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THEMA: Drahtzugleitungen - Beton - oder Blechkanäle

THEMA: Drahtzugleitungen - Beton - oder Blechkanäle
Startbeitrag
Dalmi - 20.08.15 16:40
Hallo,

mal eine Frage an die Experten.
Ich möchte bei einem Bahnhof mit Stellwerk (Epoche 2) die Drahtzugleitungen zu den Weichen- und Signalantrieben nachbilden bzw. die Drahtzugführungen. Im Bereich des Bahnhofes müssen die aus Gründen der Sicherheit ja unterirdisch bzw. in Kanälen verlegt werden.
Nur was wurde (zeitmäßig) ab wann eingesetzt? Wurden auch schon in den 30er Jahren Betonkanäle genommen oder doch eher die Blechkanäle?
Und wenn Blechkanäle: Kann man die ruhig überschütten, so das dann nur die Rollenkästen sichtbar sind?
Wer kann mir dazu weiterhelfen?

Beste Grüsse
Dalmi


Betonkanäle hab ich noch nie gesehen dafür.

Carsten
Zitat

Im Bereich des Bahnhofes müssen die aus Gründen der Sicherheit ja unterirdisch bzw. in Kanälen verlegt werden.



Nein, müssen sie nicht. Es sollten nur keine Drähte dort oberirdisch liegen, wo Rangierer oder anderes Personal regelmäßig laufen müssen. Es ist gängige Praxis, daß die Drähte jenseits der äußeren Gleise offen laufen.

Ansonsten werden Betonkanäle für elektrische Leitungen verwendet, nicht aber für Drahtzüge. Da kenne ich nur die Blechabdeckungen mit den quer eingeprägten Sicken.

Gruß
Klaus

Hallo,
Hier ein Zitat aus Mechanische Stellwerke:
Generell gibt es zwei unterschiedliche Arten der unterirdischen Verlegung von Drahtzugleitungen: in Blechkanälen und in Betonkanälen.

Also es gibt (gab) beides. Nur über die Zeit in Epoche 2 wird sich nicht so recht ausgelassen, deswegen ja meine Frage.

Beste Grüsse
Dalmi
also, es sollte immer Kostengünstig sein.
90% der Züge kamen in Rohre und an den Ecken Blechkästen mit den Umlenkrollen.
Wenn die Rohre so viele werden, das Betonkanäle kostengünstiger werden (zB. direkt vorm Stellwerk) dann kamen sicher die Betonkanäle zum Einsatz. Ich habe auch vor Stellwerken "Betongruben" gesehen die 1x2m waren,in dehnen die umlenkrollen waren und von wo es mit Beton UND Stahlrohr weiter ging. Manchmal endeten die Rohre auch schon nach 5m hinter dem Weg zum Stellwerk und von da ging es dann frei weiter.
Bedenkt, das im fall des Stelldrahtrisses dieser auch wieder geflickt oder gar komplett gewechselt werden muß.
Gab es auch irgendwie Regeln wie und wo die Kabeldosen ,Umlenkrollen und Kabelabspannwerke u.a. Aufgesteld werden / wurden.
Bei genaueren Betrachtung vieler Modellbahnanlagen kommt mir manchmal alles so unsystematisch vor.
Wer kennt sich in diese Materie aus oder hat sinnvollen Anweisungen?

Mfg.,
Rae
Hallo,

zur Anordnung der Einheiten kann ich nur empfehlen:

Mechanische Stellwerke 1

https://shop.vgbahn.info/miba/shop/mechanische+stellwerke+1-_190.html

Aber wie geschrieben, konnte ich dort nicht erkennen bzw. finden, wann welche Kanäle zum Einsatz kamen.

@ptlbahn: Dein Erklärung ist nicht schlecht - Danke

Und noch einmal zum Thema: Konnten dann die Blechkanäle teilweise verdeckt sein oder waren die immer sichtbar?

Beste Grüße
Dalmi
Wenn sie Straßen, Wege  oder Gleise kreuzten, dann mußten sie ja verdeckt verlegt werden während es an Stellen mit freier Bahnen nur die Kosten hoch treiben würde.
!Blechkanäle ist wohl auch eher der falsche ausdruck. Ich kenne bei Metall nur Rohre. Lediglich die Kästen mit den Umlenkrollen waren dann aus Blech Geschweist. Allerdings kann es durchaus sein, das alte Blechrohre auch gegen "Asbestzement"-Rohre getauscht wurden.
Wobei ich aber nix ausschließen kann.
Hallo ptl,

Blechkanäle ist sogar der genormte Ausdruck dafür und das sind keine Rohre!

Beste Grüsse
Dalmi


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