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THEMA: Dampflokraeder drehen schlecht
THEMA: Dampflokraeder drehen schlecht
Volldampf - 28.11.15 16:28
Hallo,
bei einigen meiner Flm Dampfloks (Antrieb im Tender) rollen die Lokraeder eher undleichmaessig mit Aussetzern. Die Loks sind neu, es scheint genug Schmiere vorhanden zu sein und sauber sind sie auch. Das einzige was zu helfen scheint, ist das Lokgewicht zu erhoehen.
Kennt ihr das? Wie habt ihr das Problem geloest?
Vielen Dank
Alex
bei einigen meiner Flm Dampfloks (Antrieb im Tender) rollen die Lokraeder eher undleichmaessig mit Aussetzern. Die Loks sind neu, es scheint genug Schmiere vorhanden zu sein und sauber sind sie auch. Das einzige was zu helfen scheint, ist das Lokgewicht zu erhoehen.
Kennt ihr das? Wie habt ihr das Problem geloest?
Vielen Dank
Alex
"...es scheint genug Schmiere vorhanden zu sein..."
Hi
vll. etwas viel? Sprich die Lokräder haben einen Schmierfilm? Dann könnte sanftes Reinigen nützen...
Beste Grüße
Bahnstadt
Hi
vll. etwas viel? Sprich die Lokräder haben einen Schmierfilm? Dann könnte sanftes Reinigen nützen...
Beste Grüße
Bahnstadt
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Alex
es scheint genug Schmiere vorhanden zu sein
Hallo !
Die Räder bleiben stehen bei : Zuviel und trockenem Öl / Fett / Klemmendem Gestänge und
zuviel Andruckkraft der Radstromabnehmer.
Am besten das Fahrwerk komplett reinigen,Gestänge kontrollieren und die Radschleifer prüfen.
Gruß : Werner S.
Hi Alex
Oft ist es gerade die Schmiere die die Räder bremsen. Meine laufen trocken, und ich kontrolliere in regelmäßigen Abständen das gesammte Gestänge. Kleine Staubanhäufungen in den Gelenken bremsen ebenfalls. Und beim Händling bitte aufpassen, daß das Gestänge nicht verbogen wird. Da reicht schon leichter Druck beim Aufgleisen.
Gruß elber
Edit: Der Werner war schneller
Oft ist es gerade die Schmiere die die Räder bremsen. Meine laufen trocken, und ich kontrolliere in regelmäßigen Abständen das gesammte Gestänge. Kleine Staubanhäufungen in den Gelenken bremsen ebenfalls. Und beim Händling bitte aufpassen, daß das Gestänge nicht verbogen wird. Da reicht schon leichter Druck beim Aufgleisen.
Gruß elber
Edit: Der Werner war schneller
Hallo Alex,
Du schreibst von Dampfern mit Antrieb im Tender und nicht mitlaufenden Rädern der Lok.
Prüfe bitte unabhängig der vorherigen Tips auch die Federspannung der Vor- und Nachläufer.
Ich hatte das Problem auch schon und konnte das Problem (nach einem Tip von Jürgen H. ) lösen, indem ich die Federspannung reduzierte.
Eine oder sogar beide Federn waren so straff, dass sie die Lok (optisch nicht wirklich erkennbar) quasi anhoben.
Viel Erfolg
Norbert
Nachtrag: als ersten Test baue ich dann immer den Vor- und Nachläufer aus und lass die Lok ne Proberunde drehen. Laufen dann die Treibräder sauber mit, sollte es daran liegen.
Du schreibst von Dampfern mit Antrieb im Tender und nicht mitlaufenden Rädern der Lok.
Prüfe bitte unabhängig der vorherigen Tips auch die Federspannung der Vor- und Nachläufer.
Ich hatte das Problem auch schon und konnte das Problem (nach einem Tip von Jürgen H. ) lösen, indem ich die Federspannung reduzierte.
Eine oder sogar beide Federn waren so straff, dass sie die Lok (optisch nicht wirklich erkennbar) quasi anhoben.
Viel Erfolg
Norbert
Nachtrag: als ersten Test baue ich dann immer den Vor- und Nachläufer aus und lass die Lok ne Proberunde drehen. Laufen dann die Treibräder sauber mit, sollte es daran liegen.
Hallo,
selbst FLM empfiehlt bei blockierenden Lokrädern "die Stromabnehmerkontakte etwas lockerer zu justieren". Aus meiner Erfahrung heraus voll zutreffend, das gilt nämlich auch für andere Modelle, liegen die Dinger zu fest an kommt es zu Störungen, leider leidet dann aber auch die Stromabnahme.
Konstruktionstechnisch hätte ich FLM schon früher entweder eine Kardanwelle oder einen Haftreifen auf einer Kuppelachse empfohlen.
Grüße
Christian
selbst FLM empfiehlt bei blockierenden Lokrädern "die Stromabnehmerkontakte etwas lockerer zu justieren". Aus meiner Erfahrung heraus voll zutreffend, das gilt nämlich auch für andere Modelle, liegen die Dinger zu fest an kommt es zu Störungen, leider leidet dann aber auch die Stromabnahme.
Konstruktionstechnisch hätte ich FLM schon früher entweder eine Kardanwelle oder einen Haftreifen auf einer Kuppelachse empfohlen.
Grüße
Christian
RhönbahNer - 28.11.15 18:13
Hallo Alex,
wie alt sind die Modelle? Fleischmann-Lokomotiven sind dafür bekannt, daß im Laufe der Zeit des Fett verharzt, also zäh und klebrig wird. Ich würde zuerst dies prüfen und mit einer Reinigung des Fahrwerks beginnen. Im Gegensatz hierzu wird die Andruckkraft der Radschleifer von alleine nicht straffer, sondern eher weicher.
Grüße, Jürgen
wie alt sind die Modelle? Fleischmann-Lokomotiven sind dafür bekannt, daß im Laufe der Zeit des Fett verharzt, also zäh und klebrig wird. Ich würde zuerst dies prüfen und mit einer Reinigung des Fahrwerks beginnen. Im Gegensatz hierzu wird die Andruckkraft der Radschleifer von alleine nicht straffer, sondern eher weicher.
Grüße, Jürgen
Hallo,
erstmal "Danke an alle" fuer die guten Tips.
Die beiden Loks sind brandneu, das Oel sieht eher frisch und fluessig aus (also keine Schmierklumpen).
Aber ich werde trotzdem mal reinigen ....
Ciao
A
erstmal "Danke an alle" fuer die guten Tips.
Die beiden Loks sind brandneu, das Oel sieht eher frisch und fluessig aus (also keine Schmierklumpen).
Aber ich werde trotzdem mal reinigen ....
Ciao
A
RhönbahNer - 28.11.15 20:47
Hallo Alex, das sagt trotzdem nichts darüber aus, wie lange die Loks schon in irgendwelchen Lagern gelegen haben. Das können Jahre sein.
Grüße, Jürgen
Hallo,
die Achsen zu ölen ist kontraproduktiv, auch wenn das Öl noch "frisch" ist, ist die Reibung größer als ohne Schmierung. Speziell bei Fleischmann sollte mans eh entfernen, da das verwendete Öl irgendwann anfängt zu harzen. Das geht so weit, dass man die Räder gar nicht mehr drehen kann. Also direkt ab in Waschbenzin bis über die Achsen und ab und an mal etwas die Räder bewegen. So kriegt man das Zeug ganz gut weg und die Lok läuft. Nachschmieren hab ich bisher unterlassen, so belastet wirds ja nicht.
Viele Grüße
Carsten
die Achsen zu ölen ist kontraproduktiv, auch wenn das Öl noch "frisch" ist, ist die Reibung größer als ohne Schmierung. Speziell bei Fleischmann sollte mans eh entfernen, da das verwendete Öl irgendwann anfängt zu harzen. Das geht so weit, dass man die Räder gar nicht mehr drehen kann. Also direkt ab in Waschbenzin bis über die Achsen und ab und an mal etwas die Räder bewegen. So kriegt man das Zeug ganz gut weg und die Lok läuft. Nachschmieren hab ich bisher unterlassen, so belastet wirds ja nicht.
Viele Grüße
Carsten
zu # 6
Hallo Jürgen,
ich meinte nicht die Kontaktbleche (zur Stromaudnahme) sondern die Federbleche.
Gruß
Norbert
Hallo Jürgen,
ich meinte nicht die Kontaktbleche (zur Stromaudnahme) sondern die Federbleche.
Gruß
Norbert
Hallo Alex,
vorhandenes Schmiermittel raus, und dann mit eine nicht harzenden Schmiermittel schmieren.
Ich nehme da Faller Teflonöl 170488
Gruß Detlef
vorhandenes Schmiermittel raus, und dann mit eine nicht harzenden Schmiermittel schmieren.
Ich nehme da Faller Teflonöl 170488
Gruß Detlef
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