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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Flm R2 und 4% Gefälle in "Pseudo-Wendel"?

THEMA: Flm R2 und 4% Gefälle in "Pseudo-Wendel"?
Startbeitrag
michael66 - 05.04.15 17:43
Hallo zusammen,

ich baue gerade ein Wendemodul 90x90cm. Natürlich möchte ich vermeiden, dass ein langer Zug auf der einen Seite aus dem Modul wieder herauskommt bevor sein Ende ganz verschwunden ist, daher is das ganze nicht einfach nur eine Schleife, sondern ein Kreisel / eine Schnecke mit zweieinhalb Umdrehungen (siehe Bild).
Auf der rechten Seite geht es über die beiden inneren Kreise weg und dann relativ eng und knackig zweigleisig nach unten, dann unter der Einfahrt durch, noch eine weitere Umdrehung (wieder unter der Einfahrt durch) aber mit nun größerem Radius und schließlich langgezogen nach oben zur Ausfahrt auf der linken Seite.
Der engste Radius ist Fleischmann R2, also 22cm, gleich zu Beginn der ersten Runde (und wird stetig größer) und für die erste Unterquerung der Einfahrt steht mir damit recht wenig Strecke zur Verfügung, d.h. das Ganze wir zunächst recht steil.
Ich will auf diesem Streckenstück im späteren Betrieb *auf keinen Fall* anhalten, sondern einfach nur so schnell es geht an Höhe verlieren, damit ich dann so knapp wie möglich unter der Einfahrt durchkomme.
Danach wird es entspannt, denn die darauffolgende Umdrehung der Schnecke wird ja quasi eben sein, bevor es dann wieder eine knappe dreiviertel Runde aufwärts geht, wobei der anfängliche Radius dann mit fast 40cm eher problemlos sein wird. Dampfer werden vorerst nicht eingesetzt.
Seht Ihr da ernsthafte betriebliche Probleme? Die gesamte Schnecke wird frei zugänglich bleiben, und die Durchfahrt unter der Einfahrt sehe ich derzeit als das einzige, ca.10cm breite Problemstückchen...


Frohe Ostern noch

Michael
    
EDIT: Habe den Titel mal angepasst, da es hier nicht um eine klassische Wendel geht... sondern um eine Schnecke, wie im Bild DEUTLICHST zu sehen

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Hallo,
wenn Du nicht gerade mit einem 3m-Zug fahren willst, und allgemein nicht anhalten, sehe ich da keine Probleme. Evtl. die Profikupplung könnte entkuppeln, falls Du die einsetzt.
Grüße
Horst
Hallo,
Ich habe betriebsbedingt sogar 5% Gefälle in FLM R2. Ich denke, das Wichtigste ist dabei die knickfreie Ausführung der Start- und Endbereiche. Am besten macht man dort keine Gleisstöße hin. Außerdem muss man darauf achten, dass die Schienen links und rechts in etwa gleich hoch liegen, in jedem Fall vermeiden, dass die Außenseite niedriger sitzt als die Innenseite.
Beste Grüße,
Hansjörg
Hallo Michael,

bei 4% können die Wagen ganz gewaltig schieben. Ich denke, dass Du am Ende der Wendel eine längere Strecke zum Auslauf hast.

Mit den Fleischmann Flexigleisen habe ich sehr gemischte Erfahrungen. Enge Radien lassen sich nur mit Vorbiegen und Fixieren mit Flexigleis-Spannern (Conrad 217734-9Y) sowie mit vielen Schrauben stabil darstellen. Der Übergang vom gebogenen Flexigleis zum gebogenen Flexigleich bleibt dennoch schwierig. Ich habe mir mit kurzen festen Gleisstücken geholfen.

Gruß
Wolfgang
Hallo,

danke für Eure Antworten.
Das Schieben der Wagen bei 4% fällt hoffentlich nicht zu heftig aus, aber es ist ja auch nur eine Umdrehung, denn danach geht es mit 0% eine weitere Runde weiter, bis es dann mit 2,5% wieder aufwärts und zum Ausgang geht... Wie schon geschrieben, wird auf der Gefällstrecke nicht angehalten; einen Zwischenhalt plane ich erst am Ende der "ebenen" Runde, d.h. vor dem Anstieg ein. Da das ganze Gebilde zweispurig sein wird, habe ich damit eine Überholmöglichkeit und, wenn ich vor der Ausfahrt noch eine Stoppstelle einbaue, sogar einen Zugspeicher.

Ich nehme wegen der ständig (und stetig) steigenden Radien keine Standardgleise, sondern Peco Code 55; die Angabe FLM R2 war nur als Anhalt gedacht und war in der Überschrift auch kürzer als "Anfangsadius ca. 22 cm "...


Schönen Abend noch

Michael
Guten Abend.

... lass es !

W. Eichhorn
Vielen Dank, Werner, für deine kreative Antwort, die mir mangels argumentativer Feingestaltung
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

... lass es !

leider genau soviel weiterhilft: NULL


Michael
Servus

Ich sage auch....lass es !

Der kleinste Radius wird, gepaart mit der Durchfahrtshöhe, für immer und ewig Schwierigkeiten machen.
Sonst würde schon lange jeder eine Schnecke bauen.
Eine normale Wendel mit grösstmöglichen Radius wäre gscheiter.

Greetings from Austria
Gerhard
Werner, Gerhard,

Ihr hattet meinen Eröffnungsbeitrag schon gelesen und auch das Bild dazu angesehen, oder?
Ich plane *keine* R2-Wendel mit festem Radius, mehreren Umdrehungen und lediglich 5cm-Trassenabstand, sondern eine Schnecke, bei der die erste Umdrehung ein wenig problematisch ist, weil sie eben auf kurzer Strecke mit kleinem Radius schnell an Höhe verlieren muss.
Der Problembereich sind ganze 10cm Gleis (dort, wo ich unter dem Einfahrtgleis durch muss), an das ich immer gut herankommen werden. Wenn das nicht klappen sollte, fällt halt diese innere Runde der Schnecke weg und ich fange in der zweiten Runde an, dann sind es halt nur eineinhalb Umdrehungen, aber auch hier nur 10cm Unterquerung der Einfahrt.

Meine Frage war halt nur, ob ich mir den Luxus der ersten Runde erlauben kann oder nicht. Eine einfache Wende mit Maximalradius scheidet aus, weil zu kurz; auch das stand im Eröffnungsbeitrag so drin.

Gruß


Michael
Hallo,
die 2,5 % Steigung würde ich vorab mal testen, am besten in Kurve.
Die sind für lange Züge nicht wenig, kommt halt darauf an, wie lang.
Das Gefälle ist weniger ein Problem, we´nn man nicht abrupt anhält/losfährt.
Kenne Leute, die fahren in TT in R2 6 % runter, mit 60 Achsen...
Grüße
Horst
Hallo Michael,

schau dich mal auf der Seite um
http://www.kazmedia.de/bahn/gleiswendel-wender.html

Gruß
Andreas
Hallo Andreas,

diesen Wender kenn ich tatsächlich schon...  Ich war auch kurz davor, ihn einfach "abzukupfern", aber dann habe ich die Kreiselwende von NQuadrat gesehen ( http://www.n-quadrat.de/Bilder/Module/Kreisel_2010.jpg ), und das hat mich nicht mehr losgelassen.


Gruß


Michael
Guten Tag,

bei (meines Erachtens) groben Fehlern, spare ich mir eine Erklärung.
Entweder man traut meiner Einschätzung oder nicht.
Die Angaben / Werte sind derart drastisch, dass mir dazu nicht mehr einfällt.

Was soll ich noch schreiben?

WE, der es nun selbst lässt !!!
Hallo Werner,

wenn du schon von "groben Fehlern" (Deines Erachtens) schreibst, wäre es für mich hilfreicher gewesen zu erfahren, wo genau du diese Fehler siehst. Also einfach ein "...lass es, weil... " anstelle eines plumpen "...lass es!".

Du wirst es kaum glauben, aber deine Gedanken kann ich nicht lesen, und zwischen den drei Zeilen deiner Antwort (Anrede und Gruß mitgerechnet) finde ich auch keinen Hinweis auf die von mir gemachten, groben Fehler.

Wenn ich stattdessen mehrfach lese, dass es Wendel mit deutlich größerem Gefälle gibt, die sogar zu funktionieren scheinen, bestärkt mich das, die Pseudowendel doch so umzusetzen.
Und wenn ich mir nochmal den offensichtlich selbst im Ausstellungsbetrieb zuverlässig funktionierenden Kreiselwendelaufbau von NQuadrat (Link in #11) ansehe, dann  kann ich auch dort erkennen, dass der äußere Radius zu meinem passt (der Wendel ist auch 90cm breit, nur nicht quadratisch) und folglich auch der innerste Radius in der Nähe von R2 liegen muss (=> etwas weniger als 45cm außen - 3x Trassenbreite).
Bei meiner Wendel kommt das Gefälle halt nur zu Beginn und nicht erst am Ende.

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name:

Entweder man traut meiner Einschätzung oder nicht.


Würde ich gerne, aber ich kann leider keine solche Einschätzung erkennen, der ich trauen bzw. nicht trauen könnte. Würdest du mich fragen, ob du dir ein MacBook kaufen sollst oder nicht und ich würde antworten: "...lass es!", würdest du wahrscheinlich auch ein paar mehr Details lesen wollen, wie ich zu diesem Schluss komme und nicht einfach hören wollen "Da kannst du meiner Einschätzung trauen oder nicht", oder?

Von mir aus, lass es einfach!

Den anderen: Vielen Dank für Eure Kommentare.

Gruß

Michael

Guten Tag,

was soll ich sagen?
Mach es?

Steigung zu groß
Radius zu klein

Beides zusammen beeinflusst sich negativ (auch bergab)

Frag doch den Martin K von SP9 was er Dir zu dem NQuacdrat Wendel sagen kann, welche Werte die haben und so weiter.

WE

PS: Ich rate immer (und da lieg ich, denke ich nicht falsch) dazu "Harakiriaktionen" einfach sein zu lassen: Man ärgert sich später nur darüber....

Nochmals hallo Werner,

Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name:


Steigung zu groß
Radius zu klein

Beides zusammen beeinflusst sich negativ (auch bergab)


Hättest du dies auch gleich anstelle von "..lass es!" geschrieben, wäre die Welt doch in Ordnung gewesen. Dann hätte ich zwar immer noch nicht gewusst, warum es dann bei anderen offensichtlich funktioniert, aber zumindest wäre mir klar geworden, auf was du deine Meinung fusst. Und nur das war es, was mich so aufgeregt hat. Mag sein, dass ich etwas ruppig war in meiner Reaktion, aber so ganz ohne  "Unterfütterung" deiner Aussage war diese für mich einfach nur wertlos.  

Zum Thema NQuadrat: Ich kenne die Maße des Wendel (90cmx110cm) und habe ein Bild davon, was mir sagt, dass die 90cm in der Tat die Breite des dort gezeigten Wendels sind.
Nachdem sich
a) die Umdrehungen des Wendels auch bei NQuadrat nicht überschneiden können,
b) der äußere Radius aufgrund der Gesamtbreite nicht über 45cm liegen kann (und wegen der ebenerdigen Umfahrung sogar noch eine zweigleisige Trassenbreite am rechten Rand nicht für die Wendel zur Verfügung steht),
c)  der Wendel zweigleisig ist und somit eine gewisse Mindestbreite der benötigten Trasse gegeben ist, und
d) sich der engste Radius selbst unterqueren muss (bei Spur N-Durchfahrtshöhe)  
ist die resultierende Rechnung für mich so einfach, dass ich nicht extra bei Martin nachfragen müsste.

Zum Zeitpunkt meiner Fragestellung hatte ich das Bild allerdings nicht parat und das von mir ausgeschnittene Etwas in meinem ersten Beitrag erschien mir dann doch zu eng. Wenn ich jedoch sehe, wie sich die Wagen des gezeigten Autoreisezuges ( http://www.n-quadrat.de/Bilder/Module/Kreisel_2010.jpg ) auf der Innenbahn um die Kurve quetschen, wird das ähnlich eng sein wie bei mir.
Aus diesem Grund gibt es ja laut Erbauer auch die Umfahrung für Problemgespanne. Diese werden bei mir aber nicht fahren. Nach dem Bild zu urteilen fallen endlos lange Güterzüge und Personenzüge nicht unter "Problemgespanne". Ich denke, lange Dampfer müssten schon die Umfahrung nehmen, aber Dampfer werde ich nicht einsetzen. Und wenn doch, dann lasse ich mir eben ein wenig Platz am Rand (muss ja nicht zweispurig sein eine solche Umfahrung) und ziehe einen Extrakreis um das Ganze analog zur Umfahrung von Martin.

Einen schönen Tag noch

Michael

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Michael

Seht Ihr da ernsthafte betriebliche Probleme?


Hallo !
Da Du ja keine negativen Antworten möchtest,entfällt wohl die Frage ?
Jeder hat das Recht Fehler zu machen aus denen er lernt.
Es gibt genug Fehler,da sollte man jeden nur einmal machen.
Mit einer Lok und zwei Wagen mag das ja noch gut gehen,aber mit längeren Zügen ?
Egal,baue Dir Deine Spirale und berichte im Forum darüber.

Gruß : Werner S.
Hallo Werner S.,

da haben sich unsere Beiträge wohl knapp überschnitten... Wie soeben geschrieben hatte ich bei der Fragestellung ein ungutes Gefühl und wusste nicht mehr, ob das Wendelvorbild vielleicht ganz anders ausgegesehen hatte. Nachdem ich aber ein Bild habe rauskramen können, sind diese ursprünglichen Zweifel etwas zerstreut.

Und nein, es ist falsch, dass ich keine negativen Antworten haben wollte. Ich hatte ja auch überlegt, den inneren Kreis wegzulassen und das Ganze zu entschärfen.

Gruß


Michael
Hallo.

Wenn man fragt, muss man auch mit ablehnenden / negariven Antworten rechen; auch mit einem schlichten "nein / nicht" oder dgl.

Noch zwei Tipps:
-Gründe Deine Vorrechercheergebnisse nicht auf Vermutungen, sondern auf Fakten => Erfrage die Daten und schätze sie nicht!
-NQuadrat haben hervorragende Regeltechnik, die die Züge sanft bremst und beschläunigt; ich weiss nicht wie / ob Du das so machen möchtest (Stauchungen etc)

WE
Hallo Werner,

vielen Dank für deine Tipps.
In der Tat muss ich gestehen, dass ich meine Recherchen aus der mir vorliegenden Bildinformationen und der genannten Maße abgeleitet habe. Ich habe schon eine Anfrage an Martin geschickt und ihn nach ein paar wichtigen Informationen (= kleinster Radius, Breite der Trasse) gefragt. Mittlerweile habe ich meine Schnecke auch nochmal überarbeitet (jaja, Holzverschnitt hin oder her; Reste kann man immer brauchen) und komme jetzt auf einen größeren Minimalradius (= ca. 25cm), also etwas mehr als das Original, weil die Umfahrung ja wegfällt.
Im Thread zur Kreiselwende
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....b1=kreiselwende#aw16 gibt es übrigens eine Abänderung der Ursprungsschnecke, die mir meine Einschätzung des inneren R2 beim Original plausibe erscheinen lässt; das vorgestellte Gebilde ist 20 cm breiter und der innere Radius beträgt 32,4 cm. Wenn ich die zusätzliche Breite auf den inneren Radius der 90cm Wendel runterrechne ergibt sich eine Differenz von 10cm, was dann mit 22,4 cm ziemlich nahe bei R2 liegt,

Was das Bremsen und Beschleunigen angeht: ich habe vor, die Züge am Ende der ebenen Runde (= die in der Mitte) anzuhalten und anfahren zu lassen. Wenn ich keine Monsterzüge habe, sollte der Teil des noch im Gefälle stehenden Zuges recht klein sein. Und ja, ich plane das ganze natürlich mit Digitalsteuerung und langsamem Anfahren/Abbremsen, damit mir die Züge nicht ruckartig nach innen aus der Kurve purzeln.

Vielen Dank nochmal, Werber, dass wir wieder zu einem normalen Ton zurückgefunden haben.

Einen schönen Abend noch


Michael


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