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THEMA: Nochmal: Modul Provinzbahnhof auf 150x50 cm
ich hab's schon wieder getan - einen Gleisplan gebastelt, statt endlich mit der Umsetzung zu beginnen.
In den letzten Wochen habe ich mit viel mit Bauvorhaben befasst, zumindest in der Theorie. Und bin letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass ich mich an Peco Code 55, mit dem ich alle bisherigen Pläne gezeichnet habe, (noch) nicht ran traue. Viel zu lange bin ich aus dem Modellbau raus, so gut wie keine praktische Erfahrung habe ich (mehr), und die Angst ist groß, aus Frust das Projekt nicht fertig zu kriegen - weil ich am Flexigleis oder an den Weichenantrieben scheitere.
Ich habe daher in Wintrack einfach mal aus Neugierde KATO Unitrack ausgewählt, um zu schauen, was am Ende überhaupt dabei rauskommen kann, wenn ich auf Bogenweichen oder Kreuzungsweichen (bisher in allen Plänen drin gewesen) ganz verzichten muss. Und zugleich bin ich zurückgekehrt zu den Abmessungen, die mir tatsächlich für ein Modul zur Verfügung stehen - nämlich genau 150x50 cm.
Beim Drauflosbasteln ist nun dieses hier dabei rumgekommen: ein Provinz-Durchgangsbahnhof an einer eingleisigen Strecke mit Mittelbahnsteig (Zugang über Gleissperre), Ausweichgleisen, Stückgutverladung, Freiladegleis und ein paar kurzen Abstellgleisen. Und zu meiner eigenen Überraschung finde ich das Ergebnis dafür, dass ich mich streng an die KATO-Gleise halten musste, tatsächlich gar nicht so schlecht.
Mit KATO Unitrack wäre es möglich, dieses Modul in ein Teppichbahn-Vorhaben zu integrieren, indem man bei Bedarf ein Streckenoval "anklickt", natürlich auf dafür vorbereiteten Holztrassen. Und später einmal könnte der Bahnhof in eine kleine stationäre Anlage integriert werden (mit einem Streckenverlauf in Form einer verschlungenen Acht - die Bahnhofsausfahrten deuten dies schon an).
Nun, was haltet ihr von den Plänen? Sicherlich, für mehr Vorbildtreue müsste der Bahnhof etwa doppelt so lang sein, aber als Spiel-/Bastelprojekt lässt der Bahnhof schon sehr viel zu - an Rangiermöglichkeiten ebenso wie bei der Ausgestaltung. Habe ich für die Betriebsanläufe alles richtig bedacht? Noch unentschlossen bin ich bei den Verladegleisen und dem Lokschuppen, daher habe ich gleich zwei Varianten angefügt - welche wirkt stimmiger? Die (unfertige) 3D-Ansicht soll nur mal beispielhaft zeigen, wie die Proportionen in etwa in Natura aussehen.
Nur eine Bitte: dieser Thread soll KEINE Diskussion für oder gegen das Gleismaterial (Peco/KATO) sein - ich kenne die entsprechenden Diskussionen hier im Forum schon. Entscheidend ist: ich würde mir diese Projektidee wesentlich eher zutrauen als mit Peco-Gleisen, und irgendwann muss ich ja endlich mal anfangen: besser mit KATO als gar nicht.
Danke,
Steve
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Normalerweise braucht ein Durchgangsbahnhof ja keinen Lokschuppen. Gehen wir aber von der Annahme aus das hier in grauer Vorzeit mal ein Endbahnhof war, dann ist die Variante 1 okay.
Für mich sehen eigentlich beide sehr stimmig aus, eine echt schwierige Entscheidung.
Ich entscheide mich für.......
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Variante 1 (habe eine Münze geworfen).
Greetings from Austria
Gerhard
Der Lokschuppen ist eher was für die Optik: ich mag' das schmutzige Umfeld rund um die Bekohlung, und Bekohlung und Schuppen ergeben immer so ein schön harmonisches Gesamtbild.
Ich kenne aber auch einige Durchgangskleinbahnhöfe, die Lokschuppen oder sogar eine Werkstatt besessen haben. Vielleicht zweigt ja irgendwo 'ne Strecke oder ein wichtiger Industrieanschluss ab.
Was mich bei der Variante 1 etwas stört ist das recht kurze Freiladegleis; die Gleise 5 und 6 funktionieren bei Variante 2 besser. Der Schlenker ist aber notwendig, um den nötigen Abstand zum Lokschuppen hinzubekommen. Andererseits verleiht der Schlenker dem Plan auch etwas mehr... Dynamik? Oder sowas.
Steve
Habe mir mal erlaubt in Deinem Gleisplan zu malen.
Würde die Weiche versetzen und eine Kreuzung einplanen. (roter Pfeil )
Gruß : Werner S.
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genau diese Variante habe ich auch ausprobiert, bin aber an der KATO-Gleisgeometrie gescheitert. Die Kreuzungsweiche gibt es zwar, aber die kurzen Kurvenradien sind ein Problem. Ich werde das aber nochmal probieren - wäre es ggf. denkbar, für diese beiden Gleise die kürzeren (steileren) Weichen zu verbauen, oder ist dieser Mischmasch ein Tabu?
Steve
mache doch die Weiche zwischen 5 und 6 so wie bei Variante 2 und ziehe das Freiladegleis nach rechts unten,dann kann mit Staßenfahrzeugen sowohl am Lokschuppen als auch Ladestraße gefahren werden.
Der Lokschuppen ist OK,sowas gibt es wirklich.Meistens stand in den letzten Jahren eine Kleinlok oder Kö drinn,aber früher ebend eine zwei oder dreiachsige Kleinbahndampflok.
Vielleicht könntest Du links einen Industrieanschluß andeuten(evtl. noch ein kurzes Gleis),brauch auch nur einer oder zwei zweiachsige Wagen hinpassen.So was hatten wir hier in Ostbrandenburg sehr viel an den Nebenbahnen,nicht zu vergessen die vielen Gleisanschlüsse der Sowjetarmee.
Gruß Siegbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Der Lokschuppen ist eher was für die Optik: ich mag' das schmutzige Umfeld rund um die Bekohlung, und Bekohlung und Schuppen ergeben immer so ein schön harmonisches Gesamtbild.
Ja, ganz meine Meinung. Ich nehms mit der Vorbildtreue auch nicht soooo ernst. Bei sowas gehe ich immer nach dem Prinzip "Was wäre wenn" vor, viel Fantasie mit etwas Vorbild.
Bei Variante 2 könnte das Freiladegleis auch gerade verlaufen.
Echt schade das es von KATO als Minimum nur 15° Kurven gibt. MTX und FLM haben wenigstens noch diese 6° Mini-Kurven und Flexgleis, wäre doch etwas flexibler.
Ich hab nix gesagt, bin schon weg...........
Greetings from Austria
Gerhard
@Siegbert:
Industrieanschluss links abzweigend von wo? Ich denke, die Fläche ist schon recht gut bepackt.
@Gerhard:
Das gerade Freiladegleis führt dann schräg weg vom Bahnhof, und zweigt aus meiner Sicht zu weit ab. Auch hier fehlt bei KATO eine etwas kürzere Kurve.
Und zum Gleis: MTX und FLM sind nicht überzeugend, Peco ist und bleibt Maß aller Dinge. Aber wie gesagt: hier geht's erstmal um's Erfahrung sammeln auf kleinster Fläche. Was ja nicht ausschließt, dass man später dann doch noch mal ein größeres Projekt mit mehr Mumm in den Knochen auch mit Peco neu anfangen darf.
Steve
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Sorry,das mit dem Kato-Gleis hab ich wohl vergessen ,oder überlesen.
...da habe ich keine Ahnung davon,dachte auch eher an eine Kreuzung und nicht an eine DKW.
Gruß : Werner S.
Gerhards Vorschlag habe ich noch mal ausprobiert - und siehe da, in Kombination mit dem Lokschuppen und dem Platzbedarf für die Bekohlung wirkt die Fläche rund um das Freiladegleis 5 doch ziemlich stimmig. Die ebene Fläche reicht zum Rangieren der LKW, eine Rampe käme dann ggf. auf die andere (aus Sicht auf den Plan: untere) Seite des Gleises.
Ob Gleis 6 dann als kurzes Privatgleis (für was? ... vielleicht Heizöl) oder als Abstellgleis für auf dem Freiladegleis unbenötigte Waggons dient, lasse ich offen.
Nun denn: dieser Plan ließe sich dann auf der kleinen Fläche tatsächlich umsetzen, und es ist noch genug Platz für ein bisschen Umfeldgestaltung hinterm Empfangsgebäude und rund um die Verladung. Schaut doch trotz der KATO-Zwänge nach einer ganz brauchbaren Projektidee für den Wiedereinstieg aus, oder?
Grüße,
Steve
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Schaut richtig harmonisch und zum Nachbau reizend aus. Mein Tipp: anfangen!!
Du wolltest ja keine Gleis-Diskussion, ich werf' dennoch mal die Bemerkung rein, dass ich den Weg mit Kato sehr gut finde. Dies kommt aus eigener Erfahrung. Meine "Haupt"-Anlage habe ich mit Peco55 gestaltet. Hat schon Mühe gemacht, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen, dennoch baue ich jetzt aus vielerlei Gründen mit Minitrix (Resteverwertung) und habe Kato schon im Hinterkopf für ein spezielles Projekt.
Insofern wäre ich dankbar, wenn Du uns je nach Baufortschritt Bilder zeigtest.
Gruss
DN
Der Gleisplan gefällt mir sehr gut! Und zwar so gut, dass ich ihn wahrscheinlich "klaue".
Aber er hat wie mein aktueller das theoretische Problem, dass keine gerade Durchfahrt möglich ist. D.h. nach meinem Verständnis ein durchfahrender Güterzug muss auch abbremsen, weil immer eine Weiche auf Abzweig steht.
Da ich keine Ahnung von den Regularien habe die Fragen an die Profis:
Ist das in der Realität überhaupt ein Thema gewesen?
Viele Grüße
Martin
Da KATO die meisten Gleise im 4er-Pack anbietet. werde ich die endgültige Länge der Stumpfgleise danach auslegen, wie es sich am besten mit den vorhandenen Stücken aufteilen lässt. Auch die im Plan verwendeten (hässlichen) Japan-Prellböcke werde ich weglassen und statt dessen normales Gleis verlegen, auf die dann ein anderer Prellbock montiert wird. Die Stückliste ist dann insgesamt recht überschaubar. Wobei neun Weichen auf so kleiner Fläche durchaus bemerkenswert sind.
Ich werde versuchen, die Baufortschritte zu dokumentieren. Und zum KATO-Gleis habe ich selbst auch noch die eine oder andere Frage - aber das kommt nach und nach.
Zitat
Da ich keine Ahnung von den Regularien habe die Fragen an die Profis:
Ist das in der Realität überhaupt ein Thema gewesen?
Ich denke schon - aber nicht konsequent. Musste man das Gleisfeld umbauen/modernisieren, wurden sicherlich problematische Stellen beseitigt, aber das hat auch immer was mit dem Einzelfall zu tun. Auf einer Nebenbahn mit Bummelzügen wird das andere Prioritäten haben als auf einer Hauptstecke mit Schnellzügen. Und im Modell ist das schon okay.
Ich denke, man kann die Bahnhofsausfahren in diesem Plan auch leicht anders gestalten, so dass für das Durchfahrgleis keine Abzweigung nötig ist. Aber eben diese geschwungenen Einfahrten machen bei diesem Gleisplan das Besondere aus.
Grüße,
Steve
irgendwie hat mich dein Plan ein wenig an das hier erinnert... http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de/bahnhoefe/ebermannstadt_main.htm
Vllt sind ja da noch ein paar Ideen für dich dabei...
Gruß
Werner D.
Ebermannstadt war zunächst Endbahnhof, bevor die Strecke dann verlängert wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesenttalbahn
Frohes Bauen!
Andreas
Zitat
irgendwie hat mich dein Plan ein wenig an das hier erinnert... http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de/bahnhoefe/ebermannstadt_main.htm
Vllt sind ja da noch ein paar Ideen für dich dabei...
Ja, kenne ich. Dazu fallen mir drei Dinge auf:
1. Die Kreuzungsweiche. Ist schon schade, dass KATO da nicht weiterhilft.
2. Der Lokschuppen. Geht' also doch (siehe Antwort #2).
3. Mein Plan sähe eleganter aus, wenn das Gleisfeld doppelt so lang wäre - siehe erster Beitrag. Geht aber leider nicht.
Grüße,
Steve
der Bahnhof in Regen hatte auch einen sogar doppelständigen Lokschuppen.
Regen war immer ein Durchgangsbahnhof an einer Nebenbahn ohne Anschlußgleise. Der Lokschuppen wurde gebaut und ggf. Loks zum Nachschieben auf der Steigungsstrecke Richtung Zwiesel unterzustellen. Soweit bekannt war hierfür aber nie Bedarf, den Lokschuppen gab es aber bis in die 1970er Jahre hinein.
Insofern passt die Situation auf dem vorgestellten Gleisplan durchaus zur Realität.
Grüße
BWB
Ebermannstadt hatte ich auch schon mal auf kleiner Fläche gezeichnet, der Bahnhof ist einfach ..... knuffig.
Greetings from Austria
Gerhard
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Auch die im Plan verwendeten (hässlichen) Japan-Prellböcke werde ich weglassen und statt dessen normales Gleis verlegen, auf die dann ein anderer Prellbock montiert wird.
Da würden sich bestimmt die Flm-Prellböcke gut machen.
Die lassen sich auch ganz leicht vom Gleisstummel demontieren.
Gruß Kai
beeinflusst von eurem Hinweis auf den Bahnhof Ebermannstadt sowie durchs Studium weiterer kleiner Bahnhöfe beim Vorbild habe ich den letzten Gleisplanentwurf noch mal leicht modifiziert (siehe Anhänge).
Dabei waren zwei Gedanken federführend:
1. Statt den Güterschuppen auf der einen und das Freiladegleis auf der anderen Seite des Bahnhofs zu platzieren habe ich beides auf der Seite des Schuppens zusammengelegt. Diese Variante findet man bei den kleineren Nebenbahnstationen häufiger, und das Umfeld (die Straßenzufahrt) lässt sich einfacher gestalten, weil nicht zweimal die große Fläche benötigt wird. Das Gleis 1 ist zwar insgesamt etwas kurz und auch noch leicht gebogen, aber als Kompromiss für den vorhanden Platz ist das vertretbar.
2. Durch dieser Verlagerung der Freiladezone ergab sich auf der anderen Seite des Gleisfeldes mehr Platz, um neben dem einzelnen Lokschuppen ein zusätzliches Abstellgleis zu ergänzen, was diesem Bereich noch mehr den Charakter einer kleinen Lokstation gibt. Außerdem besteht mehr Freiraum zur Umfeld-Gestaltung.
Zur Vorbildgeschichte denke ich mir, dass es sich auch bei diesem Bahnhof um eine ehemalige Endstation (alte Strecke von rechts) handelt, die später weitergebaut wurde (Verlängerung nach links). Dauerhaft stationiert sind hier keine Loks mehr, aber man hat den Schuppen für gelegentliche Besucher beibehalten.
Einverstanden?
Grüße,
Steve
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ganz spontan die Frage, ob Gleis 1a nicht zu kurz ist? Wenn dort ein Güterwagen an der Rampe steht, kann 1b nicht mehr bedient werden. Die Trennung von Güterschuppen und Freiladegleis, wie in den ersten Überlegungen, hat eventuell ihre Berechtigung in dem unterschiedlichen Rhythmus/Standzeiten der Wagenbewegungen?
Nur mal so in den Wind gesprochen
Detlef
Sieht sehr gut aus.
Einen Privatanschluss würde ich allerdings zum Gleis 2a verlegen, dort ist genug Platz für Gebäude und Strasse ist auch vorhanden. Gleis 7 wäre dann ein reines Abstellgleis.
EDIT: Gleis 1a sieht wirklich etwas kurz aus. Wie siehts aus wenn man die Weiche umdreht?? Oder wie in Epoche 2 mit einer Kreuzung??
Greetings from Austria
Gerhard
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Trennung von Güterschuppen und Freiladegleis, wie in den ersten Überlegungen, hat eventuell ihre Berechtigung in dem unterschiedlichen Rhythmus/Standzeiten der Wagenbewegungen?
Ja, sicherlich kann man da so argumentieren. Ändert aber nichts daran, dass ich auf beiden Seiten des Bahnhofs viel Freifläche für die anliefernden LKW einplanen muss - und "frisst" zu viel Platz.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Einen Privatanschluss würde ich allerdings zum Gleis 2a verlegen, dort ist genug Platz für Gebäude und Strasse ist auch vorhanden.
Ja, das macht ebenfalls Sinn. Während die Strecke im weiteren Verlauf im Tunnel verschwindet, kann das verlängerte Gleis 2a nach einer Rechtskurve auf einem Privatgelände enden - guter Vorschlag.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Gleis 1a sieht wirklich etwas kurz aus. Wie siehts aus wenn man die Weiche umdreht?? Oder wie in Epoche 2 mit einer Kreuzung??
Kreuzungsweiche: schau' mal in die Beiträge 3,4 und 7 - das ist ein Kato-Gleisplan, und die einzige vorhandene Kreuzung ist leider nicht zu gebrauchen.
Mit "Weiche umdrehen" meinst du, die Gleisverbindung von Gleis 2 zu Gleis 1 anders herum anzulegen, so dass die Wagen zum Schuppen (1a) über das Freiladegleis (1b) rangiert werden müssen?
Grüße,
Steve
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Mit "Weiche umdrehen" meinst du, die Gleisverbindung von Gleis 2 zu Gleis 1 anders herum anzulegen, so dass die Wagen zum Schuppen (1a) über das Freiladegleis (1b) rangiert werden müssen?
Bingo
Das Gleis beim GS muss nur lang genug für einen Wagen sein oder so lang wie der GS selber. Die Gleis 1-Weiche so weit wie möglich nach links verschieben.
Das mit der Kreuzung hatte ich schon wieder vergessen, Asche auf mein Haupt. Aber probier es mal, vielleicht gehts ja doch wegen der Einfahrtskurve.
Greetings from Austria
Gerhard
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das mit der Kreuzung hatte ich schon wieder vergessen, Asche auf mein Haupt. Aber probier es mal, vielleicht gehts ja doch wegen der Einfahrtskurve.
Nee. Die KATO-Kreuzung ist funktionslos, d.h. man kann die Strecken nur kreuzen. Dann wäre ja von rechts keine Einfahrt mehr zum Gleis 2 möglich.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das Gleis beim GS muss nur lang genug für einen Wagen sein oder so lang wie der GS selber. Die Gleis 1-Weiche so weit wie möglich nach links verschieben.
Ja, das wäre dann wohl der machbare Kompromiss.
Oder ich berücksichtige den späteren (gedachten) Weiterbau der Strecke. Dann nämlich wäre es denkbar, das Freiladegleis noch vor der engen Bahnhofseinfahrt einzubinden; zugleich könnte man dann hier bei der Verladung aus dem Vollen schöpfen (Rampe auf der einen Seite, Freifläche auf der anderen, viel Platz für's Zwischenlagern ... Hab' spontan mal einen Entwurf gebastelt, was denkt ihr? Beim vorgesehenen Modul müsste ich die Fläche oben rechts dann halt frei lassen.
Grüße,
Steve
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So gehts natürlich auch, plane aber jetzt schon den Verlauf der Strasse mit ein.
Das GS-Gleis kann etwas kürzer sein.
Auf dem Bild siehst du die umgedrehte Weiche. Hier kann das Freiladegleis auch auf das nächste Modul verlängert werden.
Greetings from Austria
Gerhard
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Vielleicht sollte ich auf das Freiladegleis einfach verzichten? Macht das Sinn?
Steve
In einem konkreten Fall (Bad Soden/Taunus) lagen früher (ca 1980) Güterschuppen und Ladestrasse so gar an einem Stumpf-Gleis hintereinander, was zwar auch Umrangieren erforderte aber die Hauptgleise freihielt.
Rein vom Gesamteindruck gefällt mir der erste Plan besser, warum nicht die Ladestraße an Gleis 2a legen und den Güterschuppen an 1? Für Anschließer und Abstellen wären immer noch 6 und 7 da.
Bin gespannt
Gruss
Detlef
Alles ist möglich, nix ist fix.
Du musst es entscheiden, es ist deine Anlage.
Wir zeigen ja nur verschiedene Möglichkeiten auf.
Freiladegleis auf 2a ist auch ne gute Idee.
Man kann das immer weiter hin und her drehen, es ist nicht mehr Platz vorhanden - das ist fix.
Greetings from Austria
Gerhard
Bei der Variante 5 bliebe der Konflikt bei einem blockierten Laderampe-Gleis bestehen, aber insgesamt ist das Gleis etwas länger. Dafür hätte man mehr Raum für den Bahnhofsvorplatz.
Bei der Variante 6 ist der Schuppen zum Gleis 2a gewandert, so dass die Gleise 1a/1b hier beide als Freiladegleise dienen könnten - eines dann mit Rampe, eines ohne. Fragwürdig ist allerdings, ob man beim Vorbild ein derart abzweigendes Gleis 1b wirklich gebaut hätte - vermutlich wären zwei parallel laufende Gleis dann sinnvoller gewesen, um die Rangierfahrten zu verringern.
Steve
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nach einer Nacht "drüber schlafen" folgende Erkenntnis: weniger ist mehr. Das Abzweigen der vielen Stumpfgleise links und rechts überfrachtet den kleinen Bahnhof, der für so viele Gleisanschlüsse zu kurz ist, um harmonisch zu wirken.
Die Lokstation (die dem Bahnhof einen Ep.II-Charakter geben sollte) wird geopfert, das Freiladegleis wandert wieder auf die andere Seite, wo mehr Platz ist. Die Güterverladung rückt in den Mittelpunkt, und so machen sämtliche Gleise aus betrieblicher Sicht auch wieder Sinn, inklusive der dafür notwendigen Länge:
- Gleis 1 am Güterschuppen ist lang genug, um zwei gedeckte Wagen aufzunehmen - ggf. inkl. Rangierlok, falls das Durchfahrgleis frei gehalten werden muss.
- Gleis 2a soll später als Industrieanschluss genutzt werden, wenn der Platz dafür da ist. Bis dahin ist es ein Bedarfs-Abstellgleis.
- Gleis 5 ist das Freiladegleis, vermutlich mit einseitiger Rampe. Platz ist beidseitig des Gleises ausreichend vorhanden.
- Gleis 4a kann dann entweder als Ausziehgleis für die Rangierfahrten oder vorrübergehend als Abstellgleis genutzt werden.
- Gleis 4 wird zum Umsetzen oder Rangieren genutzt.
Ergibt doch alles Sinn, lässt Raum für die Gestaltung, und sieht nicht mehr überfrachtet aus. Außerdem spare ich ein paar Weichen. Optimieren könnte man die Gleise zwar durch eine DKW statt der beiden einzelnen Weichen am Gleis 4, aber leider bietet KATO das nicht an.
Grüße,
Steve
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ich möchte mal eine kleine Idee beisteuern ...
Die erste Weiche zwischen den Gleisen 2a und 4a evtl. etwas mehr an den linken Rand verlegen, die Weiche für Gleis 2a könnte dann wohl auch etwas weiter nach links und die Nutzlänge der Gleise 2 und 3 ließen sich etwas verlängern ?
Nebenbei wäre der Übergang zum nächsten Segment näher am rechten Winkel.
Nachteil natürlich: Gleis 2a wird kürzer.
Wenn man die Weiche zu 2a dann noch nach rechts abzweigend ausführt, ließe sich das evtl. kompensieren. Vorteil: der Fahrweg zu Gleis 2 geht nicht mehr über den abzweigenden Weg der Weiche.
Gruß, Arndt
Das Schotterbett ist ja super aber im Bahnhof stolpern die Preiserlein nicht gern hohe Schotterberge hoch nund runter. Will meinen: wie bekommt man mit vernüftiger Optik und einfach die Zwischenräume zu?
Ich hab aufwändig mit dünnem Sperrholz gearbeitet, Kork wäre auch drin (hatte ich nicht zur Hand).
War ganz schön Arbeit, einzig der geniale Vorteil des Weichen-nicht-einschottern-müssens war hier schlagendes Argument, die Funktionalität des Gleises sowieso.
Und was mache ich wenn mal ein Antrieb defekt wird? will ich gar nicht dran denken.
Gruß Torsten
noch mal ein Experiment: in früheren Plänen hatte ich ein Stumpfgleis am Empfangsgebäude vorgesehen, auf dem stets ein VT einer kleinen Stichstrecke, die irgendwo von der Hauptstrecke abzweigt, über Nacht abgestellt wird. Ich habe diese Idee wieder aufgegriffen.
Den Güterschuppen habe ich wieder auf die gegenüberliegende Seite gelegt, weil es durchaus Sinn macht, die Verladegleise zusammen anzuordnen - das kann man vom Platz her realistischer gestalten. Und um für die Gleise eine sinnvolle Länge zu erreichen, habe ich auf eine der beiden Gleisverbindungen zur Hauptstrecke verzichtet. Es gibt nun also kein Umsetzgleis mehr, aber dafür ist das Bahnsteiggleis 3 länger, und im Ganzen hat der Bahnhof immer noch ein typisches Nebenbahn-Provinsbahnhof-Flair.
Was denkt ihr?
Grüße,
Steve
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Dieseltriebwagen waren in Epoche 2 noch eine ziemlich rare Erscheinung. Finde deshalb die Idee mit dem Kopfgleis für den Schienenbus eher ungewöhnlich.
So kleine Landbahnhöfe lagen meist außerhalb der Ortschaften. EG und Güterschuppen waren meistens doch auf der selben Gleisseite angeordnet und damit näher am Dorf.
Schonmal darüber nachgedacht, Güterschuppen und Kopf-/Seitenrampe über den sog. Hosenträger anzubinden, was gerade in preußischen Gegenden eine übliche Vorgehensweise war.
(sofern im Kato-Gleissystem möglich, da bin ich überfragt)
Sieht immer wieder gut aus (obwohl selten ins Modell umgesetzt) und ist nahe am Vorbild.
Was den Lokschuppen, der für das nötige Ep. II- Eisenbahnflair sorgen soll, angeht:
Diese kleinen Lokstationen sind eine typisch bayerische Spezialität, vornehmlich in den Endbahnhöfen, in Preußen weit weniger verbreitet (aber nicht unbekannt).
Was hältst Du von der Idee eines privaten Gleisanschlusses mit eigener Werrkslokomotive samt zugehörigem Klein-BW. So etwas gab es häufig.
Gruß,
Markus
ich bin bei der Epoche noch nicht gefestigt. Es sind immer noch zahlreiche Fahrzeuge für Ep. II und III vorhanden, und der Bau wäre für Ep. III einfacher, obwohl ich die Ep. II eigentlich als Herausforderung bevorzuge. Dieses einzelne Stumpfgleis selbst ist aber Epochen-unabhängig, der VT war nur ein Beispiel (ich wohne in Goslar, und da gab's früher auch ein solches Gleis für Personzüge - daher schwirrt das beim Planen schon so lange immer mal wieder im Kopf herum). Ich gebe aber zu, dass für die Ep.II die eigentlich zu erwartende Umsetzmöglichkeit fehlt. Hmm ...
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
So kleine Landbahnhöfe lagen meist außerhalb der Ortschaften. EG und Güterschuppen waren meistens doch auf der selben Gleisseite angeordnet und damit näher am Dorf.
Das ist richtig, die zahlreichen Vorbildpläne unterstreichen das. Allerdings waren auch Freiladegleise häufig an der EG-Seite, eben weil da die Straße war, und dann zieht sich ein vorbildnahes Modell ganz schön in die Länge. Beim Plan aus Beitrag #33 kann ich mir diese gemeinsamen Verladeanlagen auf der anderen Seite gut vorstellen, und wenn die Straße ohnehin die Bahnstrecke quert, dann ist das mit der Nähe zum Dorf nicht mehr so entscheidend.
Einen Hosenträger gibt es von KATO - vgl. http://www.kato-unitrack.de/doppelte-gleisverbindung.html - und das wäre sicherlich auch eine interessante Variante. Allerdings wird diese Verbindung, die ja auch ganz schön Platz beansprucht, den Gleisplan massiv verändern. Ich werde damit aber mal experimentieren.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Was hältst Du von der Idee eines privaten Gleisanschlusses mit eigener Werrkslokomotive samt zugehörigem Klein-BW. So etwas gab es häufig.
Du meinst aber, dieses BW außerhalb des Bahnhofs anzusiedeln, also eher auf dem angeschlossenen Industriegelände, oder? Das wäre etwas für den späteren Weiterbau.
Grüße,
Steve
mir schwirrte dabei ein Vorbild aus meiner Gegend vor, wo es einen kleineren Landbahnhof gibt, aus dem direkt ein Gleis in einen Industriebetrieb abzweigt, welcher mit einer werkseigenen Lokomtive bedient wird.
Mit dem Hosenträger meinte ich nicht die doppelte Gleisverbindung, sondern so etwas wie hier z.B.:
http://www.wieduwilt.org/plaene/dasa-05.png
aus dem durchgehenden Gleis zweigt eine Weiche nach links und eine dahinter aus der Gegenrichtung kommend nach rechts ab ( also beide zur gleichen Seite hin). Die Stumpfgleise kreuzen sich dann mit einer normalen Kreuzung.
Das Teil spart nicht nur Platz, sondern bietet auch bei der Betriebsabwicklung einige Vorzüge (Finde gerade den Link nicht zu einer Seite, wo dies genau beschrieben wird)
Obendrein sieht das ganze meiner Meinung nach "richtig nach Eisenbahn" und nach "Nebenbahnflair" aus.
Gruß,
Markus
ich beziehe mich mal auf deine Variante 10, wo du Gleis 3 als Durchfahrgleis gekennzeichnet hast.
Schaffst du es, auf der rechten Seite anstatt der Linksweiche mit anschließender Rechtsweiche eine Rechtsweiche mit anschließender Linksweiche einzupassen? Im Gleis 3 müsste dann wohl ganz rechts aus der letzten Geraden eine Kurve werden, aber dort ist er Bahnsteig schon zu Ende.
Wieso? Dann müsste ein durchfahrender Zug nicht über eine abzweigende Weiche fahren (wenn ich nichts übersehe) und braucht seine Geschwindigkeit nicht auf 40km/h (oder 60km/h) zu senken.
Gruß,
Stefan
die vorbildnahe Variante mit einem geraden durchgehenden Gleis ohne Abzweig nimmt dem Plan etwas von seinem Flair - das gefällt mir weniger.
Zum jetzigen Zeitpunkt lasse ich den Plan doch noch mal ruhen, weil ich mir erstmal auf einem kleineren Brett eine ganz schmalere Teststrecke mit einer einzelnen abzweigenden Weiche (Szenario: Holzverladung an offener Stecke) bauen möchte - und zwar doch wieder mit Peco. Ich denke, ich muss das einfach mal ausprobieren (das Flexgleis, das Einschottern, sowie die Weichensteuerung), bevor ich mir eine gefestigte Meinung zu irgendeinem Gleissystem mache. So'n kurzes Bastelgleis ohne Hochbauten kann man ja später immer mal gebrauchen, und es kostet nicht die Welt, wenn ich mit Peco scheitere.
Steve
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