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THEMA: Wochenbericht 11.04.2015

THEMA: Wochenbericht 11.04.2015
Startbeitrag
medusa - 11.04.15 16:18
Hallo liebe N-Bahner,

dann eröffne ich den Reigen mal wieder... ich hab an meiner Dauerbaustelle "Meßwagen" weitergemacht:
Diese Woche habe ich das Platinchen zwischen Empfänger und Tacho hinbekommen, ist auf den Bildern zu sehen. Sieht komplizierter aus als es ist: Der Ausgang des Empfängers treibt eine Low-Current LED als Kontrolle und geht dann über einen RC-Tiefpaßfilter in ein Schmitt-Trigger NAND-Gatter (IC in der Mitte), das eine saubere Rechteckspannung daraus macht. Da hängt auch noch eine Kontroll-LED dran. Der Rechteckpuls treibt dann die Spule des Reedrelais ("IC" am Ende).
Den Fahrradtacho hab ich überlistet, weil die Anzeige ja nur bis 99 geht. Radumfang einfach um den Faktor 10 zu klein eingegeben, und dann muß man die Anzeige halt mal 10 km/h nehmen.
Die ersten Rollversuche mit der Hand waren nicht so ermutigend. Bei voller Fahrspannung langsam mit der Hand gerollt funktionierte das, mit der Daumenregel "10cm pro Sekunde entsprechen beim Vorbild 60 km/h" kommt das ganz gut hin. Das ist auf dem ersten Bild zu sehen.
Die Fahrversuche waren allerdings eine Katastrophe, weil fast die ganze Zeit die Fahrspannung zu klein für einen vernünftigen Betrieb des Senders war.

Schweren Herzens habe ich deshalb meine Ladeschaltung und die Supercaps ausgebaut und durch Lithiumbatterien ersetzt. Das geht um einiges besser. Meine Blaue Elise (eine Mtx 110) zieht auf dem zweiten Bild den provisorischen Batterie-Meßzug bei etwa 100 km/h Modellgeschwindigkeit. Man sieht auch schon, wo die drei Lithiumzellen später wohl landen werden: im Gerätewagen, der dann zum Batteriewagen mutiert.
Kleinigkeiten sind noch zu machen, so muß ich noch einen Kompromiß zwischen der Cutoff-Frequenz des Tiefpasses (bestimmt die maximal angezeigte Geschwindigkeit) und der Anfälligkeit für Störungen finden. Und ich muß mir natürlich eine vernünftige Methode einfallen lassen, den Meßwagen und den Batteriewagen (trennbar) elektrisch zu verbinden.

Gruß, ~Diane.

Edit: Datum korrigiert 8(


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Nachtrag:
(ich antworte mir mal selbst, weil es noch dazugehört und ich oben nicht ein ellenlanges PS. rein-editieren möchte)...
Die Platine funktioniert jetzt und liefert saubere Pulse an den Tacho. Cutoff-Frequenz ist über den Daumen 90 Hz, das reicht bis weit über 300 km/h. Ein weiteres Problem ist dann der billige Fahrradtacho selbst: der zeigt nur auf 3-4 km/h genau an. Ich habe das überprüft, indem ich den vollen Radumfang eingestellt habe, also nicht durch 10 geteilt. Dann funktioniert die Messung natürlich nur bei langsamer Fahrt bis 99 km/h Modellgeschwindigkeit, aber man kann die Sprünge von 3-4 km/h zwischen den Meßintervallen deutlich erkennen.
Mit der eigentlich vorgesehenen Teilung durch 10 werden dann daraus gleich Sprünge von 30-40 km/h, bei höheren Geschwindigkeiten gerne auch noch mehr. So ist das für die Anzeige natürlich nicht brauchbar.

Immerhin hat sich gezeigt, daß das Prinzip funktioniert, und ich konnte meiner Eigenbau-Elektronik die Kinderkrankheiten austreiben. Diese Zusatztachos mit Reedkontakt gibt es auch für Motorräder, dann gehen sie bis 399 km/h und sind natürlich etwas teurer, aber das kann ich jetzt wohl riskieren.

PS-Gruß, ~Diane.


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