1zu160 - Forum



Anzeige:


THEMA: ArnoldWeiche stellen mit ConradUnterrflurantr

THEMA: ArnoldWeiche stellen mit ConradUnterrflurantr
Startbeitrag
Helmut1948 - 28.02.14 13:54
Hallo Freunde der Spur N,

habe den Text in Word vorgeschrieben, ist recht lang geworden. Ich hoffe, dass einige den Text dennoch lesen werden.
ich bin gerade dabei, meine Modellbahn auf digital umzustellen. Habe dazu meine alte Anlage abgebaut und baue nun eine neue auf, und zwar mit Schattenbahnhof und Pendelstrecke. Als Gleis- und Weichenmaterial habe ich Arnold, hatte aber auch von Roco Flexgleise und ein paar Handweichen.  Die Weichen sollen in Zukunft unterflur mit Motor angetrieben werden, habe inzwischen 5 Conrad Unterflurantriebe ersteigert und teste damit.  Die Roco-Weichen sind einfach anzusteuern, funktioniert einwandfrei, keine Herzstückpolarisierung nötig, gute Kontaktsicherheit, zumindest mit den Loks, mit denen ich probegefahren bin. Deswegen möchte ich mit diesen Weichen den Schattenbahnhof bestücken, der sollte am zuverlässigsten funktionieren.
Für HBF und Nebenbahnhof  möchte ich meine vielen Arnoldweichen weiterhin benutzen, sehen besser aus, passen besser zu dem Gleismaterial  und sind vor allem ausreichend vorhanden. Habe schon einiges gelesen über Unterflurantrieb von Arnoldweichen, klang immer kompliziert (Innereien ausbauen, Loch bohren in das Herzstück, Herzstück mit entsprechender Spannung versorgen usw).
Ich habe jetzt mal folgendes probiert: habe den Nippel zum Stellen der Weiche etwas herausgezogen, bis ein kleines Loch sichtbar wird. Durch dieses Loch habe ich den Stelldraht des Unterflurantriebs gesteckt, und es funktioniert so leidlich. Der Stellweg  des Nippels ist ca. 7 mm lang, leicht gekrümmt (siehe Bilder). Im Prinzip schaltet der Motor hin und her, aber manchmal brummt er noch in der Endlage, manchmal nicht, vermutlich ist er, wenn es brummt,  noch nicht in der Endabschaltung und würde irgendwann verrecken.
Jetzt meine Frage: Hat irgend jemand  Erfahrung mit dieser Ansteuerung? Der Stellweg der Conradantriebe ist 6,5 mm lang, ev. zu kurz? Hoffmann gibt den Stellweg seiner Weichenantriebe mit 8 mm an, geht  vielleicht besser?
Was mich wundert ist, dass noch niemand diese einfache Lösung  beschrieben hat, vielleicht funktioniert sie ja nicht im Dauerbetrieb.
Jetzt habe ich genug geschrieben und bin gespannt auf Antworten.
Viele Grüsse
Helmut

PS. Bilder anhängen geht nicht, da zu gross

[quote nr= Helmut, Bilder anhängen geht nicht, da zu gross

Bilder die zu groß sind kannst du im Bildbearbeitungsprogramm kleiner machen und dann speichern. Auf diese Weise kannst du ein 2MB Bild auf unter 1000kb drücken.
Gruß elber
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

vermutlich ist er, wenn es brummt,  noch nicht in der Endabschaltung und würde irgendwann verrecken.


So ist es. Wenn der Conrad Motor nicht fest gegen den Endanschlag schlagen kann, schaltet der sehr primitiv ausgeführte Kontakt nicht richtig.

Grüße, Peter W.
Hallo,

habe es jetzt geschafft, die Bilder zu verkleinern.

Gruss
Helmut

Die von Helmut1948 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Helmut
Hast Du die Arnoldweichen schon mal im Digitalbetrieb  getestet? Bei mir machen sie Probleme puncto Kurzschlüssen.
Lg Peter
Hallo Helmut
Ich denke in Bild 1 hast du den Stellweg mit einem Bleistift markiert. Hast du dem Bleistift durch das Loch geführt oder am Ende des Nippels? Durch das rausziehen des Nippels, damit das Loch frei wird, verändert sich aber auch der Stellweg. Wenn du in den Noppen auf dem Nippel ein kleines Loch bohrst, vergrößert sich der Stellweg, außerdem hat der Stelldraht mehr Führung weil mehr Material da ist.
Probier das mit einer Weiche mal aus, es sollte gehen. Und sag uns das Ergebnis.
Gruß elber
Hallo,

zu #4: das Problem mit den Kurzschlüssen ist mir bekannt, es soll sich da bei älteren Weichenmodellen handeln? Auf meiner alten analogen MoBa habe ich einen Kreis mit 6 Arnoldweichen digitalisiert und getestet, 5 Weichen liefen ohne Probleme.
zu #5: Ich habe den Nippel zuerst so weit herausgezogen, bis das Loch voll sichtbar ist. Anschließend habe ich den Bleistift durch dieses Loch gesteckt und den Stellweg aufgezeichnet. Das ist dann wohl der kürzeste Stellweg, in diesem Zustand habe ich auch den Draht durch das Loch gesteckt. Der Draht geht also genau den Weg des Bleistiftstrichs.
Wenn ich ein Loch in den Noppen des Nippels bohre, wird der Weg doch noch länger, oder habe ich das falsch verstanden?
Gruss
Helmut
Ja Helmut, ich habe es so interpretiert, das der Conradantrieb 8mm Stellweg hat, du aber über das Loch im Nippel nur 7mm. Dadurch kann doch der Antrieb nicht in seine Endstellung kommen und brummt daher. Außerdem, wenn das Loch im Noppen ist, brauchst du den Hebel gar nicht rausziehen. Das würde die Weiche mechanisch auch sicherer machen. Was ist, wenn der leicht rausgezogene Nippel keine vollwertige mechanische Verbindung in der Weiche hat, dann kann es doch bestimmt zu ausfällen kommen. Ich selbst arbeite nicht mit Arnold und kann deshalb keinen Versuch starten.
Gruß elber
Hi Bernd,
da hast Du recht, die Weiche ist mechanisch sicherer, wenn der Hebel nicht herausgezogen ist, aber ob der Stellweg kürzer ist? Ich glaube nicht.
Der Conrad-Antrieb hat laut Beschreibung 6,5 mm, soll aber baugleich sein mit dem Hoffmann-Antrieb, der 8 mm Stellweg hat. Der Bleistiftstrich ist knapp 7 mm lang.
Ich werde das mit dem Loch im Noppen mal probieren, weiß aber nicht, ob ich einen so kleinen Bohrer habe. Werde auf jeden Fall berichten, wenn ich es probiert habe.
Gruss
Helmut
Hallo Helmut,
ich habe auch den "billigen" C-Antrieb mit Arnoldweichen verbaut, Es ist lausig den Antrieb so zu justieren daß er verläßlich schaltet. Sicher ist es günstiger den dünneren Stahldraht zu verwenden, da der dann mehr bewegung des Stellarmes erlaubt.

Eine Frage noch: warum verwendest Du nicht die Arnold - Antriebe Unterflur?


Gruß

Herwig
Hallo Herwig,
die Arnold-Antriebe schalten mir nicht sicher genug. Sie schalten 10 mal richtig, und dann einmal nicht, da muß man wieder mit der Hand korrigieren. Jetzt will ich es mal mit den motorischen Antrieben versuchen. Ich weiß, dass viele über dieses C-Teil schimpfen, andere loben es wiederum und sind zufrieden. Sie sind halt preiswert und massenhaft bei ebay zu ersteigern.

Gruss
Helmut
Hi Helmut
Wenn die original Antriebe so unzuverlässig schalten, kann das an oxidierten, verschmutzten Kontakten im Magnetschalter liegen. Hatte das gleiche Problem mit Flm.Weichen. Kontakte gereinigt mit Glasfaserpinsel und es funktionierte wieder.
Gruß elber
Hallo Helmut,
Ich vermute du treibst den Weichenhebel direkt an. Wenn du zwischen Antriebshebel und Weichenhebel ein Blech mit einem kleinen Loch befestigst, kannst du dadurch den Hebelweg sauber übersetzen und somit aus 6mm locker 10mm machen. Bei Servoantrieben wird oft der umgekehrte Fall angewendet. Das ist aber nur eine Frage des Hebelverhältnisses.

Gruß Gerd

Die von Golf-Lima zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Gerd,
ich glaube, so richtig verstanden habe ich das nicht. Der motorische Antrieb von Conrad befördert den Draht, der fest fixiert ist, von links nach rechts oder umgekehrt. Der Draht geht also genau so lang, wie der Antrieb unter dem Brett, der obere Teil des Drahtes macht die gleiche Strecke wie der untere Teil des Drahtes.
Gruss Helmut
Hallo Helmut,

Nein. Du kannst 2 Sachen machen: Entweder du ziehst die Klemmschraube nur soweit an dass der Kunststoffhebel den Stahldraht noch klemmt, er sich aber noch drehen läßt, oder du klemmst ihn fest und läßt den Draht sich verbiegen. Ich empfehle ersteres. Habe es gerade mit einer Lochrasterplatte und einem Conradantrieb bei einer Fleischmannweiche ausprobiert.

Gruß Gerd
Hallo Gerd,
habe ersteres gerrade mal provisorisch ausprobiert (Lochrasterplatte mit dem Finger festgehalten und auch immer mal verschoben), aber das Teil dann zu justieren ist auch nicht ganz eifach. Hast Du da auch eine Empfehlung?

Gruß
Helmut
Hallo Helmut,

Nein ich habe mir den Antrieb mal gekauft, um damit eine meiner uralt Arnoldweichen zu Schalten. Dort habe ich aber nur sehr wenig Weg, weil da die Schaltschwelle direkt betätigt werden muß.  Werde ich aber aller Wahrscheinlichkeit nicht durchführen, da mit Servos die Justierung viel einfacher durchzuführen ist.

Gruß Gerd
Entschuldigung, wenn ich meinen Senf dazu gebe ohne eigenen konstruktiven Beitrag.

Die Conrad-Antriebe habe ich schon vor 10 Jahren (damals Versuch mit HOm) wieder aussortiert (ebenso dann auch Hoffmann), weil Montage und Justage sehr, sehr pfriemelig war, und das bei Weichen, die nicht weiter vorbereitet werden mussten!
Wenn man dies nicht scheut, und der Einbauort auch noch relativ leicht zugänglich ist (weil man ab und zu auch nachjustieren muß), warum dann nicht....
Persönlich würde ich aber eher auf die Arnold-Antriebe gehen und ein paar Reserve-/Austausch-Antriebe vorhalten. Ist eventuell mittelfristig billiger, als irgendwann umzubauen.

Just my two cents
Gruss
Detlef

Tante Edith hatte Tippfehler gefunden


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;