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THEMA: Wechsel- oder gleichstrom fuer weichenantrieb

THEMA: Wechsel- oder gleichstrom fuer weichenantrieb
Startbeitrag
Leif Mikkelsen - 30.10.13 22:09
Hallo MoBa-freunde

Ich habe (auch) momentane probleme mit einige von meine Fleischmann weichenantriebe!
Habe zur zeit 22 antriebe verbaut,  - und zwei von diese zieht nicht jedesmal gut genug.

Ich habe Roco weichen-decoder und WeichZwei im einsatz.

Kann ich bessere kraefte bekommen mit dioden/ gleichstrom?

Viele gruesse

Leif
Daenemark

Hallo Leif,
eher nicht... Der WeichZwei kann ja leider nur mit Gleisstrom betrieben werden, er erlaubt keine Fremdversorgung. Vermutlich hast du zu wenig Spannung... Man müsste aber über einen Transistor eine höhere Spannung anlegen können, als die am Gleis. Das würde ich mal versuchen.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Hallo Carsten

Ich verwende der MultiMaus, und der mitlieferte stromversorgung. Geht es vielleicht mit ein stromversorgung, der ein bisschen hoehere spannung liefert?

Mfg

Leif
Hallo Leif,
das würde ich nicht machen, denn dann bekommen auch deine Fahrzeuge die höhere Spannung ab. Du könntest aber evtl. auch einen Booster anschließen und den mit höherer Spannung betreiben. An den Booster-Ausgang schließt du dann *nur* die Weichendecoder an, das Gleis versorgst du wie gewohnt aus dem Booster der Multimaus. Dann hast du am Gleis keine so hohe Spannung, bei den Weichen kommt aber mehr an.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Hallo Carsten

Danke fuer die ideen!
Ich will es alles ueberlegen und testen.

Viel dank  - und gute nacht

Leif
Daenemark
Hallo Leif,

ich würde dir ganz klar zu Gleichstrom raten, denn kann man nämlich viel einfacher, wie von Carsten erwähnt, mit Transistoren schalten. Mit Wechselstrom geht das nur bedingt gut und müsstest wohl eher Relais verwenden (die sind wieder laut und brauchen mehr Strom usw).
Ich habe Fleischmann über mehrere Jahre mit Gleichstrom geschaltet. 15 V, 12 V reichten dafür leider nicht zuverlässig aus. Du musst nur aufpassen, dass die Weichenantriebe auch mal durchbrennen, wenn irgendwas doof klemmt, was ärgerlich ist, weshalb ich eine Sicherung eingebaut habe.
Leider gehen einige Antriebe (z.B. die von Conrad, aber die verwendest du ja nicht) nur mit Wechselstrom. Da reicht es nicht aus, wie bei den Fleischmann-Antrieben, den Pluspol vom einen Kabel aufs andere zu legen. Wenn man die mit Gleichstrom betreiben will, muss man die Spannung umpolen. Das kann man aber wiederum mit Transistoren gut machen. Noch einfacherer mit einem 2er Wechsel Relais, aber das hat wieder die besagten Nachteile.
Schaltest du digital oder analog? Viele Weichendekoder erlauben es, eine Fremdspannung anzulegen. Analog kannst du dann einfach die Stomkreise für die Weichen von denen für die Züge trennen. Das mit dem Booster ist, wenn du digital schaltest, natürlich die Variante ohne viel weiteren Verkabelungsaufwand.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel :).

Viele Grüße,
Moritz
Hallo Moritz,

das stimmt nicht! Die Conrad-Antriebe sind Nachbauten von den Hoffmann-Antrieben. Sie haben einen Gleichstrommotor eingebaut. Deshalb haben sie am Eingang auch Dioden. Man kann sie mit 3-Ader Wechselstrom betreiben oder mit 2-Ader Gleichstrom. Bei Wechselstrom werden sie quasi mit Halbwelle betrieben - wegen der eingebauten Dioden.

Jens
Hallo Moritz,
die von Leif verwendeten Weichendecoder können leider nicht mit Fremdspannung betrieben werden. Da bleiben eigentlich nur die von mir genannten Lösungen entweder mit Booster und mehr Spannung oder mit einer Verstärkerschaltung am Ausgang...

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Hallo Leif,

ich hatte das gleiche Problem. Aus den Decoder, die mit 16V betrieben werden, kommen keine volle 16V wieder heraus. Der Versuch mit 18V hat keine Besserung gebracht.

Ich schalte mit den Decoder ein Relais, das die volle Spannung von 16V weitergibt. Seither klappern zwar die Relais, aber die Weichen schalten zuverlässig.

Gruß
Wolfgang
Moin zusammen, hallo Leif,

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Carsten

die von Leif verwendeten Weichendecoder können leider nicht mit Fremdspannung betrieben werden.



Es ist ein Leichtes, ihnen eine Fremdversorgung zu implantieren. Dafür braucht es nur ein paar Bauteile und ein geringfügig modifiziertes Platinenlayout.

Der Roco-Verstärker gibt aber ohnehin schon eine schmerzhaft hohe Gleisspannung aus, die, reduziert um 1,4V im Decoder, ausreichend sein müsste.
Dieser Weg ergibt m.E. allenfalls dann Sinn, wenn man, warum auch immer, konsequent alle Decoder mit externer Stromversorgung betreiben möchte. Ein Magnetartikeldecoder hat einen zu vernachlässigenden Ruhestrom.

Leif, ich sehe das Problem eher woanders, entweder in einem Antrieb mit Alterserscheinung oder einer schwergängigen Weiche.
Hast du die Möglichkeit, die "Problemantriebe" gegen andere auszutauschen?
Alternativ klemme den Decoder ab und probiere aus, sie mit einem Fahrtrafo zu schalten, sprich, ob sie bei einer bestimmten Spannung zuverlässig schalten.

Viele Grüße,
Oliver
Hallo,

ich sage nicht, dass die Conrad Antriebe nicht mit Gleichstrom funktionieren! Ich betreibe sie mit Gleichstrom :). Nur muss man sie anders schalten, als es für den Wechselstrom in der Anleitung angeben wird. Das habe ich auch versucht, so mitzuteilen.
Aber die Weichendekoder, die verwendet werden, schalten doch letztendlich die Weiche mit Gleichstrom, oder? Sollte er wohl zumindest. Vielleicht wäre es, wenn man wie von Oliver vorgeschlagen, eine Fremdspannung integrieren möchte, geschickter, eine Selbstbauplatine zwischen Dekoder und Weiche zu schalten, anstatt am Dekoder umzubauen.Letzendlich bräuchtest du für die Fleischmannantriebe pro Weiche 2 Widerstände und zwei Transistoren, die anderen Antreibe kenne ich nicht.

Viele Grüße,
Moritz
Hallo alle

Mein problem lag an der antrieb!
Ich habe es mit beschwer ausgebaut, und auf eine andere weiche geprueft  - auch mit problem!
Ein neues antrieb eingebaut, und alles funktioniert!  - also: ein defektes antrib! (Nur wenige monaten alt)!

Viel dank fuer alle hilfsreiche mitteilungen!

Mit freundliche gruesse

Leif
Daenemark
Hallo zusammen,
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe ca. 4 Weichenantriebe die nicht mehr (ordentlich) funktionieren, die alle nicht älter als 2 Jahre sind. Das reicht von Weichenmittelstellungen bis zu Komplettausfällen.
Gibt es einen "Königsweg" diese Weichen so einzusetzen, dass diese nicht kaputt gehen?
Ich verwende Weichendecoder für Magnetartikel. Also Dauerbelastung kann die Antriebe nicht zerstört haben. Bin für alle Tipps dankbar.
LG Andreas
Hallo     Weichenantrieb öffnen und die Endabschalt Kontakte anschauen , sind meistens Kohlraben schwarz  , und haben dadurch Übergangswiderstände  .  Platienenkontakte und Schaltfeder mit Radiergummi oder sanft mit Glasfaserstift reinigen , bis sie wieder schön Silbern glänzen  und die Kupfer Schaltfeder keine schwarzen Branntpunkte mehr zeigt  .   Nun mit einem Schutzspray  z.Bsp.  Teslanol  Kontakt und Tunerspray dünn Einsprühen   und deine Weichen sollten wieder arbeiten  .   Bei Trix Weichen noch ins  Abdeckblech schauen ist bei manchen Serien rostig
Gruß Werner


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