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THEMA: Fleischmann - Flexgeleis

THEMA: Fleischmann - Flexgeleis
Startbeitrag
Mathias1965 - 20.08.15 15:29
Hallo zusammen ,
als Wiedereinsteiger überlege ich mit Flexgleis ( FLM Piccolo ) in Teilbereichen zu arbeiten
Da es das bei meinem ersten N Durchlauf noch nicht gab , was muss ich beachten ,  benötige ich an Werkzeug usw. ?

Vielen Dank

Mathas

Hallo Mathias,

Du brauchst: Trennscheibe für hochtourige Minibohrmaschine, Schlüsslefeile, Cuttermesser und Schutzbrille.

Grüße Michael Peters
Abend Mathias,

als nützliches Hilfsmittel wäre auf jeden Fall noch der Flexgleisspanner zu erwähnen. Einfach mal hier im Forum suchen.

Gruß Felix B.
Hallo Mathias,
bevor Du lange suchst, schau mal hier:

http://www.conrad.de/ce/de/product/217734/N-Fle...3er-Set-Baugroesse-N

geht bestimmt schneller.

Gruß
Wolfgang
Hallo Mathias,

ich habe bei meiner großen Anlage mit über 60 Weichen Fleischmann Piccolo Gleismaterial verwendet und viele Flexgleise verbaut.

Heute würde ich dieses Material nicht mehr verwenden. Bögen lassen sich mit Flexgleisen nur in Grenzen darstellen:
- Kleine und mittlere Radien lassen sich nur sehr schwierig darstellen. Das Material ist sehr steif. Ohne die Spanner geht wenig.
- Der Übergang von zwei Flexgleise in einer Kurve ist ohne Knick fast nicht bauen.

Ich würde aus diesen Gründen heute keine Piccolo-Gleise mehr verwenden.

Gruß
Wolfgang
Hallo Mathias,

wenn ich aus meiner Erfahrung, dir einen Rat geben darf wenn du mit Flexgleisen bauen willst:

Besser und biegsamer sind die ex Roco jetzt Fleischmanngleise OHNE Schotterbett.

Bei den Weichen hast du auch mehr Auswahl, und das spätere schottern ist auch kein:e Hexerei.

Wie dir schon hier geraten wurde :Tremelflex zum Ablängen, Gleisspanner, hilfreich sind auch Pinnadeln zum Positionhalten in Kurven bis der Kleber hart ist.

Cutmesser zum Wegschneiden  der Kleineisen und Einschneiden wo die Gleisverbinder gesteckt werden.

Am besten jede Menge FL Gleisverbinder  besorgen und für Trennstellen Plastikgleisverbinder.

Gruß aus Kärnten

Franz
Kleiner Tipp, den ich im Wendel angewendet habe:  Die beiden sich begegnenden Flexgleise mit einem im Radius passenden Standard-Kurzgleis fixieren. Wirkt Wunder und vermeidet den sonst üblichen Knick.

Gruß aus Nordertown
Abend miteinander,

den Knick im Bogen bekommt man dadurch weg, dass man die Schienenstränge im Bogen versetzt enden lässt. Heißt je einen Schienen ca. 5 cm in das gegenüber liegende Gummibett schieben. Dadurch enden die Stränge 10 cm versetzt und die Trennstelle vom Gummibett liegt nochmal woanders. So wird der einzelne Schienenstoß gut gestützt und nahezu knickfrei.

Gruß, Felix B.
@Felix,

Diese Methode habe ich auch versucht anzuwenden. Habe dabei allerdings feststellen müssen, dass das nichts für Grobmotoriker ist.
Das Hineinschieben des Schienenprofils in das Bett des anderen Flexgleises ist zum Einen sehr fummelig und zum Anderen mit dem häufigen Abbrechen der Haltenasen für das Profil verbunden. Ausserdem ist der Übergang mit dem Gleisverbinder mitten im Bett schwer zu realisieren.
Also wer Lust und vor Allem viel Zeit hat, darf sich gerne dieser Methode annehmen. Für mich ist das nichts, daher die bewährte Vorgehensweise mit dem eingebunden Standard-Fix-Gleis.

Gruß aus Nordertown
Hallo,
meine Methode ist:

1) Beide Flexgleise vor dem Biegen auf ungefähr benötigte Länge bringen.
2) Flexgleise verbinden (Metallschienenverbinder).
3) Verbinder mit Gleisen verlöten.
4) Gleise biegen, Lötstelle als Festpunkt nehmen damit die Verbinder sich nicht verschieben können.
5) Geise einpassen, fixieren und anschließen.

Mir dieser Methode gibt ea keinen Knick im Gleisverlauf.

MfG Jürgen

Hallo zusammen,

meine Methode ist der von Jürgen @9 sehr ähnlich.

- Der Bogen wird 1:1 ausgedruckt
- Flexgleis wird auf dem Ausdruck geformt und mit Krause Klammern fixiert
- das nächste Gleis wird angesetzt und mit Schienverbindern verbunden
- Schienen werden aufgeklebt und mit Pin-Nadeln fixiert
- Unter die Schienenverbinder wird eine Messingschraube eingeschraubt
- Schienenstoß wird beim Verlöten ausgerichtet
- Lötstelle wird mit Proxxon und den blauen Scheiben bearbeitet.

Als Werkzeug benutze ich:

- Schienenklammern, mir noch als Krause Klammern bekannt
- kleines Cuttermesser zum Bearbeiten des Schwellenbandes und der Kleineisen
- Pin-Nadeln
- Schienenzange zum Ablängen der Schienen
- Schlüsselfeile zum Bearbeiten der Schienenstöße
- Proxxon mit blauen Scheiben zum Bearbeiten der Lötstellen

Beim 2. Bild ist der "Verlegeknick" noch gut zu sehen, der beim 3. Bild durch das Verlöten beseitigt ist. Die Lötstellen sind allerdings noch nicht bearbeitet.

LG Claus  

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