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THEMA: Drehgestell-Tausch bei US-Cars

THEMA: Drehgestell-Tausch bei US-Cars
Startbeitrag
Karl Schotter [Gast] - 26.09.04 15:19
Hallo (Auch-)US-Bahner,

in den US-Foren gibt es immer wieder "Glaubenskriege" um die Frage, welche Drehgestelle an die Wagen sollten. Ich bevorzuge in vielen Fällen die von Atlas verwendeten "AccuMates".
Falls hier im Lande jemand diese Sorte zugunsten von Micro-Trains-Dehgestellen austauscht, wäre vielleicht zum beiderseitigen Vorteil ein Tauschgeschäft unter Modellbahnern möglich!?

Auf Rückmeldungen freut sich

Karl Schotter

Ich baue sowohl Atlas wie auch MTL Drehgestelle ein, wie es grade passt.  Habe deshalb von beiden einen kleinen Vorrat.
Wie sind eigentlich Eure Erfahrungen mit den Rädern?  Bei Atlas habe ich schon einige eiernde gehabt,  und bei MTL hat das Umrüsten auf Low Profile Wheels auch schon zu schlechteren Laufeigenschaften geführt.  Es gibt dabei anscheinend eine gewisse Streuung in Punkto Leichtlauf.

Gruß Christoph
Hallo Christoph,

die seit einiger Zeit den MTL-Wagen beiliegenden Low Profile-Radsätze montiere ich nicht, die sehen zwar besser aus, gehen aber - gerade bei langen Zügen und engen Wendekurven - zu Lasten der Betriebssicherheit.

Wackelachsen habe ich bei den original gelieferten Atlas Plastik-Achsen sehr, sehr selten erlebt. Allerdings neigen alle Plastikräder zur Verschmutzung und bekommen damit Unrundigkeiten. Erstaunlicherweise hatte ich an einer Lieferung DeLuxe Wagen, deren Drehgestelle und Achsen mit denen von Atlas baugleich sind, jede Menge Wackel-Ausschuss (viellleicht hat DeLuxe billig zweite Wahl gekauft?).

Probleme hatte ich dann mit Atlas-Metallradsätzen (36'', Durchmesser 5,6 mm), die ich zum Ersatz für die von DeLuxe gelieferten Plastik-Wackler bestellt hatten. Die waren teilweise unbrauchbar, ein großer Teil hatte derart schief montierte Räder, dass die Achsen auch wackelnd nicht laufen konnten. Der von Atlas geschickte Ersatz war besser, aber nicht gut.

Sehr gut sind in jeder Hinsicht die neuen Kato-Coalporter mit Low Profile-Metallrädern, aber die sind als moderne Wagen nichts für dich, da die Vorbilder dieser Wagen erst 20 Jahre nach "deiner" (1950-60) Zeit gebaut wurden.

Bei MTL-Drehgestellen stört mich das häufige "Nachwackeln" der Wagen durch die federnde Aufhängung der Kupplung, außerdem die Auswahl ausschließlich zwischen extrem hohen und gefährlich niedrigen Spurkränzen.

Die AccuMate-Drehgestelle von Atlas führen bei bestimmten Wagentypen (nicht bei allen) zu übergroßen Abständen zwischen den Wagen, hier fehlt noch manche vorbildgerechtere Ergänzung der Lieferpalette. Für die machmal kritisierte ungewollte Entkupplung bei AccuMates habe ich eine einfache Lösung: Man muss die kleinen Plastikfedern neben den Kupplungsköpfen so nachbiegen, dass die Klauen stärker ineinander greifen (ist mit einer Pinzette ohne Demontage zu machen).

Viele Grüße

Karl Schotter
Ich habe auf meiner Modulanlage bisher keine Probleme mit MTL-Radsätzen bemerkt, mag vielleicht auch daran liegen dass ich die Gleise "strikt nach Vorschrift" verlegt habe, also immer mit nem Aluprofil als Lehre dran.
Das läuft alles so gut, das ich selbst einen 101 Wagen zählenden Kohleganzzug RÜCKWÄRTS drücken kann ohne in einer Kreuzung nen Berg zu produzieren.
Schlechte Erfahrungen habe ich nur mit den Radsätzen von früheren Roundhouse Wagen gemacht.

@Karl Schotter:
Gegen das sog. "Nachwackeln" bietet MTL doch kleine Federchen an, diese helfen, den Zug "gestreckt" zu halten, ich hab da auch ein paar wagen, vorzugsweise Caboose's mit ausgerüstet
Dieses kleine Federchen im Caboose nützt bei einem 10-Wagenzug auf Talfahrt schon nichts mehr. Die Masse aller Wagen übersteigt schnell dessen Bremswirkung. Ich wechsle lieber (wo möglich) auf Low Profile im Originaldrehgestell, der Rollwiderstand wird in Kurven deutlich gesenkt und so kann ich nochmals etwas mehr dranhängen.

@1
AccuMate oder MTL, Golf oder Astra, BMW oder Mercedes: Das ist wirklich eine Glaubensfrage. Seinen ganzen Wagenpark umrüsten kann schön teuer werden. Karl, ich finde Deine Idee gut. Nur, MTL hat eine grosse Auswahl an DG-Typen und Epochen. Also aufpassen beim Tausch.

Gruss Felix
@Felix:

Das der Zug bei Talfahrt in sich selbst kürzer wird ist ganz klar, die Federchen sollen ja auch nur einen Zug in der geraden gestreckt halten denn ansonsten gibt es das Problem mit dem ungewollten Entkuppeln.
Low Profile Radsätze hab ich mittlerweile in allen Drehgestellen, sieht auch ein bisschen besser aus, ob das nun den Rollwiederstand merkbar verringert müsste man jetzt errechnen.


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