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THEMA: In Erinnerung an Wolfgang Frey Stuttgart Hbf. in 1:160

THEMA: In Erinnerung an Wolfgang Frey Stuttgart Hbf. in 1:160
Startbeitrag
twingo - 03.04.15 19:29
Hi !

Habe heute diese Ausgabe der Eisenbahnromantik auf YT entdeckt ab 8:40 min ist ein Beitrag von seiner hervorragenden Anlage / Arbeit zu sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=hGySyrWDmBI&...a0PG0xQfWPBzqekxOkRH

Gruß Thomas

Hallo zusammen,

was ist eigentlich aus dieser Anlage geworden,weiss da jemand Bescheid  ?

Gruss,
            Sascha.


... immer wieder unglaublich! ... Mund offen!
Hallo Sascha,

die steht noch dort, wo Wolfgang sie aufgebaut hat. Allerdings ist sie durch Einbau von Feuerschutzmaßnahmen und Fluchtwegen leicht lädiert worden. Ein Interessent ist mit den Erben in Verhandlung. Ob es eine Übernahme oder ein gemeinsames Betreiben wird, steht noch nicht fest. Durch die Umbauten des Gebäudeeigentümers sind dann später auch Besichtigungen möglich. Soweit mein Kenntnisstand, der allerdings auch schon ein paar Monate alt ist. Jedenfalls bemüht sich wer, dass die Anlage erhalten bleibt.

Johannes
Hallo,

die Anlage ist wirklich traumhaft! Ich habe sie selber leider noch nie live angeschaut, obwohl ich in Stuttgart lebe. Allerdings habe ich meine Hobby auch erst Ende letzten Jahres wieder entdeckt.

Ursprünglich war sie in einem Raum im Bahnhofsgebäude untergebracht, den er von der Bahn zur Verfügung gestellt bekommen hat. Ob sie da allerdings noch ist entzieht sich meiner Kenntnis. Zumal wir ja mit um das tolle Projekt "S21" bereichert wurden ...


Grüssle
Jürgen
Morgen,

Dazu bin ich zufällig gestern auf das Video gestoßen.

http://youtu.be/8of6xfGcxoM

Anlage steht zum Verkauf? Schön und gut, wer die Kohle hat, aber abbauen und mitnehmen wird wohl schwer

Frohe Ostern Tom



Hallo,

über den Standort der Anlage sollte hier nicht ins Detail eingegangen werden. Alleine schon aufgrund des Materialwert des Rollmaterials wäre es besser das es vorerst Mal ein "Geheimnis" bleibt.

Meine persönlichen Hoffnungen sind die dass die Anlage dort wo sie ist erhalten bleibt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Ein Umzug würde einer Zerstörung gleich kommen und die Anlage zeigt den Stuttgart Hbf so wie er nie mehr sein wird. Daher gehört diese Anlage nach Stuttgart und nicht in den Odenwald oder sonst wo hin. Wenn in Hamburg, Berlin und Fürth Modellbahnausstellungen ganzjährig betrieben werden können dann sollten wir Schwaben das doch auch hin bekommen. Wir könnet älles, außer Bundesliga

Grüße
Markus
Moin Johannes,

Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name:

Durch die Umbauten des Gebäudeeigentümers sind dann später auch Besichtigungen möglich.



hm, Umbauten des Gebäudes stelle ich mir schwierig vor. Nicht unmöglich, aber aufwendig und damit teuer. #oder weißt du da genaueres?

Gruß
Kai

PS
@ Markus:
Zitat

Wir könnet älles, außer Bundesliga


Immer noch besser als der HSV, der kann noch nicht mal 2. Liga...
Hallo,
befürchte das der Umbau nach Feuerschutzrichtlinien leider nur ein Gerücht ist und ausbauen geht bei der Anlage leider auch nicht. Wäre zwar zu schön aber eben wohl leider nur ein schöner Wunsch. Die Räume sind nicht für eine Ausstellungsanlage geeignet und auch nicht so einfach den Feuerschutz Richtlinien anzupassen und die Anlage ist niemals dafür gebaut worden und auch nicht mehr einfach wieder auszubauen. Weder vom Anlagebau (Segmente Fehlanzeige) selber und erst recht nicht von der elektrischen Seite. Da verstand nur der Erbauer wie die Leitungen verlegt sind.
Leider hat Herr Frey niemals genug an seine Anlage gedacht was Ihre Zukunft ohne Ihn betrifft. Sehr bedauerlich und auch für Stuttgart ein wirklicher Jammer. Ein Stadtmuseum mit dieser Anlage als Hauptattraktion das wäre es gewesen!

Gruß
Thomas
Hallo Kai,

ich weiß nur das, was ich in #3 geschrieben habe. Es wurden Feuerschutzmaßnahmen und ein Fluchtweg vom Gebäudeeigentümer eingebaut. Schwierig war das schon, den es mussten Löschwasserleitungen über der Anlage angebracht werden. Wenn Du die Dimensionen noch im Kopf hast, die Wolfgang im Video sagt, dann kannst Du dir die Arbeiten ungefähr vorstellen. Die Leiter über der Anlage, die man im Video sieht, wurde benutzt, um in die Mitte zu kommen. Auf dem angehängten Bild sieht man zwar die Leiter nicht, aber den Zwischenraum .

Johannes

PS: @ Markus, Ich habe ein bißchen lange gebraucht um meine Bilder vom Besuch am 30.07.2007 bei Wolfgang zu finden. Den Umbau nach den Feuerschutzrichtlinien hat der Eigner nicht wegen der Moba-Anlagen, sondern in seinem eigenen Interesse und den gesetzlichen Vorgaben gemacht. Wenn Du die Anlage kennst, weißt Du warum.

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Hallo,

das Gerücht von Feuerschutzmassnahmen und Fluchtwegen ist gequirltes Halbwissen.

Wolfgang hat damals, da gab es auch einen Faden dazu, sich über die Brandmeldemassnahmen seines Hausherrn und den qualifizierten Handwerker ausgelassen.

Fluchtwege gibt es nicht und wird es nie geben (leider), dazu ist der Raum niemals konzipiert worden. Die Anlage auch nur teilweise zu demontieren wäre vielleicht möglich, aber sie wieder so zusammenzubauen weniger, da keine Modul- oder Segmentbauweise angewandt wurde.

Auf dem Video von Such & Find ist auch der letzte Teil, den Wolfgang anging, zu sehen: Bad Cannstatt. Wurde nun leider nicht mehr fertig.

Meiner Meinung nach, so blöde das vielleicht auch klingen mag, kann sich jeder glücklich schätzen, der die Anlage mindestens ein Mal sehen konnte. So etwas gibt es nicht alle Tage. Erhaltenswert ist es allemal, aber wer kann das stemmen?

Hoffen wir, dass es eine Lösung geben wird.

LG Claus
Wie schon von #8 und #10 geschrieben ist da nix mit Fluchtwegen u.s.w.. Es war eine der Voraussetzungen des Eigentümers (DB?) diese Räume rein PRIVAT zu nutzen. Wohl auch wegen des recht speziellen Ortes, an dem sich die Anlage befindet.
Aber es war lt. Wolfgang (2005) ja auch nie geplant gewesen, hier Besucherströme durchzuschleusen.  

Des weiteren sollte die Steuerung der Anlage von einem Nebenraum aus vorgenommen werden. Dort stand auch eine große originale (von der DB ausrangierte) DB-Gleisbildanzeige  mit dem Gleisbild der Moba. Zig Kabel gingen vom Mobaraum dort hin. Leider lagen die Kabel zum Teil auf dem Boden. Die Elektrik der Anlage ist aus meiner Sicht der Knackpunkt der Anlage. Nur einzelne Strecken waren Fahrbar. Das meiste Funktionierte aber nicht (Stand 2005).

Was die Anlage so einzigartig macht ist die Abbildung des Stuttgarter Hbf mit seinem Umfeld und anderen wichtigen markanten Stellen Stuttgarts! Hier hatte er gründlichst recherchiert und maßstabsgetreu die Häuser, Hallen, Fabriken usw. selbst gebaut!! Mit Stand eines bestimmten Jahres, das ich leider vergessen habe. Das war und ist 1zu160 Modellbau vom feinsten!

Meiner Meinung nach ist es durchaus Möglich die Anlage zu zerlegen und woanders aufzubauen.
Vorher stand die Anlage, wenn ich mich richtig erinnere, in einer Scheune oder Halle. Sie ist also schon mal Umgezogen. Allerdings müsste die Elektrik komplett renoviert bzw. erneuert werden.

VG Dieter


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Bei uns in der modellbahnwelt odenwald in fürth ist mir zu Ohren gekommen, daß die Anlage Herrn M.Schuhmacher (Betreiber der modellbahnwelt odenwald) vermacht wurde. Ich kenne jemanden der dort fest arbeitet, beim nächsten Treffen hacke ich mal genauer nach.

Grüße momentan noch aus dem Norden, aber bald wieder aus dem Odenwald
Andreas
Hallo alle zusammen,

leider habe ich die Anlage in natura nie sehen können und auch die Räumlichkeiten nicht. Kann mir aber vorstellen, daß die öffentliche Zugänglichkeit hier so nicht möglich ist.

Wohl der einzig, einigermaßen, gangbare Weg wäre wohl, die Anlage abzubauen/zu zerlegen, die Gebäude (die sind das Einzigartige) ggf. heuerauszuschneiden, Gleise usw. soweit möglich runterzubauen und dann dieses Material in einer neuen Anlage an geeignetem Ort wieder zu verbauen. Natürlich dann mit MoBa-gerechter Steuerung usw.


Viele Grüße
Christian Strecker
Die Stellwand ist keine von der DB ausrangierte. Das hat Wolfgang alles selbst gemacht. Jedes einzelne Tischfeld hat er selbst von Hand angefertigt. Eine Meisterleistung.
Hallo Christian,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Natürlich dann mit MoBa-gerechter Steuerung usw.


*Hüstel* - was versteht man den darunter?


Grüssle
Jürgen
Servus,

#13 Christian,

Die Anlage abzubauen ist nicht möglich. Die "Verluste" wären viel zu gross.
Sicher kann man die einzelnen Gebäude rausschneiden, aber beim zerlegen wären die Verluste zu gross.
Man käme um einen Neubau nicht rum und finde erst mal einen entsprechenden Raum.
Von den Kosten ganz zu schweigen.

Gruss Karl-Heinz
Hi !

# 13 Karl Heinz

Ich sage es mal so ein Umzug bzw Demontage der Anlage geht auf jeden Fall.
Die Jungs im Loxx Berlin sind mit ihrer 600 m² großen Anlage auch umgezogen und sie sieht genauso aus wie vorher, gehen tut alles wenn es die richtigen machen.  

Gruß Thomas
Hallo !
@Twingo
die haben die Anlage selbst gebaut und kannten diese. Somit war die Planung auch "leichter" Zudem war das ganze sicher auch dokumentiert. Ein Erbauer kennt seine Anlage - sollte er zumindest...

Ich denke, das "Problem" des Abbau ist nicht allein das es nicht vorgesehen war, sondern auch das sich keiner auskennt. Der Erbauer weiß eher, was wie und wo gemacht wurde. Da ist Wolfgang zu früh gestorben, um da irgendetwas vorzusehen. Und das er da schon was geplant hatte, glaube ich eher nicht.
Somit dürfte das ganze nicht ganz einfach werden.
@12
Glaube ich nicht. Gab es den MBO schon in dem Umfang, als uns Wolfgang verließ ?
Das da was vermacht wurde, glaube ich genauso wenig, dann wäre die Lage bestimmt schon länger  geklärt. Wenn, dann hat der oder will der die Anlage kaufen. Und ob sich das rechnet ?... Dann eher, das was SEB schrieb.

Das nur mal als mein Senf dazu

Grüsse
Martin
Hallo,

"nicht möglich" oder "unmöglich" sind m. E. meist nur zu schnelle, unüberlegte Aussagen. Selbst bei einem japanischen Autohersteller heißt es seit Langem: "nichts ist ...".  ;))

Ich könnt mir z.B. vorstellen, dass es bestimmt unter uns Eisenbahnnostalgikern einige Enthusiasten oder gar ganze Vereine gibt, die sich bereit erklären könnten, wenn dann diese Anlage, anständig gesponsert (warum nicht von der DB und der Stadt?), der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde, mit freiwilligen Arbeitsstunden eine Umsiedlung unterstützen würden.

         - genügend Rentner und Pensionäre haben wir wohl unter uns ??? -

Da ich hier las, dass eh nicht alle Gleise mit Stromanschluss versehen sind, meine ich, dass man hierbei die vorhandene Verkabelung ohnehin erneuern oder ergänzen müsste. D.h., das vermeintlich größte Problem wäre der selektive Abbau und Wiederaufbau. Das größere Problem wäre m. E. einen geeigneten Raum für dieses Kunstwerk zu finden. Vielleicht gibt es ja noch Räumlichkeiten im Stuttgarter Kunstmuseum  oder in der Staatsgalerie. Ich könnt mir gut vorstellen, des es dort jeweils die Besucherzahlen enorm in die Höhe treiben würde, wenn man erreichen möchte, dass die "hohe” Kunst auch dem "niederen” Volk näher gebracht werden soll.

Diese Anlage ist nur bedingt mit dem MIWULA in Hamburg zu vergleichen. Das MIWULA lebt auch mit der ständigen Erweiterung, d.h. Investitionen für die Attraktivität. Ob so etwas in diesem speziellen Fall dann auch durchführbar wäre,  ist zweifelhaft.

          - zumindest sollte es eine Überlegung wert sein -

Gruß Wolfgang
Hallo Karl-Heinz,

danke für Deine Angabe. Das was ich oben geschrieben habe ist m. E. das wohl am ehesten Machbare mit dieser Anlage. Umbau der Räumlichkeiten (öffentliche Zugänglickeit) ist ja wohl anscheinend nicht möglich und erst recht nicht ohne Beschädigung der Anlage. Also bleibt eben bestenfalls ein Abriß der Anlage, bei dem man versucht, möglichst viel wiederverwendungsfähig für einen Neubau zu erhalten.

Klar, Räumlichkeiten ist dann noch ein anderes Thema. Ein gewerblicher Weg oder ggf. ein musealer. Auf privater Basis bzw. e. V. wird da wohl garnichts möglich sein.


Hallo Jürgen,


m. W. ist bei der Steuerung sehr viel alte DB-Technik verbaut, bei der auch schon DB-Techniker kapituliert haben. Unter MoBa-gerechter Steuerung verstehe ich bei diesem Größenumfang eben eine Digital-Steuerung mit PC-Unterstützung. Schau Dir mal an, wie andere Großanlagen heute aufgebaut sind (MIWULA, Loxx und auch Miniland).


Grüße
Christian Strecker
@20 Hallo Christian,

nicht nur die Gebäude sind auf dieser Anlage einzigartig. Das Tunnelgebirge ist auch solch ein Teil. Es kam halt in Einzelteilen in diesen Raum und wurde dann ein Stück wie aus einem Guss, da ist wenig Ansatz für ein Zerteilen.

Die Steuerung ist dabei die kleinste Aufgabe.

Zum professionellen Abriss müssten natürlich auf die entsprechenden Mittel vorhanden sein. Wenn man überlegt, wie viel in dieser Anlage steckt kann man sich in Etwa ausmalen, was für den Abbau auf die Seite gelegt werden konnte.

Ich habe noch ein paar Bilder von Wolfgangs letzten Projekt "Bad Cannstatt" gefunden, die wir dort machen konnten

https://plus.google.com/photos/1120660775514003...624830833?banner=pwa

Man bekommt auf den Fotos kein richtiges Gefühl wie gigantisch die Modelle in Wirklichkeit sind. Gigantisch in der Komplexität und gigantisch im Detail.

LG Claus
Hallo Claus.

Die Bilder sind nicht sichtbar man muß sich anmelden.

Gruß Frank
Hallo,

bei mir funzt es mit den Bildern,ohne Anmeldung,gigantisch.

LG.

Dietmar
@22 Hallo Frank,

probiere mal diesen Link

https://plus.google.com/photos/112066077551400320964/albums?banner=pwa

und dann das Album "Stuttgart" wählen.

LG Claus
Hm,

die Anlage des Miniland wurde in Wengen im Allgäu in einer Halle aufgebaut und war dort zig Jahre als Ausstellungsanlage zu besichtigen. Vor einiger Zeit wurde sie dort abgebaut, transportiert und an ihrem neuen Ausstellungsort wieder aufgebaut.
Soweit ich weiß ich es von dieser Aktion Foto´s. Sie zeigen, daß die Anlage in größeren Teilen abgebaut werden konnte, weil man eine entsprechende große Öffnung ins Gebäude machen konnte/durfte.

Beim Abbau/Wiederaufbau einer Anlage gibt es zwei gravierende Knackpunkte.
A.) Wie ist der Unterbau der Anlage gebaut? Ist er so, daß sie in Teile geschnitten werden kann und diese Teile ausreichende Stabilität für den Transport haben oder müssen zusätzliche Stabilisierungsmaßnahmen getroffen werden. (Wenn sich die Teile verbiegen sind gravierende Schäden in der Landschaft aber am meisten und schwerwiegendsten im Gleisbau.)
B.) Wie groß dürfen die Teile sein, damit sie aus dem Raum transportiert werden können? (Darf das Dach abgenommen werden? Darf ein Loch in die Mauer geschnitten werden? ect. oder muß es durch die Türe und wie ist der Weg [z.B. enges Stiegenhaus] bis die Teile im Freien sind?) {Teilgröße-Handlichkeit-Gewicht}

Und die Teilgröße bestimmt auch wo die Schnitte angesetzt werden müssen, denn es sollten Weichenfelder nicht direkt betroffen sein.

Logischerweise ist meistens auch eine (fast) Neuverkabelung notwendig, denn in den aller seltensten Fällen sind entsprechende "Kabel-Trenn-Punkte" vorgesehen. Auch wird es meistens keine "Verdrahtung-Dokumentation" geben, aus welcher hervorgeht wie die Anlage verkabelt ist.

Selbst bei einer kleinen Anlage ist die "Nachvollziehung" [wie hat der Vorgänger die Anlage Verkabelt; welcher Draht geht wo hin und ist für was] der Verkabelung sehr Zeitaufwendig, aber Grundbedingung um etwas ändern zu können oder weiter bauen zu können.

Möglich ist sehr, sehr viel, es ist nur die Frage wie groß ist der tatsächliche Aufwand und wie kann/könnte es gestemmt (Finanzierung, freiwillige Arbeitsleistungen, ect.) werden.

mfG.
"tattoo"

...schade wenn solches zerstört wird, weil: fehlende Finanzierung, fehlender Wille, von den Erben nicht gewünscht, fehlender neuer Raum [Langzeitmietmöglichkeit], ect., aber vor allem Ignoranz und Borniertheit.
@25 Hallo "tattoo"

Die Anlage Wengen war in einer ebenerdigen Halle und hatte, wenn ich es recht in Erinnerung habe, entsprechende Türen und Tore, so dass man mit einem Stapler arbeiten konnte und die Teile in entsprechender Größe verladen konnte.

Es gibt meines Wissens einen Film über die PMW in Winnenden, die aus einem Keller in einer Ziegelei in ein neues Domizil umgezogen werden musste. Ich schreibe es mal so - die hatten es noch richtig komfortabel.

Zu deinen Punkten:

A: Der Unterbau ist so gebaut, dass es passt. Was nicht passte wurde passend gemacht.

B: Dach abnehmen ist absolut unmöglich, ebenso ein Loch in die Wand (meterdicker Beton und dann ist man im Berg); Die Bauteile müssen durch eine Türe durchschnittlicher Größe, dann geht es ca. 100 Stufen nach oben. Dann nochmals ca. 300 Meter nach oben, bis man auf die Straße kommt.

Einen Kann ich nicht für mich behalten:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aber vor allem Ignoranz und Borniertheit.



Ich sehe schon, du hast den vollen Durchblick und die absolute Ahnung! Darf ich dich in Zukunft "Meister" nennen?

LG Claus

Tante Edit wollte noch Schreibfehler verbessert haben


Hallo Claus !

Danke für den Link, einfach nur gigantisch.

Schöne Ostern.

Thomas
Hm,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Ich sehe schon, du hast den vollen Durchblick und die absolute Ahnung! Darf ich dich in Zukunft "Meister" nennen



Lieber Claus!
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

vor allem Ignoranz und Borniertheit.

bezieht sich auf ein persönliches Ereignis mit einer Anlage eines Hobbykollegen, welcher seine (größere) Anlage der Stadt zur Verfügung stellen wollte, aber .....
Als er Verstarb waren auch die Erben an keiner Lösung bereit, daß die Anlage (also das Lebenswerk) weiter leben konnte. Die Anlage wurde kanibalisiert, geplündert und später vernichtet.

Ich habe in meinen bisherigen Leben etliche Anlagen (zugegeben nie so riesig große) von Hobbykollegen erleben müssen, die zerstört werden mußte oder aber auch zerteilt und wieder neu aufgebaut wurden.

Daraus resultieren die Punkte A und B. Diese sind eigentlich vollkommen logisch; beziehen sich auf alle Modellbahnanlagen weltweit wenn sie transportiert werden müssen und es bezieht sich nicht nur auf Modellbahnanlagen.
(z.B. aktuell in Erinnerung die Bergung eines alten riesigen Stationär Motor aus einem Gebäude und den Aufbau in einem privaten Museum. Hierzu mußte am neuen Aufbauort das Dach des Gebäudes geöffnet werden um den Motor mittels Telekran auf seine neuen Fundamentlager heben zu können.)

mfG.
"tattoo"

..... man muß keineswegs "Meister" sein, oder gar studiert haben, aber einfacher logischer Hausverstand wäre ungemein hilfreich.

Hm,

Unterbau:
(Auch wieder Logik)
Ein Hobbykollege hat seine Anlage 2mx1m nur auf eine Spanplatte gebaut, welche auf einem nicht mit der Platte verbundenem Trageteil ruhte. Er wollte sie in dem Raum anderst platzieren und hat (nur) die Platte mit einem Helfer hoch gehoben. Platte durchgebogen - Gleise verbogen/abgeplatzt - ect.

Stabilität ist ein gravierendes Kriterium von Transportablen Anlagen, daß beim Transport der Anlagenteile diese sich nicht verbiegen/verdrehen.
Beim Bau einer stationären Anlage wird logischerweise darauf nicht eingegangen (wieso auch) wodurch beim zerschneiden der Anlage die Teile zusätzlich stabilisiert werden müssen, damit sie beim Transport sich nicht verbiegen/verdrehen.
Große Kundenanlagen (Brandl, Stein, ect.) die nicht vor Ort gebaut werden, sondern in der Werkstätte, dann zum Kunden transportiert und beim Kunden als Stationäre Anlage aufgebaut, müssen entsprechend konstruiert/gebaut werden.
Nichts ist peinlicher als beim Transport verbogene Anlagenteile oder gar vor dem Gebäude des Kunden zu stehen und fest zu stellen, daß man die Teile nicht in den Raum bekommt (weil zu sperrig) oder einfach halt ein sau blödes Stiegenhaus.

Tja, und "Schwertransporte" müssen leider oft Umwege fahren weil halt beim kürzesten Weg eine Brücke zu nieder oder die Tragfähigkeit zu gering oder die Straße zu eng oder die Kurven zu eng oder .......

mfG.
"tattoo"

Hallo,
darüber schimpfen das andere sich nicht drum kümmern ist mir zu einfach. Wie bereits von mehreren gesagt: Die Anlage kann nicht einfach ausgebaut werden .Die Anlage ist nicht ohne Zerstörung abbaubar und nicht ohne Probleme aus den Räumen zu bringen. Austellungsanlage in den vorhandenen Räumen geht nicht wegen Feuerschutzbestimmungen. Technik versteht wohl keiner und Neuverkabelung wäre ein Neubau und ist bei einer Anlage die keiner wirklich versteht nicht so einfach möglich. Wo bekommt man die Räume für eine solche Anlage und wer soll das ganze bezahlen?
Modellbahnvereine haben gar nicht genug Manpower um solch eine Aufgabe zu stemmen und ob die Erben so "böse" sind kann ich nicht behaupten weil ich es gar nicht weiss und mit so Ehrenrührigen Behauptungen auch sehr vorsichtig wäre!
Das einzig machbare wäre wohl abreisen und versuchen möglichst viel zu retten und neu aufzubauen. Selbst das verursacht schon einige Kosten und braucht Fachleute. Nur kommen dann auch wieder die Probleme mit :Ausstellungsräume, Kosten ,Personal, Fachwissen.
Genug Probleme die ein Scheitern verursachen. Ein Stuttgarter Modellbahnverein hat durchaus überlegt die Anlage zu retten aber die genannten Probleme haben das ganze schon im Ansatz verhindert. Die einzige Möglichkeit wäre wohl wirklich Abriss und teilweiser neuer Aufbau im neuen Stadtmuseum das gerade gebaut wird oder in einer noch nicht geplanten Halle auf den Stuttgart 21 Gelände.Das Museum hat aber wohl auch keinen Platz und Geld und wer bezahlt eine Halle und die ganzen Folgekosten?
Ideen sind ja schön und die Theorie ganz einfach aber die praktische Umsetzung zerstört eben viele Träume....aber jeder der es besser wissen will ,kann ja einen Verein gründen und es zeigen wie es besser gehen könnte....
Wie die Anlage überlebt wäre ja eigentlich egal solange sie nur weiterbestehen könnte aber da sehe ich leider nur mit wenig Hoffnung in die Zukunft.

Gruß
Thomas
Hallo Thomas,

du scheinst schon Mal dort gewesen zu sein und die Verhältnisse und Umgebung zu kennen (liegt als Stuttgarter eigentlich nahe).

Eine Möglichkeit, die ich mir vorstellen könnte, wäre die Anlage virtuell zugängig zu machen, z.B. mit WebCams. Aber selbst dafür müsste sich ein Sponsor finden.

Wir haben lange mit Wolfgang über diverse Möglichkeiten diskutiert, natürlich noch zu Lebzeiten, haben aber keine wirklich machbare Lösung gefunden. es lag Wolfgang sehr viel daran, die Anlage der Nachwelt zu erhalten. Sein Tod kam sehr früh und für alle unerwartet.

Du bist ja auch schon ein paar Jahre hier im Forum dabei. Erinnerst du dich noch an Cox? Beim Abriss seiner N-Anlage habe ich mitgeholfen und seine TT-Anlage nach seinem Tod mit einem Freund abgerissen. Bei Wolfgangs Anlage habe ich mich schlichtweg geweigert.

Da ist niemand daran schuld, es ist einfach so geworden und jeder hat das zu akzeptieren. Ich schließe mich deiner Meinung an
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

darüber schimpfen das andere sich nicht drum kümmern ist mir zu einfach



LG Claus
Hm,

mein Text in #25 ist allgemein gehalten da ich nie die Chance hatte diese Anlage live zu sehen, sondern sie nur aus den Videos kenne. Genauso weiß ich absolut nichts über die örtlichen Gegebenheiten, sowie über die Personen dahinter und die Bemühungen.
Aber (!)
Ich weiß leider auch wie Ignoranz und Borniertheit von nur einer einzigen Person alle mühevollen Bemühungen vieler Personen alles zu nichte machen können.
(z.B. Versuch der Bergung eines "Schrotthaufens" (Olditreckerfragment, Baggerteiles, ect.) und noch bevor der Verein das notwendige Equipment vor Ort bringen kann, läßt der "Eigentümmer-Nachfolger" oder ein "Behörden-Sessel-Täter" den "Vermeidlich unnützen Schrotthaufen" mittels Schneidbrenner zerkleinern und verschrotten.)
oder
(Modellbahnverein jahrelang in alter Werkstätte eingemietet mit Hallentor und Laderampe. Anlage ist transportabel aber in größeren Teilen, den es durfte die Zufahrt zur Laderampe und die Laderampe benützt werden. Der neue Mieter verlängert den Vertrag nicht, meldet "Eigenbedarf", aber untersagt die Benützung der Zufahrt zur Laderampe. Anlagenteile müssen zerkleinert werden um sie über das Stiegenhaus aus dem Raum zu bringen, inkl. Verladung auf der Straße.)

Aus der Kenntnis der Anlage aus den Videos, getraue ich mich aber ein zu schätzen welch immenser Aufwand die Verlegung dieser Anlage wäre, welche Arbeitsleistungen (zig, zig, zig Stunden) notwendig sind und kann mir auch den finanziell en Aufwand vor stellen, inkl. dem notwendigen am neuen Standort um daraus eine öffentlich zugängige Ausstellungsanlage machen zu können.

Traurig wäre für mich, wenn viele Personen bereit wären daran zu helfen, eine machbare Lösung gefunden wäre, auch das notwendige Finanzielle gelöst wäre, eine entsprechende neue Räumlichkeit gefunden wäre und dann all das scheitert nur weil irgend eine (wichtige) Person sich auf stur stellt oder eben mit dem einzig machbaren Lösungsweg nicht einverstanden ist. Bzw. auch noch der Gebäudeeigentümer die Räumung verlangt.

mfG.
"tattoo"
... ich persönlich finde es immer sehr schade wenn solche "Lebenswerke" wie es auch diese Anlage ist nicht mehr weiter existieren dürfen, bzw. erhalten werden können. (Egal ob es sich jetzt um eine solche Modellbahnanlage handelt oder um eine umfassende Sammlung [Traktoren, Auto, Fotoapparate, Feinmechanische Werkzeuge, ect.] eines Privatmuseum.)
Hallo Claus,


danke für Deine Antwort.

Dann ist es wohl wirklich so, daß die Anlage  nur erhalten werden kann, wenn sich ein bzw. mehrere Idialist(en) findet, die dann fallweise "Freunde" zur Anlage läßt, oder eben der Komplettabriß - schade.

Ich weiß, Wolfgang ist tot, kann es selbst nicht mehr ändern, aber da hat er sich im Vorfeld wohl nicht genug Gedanken machen (können) so im Alleingang. Ein "Fehler" in der Vergangenheit, den Insider genauso wie Außenstehende nicht mehr ändern können.


Grüße
Christian
Hallo,

ein Abbau der Anlage unseres leider verstorbenen Kollegen Wolfgang wird sicherlich nicht einfach und ohne Schäden anzurichten zu bewerkstelligen sein,
so meine Meinung.

Wie komme ich zu der Annahme?

Bin seit geraumer Zeit dabei meine Moba zurückzubauen da diese nach Auszug meiner Tochter in ein größeres Zimmer umziehen soll.
Meine Anlage war einfach gehalten,ca. 3,50x 3,00 Meter groß,
geht nicht ohne Schäden und Verluste.
Schade und ärgerlich.

Von Neuinstallation der Elektrik (analog) mag ich gar nicht reden.

Ich fange fast bei Null an,macht aber Spaß.

Wenn ich nun bedenke das Fremde,die eine Anlage ncht kennen diese versuchen umzusiedeln so wird mir Angst und Bange.

Vielleicht gibt es für Wolfgangs Anlage ja noch die optimale Lösung.
Ich hoffe und appelliere für den Erhalt.


LG.
Dietmar
übrigens ist auch hier, in einer ER-Sendung ab etrwa 9 min 20
ein Bericht über die Anlage, erklärt von Wolfgang Frey, zu sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=lrZmEzcRaaA

Gruß

wolfgaNg


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