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THEMA: Flm 715201 Decoder-Killer

THEMA: Flm 715201 Decoder-Killer
Startbeitrag
Steamy - 15.09.15 14:09
Ich habe schon sehr viele Lokomotiven digitalisiert. Aber was mir jetzt passiert ist, ist neu für mich. In der Bucht habe ich eine Fleischmann 715201 (BR 52 1817) gekauft. Sie sei aus der Vitrine und somit neu. Dem kann ich nur zustimmen, es sieht wirklich so aus. Nun habe ich den Analog-Stecker gezogen und an seiner Stelle einen ESU LokPilot micro V4.0 eingesetzt. Soweit alles OK. Aber nach etwa 2m Fahrt hat die Lok keinen Wank mehr gemacht, auch kein Licht mehr. Darauf habe ich einen anderen, gleichen Decoder eingesetzt. Dieser hat nur einen Meter Fahrt erlebt und ist jetzt auch tot. Darauf habe ich der Lok wieder den analogen Stecker verpasst, und siehe da, sie läuft ohne Probleme viele Runden.
Hat jemand eine Idee?

Grüsse, Erwin

Hallo Erwin,
miss mal durch, ob es zwischen Motor und Gleis eine Verbindung gibt. Evtl. ist da irgendwo ein Kabel blank oder es gibt eine Lötbrücke oder sowas.

Viele Grüße
Carsten
Hallo Erwin,
die Fleischmann Motoren mit ihrem gefürchteten Bürstenfeuer sind hier im Forum als Decoderkiller bekannt.

Grund dafür ist ein Motorkollektor, der sich mit Kohlenabrieb zusetzt und so Kurzschlüsse und Funkenbildung verursacht. Wenn Deine Lok wirklich neu ist, dann dürfte im Motor aber noch kein nennenswerte Kohlenabrieb zu finden sein.

Verfügt der ESU-Decoder über keine Kurzschlusssicherung? Es ist schon ungewöhnlich, dass eine Lok zwei Decoder gleich vollständig zerstört.

Die von mir verwendeten Decoder von Doehler & Haass (DH 10) sind kurzschlusssicher. Wäre eine Alternative zu den offenbar sehr empfindlichen ESU Decodern.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Westerland

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Fleischmann Motoren mit ihrem gefürchteten Bürstenfeuer sind hier im Forum als Decoderkiller bekannt.


Die 52 hat einen wartungsfreien Motor -> keine Kohlebürsten, kein Kohlenabrieb, kein zugesetzter Kollektorspalt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die von mir verwendeten Decoder von Doehler & Haass (DH 10) sind kurzschlusssicher. Wäre eine Alternative zu den offenbar sehr empfindlichen ESU Decodern.


Wenn Gleisspannung an Motor- oder Funktionsausgänge kommt, brätst du irgendwann jeden Decoder. Je mehr Strom fließt, desto schneller. Von dieser Situation hier auf ein generelles Problem bei ESU zu schließen ist ziemlich.. mutig, zumal die Ursache noch nicht einmal bekannt ist.

Carsten
Hallo !

Mit dem DH 10 läuft meine Lok ohne Probleme.  

Gruß : Werner S.

Die von wernerS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Erwin,

miß mal den Motorstrom, vielleicht ist der Motor hin. Das Thema mit diesem gekapselten Motor hatten wir schon vor kurzem.

Grüße Michael Peters
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die 52 hat einen wartungsfreien Motor -> keine Kohlebürsten, kein Kohlenabrieb, kein zugesetzter Kollektorspalt.



Hallo Carsten,
das wusste ich nicht. Dann fällt die Geschichte mit dem zugesetzten Kollektor als Ursache natürlich weg.

Was die ESU-Decoder anbetrifft, so kann ich mir da natürlich kein wirkliches Urteil erlauben. Hatte erst ein einziges Mal mit einem überhaupt zu tun. Trotzdem spricht es ja nicht gerade für den Decoder, wenn dieser zweimal nach 1-2m Fahrt in die ewigen Jagdgründe geht...

Sicher bekommt man auch einen DH10 dahin; dazu Bedarf es aber definitv mehr als eine Fahrt über 1-2m.

Viele Grüße,
Mathias
Moin,

dass Fleischmann Motoren die Decoderkiller sind ist völliger Quatsch.
Kohlenabrieb, ja und?
Der Pkw vor der Tür verlangt auch ab und an nach einer Inspektion bzw. Ölwechsel.

Schaut erstmal in die BA bevor hier spekuliert wird, geschweige denn einfach ein Gerät in Betrieb genommen wird und eine Veränderung des Auslieferungszustandes vorgenommen wird.
Fehlende BA gibt's beim Hersteller.

Es liegt meistens am fehlerhaften Verhalten des Users, als an der Sache selbst.
Natürlich sind technische Mängel nicht auszuschließen.

Stichwort Masseblech?
Bürstenbruch
Gruß Andy
Hallo,

die Lok muss einen elektrischen Fehler haben. Ich habe bei meiner einen Lenz silver eingesteckt, und in den werksseitigen Soundloks ist ein Standard Zimo drin.

Ich glaube nicht dass es an dem Lopi liegt, zumal die Stromaufnahme der 52er extrem niedrig ist.

Grüße, Peter W.
Hallo Westerland

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Sicher bekommt man auch einen DH10 dahin; dazu Bedarf es aber definitv mehr als eine Fahrt über 1-2m.


Das darfst du behaupten, nachdem du es ausprobiert hast. Wie gesagt: Wenn ausreichend Strom fließt, überlebt das keine Elektronik in dieser Größe lange. Auch bei D&H nicht.

Carsten
Hallo Andy,
Massebleche sind mir bei Loks mit Schnittstelle noch nicht untergekommen, bei den wartungsfreien Motoren gibts die eh nicht. Wie ich schon schrieb wird da irgendwo Gleisspannung am Motor anliegen, wahrscheinlich durch ein blankes Kabel oder einen Lötbatzen, der beides verbindet.

Viele Grüße
Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das darfst du behaupten, nachdem du es ausprobiert hast. Wie gesagt: Wenn ausreichend Strom fließt, überlebt das keine Elektronik in dieser Größe lange. Auch bei D&H nicht.



Hallo Carsten,
ich probiere das fast täglich aus.

Bei mir sind über 50 Loks unterwegs, von denen nahezu alle einen D&H Decoder aufweisen.

Mir ist zwar schon ein Decoder ausgefallen; dass war aber laut unserem Forumskollegen ein ganz alter Trix Decoder. Ansonsten funktionieren alle bestens.

Und bei einem Kurzschluss schalten sich die D&H Decoder zuverlässig ab und die Lok bleibt stehen. Habe ich so schon des Öfteren erleben müssen; Grund dafür war immer ein verdreckter Kollektor eines Fleischmann 3-Polers.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Westerland,
wir reden hier nicht vom Normalbetrieb oder willst du mir erklären, dass deine 50 Loks alle mit Gleisverbindung zum Motor unterwegs sind?

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und bei einem Kurzschluss schalten sich die D&H Decoder zuverlässig ab und die Lok bleibt stehen.


Das ist völlig normal und klappt auch bei ESU. Nochmal, es geht hier nicht um einen simplen Kurzschluss Motor links -> Motor rechts, sondern sehr wahrscheinlich um eine Verbindung Motor -> Gleis.

Carsten
Naja,
darüber mag man trefflich streiten können!
Ich habe ja vor einiger Zeit mal ein Erlebnis mit einem DH10 geschildert.
Den habe ich total verträumt falsch verdrahtet und dann so aufs Gleis gestellt. Orange und Grau waren ans Gleis und Rot/Schwarz an den Motor gelötet.
Anstatt die Lok gleich wieder runterzunehmen, habe ich mich erst über die unerwartete Fehlermeldung gewundert.
Wie auch immer, der Decoder hat das schadlos überstanden, was ja auf eine wirklich funktionierende Abschaltung hindeutet.
Ich bezweifle aber, dass andere Decoder sowas überstanden hätten, die wären IMHO Toast.

Viele Grüsse
Mathi

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Rot/Grün


Meinst Du rot-schwarz?

Wenn ja, dann hast Du den Decoder über die Freilaufdioden der (gesperrten) MOSFETs rückwärts gespeist, dieser tut dann aber nichts, weil rot/schwarz (der Signaleingang) quasi kurz geschlossen ist. Das sollte eigentlich nicht zu einer Fehlfunktion führen.

Grüße, Peter W.
Hallo Carsten,
ich denke doch, dass die Schilderungen von Mathi nunmehr ausreichen um auch Dich von der besonderen Kurzschlussfestigkeit der Decoder von Doehler und Haass zu überzeugen.

Es wird nicht viele Decoder auf dem Markt geben, die das schadlos überstehen. Die ESU-Decoder von Erwin jedenfalls schon einmal nicht...

Ich jedenfalls habe mich immer gefreut, wenn die D&H Decoder bei einem verdreckten Kollektor eines Fleischmann 3-Pol Motors zuverlässig abschalten und nach der Reinigung des Kollektor wieder einsatzfähig sind.

Hatte ich kürzlich bei einer Hercules ER20. Die läuft nach der Kollektoreinigung jedenfalls wieder anstandslos über die Gleise.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Carsten,

deshalb gehört ein Blick in die BA dazu, wenn man etwas an der Sache verändern möchte.
Das schützt zwar auch nicht zu 100% vor Fehlern, egal ob vom Anwender oder der Sache selbst.
Es hilft aber immer weiter, auch um den ersten Blick auf die Sache zu schärfen.

Schnellschussdiagnosen sind, ohne dass man selbst ein solches Modell in den Fingern hatte, oder es pauschal auf Bürstenfeuer zu schieben, ohne Kenntnisse der vorliegendenden Sache irrelevant.

Gruß Andy

Wenn die Lok jeweils ein paar m gefahren ist, scheidet ein Dauerschluss vom Motor ans Gleis aus, denn sonst wäre sie keinen cm gelaufen und der ESU hätte mit dem Frontlicht der Lok geblinkt.
Es muss ein Schluss sporadisch auftreten, der den Decoder "erwischt" wenn er höheren Strom auf den Motor schickt.
So etwas kann schwer zu finden sein.
Mir fällt da Radkontakt in Kurven zum Motoranschluss ein, oder seitlich wandernde Achsen, auch lose Radreifen hatte ich schon.

Leider ist ESU nicht so kulant wie D+H oder Rautenhaus beim Umtauschen von Decodern.
Ist denn sicher, dass sie hin sind ?
Reset nicht mehr möglich ?

Jürgen H.
Hallo Westerland

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich denke doch, dass die Schilderungen von Mathi nunmehr ausreichen um auch Dich von der besonderen Kurzschlussfestigkeit der Decoder von Doehler und Haass zu überzeugen.


Nö, reicht nicht. Ich hab grade mal die Probe aufs Exempel gemacht und einen meiner alten LoPi 3.5 micro rausgekramt, so angeschlossen, dass beide Motoranschlüsse am Gleis und die Gleisanschlüsse am Motor hängen. Gleisstrom an, kurz warten, wieder aus und Decoder wieder richtig anschließen - Kein Problem, läuft. Haben die jetzt also auch eine "besondere Kurzschlussfestigkeit"?

Hallo Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

scheidet ein Dauerschluss vom Motor ans Gleis aus, denn sonst wäre sie keinen cm gelaufen und der ESU hätte mit dem Frontlicht der Lok geblinkt.


Sicher? Zumindest bei Tran hatte ich das schon, die Loks fahren dann trotzdem, wenn auch nicht sehr geschmeidig.

Viele Grüße
Carsten
Hallo Carsten,
mir und vielen anderen hier reicht die Kurzschlussfestigkeit der D&H Decoder vollkommen aus, wie die Berichte hier im Forum immer wieder zeigen.

Und wenn es doch mal zu einem Ausfall kommt, dann gibt es bei D&H innerhalb von 3 Tagen kostenlos Ersatz.

Bei den von Dir oft empfohlenen Decodern gibt es manchmal nicht einmal innerhalb von 3 Monaten Ersatz, wie man des Öfteren lesen musste. Und wenn doch, dann nach Ewigkeiten für teures Geld.

Merkste was

Viele Grüße,
Mathias

Hallo Westerland

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

mir und vielen anderen hier reicht die Kurzschlussfestigkeit der D&H Decoder vollkommen aus


Das ist schön und gut, trotzdem solltest du vielleicht ein bisschen vorsichtiger damit sein, die von dir präferierten Sachen so lächerlich zu überhöhen. Wie man sieht fällt dir das prompt auf die Füße.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei den von Dir oft empfohlenen Decodern gibt es manchmal nicht einmal innerhalb von 3 Monaten Ersatz, wie man des Öfteren lesen musste. Und wenn doch, dann nach Ewigkeiten für teures Geld.


Ich empfehle verschiedene Hersteller, unter anderem D&H. Kommt immer drauf an, was derjenige haben möchte. Merkste was?

Carsten
Hallo Carsten,
bei Dir merke ich schon lange etwas

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das ist schön und gut, trotzdem solltest du vielleicht ein bisschen vorsichtiger damit sein, die von dir präferierten Sachen so lächerlich zu überhöhen. Wie man sieht fällt dir das prompt auf die Füße.



Sollte ich?

Ich persönlich bin mit der Kurzschlussfestigkeit und dem super Service von D&H sehr zufrieden; wenn Du bei Tran lieber monatelang auf eine E-Mail wartest oder eingeschickte Decoder überhaupt nicht zurückbekommst, dann ist das dein persönliches Vergnügen, auf das ich gern verzichte.

Jeder wie er es verdient oder mag

Liebe Grüße,
Mathias
Hallo Westerland,
ich kann mich über Trans Kommunikation eigentlich nur beschweren, wenn er im Sommer plötzlich abtaucht und in Urlaub geht. Ansonsten bekomme ich meist ziemlich zügig Antwort auf meine Fragen.

Bisher habe *ich* auch kein Problem mit verschollenen Decodern gehabt. Was da bei Tran los ist kann ich leider nicht (er-) klären, aber ich kann jedem nur den Rat geben, sich bei Problemen an den gesetzlich vorgesehenen Weg zu halten und den Händler zu kontaktieren.

Carsten
Hallo,

in meiner Fleischmann 194 (erste Lieferserie), gab es Probleme mit durchgescheuerten Platinenverbindungen. Nach der Motorreinigung wurden diese beim Einstecken des Drehgestellstiftes beschädigt. Sowohl der Tran als auch der D+H haben dabei den Geist aufgegeben und ich konnte stundenlang die Wohnung lüften . Soviel zu Kurzschlussfestigkeit.

LG

Berti
Hallo Erwin,
vergiß die Diskusion über den besten Decoder.
Ich habe Decoder von vielen Herstellern im Einsatz und alle sind gut.

Jetzt aber zu deinem Problem:
Die Radschleifer der Lok können nicht die Ursache sein, da würde die Zentrale abschalten.
Bleibe nur noch 2 Möglichkeiten: die Frontbeleuchtung oder die Kabel zum Tender.
Schau dir letztere einmal genauer an, dort wirkt ein Kurzschluß verheerend. Wichtig ist das ausfädeln aus der Lok und die Einführung in den Tender. Oft sind die Kabel an einer der beiden Stellen gequescht, was auf Dauer zu blanken Adern führt.

Wenn die Decoder einen Kurzschlußschutz haben, besteht noch die Möglichkeit der Funktion. Hierzu rate ich zu Esus Decodertester.

Ich hoffe, wenigstens etwas Hilfe gegeben zu haben.

Grüße aus der Oberpfalz
Peter
Hallo Carsten,
dann schau dir mal eine V200.1 von Fleischmann an, die hat am Motor so ein Masseblech.
Vielleicht nicht alle, aber eine hatte es100%ig.


Grüße.
Hallo Dirk,
hat die den normalen Dreipoler? Scheint wohl beim Modell zu sein wie beim Original: Es gibt nichts was es nicht gibt...

Viele Grüße
Carsten
Hallo Carsten,
den ganz normalen Dreipoler mit Schwungmasse. Ich war erst etwas verwundert, aber nach Einbau
des Decoders alles in Ordnung !
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es gibt nichts was es nicht gibt...


...so ist es !

Grüße.
Steamy: Die Lok kann einen Fehler auf der Platine haben der sich nur im Digitalbetrieb zeigt. Z.B Kurzschluss zwischen Motoranschluss und einer Gleisseite. Mit einem Multimeter kannst du das testen. Bei abgezogenem Schnittstellenstecker dürfen die Motoranschlüsse keinen Kontakt zu irgendeiner Gleisseite haben. Also messen. Nachdem der Fehler ausgeschlossen ist, können wir weiter spekulieren/überlegen.

Viele der anderen: Wo ist die Problemlösung?

Gruß,
Harald.
Nun bin ich aber wirklich überrascht über die vielen Reaktionen. Vielen Dank an alle. Das mit dem Schluss zwischen Motor und Gleis scheint mir eine plausible Erklärung zu sein. Das werde ich dann noch überprüfen. Der ESU-Decoder sei Kurzschlussfest (gem Beschrieb). Da sollte er deswegen auch nicht gleich ins Jenseits gehen. Interessant ist einfach, dass die Lok mit dem Analogstecker drin in beide Richtungen einwandfrei läuft. Ich werde der Lok noch einmal eine Chance und einen neuen Decoder geben. Wenn sie den dann wieder frisst, geht sie als nicht digitalisierbar den gleichen Weg wieder zurück - in die Bucht. Aber nun gehe ich erstmal - in den Urlaub……..

Vielen Dank an alle!
Grüsse, Erwin
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Interessant ist einfach, dass die Lok mit dem Analogstecker drin in beide Richtungen einwandfrei läuft


Im Analogbetrieb wirkt sich eine Verbindung zwischen Motor und Schiene eben nicht aus, was ist da so interessant? Im Digitalbetrieb fliegt Dir der Decoder um die Ohren wenn elektrisch was nicht passt. Ein einseitiger Schluss gegen Schiene fällt in der Regel nicht unter die zugesicherte Kurzschlussfestigkeit.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich werde der Lok noch einmal eine Chance und einen neuen Decoder geben


Rumprobieren bis ausreichend Decoder kaputt sind? Solange Du die Lok nicht ausmisst und nichts dran änderst, wird der nächste Decoder auch sterben.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

als nicht digitalisierbar den gleichen Weg wieder zurück - in die Bucht


Ja, super. Bloß nicht mit der Materie beschäftigen, Probleme wegschieben, einfach den Müll irgendwo abladen.

Grüße, Peter W.
Hallo,
wir sagen:
" Wenn der Elektriker zu faul zum Messen ist, dann hat er keine lange Lebensdauer".

Ein satter Schluß würde zum sofortigen "Strinfront-Blinken" führen.
Ergo werden die Endstufen gebraten.
Tippe auf Isolationssfehler in Strippe oder Motorwicklung.

Diese neuen "wartungsfreien Metallhakenpoler" sind eine Fehlkonstuktion "vor dem Herren".
In billigen Handgeräten und Fernostspielzeug versehen sie wohl ihren Dienst.
Im hochpreisigen Modellbahnsektor hätten die eigendlich Nichts zu suchen,
Da wurden die Modellbahnhersteller kernig "über den Tisch gezogen".

Die kann man, selbst mit Erfahrung, selber schlecht ohmisch messen...

Vitrinenmodell bedeutet stets: zerlegen und kontrollieren.
Ein "Schönes Außeres" sagt eben Nichts über den darunterliegenden Charakter aus.


L.G.
Hans-I.

Hallo Kerner,
da ist ja wieder unsere geballte Kompetenz...

Was für CMOS-Endstufen (was soll das überhaupt sein?) bitte werden da gebraten? Wenn die Lok blinkt, dann hat sie einen Kurzen erkannt und zeigt das an, da wird gar nix gebraten. Die wartungsfreien Motoren sind auch nicht generell Schrott, wie die V60 und die 52 beweisen.

Carsten
Hallo,

zum eigentlichen Problem: Es bleibt tatsächlich nur das bereits von Peter vorgeschlagene Procedere: Analogstecker ziehen und messen, ob es trotzdem eine Verbindung von Gleis zu Motor gibt. Alles andere ist sinnlos und teuer. Wichtig: Während der Messung die Räder bewegen.
In jedem Fall würde ich die Lok demontieren und eine Sichtprüfung aller verlegten Kabel und Kontakte vornehmen. Hier besonders auf Quetschstellen achten.

Wenn dann alles ok: Läuft die Lok bei demontiertem Gehäuse im Digitalbetrieb einwandfrei?
Sitzt das lose aufgesetzte Gehäuse überall satt auf dem Rahmen oder fühlt es sich an, als ob es gegen Federdruck angepreßt werden muß? Dann besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, daß vom Gehäuse ein Kontakt gegen Masse gedrückt wird.

In jedem Fall ist Geduld und elektrischer und feinmechanischer Sachverstand gefragt.

Grüße, Jürgen
Hallo,

Fleischmann verwendet keine wartungsfreien Motoren - sie bauen sie bloß nicht mehr selbst und verwenden statt dessen nicht wartbare China-Einwegmotoren. Auch diese Motoren haben Bürsten und Kollektoren.

Zum Thema solide D&H-Dekoder: mir sind in kurzer Zeit 2 DH05 bei 14V Gleisspannung abgeraucht. Von denen bin ich mittlerweile nicht mehr so überzeugt.

Jens

PS: mit ESU stehe ich einstellungstechnisch auf Kriegsfuß, aber robust sind die auch. Mir stellt sich die Frage, ob die wirklich hin sind.
Hallo,

mit wartungsfrei werden alle Teile bezeichnet, bei denen der Hersteller keine Wartungsmöglichkeit durch den Endbenutzer vorsieht. Das bedeutet aber nicht, dass sie ewig halten. Bei den Einwegmotoren ist es in der Regel so, dass am Ende der Laufzeit nicht nur die Kohlen bzw. Metallbürsten, sondern auch der Kollektor ordentlich abgenutzt sind.

Grüße, Peter W.
Hallo,
danke für die Hilfe.

Die Motoren sind nicht schlecht und preisgünstig, aber der Ausschuß zu hoch.
Die Lebensdauer ist durch die Metallhakenschleifer-Aufhängung sehr fluktuierend.
Für Spielzeug O.K..

Wenn ich die Analysen vom "Frosch" kommentieren würde,
hätte ich bestimmt ein erfülltes Hobby.

L.G.
Hans-I.


Hallo Jens,
das gleiche trifft auch auf Glockenankermotoren zu. Auch die haben einen Kollektor und Bürsten sowie Lager, verschleißen also. Trotzdem sind sie wartungsfrei.

Viele Grüße
Carsten
Hallo Peter W.

Bitte lies doch meinen ganzen Beitrag 29 und nimm nicht nur ein Satzteil daraus um eine dämliche Antwort zu schreiben. Gehört in den Bereich "Netiquette".

Grüsse, Erwin
Hallo Erwin,

habe ich natürlich ganz gelesen aber ich wollte kein Fullquote daraus machen. Ganz verstehe ich die Kritik nicht, aber man muss nicht alles verstehen.
Habe extra z.B. "nicht digitalisierbar" zitiert, da sonst der Vorwurf erscheinen könnte, dass Du den nächsten Abnehmer über den Tisch ziehen wolltest.
Auf Grund meiner persönlich Abneigung gegenüber Ebay habe ich trotzdem einen dicken Hals bekommen.

Ich weiß schon, heutzutage ist Kritik nicht "en vogue", weil wir uns alle immer nur "liken" dürfen.
Immerhin führt FB jetzt doch mal den Dislike Button ein!

Dennoch: "Ich entschuldige mich für die Unannehmlichkeiten".

Grüße, Peter W.

Hallo Carsten,

recht hast du. Allerdings ist zwischen Faulis/Maxon und den Einweg-Fleischmann-Brennern ein winziger Unterschied in der Präzision. Das willst du nicht ernsthaft gleichsetzen, oder?
Ich bin gespannt, wann Brushless-Motoren kommen....

Jens
Hallo Jens,
nein, natürlich nicht, obwohl man bei dem Preis, den Fleischmann aufruft, doch einiges erwarten könnte. Der Aufbau ist dennoch der Gleiche, darum sind auch beide wartungsfrei im Sinne des Wortes.

Brushless-Motoren gabs schon bei Märklin H0. Hat sich nicht durchgesetzt und ehrlich gesagt sehe ich auch wenig Sinn darin. Bei RC-Autos (z.B.) bringt das schon einiges, die Dinger entwickeln einfach unglaublich viel Kraft. In den kleineren Spuren hat das aber wenig Sinn, weil man meist schon die Kraft eines konventionellen Motors kaum auf die Schiene bringen kann. Den Vorteil, dass man keine Kohlen wechseln muss sehe ich dagegen nicht sehr gravierend.

Viele Grüße
Carsten
Hallo Carsten,

Du denkst nicht weit genug. Klar habe ich in meinem Renner einen 7.5T Brushless Motor drin, und die sind auf Kraft und Drehzahl getrimmt (der Wagen fährt gut 80km/h!).

In der Modellbahn kommt es jedoch nicht darauf an. Sondern: die meisten Brushless-Motoren haben eingebaute Hall-Sensoren. Mit einem Brushless-Motor bekommt der Dekoder detailierte Informationen ohne die sogenannte Austastlücke Nutzen zu müssen. Durch die mehrphasige Ansteuerung spielt die am Gleis vorhandene Digitalspannung keine Rolle mehr - die Lok ist immer gleich schnell - egal ob bei 14V oder 22V. Das würde auch so manches Problem bei Mehrfachtraktion lösen. Zudem können die Hersteller guten Gewissens den Zwangsdekoder einführen, da es ohne nicht mehr geht. Das man nie mehr Kohlen wechseln muss, wäre nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Jens
Hallo Jens,
da ist was dran... Naja, lassen wir uns überraschen :)

Viele Grüße
Carsten
Heute habe ich mir meine BR 52 wieder vorgeknöpft. Sie kann nun bei mir bleiben, sie läuft digital. Ich habe die Lok und den Tender komplett zerlegt und die Anschlüsse und Kabel im Tender kontrolliert. Es scheint alles OK zu sein, auch Druckstellen an den Kabeln gibt es nicht. Und ein Schluss vom Motor direkt zum Gleis scheint auch nicht möglich zu sein. Nach dem Zusammenbau habe ich die Lok zuerst analog in Betrieb genommen, alles bestens. Dann habe ich ihr wieder einen Decoder eingesetzt, und siehe da, nun geht es plötzlich. Die beiden bisherigen Decoder, die vermeintlich nicht mehr funktioniert haben, sind auch unbeschadet und haben sich problemlos "resetten" lassen. Wo das Problem lag, bleibt wohl ein Geheimnis der Lok……..

Grüsse, ErwiN
Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: ErwiN

Die beiden bisherigen Decoder, die vermeintlich nicht mehr funktioniert haben, sind auch unbeschadet und haben sich problemlos "resetten" lassen.


Hallo !

Wäre dann an der Zeit die "Überschrift" zu ändern ?  

Gruß : Werner S.


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