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THEMA: Projekt Grimselbahn in der Schweiz
THEMA: Projekt Grimselbahn in der Schweiz
Throge - 04.02.16 12:46
Hallo,
ein interessantes Projekt in der Schweiz. Das längste Schmallspurnetz würde die unterschiedlichen Schmallspurnetze miteinander verbinden und auch der Stromversorgung dienen und sollte schon 2025 fertig sein.
http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/...ahren/story/26237380
Gruß
Thomas
ein interessantes Projekt in der Schweiz. Das längste Schmallspurnetz würde die unterschiedlichen Schmallspurnetze miteinander verbinden und auch der Stromversorgung dienen und sollte schon 2025 fertig sein.
http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/...ahren/story/26237380
Gruß
Thomas
Hallo,
Das Längste Meterspurnetz befindet sich in Südostasien zwischen Kunming(China) und Singapur.
Das Geld für den Grimseltunnel kann man sich sicher sparen. Die zwei top Finanzausgleichs-Subventionsempfänger der Schweiz (Bern grösster Absolutempfänger, Wallis grösste Bezüge pro Kopf) wollen wieder mal an die Fördertöpfe.
Eigentlich hätten sie das Tessin noch ins Boot holen können, Bedrettofenster lässt grüssen. Schon den unnützen Lötschbergbasistunnel hat man für die Walliser und Berner gebaut. Den wichtigerenSimplon hat man leider vergessen..
Während man zwischen Zürich und Luzern noch einspurig unterwegs ist und in der Ostschweiz eine Störung vor Winterthur alles lahmlegen kann. Will man nun zwei unbedeutende Täler erschliessen, dazu sind die Bahnsysteme zueinander inkompatibel. Man müsste bei der Zentralbahn auf das Abt Zahnstangensystem umstellen.
Das Längste Meterspurnetz befindet sich in Südostasien zwischen Kunming(China) und Singapur.
Das Geld für den Grimseltunnel kann man sich sicher sparen. Die zwei top Finanzausgleichs-Subventionsempfänger der Schweiz (Bern grösster Absolutempfänger, Wallis grösste Bezüge pro Kopf) wollen wieder mal an die Fördertöpfe.
Eigentlich hätten sie das Tessin noch ins Boot holen können, Bedrettofenster lässt grüssen. Schon den unnützen Lötschbergbasistunnel hat man für die Walliser und Berner gebaut. Den wichtigerenSimplon hat man leider vergessen..
Während man zwischen Zürich und Luzern noch einspurig unterwegs ist und in der Ostschweiz eine Störung vor Winterthur alles lahmlegen kann. Will man nun zwei unbedeutende Täler erschliessen, dazu sind die Bahnsysteme zueinander inkompatibel. Man müsste bei der Zentralbahn auf das Abt Zahnstangensystem umstellen.
Wenn ich mal ganz direkt sein darf (TM): Das ist der Furz einiger Strombarone, die sich den Ersatz ihrer altersschwachen Hochspannungsleitungen durch den Eisenbahn-Infrastruktor-Fonds bezahlen lassen wollen. Unterstützt werden sie dabei von zwei grössenwahnsinnigen Lokalpolitikern.
Ausserdem steht im Artikel: "Allerdings bestehen zwischen den betroffen Meterspurbahnen teilweise noch unterschiedliche Zahnrad, Strom- und Bremssysteme." - Und eben genau deshalb wird daraus genau gar nichts.
Felix
Ausserdem steht im Artikel: "Allerdings bestehen zwischen den betroffen Meterspurbahnen teilweise noch unterschiedliche Zahnrad, Strom- und Bremssysteme." - Und eben genau deshalb wird daraus genau gar nichts.
Felix
Hallo,
es gab ja schon öfters ein Grimselbahnprojekt (schon zu beginn des Eisenbahnzeitalters in der Schweiz) aber mit Loktausch oder neuen Fahrzeugen könnte man die unterschiedlichen Systeme schon etwas entschärfen. Möglicherweise würden dann auch einige der Bahnen Kooperationen oder sogar Fusionen eingehen wie es bei der Matterhorn Gotthard Bahn (BVZ,FO) auch der Fall war. Durch größere Bahngesellschaften könnte da auch Geld in der Verwaltung und im Fahrzeugsektor(größere Bestellserien) gespart werden....Für den Eisenbahn Fan sind relativ kleine Bahnbetreiber natürlich interessant aber auch in der Schweiz ist der Spardruck auf die Gesellschaften größer als früher.
Gruß
Thomas
es gab ja schon öfters ein Grimselbahnprojekt (schon zu beginn des Eisenbahnzeitalters in der Schweiz) aber mit Loktausch oder neuen Fahrzeugen könnte man die unterschiedlichen Systeme schon etwas entschärfen. Möglicherweise würden dann auch einige der Bahnen Kooperationen oder sogar Fusionen eingehen wie es bei der Matterhorn Gotthard Bahn (BVZ,FO) auch der Fall war. Durch größere Bahngesellschaften könnte da auch Geld in der Verwaltung und im Fahrzeugsektor(größere Bestellserien) gespart werden....Für den Eisenbahn Fan sind relativ kleine Bahnbetreiber natürlich interessant aber auch in der Schweiz ist der Spardruck auf die Gesellschaften größer als früher.
Gruß
Thomas
Nö. Der wichtigste Aspekt an diesem Projekt ist: Das ist ein Projekt der Strombarone, nicht der Privatbahnen. (Die Meiringen-Innertkirchen-Bahn ist die Kraftwerksbahn der Kraftwerke Oberhasli.)
Aber schaumermal:
"mit Loktausch" -> Wird heute beim Glacier Express in Disentis so gemacht, obwohl da fast alles (Stromsystem, Bremssystem, Kupplung, Zugsicherung) 100% kompatibel ist zwischen RhB und MGB. Was ist denn nicht kompatibel? Das Streckenprofil: Anhängelasten und "Zahnrad oder nicht" sind völlig unterschiedlich bei RhB und MGB. Oha. Scheint doch nicht so einfach.
"neuen Fahrzeugen" -> Wenn man durchgehende Triebzüge o.ä. (also ohne Loktausch) realisieren will, dann muss man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner festlegen (s.o.). Das bringt hohe Kosten für die neuen Fahrzeuge, aber keinen Mehrwert.
"einige der Bahnen Kooperationen" -> Kooperationen gibt es bereits heute, auch und gerade im Beschaffungswesen über den Dachverband VöV (Verband öffentlicher Verkehr). Für Kooperation braucht es schlicht keinen Tunnel.png)
"oder sogar Fusionen" -> Fusionen bringen nur dort einen Mehrwert, wo durch die Fusion der Verwaltungsapparat der beiden Bahnen weggespart werden kann. In der Praxis ist das selten. Erfolgreiche Beispiele aus der jüngeren Zeit sind BT+SOB=SOB (Südostbahn), FO+BVZ=MGB (Matterhorn Gotthard Bahn), TB+SGA+GA+FW=AB (Appenzeller Bahnen). Alle diese fusionierten Bahnen hatten schon vorher intensiv zusammengearbeitet (aufgrund geografischer Gegebenheiten) und zum Schluss noch die Verwaltung zusammengelegt.
Wo jetzt das Synergiepotential ist für diese Bahnen, die mit dem Grimsel-Tunnel verbunden werden sollen, kann ich jetzt beim besten Willen nicht erkennen. Denn der neue Tunnel soll von Innertkirchen nach Oberwald führen. Innertkirchen ist zuhinderst im Berner Oberland, schwer zugänglich hinter der Aareschlucht, und Oberwald ist zuhinters im Obergoms, beim Tunnelportal des Furka-Eisenbahntunnels.
Träumen darf man ja, aber ich denke der Grimseltunnel wird eher im Miwula erbaut als in 1:1.
Felix
Aber schaumermal:
"mit Loktausch" -> Wird heute beim Glacier Express in Disentis so gemacht, obwohl da fast alles (Stromsystem, Bremssystem, Kupplung, Zugsicherung) 100% kompatibel ist zwischen RhB und MGB. Was ist denn nicht kompatibel? Das Streckenprofil: Anhängelasten und "Zahnrad oder nicht" sind völlig unterschiedlich bei RhB und MGB. Oha. Scheint doch nicht so einfach.
"neuen Fahrzeugen" -> Wenn man durchgehende Triebzüge o.ä. (also ohne Loktausch) realisieren will, dann muss man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner festlegen (s.o.). Das bringt hohe Kosten für die neuen Fahrzeuge, aber keinen Mehrwert.
"einige der Bahnen Kooperationen" -> Kooperationen gibt es bereits heute, auch und gerade im Beschaffungswesen über den Dachverband VöV (Verband öffentlicher Verkehr). Für Kooperation braucht es schlicht keinen Tunnel
"oder sogar Fusionen" -> Fusionen bringen nur dort einen Mehrwert, wo durch die Fusion der Verwaltungsapparat der beiden Bahnen weggespart werden kann. In der Praxis ist das selten. Erfolgreiche Beispiele aus der jüngeren Zeit sind BT+SOB=SOB (Südostbahn), FO+BVZ=MGB (Matterhorn Gotthard Bahn), TB+SGA+GA+FW=AB (Appenzeller Bahnen). Alle diese fusionierten Bahnen hatten schon vorher intensiv zusammengearbeitet (aufgrund geografischer Gegebenheiten) und zum Schluss noch die Verwaltung zusammengelegt.
Wo jetzt das Synergiepotential ist für diese Bahnen, die mit dem Grimsel-Tunnel verbunden werden sollen, kann ich jetzt beim besten Willen nicht erkennen. Denn der neue Tunnel soll von Innertkirchen nach Oberwald führen. Innertkirchen ist zuhinderst im Berner Oberland, schwer zugänglich hinter der Aareschlucht, und Oberwald ist zuhinters im Obergoms, beim Tunnelportal des Furka-Eisenbahntunnels.
Träumen darf man ja, aber ich denke der Grimseltunnel wird eher im Miwula erbaut als in 1:1.
Felix
Sparen wird man da gar nichts. Unterschiedliche Bahngesellschaften machen jetzt schon Sammelbestellungen. Luzern und Jungfrau(Grindelwald/Lauterbrunnen) sind Top Touristenziele. Es gibt aber kein Direktzug obwohl es technisch möglich ist. Wieso soll man da noch viel Geld verbauen? Wahrscheinlich wollen die KWO die MIB (Meiringen Innertkirchen Bahn )abstossen und vergolden.
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