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THEMA: Bahnhofsentwurf

THEMA: Bahnhofsentwurf
Startbeitrag
ThomasT - 31.08.15 19:33
Hallo,

auch wenn es noch etwas dauert, bis ich ins neue Haus ziehe und dort wieder Zeit finde, möchte ich schon mal planen. Ich möchte eine Anlage in N bauen. MIch fasziniert, dass es heute möglich ist, maßstabsgerecht zu bauen und auch Weichen und Radien im richtigen Maßstab zu haben.
Darin sollte auch das Hauptaugenmerk liegen. Ich möchte möglichst, wenn es der Platz zuläßt maßstabsgerecht sein. Die richtigen Weichentypen und eventuell auch code40.
Lieber wenig, aber maßstabsgerecht sollte das Ziel sein. Aber auch etwas an Verkehr zulassen.

Was haltet ihr von folgenden Entwurf?

Szenario:
Kleistadtbahnhof mit Berufsverkehr und evnetuell einem Firmenanschluss.
Nebenbahn zweigt von eingleisiger Hauptbahn ab.

Zeit und Ort:
DDR (also Deutsche Reichsbahn) um 1985

Beschreibung:
Der Kleinstadtbahnhof hat drei Gleise mit Bahnsteigen. Wobei Gleis 1 und 2 für die Hauptbahn ist.
Im Berufsverkehr hält auch schon mal ein D-Zug an Gleis 1. Ansonsten fahren D-Züge nur durch.
An Gleis 3 hält der Zug der Nebenbahn. Z.B. ein Triebwagen oder eine BR112 mit wenigen Wagons.
Es gibt einen Güterschuppen und ein Ladegleis.

Vielleicht auch einen Anschluss an das hiesige Chemiewerk (Kesselwaagen), was den Berufsverkehr erklärt. Aber das Werk selbst soll nicht dargestellt werden. Da ich maßstabsgerecht bleiben will und das Werk nicht 50m vom Bahnhof liegt und nur aus einem Gebäude besteht.
Lediglich die Abstellgleise davor um Kesselwagenzüge abzustellen. Oder nur der Abzweig. Weiss ich noch nicht. Ich bin da noch im "Brainstorming". Vielleicht ist das mit dem Fabrikanschluss auch Quatsch. Aber ich wollte mit einer 106 etwas rangieren

Was haltet ihr davon? Ist das realistisch so?

Grüße Thomas


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Hallo Thomas T.
Was mir auffällt ist: die Nebenbahn hat gar keine Möglichkeit, einen der Bahnsteige zu erreichen, ohne dass ein Richtungswechsel fällig wird.
Sehe ich das falsch?
Rainer

ja das sehe ich falsch. Die NBB zweigt nach rechts unten ab. Sorry. War nur gut gemeint.

Rainer.
Hallo,
ich würde der Hauptbahn Zugang zu allen 3 Gleisen gewähren und den Anschlüssen oben einen anderen Zugang über ein Ziehgleis spendieren, um die Hauptbahn nicht sinnlos lange zuzustellen.
Änderungen in rot incl. roter Kreuze, was wegfällt.
Grüße
Horst
PS: Achso, der rechte Gleiswechsel zum Ziehgleis muss noch woanders hin, jetzt nur vom Gleis 1 erreichbar, natürlich Unsinn.
Platzangebot, Zuglängen und Gleissystem wären wichtig für exakte Planung

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hallo, hier mal mein Plan.

Gruss Rainer, und viel Erfolg!

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Hallo Rainer,
als Unwissender hätte ich da einmal zwei/drei/vier Fragen:

- was ist ein Ausziehgleis? und was macht man damit?
- was ist eine Schutzweiche? und was macht man damit?

neugierige Grüße
Günter
Tja Gosswald, das habe ich auch nie ganz kapiert.
Der Plan ist nach meiner Vorstellung mit viel Hilfe aus dem Forum erstanden, speziell die Signalgebung.
Nun, eine Schutzweiche schützt die Hauptstrecke wohl vor Zügen, die auf der Nebenbahn vielleicht rangieren müssen. Die Hauptstrecke ist dann frei.
Das Ausziehgleis dient wohl zur Umsetzung vom Zügen auf der Nebenbahn.
So habe ich mir das zurechtgeschustert.

Aber ich finde, der Plan ist durchdacht, damals für meine Platzvehältnisse, und kann dementsprechend sicher ausgeweitet werden..
Noch eine schönen Abend Euch allen!

Rainer
Hallo,

beim Ausziehgleis stimme ich Horst voll zu, das ist so besser, die Idee von der Hauptbahn eben nicht in alle Gleise zu kommen finde ich aber bei Thomas Plan gerade sehr gut.
Das gab's auch beim Vorbild und hat den Vorteil, dass die Gleise nach unten nicht immer kürzer werden und dass man auf die Nebenbahn ausfahren kann, auch wenn auf der Hauptbahn zwei Züge kreuzen. Ist mal was anderes und macht den Bahnhof interessant

Gruß
Dirk
Hm Rainer,
hast Du das so umgesetzt? wie nutzt Du das/die Ausziehgleis/Schutzweiche?
Über die Signale habe ich noch gar nicht nachgedacht

Vielleicht lässt sich der Urheber noch finden und die dazugehörige Erklärung....

LG
Günter
@Günter

Was ein Ausziehgleis ist, habe ich hier in Nr. 59 mal versucht zu erklären, etwa in der Hälfte des Textblockes, der 3. Anstrich
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=856506&sb1#aw59

Gruß
Dirk
Na klar, Marco heisst er glaub ich.Ich bin aber jetz müde, seit 5 Uhr auf den Beinen, ich schau morgen mal nach.
Oder du schaust nach Beiträgen hier im Forum, die von mir sind, da findest du das schon.
Sind nicht viele....

Rainer
Ach ja Dirk!
Ganz grosse Klasse dein Turorial.
Wirklich gut..
Danke

Rainer.
Hallo,
im Prinzip wird Dirk wohl Recht haben, bleibt vom Originalplan nur die Änderung des Gleiswechsels zu den Anschließern, um aus dem Bahnhof in dieses Stumpfgleis zu fahren, statt auf die Strecke.
Ob es noch ein betrieblich sinnvollere Lösung gibt, die Anschlüsse anzuschließen, kann gern diskutiert werden, benötigt aber mehr Weichen.
Das gemeinsame mittlere Kreuzungsgleis der Hauptbahn/Nebenbahn bring tatsächlich interessante Betriebsabläufe, allerdings sind dann Überholungen mit gleichzeitiger Kreuzng unmöglich. Ebenso würde eine Rangiereinheit (sinnvollerweise auf mittlerem Gleis) beide Kreuzungsmöglihkeiten zustellen.
Inwieweit man sich da beschränken will, muss jeder selbst wissen, kommt halt auf den Bedarf an Zugkeuzungen an.
Momentan ist der Plan minimalistisch, egal, wie rum der rechte obere Gleiswechsel liegt.
Grüße
Horst
Hallo,

danke für eure Antworten.

Der Plan ist grob von Döllstädt (Bild 72) abgeleitet:

http://www.doku-des-alltags.de/StreckenundBahnh...20Tennstedt%201.html

allerdings gespiegelt.

EineTrapezform wie von Rainer (rfg) vorgeschlagen, wollte ich eigentlich nicht.

Minimalistisch ist doch ok. So soll es sein. So minimalistisch wie möglich. Aber nicht minimalistischer.
Hallo Thomas,

nur, dass Döllstedt eben nicht an einer Hauptstrecke liegt. Zwischen Kühnhausen und Bad Langensalza ging und geht es nur gemächlich zu. Früher mit V100 und jetzt mit Walfischen. Aber der Bahnhofsplan ist für das, was du vor hast schon gut. Mir persönlich würde der Staatsbahnteil von Bad Langensalza als Grundidee auch ganz gut gefallen. Vor Allem lässt sich da dein Verkehr tatsächlich realistisch belegen. Kurz nach 6:00 fuhr der Eilzug, der dann ab EF als D bis Stralsund weiter lief.
Eine 106 finde ich für den kleinen Bahnhof etwas übertrieben, da wäre ne 102 realistischer aber die gibt's ja nicht in Serie.
Ich bin gerade dabei den Bahnhof Keula in seinen Grundzügen nachzubauen, hab mir die schönen Gebäude von Auhagen zugelegt, die würden bei dir auch gut hin passen. Sieht fast so aus wie in Bad Tennstedt.  
Oder noch ne Idee... Kühnhausen, liegt ja noch näher an deinem Wohnort und hat auch noch den Anschluss zum Kieswerk.

Grüße Torsten
Hallo Thomas,

willkommen im Club der "eingleisigen Hauptbahnern".

Dein Plan gefällt mir gut. Wobei halt die Frage ist, wie viel Platz Du hast.
Ich denke mir, bei maßstabgerechter Gleislänge wirst Du schnell auf Bahnhofslängen im zweistelligen Bereich kommen (Bahnsteiglänge+Durchrutschwege+ Weichenstraßen).

@Reiner:
Du hast schon den Starttext gelesen?
Da stand "eingleisige" Hauptbahn.

Gruß Thomas
Hallo Thomas (HIWI),

Rainer sein plan geht doch auch für eingleisige Hauptbahn. Einfach die Signale rechts an das untere Gleis legen, das untere Gleis ist dann die eingleisige Hauptbahn, die darüber liegenden bekommen einen Prellbock, kann man als Ziehgleis nutzen (das eingezeichnete Ziehgleis an Weiche 7 kann dann entfallen) oder eben nur ganz kurz als Schutzgleis.
Die Schutzweiche 4 ist auch im Originalplan überflüssig, der nötige Flankenschutz ist schon durch Weiche 5 gegeben.
Außerdem hat der Plan den Vorteil, dass die Lok der Nebenbahn nicht unbedingt über Gleis 2 umsetzen muss... ok, die Gleissperren müssen vorher geöffnet werden.

Grüße Torsten
#4

Hallo Günter,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

- was ist eine Schutzweiche? und was macht man damit?


Deine Frage wurde bisher noch nicht beantwortet.
Eine Schutzweiche dient als Flankenschutz und schützt eine Fahrstraße (in diesem Fall blau dargestellt), falls eine andere Zugfahrt (in diesem Fall rot dargestellt) das Ausfahrsignal C versehentlich überfährt.
Ohne die Schutzweiche könnte es zu einem Zusammenstoß zweier Züge kommen.
Schutzweichen werden normalerweise nur dann eingebaut, wenn der Fahrweg hinter einem Ausfahrsignal direkt in ein Gleis mündet auf dem regelmässig Zugfahrten stattfinden UND der Durchrutschweg hinter dem Signal zu knapp ist bezogen auf die zulässige Einfahrgeschwindigkeit.
Dirk kann dazu sicher im Detail noch mehr Auskunft geben, aber ich denke im Groben habe ich es ja beschrieben. ;)

Gruß,

Olaf

#3 Rainer
Ich habe Deinen schematischen Bahnhofsplan als Grundlage zur Darstellung genutzt. Falls Du damit nicht einverstanden bist, lösche ich das Bild natürlich sofort wieder.



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Hallo Torsten,

natürlich kann man aus einem zweigleisigen Bahnhof einen Eingleisigen machen.
Das wurde ja gerade in der DDR nach dem Krieg von den "Genossen" aus der Sowjetunion praktiziert.
Es hätte aber auch sein können, dass der Reiner die Vorgabe "eingleisige Hauptbahn" übersehen hat.

Ob es ein Vorteil ist, den Rangierbetrieb, durch das Umsetzten einer Zuglok über die Rangiergleise, zu behindern, wage ich zu bezweifeln (Dank Roger).
Außerdem fehlt der gewünschte Werksanschluss, der Güterschuppen und ein Ladegleis.

Gruß Thomas

Hallo,
@Olaf: herzlichen Dank für Deine Erklärung! Habe ich verstanden. Schön das es hier noch geduldige Kollegen gibt, die helfen.

Eine Frage hätte ich aber noch:
Die Weichen 2/3 und 8/9 können doch auch als doppelte Kreuzungsweiche ausgeführt werden, oder gibt es Gründe die dagegen sprechen?

Mit gefällt übriegens der Ansatz sehr, mit der Planung des Bahnhofs zu beginnen!

Gruß
Günter
Hallo Günter,

Hier die Gründe, die gegen doppelte Kreuzungsweichen angeführt werden.
- Doppelkreuzweichen werden im Original ungern verbaut, da sie wartungsintensiv sind.
- sie werden im Modell nicht verbaut, da sie oft zu Entgleisungen führen, schlechte Langsamfahreigenschaften haben.
- es im schlimmsten Fall zu einen Kurzschluss kommen kann und dann eine Lok regelrecht verbraten wird.

Der Ansatz die Planung mit dem Bahnhof zu beginnen, ist zwar nicht schlecht. Die Frage ist nur, ist genügend Platz für den notwendigen Rest (Strecke, Schattenbahnhof, Fiddle Yard), wenn der Bahnhof maßstabsgerecht gebaut wird.

Leider werden hier zwei unterschiedliche Bahnhofskonzepte in einem Thread behandelt.

Gruß Thomas
Hallo,

ich kann gerade nicht die Diskussion um Haupt- oder Nebenbahn nachvollziehen. Das hat doch eigentlich keinen Auswirkung auf den Gleisplan, ist ja nur eine Frage des Regelwerkes.
Eventuell kann das bei den Signalen ein Unterschied machen (muss aber nicht), aber für den Gleisplan ist es eigentlich egal, ob die eine Strecke eine Haupt- oder Nebenbahn ist.

Viele Grüße

Dirk
Hallo Günter,

geht auch mit DKW, hab ich auf meiner Anlage so gemacht. Aber DKW sind im Modell nicht so wirklich betriebssicher, kommt aufs Gleissystem an. Meine Code 55 von Peco sind OK, ich hatte aber auch schon anderes, war nicht gut.
Inwieweit eine DKW beim Vorbild mit welcher Geschwindigkeit befahren werden darf weiß ich nicht. Bei meinen geht's mit Vmax im gerade Gleis drüber.

Grüße Torsten




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Hallo,
nochmals Danke für die Erläuterungen.
Ich dachte nur, dass die Verwendung von DKW´s Platz sparen würde.
Nun ja, bei DKW´s von FLM ist das schon so ´ne Sache

LG
Günter
Hallo Günter,

natürlich sparen DKW´s Platz.
Es gibt sie ja auch noch heute im Original im Betreib, wenn der Platz halt nicht für zwei Weichen reicht.
Es soll auch n-Gleissysteme geben, wo die DKW´s funktionieren...

@Dirk
Ich sehe nicht das Problem von Haupt- und Nebenstrecke. Ich finde nur schade, dass man eingleisige und zweigleisige Bahnhofskonzepte miteinander in einem Thread "vergleicht".

Gruß Thomas
Hallo Leute,
das mit der eingleisigen Hauptbahn hatte ich überlesen, ich habe mich am Bild orientiert.
Tut mir leid.

Rainer
Hallo Reiner,

es seihe Dir verziehen...

Gruß Thomas
Hallo,
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Günter

Nun ja, bei DKW´s von FLM ist das schon so ´ne Sache


OK, optisch sind sie nicht so toll.
Aber viele Probleme damit werden durch unsachgemäßen Einbau verursacht.

Bei Fleischmann haben die konfektionierten Gleise im Gegensatz zu Weichen und den DKW eine geringere Dicke. Das liegt an dem unter den Weichen und der DKW befindliche Blech zur Abdeckung der Mechanik.
Werden nun, wie von Hersteller vorgesehen, die angesteckten Gleise zur Fixierung an den vorgesehen Stellen fest geschraubt oder genagelt/geklebt wölbt sich die Weiche oder DKW mittig minimal hoch oder es gibt einen "Höhenknick" in der Gleisführung unmittelbar davor.
Beides führt dann zu den Problemen mit den Teilen. Auf die Dauer gibt es dann mechanische Probleme beim Stellen der Weichen / DKW und/oder Kontaktschwierigkeiten bei der Stromaufnahme der Loks.
Gleicht man den Unterschied in der Höhe beim Gleisbau von vorne herein aus, hat man schon viel gewonnen.
So funktionieren meine DKWs ohne gravierende Zwischenfälle. Von turnusmäßigen Reinigungarbeiten mal abgesehen. Und die Ältesten haben schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel

Viele Grüße ÷ Udo


Hallo Udo,

was du beschreibst ist nicht nur ein Problem der DKW, die normalen Weichen sind genauso gestrickt.
1. hätte man das bei der Konstruktion vermeiden können.
2. könnte man darauf in der Anleitung hinweisen.

Ich habe GFN nur im Schattenbahnhof. Damals gab es noch kein Ebay um die vom Abbau der alten Anlage übrig gebliebenen Weiche versilbern zu können. Auf Börsen wollte keiner was zahlen. In der Kombination mit GT-Flexgleis, das im Weichenbereich unterfüttert wurde, geht es aber. Für einen schönen Bahnhof, der es nach Thomas seinem Konzept werden könnte, würde ich aber keine GFN-DKW verwenden wollen. Dann doch lieber etwas mehr Platz spendieren und auf Peco zurück greifen oder gar keine DKW

Gruß Torsten
Hallo Udo und Torsten,

habe ich beim Thomas nicht irgendetwas von code40 gelesen?

Bin schon weg...

Gruß Thomas
Hallo HIWI,

da steht: und evtl. auch Code 40. Eben aus dem Grund hab ich ein Bild von meiner Bahnhofseinfahrt mit Code 55 gepostet.
Code 40, sehr interessant aber auch äußerst aufwändig.

Gruß Torsten
Ich möchte gerne die Fragen nach dem Gleismaterial auf später verschieben.
Wenn ich ein Bahnhofskonzept habe, dass ich mit meinen 5m oder 9m Platz unterbringe und auch maßstabsgerechte 49-500-1:12 Weichen benutzen kann, dann ist die Frage ganz anders zu beantworten als wenn ich auf "Spielzeug-Weichen" von z.B. Peco ausweichen müsste.
Der Bahnhof wird dann geg. noch gebogen.

Wenn ich mir verschiedene Vorbilder mit 3 Bahnsteigen (ein Mittelbahnsteig) anschaue, dann ist es oft so, dass die Güteranlagen vor den Bahnsteigen liegen und teilweise sehr lang sind. Auch wenn es nur Überhol und Abstellgleise sind ohne große Güterbehandlung.
Ein solches Konzept geht leider nicht, da bei ca. 2m Bahnsteiglänge nicht noch 4m Gütergleise davor liegen müssten.
Gütergleise neben die Personenbahnsteige zu legen wie so oft gesehen (in Trapezform) sind auch ungüstig, weil diese immer kürzer werden und dann die Vorbildtreue leidet.

Daher wollte ich auf Gütergleise weitestgehend verzichten. Güterzüge fahren nur durch. Bzw. können auf Gleis warten. Lediglich ein Güterschuppen und eine Ladestraße werden bedient. Früher wurde das auch mit BR106 gemacht. Die kurzen Güterzüge wurden damit auch auf der Strecke gezogen.
Nur wie das Gleistechnisch plausibel aussieht, weiss ich nicht.

Wenn das Nebenbahngleis eine sichtbare Streckenführung bekommt reicht mir das. Die Hauptstrecke kann von erster mit zur letzter Weiche/Einfahrtsignal dann gleich unsichtbar werden.

Fabrikanschluss ist nice to have und sollte wenn dann Abstellgleise für Kesselwaagenzüge oder ähnliches haben die neben dem eigentlichen Bahnhof liegen. Vielleicht keilförmig wie in Immelborn.

Vielleicht ein paar Worte zur Motivation:
Ich bekam wieder Lust, nachdem ich sah, wie in H0pur und Nfinescale endlich maßstabsgerechter Modellbau möglich ist. Diese unmaßstäblichen Gleise etc. hatten mir dereinst mit ihrer Spielzeughaftigkeit die Lust verleitet. Ich finde auch Anlagen affig, wo neben einem idyllischen Nebenbahnhof in 50m bis 100m Abstand die ICEs langdonnern.


Hallo Thomas,

da sind wir doch schon wieder in Kühnhausen.
Hat zwar keinen direkten Anschluss zu einem Werk aber die Kieszüge halten auch dort. Auch das keilförmige Konzept wäre noch möglich.
Rangieren kann man dann noch mit dem Übergabezug... immerhin gibt's einen kleinen Schuppen und auch eine Ladestrasse. Mehr braucht man nicht. Trotzdem ist ein Stellwerk realistisch und sicher auch je Bahnhofskopf ein Wasserkran. Lokbehandlungsanlagen braucht es sicher nicht, die sind dann eben am anderen Ende der Nebenbahn.

https://www.google.de/maps/place/K%C3%BChnhause...208ec17435e6d0?hl=de

Gruß Torsten

Moin,
sind da wirklich 49-500 1:12 verbaut? Hieße doch 500 m Radius und im Abzweig 60 km/h zugelassen, oder?
Klingt aber alles sehr gut.
Grüße
Horst
Hallo Thomas,

mal schauen auf wie viel Meter wir da kommen:
2x Durchrutschweg zwischen E-Sig und erster Weiche a 200m =2x1,25m = 2,5m
2x Durchrutschweg zwischen A-Sig und nächster Weiche a 100m =2x0,625 = 1,25m
Längstes Bahnsteiggleis 2,0m (d.h. 300m Bahnsteig)
laut Plan 5 Weichen a 41,6m =5x0,26 = 1,3m

Das heißt, Du brauchst mindestens 7 Meter für Deinen Bahnhof zwischen den Einfahrtssignalen.

Dazu kommt noch der Platz für die Zugspeicher links und rechts, bzw die notwendigen Radien zum Schattenbahnhof.

Da hast Du Dir was vorgenommen.

Gruß Thomas
Nachtrag zu meinem Beitrag #16 über Schutzweichen

Hallo,

hier ein praktisches Beispiel einer Schutzweiche am Beispiel des Bahnhofs Kühlhausen, wie ihn Torsten unter #31 verlinkt hat.

Gruß,

Olaf

Bildquelle: Google Maps

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Hallo Olaf,

genau.
Und warum hat das Gleis am Hausbahnsteig (Gleis 1) keine Schutzweiche? Kann ich mir nur so erklären, dass keine gleichzeitige Fahrstrassenstellung von Norden in Gleis 1 und Zugfahrt auf Gleis 2 zugelassen ist. Ist im Fall Kühnhausen auch nicht nötig (heute)
Züge auf der Hauptstrecke kreuzen auf Gleis 2 und 3, Züge die von der Nebenstrecke nach Süden durchlaufen (das ist in Kühnhausen bei allen Zügen der der Nebestrecke so) kreuzen auf Gleis 1 und 3.
Ist die Kreuzung an der nördlichen Ausfahrt eine DKW? Sieht für mich nicht so aus.

Also mir gefällt der Bahnhof, je länger ich drüber nachdenke.

Gruß Torsten
Noch eine Frage:

Bei Kühnhausen sieht man es. Aber auch bei Straußfurt:

https://www.google.de/maps/place/Strau%C3%9Ffur...8ec174358e90!6m1!1e1

Die Einfahrsweichen sind oft weit vor dem eigentlichen Bahnhof und die Strecke wird quasi weit (mehrere 100m) vor dem Bahnhof zweigleisig. Warum macht man das?
Es gibt viele Beispiel dafür, aber die fallen mir gerade nicht ein.
Also gerade nicht trapezförmig.
Hallo Torsten,

Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name:

Und warum hat das Gleis am Hausbahnsteig (Gleis 1) keine Schutzweiche? (...)
Ist die Kreuzung an der nördlichen Ausfahrt eine DKW? Sieht für mich nicht so aus.


Zwei Gründe wären möglich:
1.) Gleichzeitige Einfahrten von Nordwest und Norden nach Gleis1 und 2 sind nicht zulässig/möglich
2.) Die Signalisierung erfolgt so, dass der Schutzraum hinter dem Signal ausreicht.
Ich tendiere zu 1.)

Ich bin auch der Meinung das es "nur" eine Kreuzung ist.

Gruß,

Olaf
Hallo,
ich bin´s noch einmal mit einer weiteren Frage:

Gibt es eigentlich Dreiwegeweichen in der realen Bahn?

LG
Günter
Hallo Günter,
früher sicher, natürlich asymmetrisch.
Heutzutage, ja, mh, schwierig, mir fällt gerade kein Bsp. ein.
Grüße
Horst
#38

Hallo Günter,

man spricht beim Original nicht von Dreiwegweiche sondern dort heißt es Doppelweiche. In Nebengleisen gibt es sie ganz sicher. In Hauptgleisen am ehesten in etwas abgewandelter Form. In Ausnahmen werden Weichen wegen beengter Platzverhältnisse sehr weit ineinander geschoben. Das kommt einer Doppelweiche sehr nah.
Eine symetrische Doppelweiche fällt mir spontan ein. sie liegt bei der RhB auf dem Bahnhofsvorplatz von Chur.

Gruß,

Olaf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

RhB auf dem Bahnhofsvorplatz von Chur


Zählt also auch Meterspur?
Hallo,
ich habe einmal WinTrack angeworfen und einen Plan für den Bahnhof entworfen.
Geht das so aus Eurer Sicht?

LG
Günter


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Hallo Günter,

bitte sie mir nicht böse, dass ich das so direkt anspreche, aber ich verstehe gerade nicht, was Du mit dem Plan beabsichtigen willst. Es ist doch eine Abwandlung von Rainers "rfg" Plan, der steht doch nach meiner Erkenntnis hier nicht zur Diskussion. Schließlich ist er soweit fertig und sollte hier nur als Vergleich dienen.
Und warum stellst Du jetzt eine Frage dazu, es ist doch der von Rainer, oder willst Du ihn nachbauen? Eigentlich geht es hier doch um dem Bahnhof von Thomas.
Irgendwie finde ich etwas kompliziert hier durchzublicken, wenn aus dem nichts Fragen zu einem anderen Plan auftauchen, obwohl es doch um einen anderen geht. Wenn Du selber etwas planen willst, solltest Du vielleicht einen eigenen Faden aufmachen, oder aber Dich an den von Rainer(den er hier vor einer Zeit erstellt hat) anhängen. Nur so passen irgendwie Deine Fragen nicht so ganz zur Aufgabenstellung und lenken von Thomas' Bahnhof ab, der hier eigentlich Thema ist

Nichts für ungut

Dirk
Hallo,
sorry, es war lediglich in Bezug auf die Einbindung der DKW´s gedacht, da ich nicht den Platz wie Thomas habe.
Den Faden von Rainer hatte/habe ich nicht im Blick gehabt.
Nochmals Tschuldigung, wenn´s hier falsch platziert ist!
LG
Günter
Hallo!

Nun möchte ich meinen Senf auch noch dazu geben.
Kurzer Exkurs zu Dreiwegweichen: Im Bahnhof Rennsteig gibt es noch eine asymmetrische Dreiweg- oder Doppelweiche. Sie ist die letzte Weiche vor dem Prellbock (Spitzkehre). Gleich nebenan gab es in Frauenwald bis zum Abbau der Strecke Ende der 1960-ziger Jahre auch eine asymmetrische Dreiweg- oder Doppelweiche (Einfahrtsweiche). Kann sein, dass die Weiche unter der Straße bzw. den darüber gebauten Garagen noch zu finden ist. In diversen Büchern wird erwähnt, dass man im Bahnhof Frauenwald sich nicht die Mühe machte die Gleise abzubauen, sondern sie lediglich nur zugeschüttet hat, um schnell Abstellmöglichkeiten für Busse zu schaffen.
Bahnhof von Thomas T: Erinnert mich etwas an mein "Bauvorhaben" - Bahnhof Plaue in Thüringen an der Strecke nach Meiningen. Nur ein Paar Gleise und Weichen weniger. Ich würde noch ein Gleis 4 als Umfahrungsgleis zum Umsetzen diverser Loks (hauptsächlich Nebenbahn) einbauen. Ebenso ein Abstellstellgleis (Gleis 5?) zum Abstellen von Personenwagen. Eine Weichenverbindung am rechten Bahnhofskopf zwischen Gleis 3 und 2 wäre auch nicht schlecht. Damit gebe es die Möglichkeit, dass auch die Hauptbahn Gleis 3 als zusätzliches Kreuzungsgleis mit nutzen kann.
Vielleicht gab es ja die Vorschläge so schon von einen "Vorschreiber", dann Sorry.

Herzliche Grüße, Wieland.
Hallo zusammen,

laut neuestem N-Bahn Magazin gibt es im Museumsbahnhof Kandern, vor der Wagenremise eine Dreiweg- bzw. Doppelweiche.

Hallo Wieland,
Es ist interessant, was man aus einem puristischen Bahnhof alles machen kann...

Gruß Thomas
Hallo,

nochmal (aber dann ist Schluß, versprochen!) ein paar Worte zu Doppelweichen.
Von einer Doppelweiche spricht man, wenn die Zungenvorrichtungen der zweiten Weiche noch vor dem Herzstück der ersten Weiche verbaut sind.
Außer der symetrischen Doppelweichen, gibt es noch die Asymetrischen. Hier kann man dann noch unterscheiden, ob beide Abzweige nach einer Richtung vom Stammgleis abzweigen oder einer nach rechts und der andere nach links (was häufiger vorkommt).
Die Neigungen bei den deutschen Regelspurdoppelweichen sind 1:9 und 1:7,5
Bsp: DW 190 1:9r-1:9l , DW 190 1:9l-1:7,5r , DW 190 1:7,5l-1:75r usw.
Bei einer Neigung von 1:9 endet der Abzweigradius vor dem Herzstück, d.h. das abzweigende Gleis läuft im Herzstückbereich bereits wieder geradeaus. Bei einer Neigung von 1:7,5 (oder 1:6,6 bzw. 1:6,3 bei Einfachweichen) führt der Bogen des abzweigendes Gleises durch das Herzstück und endet erst dahinter. Bei sehr beengten Platzverhältnissen wird diese Bauform gewählt.

Hier ein paar Bilder aus dem Netz:

Zweiseitige Doppelweiche:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Plektita_trakforko_14.jpeg
http://www.tf-ausbildung.de/BahnInfo/Grafiken/doppelweiche.png

Einseitige Doppelweiche:
http://files.homepagemodules.de/b260145/f54859t309981p3439987n1.jpg

Sorry, fürs OT.

Gruß,

Olaf

@39

Bis vor einigen Jahren glaubte auch ich, es gäbe keine symm. DreiWegWeichen beim Vobild...

Das ist leider falsch.
Sehr wohl gibt es diese und das nicht nur in Frankreich, wo ich dier ersten gesehen hatte

WE

Bsp:
http://www.laenderbahn-forum.de/galerie/dw-lenz...rzstueck-427x640.jpg

Bahnhof Plaue ist aber - zumindest jetzt - noch minimalistischer.

https://www.google.de/maps/search/Plaue++gleisp...5,166m/data=!3m1!1e3
Hallo,

auch ist Plaue in Richtung Erfurt zweigleisig.

Gruß Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bis vor einigen Jahren glaubte auch ich, es gäbe keine symm. DreiWegWeichen beim Vobild...



Hallo WE,
dachte bisher, die gibt es nur von Roco

Habe aber in einem deutschen Bahnhof noch nie eine gesehen. Wenn es welche gibt, dann muss das eine totale Seltenheit und irgendwelchen besonderen Bedingungen vor Ort geschuldet sein.

Bin echt überrascht, weil auch in der Literatur immer davon gesprochen wurde, dass es derartige Weichen beim Vorbild nicht gibt.

Viele Grüße,
Mathias
Hi.

Ich hab da ein Heft zu Hause, da ist klar auch eine abgebildet:
Mal sehen ob ich s heute schnell finde...

(Was die Lit. angeht: Da schrieb auch mal ein bekannter Verleger, dass Jenbach der einzige Bhf in Europa mit drei Spurweiten sei...... Ach ja?: Latour De Carol ?!.....)

WE
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Westerland

Bin echt überrascht, weil auch in der Literatur immer davon gesprochen wurde, dass es derartige Weichen beim Vorbild nicht gibt.



Ich habe mal meinen Vater gefragt - noch fahrender Lokführer - und er hat auch noch nie eine gesehen.

Wie übrigens auch einen Hosenträger (bei der Bahn) ...

(Aber er komt natürlich auch nicht überall herum...)
Guten Tag,

"Hosenträger bei der Bahn" also DB oder wovon schreibt Ihr?

Ich sehe zu das Bild zus. zu finden.
Oben genannter Link zeigt ja auch eine 3WW

WE

PS: Wenn ich mich recht entsinne hat das Caff in Frankreich mit 3WW Veynes geheissen.
Sind alte Dias.....

PS2: Beim Hosentr. würde ich sagen Gera hatte einen.....

http://forum.e-train.fr/album_mod/upload/649bf00c479502c751fcd6d95c925ec1.jpg

http://a142.idata.over-blog.com/500x160/1/90/69...lle-triple-Midi.jpeg

Hallo Michael,

sogar Dein Heimatbahnhof hat Hosenträger und DWW, suche mal im Google...

Hier noch Links, die mir von Forumskollegen für den Nachweis eines aktuellen Hosenträgers gegeben wurden.

https://www.google.de/maps/place/Neustadt+in+Sa...b:0x7072d2c883593dd2

https://maps.google.de/maps?q=49.594636,11.0020...38,0.001934&z=19

Gruß Thomas

Hi

Noch ein HT gesichtet:

TRIER

!!!

WE
PS: Vielleicht mal den Aktionsradius erweitern

Hallo Thomas,

um zu Deinem Thema zurück zu kommen.

Deinem Planentwurf vorausgesetzt; mit Doppelweichen (gibt es auch Finescale (WeichenWalter)) könntest Du die Weichenstraßen etwas kürzen.

Da es Dir weniger um Rangiertätigkeiten geht, würde ich auch nicht viel mehr Gleise einplanen.

Die Frage ist nur, ob es Dir dann nicht zu schnell langweilig wird.
Das kannst aber nur Du entscheiden.

Gruß Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da es Dir weniger um Rangiertätigkeiten geht, würde ich auch nicht viel mehr Gleise einplanen.

Die Frage ist nur, ob es Dir dann nicht zu schnell langweilig wird.
Das kannst aber nur Du entscheiden.



Hallo Thomas,
so sehe ich das auch. Mit den heutigen, polarisierten Weichen und zeitgemnäßen Rangierloks macht Rangieren auch in Spur N endlich richtig Spaß.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Lieber wenig, aber maßstabsgerecht sollte das Ziel sein.



Wenn das bei dir oberste Priorität hat, dann ist weniger grundsätzlich mehr. Das könnte dann aber eben den Spielspaß etwas vermindern, weil man aufgrund der wenigen Gleise entsprechend wenig Fahr- und Rangiermöglichkeiten hat.

Letztlich musst Du das natürlich für Dich abwägen.

Viele Erfolg bei der hoffentlich richtigen Entscheidung.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo.

Um diese Entscheidung beneide ich niemanden:
Ich selbst hatte dereinst mit einem bescheidenen Gleisplan begonnen -
dieser wurde zwischenzeitlich mit (zu) viel Phantasie aufgebläht und gottlob wieder etwas eingedampft.
Herausgekommen ist ein sicher gutes Arrangement mit natürlichem Gleisverlauf -
Nur aus heutiger Sicht  wäre ich froh ich hätte mich mehr zurückgehalten und wäre bescheidener gewesen.
Der Folgeaufwand mit allem Drum+Dran (Kapel, Antriebe Stellwerk Schotter) ist enorm.
Wenig ist manchmal mehr....

WE

Hier noch mal was zum Thema DWW beim Vorbild und nicht nur das. Das "Weichenparadies" gehört zum Rangier- und Abstellbahnhof München an der Donnersberger Brücke

https://www.google.de/maps/@48.1429081,11.5335272,86m/data=!3m1!1e3?hl=de

Im Ausschnitt sieht man eine DWW, aber einfach mal umschauen auf dem Bahnhofsvorfeld, Hosenträger, Y-Weichen alles dabei. Sogar ein Hosenträger der auf einer Seite gleich in 2 Kreuzungsweichen mündet

Gruß René
Hallo WE,
es gibt so viele Modellbahnanlagen auf denen viel zu viele Gleise liegen. Man will manchmal einfach zu viel Eisenbahn auf zu wenig Fläche unterbekommen. Da war ich in der Vergangenheit leider auch nicht frei von.

Wo ich aber definitiv nicht sparen würde, wäre an der Größe des Schattenbahnhofs. Der sorgt für abwechslungsreichen Bahnbetrieb und wird über die Jahre durch den Neukauf von Loks und Wagen schneller voll als man denkt.

Ich habe seit 2003 meine Schattenbahnhofskapazität schon zweimal erweitert; mehr geht ohne großen Aufwand nicht mehr.

Ich würde also sagen: im sichtbaren Bereich ist weniger mehr und im Schattenbahnhof ist es anders herum.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo zusammen,

habe eben noch was entdeckt:
Das Buch G. Fromm, Das große Anlagenbuch für die Modelleisenbahn, Berlin (VEB Transpress) 1988.
Dort ist unter seinen bearbeiteten Bahnhöfen- ausgelegt für die Modellbahn ein Bahnhof namens "Kühnleben" auf S. 194 beschrieben, haargenau mit den hier diskutierten Bf. Kühnhausen. Der Gleisplan ist für das damals erhältliche Pilz- Gleissystem (HO) entworfen.
Der Bahnhof hat 5 Gleise,
Gl. 3 durchgehendes hauptgleis
Gl. 4 Überholgleis für Güterzüge
Gl. 2 Überholgleis für Personenzüge
Gl. 1 durchgehendes Hauptgleis der Nebenstrecke
Gl. 5 Ortgüterverkehr
zzgl. Werkanschlussgleis.
Vielleicht hat jemand das Buch noch.
Beste Grüße
Klaus
Jetzt bin ich auch mal Offtopic:

Hier ein Hosenträger mit 3 DKWs. In Sondershausen.

https://www.google.de/maps/search/sondershausen.../data=!3m1!1e3?hl=de

Westerland: "es gibt so viele Modellbahnanlagen auf denen viel zu viele Gleise liegen."

Nicht nur das. Sondern auch viel zu viel Stadt udn Landschaft. In H0 sieht man einen Bahnhof, eine halbe Stadt und ein Fussballfeld auf der Fläche wo in der Realität gerade so das Fussballfeld Platz hätte. Und ein Hügelchen von umgerechnet 20 m Höhe wird als Hochgebirge ausgegeben ...
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Nicht nur das. Sondern auch viel zu viel Stadt udn Landschaft. In H0 sieht man einen Bahnhof, eine halbe Stadt und ein Fussballfeld auf der Fläche wo in der Realität gerade so das Fussballfeld Platz hätte. Und ein Hügelchen von umgerechnet 20 m Höhe wird als Hochgebirge ausgegeben ...



Hallo Thomas,
in H0 ist das ja zugegebenermaßen oft ein Platzproblem. Trotzdem sollte man dan sein Anlagenthema ein wenig den Platzverhältnissen anpassen. Und man muss in der Tat nicht jede freie Fläche mit Gebäuden zustellen.

Ich war leider auch nicht ganz frei von dem Wunsch zu viel auf meiner Anlage unterbringen zu wollen. Das ist wohl das Schicksal vieler Modellbahner...

Gerade in Spur N hat man ja gute Möglichkeiten auch ein etwas größeres Anlagenthema umzusetzen; in H0 ist eine zweigleisige Hauptstrecke und ein mittelgroßer Bahnhof, bei "normalen" Platzverhältnissen ja schon fast unmöglich.

Viele Grüße,
Mathias
Dann will ich auch mal was zum Hosenträger beitragen :-D

Die Kombination von 4 Weichen un einer Kreuzung dazwischen gibt es tatsächlich auch in Deutschland relativ häufig, wie die Beispiele hier zeigen. Was aber extrem selten ist (wenn es es überhaupt gibt) ist, auf zweigleisgen Strecken die Überleitung zwischen den beiden Streckengleisen am Bahnhofsanfang/Ende mit einer solchen Konstruktion zu verbinden. Genau das ist aber der Zweck den mir aus unerklärlichen Gründen so beliebten Peco-Hosenträgers (und Kato hat auch so ein Ding).
Keine der hier gezeigten Verbindungen ist wie hier eine Verbindung von Parallelgleisen mit einfachen Weichen, es sind entweder die Endweichen abgewinkelt, womit der Gleisabstand auf einer Seite aufgeweitet wird, oder aber in mindestens in einer Ecke ist eine Kreuzung. Wie gesagt, solche abgewandelten Hosenträger sieht man häufig, die Reinform alla Peco selten und - so wie viele es verwenden - in der Einfahrt ein "einfachen" zweigleisgen Strecke nie (Für etwas anderes ist der Peco-Hosenträgers aber aufgrund seines für einen Bahnhofs zu engen Gleisabstandes nicht geeignet)

Viele Grüße

Dirk
[ Mehr OT ]

Moin,
>Hust<
- wer sagt denn, dass Pecos HT für Kontinental Moba entworfen worden ist / war ? ;
- ( hier nicht, aber ) in Epoche 1 .. 2 dennoch "vortheilhaft" verwendbar (EK Sachsenreport ... ).

Blöde Überlegungen einem Käse,
StaNi

@ Dirk
Der Peco-Hosenträger müsste etwa 25 mm PGA haben und demnach für Bhfe ungeeignet?
Gerade Hosenträger gibt es auch noch in Zittau (in Google unsichtbr) und früher in Bautzen, um einen Bahnsteig zu halbieren und auf das Nebngleis umzusetzen.
Grüße
Horst
Hallo Thomas!

Heute hat der Bahnhof Plaue / Th nicht mehr all zu viele Gleise. Da ist er aber nicht der einzige Bahnhof den es so ergangen ist. Mein Nachbau passiert auf Gleisplänen aus den 1960-ziger Jahren. Da war die Strecke zwischen Neudietendorf bis kurz vor dem Bahnhof Gehlberg eingleisig. Übrigens auch der Bahnhof Plaue / Th hatte einen Hosenträger zur Anbindung der Ladestraße nebst Rampe und Güterschuppen. Diese Art der Gleisverbindung wurde aber in Plaue / Th schon Ende der 1960-ziger Jahre ausgebaut bzw. vereinfacht.
Ich weis nicht, ob man das auch Hosenträger nennt, aber im Bahnhof Oberhof bei der Ausfahrt / Einfahrt in den Brandleitetunnel gibt es auch eine solche Gleisverbindung, wobei die Mitte aus einer DKW besteht.

Herzliche Grüße, Wieland.

Dirk,

es gibt fast alles, siehe hier: https://www.google.de/maps/place/Riesa/@51.311...d:0x5ecbfd21639462a7

Gruß Jens
Hallo, wo gerade jeder am raussuchen von Hosenträgern und DKW sind. Die Südliche Ausfahrt ist von Halle ist ein Weichenparadies. https://www.google.de/maps/place/51%C2%B028'21...b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0

Ein Hosenträger an dem sich ein Hosenträger anschließt. 4 Doppelkreuzweichen hintereinander.

Zwischen Magdeburg Hbf und Magdeburg Buckau sinds sogar 5 hintereinander: https://www.google.de/maps/place/52%C2%B006'44...b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0

Also sind DKW gar nicht so selten wie hier immer behauptet wird. Selbst in unserer Zeit.

Grüße
Hallo Thomas,

es ist schade, dass über Deinen Gleisplan an wenigsten diskutiert wird.
Ich glaube, der hat Potential, aber solange Du nicht einmal ungefähre Größenangaben Deines Hobbyraumes machst, wird das wohl auch so bleiben.

Über wie viel Platz reden wir? Es geht nicht um Zentimeter...

Gruß Thomas
Hallo Thomas (HIWI),

ich danke dir, dass du das Thema wieder auf den Ursprung zurückführst. Den finde ich nämich interessanter.  ;o)


Grüssle
Jürgen
Hallo Jürgen,

leider meldet sich Thomas nicht.
Es wäre halt schön, wenn man wenigstens wüsste ob eine vorbildgetreuer Planung überhaupt möglich ist.

Gruß Thomas
Hallo,

doch der meldet sich.

Oben schrieb ich was von 5m (breite) und geg. 9m (aber nicht tief dann).
Muss ich aber erstmal sehen. Ich halte diese Planung (Gleisplan auf Platz quetschen) in derzeiten Stadium für zu früh. Sicher wird der Bahnhof gekrümmt sein. Mir geht es erst mal um das Prüfen der Möglichkeiten und um den Lerneffekt dabei. Wie oben geschrieben kann sich das noch ein Jahr hinziehen, bis ich tatsächlich Zeit finde und auch die Räum hergerichtet habe.

Zum Thema. Ich habe mal einen neuen Plan gemacht und mal schnell skizziert.
Es gibt jetzt vier Gleise. Um den Güterschuppen zu erreichen, muss man nicht mehr auf die Strecke rangieren. Von der Hauptbahn können alle vier Gleise erreicht werden. Die Lok für die Nebenbahn kann auf Gleis 4 umsetzen und belegt keine Hauptgleisbahnsteig. Frage: an die rechte Seite eine Schutzweiche? An Gleis 2 oder an Gleis 3?
Nachteil ist, die Nebenbahn kann nur auf Bahnsteig 3 halten. Aber das sollte nicht so kritisch sein.
Die Wagons von Güterschuppen und Ladestrasse können auf Gleis 4 an einen kurzen Güterzug gekoppelt werden.
Fabrikanschluss habe erstmal weggelassen. Ich weiss nicht, wie ich ihn anschliessen könnte.

Auf der rechten Seite zweigt die Hauptbahn schon vorher Gleis 2 ab. Ich habe das so von Straußfurt (geg mal googlen) übernommen. Ich vermute, um eine 500er oder 300er Einfahrsweiche zu haben und nicht über die Kreuzungsweichen abzweigend fahren zu müssen. Daher kann die im Bild untere auch einen EKW sein.

Sind die Überlegungen so korrekt?
Was haltet ich davon?

Ach ja, noch eine Frage. Wenn der Bahnhof gekrümmt ist. Mit Bogen nach unten. Dann könnten die linken Weichen Innenbogenweichen sein. Damit wäre aber das durchgehende Gleis 1 im abzweigenden Gleis der Einfahrtsweiche. Wie damit umgehen?
Hallo Thomas,
zeigst Du uns einmal Deine Skizze?
LG
Günter
Ups. Warum ging das nicht? Ich glaube nach der vergessenen Rechtebestätigung, war der Anhang beim erneuten Abschicken verschwunden.

Neuer Versuch.

Was mir noch so einfällt, man könnte Gleis 4 nicht an Gleis 3 sondern direkt an Gleis 2 anbinden. Damit wäre dann Gleis 4 um die Schräge länger. Gleis 3 wäre um eine Weichenlänge kürzer. Weil zwei abbiegende Weichen in Gleis 2 hintereinander lägen.

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Hm,

Hallo ThomasT,

wenn es eh nicht eilt ...
Bitte "klickere" Dich mal die DR Liste ( Originalpläne Reichsbahndirektion Halle ) durch.
Ich bin da Geografisch etwas überfordert. Andererseits bitte schau Dir auch ( auch wenn Du meinst, "der da" sei schon zu groß ) "größere" Bahnhöfe an.
Du, und nicht nur Du, wirst staunen. http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenplan/db/db_rbd/halle/start.html .

LG aus NL,
StaNi
Guten Abend!

Der 2. Bahnhofsentwurf gefällt mir ganz gut.  Ich würde zur Absicherung der Hauptbahn an die linke Seite eine Schutzweiche zwischen Gleis 2 und 3 einbauen und das entsprechende (Schutz)Gleis als Ausziehgleis nutzen, um schnell einen Personenzug oder Triebwagen ohne großes rangieren abzustellen, damit er den Gegenzug Platz machen kann. Rechts wäre das nicht nötig, da die Einfahrtsweiche der Nebenbahn diese Funktion erfüllt. Sie müsste dann in Grundstellung aber immer auf Abzweig stehen. Die Absicherung der Hauptstrecke durch entsprechende Weichen von der Nebenbahn war beim Vorbild weitverbreitet, wenn nicht sogar entsprechend vorgeschrieben. Da kenne ich mich aber nicht so aus.
Wenn Du links eine Bogenweiche einbaust und nach Gleis 1 über das abzweigende Gleis ein- und ausfährst müsste dies an den Signalen mit  Hf / Hp 2 entsprechend signalisiert werden. Die Ausfahrt / Einfahrt rechts kann ja als gerades Gleis bleiben und wird dann Hf / Hp 1 angezeigt. Mir fällt zwar spontan so schnell kein Beispiel ein, aber auch das wird es beim Vorbild sicherlich gegeben haben.
Den Werksanschluss könntest Du doch eigentlich wie im 1. Gleisplan eingezeichnet belassen, oder wenn Platz ist dafür ein 3. Abstellgleis nutzen? Interessant wäre sicher auch der Einbau einer Wagendrehscheibe von der im entsprechenden Winkel dann das Anschlussgleis abzweigt. War beim Vorbild nicht unüblich. Gab es meines Wissens z.B. bei der Erfurter Industriebahn und der Görlitzer Kreisbahn.
Sorry schon wieder viel Text.

Herzliche Grüße, Wieland.
Dass mit der Schutzweiche leuchtet ein.
Aber wird so ein Auszugsgleis wirklich benutzt, um mal Platz zu machen?
Ein Zug der mal so zwischendurch aufs Abstellgleis fährt. Bei so einem kleinen Bahnhof. Hab ich noch nie gesehen. Die Experten mögen sprechen

Wenn ich übrigends den Plan mal so auf Kästchenpapier skizziere (1 Kästchen = 10m im Vorbild) dann komme ich auf mehr als 6 m von Einfahrsweiche zu Einfahrtsweiche.


Hallo Thomas!

Letztlich bleibt es Dir überlassen, wie Du Deinen Bahnhof gestaltest.
Da Du Gleis 3 auch als Überholungsgleis für die Hauptbahn mit nutzen willst, was ich sehr sinnvoll halte, macht denke ich, ein Ausziehgleis (Muss ja nicht lang sein.) schon Sinn. So kann der Triebwagen der Nebenbahn ohne großes rangieren mal schnell oder auch länger abgestellt werden. Wenn der Güterzug der Hauptbahn dann Gleis 3 geräumt hat, kann der Triebwagen ja wieder an den Bahnsteig rollen. Ich stell mir Das auf einer Modellbahn auch ganz abwechslungsreich dar. In Plaue / Th wurde wahrscheinlich zu DR-Zeiten der alte Gleisanschluss zur Ziegelei entsprechend mit genutzt.
6 m erscheinen mir recht lang. Wie lang sollen Deine Züge sein?

Herzliche Grüße, Wieland.
Ich war großzügig. Ich hab 200 m (Bahnsteig)länge Gleis 2 und 3 gerechnet. Beim Vorbild waren - laut den verlinkten "Sporenplanen" auch mal 500m Gleislänge. Dann sind die Weichenvorfelder schon 200 m oder mehr lang. Mit 1:9 oder 1:12 Weichen. Der erste Abzweig in der Hauptbahn rechts wären schon 60m Vorbild = 40cm in N. In H0 wären es 70 cm.  
Wenn ich die linke Seite als Bogen gestalte, dann ist der Radius 300m oder mehr, d.h. in N 1,80m oder mehr.


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