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THEMA: Kurvengängigkeit, Entgleisungen und Geräusche
THEMA: Kurvengängigkeit, Entgleisungen und Geräusche
mathi - 25.12.13 12:58
Hallo!
Sicher kennt ihr das Problem, dass besonders sechsachsige Loks (aber auch Vierachser) oft Probleme haben, durch zu enge Kurven zu fahren (nicht jeder hat den Platz oder seinerzeit das Wissen gehabt). Oft kommt es dazu, dass ein DG aus dem Gleis springt oder man hört schon am gequälten Klang der Lok, dass ihr der Radius nicht behagt. Oder sie verlangsamt in der Kurve.
Bei Loks, deren Drehgestelle drehbar gelagert sind und die nicht mit einem Schaluch, sondern mit einem "Knochen" zum Motor verbunden sind, lässt sich folgendes ausprobieren:
DG ausbauen, Knochen abziehen (bei manchen ist der Knochen in die Aufnahme am DG eingeklippst).
Einen kegel- oder kugelförmigen Fräser (Metall oder Korund), der in der Grösse zu dem Mitnehmer passt, in den "Dremel" einspannen und die Innenkante des Mitnehmers etwas glätten und leicht aufweiten bzw. die Kante brechen/anfasen. Dazu ist etwas Vorsicht nötig, und wirklich nur einen Hauch wegnehmen (oft sind da auch noch Gussreste dran).
Das führt dazu, dass der Knochen beim Auslenken des DG einen Hauch mehr Spiel hat, das DG besser mitgehen kann uns somit Entgleisen durch Aushebeln, oft auch nur der Wegfall von Geräuschen erreicht werden kann.
Nochmal, es darf keinesfalls zu viel weggenommen werden, sonst passt nachher alles nicht mehr richtig zusammen.
Nebenbei, oft hilft auch das pure Versetzen des Mitnehmers auf der Schneckenachse schon über viele Probleme hinweg. Das ist aber etwas mühsam und zeitraubend, weil man ja jedes Mal wieder alles zerlegen und dann wieder zusammenbauen und Ausprobieren muss.
Nur so als Basteltip für die von euch, denen Weihnachten die Decke auf den Kopf fällt oder die einfach nur mal ne Auszeit vom Familientrubel brauchen.
Ansonsten wünsche ich euch allen schöne Feiertage!!!
Mathi
Sicher kennt ihr das Problem, dass besonders sechsachsige Loks (aber auch Vierachser) oft Probleme haben, durch zu enge Kurven zu fahren (nicht jeder hat den Platz oder seinerzeit das Wissen gehabt). Oft kommt es dazu, dass ein DG aus dem Gleis springt oder man hört schon am gequälten Klang der Lok, dass ihr der Radius nicht behagt. Oder sie verlangsamt in der Kurve.
Bei Loks, deren Drehgestelle drehbar gelagert sind und die nicht mit einem Schaluch, sondern mit einem "Knochen" zum Motor verbunden sind, lässt sich folgendes ausprobieren:
DG ausbauen, Knochen abziehen (bei manchen ist der Knochen in die Aufnahme am DG eingeklippst).
Einen kegel- oder kugelförmigen Fräser (Metall oder Korund), der in der Grösse zu dem Mitnehmer passt, in den "Dremel" einspannen und die Innenkante des Mitnehmers etwas glätten und leicht aufweiten bzw. die Kante brechen/anfasen. Dazu ist etwas Vorsicht nötig, und wirklich nur einen Hauch wegnehmen (oft sind da auch noch Gussreste dran).
Das führt dazu, dass der Knochen beim Auslenken des DG einen Hauch mehr Spiel hat, das DG besser mitgehen kann uns somit Entgleisen durch Aushebeln, oft auch nur der Wegfall von Geräuschen erreicht werden kann.
Nochmal, es darf keinesfalls zu viel weggenommen werden, sonst passt nachher alles nicht mehr richtig zusammen.
Nebenbei, oft hilft auch das pure Versetzen des Mitnehmers auf der Schneckenachse schon über viele Probleme hinweg. Das ist aber etwas mühsam und zeitraubend, weil man ja jedes Mal wieder alles zerlegen und dann wieder zusammenbauen und Ausprobieren muss.
Nur so als Basteltip für die von euch, denen Weihnachten die Decke auf den Kopf fällt oder die einfach nur mal ne Auszeit vom Familientrubel brauchen.
Ansonsten wünsche ich euch allen schöne Feiertage!!!
Mathi
Beitrag editiert am 25. 12. 2013 18:54.
teppichbahner - 25.12.13 17:29
Zitat
dass ein DH aus dem Gleis springt
Bei mir springen nur DG raus, EA eher nicht. Aber das bei Dir DH rausspringen? Komisch!
Zitat
deren Drehgestelle drehbar gelagert sind
Ich habe alle statischen Drehgestelle umgebaut. Die sind jetzt einfach nicht mehr Drehgestelle! Seit dem gibts auch keine Probleme mehr!
Zitat
denen Weihnachten die Decke auf den Kopf fällt
Nee, ich zieh mir lieber die Decke über den Kopf...
Nur mal als Hinweis: Ich versteh 50% von Deinem Beitrag einfach nicht. Unbekannte Abkürzungen helfen keinem.
Gruß
Klaus
Hi Klaus!
Was von den 50% verstehst Du denn dann?
Dass es natürlich DG heissen muss und Drehgestell ist, war doch wohl klar, obwohl mir (vielleicht schon aus lieber Gewohnheit) DH in die finger gesprungen ist.
Da ich aber weiss, wie schwer es mir selbst fällt, manche Schilderungen anderer zu verrstehen, wenn ich das Teil nicht vor Augen habe, hier noch ein Versuch der Verdeutlichung:
Ein Drehgestell ist beweglich im Chassis befestigt. Der Antrieb erfolgt nicht wie zB. bei GFN und MTX über eine lange starre Motorwelle, auf der eine Schnecke (oder eben an beiden Enden eine) sitzt, sondern eher so wie vielfach bei Roco und versch. ausländischen Herstellern, wo auf der kurzen Motorwelle eventuell eine Schwungmasse und ein Mitnehmer sitzt, in den wiederum eine Stange eingesteckt ist, die an ihrem anderen Ende auch wieder in einen Mitnehmer mündet, der auf einer Welle im DG sitzt und die Schnecke antreibt.
Viele Grüsse
Mathi
Was von den 50% verstehst Du denn dann?
Dass es natürlich DG heissen muss und Drehgestell ist, war doch wohl klar, obwohl mir (vielleicht schon aus lieber Gewohnheit) DH in die finger gesprungen ist.
Da ich aber weiss, wie schwer es mir selbst fällt, manche Schilderungen anderer zu verrstehen, wenn ich das Teil nicht vor Augen habe, hier noch ein Versuch der Verdeutlichung:
Ein Drehgestell ist beweglich im Chassis befestigt. Der Antrieb erfolgt nicht wie zB. bei GFN und MTX über eine lange starre Motorwelle, auf der eine Schnecke (oder eben an beiden Enden eine) sitzt, sondern eher so wie vielfach bei Roco und versch. ausländischen Herstellern, wo auf der kurzen Motorwelle eventuell eine Schwungmasse und ein Mitnehmer sitzt, in den wiederum eine Stange eingesteckt ist, die an ihrem anderen Ende auch wieder in einen Mitnehmer mündet, der auf einer Welle im DG sitzt und die Schnecke antreibt.
Viele Grüsse
Mathi
teppichbahner - 25.12.13 18:57
Sorry, Du schreibst mindestens 2 mal DH. Ich habe nicht gewußt, daß das nur ein Tippfehler ist.
Und was ein "nicht drehbares" Drehgestell ist, ist mir auch noch unklar.png)
Gruß
Klaus
Und was ein "nicht drehbares" Drehgestell ist, ist mir auch noch unklar
Gruß
Klaus
Ja Klaus, hast ja recht, ein Taucher der nicht taucht, taucht nix.
Ein Drehgestell soll sich drehen, aber es gibt ja auch welche, wo die Schnecke mit dem dranhängenden antrieb vom Motor her starr ist und sich lediglich das Drehgestell (engl. bogie, amerik. truck) unten dran bewegen kann, so ähnlich wie bei GFN zB. 218, nur an der Unterseite der Konstruktion. Bei der 218 ff. sind im DH
G nur die Zahnräder, die Schnecke ist starr auf der Motorwelle.
Hier sind die gemeint, wo eine bewegliche, zwei.- bzw. dreigeteilte Antriebswelle vom Motor auf die fest im DG zusammen mit den Zahnrädern gelagerte Schnecke wirkt.
Es ist ja, wie ich schon schrieb, recht schwer zu verstehen, wenn man das nicht life vor Augen hat.
Dann gibt es ja noch genügend Leute hier, die sich aus verschiedenen Gründen davor scheuen, ein Gehäuse überhaupt mal abzunehmen. Wie sollen die sowas nachvollziehen können?
Mein Tip ist auch eigentlich nur für die gedacht, die die Unterschiede kennen und eventuell eines der Probleme mit genau solch einem Modell haben.
Viele Grüsse
Mathi
Ich war schon fertig und hatte abgeschickt, da formten sich meine Gedanken zu einer Erklärung für die nicht drehbaren DG:
Es gibt zwei Arten DG, nämlich welche, wo der gesamte Antrieb in einer einheit drehbar gelagert ist und von einer starren Motorwelle mit Schnecke getrieben wird. Die andere hat nur den Zahnräderteil im drebaren Teil des DG, die Motorwelle samt Schnecke wird daran angelenkt, ist also nicht drehend.
SO meinte ich das!
Ein Drehgestell soll sich drehen, aber es gibt ja auch welche, wo die Schnecke mit dem dranhängenden antrieb vom Motor her starr ist und sich lediglich das Drehgestell (engl. bogie, amerik. truck) unten dran bewegen kann, so ähnlich wie bei GFN zB. 218, nur an der Unterseite der Konstruktion. Bei der 218 ff. sind im DH
G nur die Zahnräder, die Schnecke ist starr auf der Motorwelle.
Hier sind die gemeint, wo eine bewegliche, zwei.- bzw. dreigeteilte Antriebswelle vom Motor auf die fest im DG zusammen mit den Zahnrädern gelagerte Schnecke wirkt.
Es ist ja, wie ich schon schrieb, recht schwer zu verstehen, wenn man das nicht life vor Augen hat.
Dann gibt es ja noch genügend Leute hier, die sich aus verschiedenen Gründen davor scheuen, ein Gehäuse überhaupt mal abzunehmen. Wie sollen die sowas nachvollziehen können?
Mein Tip ist auch eigentlich nur für die gedacht, die die Unterschiede kennen und eventuell eines der Probleme mit genau solch einem Modell haben.
Viele Grüsse
Mathi
Ich war schon fertig und hatte abgeschickt, da formten sich meine Gedanken zu einer Erklärung für die nicht drehbaren DG:
Es gibt zwei Arten DG, nämlich welche, wo der gesamte Antrieb in einer einheit drehbar gelagert ist und von einer starren Motorwelle mit Schnecke getrieben wird. Die andere hat nur den Zahnräderteil im drebaren Teil des DG, die Motorwelle samt Schnecke wird daran angelenkt, ist also nicht drehend.
SO meinte ich das!
Beitrag editiert am 25. 12. 2013 21:26.
Zolderspoor (NL) - 25.12.13 21:10
Hallo Mathi,
Bitte erst zurück lesen bevor ab zu schicken, damit Tippfehler im Abkürzungsbereich vermieden werden. Jetzt hast Du wieder DH getypt wo - vermutlich - DG gemeint wird.
Es ist manchmal schon ein Wenig schwierig für ausländische Leser alles was hier geschrieben wird richtig zu verstehen. Mache es uns bitte nicht schwieriger als notwendig ist.
Danke im Voraus und trotzdem gute Wünsche.
Allerdings springen bei mir nicht die DG's aus dem Gleis, sondern nur die Räder...
Robert G
Bitte erst zurück lesen bevor ab zu schicken, damit Tippfehler im Abkürzungsbereich vermieden werden. Jetzt hast Du wieder DH getypt wo - vermutlich - DG gemeint wird.
Es ist manchmal schon ein Wenig schwierig für ausländische Leser alles was hier geschrieben wird richtig zu verstehen. Mache es uns bitte nicht schwieriger als notwendig ist.
Danke im Voraus und trotzdem gute Wünsche.
Allerdings springen bei mir nicht die DG's aus dem Gleis, sondern nur die Räder...
Robert G
Hallo !
Was Mathi hier, etwas ungeschickt,ausdrücken will,sind wohl die 2 unterschiedlichen Antriebsarten
zu den Drehgestellen.
Als Beispiel Bilder von der MTX 221 (V200.1 ) wo die Schnecke auf der Motorwelle sitzt
und (Beispiel) von der Roco V90,wo die Schnecke im Drehgestell sitz und über eine Art
"Kardanwelle" angetrieben wird. (...siehe auch Roco V200 )
Frohes Fest : Werner S
Die von wernerS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Was Mathi hier, etwas ungeschickt,ausdrücken will,sind wohl die 2 unterschiedlichen Antriebsarten
zu den Drehgestellen.
Als Beispiel Bilder von der MTX 221 (V200.1 ) wo die Schnecke auf der Motorwelle sitzt
und (Beispiel) von der Roco V90,wo die Schnecke im Drehgestell sitz und über eine Art
"Kardanwelle" angetrieben wird. (...siehe auch Roco V200 )
Frohes Fest : Werner S
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Beitrag editiert am 25. 12. 2013 21:40.
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