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THEMA: Wasser-Leimgemisch??
THEMA: Wasser-Leimgemisch??
Was für Mischungsverhältnisse nehmt ihr eigentlich zum Begrünen? Ich habe Streumaterial der Fa Woodland und bekomme es nicht so schön wie man es auf Bildern in Zeitschriften und Büchern sieht. Mein Problem ist das durch das Streumaterial die Flüssigkeit aufgesaugt wird und viel zu dunkel und vor allem auch nach dem trocknen feucht aussieht. Wenn ich weniger oder dicker angemachtes Leimgemisch auftrage, sofort wieder trockene Stellen entstehen auf denen das Gras nicht klebt und man den Untergrund durchsieht.
Hallo!
Zum Begrünen nimmt man normalerweise puren Leim.
Siehe auch im Workshop unter Begrünen.
lg
ismael
Zum Begrünen nimmt man normalerweise puren Leim.
Siehe auch im Workshop unter Begrünen.
lg
ismael
Klaus Lübbe - 27.07.04 14:13
ich nehme beim Begrünen mit dem Elektrostaten dickflüsigen Tapetenkleister, beim klassischen Bestreuen hingegen verdünnten (1:2 bis 1:4) Weißleim.
Grüße
Klaus
Grüße
Klaus
Roschi [Gast] - 27.07.04 15:27
Hallo Ronald
Am besten eignet sich unverdünnte Abtönfarbe ( Braun). Streiche eine Fläche von ca.15X15cm recht dick ein und bestreue diese dann ob mit Elektrostat oder mit der Dose ist egal.Man kann dann direkt und nahtlos daran ansetzten. Versuche es du wirst begeistert sein. Braune Abtönfarbe hat den vorteil dass sie matt abtrocknet und an stellen wo weniger Begrünung ist schimmert sie wie richtige braune Erde durch ohne zu glänzen. Hier liegt auch der Knackpunkt, in der Natur gibt es fast nichts das glänzt , ausser es hat geregnet
. Also immer matte Farben verwenden.
Von Kleister kann ich nur abraten denn er glänzt durch besonnders an den Rändern. Bei Holzleim entsteht in wenigen Sekunden schon eine leichte Haut und nimmt das Streumaterial nicht mehr richtig auf. auch er trocknet nicht vollständig klar durch wenn er zu dick aufgetragen wurde.Besonnders auf Fotos sieht man solche Glanzstellen.
Gruß Roschi
Am besten eignet sich unverdünnte Abtönfarbe ( Braun). Streiche eine Fläche von ca.15X15cm recht dick ein und bestreue diese dann ob mit Elektrostat oder mit der Dose ist egal.Man kann dann direkt und nahtlos daran ansetzten. Versuche es du wirst begeistert sein. Braune Abtönfarbe hat den vorteil dass sie matt abtrocknet und an stellen wo weniger Begrünung ist schimmert sie wie richtige braune Erde durch ohne zu glänzen. Hier liegt auch der Knackpunkt, in der Natur gibt es fast nichts das glänzt , ausser es hat geregnet
Von Kleister kann ich nur abraten denn er glänzt durch besonnders an den Rändern. Bei Holzleim entsteht in wenigen Sekunden schon eine leichte Haut und nimmt das Streumaterial nicht mehr richtig auf. auch er trocknet nicht vollständig klar durch wenn er zu dick aufgetragen wurde.Besonnders auf Fotos sieht man solche Glanzstellen.
Gruß Roschi
Roschi nochmal für Blöde: Du empfiehlst, den Leim generell in der Flasche zu lassen und nur Dispo Farbe zu verwenden, auch wenn man ohne dieses Statik dingsbums arbeitet?
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ausser den Leim zu entspannen, dient das Wasser auch dazu, das Trocknen zu verlangsamen, und so die Hautbildung, oder nicht? ... glaube ich zumindest irgendwo mal gelesen zu haben.
Aber Du bist der Profi.
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ausser den Leim zu entspannen, dient das Wasser auch dazu, das Trocknen zu verlangsamen, und so die Hautbildung, oder nicht? ... glaube ich zumindest irgendwo mal gelesen zu haben.
Aber Du bist der Profi.
hallo zusammen,
ich habe bei der HO ( Spielanlage ) meines Freundes-Sohnemann gute Erfahrung gemacht wie es Roschi-Antw.3 schreibt. nur damit die Farbe nicht reißt , haben wir etwas Holzleim untergmischt.......... - wir nahmen für Waldboden braun und für die Wiesen ein dunkeles Grün , und dann in die satt aufgetragene Farbe gestreut.
hat mir gut gefallen , und ging auch recht fix - werde ich auch bei mir so machen!
Gruß Klaus
ich habe bei der HO ( Spielanlage ) meines Freundes-Sohnemann gute Erfahrung gemacht wie es Roschi-Antw.3 schreibt. nur damit die Farbe nicht reißt , haben wir etwas Holzleim untergmischt.......... - wir nahmen für Waldboden braun und für die Wiesen ein dunkeles Grün , und dann in die satt aufgetragene Farbe gestreut.
hat mir gut gefallen , und ging auch recht fix - werde ich auch bei mir so machen!
Gruß Klaus
Hallo ,
Mit Leim habe ich nur schlechte Erfahrung gemacht.Z.T. habe Flächen zweimal übereinander gemacht ,um kahle Stellen und "Glanzlichter" zu füllen .
Ich hatte auch den Grund mit Farbe zunächst versiegelt,um den Leim nicht zu schnell einziehen zu lassen.Auch Wasser und Spüli habe ich in allen denkbaren Mischungen versucht ,alles fürn Ar....
Da ich Dispersionsfarbe habe ,ist das mein nächster Versuch .
Grüße ,
Jürgen H.
Mit Leim habe ich nur schlechte Erfahrung gemacht.Z.T. habe Flächen zweimal übereinander gemacht ,um kahle Stellen und "Glanzlichter" zu füllen .
Ich hatte auch den Grund mit Farbe zunächst versiegelt,um den Leim nicht zu schnell einziehen zu lassen.Auch Wasser und Spüli habe ich in allen denkbaren Mischungen versucht ,alles fürn Ar....
Da ich Dispersionsfarbe habe ,ist das mein nächster Versuch .
Grüße ,
Jürgen H.
Roschi [Gast] - 27.07.04 20:31
@Noidea
Ja genau einfach direkt in die Abtönfarbe einstreuen. Ich erkläre mal meine vorgehensweise für eine einfache Sommerwiesenfläche. Zuerst streiche ich eine Fläche von ca. 15X15cm mit brauner Abtönfarbe ein. danach wird sofort mit der Noch_Streudose synthetische Grasfasern eingeschossen. Die Dose wird aber nur zur hälfte gefüllt damit sich die fasern statisch aufladen und unter hohem Druck auf die Fläche geschossen werden können und somit auch stehen bleiben. Zu anfang kann sich hier ein nicht unbedingt befriedingendes Ergebnis einstellen da auch hier mal wieder nur die fortgesetzte Anwendungspraxis Erfolge bringt,also Üben
. Jetzt habe ich eine Basis geschaffen auf die man sehr gut aufbauen kann. Aufbauen daher , weil sich nur mit einem grünton niemals eine Harmonisch und Realistisch wirkende Grünfläche gestallten lassen kann. Wie auch in der Natur gibt es auf solchen Wiesen eine vielzahl an Grüntönen die im Modell auch vorhanden sein sollten. Hierzu verwend ich gerne die Woodlandgrüntöne T44 und T46. Diese werden mit einem Leim-Wasser-Spülmittelgemisch aus einer Pumpsprayflasche befestigt. Also aufsprühen,einstreuen,nachsprühen usw. Man kann sogar noch mehr Farben verwenden jedoch gibt es hierfür kein Rezept. Das muss man selbst herausfinden. Genaue Angaben wären schlichtweg falsch da es immer auf die zu gestalltende Situation in bezug auf Jahreszeit und Ort ankommt. Ich selbst verwende bis zu 7 Farben und behandle als Abschluss die Oberfläche noch mit der Airbrush (Erdfarbe,Grautöne). Desweiteren nehme ich noch Trockenfarben wie zb. Ocker um kleine sandige Flächen zu erziehlen. Ohje ich schweife schon zu weit aus
Versuche es mal , es wird dich überzeugen, viel Erfolg.
@Saarkarl
Weshalb nur für den Waldboden braune Farbe ?????. Die Erde ist auch unter den Wiesengräsern "Braun". Sie schaut immer mal wieder durch Natürliche wie auch durch Menschliche einflüsse hervor. Siehe mal die Bücher von Bernhard Stein. Er war zwar ein Vorreiter vieler heutiger Modellbautechniken jedoch machte er einen grevierenden Fehler indem er für die Begrünung "Grüne " Abtönfarbe nahm. Wenn du die Möglichkeit hast dann schau mal in sein Buch"Werkstattbuch Modellbahnbau" seite 116, Bild oben, da schaut überall die Grüne Farbe durch was doch sehr das Auge des Betrachters stört. Nur im Unterbewusstsein stellt sich dieser Fehler ein jedoch blockt er die Realistische Wirkung unabdingbar.
Gruß Roschi
Ja genau einfach direkt in die Abtönfarbe einstreuen. Ich erkläre mal meine vorgehensweise für eine einfache Sommerwiesenfläche. Zuerst streiche ich eine Fläche von ca. 15X15cm mit brauner Abtönfarbe ein. danach wird sofort mit der Noch_Streudose synthetische Grasfasern eingeschossen. Die Dose wird aber nur zur hälfte gefüllt damit sich die fasern statisch aufladen und unter hohem Druck auf die Fläche geschossen werden können und somit auch stehen bleiben. Zu anfang kann sich hier ein nicht unbedingt befriedingendes Ergebnis einstellen da auch hier mal wieder nur die fortgesetzte Anwendungspraxis Erfolge bringt,also Üben
@Saarkarl
Weshalb nur für den Waldboden braune Farbe ?????. Die Erde ist auch unter den Wiesengräsern "Braun". Sie schaut immer mal wieder durch Natürliche wie auch durch Menschliche einflüsse hervor. Siehe mal die Bücher von Bernhard Stein. Er war zwar ein Vorreiter vieler heutiger Modellbautechniken jedoch machte er einen grevierenden Fehler indem er für die Begrünung "Grüne " Abtönfarbe nahm. Wenn du die Möglichkeit hast dann schau mal in sein Buch"Werkstattbuch Modellbahnbau" seite 116, Bild oben, da schaut überall die Grüne Farbe durch was doch sehr das Auge des Betrachters stört. Nur im Unterbewusstsein stellt sich dieser Fehler ein jedoch blockt er die Realistische Wirkung unabdingbar.
Gruß Roschi
Roschi [Gast] - 27.07.04 20:39
Nachtrag .png)
Auf Fotos (extreme Nahaufnahmen) sieht "grüne" Erde wirklich S...... aus....ups...sorry ..iss aber so,also die Erde ist meines Wissens Braun.png)
Grüße aus Karlsruhe
Roschi
Auf Fotos (extreme Nahaufnahmen) sieht "grüne" Erde wirklich S...... aus....ups...sorry ..iss aber so,also die Erde ist meines Wissens Braun
Grüße aus Karlsruhe
Roschi
In Ergänzung zu Roschis Methoden:
Teste mal an deinem Untergrund den aufgetrochneten Farbton! Kann wesentlich heller werden.
Bin nicht der absolute Liebhaber von Grasfasern - das Zeug hast in der Nase und später (nach Jahren !) auch an den Zahnrädern, die bei Loks unten offenliegen.
Hab mir eine Keramik-Gewürzmühle aus der Küche geklaut und zermahle das Streugut (gefärbtes Sägmehl oder sonstiges Wiesenstreugut aus dem Handel), siebe es in drei Körnungen und mische mir den Typ des Bewuchses - Gras, mit oder ohne Unkraut/Blumen.
Und mit einem Sieb lässt sich dann alles wunderbar wie beim Puderzucker verteilen.
Mit mehrmaligem Übersprühen mit Wasser-Leimgemisch kannst du es dann sogar beständig für den Staubsauger machen.
Servus Albi
Teste mal an deinem Untergrund den aufgetrochneten Farbton! Kann wesentlich heller werden.
Bin nicht der absolute Liebhaber von Grasfasern - das Zeug hast in der Nase und später (nach Jahren !) auch an den Zahnrädern, die bei Loks unten offenliegen.
Hab mir eine Keramik-Gewürzmühle aus der Küche geklaut und zermahle das Streugut (gefärbtes Sägmehl oder sonstiges Wiesenstreugut aus dem Handel), siebe es in drei Körnungen und mische mir den Typ des Bewuchses - Gras, mit oder ohne Unkraut/Blumen.
Und mit einem Sieb lässt sich dann alles wunderbar wie beim Puderzucker verteilen.
Mit mehrmaligem Übersprühen mit Wasser-Leimgemisch kannst du es dann sogar beständig für den Staubsauger machen.
Servus Albi
Klaus Lübbe - 27.07.04 23:03
So, habe eben Methode Roschi bei meiner Schweiz angewendet.
Das Ergebnis ist optisch sehr ähnlich der Tapetenkleister-Methode.
Die unverdünnte Dispersions-Farbe trocknet sehr schnell,man muss also zügig arbeiten.
Grüße
Klaus
Das Ergebnis ist optisch sehr ähnlich der Tapetenkleister-Methode.
Die unverdünnte Dispersions-Farbe trocknet sehr schnell,man muss also zügig arbeiten.
Grüße
Klaus
Ich streiche erst alles mit brauner Abtönfarbe. Wenn diese getrocknet ist verwende ich zum begrünen das alt bekannte Leim-Wasser-Spüli-Gemisch. Ich bin damit bis jetzt ganz gut gefahren.
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