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THEMA: Vorbildgerecht !?

THEMA: Vorbildgerecht !?
Startbeitrag
Hendrik [Gast] - 06.12.02 20:10
Also irgendwie fällt mir in letzter Zeit auf, dass ganz schön an Modellen "rumgemäkelt" wird und frage mich ob dies nur Nietenzählerei ist oder typisch deutsch ?
Irgendwie sind die Modelle nicht vorbildgerecht, da sind Lampen zu gross, Lok-Tender Abstände zu gross, es wird nichts ohne KKK genommen, Detaillierung schlecht oder falsch und natürlich sind die Modelle zu teuer.
Dem Kritikpunkt zu teuer wird sicher jeder zustimmen, hab' ich auch kein Problem damit . Nicht das man mich falsch versteht, mich stören auch etliche Dinge. Mich interressiert aber, wie Konsequent sind Kritiker.
Z.B. Lok-Tender Abstand. Dass einem Sammler dies stört ist mir klar, aber einen Betriebsbahner frag' ich, sind Deine Radien vorbildgerecht, bist Du Konsequent?
Ich glaube manchmal , dass viele es sich leicht machen Modelle zu kritisieren, zu Hause aber dann inkonsequent sind und auf ihrer Anlage eben nicht alles in fine-scale haben oder z.B. Fertigbäume aus der Serie verwenden und das ist dann eben nicht vorbildgerecht.
Oder ist es letztendlich alles nur eine Preisfrage?
Würden z.B. die RAm Kritiker über die Fehler hinwegsehen, wenn das Modell nur die Hälfte kosten würde? Kaufen die selben Kritiker denn auch Modelle von Lemaco, Lemke oder sonst einem Kleinserienhersteller, oder sind die Preise zu gepfeffert, die Modelle nicht vorbildgerecht detalliert?
Nochmals, nicht dass man mich falsch versteht, mich stören auch etliche Detaillösungen der Hersteller und jeder sollte sich die Modelle kritisch anschauen und für sich selbst entscheiden ob er das Modell seinem Fuhrpark hinzufügt oder nicht.
Trotzdem glaube ich das einige mit ihrer unreflektierten Kritik etwas vorschnell zu sein scheinen und einfach nur das Haar in der Suppe suchen.
Was sagt Ihr dazu? Wie ist Eure Meinung/Einstellung?
Gruß Hendrik

also wenn das dir Hilft: den Lemaco-RAm hätte ich für das Geld gekauft - der sieht auch wesentlich besser aus!
Die Lok-Tender-Kurzkupplung wird von Trix also tolle Neuerung im Katalog versprochen - Vergleich 2er ähnlicher Loks (BR41 aus Selectrix-Startset und BR42), einmal (42) mit, einmal ohne (41) ergibt -> NICHTS anders. Ego: nur zum Preiserhöhen da.
Zu den Radien: bei mir gibt's ab 30cm - und schon da wird es eng Weichen zu bekommen, weil Trix nur Startsets, aber keine Gleise liefern kann (Roco nicht besser) und dort gibt's nur die 24°-Weichenpest.
Das ganze Gemecker kommt daher, dass es preislich keinen Unterschied macht, ob die Modelle technisch Top sind oder unveränderter Mist von vor 30 Jahren - für die MaKs von Trix würde ich sogar ein bissl mehr Zahlen, aber z.B. für eine V60 sind auch mit neuem Antrieb maximal 70€ gerechtfertigt. Noch schlimmer sind die richtig ollen Klamotten, wie Arnold's E63 oder Roco's BR80, die man fast nur verschenken kann. Außerdem meckere ich über die Tatsache, dass einem jeder nur erdenkliche Stein in den Weg gelegt wird, wenn man mal Weichen MIT Herzstück will (GFN sieht scheisse aus, Peco hat ein Händler pro 300km, Trix/Roco haben nur einen Typ [und der ist nicht lieferbar]).
Hallo Hendrik und N-Bahnfans
ich bin froh, daß dieses Problemfeld angepackt wurde. Im Großen und Ganzen bin ich mit Deiner Meinung in Phase. Die Hersteller, die ja letztendlich Massenware für die verschiedensten Käufertypen und Schichten produzieren, können es nicht Jedem gerecht machen. Die Fertigungskosten lassen sich direkt am Preis spiegeln. Einfaches Gerät niederer Preis usw. so muß kalkulieret werden. Leider ist es nicht immer so, siehe die teilweise Mondpreise. Allerdings stört mich ein allzu großer Tender-Lokabstand schon, zumal Fleischmann mit der Superlok BR 23 dies Problem bravorös gelöst hat. Warum wurde nicht auf dieser Herstellungsbasis weiter gearbeitet, frage ich mich! Es geht doch! Die Qualitätsprobleme mittels entsprechender Kontrollen Wärend- und am Ende der Fertigung sollten hier entsprechend greifen und somit dieses Manko beseitigen. Für die N-Bahner, die für ihre Zwecke gesuperte Modelle und/oder Vitrinenstücke erstehen gibt es ja Kleinserienhersteller oder Anbieter von entsprechenden Zurüst-Superteilen. Für diejenigen N-Bahner, die viel Fahrbetrieb auf langen Strecken etc. haben, zu denen ich mich auch zähle, kommt es auf ordentlich gefertigte weitestgehend modellgetreue und einwandfrei laufende Loks usw. an. Hier werden schon Kilometer gefahren. Es muß nicht unbedingt jede Niete des Originals vorhanden sein, nicht die Kupplung auf den hundertsten Millimeter genau sitzen, halt nicht die unbedingte übertriebene Erbsenzählerei. Unser Hobby muß noch finanzierbar sein und vor allem für Neueinsteiger, Jugendliche und Eltern, die Ihren Kindern eine Freude zu einem bestimmten Anlaß mit einer Modellbahn machen möchten. Die Zukunft der Modellbahnerei liegt halt im Nachwuchs. Daher sollten die Hersteller auch speziell für Kinder, Jugendlich sowie Neulingen die erst einmal probieren möchten, einfache, robuste und gut laufende Qualitätsartikel anbieten. Hier kann meiner Meinung nach ruhig ein einfaches Gestänge und einfacheres Finish/Aussehen vorhanden sein. Wenn das Hobby freude macht, indem alles klappt, ohne Holperer, Kontaktproblemen an den billigen Sch...Weichen ohne Herzstückspeisung usw. wird der Nachwuchs da sein. Diese erst Einfach N-Bahner werden dann auch zu den N-Fans mit höheren Ansprüchen und bleiben dem Hobby eher treu.
Weitere Meinungen, Wünsche etc. sollten dargelegt und diskutiert werden.
Viel Spaß
Hans-Werner
Hallo Hendrik,

hart formuliert - "typisch deutsch" kann man sich aufheben, wenn einem in der Diskusion sonst nix mehr einfällt
Soviel nur dazu: Seit über 40Jahren wird in England in 2mm (1:152) finescale gebaut...

Nun gut, ich baue finescale. Ob nun auf meine Modulen alles finescale ist mögen andere entscheiden. Vielleicht ist aber der Grund, warum ich das mache, trotzdem für dich von Interesse.

Auch ich habe mit ner Platte angefangen, alles wild durcheinander gekauft, was mir irgendwie nach Eisenbahn aussah. Die tollsten Planungen gemacht, so eben das ganze Programm.
Doch irgendwann hat mich irgendwas gestört. Nach einiger Zeit kam ich dahinter, dass meine Modellwelt nicht mit dem übereinstimmt, was vor der Haustür ist und mich das stört. Plötzlich "sah" ich die breiten Räder, die klobige Kupplung, die hohen Schienen, die zu kurzen Bahnsteige, die "Modellbahnkompromisse".
Ich war kurz davor meine ganzen Klamotten zu verkaufen.
Zum Glück habe ich in diesem Moment die richtigen Leute getroffen, ich habe mich intensiver mit dem großen Vorbild beschäftigt. Damit, wie ein Baum aussieht und welche Farbe der Dreck auf einer Ladestraße hat. Und es als Herausforderung, nicht als Qual, wie vielleicht 1 Jahr davor, begriffen, das im Modell umzusetzen.
Ich musste lernen, mich zu beschränken. Ein Vorbild zu suchen, dass ich nachbauen kann - ohne Vorbild wird es verdammt schwer weil mach auch noch alles ausdenken muss
Und plötzlich war es auch viel einfacher, sich zu beschränken. Nicht jedes Modell "haben zu wollen", sondern die Modelle, die einen Bezug zum gewählten Vorbild haben. Und die möglichst kompromisslos ungesetzt sind. Ich gebe jetzt lieber 200 EUR für einen Wagen aus als 10x20 EUR für "irgendwas Neues". O.K., das klappt nicht immer, wenn ich mir meinen Schrank mit den Fahrzeugen ansehe....
Für meine Selbstbeschränkung, vielleicht auch -heit , will ich dann aber auch was "richtiges" bekommen, z.B. eine V20. Und ich prüfe jedes Modell danach, ob man aus ihm was machen kann, beim Trix TEE würde ich sagen: Nix, hoffnungsloser Fall. Bei der V200, vielleicht, mal schaun.

Natürlich kommt das als Rumgemäkel rüber.
Und wenn jemand nur Sammeln will, so wie bei Briefmarken, dann ist das gut, weil das die Preise senkt. Und wenn man nur Spie... pardon Betrieb machen will, ohne sich über eine "epochengerechte Zugzusammenstellung" Gedanken machen will, habe ich kein Problem damit.
Für mich ist es interessant, wenn über Mängel von Modellen geschrieben wird. Das bewahrt mich vor Fehlkäufen.
Wenn jemand sauer ist, weil sein neues Modell leider ein Fahelkauf war, dem kann ich nur sagen, dass das Lehrgeld ist, was ich auch gezahlt habe. Zum Glück gibt es Ebay.

Also Hendirk, ich versuche so konsequent wie möglich zu sein. Aber nicht jeder kann oder will das, trotzdem ist Kritik notwendig.
Und wer sagt denn, dass man nix nach dem Kauf umbauen darf? Sehr viele Dinge kann man selber ohne großes Können erreichen und wird dafür mit "besseren" Modellen belohnt. Manches Modell ist wie ein ungeschliffener Diamant, wenn man den Mut hat...

In diesem SinNe

Edward
" Wir " Nler, Modellbahner wollen nichts kaputreden
   oder schlecht machen !
Bin selber mehr Betriebs Bahner .
Die  kkk - Geschichte kam in rollen als jemannd nach möglichkeiten
Fragte FL-fahrzeuge die Puffer/Wagenhöhe zu ändern !
Das provozierte wohl jemanden zu Fragen wer noch Fahrzeuge ohne kk
noch kauft durch meinen umbau von alten Schäzchen !
Die Frage ist doch , was ist zu bekommen und wie kann
ich diese "Verbessern" um einen guten Optischen eindruck zu
erreichen ! Eine verringerung der wagen abstände fürt nun mal zu
einen Vorbildgerrechteren Eindruck oder wollen wir in die
                 "" Kindertage der Spur N ""           zurück .
   Mfg Horst
das Hauptprobleme sehe ich darin, dass zwar die Loks immer detailierter werden und die Technik im inneren immer feiner, aber der Rest kommt nicht mit. Die Standard-Gleise sind Technik von 1970, dazu passend die Spurkränze (wobei noch nichtmal die von NEM vorgegebenen 0,9mm eingehalten werden), die Kupplungen wurden 1965 normiert und sehen auch so aus - vergleicht das mal mit der Hammerschmid-Kupplung: wesentlich kleiner, dem Vorbild angelehnt und eben eine KURZ-Kupplung. Meiner Meinung nach sollten sich die Hersteller mal zusammensetzen und das gesamte System von A bis Z mal "renovieren" (übrigens in allen Spuren):
- ausschließlich Weichen mit automatischem polarisiertem Herzstück (und echten Weichenzungen)
- maximal Code55-Schienen, ideal wäre, wenn man hier zusammenarbeitet, so dass die Gleise verschiedener Hersteller austauschbar sind.
- darauf angepasste Spurkränze (0,6mm sollten machbar sein?)
- ein Kupplungssystem, dass den heutigen Möglichkeiten entspricht (Kurzkupplung und möglichst filigran, aber dennoch robust)
Noch so ein Gedanke,
gut, daß das Thema Kupplungen aufgegriffen wurde, ist mir bei meiner ersten Stellungnahme entfallen, vielleicht liegts am Alter. Selbstverständlich dürften alle N-Bahner an entsprechend kurzgekuppelten Waggons und Loks interessiertsein und sollten diesen Punkt immer wieder aufgreifen. Hier müßte von den Herstellern schon von vornherein eine fix und fertige Alternative beim Kauf eines produktes angeboten werden. Warum kann nicht derselbe Artikel mit herkömmlicher Kupplung und nebenan mit echter Kurzkupplung im Laden etc. im Regal liegen. Ein notwendiger Aufpreis und die Sache ist geritzt. Vielleicht sollten sich die wirklichen Fachleute unter uns N-Bahnern mit den Herstellern kurzschließen, um eine wirklich sinnvolle die Zwecke und das Aussehen erfüllende Kurzkupplung als ein Standard zu der alternativen herkömmlichen Einfachkupplung schaffen. Dies wäre doch eine Überlegung wert. Es geht bestimmt vielen N-Bahnern mit nicht mehr ganz so guten Adleraugen, dickeren ungelenken Fingern an die Substanz sich mit dem sehr filigranen Kupplungsumbau anzufreunden. Viel Ausschuß würde die Freude trüben und den Geldbeutel schmälern. Für diesen Personenkreis könnte ich mir einen Markt gut vorstellen. Überlegungen sind angedacht.
Gruß an Alle und ein schönes Wochenende
Hans-Werner
nene.. doppelter Bestand isses nicht, das machen die Händler nicht mit.
Aber wenn mehrere große Hersteller eine kompatible Kurzkupplung im Programm haben, sollte das Umrüsten dank NEM-Schacht (wie mal es ja auch in H0 kennt) nicht das Problem sein. In H0 Radsätze zu tauschen oder Steckdecoder einbauen ist ja auch keine große Übung (obgleich mir nach 'nem kompletten IC dann doch irgendwann die Finger wehtaten...:). Solange aber nur ein Kleinserienhersteller was vernümpftiges anbietet, wird es immer Probleme mit der Verfügbarkeit geben.
He FreuNde,

vergeßt doch bitte nicht, daß wir für die zugegebenermaßen immer besser werdenden Modelle auch ordentlich Knete abdrücken müssen. Wenn ich für fast 600,- DM (299,- €) den SBB-TEE RAm sehe, dann sollte doch wirklich eine etwas heftigere Kritik erlaubt sein.

Ich habe vor einiger Zeit aus einem Überraschungs-Ei für 85 Pfennig mal eine 89 hervorgezogen, und das Gehäuse war noch nicht einmal so schlecht gemacht. Dazu noch die Schokolade und das Plastik-Ei (kann man auf der Anlage auch als Atomreaktor verwenden!), da sieht man, was da letztlich für Preise gemacht werden.

Grüße Euch heftigst
Holger
die Presie kommen vermutlcih vornehmlich aus den Stückzahlen (oder glaubt ihr etwa, dass sowas wie ein RAm mehr als 3.000 Mal verkauft wird?) und den Montagekosten - totfummeln tut die sich auch!
Also ich muss sagen das ich froh bin, das es wohl doch kein blosses Nörgeln á la Firma x is' besser als Fima y ist, denn die genannten Argumente/Kritikpunkte sind auch mein Anliegen. Fakt scheint aber zu sein, dass sich doch eine Menge Ärger angestaut hat und dieser Ärger ruhig auch geballt an die Hersteller gehen sollte. Der RAm ist ein Beispiel, Fleischmanns Digitalpolitik ein anderes (Thema Schnittstellen). Deswegen finde ich den Vorschlag gut sich zusammen zu tun um die Konsumentenmacht auszuspielen. Jedenfalls scheint es bisher nicht genug Druck zu geben.

Zu Kai: Wegen dem Peco Material  probier mal www.thesignalbox.com. Is' zwar noch weiter weg aber vielleicht entschädigt Dich der Preis.

Zu Edward: "Typisch deutsch" sollte natürlich provozieren und klar ist auch, dass wir uns mit Modellen beschäftigen. Modelle sind qua Definition ja eine vereinfachte Abbildung der Realität. Jeder muss natürlich selber wissen wie nahe er an das Vorbild gehen will, wie gross seine Kompromissbereitschaft ist. Deswegen finde ich es toll ,wenn in Deinem Fall, Du mehr oder weniger Konsquent bist, und hier im allgemeinen keine reine Meckerecke entstanden ist. Zum Thema Umbau stimme ich Dir auch zu, bestes Beispiel ist Ismael der sich nichts sehnlicher zu wünschen scheint als seinen Taurus optimieren zu können .

Gruss HeNdrik
Provokannte Frage und nicht "ganz" eigennützig !
Eine genormte kupplungsaufnahme haben wir ja !
    TR & RC haben die klieps aufnahme ja teilweise übernommen
Warum frage ich mich , nicht ganz und hätten die alte N-standert
gegen die FL-kk als neue Standert eingeführt !!
Hätte mir ne Menge Geld gespart die ich mehr ins Rollende
Material stecken hätte können !
4 - 9.- € je Wagen / Lok .
  
Mfg Horst
                Anstoß zum Diskutieren ! ?
Hallo Horst,
frag nicht dich,sondern die Hersteller.
Aber ich denke es ist wie überall,jeder Hersteller kocht sein eigen
Süppchen,in der Hoffnung das die Kunden nur bei Ihm kaufen!
Vielleicht kann man es hinkriegen,das es eine neue Kupplungsaufnahme
gibt(Stecksystem FL?),wojeder dann dran kann(z.B.Schiffer(MFK)-Standart),
so für jeden etwas,ohne grosse Bastelaktionen!
Und zu den Modellen,gut sie sollen allen gerecht werden,geht aber nicht.
Ich kann keine Lok bauen die Kinderhände aushält,aber dem fiNscale-Gedanken
voll Rechnung trägt.Aber vielleicht geht ein Mittelding.
Grundstrucktur für alle,plus Zurüstsatz für die andern.Eine Möglichkeit?

Gruß
Michael
Hallo Freunde,
jetzt sind wir am Knackpunkt. Wie kann Einfluß, Druck und/oder Überzeugungsarbeit bei den führenden N-Bahnherstellern ausgeübt werden, damit sich etwas in Sachen einheitlicher Kurzkupplung etc. tut. Ich glaube es kann nur etwas laufen, wenn die zwei Führenden Deutschen Hersteller Fleischmann und Minitrix alias Märklin sich einig werden und an echte Synergieeffekte, die ja auch zur Gewinnerhöhung beitragen, arbeiten. Dann würden die anderen nicht zu verachtenden Hersteller mitziehen. Mir fallen noch viele Möglichkeiten ein, die Kosten, angefangen von der Entwicklung, über die Formenherstellung bis zur Produktion, wirklich zu optimieren, hier also zu minimieren, zu Gunsten der Käufer und auch Eigner. (Aktionäre etc.) Warum ist man sich nicht einig bei der Modellauswahl, Doppelentwicklungen verschlingen kosten und am Ende verkauft jeder der Hersteller jeweils nur so um die 50 % der doppelt entwickelten Artikel. Würde statt dessen eine Auswahl ohne Doppelentwicklung erfolgen ist der jeweilige Verkauf bei 100 %. Weiterhin könnten einheitliche  5 polige schräggenutete Motore (als Extra auch Faulhabermotore) in einer Produktionsstätte mit dann entsprechender Auslastung gefertigt werden. Bei den Getrieben ist analog zu verfahren. Natürlich auch bei den Digitalelementen. Selbst ähnliche Modelle könnten in ihren Basisbauteilen kongruent sein. Das Gleiche könnte bei der Entwicklung und Produktion von Gleisen, Weichen, Signalen und nicht zu vergessen, Waggons, angewandt werden. Ich finde, mit etwas mehr Mut zu Neuem, wäre so manches momentan unmögliche möglich. Nur, wer hat den notwendigen Draht zu den Herstellern oder, falls es hier eine Interessenvereinigung der Modellspielwarenproduzenten gibt, entsprechend vorzusprechen, zu erläutern und auch die notwendigen Vorschläge und Ideen zu unterbreiten. Oder will die Halbnullenmonopolfirma alle anderen plattmachen, dann zu Lasten der Verbraucher und Arbeitsplätze. Wir sind in einer neuartigen, die alten Bahnen verlassenden Geschäftswelt und müssen uns damit anfreunden. Es wird Zeit, daß das Kirchturmdenken aufhört und an einem Strang zu Gunsten aller, auch der Arbeitsplätze gezogen wird.
Dies war sozusagen mein Wort zum Sonntag.
Grüße und viel Spaß beim Hobby und Diskutieren
Hans-Werner
Hallo N-Bahner,

im Prinzip ist ALLES möglich. Das fängt mit einer neuen Kupplung an, geht über das Minimieren der Spurkränze +/- 0,5 und krönt -ENDLICH- in der Herstellung eines neuen Gleissystems, das maßstäblich -also Code 40- ist. Der [alte]Rest ist dann immer noch zu verwenden, ohne einen Verlust buchen zu müßen.
Liebe Grüße
Ralf
Hans-Werner:
Meine Rede. Ich glaube auch das die Kooperation in best. Bereichen für alle von Vorteil wäre. Es hat sich aber in der Wirtschaft überwiegend der Konkurrenz-/Wettbewerbsgedanke durchgesetzt. Und die Modellbahnbranche ist ja nicht gerade zu den innovativen Geschäftsmodellen zu zählen. Ich kann mir vorstellen das in den Chefetagen "altgediente" Betonköpfe sitzen, die sich eher daran erfreuen wieder mal einen Konkurrenten ausgestochen zu haben.
Ich glaube auch das ein Umdenken leider nur über den/die Käufer geht!!

Gruss HeNdrik
Hi zusammen!

Das Thema Kooperation und Doppelentwicklungen kommt ja immer wieder hoch, aber ich halte das schlicht für Quatsch!
Kann mir jemand _einen_ vernüftigen Grund nennen, warum die Qualität steigen und der Preis fallen sollte, wenn wir eine Modellbahnplanwirtschaft hätten?
Das hatten wir nun 40 Jahre lang in Deutschland und jeder möge sich selbst ein Urteil über die Qualität von alten Piko-Fahrzeugen machen.
Nein, ich möchte Piko nicht schlechtreden, die haben auch durchaus brauchbare Dinge gebaut, zumindest bei den Güterwagenkästen.
Ich bin jedenfalls häufig froh, dass es das gleiche Modell von mehreren Herstellern gibt. So kann ich mir das aussuchen, was besser ist. Ein Beispiel gefällig? Die Ludmilla (BR232) von Trix und Brawa. Wer, ausser dem Markensammler, hat sich freiwillig die Trixlok (viel zu schnell, falsche Drehgestelle usw.) gekauft, wenn es stattdessen das Brawamodell gibt? Bei einem Monopol hätte es bestimmt nur das Trixmodell gegeben und Brawa hätte eine andere Gurkenlok gebaut.
Im übrigen werden Absprachen zur Aufteilung des Marktes vom Bundeskartellamt verfolgt, die Fälle, bei denen das aufgedeckt wurde, waren immer zu Lasten des Verbrauchers!

Bis dann

Edward
Hallo Edward,
Du wirst doch nicht allen Ernstes annehmen, daß diejenigen die mehr sinnvolle Entwicklung und Kooperation zu gunsten besserer Qualität und Preiswürdigkeit wünschen und fordern, an eine Planwirtschaft analog der ehemaligen DDR oder Sowjetunion, denken wir bestimmt nicht mal im Entferntesten. Ich für meine Person bin überzeugter Demokrat und selbsständig denkender deutscher Arbeitnehmer und habe nicht das Geringste hinsichtlich Planwirtschaft ala DDR am Hut. Selbstverständlich läßt sich durch sinnvolle Kooperation, gemeinsamer Modulfertigung wie Motor, Getriebe, Waggons o.ä. ein qualitativ hochwertiges Produkt herstellen. Wie sieht es denn bei Waschmaschinen, Spülautomaten, Herden, elektronischen Bauteilen, Autoradios und selbst Automobilelementen aus? Glaubst Du diese Hersteller, Produzenten würden solche gemeinsamen Linien aus Jux und Dollerei bevorzugen? Nein, da stecken wirtschaftliche, qualitäts und fertigungstechnische Überlegungen dahinter. Bei qualitativ guter Teilefertigung entstehen auch bei Anwedung aller moderner technischer Fertigungsanlagen und selbstverständlich sinnvoller und richtiger Qualitätskontrollen, entsprechend gute und bezahlbare Produkte. Man muß auch an die weniger gut betuchten und bestimmt in der Mehrzahl befindlichnen Modellbahner denken. Für Freaks der totalen Übereinstimmung mit dem wirklichen Modell gibt es ja die Spezialanfertigungen mit entsprechende Kosten, oder die Selbstbau und Optimierungsmethoden. Ich denke, es sollten Vorschläge, Denkmodelle etc. ruhig zur Diskussion stehen. Vielleicht lesen ja auch Mitarbeiter der Hersteller solche Beiträge und machen sich im Interesse für Ihr Unternehmen Gedanken und geben diese weiter. Vielleicht sollten die Berichte des Forums auch direkt als Kunden-und Interesseninformation an die Hersteller gesandt werden. Die Reaktion der betroffenen Hersteller würde mich schon interessieren. Hier sind neue Wege gefragt.
Nun frei zur Diskussion und Weiterbearbeitung.
Gruß
Hans-Werner
Mein Kommentar zu TR ---   siehe Partner-HP
    und dann zur 03 Witte DB EP3 !

     mit Tip zum leiser`en und geschmeidigeren Fahren !


                      Mfg Horst
Hallo Hans-Werner,

klingt ja alles ganz richtig, was du geschrieben hast. Nur die Vergleiche hinken etwas
Es gibt wahrscheinlich 30 wichtige Hausgerätemarken, die aus 5-10 Fabriken kommen. Die meisten Marken haben ein breites Sortiment: Kühlschränke, Herde, Waschmaschinen und wasweisichnochalles.
Das bedeutet, dass es massenhaft Doppelentwicklungen von Kühlschränken gibt!!! Viel einfacher wäre es doch, wenn Bosch nur noch Kühlschränke baut, Miele nur noch Waschmaschinen und Siemens nur noch Herde. Dann hätte jeder Hersteller 100% Marktanteil und wir Kunden eine tolle Auswahl
Im Fall Arnold/Lima/Rivarossi kannst du dir die Auswirkungen deiner Vorschläge ansehen, die drei Marken "kooperieren" jetzt, da werden Synergien genutzt. Schade für die Mitarbeiter in Mühlhausen, aber da stehen bestimmt "wirtschaftliche, qualitäts und fertigungstechnische Überlegungen dahinter". Ist Arnold preiswerter geworden?
Für Motoren gibt es 2 prima Lieferanten: Faulhaber und Escap. Zu daumm nur, dass die kaum eingebaut werden, vermutlich stecken da "wirtschaftliche, qualitäts und fertigungstechnische Überlegungen dahinter". Bauen die Modellbahnhersteller überhaupt noch selbst Motoren? Wieso sehen die bei Trix so nach Mabuchi aus?
Wenn du Qualitätskontrollen, moderne Fertigung und hohe Qualität einforderst, dann wiederspricht das einem niedrigen Preis. Dabei ist es egal, ob es um Autos, Lebensmittel, Flugreisen oder Modelleisenbahnen geht, man bekommt eben leider nichts geschenkt.
Ich glaube nicht wirklich, dass die Mitarbeiter eines Modellbahnherstellers hier mitlesen. Wer sollte das sein? Die Konstrukteure? Die möchten gerne was gutes bauen, aber dürfen aus "wirtschaftlichen Überlegungen" leider nicht. Die Verkaufsabteilung? Für die muss ein Markt für das Produkt da sein, leider können die nicht viel zu den "fertigungstechnische Überlegungen" sagen. Das Marketing? Das lässt auch den größen Humbug noch toll aussehen, den die Konstrukteure gezwungenermaßen abliefern. Das Controlling? Das sind Erbsenzähler, die eh keine Ahnung von der Materie haben, aber dafür einen fetten Rotstift. Bleibt noch das Customer-Relationship, ähm der Kundendienst. Der ist sowieso personell unterbesetzt, dafür sorgt schon der Controller. Er darf dann all "die wirtschaftlichen, qualitäts und fertigungstechnischen Überlegungen" ausbaden und hat bestimmt keine Lust hier noch rumzulesen.
Aber das ist alles nur eine Vermutung, wir werden es nie erfahren, wer hier mitliest....

Bei einem bin ich mir sicher: Solange es genug Rasselbahner gibt, die alles kaufen, was ein Marktfüherer ihnen vorsetzt, ist N im Bestand gefährdet. Warum? Ganz einfach: Für Hersteller, die Menge machen müssen um ein bestimmtes Preisniveau zu halten, ist es natürlich attraktiver für H0 zu produzieren. Steigen die Ansprüche der N Bahner, werden die Produkte teurer. Damit schumpft der Markt, die Stückzahlen stagnieren, die Stückkosten gehen in die Höhe, eine Abwärtsspirale entsteht. Nur wenn man versucht neue Käuferschichten zu erschießen kann man das umkehren. Man kann sich das schön an der derzeitigen Lage ansehen: Märklin versucht sein Sortiment breit zu fächern: 1,H0,N,Z. Wenn es nicht in den nächten 2-3 Jahren gelingt die N-Bahner genauso wie die restlichen Kunden zu binden wird bei N der Rotstift wüten, wetten das Selectrix als erstes Opfer zu beklagen sein wird? Arnold geht massiv mit den Stückkosten rauf, dazu massiv verschlechterte Händlerkonditionen. Roco zieht sich absehbar aus dem N Markt komplett zurück, bei TT schon geschehen. Konzentration auf das Kerngeschäft nennt sich das. Brawa hat bei N die Schlagzahl verringert und die Preise angezogen. Nur GFN hält sich scheinbar ganz wacker.
Was neu auftaucht sind kleine Nieschenanbieter, wie z.B. Elektrotren mit den Postwagen. Auffallend dabei: Vertieb ohne klassisches Händlernetz, hochpreisig, spezielle Zielgruppe, kleine Auflage ohne Lagerhaltung.
Oh wei, das war hart! Jetzt bekomme ich bestimmt kloppe, von wegen kaputtreden und so... Aber ich bin leider Realist und meistens kommt es doppelt so schlimm wie man denkt...

Bis dann

Edward
Bisher war die Modellbahnindustrie doch eigentlich der Hort der Zufriedenen: Kaum, dass sich die Kunden beschwerten, ausser dass die Detaillierung (noch) besser werden sollte.
Jetzt kommt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten allerdings das Preis-Nutzen-Verhältnis zunehmend in den Vordergrund (Gell Arnold, genau die richtige Entscheidung, Produktion weg vom Hauptabsatzmarkt, Preis rauf, Vaporware, elitärer Händlerkreis (=keine) - DAS ist gute Firmenpolitik. Oder verwechsel ich hier was ?).
Wieso, bitte schön, sollen Motoren nicht von grossen E-Motoren-Herstellern produziert werden ? (Werden Sie ja mittlerweile sowieso, bestimmte Firmen legen marketingtechnisch Wert darauf, alles "selbst" zu machen) - im Automobilbau werden grosse Anteile der Produkte von Zulieferern produziert (Elektronik, Innenausstattung, sogar im hochheiligen Motorbereich), weiss jedes Kind. Das dient der Wettbewerbsfähigkeit, den Kunden, die Produkte werden ja wohl nicht verwässert oder gar schlechter.
Warum sollte das im Moba-Bereich anders laufen ? Ich habe damit keine Probleme.
Zurück zur Einleitung: Zeit wirds für eine Produktionsinnovationswelle (nicht nur Produkt-Innovation) im MoBa-Bereich, sonst ist es bald aus mit lustig. Interessant dazu auch das EM-Interview mit dem neuen M*-Boss, bin gespannt, was daraus wird (Warum kommt der Mann wohl aus einer Nicht-MoBa-Firma mit hohem Konkurrenzdruck? Frischer Wind?). Da sollte die Konkurrenz aufpassen (und sich nicht selber ins aus schiessen).


Gruss Mark
Hallo,
wie so im Leben ist in allen Argumenten, Gegenargumenten, Vorschlägen, Tips usw. immer ein Schuß Wahrheit und Gutes, Verwertbares drin. So auch in unseren vorstehenden Darlegungnen. Ich möchte aber noch etwas im Bereich Qualitätskontrolle und Kooperation, Herstellung Systemkomponenten nachschieben.  Qualitätskontrollen lassen sich bei einer Geräterproduktion in einfacher und kostengünstiger Weise beim Produktionsvorgang einschieben. Mir ist dies aus dem Bereich der Strom-, Gas- und Wasserzählerherstellung bekannt. Hier müssen Eichrichtlinien eingehalten werden, sonst kommt der Kadi. Produktionsteile, welche zu geringen Abweichungen neigen werden mittels Lehren, Abtastköpfen o.ä. geprüft, bei Abweichung kommen diese zum Auschuß und Prüfung warum Abweichung. Eine Schlußabnahme, oder Kontrolle mit dem Abfahren wichtiger Leistungspunkte Minimum und Maximum vollenden die Kontrolle. Laut Herstellerberichten wird dies angeblich ja gemacht. Ich bin der Überzeugung die Kontrollen erfolgen bei uns Anwendern, mit den dann beschriebenen Ärgernissen.
Gemeinsame Fertigungslinien verschiedener Hersteller auf ein und dem selben Band, bei Autoradios, ABS, ASR- Kompomnenten zur Erhöhung der Produktivität und Fertigungsqualität sind bekannt. Es wird lediglich eine andere Farbe, Hülle, Verpackung oder Ergänzungsteil genutzt. Der Kunde weiß nachher nicht ob das Endprodukt, welches aus verschiedenen Teilkomponenten, hergestellt bei ebenfalls verschiedenen Herstellern von Firma X ode Y kommt. Er weiß nur es ist ein Siemens, Bauknecht, Pillips o.ä. Gerät. Mit meinen Vorschlägen der Kooperation meine ich, es gibt für jede Komponente einen Hersteller, bei dem dieses Teil zum Kerngeschäft gehört. Gerade diese Vorteile sollten genutzt werden. Die Endmontage der einzelnen Teile war und ist immer noch Kerngeschäft der Modellbahnhersteller. Wenn alles wie seither so im gleichen Trott verläuft, ohne innovative Änderungen usw. hat Edward mit seinen prognostizierten trüben Zukunftsaussichten irgendwie dann recht. Gerade diese Zukunftsperspektive muß vermieden werden, mittels neuer Wege und Ideen.
Gruß
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner, hallo Mark!

Gut, so kommen wir der Sache schon näher.
Bestimmt machen die Mobahersteller Qualitätskontrollen. Fragt sich nur, was und wie kontrolliert wird. Bei den von dir genannten Wasserzählern ist die Sache ganz klar. Im Eichgesetz steht um wieviel Prozent ein Zähler zu Gunsten den Wasserwerks falsch gehen darf, nach Murphy natürlich nicht zu meinen Gunsten , sonst gibt es den zitierten Kadi. Bei Autos kann man den angegebenen Verbrauch und weitere Eigenschaften ebenfalls einklagen. Da die Hersteller vor sowas Angst haben (Rückrufe, schlechte Presse, sinkender Absatz), werden die Komponenten entsprechend genau bei der Fertigung überprüft.
Und was gilt bei der Modellbahn? Nix! Die NEM sind freiwillig. Jeder Hersteller kann seine eigenen Qualitätsstandard festlegen: Bei GFN sind z.B. alle Fahrzeuge zu hochbeinig und die Weichen haben eine riesige Spurerweiterung. So etwas nennt sich dann vornehm "Hausnorm". Was bedeutet "taumeln"? Ein Seitenschlag von 0,3mm ist vielleicht bei Brawa o.k., dafür ist bei GFN das schon Ausschuss. Und wie genau wird die Toleranzprüfung überwacht? Automobilhersteller haben genaue Qualitätssicherungssysteme und lassen sich nach ISO900x zertifizieren, das kostet viel Geld!
Letzlich zahlen wir Kunden das.
Allerdings sollte man auch mal die Zahlen betrachen. Der Marktführer setzt nach eigenen Angaben 2001 164 Mil. EUR bei einem Exportanteil von 27% um. Volkswagen hat 88.540 Mil EUR Umsatz, das 540fache von Märklin. Wir vergleichen da Äpfel mit Birnen

Bleiben einzig wir Käufer als regulierende Element. Solange alles um jeden Preis gekauft wird besteht kaum ein Druck zur Kostensenkung. Solange wir uns im stillen Kämmerlein ärgern fühlen sich die Hersteller in ihrem Kurs bestätigt. Solange die Presse keine Negativberichte bringt bleibt alles beim alten. Wobei ich den lahmenden Vergleich zur Automobilindustrie und Autopresse nochmals strapazieren möchte: Autotest sind auch häufig sehr weichgespült.

Grüße

Edward

das mit 0 Lagerstand ist das Geheimnis der Sache. Übrigens bei Trix/Märklin auch üblich. Modelle, die schon länger am Markt sind, werden fast nicht nachgefragt...
Ein Satz noch zu dem ewigen Rumgehacke auf Märklin: ohne die gäbe es den größten SpurN-Hersteller heute nicht mehr.
In den 70er und 80er Jahren wurden von allen N-Herstellern nur immer mehr Modelle gebracht, ohne die alten auch nur minimal zu verbessern. Selbst bei den Neuentwicklungen wurde einfach weitergefuscht.. Dann kam der große Knall (keine Ahnung wieso) und die N-Bahner fingen an falsche Pantos, 3polige Motoren, hakelige Getriebe, Schrauben von oben nicht mehr so toll zu finden. Also was machen die Hersteller?
Arnold: das gesamte Sortiment ist kaum noch zu verkaufen, neue Modelle werden im inneren Radikal umgebaut, die alten zumeist teilweise versenkt (E03, E19), teilweise "nur" überarbeitet (BR01, E10/E10, 1042, VT08).
Fleischmann: Eine schleichende Modernisierung aller Modelle, bei der BR50 und wohl auch der BR78 Radikalkur: komplett neues Modell.
Trix: Die Modelle werden schrittweise überarbeitet, vor allem in der Technik. Einige Modelle auch "außenrum", viel Schrott wird komplett gestrichen.
Roco: fast alle Loks werden mit einer Schwungmasse versehen, bei der 1044 Radikalkur, die Lok wird komplett überarbeitet.
Hallo,

ganz ehrlich: ich möchte auch nicht mein Geld im Bereich Modellbahnbau verdienen. Die Formen kosten ein Heidengeld und dann hat der Wettbewerb genau das gleiche Modell im nächsten Jahr noch ein wenig schöner & besser im Programm. Es ist ja nicht "umsonst", dass die N-lastigen Hersteller Trix und Arnold alle schon mal den Pleitegeier persönlich kennengelernt haben.
Aber wirklich richtig lernen tun die nicht. Ich frag mal provokant, ob die Franken vielleicht ein wenig dickschädlig sind (sagt man uns Westfalen ja auch nach). Es müsste doch möglich sein, Synergieeffekte zu erreichen und trotzdem eigenständig am Markt zu sein. Das schöne bei N ist doch, dass alles passt und funktioniert (na ja, fast).
Es ist klar, dass immer mehr Handarbeit im fernen oder nahen "Osten" verlagert wird (Ungarn, Slowakei, China). Ganz ehrlich: für ein "Made in Germany" gibt es auch keine müden Euro mehr, wenn die Qualität nicht auch "Made in Germany" ist! Teile aus billigem Kunststoff zu schnell gespritzt und dann lieblos zusammengesteckt kann auch in China gemacht werden! Auch bescheidene Getriebe und Uraltmotoren.

Peter
@Peter: Sind wir )

Ernsthafter:
1. '92 oder 93 gabs mal ein Set Arnold S3/6 mit Bay. Wägen (diese von Minitrix) - Synergie war möglich.

2. Schliesslich leben GFN und TR ja nicht soweit auseinander, dass die sich nicht kennen (kleiner Dienstweg) - Programmüberschneidungen in N zwischen diesen beiden gibt es auch eher wenige, wenn ich recht informiert bin.

3. Auf Märklin habe ich mal garnicht so sehr geschimpft, sondern wollte sagen, der Marktführer (!) hat wohl erkannt, dass Handlungsbedarf besteht (zumindest "oben") - "Unten" ist es schon noch so, dass ein Händler, der neu Anfängt, wohl recht saftig bei M*-Erstausstattung investieren muss (O-Ton Händler: Die anderen Firmen sind froh, was zu verkaufen...)

4. Ich denke, Kritik muss möglich sein. Der Kunde entscheidet, das wird uns Kunden jetzt bewusst (dieser Tage im deutschen Farbfernsehen verkündet). Man möge nur die Veränderungen bei Firmen sehen, die in der Käufergunst abrutschen, am augenscheinlichsten in der (ich weiss, ich weiss) Automobilbranche (ich sach mal "Japan-Gefahr" vor 10 Jahren, Sicherheitsausstattungen, Diesel-Boom etc.).

5. Die Frage ist, ob wir als Käufer ein derartiges "batch-engineering" (Deutscher Name, Produktion im Ausland) akzeptieren (Für die Amis kein Problem, aber für uns ?). Märklin tastet sích sich ja hier schon vor (Produktion in Ungarn).

Mark
Muss natürlich "badge-engineering" heissen  ).

Mark
Hallo,

Roco produziert doch auch schon in Slowakei, Brawa in China, Viessmann in Ungarn und und und....

Wenn ein Modell gut gemacht ist und der Preis ok ist, ist es doch egal, von "woher" es kommt.
Märklin hat den "Vorteil", daß ein Modell von Märklin immer höher gehandelt wird (beispielsweise die alten Spur 0 oder I Modelle aus Blech: Märklin immer teurer als Bing oder Bub oder ähnliche). M* ist und bleibt die Ausnahme in der Branche.
Nur die Nürnberger sollten ruhig etwas zusammenrutschen. Ob Märklin eine Partnerschaft zwischen Trix und GFN gutheissen würde, da stellt sich echt eine Frage..
Peter
Hallo Edward,
ich möchte noch etwas zu den gestrigen Beiträgen sagen. Bei den Zählern ist gewährleistet, daß diese beim Hersteller auf + - 0 eingestellt werden. Wie diese dann im Laufe ihres Einsatzes auswandern nach plus oder minus ist eigentlich wurscht, sie müssen die eichrechtlichen Grenzwerte einhalten. Die Fehlergrenzen liegen bei der Eichung, je nach Zählertyp bei plus/minus 0,5 % bis 2% und bei Befundprüfungen sind die Werte doppelt so groß. Bei Befundprüfungen hält sich der Plusläufer und Minusläufer die Waage.Dies nur am Rande. Der Vergleich Automobilhersteller mit Mobahersteller hinsichtlich den derzeitigen Qualitätskontrollen und Stückzahlen hinkt in der Tat, aber muß trotzdem kein Hindernis für kostengünstige Kontrollen zur Qualitätssteigerung sowie Kooperationen usw. bei den Mobaherstellern sein. Es wird dringend erforderlich, eine für die Mobaherstellung einheitliche Qualitätsnorm, wie Du auch klar definierst. Nur, wo kein Druck vom Markt kommt, tut sich nichts. Es wird also weiter billigst im Billiglohnausland gefertigt. Bei der Warenannahme aus der Billigfertigung müßten dann die notwendigen Eingangskontrollen ,zur Gewäheleistung von vorgegebenen Grenzwerten erfolgen, aber anscheinend wird dies eingespart. Das notwendige Regulierungselement, wir Käufer, haben so wie es aussieht keine Lobby um etwas zu bewirken. Wir erfahrenen N-Bahner kaufen bestimmt nicht den Billigschund, sonder die schon besseren Artikel. Kritik kommt ja auch keine, da  wir ja nur eine kleine Käuferzahl sind. Und viele Einsteiger, gerade die Zukunft der N-Bahner, kennen sich schon garnicht aus und werden richtig von den Herstellern eingeseift und rasiert. Die Hersteller müssten eigentlich wissen, daß damit ihre eigene Zukunft auch gefährdet ist. Nun meine Frage: Wie können wir mehr Information, berechtigte Kritik etc. an die Hersteller weiterleiten? Ich meinerseits schreibe die Betroffenen an und sende die Mangelware zurück, bisher immer mit Erfolg, oder zumindest Teilerfolg. Reparatur oder Neuware. Nur tun dies die wenigsten Spielbahner, Kinder usw. Könnten nicht die Vorschläge, Kritiken usw. aus dem Forum an die Hersteller zu deren Information weitergeleitet werden? Vielleicht sind die ja gar nicht so abgeneigt zu höhren, was so an der Interessenbasis los ist. Ich finde, dies ist überlegenswert. Diskussion ist freigegeben.
Einen recht schönen Morgengruß aus dem winterlichen Hessenland
Hans-Werner
Zur Qualitätssicherung möchte ich noch sagen, dass die ISO 900x gänzlich ungeeignet ist, da sie nicht wirklich die Einhaltung von Qualitätsstandarts garantiert sondern vielmehr einfach ausgedrückt so'ne art Absichtserklärung darstellt das in dem zertifizierten Unternehmen bestimmte Kriterien/Prozesse eingeführt wurden, wie z.B. eine Beschwerdestelle und die Aufnahme von Beschwerden. Wie gut diese Stelle Arbeitet wird durch die ISO Norm weder überwacht noch sanktioniert.
Die Ironie ist das die sehr teure Zertifizierung eigentlich unnötig ist aber vom Markt verlangt wird!

Mahlzeit aus dem sonnigen Berlin von Hendrik
Drum nennt sich das ja auch Qualitätssicherung und nicht Qualitätssteigerung
Hallo,

nun ja, es gibt aber auch Firmen in allen Branchen, die sich stolz auf die Brust klopfen "wir sind ISO-zertifiziert" und das wars.
Wie sagte so schön mal ein Unternehmensberater "ein Qualitätssystem muß gelebt werden". Und davon sind (leider) viele - zertifizierte und nicht zertifizierte - Betriebe weit weg...

Gut wäre es, wenn tatsächlich NEM eine richtige anerkannte Norm wäre und sie verschärft würde. Es würde doch mit Sicherheit möglich sein, den Spielbahnern wie auch den Modellbahnern einen vernünftigen für den Betrieb ordentlichen Kompromiss abzugewinnen. Es kann doch nicht alles (wie mir mal einer weissmachen wollte, an der Spielwarennorm EN liegen.

Peter
Hallo N-BahN-FreuNde,

H e n d r i k   und   H a n s – W e r n e r   muß ich bei ihren Überlegungen etwas widersprechen. Der Minitrix RAm mit diesen vermeidbaren Unzulänglichkeiten ist einfach nicht akzeptabel. Ich würde ihn allenfalls zum Spielzeugpreis kaufen, d.h. wenn er erheblich weniger als 100 Euro kosten würde. Andere Hersteller beweisen, daß zumindest optisch gut gemachte Züge auch durch engere Radien laufen, wobei ein Radius von unter 30 cm, in äußersten Fall 25 cm, nicht unterschritten werden dürfte. Aber selbst in diesem Bereich ist bei den Herstellern, außer bei KATO, schon mal Fehlanzeige. 19er Radien (R1, aber auch R2) sollten eigentlich nur für die Arnold- (Kato-) Straßenbahn benutzt werden.

Auch ein weiter Lok-Tender-Abstand muß nicht mehr sein (Beweis GFN BR 23). In Anbetracht des hohen Preises und der machbaren hohen Qualität bei der Großserie sind Kleinserienmodelle für mich kein Thema. Ich besitze nur einziges, den Hofzug Maximilian II von Bayern, und nur deshalb, weil er von Railex als Arnold-Ladenhüter statt für 1550,- für 444,- DM angeboten wurde, was m.E. für diesen Zug auch angemessen ist. Würde der heutige Stand der Technik genutzt, sind Industriemodelle einfach besser.

Es verursacht beim TEE-RAm sicher keine Mehrkosten, wenn die Scheinwerfer keine Kanonenrohre, die Fenster in Zahl und Größe korrekt, der Wagenabstand geringer und die häßlichen Ausschnitte in den Seitenwänden des Triebkopfes kleiner wären.

H a n s – W e r n e r   stimme ich zu, der Gesamteindruck eines Zuges muß stimmig sein, denn N-Modelle sind eher zum Fahren, als für die Vitrine da. Da ist es eigentlich egal, ob unter dem Fahrzeug nun wirklich alle Leitungen und Gestänge, so sie sowieso nicht sichtbar sind, alle akribisch genau vorhanden sind, wo doch über die hohen Formkosten geklagt wird.

E d w a r d, aus dem TEE-RAm könnte man übrigens doch noch etwas machen: Ihn noch mehr verunstalten und dann das Unglück von Aitrang nachbauen   Irgendwann wird der verramscht, wie derweil der ICE 1 von Minitrix. Ansonsten stimme ich Dir voll und ganz zu. Gehe ich recht in der Annahme, daß Du FREMODULe baust?

K a i, die Hersteller, die es noch gibt, eigentlich sind es nur noch zweieinhalb, wollen doch Geld verdienen, weniger uns zufriedenstellen. Und das funktioniert auch, solange wir alles ohne Murren kaufen. Wie oft habe ich den RocFleischTrixern Vorschläge gemacht, und wenn überhaupt, dann nichtssagende Antworten erhalten (Beispiel GFN: ... Bei der Auswahl unserer Neuentwicklungen wird eine ganze Reihe von Faktoren berücksichtigt, zu welchen nicht zuletzt auch eine Auflistung der uns zugehenden Kundenwünsche zählt. Ihre interessanten Vorschläge werden wir in unsere Vorschlagslisten aufnehmen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, daß wir über unsere geplanten Projekte keine Angaben machen können. ...
Aber, sicher gingen viele dieser Anregungen an Fleischmann, denn 2001 gab es tatsächlich den 8888 blau (10 Fenster) und 2002 diese Oldies als 8641, 8642 und 8643, die eigentlich nur umlackiert werden mußten. Na, ja neue Dächer wegen der Dachentlüfter mußten auch noch her. Aber nunmehr sind auch noch, z.B. als Sonderserie, vorbildgetreue POP- und IC-Wagen (die alten beige/türkis und beige/weinroten) möglich. Also Wünsche bei den Herstellern äußern, aber bei Erfüllung dann auch kaufen!

Bei der Fl.-Zahnradbahn dagegen hat sich noch nichts getan, da ist Dauer-Nullrunde angesagt. Das fängt schon beim Gleismaterial an. Die Gleisverlegung "kommt gleich hinter dem Pferdestehlen". Da fehlt unbedingt die Meterware, um das Verlegen ein wenig zu erleichtern.

Die Hammerschmid-KK-Kuppelstange mit dem imit. Bremsschlauch sieht einfach SUPER aus, nur entkuppeln, das muß man sich möglichst verkneifen und nur Ganzzüge fahren.

H a n s – W e r n e r   meint, wir sollten stärker Einfluß auf die Firmenpolitik nehmen. Könnten wir Aktien kaufen, auch wenn es nur wenige wären, ging das ziemlich gut. Aber dummerweise sind die großen Hersteller alle GmbHs. Da hilft nur Firmen anschreiben, versuchen Leserbriefe in Modellbahnzeitungen zu bekommen. Aber auch gute Anlagen sollten oft in der Öffentlichkeit präsentieren werden, um das Interesse auch der jungen Leute zu wecken und sie vom Computer weg- und zur Kreativität hin zu bringen.

Der N-Club-International versucht das, ist aber m.E. gegenüber den Firmen zu nachsichtig. Da freut man sich anscheinend über jedes N-Modell, selbst wenn es nicht so gelungen und obendrein auch noch teuer ist. Aber letztlich halte ich diesen Weg, wenn er zudem ausreichend basisorientiert ist, also den Willen der Gruppe widerspiegelt, für aussichtsreich, den nur   E i n i g k e i t   m a c h t   s t a r k. Letztlich ist das Lobbyismus in unserem Lande doch erfunden worden, könnte man meinen, wenn man in Richtung Politik schaut.

Den Herstellern wäre es sicher recht angenehm, brauchten sie nur noch für Halbe Nullen entwickeln, aber selbst knappe 20 % N-Marktanteil sind anscheinend doch nicht zu verachten, sonst gäbe es wohl längst die Spur N nicht mehr.

R a l f , denke bitte an alle die Hunderttausenden, die schon "alles haben". Code 40 ist zwar schön und auch wünschenswert, aber ... Ich glaube mit Code 55 kann man als gutem Kompromiß auch leben, ohne Unmengen Radsätze abdrehen zu müssen. Bei Wagen könnte man notfalls ja noch Tauschradsätze anbieten, aber wenn ich an all die vielen Dampfloks denke. Oh je.

E d w a r d , ich meine Pico N war zumindest von der Optik her nicht immer schlecht, z.B. die im Gegensatz zu Trix – dort würde sie bei Norwegen stimmen, aber gerade diese Modell gibt es nicht - die doch vorbildgetreuere Dachpartie der Nohab-Loks. Das Problem waren wohl eher die schlechten Rohstoffe beim Kunststoff (Plaste) und bei den Motoren, vielleicht auch mangelhafte Verarbeitung. Hätte man bei Pico die neuen Möglichkeiten genutzt, gäbe es sicher wie bei HO auch bei N einen Markt, vorzugsweise für Modelle, die anderweitig fehlen. Das sage ich nicht, weil ich ein ehem. Ossi bin, was allerdings schon fast 50 Jährchen her ist, sondern weil man bei Pico anscheinend nicht genug Mut hat.

Fazit:
Ich glaube, daß die Menschen bequemer geworden sind. Wozu selbst etwas schaffen, wenn man den Train Simulator oder ähnliche Produkte hat, die zunehmend auf den Markt drängen.
Deshalb wird sich die Zahl der Modellbahn-Fans kaum noch vergrößern lassen und der Jugend mangelt es am Geld für die wahrlich nicht billigen Modellbahnprodukte.

Da der Handel offensichtlich nicht alle Kunden gleichmäßig gut versorgt, hier im Forum stellt sich heraus, daß HO offenbar bevorzugt wird, sollten die Herstellerfirmen sich Versandabteilungen zulegen. Der Verzicht auf den Einzelhandel bei N brächte den Herstellern mehr Geld und die Modellbahner würden wenig zahlen müssen. Auf unfreundliche Modellbahnhändler können wir auch gleich verzichten. Zudem sollten die Hersteller den Formenbau in Niedriglohnländer delegieren, denn bei den Formen fallen derzeit wohl die höchsten Kosten an.

Ich schlage vor, daß Jemand (Ismael darf ich Dich anschauen?) gelegentlich und in Abständen ein Fazit aus dem Forum zieht und den Herstellern übermittelt. Dadurch würde auch das Forum   als große N-Gemeinschaft bekannt und die Diskussionen von den Herstellern womöglich direkt verfolgt.

Ich hoffe, ich habe keinen gelangweilt und erlaube mir noch eine Bitte: Laßt bitte, wenn Eure Beiträge unfangreicher sind, ein paar Absätze. Das liest sich einfach leichter. Danke.

Seid alle freuNdlich gegrüßt
Holger Reineccius
Hi Fans,

ich sehe gerade, daß mein Betrag etwas länger geworden ist. Ich habe den Anfang kaum gefunden.  

Holger
...welch' ein Roman!
Fassen wir mal zusammen:
1. die heutigen Gleissysteme sind das Hauptproblem, besonders durch fehlende Weichen-Herzstücke und die grässlich hohen Profile.
2. den Herstellern muss klar werden, dass sich N-Bahner nicht alles gefallen lassen. Dabei sollte man den RAm und die Roco-Güterwagen ohne KKK einfach boykotieren - und den Herstellern das auch deutlich sagen. Andererseits sollte man aber auch nicht anfangen Nieten zu zählen!
3. die Preise... man sollte erstmal beachten, dass N immer noch wesentlich günstiger ist, als H0 - also nicht zu viel meckern. Vergleichen lohnt übrigens, so wie vohin einer im Miba-Forum über Arnold heulte - wohl, weil er bei 56% für die eigene Tasche das ganze nicht mehr los wird...
4. das Zubehör - hier gibt es ja kaum Möglichkeiten des vergleiches, allerdings sollte man auch hier vielleicht 3mal überlegen, ob man Qualität von vorgestern zu Preisen von heute noch kauft. Vielleicht auch hier mit deutlicher Kritik. Schönes Beispiel sind die Ramsch-Relais von Trix für rund 30€ und ohne Endabschaltung. Bei Viessmann gibt's für 19€ 2 Relais in einem Gehäuse, mit Endabschaltung und wesentlich weniger Lärm!
Hi Holger und N-Bahner,
für Deine umfangreiche Zusammenfassung, die  wohl weitestgehend alle angesprochenen Parameter, Wünsche, Verbesserungsbelange abdeckt, danke ich Dir. Hier kann man unsere berechtigten Interessen hinsichtlich Vorbildgetreue, Preiswürdig usw. knapp aber ausreichen beschrieben nachlesen.
Den Vorschlag die N-Bahner Diskussionsbeiträge an einer prädistenierten Stelle zu sammeln, sichten und als Meinungsbild an die Hersteller zu senden halte ich für sehr gut.
Ich glaube ismael wird hier gefordert.
Dieses Vorgehen sollte wirklich einen Versuch wert sein. Wer nicht wagt, nicht gewinnt. Zu verlieren hat die aktive N-Bahngemeinde nichts. Das überaus schöne, kreative Hobby mit der N-Bahn muß erhalten und nach Möglichkeit erweitert werden.
Ich hoffe auf große Zustimmung, auf zur Diskussion.
Gruß an Alle
Hans-Werner
Hallo Holger,

das war ein ausführliches Posting! Uff!

Du hast richtig getippt, ich baue Fremodule.

Dann meintest du:
---------------------
... Ich glaube mit Code 55 kann man als gutem Kompromiß auch leben, ohne Unmengen Radsätze abdrehen zu müssen. Bei Wagen könnte man notfalls ja noch Tauschradsätze anbieten, aber wenn ich an all die vielen Dampfloks denke. Oh je.
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Nein, nein, nein!!!! Warum muss man heute bei Code 40 die Spurkränze abdrehen? Wer behauptet den noch sowas?
Code40 Gleise sind 1mm hoch, der Spurkranz nach NEM 0,9mm. Das passt einfach. Wenn man z.B. vom Haubrich die Gleise verwendet, dann laufen nahezu alle Fahrzeuge aus der Schachtel darauf. Nur ganz alte Fahrzeuge aus den N Anfangsjahren haben zu hohe Spurkränze. Sonst läuft alles!

Entschuldigung, aber mit dem Irrglauben Code40=Abdrehen muss mal aufgeräumt werden.

Zum MT TEE-Ram: Das mit dem Unglück hatte ich auch schon überlegt, allerdings ist das etwas makaber und brauch auch viel Platz. Hatten die Wagen nicht ganze Häuser abrasiert und einen Vt95 platt gemacht?

zu Piko: Klar gab es genug Probleme in der DDR, die erfolgreich bessere Fahrzeuge verhindert haben. Wie bereits geschrieben, die Güterwagen sind gar nicht so schlecht.

Grüße

Edward
Hallo Edward,

Stichwort Code 40
Bei 1 mm Gleishöhe muß man dann wohl auf die Kleineisenimitation verzichten. Aus dem Bekanntenkreis hörte ich, daß es ordentlich rattert, wenn die Kleineisen vorhanden sind. Ich muß aber gestehen, daß mich Gleisselbstbau eigentlich nicht sonderlich reizen könnte. Man hat ja noch genug anderes zu tun.    Wenn Peco Code 40 als Meterware anbieten würde, sehe das schon anders aus, obwohl bei Code 55 ja noch ein Hauch von Kleineisen zwischen den Schienen angedeutet ist, dürfte er bei Code 40 sicher ganz fehlen.

Grüße
Holger
kann mal einer nachrechnen, ob die Kleineisen da ueberhaupt wahrnehmbar hingehoeren? Immerhin sind 0,1mm in N immer noch 1,6cm in "gross". Viel größer sind die Kleineisen wohl auch nicht. Fazit: können weg, müssen evtl. sogar - auch für die Maßstäblichkeit.
Guten Morgen, Kai,

Kleineisenhöhe?
so über den Daumen würde ich - mit Schraube - 5-6 cm sagen, ich schau aber noch einmal in den NEM nach, die kann man übrigens alle gratis runterladen bei www.morop.org  

Sei gegrüßt
Holger
nagut, doch mehr - halber mm?
Hi Code40-Bauer

Ja, auf die Kleineisenimitation muss man verzichten, wenn man mit NEM Spurkränzen fahren will.
Alles auf einmal geht halt nicht Das Gleis sieht aber so fein aus, dass ich im Zweifel lieber auf die Kleineisen verzichte.

Fotos: www.finescale.org -> Galerie

Es gibt ein amerikanisches Code 40 Gleis, bei dem rattern die Spurkränze. Allerdings hat das auch amerikanische Schwellenlänge und teilung. Für europäische Verhältnisse muss man jede 9. Schwelle rausnehmen und die Schwellenlänge um c.a. 1mm kürzen.
Wer nicht selber bauen möchte sollte daher lieber das Gleis von JHM aus Frechen nehmen.

Grüße

Edward


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