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THEMA: Fleischmann 680801 - Fragen

THEMA: Fleischmann 680801 - Fragen
Startbeitrag
n-freddie - 07.12.15 11:45
Hallo,

ich habe nunmehr das Multimaus-Set von Fleischmann an der Anlage und habe noch ein paar Fragen:

1.) Kann der Verstärker 680801 zur Reduzierung der Spannung auf dem Gleis auch mit einem Netzteil geringerer Spannung betrieben werden? (Serie: Roco 10850 - 18V, gewünscht: 16 oder 14V)

2.) Ich messe 15,6 V Wechselspannung auf dem Gleis (mit o.a. 680801) mit einem etwas besseren Multimeter. Ist das realistisch? Hier Im Forum lese ich, dass ein normales Multimeter meist zuviel Spannung anzeigt?

3.) Kann ich Verbraucher (beleuchtete Wagen) auch ohne Decoder nur durch die Gleisspannung beleuchten lassen (also dauerhaft). Prinzipiell funktioniert das ja (Test mit LED), oder bringt das die Elektronik durcheinander?

Vielen Dank schonmal

Gruß

Freddie

Hallo Freddie

1.) Ja.

2.) Normale Multimeter zeigen in der Regel irgendwas an. Wenn du einen halbwegs genauen Wert willst, bau einen Gleichrichter dazwischen und miss dann die Gleichspannung. Der gemessene Wert + 1,4 V sollte recht genau sein.

3.) Ja, funktioniert problemlos. Bau aber immer einen Gleichrichter mit ein.

Viele Grüße
Carsten
Hi Carsten,

vielen Dank für Deine Antwort.

Da ich von Elektronik nicht viel Ahnung habe - welchen Gleichrichter würdest Du für 2) und 3) empfehlen?

Gruß

Freddie
Hallo Freddie,
völlig Wurst, solange er nur genug mA für die Beleuchtung aushält - da die nicht viel ziehen, sollte das praktisch jeder sein :)

Viele Grüße
Carsten
Zum Beispiel mit diesem hier geht es:

https://www.conrad.de/de/silizium-brueckengleic...501204.html?ref=list

Den habe ich in vielen Wagenbeleuchtungen verbaut.

Gruß
Peter
Hi!

1.) ja, ich probiere im Moment sogar 12V. Einziges Problem sind Magent-Weichenantriebe, denen das zu wenig ist. Motorantriebe kein Problem.

2.) nein, wurde schon beantwortet. Stichwort "Effektiv/Spitzenwertmessung bei nicht-sinusförmiger Wechselspannug).

3.) kein prinzipielles Problem, allerdings sind ggf. Glühlampen-Innenbeleuchtungen zu hell und zu heiss. Bei LED-Innenbeleuchtungen kann man das ja gut über den Vorwiderstand steuern.

Gruß

Bahnstadt
Man man man....nun lese ich diesen Thread und denke die ganze Zeit: wann hab ich das denn geschrieben?

Nicht das es jetzt hier zu Verwechselungen kommt.

LOL

Gleichrichter für die Wagenbeleuchtung? Den LEDs ist es im Digitalbetrieb doch völlig egal (funktioniert bei mir sehr gut), wieso denn jetzt Gleichrichter? Vorwiderstände müssen sie haben.

Gruß
Freddie (der andere), der auch mit Multimaus fährt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wieso denn jetzt Gleichrichter?



Hallo,

wenn Du einen Elko als Pufferspeicher verwendest, der mag keine Digitalspannung, sondern nur Gleichspannung.

Grüße Michael Peters
Hallo Michael.

Bei Umrüstwagen wird das Sinn machen. Da ich aber als einzigen Zug mit Beleuchtung meinen lang herbeigesehnten Fleischmann VT 11.5 fahre und dort nichts flackert, gehe ich von werksseitig eingebauten Gleichrichtern aus. Sollte ich den irgendwann mal erweitern und nur die ROCO Wagen bekommen kann habe ich das aber schon mal abgespeichert.

Gruß
Freddie

und nochmals die Anmerkung, dass hier grad 2 Freddies schreiben !!
Hallo Freddie,
Digital ist eine Art Wechselspannung und LEDs mögen es nicht in Sperrrichtung betrieben zu werden. Irgendwann machts puff. Zudem leuchtet ggf. nichts, wenn du vielleicht doch mal in die Verlegenheit kommst und den Zug auf ein analoges Gleis stellst. Wenn der VT der neue ist und die Beleuchtung analog an ist, egal wie rum du den Trafo aufdrehst, dann ist da ein Gleichrichter drin. In den alten Versionen sind dagegen Glühlampen verbaut, denen ist die Polung Wurst.

Viele Grüße
Carsten
Hi Carsten, unter der Inneneinrichtung ist eine Platine mit Smd_LED´s verbaut. Den Analogtest habe ich nicht gemacht, bin ja froh das sie digital schön läuft

Gruß
Freddie
Hi Freddie,

sorry, hatte bisher nicht gemerkt, dass da noch ein Namensvetter mitmischt...
also werde ich in Zukunft mit NFreddie unterschreiben, wenns recht ist.

Gruß
NFreddie
Hallo Freddie,
stells doch einfach mal auf ein Gleis und gib ein bisschen Analogspannugn drauf. Danach polst dus mal um :)

Viele Grüße
Carsten
Statt Brückengleichrichter kannst Du auch ne 1N4007 nehmen. Die packt das allemal und kostet nur ein paar Cent und ist klein !
Hallo Martin,
die Diode kann aber nur als "Sicherung" gegen die Digitalspannung dienen, für den Analogmodus ist sie wertlos.

Viele Grüße
Carsten
@ Carsten

was spricht gegen :

++++++Diode+++++++Widerstand++
+                             +                      +
Gleis                 Kondensator       LED
-                              +                      +
+++++++++++++++++++++++++++++

PS: Das oben soll ein Schaltplan sein

Martin

Hallo @15,

dagegen spricht, dass der Kondensator keinen Ladewiderstand hat. Rein rechnerisch fließt dann bei ungeladenem Kondensator im ersten Moment ein unendlich großer Strom, faktisch begrenzt durch die Übergangswiderstände von schleifern und Radkontakt. So verschmurgelt man die Schleiffederchen und Digitalanlagen erkennen, spätestens bei mehreren Wagen, Kurzschluss. Merkwürdig, dass das in vielen Beiträgen und Zeitschriftenartikeln verpennt wird.

Also

--Diode--Ladewiderstand---- Widerstand--
                                          |                      |
                                 Kondensator          LED
                                          |                      |
----------------------------------------------------

Als Ladewiderstand 100 Ohm oder mehr, dass begrenzt auf ca. 150mA pro Schaltungbei Digital.

Viele Grüße
Nimmersatt
Das hängt aber stark vom Kondensator ab. Ladekonstante eines c ist tau=R*C wenn ich mich recht erinnere. Nehmen wir die Summe der Übergangswiderstände mal mit 1 Ohm an, so ist ein 100 microfarad elko iin 1*100*10-6 sekunde aufgeladen, Das macht den Schleiferchen nichts aus

Gruss Martin
Martin, dann entlade mal 100µF/18V auf einem Blech im Kurzschluss - das ist der umgekehrte Vorgang.

Gruß Nimmersatt
Hi Nimmersatt,
o.k., ist ein Argument. Der Umkehrvorgang ist dann, dass ich einen Wagen mit Beleuchtungsschaltung bei eingeschaltetem Digitalstrom auf die Anlage stelle. Das könnte dann in dem Moment evtl. einen "Funken" erzeugen.
Einigen wir uns so, der Ladewiderstand schadet auf keinen Fall und verschafft mehr Betriebssicherheit.

;.-)

Gruß
Martin

Hallo Martin,
deine Schaltung funktioniert an sich, aber wie gesagt bleibt das Licht im Analogmodus in einer Richtung aus. Außerdem verschenkst du Energie am Kondensator, das Ding ist die ganze Zeit mit Laden / Entladen beschäftigt. Da ein Gleichrichter kaum was kostet und es nur sehr wenig Arbeit mehr macht, würde ichs also gleich richtig bauen. Wie immer: Meine Meinung, das darf jeder gern anders sehen :)

Viele Grüße
Carsten
Hi Carsten,
jetzt hab ich Dein Argument erst richtig verstanden. Dir geht es um Analogbahner. Die hatte ich nicht auf dem Radar, weil der Thread-Eröffner von Digital gesprochen hat. Für Analogbahner hast Du natürlich recht. Ziel war es an der BE-Größe zu sparen wegen es in N systembedingt kleinen zur Verfügung stehenden Raums. Ist halt wie beim Autokauf : Ich muss mir Gedanken machen was ich brauche, haben will und dann die entsprechende Lösung kaufen.

Gruß
Martin
Hallo Martin,
du hast schon recht, nur sind Brückengleichrichter klein genug, um sie auch in N-Wagen unterzubringen. Es gibt eigentlich keine Ausrede, um da "faul" zu sein :) Also, gleich richtig machen, dann ist man für jede Eventualität gerüstet, egal ob man zuhause digital fährt oder nicht.

Viele Grüße
Carsten


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