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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Kabellaenge Servo

THEMA: Kabellaenge Servo
Startbeitrag
Kaffee - 21.02.14 23:34
Hallo,

ich bin grade dabei, in meiner Ikea-Regal-Anlage ein paar Kabel zu planen. Bisher hatte ich vor, an einer Stelle (Schrank) die Elektronik fuer die Servos zu verstecken, und dann die Signale an die Servos zu fuehren.

Jetzt habe ich den ersten Servo, der ca 2m Kabellaenge erfordert. Geht das gut, wie sind eure Erfahrungen mit laengeren Kabeln zwischen dem Servo und dem Baustein, der die Steuerpulse erzeugt?

Danke und Gruss
Rene


Hallo Rene,

ich habe hier zumindest etwa 1,50 Meter Kabel, das ist bei mir kein Problem.

Grüße,
Moritz
Nach meiner Erfahrung zuckt der Servo um so stärker, je länger die Leitung ist, wenn die Spannung eingeschaltet wird. Wenn das nicht stört, ist es wohl egal. Ein Signal zuckt eh, wenn es gestellt wird, weil der Seilantrieb ggf. gar nicht am höchsten/tiefsten Punkt war. Von daher: einfach machen

Wenn die Elektronik das Servo sowieso die ganze Zeit unter Spannung hält, dann zuckt es eh nur beim Einschalten.


Gruß
Klaus
Ich würd die Kabel kurz halten und wenns nicht anders geht bei solchen Längen geschirmte Kabel verwenden (mit 2 individuell geschirmten Leitern).

Gruß,
Harald.
Im Flugzeugemodellbau kann die Kabellänge Störungen beim Empfänger auslösen. es werden dan Entsörfilter montiert (wie bei PC Bildschirmkabel ect.) Bei der N-Moba verwende ich bis zu 3m lange Kabel und bei der Gartenbahn bis 40m dazu in einem Rohr für 10 Weichen.
Ich würde mir da also keine sorgen machen.
Wichtig wenn Du S88Bus verwendest, der sollte immer getrennt zu Stromführenden Kabeln verlaufen, so hab ich zumindests gelesen und halte das auch ein.


Gruss

huk
Hallo GemeiNde,

hab da was gefunden zur möglichen Kabellänge:

http://www.rc-forum.de/showthread.php/extra-lange-servokabel-2710525.html

In Post #18 wurde ein 20m langes Kabel getestet - soll wohl ohne Probleme noch funktionieren, mit einem einfachen verdrillten Kabel.

@4 / huk:
Die Ferritringe werden aber verbaut, um Störungen des Empfängers zu vermeiden - in der RC-Welt sind die Servokabel nämlich Teil der Antennenanlaage. Das hat nichts mit Störungen im Servokabel zu tun.


LG - Tom
Danke fuer die Erfahrungsberichte. Ich baue das jetzt und werde berichten.
Rene
Hallo zusammen,

nach den Erfahrungen auf meiner Testanlage, sehe ich es ähnlich wie Harald #3.

Bei Kabelverlängerung verwende ich bei meinem aktuellen Projekt http://www.herberts-n-projekt.de/das-aktuelle-projekt/ nur verdrillte Kabel, da sich unverdrillte lange Kabel wie eine Antenne auswirken und alle möglichen Störungen einfangen.
Auch wenn es sich bei einem Servo-Decoder nicht um einen Empfänger handelt, hatte dies auf meiner Testanlage http://www.herberts-n-projekt.de/testanlage/ ein immer wieder auftredendes Zucken der Servos zur Folge.
Mit verdrilltem Kabel hatte ich diese Störungen selbst bei 2m Verlängerung nicht mehr.

Viele Grüße
Herbert
www.herberts-n-projekt.de

hallo Tom

Du schreibst: "Die Ferritringe werden aber verbaut, um Störungen des Empfängers zu vermeiden - in der RC-Welt sind die Servokabel nämlich Teil der Antennenanlaage. Das hat nichts mit Störungen im Servokabel zu tun."

das habe ich so meine ich auch geschrieben:
"Im Flugzeugemodellbau kann die Kabellänge Störungen beim Empfänger auslösen. es werden dan Entsörfilter montiert"

Grüessli

huk

Hmmm,
ich kann jetzt irgendwie den Sinn und die Erfordernis von überlangen Servokabeln (mehr als 1m) nicht wirklich nachvollziehen.

Ich dachte immer, dass Weichendecoder dezentral, also möglichst nahe bei den zu steuernden Elementen, platziert werden. Dies gilt auch, wenn keine Weichendecoder, sondern "analoge Servotreiber" verwendet werden. Ziel von dem ganzem Decoderzeugs sei es nicht zuletzt, kuze Strippen zu bekommen

Wenn man nun Decoder UND lange Strippen verbaut, dann hat man die Nachteile aus beiden Welten. Ist doch irgendwie blöd.

Der Einsatz von 4-fach oder gar 8-fach Weichendecodern (oder auch Rückmeldedecodern) würde für mich, ähnlich wie bei Feldbussystemen im Maschinenbau, bedeuten, dass Elemente sinnvoll gruppiert und diese Gruppe einem Decoder
zugeordnet wird. Das wäre mir wichtiger als den letzten freien Decoderausgang am Decoder hinten links mit der letzten Weiche vorne rechts zu verbinden.

meint
Felix
Hallo,

ja, prinzipiell hast du recht. Aber ich habe aus Kostengründen 8-fach Servodekoder und würde eben schon gerne mit so wenig Dekodern wie möglich auskommen, um eben Dekoder und Geld zu sparen. Und dann ist meine Verkabelung eben nicht immer der kürzeste Weg von Dekoder zu Weiche sondern in mehr "sinnvolleren" Bahnen zusammengeführt, damit es übersichtlicher bleibt und nicht so viel Durcheinander gibt. Und damit komme ich eben auf eine Kabellänge von 1,5 Metern (je nachdem, ob du das schon als lang ansiehst). Vielleicht haben andere ähnliche Gründe.
Ziel von meinem Dekoderzeugs ist es eben nicht nur, kurze Kabel zu haben, sondern auch, das ganze vom Rechner (irgendwann) Schalten zu können) und letztendlich wird es schon dezentraler, da die einzelnen Dekoder schon sinnvoll an größere Weichengruppen herangesetzt werden, aber vereinzelte außenliegende bekommen dann eben ein längeres Kabel. Sicherlich, ein zusätzlicher Dekoder wäre sinnvoll, ist mir aber einfach schlicht zu teuer :). Das ist eben so ein gangbarer aber für mich auch bezahlbarer Mittelweg.

Grüße,
Moritz

Hallo Felix (#9),

Du hast schon Recht mir Deiner Argumentation. Bei mir erfordern das die Platzverhältnisse. Ich baue die Anlage in ein Regal ein. 4 Bretter, davon 3 offen und sichtbar, eines ist in einem Schrank und in dem habe ich meine Elektronik untergebracht. Ich fahre also von links ueber 2 Bretter, dann durch das Schranksegment (in dem auch die Ausfahrt des Schattenbahnhofes ist) und dann wieder sichtbar auf Nr. 4, ein Eckbrett in dem ich dann mit R1 (evtl. R2) wende.

Die Elektronik im Schrank ist selbst entworfen und gebaut, bisher versorgt sie die 3 Servos von den Ausfahrweichen. Jetzt habe ich die erste Weiche auf der obereren Ebene, die weiter weg ist - nämlich die ca. 150 cm.
Ich werde die Kabel verdrillen, um die Abstrahlung zu minimieren und dann mal messen.

Rene
Hallo zusammen,

da ich meine Kabel nicht kreuz und quer verlegen möchte, reichen mir trotz der räumlichen Nähe vom Servo zum Decoder, die 20cm Kabel eines Servos nicht aus.
Deshalb verlängere ich auch mit verdrilltem Kabel.
Dies hat sich zumindest bei den von mir verwendeten Servo-Decoder von JoKa bis
2m bewährt.

Viele Grüße
Herbert
www.herberts-n-projekt.de
@11
Gerade bei einer Segment- oder Modulanlage würde ich unbedingt pro Segment einen eigenen Decoder vorsehen. Bzw, keine Servokabel über die Segmentgrenze führen. Für die Teilbarkeit und Transportierbarkeit ist das ideal.

Felix
Hallo zusammen,

mal ne Frage zur Verlängerung: nehmt ihr da vorkonfektioniertes Kabel oder einfach der Servokabel durchschneiden, Kabel zwischenlöten und passt?

Viele Grüße
Henning
Hallo Henning,

ich will das Servo Kabel nicht durchschneiden, vielleicht braucht man es noch einmal so, wie es ist. Ich verwende standard 2,54 mm Rastermaß Steckleisten/Buchsen um die Kabel zu verlängern. Also eine Art Verlängerungskabel im Selbstbau.

Viele Grüße,
Moritz
Hallo Henning,
Ich habe mir bei Conrad 3 adriges Servokabel  223969 (5m Spule) und die entsprechenden Stecker und Buchsen 223998+223997 besorgt und crimpe sie mir mit einer entsprechenden Zange selbst. So kann ich den Servo auch mal ausbauen ohne das lange Kabel auszubauen. Muß dazu aber sagen, ich habe zur Zeit nur 3 Servo im Spezialeinsatz
Gruß Gerd
Hallo zusammen,

die Stecker und Buchsen gibt auch etwas günstiger!
ich habe mir diese hier in außreichender Menge gekauft
http://www.ebay.de/itm/111197373136?ssPageName=...id=p3984.m1439.l2649

und dazu noch 5m gedrilltes Kabel
http://www.ebay.de/itm/0-25-mm-Servokabel-Servo...;hash=item19da76110e

So muß ich die Kabel nicht abschneiden und bringe sie trotzdem auf die nötige Länge

Viele Grüße
Herbert
www.herberts-n-projekt.de

Hallo, an die Runde!

Monatelang hab ich mich mit dem Problem, dem Zucken von Servos herumgeplagt.
Verdrillen von Leitungen, Einsatz von Entstörgliedern, Kondenstatoren, Ferritringerln, etc,etc alles "für´n Hugo".

Ich hab festgestellt, daß das Problem meistens an der Stromversorgung liegt. Man sollte es kaum glauben, wieviel Strom so ein Servo zieht. Und wenn dann, vor allem beim Einschalten, die Servos verrückt spielen, dann wird es unangenehm.

Meine Problemlösung ist eine getrennte Stromversorgung zwischen "Kraft" und "Elektronik". 5Volt Kraft, mit einem PC-Netzteil für die Servos, und die Elektronik der Servosteuerung geht nicht mehr in die Knie!

lg
Norbert
ich habe bei allen decodern "steuerungststrom / digitalstrom" und "funktionsstrom" getrennt. wie bereits vorher beschrieben ist die kabellänge unproblematisch.

gruss

huk
Hallo,
Ich habe auch gedacht, mit ausreichend Puffer-Kondensatoren das wuppen zu koennen. Geht aber nicht, erst die getrennte Versorgung fuer den Servo (Kraft) und die Elektronik haben die Dinger beruhigt. Wenn der Motor in dem Servo sich dreht, zieht er doch viel mehr Strom - und die einfache Elektronik, die da so benutzt wird, reagiert auf die Schwankungen eben mit Veraenderungen in den erzeugten Pulslaengen, was wiederum den Servo bewegt. Und dann geht es rund.

Ich habe vor, die Steuerung so zu veraendern, dass die Steuer-Leitungen und auch die Kraft-Leitungen nur Saft bekommen, wenn der Servo sich bewegen soll.

Rene
Hallo Rene,

es genügt, das Steuersignal nach Ende der Servo-Bewegung abzuschalten, denn das Fehlen des Steuersignals wirkt in der internen Elekronik des Servo wie das Abschalten der Stromversorgung.
Ein externes Abschalten der Stromversorgung ist damit überflüssig.

Es grüßt RainerNRW
Hallo Rainer,
Danke fuer den Hinweis. Dann kann ich das relativ einfach machen. Ich habe die Ausfahrweichen einen Taktgeber, der die Pulse (so 100 Hz) macht, und dann pro Weiche einen Monoflop, der die entsprechend verlängert. Ich muss dann ja nur den Taktgeber kurz laufen lassen, am Ende gibt es keine Takte mehr, Ruhe in den Monoflops und Ruhe bei den Servos.
Abendgruss
Rene
Hallo Rene,
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Kaffee

... Ich muss dann ja nur den Taktgeber kurz laufen lassen, am Ende gibt es keine Takte mehr, Ruhe in den Monoflops und Ruhe bei den Servos.

das sollte so funktionieren.

Es grüßt RainerNRW


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