit Wagner Leitblechen)
Hobbytrain BR18.3

Ich würde am ehesten zur GFN ÖBB52 tendieren, da die ja scheinbar kein großer "Zieher" ist.

Aber vielleicht habt ihr hier andere Erfahrungen.
LG
Manuel

Hi nochmal,
die Weichenfrage hab ich - glaub ich - geklärt.
Herzstück ist nicht polarisiert.
Die Zunge hat ja nur durch die Hauptschiene Kontakt und da ist ja dann die Polung immer seitengleich.
Sollte also kein Problem sein.
LG
Manuel
Hallo Manuel,

bist Du Dir sicher, dass die Weiche wieder in die gewünschte Stellung zurück springt?
Wenn sie das tut, besteht dann nicht die Gefahr, dass dadurch die Wagen aus dem Gleis gedrückt werden (Lok vielleicht zu schwer)?

Gruß Thomas
Hallo Manuel,

ich würde - wie Du auch schon bemerkt hast - die zuschwächste Lok mit Anhängelast versehen und Testfahrten durchführen. Damit bist du auf der sicheren Seite.


gewendelte Grüße aus Potsdam, Jörg
Hallo Manuel,
welchen Radius hast du für deine Wendel geplant??

Gruß Bodo
Hallo Manuel,

ich persönlich bin kein Aufschneider, ich mag korrekt gestellte Weichen mit gespeistem und polarisiertem Herzstück. Damit auch die kleine V20 im Kriechgang nicht stehen bleibt. Mit Schaltkontakten sollte die Weiche immer korrekt gestellt werden. Wenn Du bei der Ausfahrt IMMER dasselbe Gleis nimmst, reichen zwei Kontakte, sonst drei.
Solltest Du analog fahren, kannst Du die Weiche abhängig von der Fahrtrichtung auch automatisch schalten. Dazu brauchst Du einen kleinen elektronischen Schaltverstärker, der die Polarität der Fahrspannung auswertet und die Weiche in Abhängigkeit davon umschaltet. (Die Fahrspannung selbst wird zum Schalten der Weiche voraussichtlich nicht reichen). Bei einer solchen Schaltung braucht der Weichenantrieb eine Endabschaltung.

Es gibt viele denkbare Lösungen, Stichwort "Kehrschleifensteuerung".

Viele Grüße
Zwengelmann
Hallo euch allen,
erstmal danke für die Rückmeldungen.
HIWI:
Ich denke nicht, dass der Standard Roco Handstellhebel stark genug ist, Wagen rauszuhebeln. Aber ich muss das sowieso testen. Mit den leichtesten Wagen.

Jörg:
So war es gemeint. Nur was ist die zugschwächste? Ich bau erstmal die Wendel. Nachdem die ohnehin mit Gewindestangen gemacht wird kann ich ja die Höhe danach noch justieren. Dann jag ich alle Loks mit dem längstmöglichen Zug rauf und schau welche zuerst strauchelt??
Und anschliessend die Höhe wieder einstellen....

Bodo:
geplant ist R295,4 (Roco R4) weil ich da noch einige Stückgleise rumliegen hab. Und sollte auch groß genug sein.

Zwengelmann:
Die Weiche liegt so, dass die Züge ohnehin schon eine gewisse Geschwindigkeit haben an der Stelle. Kriechgang ist also nicht nötig und damit auch keine Polarisierung. Und kleine Loks bleiben bei mir sowieso im "Tageslicht" - kommen also nicht in den Schattenbahnhof!
Ansonsten hast du natürlich vollkommen recht, im Bahnhof kommen Eichhorn Herzstücke mit Polarisierung. zur Anwendung.

LG
Manuel
Hallo Manuel,
bei einer Wendel mit R 295,4 und einer durchfahrts Höhe von 54mm hast du eine Steigung von 3,13% das wäre mir Persönlich zu viel.
Ich bau gerade auch eine Wendel mit 2,3%

Gruß Bodo
Hallo Manuel,

im Untergrund würde ich so entgleisungssicher wie nur irgendwie möglich bauen. Dazu sollte die Weiche aktiv gestellt sein. Hinterher ärgerst Du Dich nur.

Viele Grüße

Georg
Hallo Manuel,
Ich muss da jetzt denjenigen die vor mir geschrieben haben ein bisschen widersprechen. Habe die Roco (Fleischmann ohne Bettung) 15  Grad Weichen seit 4 Jahren im Schattenbahnhof im Einsatz und schneide diese auch auf (3 Stück) und habe damit noch NICHT EINE Entgleisung gehabt selbst mit sehr leichten 2-achsigen Güterwagen noch nicht!
Wobei ich natürlich den anderen Recht gebe dass ein Schalten der Weiche(n) eleganter wäre

Gruß Adrian
Hallo Manuel,

Weichen aufschneiden hatte ich bislang noch keine Probleme im Schattenbahnhof mit. Ich habe alle Federn und Federbleche ausgebaut.

Zugtest für Wendel: meine schwächste Lok ist die 01.10 aus dem Gambrinus-Set. Muss ich nochmal optimieren.

Viele Grüße
Henning
Hallo nochmal,
danke nochmal für eure Beiträge.
Leider bin ich zeitmäßig wieder nicht zur Moba gekommen...

Ich denke auch nicht, dass ich mit dem Weichen aufschneiden Probleme kriege.

Und zur 01.10 - Ich werde die und die ÖBB52 für die Zugtests heranziehen. Obwohl ja die 01er sowieso nur mit dem kurzen Gambrinus verkehren soll.

Mann, wenn ich nur schon soweit wäre.... Beginnen ist das Schwierigste, denke ich!

LG
Manuel
Hi,
ich habe am Wochenende die Wendel gebaut und dann damit Zugtests gemacht.
Das war ein Spaß!

Hier nochmal kurz die Fakten: Radius 295mm, 1 1/2 Umdrehungen ergibt in etwa 3 % Steigung.
Ich weiss, dass das steil ist, aber es war mal ein Versuch.

Erster Test mit der MTX41 und 44 (Sound) - toll!
Ohne Murren ziehen die 6 Personenwagen die Wendel hoch. Arnold 01 - auch OK.
103, 101, 1012, 2016, 1016 (MTX) und 1116 (Hobbytrain) - auch super!
1044 hab ich 2 Stück - die mit 2 Haftreifenachsen schafft es, die mit einer nicht. Ich hab aber noch eine Achse mit Haftreifen rumliegen, damit sollte es die zweite 1044 auch packen.

Tja und dann - kamen die Sorgenkinder.
Arnold 18 - die ist einfach zu leicht (Kann man hier noch Gewicht im Kessel unterbringen? - die hat ja Kardanantrieb auf die Treibräder.
Und dann war da noch eine GFN ÖBB52........ Ohne Worte!
Die schafft es noch nicht mal, den Zug hinunterzuschieben! Und allein hinauf auch nur mit Müh und Not. Wie kann man nur so etwas konstruieren??

Jetzt steh ich nach reiflicher Überlegung vor einem Neubau des Wendels. R400 sollte möglich sein.
Das hilft zwar der 52 nicht (ich glaub die kann nur bergab ) Aber alle anderen sollten damit dann keine Schwierigkeiten mehr haben.

Gut, das ich bei der MOBA keinen Stress hab......

LG
Manuel
Hm,

1.) Im nicht mehr gut zugängigen Bereich; verwende immer die sicherste Variante die es gibt, denn laut Murphys-Gesetz ist es immer die am wenigsten zugängige Weiche / Stelle die nachher die meisten Probleme bereitet.
(Nur du selbst ärgerst dich hinterher, wenn du nacharbeiten/ändern mußt aber kaum noch dazu kommst!)

2.)
a.) Plane/Baue eine Wendel immer im Maximum und in den größten Gleisradien deines zur Verfügung stehenden Platzes.
(Nur du selbst ärgerst dich hinterher, so blöd gewesen zu sein es nicht getan zu haben!)
b.) Bei Zugtest:
#.) immer die am wenigsten ziehende Lok (inkl. den für diese Lok vorgesehenen Zug)
##.) immer den längsten vorgesehenen/geplanten Zug


[Zugtest (Steigungstest) kann auch mit zusammengesteckten Flexgleisen und einem längeren Brett gemacht werden. Nicht vergessen, daß Radien automatisch die Zugkraft verringern. Vor allem wenn die Radien eng sind!]

mfG.
"tattoo"

...ähm, eigentlich das 1x1 der Modellbahnplanung und bereits seit zig, zig Jahren in fast allen Modellbahn-Literaturen (z.B. über Planung und Bau) beschrieben.
  

Hi Tattoo,
danke für deine Antwort. Wie gesagt - war mal ein Versuch mit einer gewissen "Ernüchterung"

Ich hab gewusst, dass 3 % bei ca. 30cm Radius einigermassen steil sind, aber ich hab eine Menge Erfahrung gesammelt.
Ich hab die Wendel mit den Trapezbrettern gebaut, aber die nächste mach ich mit rund ausgeschnittenen Trassenbrettern. Der Aufwand des Schneidens, Leimens und Zusammenfügens wiegt den Verschnitt nicht auf......
Der nächste wird mit R400 gebaut - das ist das maximal Machbare. Damit sollten alle Loks keine Probleme mehr haben.
Bis auf die 52 natürlich - die darf im BW auf und ab fahren. Vielleicht mit 2 Kohlewagens - mehr wird bei dieser schönen Lok nicht drin sein.
LG
Manuel
Hallo Manuel,

hast Du mal die Haftis gereinigt? Bei meiner Flm 52 DR hats geholfen (hab Isoprop genommen - das Küchentuch zeigte deutliche tiefschwarze Streifen). Ok, die Zugkraft ist noch immer nicht berauschend. Aber mit 3 2Achsern kommt sie nun ne 2,5%ige Steigung rauf *kicher*.

Gruss Jörg
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hi Tattoo,
danke für deine Antwort. Wie gesagt - war mal ein Versuch mit einer gewissen "Ernüchterung"


diese Ernüchterung mußte ich auch selbst erfahren, zum Beginn meiner Spur-N Modellbahner .......

Die nächste Ernüchterung war dann, daß mit der Zeit neu gekaufte Loks auch nicht so fahren konnten wie ich eigentlich wollte.

Tja, bei der jetztigen Anlage habe ich 0,8% Steigung und fahre mit 80 Stk. (!) 40´Waggon und 4 Loks. Dabei ist Halt und Anfahren in der Ovalwendel immer noch möglich.
Selbst die schwächste Lok zieht immer noch 15 Stk. 40´Waggon.

Habe eigentlich fast alles in Trapezbrett-Methode bzw. 3-fach gebaut, weil ich dadurch ohne Übergangsverstärkungen bauen konnte.
Habe dazu 3mm Pappelsperrholz verwendet, welches dann durch 3-fach Verleimung zu 9mm Trassenbrett wurde. Durch die 3-fach Verleimung ist eine großflächigere Überlappungsverleimung möglich und somit keine Stoßstellen als Schwachpunkte.
Dies ist insbesonders bei der Wendel notwendig, da gerade bei der Wendel jeder mm Freiraum benötigt wird.
Ich weiß es ist aufwendiger, aber mich hat es zu 100% überzeugt und ich würde auch die nächste Anlage genau so in dieser Methode bauen.

mfG.
"tattoo"
Hallo Manfred,
stimmt, an die Übergangsverstärkungen hab ich noch gar nicht gedacht......

Ich hab nicht deine Ansprüche an die Länge der Züge. Platzbedingt ist bei mir bei einer Lok und 6 Schnellzugwagen Schluß.
Das sollte aber klaglos funktionieren und das schaffe ich mit einem 40er Radius - denk ich mal.
Gerade nochmal ausgerechnet: 380mm Radius ergibt bei 5 cm Höhendifferenz eine Steigung von 2,1 %.
Das sollte passen. Da kann ich der 52 mal die Schuhe putzen und vielleicht noch irgendwo Anglerblei reinquetschen, dann kommt die da auch mit 2-3 Wägelchen hoch!

LG
Manuel
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich hab nicht deine Ansprüche an die Länge der Züge.


als reiner US-Spur N Modellbahner seit 1984 (habe eigentlich bis auf den MBS Triebwagen von Minibahn kein Europäisches Modell) haben mich immer die langen Züge fasziniert. So war es ein Ziel von mir meine nunmehrige Anlage zu Hause (hatte bis jetzt nur Ausstellungsanlagen, zuletzt in NTRAK Norm) so zu bauen, daß ich entsprechend lange Züge fahren kann. (eigentlich zum Original immer noch zu kurz)   

Nütze den Platz für die Wendel maximal aus den du zur Verfügung hast. Du ärgerst dich hinterher nur, daß du es nicht getan hast, wenn du aus welchen Gründen auch immer ein paar cm eingespart hast.

mfG.
"tattoo"
Hi,
ich hab eine Anlagentiefe von 90 cm zur Verfügung - die wird ich jetzt komplett ausnutzen. Ärgern will ich mich auf keinen Fall - bin ja nicht in der Arbeit...

Klar, US-Züge sind dann schon eine andere Ansage, die brauchen für richtige Wirkung auch Länge.
Am Wochenende in St. Pölten war auch eine Modulanlage im US Stil (Fremo - glaub ich) der hatte auch einen entsprechend langen Zug am Laufen.
Cab-Forward und etliche Wagen und dann mittendrin nochmal ne Cab-Forward und nochmal ungefähr die selbe Länge Zug. Dass waren zusammen sicher 3,5 - 4 Meter.
War beeindruckend, aber ich muss gestehen, dass mich das Einheimische mehr fasziniert.

LG
Manuel
Hallo ich nochmal,
könnt ihr mir sagen, wie man den Wannentender der GFN 52 öffnet?
In der Anleitung steht "ein Öffnen ist nicht erforderlich", aber ich möchte gern nachsehen, ob sich noch irgendwo Platz für ein bißchen Gewicht findet.
Nachdem der Decoder ja in der Lok ist, sollte da ja vielleicht noch was gehen.
Fürs BW ist mir die Lok schon rein optisch zu schade. Die muss sich bewegen.
LG
Manuel
Hallo Manuel,

werde das heute Abend mal ausprobieren ob ich die Lok aufbekomme... Die Frage bewegt mich nämlich auch!

Viele Grüße,

Simon
Hi Simon,
danke. Ich hab die Lok grad vor mir liegen, aber mir fehlt a bissl die Idee.
Die Schraube vorne am Tender hält meiner Meinung nach die Deichsel.
Möglich ist, dass durch diese Schraube dann auch der Tender aufgeht.
LG
Manuel


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