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THEMA: Umrüsten auf Flm-Profikupplung

THEMA: Umrüsten auf Flm-Profikupplung
Startbeitrag
Heribert Meyne [Gast] - 25.02.03 10:49
Hallo,

der verzückend kurze Wagenabstand der Fleischmann Profikupplung verführt mich beinahe zum Umbau meiner Fahrzeuge. Da eine nur teilweise Umsrüstung bsp. bestimmter Züge nicht in Frage kommt, da hieraus nicht hinnehmbare betriebliche Hemmnisse entstünden, habe ich ein paar Fragen, die mir vielleicht erfahrenere N-Bahner beantworten können:

1.) Wie goß ist die Gefahr des selbständigen Entkuppelns tatsächlich, da ja im Bereich "Kupplungen" davor gewarnt wird. Gerade im Bereich von Modulübergängen sind ja "Höhenschläge" bzw. rasche Steigungswechsel nicht vermeidbar´.

2.) Lassen sich auch Arnold-Loks mit Simplex-Kupplung problemlos umrüsten? (V 65, 221)

3.) Was mache ich mit meiner Arnold Köf II mit Haken?

4.) Lohnt es sich, die von Flm angebotene nachrüstbare Kulissenmechanik einzubauen (geht das Problemlos bei allen Reisezugwagen?) oder genügt es, lediglich die Kupplungen auszutauschen, um einen kürzeren Wagenabstand zu erreichen?

Gruß,

Bert

Hallo,
ich habe keine Statistik über ungewolltes Auskuppeln geführt, aber es kommt bei mir trotz sauber verlegter Gleise "oft" vor. Der Grund ist wohl unsauberes Einkuppeln. Vielleicht haben das andere genauer untersucht. Der Nachteil der Flm.-Kupplungen ist, dass sie nicht mit Schwerkraft arbeiten und deshalb oft gar nicht oder nicht richtig einkuppeln (liegt vieleicht an Gussgraten).
Ich habe einst die Köf auf Flm. umgerüstet, indem ich das Endstück einer Flm.-KK (entweder die für die Stiftaufnahme oder die extrakurze, das weiß ich leider nicht mehr) zurechtgefeilt habe, und zwar so, dass sie sich etwas auf beide Seiten drehen kann (Schachtöffnung etwas verbreitern). Die Höhe muss durch Plastik- oder Metallplättchen justiert werden. Es ergibt sich ein Pufferabstand von etwa 1 mm, der dank des kurzen Radstandes der Köf für Radien ab etwa 300 mm ausreicht.
Leider sieht die Flm.-Kupplung gerade an der Köf am jeweils freien Ende recht klobig aus. Ich werde sie daher durch eine einfache Drahtschlaufe ersetzen und Wagen mit Hammerschmid-Kupplungen daranhängen. Vielleicht gibt es auch eine Drahtlösung für die Flm.-Kupplung.
Gruß
Hans-Georg
Du kannst ohne weiteres ohne Kulisse kurzkuppeln, wenn alle Radien (auch in den Weichen) über 2000 mm liegen.
Andernfalls musst Du die Kulisse einbauen, was mit Hilfe der entspr. Lehren recht einfach geht, aber Zeit und Geld kostet. Unter Umständen kannst Du noch den einen oder anderen Millimeter herausschinden.
Probleme machen allerdings die Hechte und/oder Schürzenwagen von Roco wegen der verschiebbaren Trittstufen (abschneiden, ankleben, falls die Radien ausreichen).
Hi zusammen!

Ich kann zur Fleischmann Profikupplung folgendes sagen:

Bei serienmäßiger Kulisse läuft alles prima. Ich habe mehrere Reisezugwagen mit Kulisse und auf Profi-KK umgerüstet. Bisher habe ich damit keine ungewollten Entkupplungen gehabt.

Mit der Nachrüstkulisse von Fleischmann habe ich denkbar schlechte Erfahrungen gemacht. Sie ist in sich sehr instabil. Dadurch treten bei Zug-/Druck-Wechseln (z.B. beim bremsen und bei geschobenen Zügen) ziemliche Höhenunterschiede zwischen den Kupplungsköpfen auf. Dies führt i.d.R. beim ersten Mal zum Vorentkupplen der ersten Kupplungszunge, beim zweiten Mal zum Entkupplen der zweiten Zunge und damit zwangsläufig zur Zugtrennung.
Weiterhin hakt die Rückstellfeder sehr gerne aus, dann werden die Kupplungen nicht mehr zentriert.

Ich finde die Profi-KK nicht grundsätzlich besser als die Normkupplung, aber sie hat einige Vorteile wie z.B. die starre Verbindung ohne Gerfahr des Stauchens bei Güterzügen, wie es durch die Federn der Normkupplung passiert.
Die Hammerschmidt-Kupplung ist mir etwas zu teuer. Scheint aber sehr interessant zu sein.

Viel Spaß beim Kuppeln!

Jörg
Habe AR köf 2 , E69, TR Glaskasten , Vt 135/ VB 140 mit FL - kk ausgerüstet auch etliche alt Fahrzeuge von TR , Roco , FL und Arnold !
Bei Mir Fährt alles was ich Habe umgerüstet !
Schau in der Nbahner Liste von Öfchen nach und Mail mir wenn du weitere fragen hast !
Wenn du den AOl - Messenger Benutzen solltes , trage dort mein Synonym ein ( als Buddy) und kannst direkt mit Mir in verbindung treten wenn ich Online bin.
                                         Mfg Horst
Hallo Ihr Drei!

Ich habe meinen gesamten Fahrzeugpark in den letzten 4 Jahren komplett umgerüstet und eigentlich, auch bei den Nachrüstsätzen keine Probleme.

Einen Fehler habe ich anfangs gemacht. da habe ich einige Fahrzeuge ohne Kulisse nicht mittels des möglichen Adapters, sondern mit der Profikupplung für Spiralfeder umgerüstet und diese, damit sie paßt etwas abgefeilt. Das ist in der Regel nicht so sinnvoll. Wichtig ist der Richtige Adapter. Auch die Köf II läuft bei mir mit GFN KK.

Beste Grüße, N-Fan Thomas F.
Ich habe meinen (kleinen) Fahrzeugpark komplett auf Profi-Kupplung umgestellt, weil rangieren mit der Standard-N-Kupplung keinen Spaß macht. Hammerschmid ist wohl noch besser, aber der Aufwand war mir zu hoch, besonders weil der überwiegende Teil meines Fahrzeugparks nicht mit Klipsaufnahme ausgestattet ist. Nachrüstkulissen habe ich keine verwendet, beim händischen Entkuppeln ist ein etwas größerer Pufferabstand sogar von Vorteil. Zugtrennungen kommen vor, aber hauptsächlich bei Roco-Güterwagen, die ich nicht mit Adapter und Schwalbenschwanzkopf, sondern mit der Kupplung für Fleischmannwagen mit Federkupplung ausgerüstet habe, die haben dann zuviel Höhenspiel. Trotzdem würde ich die Standardkupplung nicht wiederhaben wollen.
@

Grrrr!

Ich halte die Profi Köpfe für "Geldschneiderei" von FLM.
man hat absichtlich die Daichseln zu lange gemacht, um dann sagen zu können, nehmt doch die Profi Köpfe, dann könnt ihr eng fahren.
Vorentkuppeln brauche ich nicht.
Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Züge willkürlich entkuppeln, Grund ist eine Rüttelbewegung im Zugverband; Kommt ein spontaner Zug auf die garnitur in dem Moment indem sich eines der Häckchen (zu leicht) durch Vibration leicht hebt, hängt die verbindung aus. Das passiert auf freier Strecke ohne Modulübergänge oder dgl. fragt Vereine und so, die Erfahrungen mit 100 m Anlagen haben.....

Von den Kosten nicht zu reden.

Zu Punkt 4:
Einbau geht nicht immer ohne Tüfteln: feilen etc.

CU

WE
Es gab, oder gibt es jetzt wieder die verkürzte Arnoldkupplung?
Diese Verkürzung konsequent angewandt und dann noch ein transparentes Material, würde für meine Zwecke ausreichen. Wie Wutz schon schrieb, die GFN Profikupplung ist eigentlich in erster Linie ein willkommenes Zusatzgeschäft für die zu lang geratenen Normalkupplungen. Warum gehen die Hersteller nicht generell her und fertigen die Normalklauenkupplung mit kürzerer Deichsel. Dies würde doch viel Druck nehmen und die Abstände von Waggon zu Waggon usw. schon erheblich schrumpfen. Und die Waggons mit KK müßten bei einer konsequent verkürzten Normalkupplung nicht schlechter da stehen wie mit der teuren GFN-Profikupplung.
Ist diese Möglichkeit Humbug oder?
Wie wird diese Überlegung im Forum gesehen?
Was sagt unser Limarnold Fachhändler hinsichtlich Verfügbarkeit dazu?
Hans-Werner
"Warum gehen die Hersteller nicht generell her und fertigen die Normalklauenkupplung mit kürzerer Deichsel?" fragt Hans-Werner. Nun, damit man auf Fertiggelände um R1 knicken kann. Kurze Klauenkupplungen (ohne Kulisse) lassen beispielseise bei Arnold immer noch einen Pufferabstand über 3 mm. Würdet Ihr bei 200 km/h durch wirbelnde, tosende Lurt einen halben Meter weit springen?
Meine Intension geht dahin, die verkürzte Klauenkupplung als Extra anzubieten, um dann die serienmäßige längere R1 -geeignete Erstausrüsterkupplung einfach zu ersetzten. Es könnten selbstverständlich verkürzte Klauenkupplungen mit verschiedenen Deichsellängen angeboten werden.
Roco hatte es seinerzeit mit ihrer Kurzkupplung so gehändelt. Klar, da wo die KK vorhanden, gibt es sowie so keine Probleme mit der kürzeren Kupplung, falls sie denn irgendwann mal vielleicht wieder gefertigt wird.
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner,
mach Dir keine Hoffnungen auf eine neuerliche Fertigung von Roco-KK! Aber bei mir werden im Laufe der nächsten Jahre im Zuge der Hammerschmid-Umstellung einige frei. Ich rühre mich zu gegebener Zeit bei Dir.
Gruß
Hans-Georg
@ HG

Hallo. Wenn Du umgerüstet hast, fahr doch bitte einen 15 Wagen reisezug 20 x einen Steigungswendel mit 2%0 hoch und runter.
Teile mir dann Dein Resultat bitte mit

Gruß

WE
@ Hans-Georg,
auf die Roco Kurzkupplung, selbst auf Roco-N mache ich mir keinerlei Hoffnungen, die haben fertig!!
Ich mache mir da eher Hoffnungen auf die anderen Hersteller, wie MTX, Limarnaold, Brawa usw., mit Ausnahme GFN, die wollen ja ihre Profikupplung verkaufen.
Mit dem Selbstkürzen der Deichsel könnte man ja was machen, aber das Problem ist die erneute Verbindung der zwei Deichselhelften. Da die Auflagefläche für den Kleber so klein ist und die Übertragungskräfte bzw. Bewegungen so groß sind, habe ich noch keinen Kleber gefunden, der dies verkraftet. Es funktioniert nur bei Neusprizten der Kupplung, also Herstellung im Werk oder Zulieferer.
Hans-Werner
Kleben unmöglich, da auspolimerisierter Kunststoff oder so.
Könnte man so ein teil nicht selbst bauen.
ist Gewicht ein Problem?
Messing?

CU
WE
Ich habe mit der GFM-KK die Erfahrung gemacht, dass diese bei zahlreichen neueren Arnold-Modellen (mit Kinematik)nicht einbaubar ist, weil die Wagen dann nicht mehr kuppeln.

Wer weiß Abhilfe???
@Wutz
Auf die Resultate musst Du noch mindestens 1 Jahr warten, weil ich vorher noch keine entsprechende Steigung aufgebaut haben werde. Werde in den Kurven auch unter 2 % bleiben. Ich habe aber über 30 Arnold-Wagen in der Ebene ziehen lassen, Wulst an Wulst, praktisch ohne Spiel, eher mit Vorspannung. Die Hammerschmid-Kupplungen haben auch in Kurven problemlos gehalten. Es kam aber ganz selten vor (alle paar hundert Meter), dass in einem 32-Wagen-Zug ein NEM-Schacht aufging. Das wäre allerdings dann mit jeder anderen Kupplung auch passiert.

@Hans-Werner
Wenn Du mutig und entsprechend ausgerüstet bist, kannst Du kleine Löchlein (0,1 ... 0,3 mm) in den Schaft bohren und die Teile mit einer Drahtklammer zu verbinden (zusätzlich zum Kleben). Andere Möglichkeit: U-Stücke aus Messingblech, die den Schaft umschließen und so eine größere Klebefläche ermöglichen (Krüger hat sowas mal für GFN-Kupplungen angedacht).

@Chris
Mit Gewalt geht´s manchmal. Ist die Schuld von Arnold - wer lesen kann, ist klar im Vorteil ... Falls Du genauer wissen willst, was los ist, schau mal ins Forum www.herimo.de. Da habe ich unter dem Stichwort Hammerschmid die Gründe beschrieben und einen Lösungsansatz beschrieben. Leider funktioniert der nicht für Fleischmann-KKs.
Eine Möglichkeit für GFN-KK ist es, die Gummiwülste vorsichtig flacher zu schleifen (nicht Endwagen!) oder durch Selbstgebasteltes (entkernte Litzen oder gezogene Schrumpfschläuche) zu ersetzen.
Hallo Heribert.

ich habe das Problem wie folgt gelöst:

Kurzkupplung innerhalb des Zugverbandes, an den Enden Normalkupplung, sofern die Lok nicht auch KK hat. Bleibt der Zug dauerhaft zusammen (z.B. Siberlinge), dann nehme ich die Hammerschmid-Stangenkupplung, die sieht einfach super aus, von der Seite.

Gruß Holger
Hallo Kurzkuppler!

Also ich verwende für die geschlossenen D-Zugverbände starre und GFN im Wechsel. Damit minimiert sich eh die Entkuppelei. Hat den Vorteil bei Servicearbeiten nur 2 Wagen entnehmen zu müssen. Habe aber mit den GFN keine großen Entkuppelein.

Die Normalkupplung geht nicht weiter verkürzt! Die kuppelt nämlich vertikal, ´würde also bei den meisten Wagen an dem Wagenboden anstoßen und nicht mehr einkuppeln. Über den Schwachsinn mit abgeschrägten Faltenbalgstücken haben wir uns doch schon erregt. Die GFN kuppelt aber horizontal uns umgeht damit dieses Problem.

Beste Grüße und schönes WE, N-Fan Thomas


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