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THEMA: Stellwerk: wohin?
THEMA: Stellwerk: wohin?
Hallo Leute,
ich bin gerade dabei, meinen Bahnhof fertig zu gestalten. meine Frage an euch ist: Wo kann / muss das (mechanische) Stellwerk hin bzw. wo darf es auf keinen Fall stehen?
Der Bahnhof hat vier Gleise, davon 2 Bahnsteiggleise und einen sehr kleinen Güterbereich (dessen Weiche von Hand bedient werden).
Vielen Dank für die Hilfe
MfG
Christian
ich bin gerade dabei, meinen Bahnhof fertig zu gestalten. meine Frage an euch ist: Wo kann / muss das (mechanische) Stellwerk hin bzw. wo darf es auf keinen Fall stehen?
Der Bahnhof hat vier Gleise, davon 2 Bahnsteiggleise und einen sehr kleinen Güterbereich (dessen Weiche von Hand bedient werden).
Vielen Dank für die Hilfe
MfG
Christian
Moin Christian ,
stell uns mal Deinen Gleisplan vor ; zB. bei http://imageshack.us/index3.php ...
allgemein = http://www.stellwerke.de/grund/seite1_o.html und einfach mal blättern ...
Gruß ; AL,-me
stell uns mal Deinen Gleisplan vor ; zB. bei http://imageshack.us/index3.php ...
allgemein = http://www.stellwerke.de/grund/seite1_o.html und einfach mal blättern ...
Gruß ; AL,-me
saarkarl [Gast] - 03.09.04 09:28
hallo christian, wenn du keine möglichkeit zur vorstelleung hast , kannst du mir ein foto schicken , ich stelle es dann ins netz
http://www.simons-hobby.de/gast
gruß klaus
http://www.simons-hobby.de/gast
gruß klaus
Moin,
ohne jetzt den Gleisplan gesehen zu haben, aber oft ist an solch kleinen Bahnhöfen der Fdl im Empfangsgebäude bzw. am Hausbahnsteig untergebracht. Vielmals verkauften die Fdl gleichzeitig auch noch Fahrkarten und übernahmen die Zugbeobachtung.
Bei dem Bau handelt es sich um einen kleinen Vorbau am Hausbahnsteig.
Für solch eine Bauform gibt es, soweit ich weiß keine Großserienbausätze. In einer älteren Ausgabe des EK war mal ein Selbstbau eines solchen "Stellwerks" in halbnull beschrieben.
Wäre doch auch eine Idee..png)
Gruß, Marco
ohne jetzt den Gleisplan gesehen zu haben, aber oft ist an solch kleinen Bahnhöfen der Fdl im Empfangsgebäude bzw. am Hausbahnsteig untergebracht. Vielmals verkauften die Fdl gleichzeitig auch noch Fahrkarten und übernahmen die Zugbeobachtung.
Bei dem Bau handelt es sich um einen kleinen Vorbau am Hausbahnsteig.
Für solch eine Bauform gibt es, soweit ich weiß keine Großserienbausätze. In einer älteren Ausgabe des EK war mal ein Selbstbau eines solchen "Stellwerks" in halbnull beschrieben.
Wäre doch auch eine Idee.
Gruß, Marco
RainerP [Gast] - 03.09.04 11:08
Hallo Marco,
so ähnlich wollte ich es auch erst schreiben, dann fiel mir aber ein, daß gleich um die Ecke auf der Müglitztalbahn im Bhf. Dohna auch ein Stellwerk steht, trotz weniger Gleise. Muß bei Gelegenheit mal schauen, wo es genau plaziert ist. Das wäre übrigens mal eines Modelles wert, so stelle ich mir ein Stellwerk für eine Moba-Anlage vor.
so ähnlich wollte ich es auch erst schreiben, dann fiel mir aber ein, daß gleich um die Ecke auf der Müglitztalbahn im Bhf. Dohna auch ein Stellwerk steht, trotz weniger Gleise. Muß bei Gelegenheit mal schauen, wo es genau plaziert ist. Das wäre übrigens mal eines Modelles wert, so stelle ich mir ein Stellwerk für eine Moba-Anlage vor.
Christian W. [Gast] - 03.09.04 11:09
Hallo,
Das Haus o.ä. des Fdl bei mechanischen Stellwerken muss so stehen das er die gestellten Signale und möglichst Weichen/Fahrstraßen einsehen kann.
Deswegen sind die Stellwerke sehr oft "hoch" hinaus gebaut...
Gruß Christian
Das Haus o.ä. des Fdl bei mechanischen Stellwerken muss so stehen das er die gestellten Signale und möglichst Weichen/Fahrstraßen einsehen kann.
Deswegen sind die Stellwerke sehr oft "hoch" hinaus gebaut...
Gruß Christian
Hallo Christian ,
der Standort der Stellwerke kommt sehr auf die Epoche an.
In Epoche 3 hat man in kleineren Bahnhöfen Zentral-Stellwerke gebaut, die vor allem Personal einsparen sollten. Diese wurden im allgemeinen in einem Anbau an der Bahnsteigseite des Bahnhofgebäudes untergebracht.
In Epoche 2 gab es noch die alten kleinen personalintensiven Stellwerke an den Bahnhofsein-und Ausfahrten, in diesem Fall meistens rechts vom Ausfahrgleis in der Mitte der Weichenstaße. Bei größeren Ortsgüteranlagen war diesen auch noch ein Stellwerk zugeordnet, bei größeren Betriebswerken dicht an der Einfahrt. Es kommt in jedem Fall auf die einwandfreie sicht auf die Weichenstraße an.
mfG
Herbert
der Standort der Stellwerke kommt sehr auf die Epoche an.
In Epoche 3 hat man in kleineren Bahnhöfen Zentral-Stellwerke gebaut, die vor allem Personal einsparen sollten. Diese wurden im allgemeinen in einem Anbau an der Bahnsteigseite des Bahnhofgebäudes untergebracht.
In Epoche 2 gab es noch die alten kleinen personalintensiven Stellwerke an den Bahnhofsein-und Ausfahrten, in diesem Fall meistens rechts vom Ausfahrgleis in der Mitte der Weichenstaße. Bei größeren Ortsgüteranlagen war diesen auch noch ein Stellwerk zugeordnet, bei größeren Betriebswerken dicht an der Einfahrt. Es kommt in jedem Fall auf die einwandfreie sicht auf die Weichenstraße an.
mfG
Herbert
Volker [Gast] - 03.09.04 13:20
Also, wenn du gerne ein Wärterstellwerk haben möchtest, dann stelle es an dem Bahnhofskopf, der sich am weitesten vom EG entfernt befindet. ImEG befindet sich dann angenommenermaßen das Fahrdienstleiterstellwerk, das den andern Bahnhofskopf bedient. Am glaubwürdigsten ist es, wenn direkt neben dem stellwerk ein Bahnübergang liegt, weil der Weichenwärter dann auch gleich die Schranken mitbedienen kann. In solchen Fällen wurden stellwerke auch häufig von Rückbaumaßnahmen verschont, auch in kleineren Bahnhöfen. Aber bitte das Stellwerk nicht zu groß wählen, z.B. Kibris "Stuttgart Feuerbach" sollte von der Größe her schon die obere Grenze sein. Das Brückenstellwerk auf der "Bahnhofsanlage" im neusten N-Bahn-Magazin ist z.B. völlig überdimensioniert für den kleine Bahnhof dort.
Gruß, Volker
Gruß, Volker
@ Rainer
Für Christian´s Bf wäre ein Stw. wie von mir beschrieben, völlig ausreichend, da nur die Bahnsteiggleise für ihn einsehbar sein müssen, da nur dort Signale stehen. Für die Gütergleise, die mit ortsgestellten Weichen ausgerüstet sind, brauchen somit keine Signale, dort reicht der mündliche Auftrag zur Rangierbewegung.
Jedoch, wie Du schreibst, sind auch auf kleinen Bahnhöfen die typischen "Türme" anzutreffen, was natürlich auch nicht verkehrt ist. Jedoch wäre der Flachbau am Hausbahnsteig was besonderes, hat nicht jeder.
Beste Grüße, Marco
Für Christian´s Bf wäre ein Stw. wie von mir beschrieben, völlig ausreichend, da nur die Bahnsteiggleise für ihn einsehbar sein müssen, da nur dort Signale stehen. Für die Gütergleise, die mit ortsgestellten Weichen ausgerüstet sind, brauchen somit keine Signale, dort reicht der mündliche Auftrag zur Rangierbewegung.
Jedoch, wie Du schreibst, sind auch auf kleinen Bahnhöfen die typischen "Türme" anzutreffen, was natürlich auch nicht verkehrt ist. Jedoch wäre der Flachbau am Hausbahnsteig was besonderes, hat nicht jeder.
Beste Grüße, Marco
Markus H. [Gast] - 03.09.04 15:23
Hallo!
Wenn ich richtig gelesen habe, geht es um ein mechanisches Stellwerk.
Je nach Größe und Übersicht des Bahnhofs(Kurve) waren mechanische Stellwerke entweder im Empfangsgebäude und/oder jeweils an den Weichenköpfen.
In Epoche 3 wurden bereits überwiegend Elektromechanische- und Drucktastenstellwerke gebaut.
Diese wurden dann in kleine Anbauten(Erker, Glaskasten) am Empfangsgebäude errichtet oder in alte mechanische Stellwerke errichtet, soweit für die zahlreichen Relais ausreichend Platz war.
Aber es ging ja um mechanische Stellwerke:
Da die Weichen und Signale per Seilzug gestellt wurden, waren kurze Wege sinnvoll. Ich hab noch die Technik(Einheitsbauform 1926) gelernt.
Signalhebel bis 1000m Entfernung vom Signal, ab 1000m Signalkurbel,usw.
Die Höhe des Stellwerkes hat nicht unbedingt etwas mit der Übersichtlichkeit zu tun. Mehr mit der Bauform der Hebelgewichte. Ich habe auf mechanischen Stellwerken mit Hebelgewichte im Erdgeschoß, im ersten Stock und mit Hebelgewichten ausserhalb des Stellwerkes gearbeitet. Auch muß ein turmartiges mechanisches Stellwerk nicht unbedingt die Hebelgewichte im Erdgeschoß haben, sie können auch draussen an den Seilzügen stehen.
Natürlich ist die Fahrwegüberwachung von einem höherliegenden Punkt besser/einfacher, aber wenn nur wenige Gleise/Weichen da sind, geht auch ein ebenerdiger Beobachtungspunkt.
@3 Marco
Dem Fahrdienstleiter oblag schon immer die Zugbeobachtung(Zugschluß erkannt, Gefahr gebannt!). Erst die heutige Technik nimmt Ihm diese Beobachtung ab, bzw. die heute von Ihm verlangten Tätigkeiten führen Ihn gar nicht mehr zum Fenster, wenn er denn noch ein Fenster zu den Gleisen hat.
Erst die Rationalisierungsphasen der Bundesbahn führten verstärkt dazu, dass auch Fahrdienstleiter Fahrkarten verkauft haben(von Ausnahmen abgesehen).
Früher(Epoche 3) hatten noch fast alle Bahnhöfe eigene Bahnhofsvorsteher, Kassenverwalter, Schalterbeamte, Güterbodenarbeiter, Gehilfen, etc.
@6 Herbert
Also ich habe nicht in Epoche 2 auf mechanischen Stellwerken gearbeitet. Da bin ich mir ziemlich sicher!.png)
Deine Beschreibung erinnert mich an meine Zeit auf diesen personalintensiven mechanischen Stellwerken Ende der 80er Jahre in Westdeutschland!!
Gruß
Markus H.
Wenn ich richtig gelesen habe, geht es um ein mechanisches Stellwerk.
Je nach Größe und Übersicht des Bahnhofs(Kurve) waren mechanische Stellwerke entweder im Empfangsgebäude und/oder jeweils an den Weichenköpfen.
In Epoche 3 wurden bereits überwiegend Elektromechanische- und Drucktastenstellwerke gebaut.
Diese wurden dann in kleine Anbauten(Erker, Glaskasten) am Empfangsgebäude errichtet oder in alte mechanische Stellwerke errichtet, soweit für die zahlreichen Relais ausreichend Platz war.
Aber es ging ja um mechanische Stellwerke:
Da die Weichen und Signale per Seilzug gestellt wurden, waren kurze Wege sinnvoll. Ich hab noch die Technik(Einheitsbauform 1926) gelernt.
Signalhebel bis 1000m Entfernung vom Signal, ab 1000m Signalkurbel,usw.
Die Höhe des Stellwerkes hat nicht unbedingt etwas mit der Übersichtlichkeit zu tun. Mehr mit der Bauform der Hebelgewichte. Ich habe auf mechanischen Stellwerken mit Hebelgewichte im Erdgeschoß, im ersten Stock und mit Hebelgewichten ausserhalb des Stellwerkes gearbeitet. Auch muß ein turmartiges mechanisches Stellwerk nicht unbedingt die Hebelgewichte im Erdgeschoß haben, sie können auch draussen an den Seilzügen stehen.
Natürlich ist die Fahrwegüberwachung von einem höherliegenden Punkt besser/einfacher, aber wenn nur wenige Gleise/Weichen da sind, geht auch ein ebenerdiger Beobachtungspunkt.
@3 Marco
Dem Fahrdienstleiter oblag schon immer die Zugbeobachtung(Zugschluß erkannt, Gefahr gebannt!). Erst die heutige Technik nimmt Ihm diese Beobachtung ab, bzw. die heute von Ihm verlangten Tätigkeiten führen Ihn gar nicht mehr zum Fenster, wenn er denn noch ein Fenster zu den Gleisen hat.
Erst die Rationalisierungsphasen der Bundesbahn führten verstärkt dazu, dass auch Fahrdienstleiter Fahrkarten verkauft haben(von Ausnahmen abgesehen).
Früher(Epoche 3) hatten noch fast alle Bahnhöfe eigene Bahnhofsvorsteher, Kassenverwalter, Schalterbeamte, Güterbodenarbeiter, Gehilfen, etc.
@6 Herbert
Also ich habe nicht in Epoche 2 auf mechanischen Stellwerken gearbeitet. Da bin ich mir ziemlich sicher!
Deine Beschreibung erinnert mich an meine Zeit auf diesen personalintensiven mechanischen Stellwerken Ende der 80er Jahre in Westdeutschland!!
Gruß
Markus H.
Jens [Gast] - 03.09.04 17:05
Ich würde vorschlagen, du stellst je ein kleines Stellwerksgebäude an die beiden Enden des Bahnhofs, diese wären dann Wärterstellwerke, im Empfangsgebäude wäre dann ein Befehlsstellwerk, das du eigendlich nur mit dem Schild kennzeichnen musst.
So war das in Gensingen-Horrweiler, zumindest bis ca. 2002 das Estw in Bingen den Betrieb übernahm.
Also kannst du von Epoche II bis V alles fahren lassen, hier war die Vorkriegstechnik noch lange in Betrieb, lediglich die Weichenheizung wurde schon elektrisch betrieben, nur das Personal selbst musste sich mit einem Kohlenofen behelfen, das war zwar kuschelig warm, aber wenn die Spätschicht zu wenig Briketts für die Nachtruhe nachgelegt hatte, war es man nächsten Morgen das sehr kalt, aber durch das Hebelschwingen ist einem dann schon warm geworden.
mfg Jens
So war das in Gensingen-Horrweiler, zumindest bis ca. 2002 das Estw in Bingen den Betrieb übernahm.
Also kannst du von Epoche II bis V alles fahren lassen, hier war die Vorkriegstechnik noch lange in Betrieb, lediglich die Weichenheizung wurde schon elektrisch betrieben, nur das Personal selbst musste sich mit einem Kohlenofen behelfen, das war zwar kuschelig warm, aber wenn die Spätschicht zu wenig Briketts für die Nachtruhe nachgelegt hatte, war es man nächsten Morgen das sehr kalt, aber durch das Hebelschwingen ist einem dann schon warm geworden.
mfg Jens
@ Nr. 9
Du hast recht, habe mich in der Wortwahl geirrt. Wenn der Fdl im EG sitzt/saß, übernimmt er oftmals die Zugaufsicht am Bahnsteig.... so ist es jetzt richtig..png)
Gruß an den Fdl vom Tf aus KG
Marco
Du hast recht, habe mich in der Wortwahl geirrt. Wenn der Fdl im EG sitzt/saß, übernimmt er oftmals die Zugaufsicht am Bahnsteig.... so ist es jetzt richtig.
Gruß an den Fdl vom Tf aus KG
Marco
Volker [Gast] - 04.09.04 21:08
@ Jens: Ähnlich wie in Gensingen-Horrweiler ist es noch in Armsheim, im EG Siemens-Befehlsstelle von 1929, die beiden Endstellwerke, Bauart Stahmer, sind von 1889, bzw. 1898. Gensingen-Horrweiler dient jetzt als "Ersatzteillager" für Armsheim.
Gruß, Volker, ex-Fdl
Gruß, Volker, ex-Fdl
Markus H. [Gast] - 04.09.04 21:50
@11, Marco
Was heißt "Fdl"? Feind des Lokführers!
Oder doch eher Freund des Lokführers?.png)
Gruß
Markus H.
Was heißt "Fdl"? Feind des Lokführers!
Oder doch eher Freund des Lokführers?
Gruß
Markus H.
Kai_Eichstädt - 05.09.04 07:26
Moin,
Fahrdienstleiter
Gruß
Kai
Fahrdienstleiter
Gruß
Kai
@ 13
Das kommt ganz auf den Fdl an! ;-D
MfG, Marco
Das kommt ganz auf den Fdl an! ;-D
MfG, Marco
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