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VGB: Vorbildliche N-Anlagen

Thema: min. Radius/max Steigung in der Gleiswendel?
gosswald - 23.11.13 20:35

Hallo,
ich habe gerade einmal gerechnet, ob man mit R1 eine Gleiswendel realisieren kann.
Mit 2% Steigung wird man, wenn ich mich nicht verrechnet habe, die erforderliche Höhe nicht erreichen.
Welche Steigung oder welchen Radius benutzt Ihr in Euren Wendel?
Reduziert sich nicht die mögliche Steigung, da der Zug um die Kurve fährt?(höhere Reibung?)

Liebe Grüße
Günter


Ich benutze die Roco-Radien R3 und R3a, also 26cm und 29,5cm und komme dann auf eine Steigung von ca. 3,3% bei Lichtraumprofil für elektrischen Betrieb.
Gruß
Klaus

Hallo,

>>ich habe gerade einmal gerechnet, ob man mit R1 eine Gleiswendel realisieren kann.
Mit 2% Steigung wird man, wenn ich mich nicht verrechnet habe, die erforderliche Höhe nicht erreichen.<<


ja.

>>Welche Steigung oder welchen Radius benutzt Ihr in Euren Wendel?<<

??? entweder du hast nur Platz für R1 - dann wird es extrem steil.

Oder du hast mehr Platz für größeren Radius im Wendel - dann ist die Philosophiererei über R1 und 2% Steigung überflüssig.


>>Reduziert sich nicht die mögliche Steigung, da der Zug um die Kurve fährt?(höhere Reibung?)<<

Das ist für mich unverständlich.

Hast du wirklich ein Platzproblem mit der Wendel ? Dann zeig bitte mal den maßstäblichen Gleisplanentwurf.

Ich benutze keinen Wendel sondern eine lange Rampenstrecke bei 1% Steigung.

gaga

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

>>Reduziert sich nicht die mögliche Steigung, da der Zug um die Kurve fährt?(höhere Reibung?)<<

Das ist für mich unverständlich.



nun, ich denke die mögliche befahrbare Steigung hängt von der Last ab. Die Last steigt jedoch auch mit der Reibung der Radreifen auf den Schienen. Die Reibung sollte in einer Kurve größer sein als auf einer Geraden! So weit zu meiner Theorie!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hast du wirklich ein Platzproblem mit der Wendel ? Dann zeig bitte mal den maßstäblichen Gleisplanentwurf.



Ja, zunächst habe ich ein Platzproblem. Da ich mich jedoch im Planungsstadium befinde, habe ich noch keinen Gleisplan und beschäftige mich mit der Machbarkeit verschiedener Aufbauten.
Eine bzw. zwei Gleiswendel sollten sein, da ich über einen Schattenbahnhof in der "unteren" Etage nachdenke. Dies soll für Abwechselung auf der sichtbaren Bahn sorgen.

Liebe Grüße
Günter

Hallo,

>>Ja, zunächst habe ich ein Platzproblem. Da ich mich jedoch im Planungsstadium befinde, habe ich noch keinen Gleisplan und beschäftige mich mit der Machbarkeit verschiedener Aufbauten.<<

Dann lautet meine Empfehlung : Wendelradius immer so groß wie möglich planen (!) - eventuell die Kreisform auch zu einem Oval strecken.

Generell gilt : je geringer und länger die Steigung desto besser für die langen schweren Züge ...

gaga

Hallo Günter,
ich habe mal vor Jahren einen Wendel mit R1 (Minitrix) gebaut. Weil ich dort keine Oberleitung hatte, konnte ich den Abstand der Ebenen klein lassen. Es ist lange her, ich weiss nicht mehr , wie hoch genau. Jedenfalls, da kam kein gezogener Zug mehr hoch, nur der Regioshuttle von Bemo schaffte das. Ausserdem war der Abstand der Ebenen so gering, dass ich die Schienen dort nicht putzen konnte und auch kaum verunglückte Züge bergen konnte. Und da sind oft Züge verunglückt bzw. hängen geblieben.
Mein Rat daher: Lass es!
Viele Grüße
Friedhelm

@gaga

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

"Generell gilt : je geringer und länger die Steigung desto besser für die langen schweren Züge ..."



also je länger umso besser kann ich mir schwer vorstellen

VG
Andreas

Hallo Günter,

das hängt auch immer mit der Zuglänge zusammen.
Ich stand vor einigen Jahren auch vor der Frage und hab dann mal Tests gemacht.
Dazu hab ich auch hier bisschen was geschrieben:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....sb3=mannikla#x530732

Gerade Rampe brauch am wenigsten Kraft.
Lass mal deine Gedanke in Richtung Rampe "schweifen".
Anstatt Wendel rechts und links, jeweils von oben nach unten - 2 Rampen
eine von links oben nach rechts unten und die andere einfach dagegen.

Gruss Klaus

Hallo,

>>also je länger umso besser kann ich mir schwer vorstellen<<

es ist aber so - ich schrieb nicht >>je länger umso<< ... ich schrieb >>je geringer und länger ...

Vielleicht fällt es jetzt auf ?

... je stärker und kürzer die Steigung, desto schlimmer für die Zugkraft ...
>>je geringer und länger die Steigung desto besser für die langen schweren Züge ...<<

Ich hatte zunächst auch mit Wendeln geplant - aber bin sehr schnell auf eine Rampe umgeschwenkt. Das hat auch den weiteren Vorteil, das der Rampenteil unter der jeweiligen Anlagenvorderkante einsehbar ist und somit auch als Paradestrecke dienen kann.

Macht das mal mit ner Wendel ...

gaga

Hallo,
ich habe ´mal eine Umfrage eingestellt, und bin sehr gespannt!

Liebe Grüße
Günter

@gaga

ich denke korrekt wäre, "je geringer und kürzer die Steigung, umso besser", aber wir meinen wohl beide das gleiche

VG
Andreas

Hallo Günter!

Ich konnte aus Platzgründen meine Gleiswendel nur mit R2 bauen. Da ich mit Oberleitung fahre, beträgt der Höhengewinn pro Umdrehung 5 cm. Nicht alle Loks schaffen es, einen Zug aus sechs langen Zweiachsern hinaufzuziehen. Die 151 von Fleischmann und die 218 von Arnold schaffen es, die 111 von Minitrix nicht. Der ICE 2 von Fleischmann schafft es nicht, der ICE 3 von Arnold und der TGV duplex von Kato haben keine Probleme. Warum das jeweils so ist, konnte ich noch nicht ergründen.

Herzliche Grüße
Elmar

Hallo Andreas,

>>ich denke korrekt wäre, "je geringer und kürzer die Steigung, umso besser", aber wir meinen wohl beide das gleiche<<

nein - noch nicht so ganz

Denn die Länge der Steigung ist ja nicht beliebig sondern hängt strikt mit dem zu überwindenden Höhenunterschied zusammen und hat sich nach der Stärke der Neigung zu richten.

Bei "geringer und kurz" kannst du aber unmöglich die vorgegebene Höhe erreichen ...

Deshalb muß logischerweise eine geringere Steigung mit einer längeren Fahrstrecke einhergehen !
Andersrum kommst du mit einer stärkeren Steigung schneller aufwärts - brauchst also eine kürzere Fahrstrecke.

Aber wer will das schon bei langen Zügen und schlappen Loks ?

gaga

Servus

Wenn nicht genug Platz da ist - umdenken. Eine Wendel muss nicht immer ein Kreis sein, auch Oval und andere Formen sind erlaubt. Richtig eingesetzt kann es da sogar mit R1 klappen.

Greetings from Austria
Gerhard


Moin, Moin,

ist vielleicht hilfreich

http://www.muellerbahn.de//pages/tipps-und-tric...elbau-grundlagen.php


Gruß vom Dorsch
Michael

Hallo Gaga,

ich habe formuliert, dass wir beide das gleiche meinen, weil ich stillschweingend davon ausgangen bin, dass Du Deinen Satz
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

"Generell gilt : je geringer und länger die Steigung desto besser für die langen schweren Züge ..."

unter der Prämisse geschrieben hast, dass ein bestimmter Höhenunterschied zu überwinden sei. Ohne Angabe dieser Prämisse (die hast du erst in #12 hinzugefügt) kann der Satz IMHO doch irreführend sein.


einen schönen Sonntag noch

Andreas

Hallo Andreas,

ich schrieb exakt : >>Generell gilt : je geringer und länger die Steigung desto besser für die langen schweren Züge ...<<

>>Ohne Angabe dieser Prämisse (die hast du erst in #12 hinzugefügt) kann der Satz IMHO doch irreführend sein. <<

Du hast damit vollkommen recht, mein Text war nicht idiotensicher formuliert aber ich hatte die Hoffnung, das ein geringes Maß an Logik bei jedem Leser vorhanden ist und ich nicht extra anführen muß, daß eine geringe Steigung mit kurzem Fahrweg zwar noch besser für schwache Loks geeignet wäre als eine geringe Steigung mit langem Fahrweg.

Da liegst du vollkommen richtig - aber das hat keinen praktischen Nutzen!

Denn um auf eine gewünschte Höhe zu kommen (die vorgegebene Mindestdurchfahrhöhe von einer Wendelebene zur nächsten) kann man bei geringer Steigung nicht schon nach einem halben Meter Fahrstrecke die Steigung beenden ...

Das wäre deiner Meinung nach zwar noch besser für die Lok - aber der Zug kommt dann nicht oben in der nächsten Ebene an.

Noch Fragen, Kienzle ?

gaga

Hallo Gaga,

den Ausdruck "Kienzle" kenne ich nicht, hat das was mit dem Uhrenhersteller (Genauigkeit? ) zu tun?

ich habe während der letzten Woche eine Metallkonstruktion erstellt, welche das Grobgerüst für meine Anlage bilden soll. Dabei hoffe ich, sämtliche unserer "Thread-Prämissen" befolgt zu haben

Meine Ebenen weisen konstruktionsbedingt 91 mm Höhendifferenz auf. Diese Höhendifferenzen werden unter folgenden Prämissen überwunden:

* die Steigungen können unter 1 % bleiben.
* die Steigungen verlaufen zu 80 % gerade oder bei leicht geschwungener Streckenführung.
* die verbleibenden 20 % sind 180-Grad-Wenden, welche Radien zwischen 40 und 50 cm erlauben.
* vom Aufbauprinzip her muss immer nur eine Ebene überwunden werden, danach verläuft die Streckenführung auf einem längeren Abschnitt wieder eben.

Ich hoffe, damit einen optimalen Verwöhn- und Schonungscharakter für meinen Lokpark vorbereitet zu haben.

Schönen Sonntag noch

Andreas


Hallo Andreas,

OT zu Kienzle

http://de.wikipedia.org/wiki/Frontal_(Fernsehsendung)

OT Ende

Gruß Detlef

Hallo Andreas,

wow, du hast eine superflache Steigung !

Kannst du bitte mal den kompletten Gleisplan hier zeigen ?
Der könnte für einige sehr interessant sein ...

Ja, der Kienzle war ein bekannter und beliebter Fernsehjournalist (ZDF-Sendung "Frontal") aus dem letzten Jahrtausend

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp...ogle-Suche&gbv=1

gaga

'abend

ein ÖSI dankt für die Kienzle-Aufklärung

Gleisplan gibt es leider keinen und wird es bis auf weiteres auch keinen geben, da mein Konzept keinen erfordert (vielleicht bin ich hier als Modellbahneinsteiger etwas blauäugig, aber vorläufig versuche ich es ohne Gleisplanungssoftware).

Ich baue so langsam und gemütlich eine eingleisige Strecke (Haupt- Neben- was auch immer) vor mich hin. Vorstellen kann man sich das wie einen mehrfach übereinandergelagerten Hundeknochen, der ganz unten und ganz oben eine Kehrschleife hat und dazwischen über alle Ebenen in Serpentinen hochsteigt.
Dazwischen ist bequemer Raum für alle möglichen Nebenschauplätze, soll heißen für meine recht schrägen Ideen....  

Durch die gewählte und bereits erbaute Metallkonstruktion wird langfristig kein Platzproblem existieren, nur vice versa ein Zeitproblem, denn wann soll ich denn das alles bauen ?


Sobald möglich, stelle ich gern mal einen Grundriss rein, nur - meine Mühlen mahlen gründlich aber langsam.

Grüße Andreas


Hallo,
ist es dann nicht geschickt den engeren Radius für die Talfahrt zu nehmen und den größeren Radius für die Bergfahrt?
Bei den Fleischmanngleisen ist eine größere "Lücke" zwischen R2- und R3-Gleisen. So daß ich bei R2 plus 33,6mm auf einen Radius von 262mm käme. Ist das eine realisierbare Lösung?

Gruß
Günter

Hallo,

ich hab bei den meisten meiner Wendeln Roco R3 (262) abwärts und R3a (295) aufwärts verbaut.. Bei zwei kleinen Wendeln habei ich Roco R2 abwärts und R3 aufwärts verbaut. Das ist allerdings bei Zuglängen von ca. 1 m (ohne Lok), ohne Beleuchtung, schon absolut grenzwertig.

Gruß Engelbert

Hi

Wenn ich mich nicht verrechnet habe ergeben 60 mm Bruttohub bei R=477 je 360° eine Steigung von 20 %0
Das wäre optimal.
Leider ist sogar mir das nicht gelungen (Habe R 440 / 470)
Dabei wäre es auch gut den größeren R für die Bergfahrten zu nutzen, was bei mir geom. nicht gelang.
Trotzdem geht es sich aus...    - wenngleich auch wirklich schwere und insbes. lange  Züge immer noch Probleme bekommen können (Zwangskräfte der Wagen im Bogen!) Aber da muss auch beim Vorbild eine DT her.....
Vor echtem Schiebebetrieb hab` ich als Analogi Bammel!

WE

Hallo,
ich möchte noch eine Frage nachschieben:
bis zu welchem Radius realisiert ihr eine Gleiswendel mit Flexgleisen (ich nutze Flm Piccolo)?

viele Grüße
Günter

Hm,

in allen Fachliteraturen ist beschrieben, daß man bei einem Wendel den größten wie nur möglichen Radius (= der größte Radius den die Anlagenfläche zu läßt) nehmen sollte oder darauf verzichten.

Eine Wendelumdrehung wird von Gleisoberseite zu Gleisoberseite gemessen. Ergo sind Gleisdicke, Bettungsdicke, Trassenbrettdicke und Mindestdurchfahrtshöhe (=ist noch keine ausreichende Zugriffshöhe!) zu Kalkulieren. Daraus ergibt sich dan die Steigung.

Kleiner Tip: bevor du mit Wendelbau anfängst mach einen einfachen Praxistest.
Rechne dir anhand des Radius, inkl. Gleisdicke, Bettungsdicke, Trassenbrettdicke und Mindestdurchfahrtshöhe die Steigung aus die daraus resultiert.
Dann nimm einfach ein gerades Brett, leg ein Flexgleis drauf und unterlege es auf einer Seite so, daß du damit die errechnete Steigung erhältst.
Dann kannst du probieren welche Loks mit wieviel Waggons die Steigung befahren können.

Glaube mir dieser Aufwand ist besser als hernach bei gebauter Wendel zu fluchen weil ein Großteil deines Rollmateriales da gar nicht rauf kommt.

Vielleicht besteht die Chance die geplante Anlagefläche doch noch ein bißchen größer bauen zu können.
Wenn nicht, dann sollten auch andere Gleispläne in Erwägung gezogen werden. Denn nichts frustet mehr als eine angefangene Anlage und dann erkennen zu müssen, daß man mit dem meisten Rollmaterial die Anlage gar nicht befahren kann.

Ich hatte genau den gleichen Sch... bei meiner ersten Spur N Anlage.

mfG.
"tattoo"

Aktuell habe ich eine Doppelgleis-Gleiswendel (2,70m x 1,00m mit 7cm Gleis zu Gleis Höhendifferenz = 0,8% Steigung) in Betrieb.

@25
Ich verwende NUR Flexgleise!

Wozu verbaust Du Schotterbettgleis im Finsetrn.....?

WE

Servus

Bin auch der gleichen Meinung wie tattoo.
Ein Praxistest vor Baubeginn ist unbezahlbar.

@Günther
Der Radius einer Gleiswendel mit Flexgleis ist nur durch den zur Verfügung stehenden Platz begrenzt. Hast du ne Turnhalle, kannst du auch Wendeln mit 10m Radius bauen.
Im "Untergrund" kann man ruhig billigere Flex verwenden, z.B. von GT.

Greetings from Austria
Gerhard

Hallo,
vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Ja, an die GT-Gleise habe ich auch gedacht, danke für den Hinweis.
Aber meine Frage ist: bis zu welchem minimalem Radius habt ihr Flexgleise verwendet?
Mir ist es noch nicht gelungen die Flexgleise in R1 zu verlegen (192mm)
(ich will keine R1 in der Wendel !)
vielleicht mache ich aber auch bei der Verlegung etwas falsch.

Gruß
Günter

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Mir ist es noch nicht gelungen die Flexgleise in R1 zu verlegen (192mm)



Wo soll das Problem sein?
(Ich würde auch keine R1 Bögen mehr bauen, auch keine R2)

Grüße Michael Peters

Hallo,
@Michael Peters: ja, ich weiß, die Wahrheit liegt zwischen R2 und R3 (Fleischmann-Radien), aber bitte siehe Frage: welcher min. Radius wurde mit Flexgleisen realisiert?

Grüße aus Nds
Günter

Hallo,
ich habe jetzt folgende Parameter gefunden/festgelegt. Geht das so in Ordnung?

Gruß aus Nds
Günter

Die von gosswald zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hm,

... also es geht auch gleinere Radien als R1 mittels Flexgleis (nicht alle [Roco hatte/hatte ein stares und ein flexibleres im Programm] lassen sich aber so eng biegen).
Die Frage ist aber was dann über diesen radius noch fahren kann. (!)

Beispiele von solchen "Pizzaanlagen", "Micro-Anlagen", ect. mit extrem engen Radien gibt es unter
http://www.carendt.com/scrapbook/linkindex/index.html

Einfach auf die Nummer/Datum klicken und die einzelen Beiträge dazu.

Nur was dann darauf läuft ist dann halt auch physikalisch vorgegeben.

mfG.
"tattoo"

Moin Zusammen,

ich habe mittlerweile schon viel über Gleiswendel gelesen, Bilder angeschaut und Excel-Berechnungsvorlagen ausprobiert.
Überall wird die Thematik mit einer prozentualen Steigung beschrieben, bzw. berechnet. Ich habe einen digitalen Winkelmesser, der allerdings keine %-Werte, sondern Winkelgrade anzeigt/mißt.
http://www.ebay.de/itm/40-cm-Wasserwaage-mit-di...;hash=item27d2e86d83  (... allerdings günstiger)
Jetzt frage ich mich, wie ich dieses Instrument nutzen kann, um die gewünschte maximale Steigung von 2% zu ermitteln.
Ich bin kein Mathe-Genie, darum bitte gerne etwas einfach formulieren - Danke !

Gruß aus Nordertown

Hallo Exitus,
wenn ich mich zu später Stunde nicht verrechnet habe, dann sind es ca. 1,15 Grad.
Ich bezweifele, daß Du das mit dem Instrument messen kannst.
2% Steigung entspricht ganz einfach 2cm Steigung auf 100cm Streckenlänge.
Hilft Dir das?
Gruß
Günter

Hallo Güner und Exitus,
ja, der arctan aus 2 cm durch 100 cm sind 1,146 Grad. Bei 3 % wären es schon 1,72 Grad.
Wie möchtest du das messen, Exitus?
Grüße Horst
Der endlich seinen guten alten und damals hundsteuren UdSSR-Rechner nochmal genutzt hat.

Hallo Horst,
als ich seinerzeit in der UdSSR war hieß das Ding Abakus

Exitus wollte die Steigung mit einem o.g. Winkelmesser messen!
Ein einfaches Lineal reicht meiner Ansicht nach völlig aus.

abendliche Grüße
Günter

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich bezweifele, daß Du das mit dem Instrument messen kannst.

... da bist Du glücklicherweise fast im Irrtum.
Die Auflösung beträgt 0,1° - also ist ein Wert von 1,1° oder 1,2° messbar. Die 0,05° Abweichung ist wohl tolerierbar. Da ich beim Wendel aber direkt mit "Kurven" zu tun habe, wird mir ein Lineal auf Länge wenig bringen. Bei einer Rampe könnte ich mir das schon eher vorstellen.

Gruß aus Nordertown

Hallo Exitus,

die Auflösung des Winkelmessers ist das eine, das Ablesen des Wertes das noch einfachere.
Aber dann mußt  Du das alles noch in die Steigung umrechnen. Vorher wäre es sehr Sinnvoll zu wissen wie groß die Steigung werden soll..

Und wenn du weißt wie groß die Steigung sein soll, dann kannst du auch jede 10cm Länge (oder auch geringer) die Höhe bestimmen, dann reicht auch wieder ein Lineal, auch im Bogen.

und wenn ich mir das Teil aus deinem Link in @34 anschaue, dann bleibe ich ach bei der Lineal Methode. Und bei einem Wendel wirst du auch damit besser bedient sein als mit dem sperrigen Klotz.
Ein bisschen Kreisberechnung und Trigonmie und schon gibt es die passenden Höhenwerte.

Gruß Detlef

Hallo,

das wird alles viel zu "wissenschaftlich" betrachtet. Digitale Winkelmesser und andere Ferz. Mit ein paar Vereinfachungen und etwas Übung lässt sich alles im Kopf ausrechnen.

1.) Wenn man statt mit pi mit 3 rechnet, macht man sich das Leben einfacher. Die Streckenlänge im Kreis ist dann sechs mal Radius, ein Halbkreis hat 3 mal Radius. (Oder 3 bzw. 1,5 mal Durchmesser.) Diese Vereinfachung erkauft man sich durch einen Fehler von 4%, den man leicht dadurch berücksichtigt, indem man auf die errechnete Steigung zusätzliche 0,1% draufhaut.
2.) Ovale statt Kreise bringen einiges. Gehe ich besser in die Breite oder zum Oval? Zur schnellen Abschätzung: Für je 10cm zusätzliche Streckenlänge muss ich ein Oval um 5cm strecken oder den Durchmesser einer Wendel um 3,3cm vergrößern. Pro Meter also 50cm/33cm.
3.) Steigung in cm pro m ist unhandlich. mm pro 10cm ist das selbe, das kann ich dann auch mit dem Zollstock messen und brauche keinen digitalen Winkelmesser.
4.) Wie viel Strecke brauche ich? Streckenlänge = 100 x Wendelhöhe / Steigung(in %). Bei 5cm Wendelhöhe und 2% Steigung brauche ich also 250cm Streckenlänge.
5.) Flexgleisproblem: Man kann auf der Unterseite zusätzliche Stege herausbrechen/schleifen/fräsen/sägen, dann sind engere Radien möglich. Bitte nicht übertreiben, sonst ist die Maßhaltigkeit der Spur nicht gewährleistet!

Beispiel für eine Rechnung mit den magischen 2%: Trassenbrett plus Gleisdicke plus 40mm für die Fahrzeuge = mindestens 50mm Wendelhöhe. Formel 4: Streckenlänge = 250cm. Formel 1: Durchmesser = 83cm. Ist mir das zu viel, wähle ich einen Durchmesser von 50cm (das wird dann aber echt grenzwertig) und verliere (Formel 2) 1m Streckenlänge. Die hole ich mir zurück, indem ich ein Oval baue und Geraden von 50cm einpflanze.
Danach schlage ich auf alle Radien/Geraden einen Sicherheitsfaktor von 10% auf und gehe in dieses Excel-Rechenblatt, das mir dann die Trassenbrettchen ausrechnet.

Wenn es jetzt entgegen alle Ratschläge unbedingt R1 sein muss (also ca. 200mm), dann kommen wir auf eine Gleislänge pro Wendel von 120cm. Um 5cm Höhengewinn zu bekommen, brauchen wir also ca. 4% Steigung. Das ist zu viel. Hier sollten das Ganze zu einem Oval umgebaut werden mit Geraden von 70cm.

Zwangskräfte: Das sind die Kräfte, die den Zug auf dem Gleis halten. Das wird gerne verwechselt. Zwangskräfte wollen wir haben.
Ist der Zug zu lang und der Bogen zu eng, wirkt auf die Wagen eine seitliche Kraft (Kräfteparallelogramm zeichnen). Da die Kupplung über Schienenoberkante liegt, ergibt sich ein Drehmoment, das die Wagen umzuwerfen versucht. Durch die Steigung kommt zum Eigengewicht noch die Zuglast, je länger der Zug, desto höher, je größer die Steigung, desto mehr. Wer also jetzt seinen D-Zug mit 10 Wagen durch eine R1-Wendel nach oben quält, darf sich nicht wundern, wenn der Zug umkippt.

Viele Grüße
Zwengelmann


Hm,

die bereits hier und in anderen Thread´s gezeigte Methode mittels Trapez förmigen Brettchen die Wendel zu bauen ist absolur top. Ich habe meine große Oval-Wendel damit gebaut und auch alle anderen Trassenbretter auf diese Bauweise.
Vorteil: sehr wenig Verschnitt und leicht zu bauen.
Mein Beginnerfehler war aber, daß ich die Trapezbrettchen aus Streifen geschnitten habe, welche mir beim Holzhändler leider quer zur Faser und nicht längs zur Faser geschnitten wurden. Diese haben zu wenig Stabilität und verziehen.

Ich habe die Ovalwendel aus 3-fach Trapezbrettchen geleimt. Die Trapezbrettchen habe ich aus 3mm Papelsperrholzstreifen geschnitten, welche ich mir bereits beim Holzhändler längs der Faser auf die notwendige Breite (aus dem oben verlinkten Rechenprogramm) schneiden lassen habe.

Ich habe zuerst dem Rechenprogramm nicht ganz getraut und mir zum Test die Gleis-Kreise der Ovalwemndelradien auf einen großen Karton aufgezeichnet und dann die notwendigen Distanzen dazu. Daraus ließen sich die Trapezbrettchen schön zeichnen.

Mein Resultat: Wendelbau auf diese Art ist top

(Steher mittels Gewindestangen und Distanzhalter aus Aluröhrchen [=zusätzlicher Vorteil die Gewindestange ist geschützt {=entgleisende Waggon werden duch das Gewinde nicht verkratzt}])

mfg.
"tattoo"

Hallo,

um die Steigung zu minimieren, ist es sicher günstig, auch die Trassenbrett-Stärke zu minimieren. Das spart wichtige mm, die sich dann durchaus auswirken.
Möglich ist auch, die Trassen in der Form eines Trogs zu bauen, also außen etwas dicker, innen dünn. Die Gleise haben ja auch noch eine gewisse Höhe (zwischen 3 und 4 mm); da kann also auf beispielsweise ein 1mm dickes Grundbrett ein 4mm-Rand draufkommen, so wird die Trasse durchaus stabil.
Ich habe so was ähnliches hier ja schon mal beschrieben, da ist das "Grundbrett" aus Karton, die Seitenverstärkung besteht aus "Raketenhölzern", allerdings kommt noch eine Dämmschicht dazu.
In http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...b2=&sb3=MHAG#aw1 und den enthaltenen Links habe ich mehr dazu geschrieben, da sind auch Bilder dabei.
Das ist halt für "absolute Platznot" gedacht, bei mir soll da nur eine Nebenbahn fahren.

Viele Grüße
Michael

Hallo,
@tattoo: hast Du Dir nur die "Streifen" schneiden lassen?
Die Schrägschnitte hast Du selbst ausgeführt?

Gruß
Günter

Hm,

# 43; Günter ich habe die Schrägschnitte mit eine Kappsäge geschnitten. Hierzu habe ich mir auch eine Auflage für diese gemacht, bei welcher ich Anschläge (Holzklotz mit Schraubzwinge) befestigen konnte. So war es möglich wie am Fließband Trapezbrettchen zu zu schneiden.
Weiters habe ich eine alte Schreibtischplatte (resopalbeschichtet) mit Anschlägen (Resopalreste mit Schraubzwingen) versehen, welche mir als Leim-Lehre diente.
Auch die geraden der Ovalwendel sind 3-fach aus passenden Streifen. So habe ich jeweils eine 180° Kurve inkl. je 1/2 Geraden vorbereitet. So daß die Geraden Leimung überlappend erfolgen kann.
Als alle Teile fertig waren habe ich sie übereinander/zusammen gesteckt auf den Tragrahmen mittels Schraubzwingen befestigt und durch alles dann die Bohrungen für die Gewindestangen gebohrt.
Dann alles auseinander, die Gewindestangen in den Tragrahmen geschraubt, die Kontermuttern drauf und dann die erste Halbkurve am Übergangspunkt fixiert. Korkbettung und Gleise drauf geklebt. Dann die anschließende Halbkurve darauf und bei der Überlapung der Geraden zur 1. Halbkurve verleimt. Korkbettung und Gleise drauf geklebt. Dann die Aludistanzhülsen über die Gewindestangen geschoben, die nächste anschließende Halbkurve darauf und bei der Überlapung der Geraden zur 2. Halbkurve verleimt. Korkbettung und Gleise drauf geklebt. ............. Solange bis der Übergang aus der Ovalwendel erreicht war. Zum Schluß wieder Kontermuttern darauf, aber noch nicht fix angezogen.
Als nächstes die unterste Ovalwendel-Windung mittels der unteren Kontermuttern genau einjustiert und dann die oberen Kontermuttern angezogen. Durch die Alu-Distanzhülsen ist der Abstand zwischen den Ovalwendel-Windungen immer gleich und ich mußte nicht jede einzelne Ovalwendel-Windung einzeln justieren wie es notwendig ist wenn man ohne Aludistanzröhrchen und nur mit Kontermuttern arbeitet.

Die entsprechenden Materialien (Gewindestangen, Alurohrstange, Muttern, Beilagscheiben) habe ich beim Hornbach kaufen können.

mfG.
"tattoo"


    

Hallo,
@Tattoo: ja, so ähnlich habe ich mir das auch vorgestellt. in #32 habe ich meine Planung vorgestellt, ginge das für Dich in Ordnung wenn die innere Wendel für die "Abwärtsfahrt" vorgesehen ist?

mfG
Günter

Aprospos "Abwärtsfahrt"...

Gibt es für den Bau von reinrassig abwärts-führenden Rampen/Wendel auch Restriktionen, die zu beachten wären ? Maximales Gefälle z.B. ?

Gruß aus Nordertown

Hallo Exitus,

bei 4% bis 5% kann so ein Zug dann schon mal deutlich zu schnell werden und bei einem Wendel aus den Gleisen fliegen. Analog gilt hier das gleiche wie für "Aufwärts", wobei es etwas steiler sein darf. 5% sollten hier aber auch die Obergrenze sein, 6% - 7% wäre arg steil.

Gruß Detlef

Hallo Detlef,

würde es da etwas nützen, wenn man diesen Bereich als "Langsamfahrstelle" mit Feststrom speisen würde ?

Gruß aus Nordertown

Moin Hans-Jürgen E. "Exitus",

Du Fahrst doch digital?
Dann behalten die Loks, mit dem eingebauten Lastregelung im Decoder, die am Regler eingestellte Geschwindigkeit sowohl Auf- als Abwarts.

Grüße aus Assen (NL)
Jan

Guten Morgen Jan,

leider nicht ganz richtig.
Digital ist bei mir nur der Bereich BW ! Alles andere, insbesondere die beiden Schattenbahnhöfe mit ihren Zu- und Ausfahrten, sind und bleiben Analog.

Gruß aus Nordertown

Moin Hans-Jürgen E.

Zitat - Antwort-Nr.: 50 | Name: Exitus

Digital ist bei mir nur der Bereich BW


Jetzt errinnere ich mir
Inwieweit die Lastregelung der Lokdecoder dan in Analogbetrieb wirksam ist erstreckt meine Kentnisse; das wird dan Subjekt sein in ein neues Thema?

Grüße aus Assen (NL)
Jan
( wo wir den Sturm Abwarten)

Hallo,
Zitat - Antwort-Nr.: 49 | Name: Jan

Dann behalten die Loks, mit dem eingebauten Lastregelung im Decoder, die am Regler eingestellte Geschwindigkeit sowohl Auf- als Abwarts.


Abwärts aber nur solange wie die Haftreifen ihre Aufgabe erfüllen. Danach kommt die Lok ins Gleiten und kann den Zug nicht mehr abbremsen.
Das Gefälle sollte etwa der maximalen Steigung, die eine Lok mit Zug ohne durchdrehende Räder schafft, entsprechen.

Viele Grüße ÷ Udo

Hallo Exitus,
Warum steuerst du deinen abfallenden Wendel nicht einfach mit einem Decoder an. Dann hast du deine Lastregelung verwirktlich. Also Motorausgang ans Gleis anschließen,
Das müsste auch für den steigenden Wendel gehen.

Gruß Gerd

@Gerd

Noch einmal:
Zitat - Antwort-Nr.: 50 | Name: Exitus

Digital ist bei mir nur der Bereich BW ! Alles andere, insbesondere die beiden Schattenbahnhöfe mit ihren Zu- und Ausfahrten, sind und bleiben Analog.



DIGITAL nur und ausschlieslich im BW. Alle anderen Strecken werden ANALOG betrieben. Daran wird sich auch nichts ändern.

Gruß aus Nordertown

Hallo Exitus,
meine Antwort bezog sich auf deine Frage bezüglich der Langsamfahrstrecke mit Feststromeinspeisung. Du stellst über eine besondere Lokadresse die Festspannung ein, hast aber trotzdem die Lastregelung zur Verfügung.
Der Abschnitt ist somit nur Analog mit Digitaler Regelung.

Gruß Gerd

@Gerd

das ist mir als Grund-Analogi noch zu hoch. Schick' mir doch bitte eine PN, damit wir uns intern unterhalten können und hier nicht den Thread unnötig auffüllen. - Danke -

Gruß aus Nordertown

Hm,

#45, generell ist es immer besser das innere Gleis einer Wendel für "Abwärts" zu verwenden, so hat das "Aufwärts-Gleis" einen größeren Radius, somit mehr Gleislänge zur Verfügung.

Einen kleinen generell gültigen Tip: [nicht nur für Gleis-Wendeln]
+++++ Testfahrt mit der schwächsten Lok, der schlechtest laufenden Lok, ect. ..... mit den schlechtest und schwerst laufenden Waggon, mit den längsten Waggon, ect. ++++++
(Denn wenn diese alle ohne Entgleisung laufen, bzw. über die Steigung kommen, dann gibt es mit allen anderen Modellen absolut keine Probleme.)
[Ergo ist es ein Schuß ins Knie die Testfahrten nur mit den bestlaufensten und zugstärksten Loks und den feinst und leichtest laufenden Waggon durch zu führen!]
[Testfahrten mit den längsten Waggons zeigen ob die ""notwendigen Freiräume"" vorhanden sind. Nicht zu unterschätzen bei Doppelgleisen und engen Radien! {damit der Zug vom einen Gleis, den Zug auf dem anderen Gleis nicht berührt}]

mfG.
"tattoo"

Hi.

Abfahren:
"Bremsdiede(n)" !
((ggf. an einem Drehschalter in Reihe 1, 2, 3 Dioden einschleifen etc etc))

WE

Hallo

Die von Gerd in nr 53 genannte Loesung find ich genial!

Gruss,
Richard

Hallo,
@tattoo: ich dachte schon ich bekomme gar keine Antwort auf meine Frage, danke
Ich werde noch ein paar Versuche in der von Dir geäußerten Richtung durchführen. Aber ich hoffe,dass die grundsätzliche Richtung schon einmal stimmt.
Ich würde mit 3x2mm Sperrholz als Trapezzuschnitte meine Wendel aufbauen wollen.

@Gerd: das kommt für mich nicht in Frage, da ich die Anlage komplett digital fahren möchte, und auch die Wendel zusätzlich noch in Blöcken aufteilen möchte damit die Züge in kurzen Abständen aufder Anlage erscheinen können.

Viele Grüße aus Nds
Günter


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