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THEMA: Ungewöhnlicher Lokschuppen

THEMA: Ungewöhnlicher Lokschuppen
Startbeitrag
brummi - 23.07.15 15:20
Hallo,

ich möchte euch heute mein Zwischendurch-Bastelobjekt vorstellen. Zwischendurch deshalb, weil ich ja schon seit Wochen am Bahnhof Brig arbeite und ab und an etwas Erholung von dem Monstrum und der Tileschlacht brauche.

Es handelt sich um sogenanntes "Depot avec Atelier" , also Lokschuppen mit Werkstatt aus der Produktion der schweizerischen Modellbauers Gilbert Baud.

Die Form ist etwas ungewöhnlich, da die angebaute Werkstatt deutlich höher ist, als ein normaler Lokschuppen. Auch ist das Gebäude nicht gerade klein, Grundmaße 20 x 22 cm.

Doch seht selbst. Der Bau ist natürlich noch nicht fertig, insbesondere die Inneneinrichtung mit Kran und die Feinarbeiten außen erfordern noch ein wenig Arbeit.

Gruß
Brummi

PS: Die ersten beiden Bilder stammen von der Bausatzpackung

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Hi Brummi,

sieht toll aus, schönes Flair

Dirk
Grüß dich Brummi
Ein sehr schönes Objekt hast du da in Arbeit. Werden deine Modelle auch irgend wann auf einer Anlage ihren Platz finden? Glückwunsch zu der tollen Arbeit.
Muß mal bei dir einen Kurs belegen .
Gruß elber
Hallo brummt,

kannst Du mal eine Bezugsquelle durchgehen?

Gruß Karl


Hallo Karl,

das ist nicht so einfach. Denn der Bausatz hat einige Besonderheiten.

Zum Ersten, es ist ein Kartonbausatz.

Zum Zweiten, es gibt ihn nur in H0

Nun ist es ja kein Problem, einen Kartonbausatz zu skalieren. In diesem Fall habe ich die bögen mit 55 % der Originalgröße ausgedruckt.

Die Modelle von Louise und Gilbert Baud werden vertrieben durch Herrn Akesson in der Schweiz. Dort bekommst Du auch den kostenlosen Katalog mit den Modellen aus der Feder von Herrn Baud. Leider alle in H0.

Ich empfehle einen Besuch im Forum www.kartonist.de und dort mit der Suchfunktion die Baud Modelle aufrufen. Ein Pappebauer mit Namen Schreinerrainer hat fast alle Modelle gebaut, eine detaillierte Baubeschreibung verfaßt und die Modelle in tollen Dios vorgestellt. Zum Lesen der Texte und Betrachten der Bilder ist keine Anmeldung erforderlich.

Für nähere Auskünfte von mir nutze bitte die Kontaktaufnahme per PN

Gruß
Brummi

Nabend im Forum,

Charles und Victoria Akesson, die die Baud-Modelle übernommen haben, sind unter akesson@freenet.ch zu erreichen und freuen sich stets über neue Interessenten...

Die eigentlichen Verleger, Louise und Gilbert Baud, hatten bis Ende 2010 komplett mit dem Verkauf abgeschlossen, aber die recht treue Gemeinde der Kartonmodellbauer hatte so lange "getrommelt", bis sich eine Fortsetzung fand. Würde ich mir manchmal auch im Modellbahnsektor wünschen *lach*...

Ich hatte Ende April das letzte Mal Kontakt mit Herrn Akesson und er ließ mich wissen, daß er darüber nachdenke, die Bögen auch als pdf per Emailversand abzugeben! Dies würde zum einen "blitzschnelle Zustellung nach Bezahlung" bedeuten, zusätzlich die teueren Portokosten auf "0" drücken (Schweiz - D) und für uns N-Bahner eine immense Erleichterung der Skalierung bedeuten, da wir die Bögen dann nicht erst umständlich einscannen müßten, um sie verkleinert wieder auszudrucken. Und dabei die Unbill der Verfälschung durch Scan-Einstellungen zu riskieren...

Es sind jede Menge sehr schöne Sachen, die sicher auch für uns N-Bahner interessant wären, den Katalüg gibt es auf Anfrage bei obiger Email-Addie, aber vieles ist auch im WWW zu finden, vor allem in den Kartonbauforen.

Nicht ganz so leicht zu bauen, wie beispielsweise ein Schreiber-Bogen oder die Sachen von Gleimo. Aber wenn man die Endergebnisse betrachtet, so muß man schon zwei- oder dreimal hinsehen, um sich zu verinnerlichen, daß es "nur" Karton ist.

Das Depot, wie es Brummi jetzt in N baut, kann hier
http://www.kartonbau.de/forum/depot-avec-atelie...hitektur/t31963-f10/
und hier
http://www.kartonist.de/wbb2/thread.php?threadi...ba9bb8739&page=2
z. B. als H0-Modell bewundert werden. Die Bauten von Baud sind schon eine Klasse für sich...

meint grüßend
Roland

Hallo brummt,
danke für die Info. Damit komme ich klar.
Gruß Karl

Hallo Roland,

warum willst du die Bogen erst einscannen und dann auf den N-Maßstab bringen?

Ich habe die Originale gleich mit 55 % ausgedruckt und beim Bau gab es keine Probleme.

Allerdings empfehle ich für solche Arbeiten immer den Profi-Kopierer. Also Copy-Shop oder Büroladen. Dort ist man vor Farbabweichungen während des ausdruckens sicher, bzw. wenn dann die Patrone leer wird ist es das Problem des Shop Betreibers.

Und bitte beachten:  Wenn man den Originalbogen verkleinert und baut sollte das Original im Besitz bleiben. Also nicht weiter verkaufen. Man kommt sonst mit dem Urheberrecht in Konflikt.

Schöne Grüße

Brummi
Hallo Brummi,

da baust du aber tolle Sachen! Meine Respekt dazu!

Was das von dir genannte Urheberrecht betrifft: das stimmt so nicht ganz. Ich kann als Erwerber des Originalbogens damit machen was ich will. Ich kann ihn verschenken, verkaufen, entsorgen, ... schließlich habe ich dafür bezahlt und somit auch die Rechte zur Nutzung für meine privaten Zwecke.

Anders verhält es sich mit den angefertigten Kopien. Diese darfst du für rein private Zwecke so oft erstellen wie du willst. Diese darfst du aber nicht verkaufen, denn genau dann würdest du gegen das Urheberrecht verstoßen.

D.h., du mußt die Originalbögen nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag aufheben, nur weil du für dich eine verkleinerte Kopie davon gezogen hast.


Grüssle
Jürgen
Hi Jürgen,

private Kopien darfst Du auch nicht nur nicht verkaufen, sondern auch nicht ohne Gegenleistung weitergeben (vulgo verschenken).
Weiß gar nicht, ob beliebig viele Kopien legal sind, auch wenn Du nur Deine Wohnung damit tapezierst. Die Rechteverwertungsindustrielobby hat es uns echt schwer gemacht.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du die Kopie behalten darfst, wenn Du die Originalbögen weitergibst. Auschlaggebend ist hier die Nutzung. Bei Software müssen Kopien vernichtet werden, wenn Du das Original nicht mehr hast.

Abgesehen davon würde ich die Bögen, wenn ich sie haben wollte, ohnehin kaufen, nur um die Arbeit des Künstlers zu honorieren. Ist mir egal ob der Rest der Welt Geiz geil findet oder rummoppert, wenn es das nicht sofort für lau zum Runterladen gibt.

Gruß, ~Diane.
Hallo Jürgen und Diane,

ich möchte hier keine unnötige Diskussion über das Urheber- und Nutzungsrecht anfachen, das Thema ist zu komplex und wir haben fast alle nur eine Art Halbwissen.

Wer sich da etwas schlau machen will dem empfehle ich das Forum www.kartonist.de. Dort wurde die Problematik der Verwendung von Kopien und die Weitergabe sehr ausführlich und sachlich fundiert behandelt.

Auf einen Satz gebracht, ich kann mit dem erworbenen Bogen machen was ich will, ich darf ihn nur nicht weiter geben. Das ist die Rechtslage.

Ist aber auch einfach zu verstehen. Nehmen wir das vorliegende Beispiel. Nach Fertigstellung des Depots verkaufe ich das Original wieder und habe somit meine investierten Euronen zurück. Der Käufer macht das Gleiche, usw. usw. Also entgeht dem Hersteller doch ein gewisser Umsatz und Gewinn.

Gruß
Richard
Hallo Richard,

danke für die Klarstellung, das deckt sich in etwa mit dem, was ich vermutet habe. Damit ist dieser kurze "Thread im Thread" dann wohl auch abgeschlossen.

Gruß, ~Diane.
Moin moin!

@ #5, Roland: Da mich der Katalog interessiert, habe ich eine Anfrage an die von Dir genannte E-Mail-Adresse akesson@freenet.ch geschickt und bekam eine Fehlermeldung zurück wegen Unzustellbarkeit an diese Adresse.

Ist die vielleicht nicht mehr aktuell?

Danke und Grüße von
Hans-Jürgen.

Moin Hans-Jürgen,

die Mailadresse ist immer noch aktuell, hatte Anfang der Woche noch mit Herrn Akesson geschrieben.

Gruß
Richard
Hallo Richard,

eben haben sich unsere Beiträge überkreuzt, als ich #12 noch editierte. Siehe Zusatzfrage....

Grüße von
Hans-Jürgen.
Hallo Hans-Jürgen,

leider kann ich dir nicht sagen, was es mit den Kommentaren und der blacklist auf sich hat. Kenne mich in der PC-Welt nicht so aus.

Was ich dir aber sagen kann, die Adresse akesson@freenet.ch ist aktuel und aktiv. Ich habe gerade vor drei Minuten eine Mail an Herrn Akesson geschickt.

Solche Fehlermeldungen wie bei Dir erscheinen manchmal, versuch es doch einfach noch einmal.

Übrigens, wenn Du etwas bei ihm bestellst, sei nicht ungeduldig. Manchmal dauert es etwas. Und verschickt wird mit Rechnung und Portofrei. Aber beachte, den Baubogen liegt keine Baubeschreibung bei. Aber da helfen die Bauberichte von Rainer im Forum kartonist.de oder schickst mir ne Mail.

Gruß
Richard
Hallo Hans-Jürgen,

@#12: wenn mich mein Wissen nicht trübt bedeutet das, daß die IP-Adresse, die du momentan von deinem Provider aus dem Pool zugewiesen bekommen hast, als Spammeradresse "geblacklistet" worden ist. Kann passieren, ist ärgerlich, aber wenn du keine feste IP, also Standleitung ins Netz hast, einfach abmelden und neu einwählen. Dann bekommst du von deinem Provider automatisch eine neue IP.
Whois sagt, daß die angemäkelte IP aus dem Mailadresspool der T-Online stammt, Host ist mailout12.t-online.de, was an sich schon etwas ungewöhnlich ist. Ich bin jetzt kein ausgewiesener Fan des ehemaligen Staatsunternehmens *lach*, aber als Spamschleuder ist der Laden eigentlich nicht bekannt...
Notfalls also einfach auf eine alternative Mailadresse jenseits der "T" zurückgreifen, dann sollte es funzen...

meint grüßend
Roland

Ein kleiner Nachtrag: scheint kein ganz unbekanntes Problem zu sein, einfach mal "bl.spamcop.net t-online" bei Tante Google eingeben. Die beiden Betreiber scheinen sich wohl nicht so wirklich grün zu sein...
Moinsens,

der Trick von Roland mit dem neu anschreiben sollte funktionieren. Solche fehlermeldungen kommen in den besten IP Familien vor.

Kann nur bestätigen, daß die Adresse aktuell ist, ich habe gerade vor fünf Minuten eine Antwort auf eine entsprechende Anfrage von Herrn Akesson bekommen.

Gruß
Richard
Hallo, habe es jetzt nochmal versucht mit der Mail. Und es kam bis eben keine Unzustellbarkeits-Nachricht mehr. Habe also Hoffnung.....

Grüße von
Hans-Jürgen.
Hallo,

hier mal ein kurzer Blick ins  -noch nicht fertige-  Innenleben.

Gruß
Brummi

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Hallo,

falls es jemand interessiert wie es weiter ging, hier noch ein paar Bilder.

Gruß Brummi

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Hallo Brummi,

ich finde es sehr interessant, wenn der Lokschuppen auch vieeeel zu groß für meine Minianlage ist  ;o). Wenn ich die Bilder so anschaue, kommt es mir so vor, als ob das Ganze eine Strafe dafür ist, dass man Vater und Mutter erschlagen hat  ;o)
Filigran ohne Ende!


Grüssle
Jürgen
Moin Jürgen,

freut mich, daß er dir gefällt.

Aber wenn das in Deinen Augen schon Strafe ist, schau dir mal meine beiden Bahnhöfe Brig und Kottenforst und die anderen kartonalen Machwerke an die ich hier schon gezeigt habe.

Schönes Wochenende

Brummi
Servus Brummi,

drei "Chapeaus" hast Du !!      Bild 6/6 , wie hast Du diese großen Hallenfenster gemacht ?

Danke und Gruß...........Rainer

Moin Rainer,

da gestehe ich gerne, die sind nicht auf meinem Mist gewachsen.

Es handelt sich ja um einen Kartonbausatz in Spur H0, ich habe die Bögen mit den Bauteilen auf dem Kopierer verkleinert. (55 %)  Die Hallenfenster mit den feinen Sprossen liegen dem Bausatz als bedruckte Klarfolie bei und auch diese habe ich auf Overhead-Folie mit 55% der Originalgröße ausgedruckt. Also kein Hexenwerk.

Ganz abgesehen davon lassen sich solche Fenster leicht im Eigenbau herstellen in dem man die Fensterkreuze mit einem Fineliner auf die Folie zeichnet. Ein Blatt Millimeterpapier als Unterlage und Maß tut gute Dienste. Da nicht jeder ganz feine Tuschefedernhat und der Strich eines Fineliners für unsren Maßstab immer noch etwas dick ist empfehle ich, das Fenster größer, beispielsweise in H0 zu zeichnen und dann verkleinert auszudrucken. Kleiner Tip, mach vorher ruhig einen Probedruck auf normales Papier um zu sehen, ob die Größe stimmt.Desweiteren solltest Du zum Ausdrucken generell in einen Büroladen oder Copyshop gehen.Die Qualität ist meist besser als beim Heimdrucker.

Gruß
Brummi
Servus Brummi,

danke ! Ich brauchte den Tip, ich muß eine neue Lokwerft bauen, da gibt es keine passenden Fenster und wenn in etwa,......dann zu teuer.

Gruß Rainer
Hallo Rainer,

diverse Fenster für Wohn- und Industriegebäude findest Du auch preiswert bei Thomas, www.microwelten.de.  Allerdings nicht die großen Hallenfenster,´.

Gruß
Brummi
Servus Brummi,

auch schon reingeschaut ! Sie soll ungefähr so,......aber doppel so lang werden :
www.walthers.com   933-3228

Gruß Rainer
Hallo Brummi,

habe den Thread damals offenbar übersehen...

Ein schöner Schuppen! Auch die Inneneinrichtung gefällt mir
Ist der inzwischen in eine Landschaft integriert?

Viele Grüße
Michael
Moin Michael

Der Lokschuppen war eingeplant in meine begonnene Anlage die ich ja aus gesundheitlichen Gründen zu gunsten einer kleineren abgebaut habe. DerLokschuppen fristet nun ein einsames Dasein in einer Transportschachtel, er soll nämlich verkauft werden.

Gruß
Richard
Hallo Richard,

schade eigentlich, das Teilchen sieht ja wirklich nett aus -- hätte ich gerne im natürlichen Umfeld gesehen.
Und schade, dass ich meinen kleinen Lokschuppen schon habe; obwohl, Dein Lokschuppen wäre dafür schon viel zu groß gewesen.
Viel Erfolg beim Käuferfinden!

Viele Grüße
Michael


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