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THEMA: Schiebefahrten
so, nach langer Pause will ich mich wieder mit dem Thema Moba befassen. Da ich mit meiner Ursprünglichen Anlage ja nicht über einen Test gekommen bin, werde ich komplett von vorne anfangen.
Also wer mich nicht kennt (war ja lange nicht mehr da), bin Jan, 46 Jahre und wohne im Westerwald. Moba mach ich seit ich denken kann mit Pausen. Anfangs Märklin dann später N.
Eine Frage zu Schubfahren: Ich habe Silberlinge mit Steuerwagen, diese sollten logischerweise auch im Schubdienst fahren (3 - 4 Wagen). Klappt das im Dauerbetrieb problemlos? Ab welchen Radien wird es kritisch? Wie sieht es mit S-Fahrten in Bahnhofseinfahrten aus?
Hat jemand Erfahrung mit "vorbildgerechten" IC-Zügen? Also Schubbetrieb mit 8-10 Wagen?
Das das A und O saubere Gleisverlegungen sind ist mir klar.
Also wer schiebt was und auf welchem Gleismaterial?
Gruß
Jan
ich schiebe den Trix Wiesel mit 5 Wagen über Peco-Gleis. No Problem - das Problem der sauberen Gleisverlegung hast du ja schon angesprochen.
LG Alex
ich schiebe die Silberlinge von dem Trix Set der Müngstener Brücke
plus dem zweiteiligem Ergänzungssets. Also fünf Wagen. Alles über
meine Arnold Weichen. Sogar mit Gegenbogen! Und alles ohne
Entgleisungen,
Na Gut, zwei Änderungen habe ich vorgenommen.
Erst einmal fahre ich mit Peho Kupplungen.
Dann habe ich den dämlichen Schleppschalter des
Steuerwagens durch eine Diodenschaltung nach
Carstens (der von 1001-digital ) Tipp umgebaut.
Gruß
Roland
da meine Nebenbahn noch unvollendet ist also der Endbahnhof zum Lok umsetzen fehlt schiebe ich derzeit Alles retour - von zweiachsigen Personenwaggons mit Dampflok über beliebige Personenzüge bis zu Güterzügen - auch den 3% Kehrtunnel rauf.
Lok- und Wagenmaterial bunt gemischt - Minitrix, Fleischmann, Arnold, Kato usw.
Gleise sind von Minitrix.
Bisheriges Fazit:
Ist genauso betriebssicher wie ziehen der Waggons - kann hier keinen Unterschied feststellen.
Gruß,
blauer-blitz
Ich schiebe seit den 80 Jahre mit Fleischmann Wagen. Seit 1995 nicht nur 3-Teilige Silberlinge, sondern auch Mitteleinstiegwagen, 5-Teilige Doppelstockwagen und 9-Teilige InterRegio.
Die geschobene Züge fahren ohne zu bremsen von der doppelgleisige Hauptstrecke in dem Unterwegsbahnhof (Einfahrt gleich nach 90° Kurve, R3 und R4) bzw die beide Schattenbahnhöfe (R1 und R2). Erst nach dem Vorbeifahrt der abzweigende Einfahrtsweiche wird das Tempo gedrosselt (andere Trafo). Und das geht 99% der Fahrten ohne Probleme.
Es fordert zwar einigen Mut um ohne Eingrifsmöglichkeit mit hohe Geschwindigkeit so zu fahren: Steuerwagen und Zug befahren ettliche Weiche bevor man die Lok im Bereich der Trafo hat, aber es funktioniert vollkommen .
Ich fahre allerdings auf Arnold-Gleismaterial. Gute und saubere Gleisverlegung ist alles!
Mit freundlichen Grüßen,
Robert G.
ich schiebe meine vier Fleischmann Silberlinge mit Standard-Kupplung über Piccolo-Gleise ohne Probleme.
Dabei ist auch eine der vielgescholtenen Bogenweichen, auch hier mit diesen Waggons keine Probleme.
Ansonsten ist diese Bogenweiche ein gruseliges Ding; hab' meine Planung nicht ohne hingekriegt,
würde aber heute mehr auf's Forum hören und lieber die ganze Planung schmeißen, als noch so'n Teil zu verbauen.
Gruß
Dirk
danke erstmal für die Infos. Dann brauch ich mir ja mit 3 bis 4 Silberlingen wenig sorgen machen, fein :)
Gleismaterial selber muss ich dann mal sehen, sichbarer Bereich auf jedenfall die Peco. Rest dann mal sehen. Zur Zeit hab ich halt noch alles hier, Flexgleise von Roco, Weichen von Minitrix, Fleischmann, Arnold. Aber da wohl in einem anderen Thread mehr nach dem ich meinen Bestand geprüft habe.
Brauch noch wer Arnoldweichen? Hab ich def. zu viele denke ich.
Gruß
Jan
wie "realitätsnah" sind Schiebefahrten?
Eine Frage dazu am Rande: ich werde einen Endbahnhof haben. Da sollen u.a. auch die BR42 und BR50 (beides Schlepptenderloks) gelegentlich mit ihren Donnerbüchsen einfahen. Entweder
a) ich fahre so raus, wie ich gekommen bin (Schiebebetrieb)
b) setze ich die Loks um und sie fahren den Weg rückwärts zurück, aber nicht schiebend sondern ziehend
c) setze ich die Loks um, fahre auf eine Drehscheibe, um die Lok zu drehen und fahre dann rückwärts an die bereit stehende Wagen dran, um wieder "normal" vorwärts ziehend den Bahnhof zu verlassen
Im Moment tendiere ich persönlich zu c), da eine Drehscheibe auch aus technischer Sicht für mich recht reizvoll ist. Es ist dabei kein Ringlokschuppen vorgesehen, da dieser zuviel Platz braucht.
Grüssle
Jürgen
also wohl Epoche 3. Ich bin jetzt kein Profi was den Ablauf für sowas betrifft, aber aus dem Bauch raus würde ich bei der 50er sagen, die setzt nur um, da die Höchstgewindigkeit Vor- wie Rückwärts 80km/h beträgt.
Für die 42 trifft wohl das gleiche zu.
Also warum mehr Aufwand als nötig.
Gruß
Jan
Ich schiebe alles was auch original geschoben wird über hauptsächlich Rocogleise. Manchmal ist auch etwas von Atlas dabei. Wie es funktioniert siehst Du hier. Leider habe ich keine besseren Aufnahmen, ich hoffe es genügt. Falls Du dir nicht das ganze erste Video ansehen willst. Ab min 2.33, 4.05 und 6.00 wird's interessant ;o)
Lg Peter
https://www.youtube.com/watch?v=_5N4EA16Zlw
https://www.youtube.com/watch?v=t-jWs62vwO4
Das Konzept sieht nach Nebenbahn aus. Da ist eine 42 eher fehl am Platz. Zudem müsste die 42 wohl gewendet werden, die 50 ist vermutlich ziemlich die einzige Schlepptenderlok (nebst der Neubau-23), die rückwärts gleich schnell fahren durfte. Grosse Drehscheibe (für 42 & Co) in Nebenbahn-Endstation ist wohl auch eher seltsam.
Heinzpeter
habe mit Fleischmann Schotterbettgleis die Radien 3 und 4 verbaut. Geschoben hatte ich früher IC-Wendezüge mit 12 Wagen. Allerdings habe ich mich dann auf die Epoche IV eingegrenzt und meine Fleischmann IC + IR Steuerwagen verkauft. Mir waren die Wendezüge im meinem Kopfbahnhof auch zu langweilig und meine vielen 103 wollten auch was zu tun haben
Das Schieben war völlig problemlos. Beim verlegen der Gleise hatte ich natürlich größte Sorgfalt walten lassen. Habe jetzt noch ein ICE1 von Fleischmann (gehört genau genommen aber schon in die Epoche V). Der läuft 12 teilig geschoben ebenfalls völlig problemlos.
Bei längeren geschobenen Zügen solltest du vielleicht auf die Radien 1 und 2 verzichten. Technisch funktioniert das zwar aber die Wahrscheinlichkeit das es zu Entgleisungen kommt steigt je enger die Radien sind um ein vielfaches an. Diese Erfahrung musste die großen Bahn auch im Stuttgarter Hauptbahnhof machen
Grüße
Markus
Enkel hatte mal einen FLM-IC (die weißen) mit 10 Wagen, fuhr auch geschoben durch R1 im Abstellbahnhof und abrupten Stehenbleiben und Anfahren in R1. Gekuppelt mit Tilligstange. Keine Probleme. Auf Roco-Festgleis.
@ Jürgen
Statt der 42 würde ich ne FLM-86 einsetzen. Die 50 durfte m.W.n. nur teilweise auch rückwärts 80.
Sonst 50. Oder halt Drehscheibe.
Grüße
Horst
bei mir laufen seit langem diverse Zuggarnituren im Wendezugdienst:
- Arnold ICE 3 (8-teilig)
- Minitrix Doppelstockwagen (6 Wagen)
- Minitrix Rotlinge (4 Wagen)
- Arnold Bauart Byu, Bybdzf und Abyu (3 Wagen)
- Minitrix InterRegio (8 Wagen)
Die Züge rollen absolut entgleisungssicher und störungsfrei über Gleisanlagen von PECO sowie Roco/Minitrix.
Ich habe allerdings auch enge Radien und steile Weichen komplett vermieden.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Bei längeren geschobenen Zügen solltest du vielleicht auf die Radien 1 und 2 verzichten. Technisch funktioniert das zwar aber die Wahrscheinlichkeit das es zu Entgleisungen kommt steigt je enger die Radien sind um ein vielfaches an.
Genauso ist es.
Viele Grüße,
Mathias
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Jürgen
a) ich fahre so raus, wie ich gekommen bin (Schiebebetrieb)
Hallo !
Weder die 42 (?) noch die 50er waren für einen Wendezug geeignet.
Zum Betrieb mit einem Steuerwagen gab es einige 23er / 38er und 78er.
Das waren dann schon alle Dampflok,die zum Schiebebetrieb geeignet waren.
Die 50er konnte zwar Vor-und Rüchwärts 80 Kmh fahren,war aber keine Wendezuglok.
Gruß : Werner S.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Weder die 42 (?) noch die 50er waren für einen Wendezug geeignet.
Zum Betrieb mit einem Steuerwagen gab es einige 23er / 38er und 78er.
Und da Du von Silberlingen sprachst, sollte man noch ergänzen, dass das - wenn ich mich nicht irre - nicht mit allen Steuerwagen ging. Ich meine nur die mit der platten Nase und der Tür ("Hasenkästen" genannt) gingen für Dampfloks: https://www.google.de/search?q=silberling+hase...YQ_AUoAQ&dpr=0.9
Der bekanntere "Karlsruher Kopf" passt meines Wissens nach nur für E- und Dieselloks: https://www.google.de/search?q=silberling+hase...her+kopf&spell=1
Ein Modell des erst genannten Steuerwagens gab es mal von Trix, da weiß ich aber nicht, wie gut man den aktuell bekommen kann.
Viele Grüße
Dirk
in der Tat 42 und 50 waren nicht wendezugfähig im klassischen Sinne.
Die wendezugfähigen 38er waren wimre an den Wannentendern zu erkennen. Die Ausmusterung der letzten Exemplare und der Umbau von Hasenkästen zu Karlsruher Köpfen dürfte sich überschnitten haben.
Waren nicht auch alle 65er und alle 2 66er wendezugfähig?
Bitte keine 4yg = 4-achsige Umbauwagen im Wendezug, da die im Gegensatz zu vielen ihrer 3-achsigen Pendants nicht wendezugfähig waren.
Nun sind wir aber weit vom Ausgangspunkt weggekommen. Im Fremo fahren wir relativ viel Wendezüge im Nahverkehr. Mit den einschlägigen 26,4 m-Wagen (auch älterer Konstruktionen) haben wir auf Peco c 55 mit großen Radien auch bei längerern Schlagen (IR) bislang keine erntshaften Probleme gehabt. Rechnet mal aus, wie langsam vorbildgerechte Geschwindigkeiten in der Bahnhofseinfahrt über die Weichenstraßen sind.
Viele Grüße
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Michael
Waren nicht auch alle 65er und alle 2 66er wendezugfähig?
Hallo !
65er und 66er hatten die Wendezug-Einrichtung,wobei die beiden 66er planmäßig keine Wendezüge fuhren. Die 65er hatte ich wohl übersehen.
Gruß : Werner S.
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Michael Gr.
Bitte keine 4yg = 4-achsige Umbauwagen im Wendezug, da die im Gegensatz zu vielen ihrer 3-achsigen Pendants nicht wendezugfähig waren.
Doch, es gab vierachsige Umbauwagen mit Steuerleitung. Die waren rot lackiert und liefen zusammen mit elektrischen Triebwagen im Stuttgarter Nahverkehr. Als die Vorkriegstriebwagen ausgemustert wurden liefen die vierachsige Umbauwagen noch ein paar Jahre weiter. Sie wurden später dann wieder grün lackiert und die Steuerleitung entfernt...
Die Steuerwagen für Dampf-, Diesel- und Elektroloks unterschieden sich sehr stark. Die Steuerwagen für Dampfloks hatten eine Hagenuk-Befehlssteuerung und der Heizer bediente im Schiebebetrieb die Dampflok auf die Befehle des Lokführers. Diese Art der Steuerwagen gab es im Mitteleinstiegssteuerwagen und in den ersten Silberlingen.
Erst später wurden die Silberlinge auf das 13-polige UIC-Kabel und auf modernen Steuertische umgebaut (die Mitteleinstiegssteuerwagen nicht, sie liefen danach nur noch als normale Mittelwagen).
Die Silberling-Steuerwagen mit dem 36-poligen UIC-Kabel konnte entweder für Diesel- oder Elektroloks verwendet werden. Ein Wechselbetrieb war nicht möglich da der Steuertisch in der Werkstatt jeweils zeitaufwändig umgebaut werden musste. Aus diesem Grund sah man in der Epoche IV häufig wendezugfähige Loks mit Steuerwagen direkt hinter der Lok
Ein Wechsel problemloser Wechsel von Diesel- oder Elektroloks ging erst später mit der ZWS/ZDS.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wendezugsteuerung#...gsteuerung_.28ZWS.29
Mit der ZWS begann dann auch der Betrieb der Steuerwagen im IC/IR mit Geschwindigkeiten über 140 km/h. Mit der ZWS/ZDS wurden nur moderne Elektroloks und die Baureihe 218 ausgestattet. Beim Betrieb mit ZWS/ZDS ist noch zu beachten das es ein Betriebsartenwahlschalter in den Lokomotiven und Steuerwagen gibt, d.h. entweder Wendezug ODER Doppeltraktion. Ein geschobener IC-Wendezug mit einer 218-Doppeltraktion geht also nicht
Grüße
Markus
@2
Roland,
Zitat
Na Gut, zwei Änderungen habe ich vorgenommen.
Erst einmal fahre ich mit Peho Kupplungen.
Dann habe ich den dämlichen Schleppschalter des
Steuerwagens durch eine Diodenschaltung nach
Carstens (der von 1001-digital ) Tipp umgebaut.
wie hast du das gemacht ? ich suche beim 1001-Digital nach den Tipp, aber war nicht fundig ...
Vielen Dank,
domi
Markus R hat in # 18 recht mit der Ausnahme der _roten_ 4-achsigen Umbauwagen. Für diesen Zeitraum habe ich die als Baureihe 885 im Kopf.
Viele Grüße
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: Markus
Mit der ZWS/ZDS wurden nur moderne Elektroloks und die Baureihe 218 ausgestattet.
... und m.W. ein paar 234er und die neuen 245 auch. Wobei 234 planmäßige Einsätze im IC-Wendezugdienst gefahren haben.
Viele Grüße,
Udo.
ich denke, ich hab den Tipp mal im Forum gegeben, auf meiner Seite taucht der nicht auf, da nicht digitalkompatibel. Es muss einfach je eine Diode in Reihe zum Licht geschaltet werden, eine in Sperrichtung, die andere in Durchlassrichtung. Die fürs weiße Licht muss mit dem Ring Richtung linkes Gleis zeigen, die fürs rote mit Ring Richtung rechtes Gleis. Falls LEDs verbaut sind, musst du evtl. noch eine von beiden drehen.
Viele Grüße
Carsten
Mag sein, dass die 86er dafür besser geeignet ist, aber ...
- ich habe eine 42er, die mir sehr gut gefällt und die ich natürlich auch einsetzen möchte
- eine Drehscheibe hat ihren eigenen technischen Reiz
Ich denke auch, das eine Drehscheibe auf meiner Anlage "oversize" ist, aber zu einem gefallen mir diese technischen Spielereien, zum anderen kann ich eben mit dieser die 42er und auch die 50er drehen und so wieder an die Zugspitze setzen. Auch wenn es im Endeffekt nicht ganz vorbildgerecht sein sollte. :o( Muß nur schauen, dass ich die Scheibe aus irgendwelchen Gründen benötige (z.B. Gelände) und sie auch ein bisschen dadurch "tarnen" kann ...
Grüssle
Jürgen
Du schreibst immer von einer 42er,ist das eine 42.90 wie sie Minitrix als "Profi-Club" Modell 2001/2
angeboten hat ( Kat. Nr. 12406) ?
Oder meinst Du eine 042,was eine 41er mit Ölfeuerung in der Ep.IV ist ?
Eine >richtige 42er< gibt es in N nicht. (vieleicht Kleinserie?)
Gruß : Werner S.
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