Anzeige:
THEMA: Hilfszug
THEMA: Hilfszug
Hallo,
ich möchte mir einen möglichst originalgetreuen Hilfszug rund um meinen 90t Dampfkran von GFN aufbauen. Wer hat Tips mit welchem Gefolge so ein Zug in den 70 + 80 èrn unterwegs war. Einige Wagen sind ja schon bei GFN im Katalog z.B. der Werkstattwagen oder die Wohnwagen. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein...
Danke für Info`s
Gruß aus S-H
Dirk W. [Gast] - 07.03.03 08:51
Hallo,
die Kräne werden für Bergungsarbeiten gesondert angefordert und fahren entsprechend getrennt vom Hilfszug zur Unglücksstelle. Wenn der Kran für größere Bauarbeiten benötigt wird, gehören noch Wohn- und Werkstattwagen in den Zug sowie ein Tender für die Versorgung des Krans. Ich habe einen misglückten Tenderbausatz mit Bremserbühne und Pufferbohle auf der Lokseite ausgerüstet. Allerdings kenne ich kein Foto auf dem die Beschriftung eines solchen Tenders erkennbar ist.
Gruß
Dirk W.
die Kräne werden für Bergungsarbeiten gesondert angefordert und fahren entsprechend getrennt vom Hilfszug zur Unglücksstelle. Wenn der Kran für größere Bauarbeiten benötigt wird, gehören noch Wohn- und Werkstattwagen in den Zug sowie ein Tender für die Versorgung des Krans. Ich habe einen misglückten Tenderbausatz mit Bremserbühne und Pufferbohle auf der Lokseite ausgerüstet. Allerdings kenne ich kein Foto auf dem die Beschriftung eines solchen Tenders erkennbar ist.
Gruß
Dirk W.
Edward [Gast] - 07.03.03 09:10
Bei Hilfszügen macht sich noch der Hilfszuggerätewagen sehr gut. Gabs in EpIV mal von Roco und ist gut gebraucht zu bekommen.
Beim Baueinsatz kommen noch Wagen mit Material dazu: Schotter im Selbstentlader, Sand, ein Betonmischer auf einem Flachwagen.
Edward
Beim Baueinsatz kommen noch Wagen mit Material dazu: Schotter im Selbstentlader, Sand, ein Betonmischer auf einem Flachwagen.
Edward
Christian S. [Gast] - 07.03.03 09:23
Hallo,
ein passender Gerätewagen kommt doch von GFN
Nr.8591K raus.
Gruß
Christian S.
ein passender Gerätewagen kommt doch von GFN
Nr.8591K raus.
Gruß
Christian S.
JeNie [Gast] - 07.03.03 13:38
Erst einmal vielen Dank dafür - aber noch `ne Frage...
In welcher Weise hat man die Gegengewichte an den Kran montiert ? Diese Zusatzgewichte waren ja auf einem extra Wagen verladen aber der Kran konnte sich diese Gewichte ja nicht selbst hinten "anhängen" ? War immer noch ein zweiter Kran im Spiel ??
Gruß aus S-H
Dirk W. [Gast] - 07.03.03 14:34
@JeNie
Der Gegengewichtswagen wird direkt hinter den Kranwagen rangiert und dann die Gegengewichte, die auf Gestellen mit Rollen stehen, auf dem Wagen an den Kran herangeschoben und an ihm befestigt. Die "Schienen" auf dem Transportwagen werden dazu durch umklappbare Stücken bis direkt an den Kran verlängert.
Gruß
Dirk W.
Der Gegengewichtswagen wird direkt hinter den Kranwagen rangiert und dann die Gegengewichte, die auf Gestellen mit Rollen stehen, auf dem Wagen an den Kran herangeschoben und an ihm befestigt. Die "Schienen" auf dem Transportwagen werden dazu durch umklappbare Stücken bis direkt an den Kran verlängert.
Gruß
Dirk W.
JeNie [Gast] - 08.03.03 19:51
Hallo Dirk, danke für deine Hilfe.
Hätte nie gedacht das das so gehandhabt wurde.
Gruß aus S-H
JENS
Cox [Gast] - 08.03.03 20:04
Hallo JeNie,
ich glaub, da kann ich Dir helfen. Ich habe früher bei Gottwald Eisenbahnkrane konstruiert, und später projektiert und verkauft.
Gleisbaukrane fahren lediglich mit Auslegerschutzwagen und laufen meistens am Zugschluss von Regelgüterzügen. Die Baustellen sind vorher bekannt und die erforderliche Logistik vor Ort.
Eisenbahn-Unfallkrane müssen kurzfristig vor Ort sein. Die Logistik müssen sie mitbringen, sie haben ja keine Ahnung was sie erwartet. Auslegerschutzwagen ist obligatorisch. Darauf sind auch meistens die Abstützplatten des Krans und Material zum Unterbauen um den riesigen Stützdruck auf eine möglichst grosse Fläche zu verteilen. Meist nimmt man Schwellen, die man zweireihig über Kreuz aufeinander legt.
Die sind auf dem Schutzwagen.
Für einen 300t DSB-Kran habe ich den Schutzwagen mit hydrostatischem Fahrantrieb geliefert. Auch ein HMF- Hilfskran war fahrbar darauf befestigt.
Dazu kam ein Energiewagen mit Hielfsdiesel und Generator. Du brauchst ja Licht und Strom für Werkzeuge. Auch ein paar Liter Treibstoff für den Kran sind drauf.
Ein Materialwagen für das Werkzeug.
Ein Mannschaftswagen für die Besatzung. In Dänemark waren das etwa 10 Mann. Die konnten da auch schlafen.
Ich will Dich hier nicht zulabern. Wenn Du näheres wissen willst, sprech mich an.
Gruss
Cox
ich glaub, da kann ich Dir helfen. Ich habe früher bei Gottwald Eisenbahnkrane konstruiert, und später projektiert und verkauft.
Gleisbaukrane fahren lediglich mit Auslegerschutzwagen und laufen meistens am Zugschluss von Regelgüterzügen. Die Baustellen sind vorher bekannt und die erforderliche Logistik vor Ort.
Eisenbahn-Unfallkrane müssen kurzfristig vor Ort sein. Die Logistik müssen sie mitbringen, sie haben ja keine Ahnung was sie erwartet. Auslegerschutzwagen ist obligatorisch. Darauf sind auch meistens die Abstützplatten des Krans und Material zum Unterbauen um den riesigen Stützdruck auf eine möglichst grosse Fläche zu verteilen. Meist nimmt man Schwellen, die man zweireihig über Kreuz aufeinander legt.
Die sind auf dem Schutzwagen.
Für einen 300t DSB-Kran habe ich den Schutzwagen mit hydrostatischem Fahrantrieb geliefert. Auch ein HMF- Hilfskran war fahrbar darauf befestigt.
Dazu kam ein Energiewagen mit Hielfsdiesel und Generator. Du brauchst ja Licht und Strom für Werkzeuge. Auch ein paar Liter Treibstoff für den Kran sind drauf.
Ein Materialwagen für das Werkzeug.
Ein Mannschaftswagen für die Besatzung. In Dänemark waren das etwa 10 Mann. Die konnten da auch schlafen.
Ich will Dich hier nicht zulabern. Wenn Du näheres wissen willst, sprech mich an.
Gruss
Cox
Cox [Gast] - 08.03.03 20:09
Ach so, die Gegengewichte:
Der Däne hatte hinten am Kran einen Galgen. Die Gewichte waren auf dem Auslegerschutzwagen.
1. Kran abstützen
2. Der Kran, noch ohne Gegengewicht, hebt sich die Gewichte vom Schutzwagen, setzt sie sich direkt vor der Kabine auf dem Unterwagen ab.
3. Dann dreht er 180° (deshalb abgestützt) bis er mit dem Galgen am Hinterteil über den Gewichten steht und hebt sie sich mit dem hydraulischen Galgen in die Position am Kran und arretiert sie.
War das nachvollziehbar?
Gruss
Cox
Der Däne hatte hinten am Kran einen Galgen. Die Gewichte waren auf dem Auslegerschutzwagen.
1. Kran abstützen
2. Der Kran, noch ohne Gegengewicht, hebt sich die Gewichte vom Schutzwagen, setzt sie sich direkt vor der Kabine auf dem Unterwagen ab.
3. Dann dreht er 180° (deshalb abgestützt) bis er mit dem Galgen am Hinterteil über den Gewichten steht und hebt sie sich mit dem hydraulischen Galgen in die Position am Kran und arretiert sie.
War das nachvollziehbar?
Gruss
Cox
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
