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THEMA: Decoder am Gleis

THEMA: Decoder am Gleis
Startbeitrag
Edward [Gast] - 05.03.03 09:20
Ich benutze die Methode zum testen, ob Decoder und Lok gut miteinander harmonieren. So sehe ich schnell, ob noch etwas mechanisches gemacht werden muss. Meist klemme ich die nur mit Krokostrippen an.
Meine Erfahrung ist, dass die Decoder nicht so gut die Last ausregeln. Liegt wohl an den Übergangswiderständen Gleis-Rad-Schleifer.
Als Dauerlösung? Na ja... Die Decoderausgänge sind lange nicht so Kurzschlussfest wie ein Booster. Der in den Decodern eingebaute Schutz ist mehr für Einbaufehler (vergessene Verbindung Motor-Gleis) gedacht.
Ganz anders wird mir allerdings bei den Parametern, auch CVs (Konfigurations Variablen) genannt. DCC Decoder werden nun mal einer Lok fest zugeordnet. Die Variabeln werden auf einem Programiergleis, d.h. auf einem Gleis mit einem speziellen Signal, eingestellt. Für eine perfekte Motoranpassung sind bis zu 65 Werte einzustellen, wann soll das passieren, wenn die Lok von einem Abschnitt zum nächsten fährt?
Im geschilderten Fall Stg Hbf kann ich das noch nachvollziehen, da fährt ein Zug auf einer fest vorgelegten Route, also über Decoder 3,90,76,1,... und wird vom PC aus überwacht. Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass die Decoder für jede Lok auf der Strecke umgeändert werden.
Das ist sicher bei einer solchen Riesenanlage sehr sinnvoll, nur ob sich das auf die herkömmliche Heimanlage so übertragen lässt, wo man die Züge von Hand fährt?
Dann müsste man dauernd die Decoder-Adresse wechseln!?
Im Prinzip ist das nichts anderes als die Digitalen Blocksteuerungen per PC, wie G+R. Nur eben mit Decodern, die eigentlich nicht dafür gedacht sind.
Andere Möglichkeit: Man ersetzt die Trafos durch Decoder mit Steckverbindung und fährt mit Z Schaltung. Wenn man Lok 120 fahren will, dann steckt man den passenden Decoder mit vorher eingestellten Werten ein... Dann ist das in der Lok aber etwas simpler.

Bis dann

Edward

Vielleicht ist die Decoder am Gleismethode für Großanlagen, die computergesteuert laufen, sehr sinnvoll. Aber für den normalen Hausgebrauch empfinde ich sie als recht "merkwürdig". Ich habe zwar nicht die Einbauprobleme, aber welche Vorteile habe ich:
Der Vorteil, am Gleis immer die Höchstspannung zu haben, die erst in der Lok heruntergeregelt wird, fällt weg. Und Spannungsschwankungen am Gleis führen halt zum bekannten Fahrverhalten - die Lastregelung müßte ja wie verrückt ständig gegensteuern.
Der Vorteil, zwei Loks auf einem Gleis unabhängig steuern zu können, entfällt völlig.
Was bleibt eigentlich als Vorteil über für die normale Heimanlage. Das Einbauproblem besteht doch vor allem bei den älteren Loks, und da könnte man sich ja auch schrittweise die Decoder einbauen lassen, am besten gleich mit Getriebeumbau.
Ich bin Analogfahrer und habe Null Ahnung von Decodern.
Wäre folgendes möglich:

Ich lasse alle Blöcke und den Schattenbahnhof quasi analog weil ich die LAUER-Module nicht austauschen will.
Wer LAUER kennt, ist auch mit den "ausgeklammerten Bereichen", also den Bahnhöfen vertraut.

Kann man dafür und auch für die Nebenstrecken den Decoder am Gleis einsetzen? Nur da würde nämlich Digital wirklich Sinn machen und ich brauche nichts an den Loks zu tun.

Gruss
Cox
Mal ganz ketzerisch und mit Null Ahnung:

Wäre gerade für Mischbetrieb auf Modulen nicht der Decoder am Gleis die perfekte Problemlösung?
Analogloks (respektive Digiloks) würden sich per Magnet den Decoder an der Trennstelle zuschalten.

Ist wohl zu kompliziert, oder?
Gruss
Cox
@Cox
Also ich habe keine Ahnung von Lauermodulen O.k. ich lauere auch machmal auf einen Zug an meinen Modulen - ha, was für ein KaLauer
Ich würde aber davon ausgehen, dass irgendwelche Elektronik einer Lastregelung nicht zuträglich ist.

Zu den Decodern an sich mal was grundsätzliches zum Aufbau von Digitalsystemen, damit die Analogfahrer unter uns die Problematik verstehen.
Sicher kennen alle den Rangierfunk der großen Bahn. Der Fahrdienst/Rangierleiter gibt über Funk Befehle an den Lokfüherer. Wenn in enem Bahnhof mehrere Loks unterwegs sind, dann bekommen die einzelnen Loks einen Namen ("Anton, Rentier...")
Vereinfacht gesagt läuft das so ab: Fdl "Anton vorziehen bis Weiche 61", Lokfüher bestätigt und fährt.
Da ist bei der Modellbahn nicht anders: der Fdl ist die Digi-Zentrale, das Funkgerät auf der Lok ist der Decoder.
So, nun bauen wir das Funkgerät aus der Lok aus und stellen  es _neben_ ein bestimmtes Gleis und schrauben das Mikrofon ab, der Lokführer kann nu noch zuhören. Damit nicht alle Funkgeräte losquaken haben die unterschiedliche Frequenzen, die man aber nicht mehr verstellen kann.
Der arme Fahrdienstleiter muss nun wissen, wo die Lok gerade ist, um ihr einen Befehl geben zu können.  Der Lokführer fährt immer nur so weit, dass er das nächste Funkgerät erreicht, könnte ja sein, dass er was verpasst. Wenn eine Rangierabteilung nun durch den ganzen Bahnhof will, dann muss der Fdl erst das Funkgerät an Gleis 3, dann an Gl 12 und dann.... anfunken. Na super, das wird ja toll klappen
Genauso ist das mit den Digitaldecodern! Die haben unterschiedliche "Frequenzen". Bei dem Einbau in eine Lok klappt das wunderbar. Aber wenn der Decoder einem Gleis zugeordnet ist? Die Zentrale muss alle Docoder einer Fahrstrecke durchschalten und mit den für die _eine_ Lok passenden Werten füttern. Ahrg! Das können normale Digitalsteuerungen nicht, ganauso wenig wie ein Fahrdienstleiter 100 Frequenzen am Funkgerät gleichzeitig bedienen kann!

Edward
Ergo, nur was für computergesteuerte Anlagen mit fester Fahrstraßenvorgabe. Ist nichts für uns Normal-Mobahner, so mein Fazit.
H-W
es leuchtet ein, daß diese Steuerung in der Tat nichts für Otto Normalverbraucher ist - viel zu komplex.

Gruß Holger
Hallo,

Ich habe den anderen Beitrag nun gefunden....

... es geht ja nicht um einen unbeding um einen Mehrfach/Großbetrieb auf meiner Heimischen Anlage !!!!!
Sondern wie es @COX schon sagt Nebenstrecke , oder im Rangier bereich !!! - Fahren mit mehreren Loks gleichzeitig - wieviel könnt Ihr den überschaeun , wenn nur von hand geseuert wird ??? - also bei mir hört es bei 2 auf , wenn ich noch was davon haben will. Es geht ja auch nicht darum , ob ich Licht schalten kann , oder für jede Lok einen eigenen "CV" programieren kann , kann ich Analog ja auch nicht . Aber ich kann wie beim Analogen regeln nur daß sie langsamer und kraftvoller laufen .Man hat doch sowieso mehrere Stromkreise ( als Analog fahrer ) und Halbwellen Trafos sind nicht Billiger als Decoder !?!?!

Gruß Klaus


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