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THEMA: Arnold Decoder Problem
THEMA: Arnold Decoder Problem
CoxOrange - 10.04.15 23:20
Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit einer Arnold Lok aus dem ausgehenden letzten Jahrtausend. Es handelt sich um ein Modell einer Br.152 (#82499) mit werkseitig eingebautem Decoder (Arnold 81210, 28 Fahrstufen).
Da ich Analogfahrer bin ist es mir ein Bedürfnis, dass meine Loks auch analog laufen. Ab und an kommt mir eine digitalisierte Lok unter, welche ich dann notwendigerweise umstellen muss. Zu dem Zweck habe ich mir eine Mobile Station 1 zugelegt, die mir das ermöglicht.
Bei der eingangs erwähnten 152 und ihrerm Decoder 81210 gelingt es mir leider nicht.
Anfangs lief die Lok wunderbar - im Digitalmodus, analog rührte sie sich nicht. Alle offiziellen Versuche den Decoder umzustimmen (CV29, CV49) schlugen fehl. Dann habe ich eine CV-Tabelle in einem hiesigen Thread gefunden ( http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=413303 ), die sehr erfolgversprechend aussah, und selbige stumpf (unwissenschaftlich) abgearbeitet, ohne die vorangehenden Werte zu notieren. Zusätzlich habe ich noch CV8 = 8 gesetzt.
Die Lok fährt nun auf dem Programmiergleis unregelbar einfach los, sobald der Stop-Zustand aufgehoben wurde; im Analogmodus fährt sie jetzt allerdings auch - jedoch nur in eine Richtung, gleich welche Fahrrichtung am Regler eingestellt wird. Das Licht funkioniert gar nicht mehr.
Ich möchte den Decoder gerne "retten" und in der Lok belassen. Dass er funktioniert, hat er ja beweisen.
Gibt es bei dem Decoder die Möglichkeit, ihn in den Werkszustand zu versetzen oder muss ich mich dumm und dusslig probieren? Aber vielleicht kennt ja einer (oder mehrere) meiner Mitforisten eine Lösung.
Dank und Grüße,
Uwe
ich habe ein Problem mit einer Arnold Lok aus dem ausgehenden letzten Jahrtausend. Es handelt sich um ein Modell einer Br.152 (#82499) mit werkseitig eingebautem Decoder (Arnold 81210, 28 Fahrstufen).
Da ich Analogfahrer bin ist es mir ein Bedürfnis, dass meine Loks auch analog laufen. Ab und an kommt mir eine digitalisierte Lok unter, welche ich dann notwendigerweise umstellen muss. Zu dem Zweck habe ich mir eine Mobile Station 1 zugelegt, die mir das ermöglicht.
Bei der eingangs erwähnten 152 und ihrerm Decoder 81210 gelingt es mir leider nicht.
Anfangs lief die Lok wunderbar - im Digitalmodus, analog rührte sie sich nicht. Alle offiziellen Versuche den Decoder umzustimmen (CV29, CV49) schlugen fehl. Dann habe ich eine CV-Tabelle in einem hiesigen Thread gefunden ( http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=413303 ), die sehr erfolgversprechend aussah, und selbige stumpf (unwissenschaftlich) abgearbeitet, ohne die vorangehenden Werte zu notieren. Zusätzlich habe ich noch CV8 = 8 gesetzt.
Die Lok fährt nun auf dem Programmiergleis unregelbar einfach los, sobald der Stop-Zustand aufgehoben wurde; im Analogmodus fährt sie jetzt allerdings auch - jedoch nur in eine Richtung, gleich welche Fahrrichtung am Regler eingestellt wird. Das Licht funkioniert gar nicht mehr.
Ich möchte den Decoder gerne "retten" und in der Lok belassen. Dass er funktioniert, hat er ja beweisen.
Gibt es bei dem Decoder die Möglichkeit, ihn in den Werkszustand zu versetzen oder muss ich mich dumm und dusslig probieren? Aber vielleicht kennt ja einer (oder mehrere) meiner Mitforisten eine Lösung.
Dank und Grüße,
Uwe
Zweisystemlok - 10.04.15 23:54
Ich hab die ehemalige Arnold-Digital Webseite als PDF damals gesichert, kann ich Dir zukommen lassen.
Gruß, Michael
Gruß, Michael
Hallo Michael,
die Mail an dich ist bereits unterwegs.
Viele Grüße,
Uwe
die Mail an dich ist bereits unterwegs.
Viele Grüße,
Uwe
Zweisystemlok - 11.04.15 00:01
Haschd Poscht :)
Recht herzlichen Dank. Ebenfalls
Hallo Uwe,
bei der MS1 brauchst Du den Stop Zustand nicht aufzuheben um Programmierbefehle auszuführen.
Belasse die Gleisspannung aus, weil der Decoder sich im Moment irgendwo im Programm "verrennt".
Führe nur CV Programmierung aus.
CV8 ist bei dem Decoder leider ineffektiv. Ich glaube nicht dass der Decoder einen Reset auf Werkswerte beherrscht.
Versuche, die CV29, CV49 und CV50 zu programmieren gemäß der alten Beschreibungen:
http://pswag.die160er.org/digital/arnold/programmieren.htm
http://pswag.die160er.org/digital/arnold/cvtabelle.htm
Stelle bitte vor dem Aufheben des Stop-Zustandes sicher, dass die MS1 ausschließlich das DCC Format sendet. Es ist möglich, dass der Decoder durch Multiprotokoll-Signale gestört wird.
Grüße, Peter W.
bei der MS1 brauchst Du den Stop Zustand nicht aufzuheben um Programmierbefehle auszuführen.
Belasse die Gleisspannung aus, weil der Decoder sich im Moment irgendwo im Programm "verrennt".
Führe nur CV Programmierung aus.
CV8 ist bei dem Decoder leider ineffektiv. Ich glaube nicht dass der Decoder einen Reset auf Werkswerte beherrscht.
Versuche, die CV29, CV49 und CV50 zu programmieren gemäß der alten Beschreibungen:
http://pswag.die160er.org/digital/arnold/programmieren.htm
http://pswag.die160er.org/digital/arnold/cvtabelle.htm
Stelle bitte vor dem Aufheben des Stop-Zustandes sicher, dass die MS1 ausschließlich das DCC Format sendet. Es ist möglich, dass der Decoder durch Multiprotokoll-Signale gestört wird.
Grüße, Peter W.
Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure Hilfe.
Die Lok läuft nun im Analogmodus ... oder im Digitalmodus. Eine automatische Erkennung vom Analogmodus funktioniert leider immer noch nicht. Prinzipiell reicht mir das.
Die MS ist auf den DCC Modus (und nur auf den) eingestellt.
In CV 29 und 49 ist die Analogerkennung aktiviert, die Motorolaerkennung aus.
Ein der Lok beleigendes Blättchen erwähnt CV 105 zur weitergehenden Modifikation. Wenn dort die Digitalerkennung aktiviert ist, fährt die Lok auch darunter; sobald aber die Analog erkennung aktiv ist, fährt die Lok auch in selbigem einwandfrei, auf dem Progammiergleis saust sie im Fahrmodus unvermittelt in eine Richtung los, anhaltbar nur durch die Stoptaste der MS - also keine automatische Erkennung.
Peter, was hat die PWM, die unter CV 50 einstellbar ist, mit der Problematik zu tun? In meinem Fall ist der Wert dort auf 20 eingestellt.
Viele Grüße,
Uwe
vielen Dank für eure Hilfe.
Die Lok läuft nun im Analogmodus ... oder im Digitalmodus. Eine automatische Erkennung vom Analogmodus funktioniert leider immer noch nicht. Prinzipiell reicht mir das.
Die MS ist auf den DCC Modus (und nur auf den) eingestellt.
In CV 29 und 49 ist die Analogerkennung aktiviert, die Motorolaerkennung aus.
Ein der Lok beleigendes Blättchen erwähnt CV 105 zur weitergehenden Modifikation. Wenn dort die Digitalerkennung aktiviert ist, fährt die Lok auch darunter; sobald aber die Analog erkennung aktiv ist, fährt die Lok auch in selbigem einwandfrei, auf dem Progammiergleis saust sie im Fahrmodus unvermittelt in eine Richtung los, anhaltbar nur durch die Stoptaste der MS - also keine automatische Erkennung.
Peter, was hat die PWM, die unter CV 50 einstellbar ist, mit der Problematik zu tun? In meinem Fall ist der Wert dort auf 20 eingestellt.
Viele Grüße,
Uwe
Hallo Uwe,
ich habe da 'ne ganz blöde
Frage: Hast Du bei Deiner Station vielleicht zufällig noch unter der Adresse "3" eine Fahrstufe >0 aktiv ?
Sollte der Reset doch irgendwie gefruchtet haben, ist die Werkseinstellung ja auch die "3" und die Lok nimmt die von der Station gelieferte aktive Anmeldung zum Anlass, die Lok mit der letzten Einstellung zu bewegen.
Nur so eine Vermutung.
Gruß aus Nordertown
ich habe da 'ne ganz blöde
Sollte der Reset doch irgendwie gefruchtet haben, ist die Werkseinstellung ja auch die "3" und die Lok nimmt die von der Station gelieferte aktive Anmeldung zum Anlass, die Lok mit der letzten Einstellung zu bewegen.
Nur so eine Vermutung.
Gruß aus Nordertown
Hallo,
eine automatische Erkennung des Analogmodus durfte es bei Arnold Decodern nicht geben, die in Deutschland verkauft wurden, da dem zu jener Zeit ein aktives Patent der Fa. Lenz für D entgegen stand.
Eine Fehleinstellung der PWM hätte eventuell verhindert dass die Lok ordentlich fährt. Im übrigen war und ist mir diese Decodertype nach wie vor ziemlich suspekt.
Grüße, Peter W.
eine automatische Erkennung des Analogmodus durfte es bei Arnold Decodern nicht geben, die in Deutschland verkauft wurden, da dem zu jener Zeit ein aktives Patent der Fa. Lenz für D entgegen stand.
Eine Fehleinstellung der PWM hätte eventuell verhindert dass die Lok ordentlich fährt. Im übrigen war und ist mir diese Decodertype nach wie vor ziemlich suspekt.
Grüße, Peter W.
Hallo Hans-Jürgen, hallo Peter,
CV3=2. Mir scheint als hätte kein Reset stattgefunden. Nichts desto trotz glaube ich, dass des Decoder einen CV hat, der zwischen den Modi DIgital, Analog und Digital und Analog umschalten lässt, aber er ist nicht dokumentiert.
Peter, ich habe eine weitere, ab Werk digitalisierte, Lok von Arnold, eine MAK 1024 der HGK (#82038) mit dem gleichen Decoder, bei der die automatischen Analogerkennung funktioniert. Wenn ich dich richtig verstehe, zeigt der Decoder in der 152 das normale Verhalten. Im Analogmodus funktioniert sogar das Spitzenlich wechselseitig, was ja bei anderen Decodern, im Analogmodus, nicht der Fall ist.
Viele Grüße,
Uwe
CV3=2. Mir scheint als hätte kein Reset stattgefunden. Nichts desto trotz glaube ich, dass des Decoder einen CV hat, der zwischen den Modi DIgital, Analog und Digital und Analog umschalten lässt, aber er ist nicht dokumentiert.
Peter, ich habe eine weitere, ab Werk digitalisierte, Lok von Arnold, eine MAK 1024 der HGK (#82038) mit dem gleichen Decoder, bei der die automatischen Analogerkennung funktioniert. Wenn ich dich richtig verstehe, zeigt der Decoder in der 152 das normale Verhalten. Im Analogmodus funktioniert sogar das Spitzenlich wechselseitig, was ja bei anderen Decodern, im Analogmodus, nicht der Fall ist.
Viele Grüße,
Uwe
Hallo Uwe,
ich hatte mal eine Lok (ÖBB 1042) mit so einem Decoder und da hatte die Analogerkennung auch funktioniert. Allerdings war die Lok vom Vorbesitzer mit ziemlicher Sicherheit in AT gekauft worden.
Vergleiche mal die Version in CV7 bei Deinen beiden Decodern. Wobei ich die Sache mit dem Losrasen auf dem Programmiergleis nicht verstehe. Die MS1 hat doch gar keinen Programmiergleisanschluß.
Die Sache mit dem Spitzenlicht ist eine Frage der internen elektrischen Verschaltung der Lok. Wurden die Lichter gegen das Gleis geschaltet, funktioniert das Licht im Analogbetrieb nur in einer Richtung ("Hinten" bzw. Fst. 2) und in der anderen Richtung bleibt es dunkel. Bei Verwendung des Pluspols funktionert der Lichtwechsel auch im Analogmodus richtig. Das war schon damals so und ist heute noch so.
Für mich unverständlich genug, weshalb man nicht wenigstens bei den Arnold Digitalloks mit Lokplatinendecoder einen "Umkehrtransistor" für das Licht vorne eingebaut hatte. Platz genug wäre gewesen.
Grüße, Peter W.
ich hatte mal eine Lok (ÖBB 1042) mit so einem Decoder und da hatte die Analogerkennung auch funktioniert. Allerdings war die Lok vom Vorbesitzer mit ziemlicher Sicherheit in AT gekauft worden.
Vergleiche mal die Version in CV7 bei Deinen beiden Decodern. Wobei ich die Sache mit dem Losrasen auf dem Programmiergleis nicht verstehe. Die MS1 hat doch gar keinen Programmiergleisanschluß.
Die Sache mit dem Spitzenlicht ist eine Frage der internen elektrischen Verschaltung der Lok. Wurden die Lichter gegen das Gleis geschaltet, funktioniert das Licht im Analogbetrieb nur in einer Richtung ("Hinten" bzw. Fst. 2) und in der anderen Richtung bleibt es dunkel. Bei Verwendung des Pluspols funktionert der Lichtwechsel auch im Analogmodus richtig. Das war schon damals so und ist heute noch so.
Für mich unverständlich genug, weshalb man nicht wenigstens bei den Arnold Digitalloks mit Lokplatinendecoder einen "Umkehrtransistor" für das Licht vorne eingebaut hatte. Platz genug wäre gewesen.
Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
mit dem Programmiergleis meine ich mein Programmiergleis, also POM. Ich betreibe ja keine Digitalanlage, sondern nur das eine Gleis zu dem Zweck.
Grüße,
Uwe
mit dem Programmiergleis meine ich mein Programmiergleis, also POM. Ich betreibe ja keine Digitalanlage, sondern nur das eine Gleis zu dem Zweck.
Grüße,
Uwe
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