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THEMA: Trenngleise bei Kehrschleife setzen - wo?
THEMA: Trenngleise bei Kehrschleife setzen - wo?
Eibenger - 06.04.15 19:18
Hallo liebe Forumgemeinde,
ich hoffe, ihr hattet ein paar ruhige und frohe Ostertage.
Ich konnte die Tage bei sauschlechtem Wetter nutzen, meinen Gleisplan fragmentiert auf die Anlage zu bringen. Es sind drei Ebenen geworden, d.h., den geplanten Schattenbahnhof unter der Platte habe ich modifiziert und in die dritte Ebene oberhalb des Mittelbahnhofs verbannt. Er ist modulhaft aufgebaut und wird nach fertiger Verdrahtung aufgesetzt und mittels Messer- und Federleisten mit der Anlage verbunden.
Von der dritten Ebene verläuft eine 8 bis hinunter in Ebene 1, wobei auch über die Weiche in Ebene 2 verbleiben werden kann.
Damit ein Zugverband auch mal aus einer entgegengesetzten Richtung in den Bahnhof einfahren kann, habe ich eine Kehrschleife (rot markiert) eingebaut. Sie verläuft entlang der gelb markierten Gleise und mündet in die blauen, wenn die gelben verlassen werden.
Und genau da liegt mein Problem. Wo bringe ich die Trennstellen unter?
Meines Erachtens zwischen die beiden Weichen - ganz oben rot/blau (1) und darunter rot/gelb (2).
Wer hat von euch Erfahrung und kann mir helfen?
Muss ich evtl. den Gleisabschnitt zwischen den beiden Weichen verlängern? Das wäre möglich, indem ich die Weiche rot/gelb (2) weiter nach unten setze.
Nun, die restlichen Gleise lege ich in den nächsten Tagen auf. Danach werden die Auffahrten aus Sperrholz geschnitten. Der vordere Bahnhof bekommt ein Acrylglasdach, auf dem werden 2 Gleise mit verlegt. Somit bekommt man einen Einblick in den untersten Güterbahnhofsbereich.
Wenn in etwa 2 Wochen die Gleise samt der wichtigsten Gebäudeauswahl stehen, dann stelle ich sie mal hier rein. Das mit dem Gelände muss ich mir erst aneignen. Soll nicht so schwer werden, da die Anlage bei Nichtbenutzung an die Decke gezogen wird.
Abmessungen: 195 cm x 95 cm. Spurweite: N
Bitte helft mir mit der Entscheidung bzgl. der Trenngleise. Ich bin mir nicht sicher, weil ich noch die zwei Weichen drin habe. Kenne Trennschleifenschaltungen - habe auch eine -, in denen immer nur eine Weiche vorhanden ist.
Herzliche Grüße,
Gerhard
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ich hoffe, ihr hattet ein paar ruhige und frohe Ostertage.
Ich konnte die Tage bei sauschlechtem Wetter nutzen, meinen Gleisplan fragmentiert auf die Anlage zu bringen. Es sind drei Ebenen geworden, d.h., den geplanten Schattenbahnhof unter der Platte habe ich modifiziert und in die dritte Ebene oberhalb des Mittelbahnhofs verbannt. Er ist modulhaft aufgebaut und wird nach fertiger Verdrahtung aufgesetzt und mittels Messer- und Federleisten mit der Anlage verbunden.
Von der dritten Ebene verläuft eine 8 bis hinunter in Ebene 1, wobei auch über die Weiche in Ebene 2 verbleiben werden kann.
Damit ein Zugverband auch mal aus einer entgegengesetzten Richtung in den Bahnhof einfahren kann, habe ich eine Kehrschleife (rot markiert) eingebaut. Sie verläuft entlang der gelb markierten Gleise und mündet in die blauen, wenn die gelben verlassen werden.
Und genau da liegt mein Problem. Wo bringe ich die Trennstellen unter?
Meines Erachtens zwischen die beiden Weichen - ganz oben rot/blau (1) und darunter rot/gelb (2).
Wer hat von euch Erfahrung und kann mir helfen?
Muss ich evtl. den Gleisabschnitt zwischen den beiden Weichen verlängern? Das wäre möglich, indem ich die Weiche rot/gelb (2) weiter nach unten setze.
Nun, die restlichen Gleise lege ich in den nächsten Tagen auf. Danach werden die Auffahrten aus Sperrholz geschnitten. Der vordere Bahnhof bekommt ein Acrylglasdach, auf dem werden 2 Gleise mit verlegt. Somit bekommt man einen Einblick in den untersten Güterbahnhofsbereich.
Wenn in etwa 2 Wochen die Gleise samt der wichtigsten Gebäudeauswahl stehen, dann stelle ich sie mal hier rein. Das mit dem Gelände muss ich mir erst aneignen. Soll nicht so schwer werden, da die Anlage bei Nichtbenutzung an die Decke gezogen wird.
Abmessungen: 195 cm x 95 cm. Spurweite: N
Bitte helft mir mit der Entscheidung bzgl. der Trenngleise. Ich bin mir nicht sicher, weil ich noch die zwei Weichen drin habe. Kenne Trennschleifenschaltungen - habe auch eine -, in denen immer nur eine Weiche vorhanden ist.
Herzliche Grüße,
Gerhard
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Hallo Gerhard,
entweder machst Du es wie Du beschrieben hast. Dann musst Du diesen Gleisabschnitt verlängern.
Oder Du machst es wie in der Skizze (dicke lila Striche - zweiter Schnitt nach (rechts) der Weiche rot/gelb, dann 3. Schnitt links von der Weiche rot/gelb nötig). Hier ist ein Kehrschleifenmodul, das mitttes Mikrokurzschluss-Erkennung arbeitet, einfacher.
Falls Du ein Modul nehmen solltest, das zur Umschaltung auf beiden Seiten zusätzlich isolierte Abschnitte hat und mittels Belegtmeldung arbeitet, dann brauchst Du noch die dünnen Lila-Isolierungen (also insgesamt 6). Da das KS-Modul nur für zwei Ein-/Ausfahrten ausgelegt ist, sind zwei Abschnitte miteinander zu verbinden. Ich vermute es sind die Abschnitte B und C miteinander zu verbinden als 1. Ein-/Ausfahrt. "A" ist dann die andere Ein-/Ausfahrt. Bin mir aber nicht ganz sicher. Bitte vorsichtig ausprobieren (am besten mit dem Finger an der Stopp-Taste der Zentrale ...). Für die (Zug-)Länge maßgebend müsste der Abschnitt zwischen A und B sein (ausschließlich A und B). Denn bei einer Fahrt von C nach B braucht das KS-Modul nicht zu schalten.
Alternativ könnst Du die Strecke auch über die rot/blaue Weiche hinaus verlängern. Dann wäre links dieser Weiche eine (bzw. zwei) zusätzliche Isolierungen nötig.
Jedenfalls muss der isolierte Gleisabschnitt so lange wie der längste Zug sein (bzw. vielleicht 10 cm länger) und in diesem Abschnitt darf sich nur ein Zug befinden (bzw. genauer: Es darf nur ein Zug auf den Trennstellen sein).
Viele Grüße, Joni
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entweder machst Du es wie Du beschrieben hast. Dann musst Du diesen Gleisabschnitt verlängern.
Oder Du machst es wie in der Skizze (dicke lila Striche - zweiter Schnitt nach (rechts) der Weiche rot/gelb, dann 3. Schnitt links von der Weiche rot/gelb nötig). Hier ist ein Kehrschleifenmodul, das mitttes Mikrokurzschluss-Erkennung arbeitet, einfacher.
Falls Du ein Modul nehmen solltest, das zur Umschaltung auf beiden Seiten zusätzlich isolierte Abschnitte hat und mittels Belegtmeldung arbeitet, dann brauchst Du noch die dünnen Lila-Isolierungen (also insgesamt 6). Da das KS-Modul nur für zwei Ein-/Ausfahrten ausgelegt ist, sind zwei Abschnitte miteinander zu verbinden. Ich vermute es sind die Abschnitte B und C miteinander zu verbinden als 1. Ein-/Ausfahrt. "A" ist dann die andere Ein-/Ausfahrt. Bin mir aber nicht ganz sicher. Bitte vorsichtig ausprobieren (am besten mit dem Finger an der Stopp-Taste der Zentrale ...). Für die (Zug-)Länge maßgebend müsste der Abschnitt zwischen A und B sein (ausschließlich A und B). Denn bei einer Fahrt von C nach B braucht das KS-Modul nicht zu schalten.
Alternativ könnst Du die Strecke auch über die rot/blaue Weiche hinaus verlängern. Dann wäre links dieser Weiche eine (bzw. zwei) zusätzliche Isolierungen nötig.
Jedenfalls muss der isolierte Gleisabschnitt so lange wie der längste Zug sein (bzw. vielleicht 10 cm länger) und in diesem Abschnitt darf sich nur ein Zug befinden (bzw. genauer: Es darf nur ein Zug auf den Trennstellen sein).
Viele Grüße, Joni
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Beitrag editiert am 07. 04. 2015 15:31.
Hallo Joni,
du hast mir sehr geholfen.
Da ich die Anlage digital betreiben will, habe ich mir schon die entsprechenden Module zugelegt: Module habe ich einmal von Stärz und ein Eigenbau- digitales Kehrschleifenmodul mit Gleisbesetztanzeige (Nachbau aus Fachzeitschrift) und LED- Anzeige. Belastbar bis 3 A, was wohl reichen sollte.
Damit wäre wohl die Variante mit dem Verbinden der beiden Abschnitte "A" der Favorit. Müsste dann nicht so sehr verlängern.
In dieser Woche werde ich experimentieren und hoffentlich vom Erfolg berichten.
Nochmals herzlichen Dank und
viele Grüß,
Gerhard
du hast mir sehr geholfen.
Da ich die Anlage digital betreiben will, habe ich mir schon die entsprechenden Module zugelegt: Module habe ich einmal von Stärz und ein Eigenbau- digitales Kehrschleifenmodul mit Gleisbesetztanzeige (Nachbau aus Fachzeitschrift) und LED- Anzeige. Belastbar bis 3 A, was wohl reichen sollte.
Damit wäre wohl die Variante mit dem Verbinden der beiden Abschnitte "A" der Favorit. Müsste dann nicht so sehr verlängern.
In dieser Woche werde ich experimentieren und hoffentlich vom Erfolg berichten.
Nochmals herzlichen Dank und
viele Grüß,
Gerhard
Hallo Gerhard,
danke für die Blumen. In #2 habe ich vermutlich einen Fehler gemacht und inzwischen editiert.
Viele Grüße, Joni
danke für die Blumen. In #2 habe ich vermutlich einen Fehler gemacht und inzwischen editiert.
Viele Grüße, Joni
Habe die Veränderung(en) gelesen. Danke für die Nachricht.
Würde es so gehen, wie ich es im editierten Bild (Anhang) angegeben habe? Ich könnte evtl. die eine Weiche nach oben setzen, einen 2-gleisigen Viadukt verwenden für die Überbrückung und damit hätte ich eine recht lange Schleife (ziemlich wackelig eingezeichnet).
Mich stört nur noch der Gedanke mit der Weiche, die aus der Kehrschleife führt, also Weiche 1.
Dort tritt m.E. kein Kurzschluss auf, dann würde z.B. das Stärz- Modul mit der Mikrokurzschluss- Erkennung funktionieren und eine dritte Trennung wäre nicht erforderlich?
Will nichts kaputt machen, wobei eine Trennung in A1 keinen Einfluss auf den übrigen Fahrbetrieb hätte?
Was meinst du bzw. ihr?
Viele Grüße,
Gerhard
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Würde es so gehen, wie ich es im editierten Bild (Anhang) angegeben habe? Ich könnte evtl. die eine Weiche nach oben setzen, einen 2-gleisigen Viadukt verwenden für die Überbrückung und damit hätte ich eine recht lange Schleife (ziemlich wackelig eingezeichnet).
Mich stört nur noch der Gedanke mit der Weiche, die aus der Kehrschleife führt, also Weiche 1.
Dort tritt m.E. kein Kurzschluss auf, dann würde z.B. das Stärz- Modul mit der Mikrokurzschluss- Erkennung funktionieren und eine dritte Trennung wäre nicht erforderlich?
Will nichts kaputt machen, wobei eine Trennung in A1 keinen Einfluss auf den übrigen Fahrbetrieb hätte?
Was meinst du bzw. ihr?
Viele Grüße,
Gerhard
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