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THEMA: Cobalt-W.Antrieb: Herzstückpolarisierung ????
diese Frage richtet sich an diejenigen, die Erfahrung mit dem Cobalt-Weichenantrieb, mit der neuen Variante mit integriertem Digitalteil, haben. ich weiss nicht, ob ich evtl ein fehlerhaftes Teil habe oder einfach nur etwas übersehe.
Ich habe mir ein Exemplar besorgt und in einer Brettschaltung mit einer Peco-Weiche aufgebaut.
Die Peco-Weiche ist entsprechend vorbereitet: Ohne Feder, sauberer Digitalschnitt, Backen- und Zungenschiene leitend verbunden, Litze an Herzstück angelötet. Alle Anschlüsse gemäß der sehr übersichtlichen und klaren Gebrauchsanweisung.
Die Schaltvorgänge funktionieren, sei es über die Intellibox oder über einen Taster sehr gut, nur die Herzstückpolarisierung klappt nicht. Ich habe zwei Bilder anghängt.
Bild 1 Gerade
In der Stellung gerade gehen rechts 33 Volt Digitalspannung auf das Gleis.
(Bitte an dieser Stelle keine Diskussion über Digitalspannungen; dies ist nur eine Zahl, die mein Messinsrtrument angibt und die nur wichtig, ist in Relation zu den nachfolgenden Zahlen)
Im Herzstück werden mir im abzweigenden Teil 33 V angezeigt und im geraden Teil - da wo also gefahren werden soll - sind es nur 0 V
Bild 2 Rund
Ändere ich die Weichenstellung auf Rund, habe ich im abzweigenden Teil ca 23 V und im geraden Teil 9 V, als ob die Spannung jetzt geteilt würde.
Anzumerken ist noch, daß ich - ohne anliegende Spannung - zwischen Herzstück und oberer (rechter) Weichenzunge Durchgang habe! Nicht so bei der linken Weichenzunge.
Ich bekomme in den nächsten Tagen Kontakt zu dem freundlichen Lieferanten des Antriebes, aber ich wollte hier schon mal fragen, vielleicht gibt es ja eine einfache Lösung.
Dank im voraus
Detlef
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Schau einmal auf http://spur1info.com/nachrichtenleser/items/we...on-dcc-concepts.html
Du mußt nur runter scrollen. Siehe Anschlußplan.
mfg.
Helmut B
danke für den Link, aber genau nach den Anschlüssen von ich vorgegangen. D.h. für den digitalisierten Motor sind die Klemmen 1 und 2 wichtig (inclusive Vorwiderstand) und Klemme 3 für die Herzstückpolarisierung. Deswegen vermute ich einen Defekt im Digitalteil.
Gruß
Detlef
deswegen wollte ich keine Debatte über Digitalspannungen!!
Ich weiß, dass in die Intellibox nur 18 V Wechselspannung reingehen und aus ihr dann ein veränderte Wechselspannung rauskommt, die je nach unzulänglichen Messinstrumenten unzulänglich/falsch angezeigt wird.
Genauso gut hätte ich auch sagen können, dass im Herzstück je nach Weichenstellung nichts oder nur 2/3 bzw 1/3 ankommen.
Also nicht auf die absoluten Zahlen, sondern nur auf die Relationen achten.
Gruß
Detlef
PS Ich schrieb, während Du löschtest
Was meinst du mit
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
D.h. für den digitalisierten Motor sind die Klemmen 1 und 2 wichtig (inclusive Vorwiderstand) und Klemme 3 für die Herzstückpolarisierung
Die Herzstückpolarisierung kommt nicht an den AD1 sondern an Klemme 4 des Kobalt wenn ich die Schaltung richtig lese.
Gruss Frank
ich rede von dem neuen Cobalt mit integrierten Digitalteil (also ohne AD1, nicht nötig), der hat 8 Klemmen:
1 und 2 DCC
3 Frog wire
4 und 5 Push-Butto
6,7 und 8 weitere Schaltvorgänge
Insofern alles richtig angeschlossen
Gruß
Detlef
also du hast den neuen Antrieb mit eingebautem Dekoder. Dieser benötigt nur drei Anschlüsse: 1 + 2 von den Schienen. Daraus bezieht der Dekoder Digitalsignal und Versorgungsspannung. Während des Schaltvorgangs schaltet er diese je nach Stellung auf Pin 3 zur Herzstückpolarisierung. Der genannte Vorwoderstand ist bei dieser Variante Blödsinn und führt zu deinem Problem. Der Vorwiderstand kommt vor den Motor, wofür du deinen Antrieb auseinander nehmen müsstest. Er gilt nur für die Variante mit externem Dekoder und kommt - wie schon gesagt - zwischen Dekoder und Motor.
Du hingegen hast eine der Digitalleitungen mit Widerstand versehen, d.h. Der Dekoder schaltet mal die Leitung mit Widerstand auf das Herzstück und mal ohne. Er macht also alles richtig - nur der Anwender.... Mach den Widerstand weg und gut ist.
Jens
Edit: Vielleicht klappt ja auch Jens sein Hinweis.
Ach so ... dann beziehen wir uns mal auf den hier
http://spur1info.com/nachrichtenleser/items/ver...on-dcc-concepts.html
Dann verstehe ich aber folgenden Satz nicht
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
D.h. für den digitalisierten Motor sind die Klemmen 1 und 2 wichtig (inclusive Vorwiderstand)
Was meinst du mit "incl. Vorwiderstand"? Da darf kein Vorwiderstand davor, denn das ist dein DCC signal.
Gruß Frank
ich zögere, Deinen Ratschlag umzusetzen obwohl er sehr einleuchtend klingt, weil in der mitgelieferten Schaltungsanweisung auf Deutsch steht:
"Bitte verwenden Sie den beigefügten Widerstand bei Verwendung mit europäischen Digitalsystemen. Diesen Widerstand bitte in eine der Zuleitungen (1 oder 2) schalten!"
In der Schaltskizze ist dagegen nichts von einem Widerstand zu sehen.
Ich hatte diesbezüglich auch beim Lieferanten angefragt, weil nach den allgemeinen Unterlagen zu Cobalt die Betriebsspannung bis zu 12 Volt betragen sollte, unsere Digitalsysteme aber höher liegen. Ich möchte jetzt nicht unbedingt etwas abrauchen lassen.
Ich habe die Schaltungsanweisung mal beigefügt.
Danke erstmal für Deinen Ansatz
Detlef
PS Frank, habe Deinen Beitrag eben erst gesehen, danke dafür, geht in die gleiche Richtung
Nachtrag: Das Gleis bekommt natürlich erstmal das normale DCC-Signal und vom Gleis gehe ich dann separat zum Cobalt inclusive Widerstand.
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An Pin 1 + 2 kommen die Gleisanschlüsse, in einer der Widerstand. An Pin 6 und 7 kommen ebenfalls dieGleisanschlüsse OHNE Widerstand und das Herzstück wird an Pin 8 angeschlossen.
Hierbei ist aber aufzupassen: je nachdem wie der Schalter durch den Antrieb betätigt wird müssen die Anschlüsse 6 und 7 gedreht werden (wenn das Messgerät gerade Schiene - Herzstück in Stellung gerade 0V anzeigt, müssen die Anschlüsse getauscht werden).
Jens
Der Anschluss 3 (frog) kann also nur ohne den Vorwiderstand verwendet werden ... und ich wage zu behaupten das dieser Widerstand fuer Spur N auch nicht notwendig ist. Das Manual spricht das von Spur I.
frank
ich werde das morgen testen und selbstverständlich berichten.
Eigentlich bin ich schon jetzt von diesem Konzept sehr angetan, der Preis schreckt mich nicht so, dagegen steht die Einfachheit und Vielseitigkeit im Handling.
Einen schönen Abend
Detlef
solange die Gleisspannung Mit den internationalen Empfehlungen konform geht, braucht man den Widerstand nicht. Er dient dem Schütz des Dekoders. Eventuell macht es Sinn, den Antrieb normal OHNE Widerstand anzuschließen und statt dessen lieber die Gleisspannung zu reduzieren, z.B. Mit dem DSR von Arnold Hübsch (Digital Spannungs Regler). Belastet auch die Lokdekoder weniger...
Jens
Was ich nicht verstehe, da wird ein DCC Weichenantrieb für eine Spannung von 6-12 Volt entwickelt. Ab 16V wird ein Vorwiderstand benötigt, der ein Teil der Funktionalität zunichte macht (Pin3 / frog). Entschuldigung, aber wie "dämlich" ist das denn? Wo ist denn das Problem, die Spannungsfestigkeit auf ... sagen wir mal, 20V zu erhöhen?
Aber gut, es ist wie es ist. Ansonsten ein interessantes Teil, vom hohen Preis mal abgesehen.
Gruß Frank
man entwickelt halt für die Welt, wo man sich an Standards hält. In Europa übertreibt man es gerne mal mit den Spannungen. Die Entwicklung von Spannungsfesteren Dekodern führt über teurere Teile zu einem noch höheren Preis. Viel besser wäre es, wenn man sich hier auch an die Standards halten würde - dann bräuchten wir keine Vorwiderstände.
Jens
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
OK, dann sieht es aber etwas anders aus:
An Pin 1 + 2 kommen die Gleisanschlüsse, in einer der Widerstand. An Pin 6 und 7 kommen ebenfalls dieGleisanschlüsse OHNE Widerstand und das Herzstück wird an Pin 8 angeschlossen.
Hierbei ist aber aufzupassen: je nachdem wie der Schalter durch den Antrieb betätigt wird müssen die Anschlüsse 6 und 7 gedreht werden (wenn das Messgerät gerade Schiene - Herzstück in Stellung gerade 0V anzeigt, müssen die Anschlüsse getauscht werden).
Jens
Hallo Jens,
ich habe das heute Morgen versucht nachzustellen und erzeuge nur Kurzschluss. Entweder direkt beim Einschalten oder auf der Hälfte des Schaltvorganges.
Glücklicherweise leidet der Motor und das Digitalteil nicht darunter, d.h. nach Abklemmen funktipniert es wieder so "fehlerhaft" wie vorher.
Ich bin jetzt etwas ratlos, werde mir aber den Spass machen die Australier mal anzumailen.
Herzlichen Dank für eure Mühe und ein schönes Wochenende
Detlef
https://clarahost.clara.net/www.bromsgrovemodel...n/cobalt_digital.pdf
falls du ein Multimeter zur Hand hast, miss mal im Widerstandsmessmodus den Schalter an den Pins 6,7 und 8 aus.
Normalerweise ist es bei einem Schalter egal, in welche Richtung er beschaltet wird, so dass es eigentlich keinen Kurzschluss geben dürfte.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Anzumerken ist noch, daß ich - ohne anliegende Spannung - zwischen Herzstück und oberer (rechter) Weichenzunge Durchgang habe! Nicht so bei der linken Weichenzunge.
Sofern dies ohne angeschlossenem Antrieb ist, ist das ein Problem. Ist der Antrieb angeschlossen, ist dies je nach Stellung des Antriebes normal und korrekt. Einmal müsstest du vollen Durchgang messen und das andere mal den Wert deines Vorwiderstandes.
Jens
PS: so wie im Bild meinte ich die Beschaltung, nur das statt der 12V-Powersupply dein dcc-Signal mit Vorwiderstand von den Schienen kommt.
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Entwicklung von Spannungsfesteren Dekodern führt über teurere Teile zu einem noch höheren Preis.
Nun, der Mehrpreis sollte minimal sein. Eine SMD z-diode kostet bei Reichelt ~6ct, ein 78L05 SMD kostet 15 ct, macht Mehrkosten von 9 ct abzüglich der zwei extra mitgelieferten Widerstände, die hier ja diskutiert werden. Bei Lokdecodern bin ich ja deiner Meinung, aber hier hat der Hersteller keine Platzprobleme, warum also die specs so eng auslegen.
Meine Meinung .... aber zurück zum eigentlichen Thema.
Gruss Frank
du kannst die Einzel-VKs nicht mit den Industriepreisen vergleichen. Da rechnet man anders. Und bezogen auf Stückzahlen ergibt sich eine ganz andere Darstellung.
Außerdem sind wir 'spinnerten' Deutschen nicht der MoNaNabel der Welt. Alle fahren mit Standardkonformen 12V - nur wir haben mehr. Und da sollen die für so'n paar unverbesserliche extra Spannungsfesteren Dekoder bauen. Ich wüste auch sagen : sollen die doch die Spannung reduzieren...
Wie gesagt: ich halte den DSR zum regulieren der Digitalspannung und die Standardverkabelung ohne Vorwiderstand für die beste Lôsung.
Jens
Hallo Jens,
die Schaltung hatte ich so gemacht wie von Dir gezeigt. Brachte leider nichts. Ich bin der sehr starken Überzeugung, dass im Digitalteil des Antriebes eine Macke ist. Die Widerstandsmessung habe ich im Moment gelassen, weil ich die Ergebnisse wahrscheinlich nicht interpretieren kann.
Heute am Sonntag (sic!) rief der freundliche Lieferant des Antriebes an (ich betone das nur, weil wir hier schon andere Diskussionen hatten), er schickt mir einen Ersatz, so dass wir testen können, ob ich der Blöde bin oder tatsächlich eine Macke vorliegt. Denn das Konzept überzeugt mich.
Interessanterweise sagte er, dass man notfalls auch ohne Vorwiderstand arbeiten könne (in die IB gehen 16 V rein, es sollen kommen ca 15 V rauskommen). Wenn ich das probiere, schaltet mein Antrieb pausenlos hin und her. Das geht dann sehr schnell und laut.
Ich werde mich auf jeden Fall melden, wenn ich Ergebnisse habe, denke, dass das auch andere interessiert.
Gruss
Detlef
umschalten tut dein Antrieb doch so wie er soll, oder? Dann hat er keine Macke.
Die ersten beiden Pins kommen vom Gleis mit dcc. Intern werden diese Pins auf einen Schalter (vermutlich 2x UM) abgezweigt und auf Pin 3 je nach Stellung wieder ausgegeben. PIN 4 und 5 sind der Schalteranschluss und die Pins 6,7 und 8 funktionieren wie Pin 1,2 und 3, nur dass hier keine Leitungen zum Dekoder gehen. Nur Pin 1 und 2 haben mit dem Dekoder zu tun. Wenn der Antrieb normal schaltet, kannst Du Dir den Aufwand mit dem 2. Antrieb sparen.
Meine Empfehlung: Antrieb komplett abklemmen und die Weiche so durchmessen - vermutlich sorgt sie wegen einer nicht sauberen Trennstelle oder falschen Lötstelle für den Kurzen...
Jens
als Abschlussbericht:
Mit einem Ersatzantrieb klappt es. Natürlich ist der Sapnnungsabfall in einem Ast immer noch da (muss ja so sein), aber nicht so groß, dass die Lok beim Überfahren des Herzstückes merklich gechwächt würde. D.h. der Antrieb hatte eine Macke, so was gibt es.
Will ich keinen Spannungsabfall haben, muß ich auf den zweiten Switch gehen, d.h. Herzstück an Pin 6 (!) und die Gleisanschlüsse an Pin 7 + 8. Pin 3 bleibt in diesem Fall frei.
So lautete die Anweisung aus Australien und ein erster Test hat es bestätig.
Nichstdestotrotz werde ich meine Stromversorgung auf 12 Volt umstellen, ich lerne gerade die Freuden des etwas langsameren Fahrens kennen
Gruss und schöne Woche
Detlef
Tande Edit hatte einen Fehler gefunden
wahrscheinlich hatte eher die Mechanik eine Macke. Die Schalter sind anscheinend nicht volständig geschaltet worden - eventuell war der Schalter 'ausgehängt'.
Jens
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