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THEMA: Ebay: Versand aus USA
anbei ein kurzer Erfahrungsbericht über die neueste Ebay-Abzocke. In den USA kann (muss?) ein Verkaufer an einem Global Shipping Program, kurz GSP-Ware, teilnehmen. Dieses Program beinhaltet die Sendungsverfolgung, Versicherung und die Zollabwicklung durch Pitney Bowes. Eine Sendungsverfolgung und Versicherung hat man auch schon bei USPS Priority Mail in den Versandkosten inkludiert.
Zu den Gebühren: ich habe was für 270 $ ersteigert, für das ich in Deutschland 19% Eust bezahlen muss. Das sind ungefähr 50 $. Bei der Zahlungsabwicklung bin ich dann fast vom Hocker gefallen. Das neue Porgramm ist nicht optional sondern verpflichtend und kostet dann 79,40 $. Eine Unverschämtheit, insbsondere deswegen, dass keine Aufschlüsselung der Gebühren erfolgt. Außerdem übernimmt bei uns DHL die Einfuhr kostenlos und kann bei meinem Briefträger die Eust per EC-Karte bezahlen.
Ich stehe momentan mit dem Verkäufer in Kontakt, wie dieses GSP bei mir nicht angewandt werden kann und habe mkich mal bei Ebay beschwert.
Also erst einmal Vorsicht, wenn bei der Artikelbeschreibung Zollabfertigungsservice und internationale Sendungsverfolgung eingeschlossen steht. Da zahlt man keine 19 % Eust, sondern 30 %.
Gruß
Dieter
Wie der Versand dann im Detail abgewickelt wird ist ja Sache des Verkäufers und sollte den Käufer nicht betreffen und vor allem kann das nicht hinterher teurer gemacht werden als die beim Kauf vereinbarten Versandkosten. Wenn die Versandkosten durch diese neuen ebay Bestimmungen zu hoch werden dann kauft man eben nicht mehr in USA - ebay und die Verkäufer werden das schon merken und reagieren, ist ja deren Verdienstentgang.
Gruß,
blauer-blitz
das Programm beinhaltet keine Versandkosten. Diese wurden auch im meinem Fall korrekt ausgewiesen. Es geht im Wesentlichen um den Zollabfertigungsservice.
Als Käufer müsste ich beim Zoll oder bei der DHL im meinem Fall ungefähr 37 € Einfuhrumsatzsteuer zahlen, diese fällt nun weg, da Ebay und seine Partner Pitney Bowes und Paypal das für mich zwangsweise übernimmt, aber dafür 79,40$, also 60 €, vom Käufer nimmt.
Es geht nicht um die Versandkosten, die müssen extra gezahlt werden.
Das mit der Umsatzsteuer läuft in den USA etwas anders. Alle Artikelpreise sind netto. Die bundesstaatspezifische VAT wird gesondert ausgewiesen und auf den Rechnungsbetrag addiert, wenn die Ware innerhalb eines Bundesstaates bleibt.
Gruß
Dieter
Gruß,
blauer-blitz
würde ich ja, aber der Artikel ist eine wahre Rarität und dann noch zu einen sehr guten Preis bekommen, der auch diesen Zwangszollabfertigungsservice verkraften lässt. Aber mir geht es da ums Prinzip.
Es reicht ja auch aus, wenn einer mal die Erfahrung gemacht hat. Wenn ich diese Angaben "Zollabfertigungsservice und internationale Sendungsverfolgung eingeschlossen" sehe, werde ich mich mit dem Verkäufer im Vorfeld in Verbindung setzen, ob die Möglichkeit besteht, auf das GSP zu verzichten. Das wird nicht nur Waren aus den USA betreffen, sondern sukzessive für alle Importe, für die Abgaben fällig werden, angewandt werden, also auch Japan, China, Hongkong, Schweiz usw.
Gruß
Das ist keine Abzocke, sondern bei diversen Lieferanten in den USA so seit einiger Zeit so üblich. Ebay hat hier nur nachgezogen bzw. musste dies wohl aufgrund von gesetzlichen Vorgaben tun. (*) Der Dienstleister berechnet dann die Einfuhrumsatzsteuer und eine extra Gebühr für die Zollabwicklung. In Summe entspricht dies in etwa dem was eingangs beschrieben wurde.
Diese Form der Abwicklung hat für gewerbliche tätige Absender in den USA noch einen weiteren Vorteil, da sich z.B. Firmen wie UPS oder bei Ebay Pitney Bowes sich um die ganzen Sicherheitsvorschriften für den Export kümmern.
BWB
(*) Habe das letztes Jahr mal von einer Firma ein Merkblatt über Änderungen beim Versand USA->EU bekommen.
ich versuche da mal was zu verdeutlichen
270$ sind ca. 202€ (heute morgen) hierfür fallen dann etwa 38,40€ EUSt an
in Rechnung gestellt wurden 79,40$, etwa 59,55€
daraus ergibt sich eine Differenz von etwa 21,15€ ist das soweit von mir richtig nachvollzogen worden? Ich denke mal JA.
Nun versuche ich mal ein wenig licht darein zu bringen wie diese Differenz zustande kommt.
Vorweg sei aber angemerkt, das ein Versender entscheidet, mit wem er waren verschickt und auch ob er ein Unternehmen beauftragt das die Zollabwicklung erledigt, zumal viele Versender das selber gar nicht wollen, da sie sich mit der Thematik nicht auseinandersetzen wollen.
Allerdings sollte das auch klar im Angebot stehen.
nun zu den Zahlen:
Zum einen schreibst du leider nicht wie hoch die Versandkosten und/oder Portokostenwaren
Auch diese werden mit der EUSt von 19% belastet.
Weiterhin stellt sich mir auch die Frage wie hoch die Zollgebühren (nicht zu verwechseln mit der EUSt) waren - bei einer Kaufsumme von 270$ sollte da auch was anfallen. Hast du die noch
extra bezahlen müssen?
Zu guter Letzt kostet natürlich auch die Verzollung (hier Pitney Bows) durch auch Geld.
Das DHL die Kosten der Verzollung übernimmt und nicht in Rechnung stellt ist kein Argument, da, w.o. schon angegeben, es Sache des Versenders ist einen Dienstleister seines Vertrauens zu nehmen.
Wenn ich jetzt mal zu Grunde lege, das keine Zollgebühren anfallen, warum auch immer,
Pitney Bows etwa 10€ Bearbeitungsgebühr berechnen, diese auch mit 19% zu versteuern sind und auch die Versandkosten noch zu versteuern sind, sind die 21,15€ schnell zusammen gekommen.
Ist so, auch wenn Dir das nicht gefallen wird.
Was aber definitiv nicht geht, und da kann ich dich absolut verstehen, ist die Tatsache, das du keine Rechnung seitens Pitney Bowes bekommen hast, in der die Kosten alle explizit aufgeführt sind. Diese sollte eigentlich sein, kann aber auch noch auf dem Postweg nachgereicht werden.
Ein Link zur Auktion wäre mal nicht schlecht
Gruß Detlef
wenn die Absender den Vorteil haben, dann sollten sie meines Erachtens auch die Gebühren dafür tragen. Komisch ist nur, dass andere Ebay-Seller in den USA nicht an diesem Programm teilnehmen.
Gruß
Dieter
http://www.klamm.de/news/channeladvisor-zu-den-...ogramm-14N33390.html
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
wenn die Absender den Vorteil haben, dann sollten sie meines Erachtens auch die Gebühren dafür tragen.
Darüber kannst du ja mit deinem Händler trefflich diskutieren. Mit dem Vorwurf der Abzocke würde ich in dieses Gespräch aber nicht unbedingt einsteigen...
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Komisch ist nur, dass andere Ebay-Seller in den USA nicht an diesem Programm teilnehmen.
Man kann das negativ "komisch" finden. Oder positiv als ein Zeichen von unternehmerischer Freiheit empfinden.
Schöne Grüße
Andreas
Die Einfuhrumsatzsteuer muss auch für die vom Versender berechneten Versandkosten bezahlt werden. Ist leider so, hat mir der Zoll auf Nachfrage bestätigt. Andernfalls gäbe es ein "Schlupfloch".
Es ist generell so, auch z.B. bei UPS, TNT, etc. dass der Empfänger die Handlinggebühren zahlen muss. Der Absender kennt die Gebühren im Regelfall auch gar nicht und darf sie teilweise auch gar nicht zahlen.
Die Alternative wäre, die Abwicklung selber vorzunehmen. Dann bleibt das Paket im Eingangszollamt liegen und der Empfänger muss innerhalb einer Woche selber beim Zollamt vorstellig werden. Blöd nur, wenn das Eingangszollamt in Hamburg ist, weil Seefracht und der Empfänger in München wohnt. Luftfracht aus den USA kommt üblicherweise über Frankfurt oder Düsseldorf. UPS wollte von mir als Privatperson extra ein Vollmacht haben, dass sie die Einfuhrabwicklung durchführen dürfen. Ohne diese Vollmacht hätte ich mein Paket selber in Düsseldorf abholen dürfen.
Es ist übrigens nicht richtig, dass DHL die Abwicklung generell kostenlos vornimmt. Im Regelfall darf man das Paket bei nächstgelegenen Zollamt persönlich abholen und dort Zoll + EUSt bezahlen. So zumindest meine Erfahrung mit DHL-Sendungen aus den USA. Aufwand hierfür > 1/2 Tag.
BWB
@BR65:
Die 270 $ beinhalten die Versandkosten, sozusagen brutto. Da ich regelmäßig aus den USA importiere, ist mir das ganze Procedere sehr gut bekannt. Bei Modelleisenbahn fällt kein Zoll an.
Anbei der Link:
http://www.ebay.de/itm/251322521270?ssPageName=...id=p3984.m1439.l2649
noch ein laufende Auktion:
http://www.ebay.de/itm/Oriental-Limited-Samhong...;hash=item4176471f7c
Hier die Infos von Ebay:
http://pages.ebay.de/shipping/globalshipping/buyer-tnc.html#paymentsplit
http://pages.ebay.de/help/buy/shipping-globally.html
Aus diesen Link lassen sich die daraus resultierenden Kosten nicht erkennen. Beim letzten Link ist mir aber was aufgefallen. Zitat: "... Bei der Bezahlung des Artikels über PayPal finden zwei Zahlungen statt: Die erste Zahlung geht an den Verkäufer. Sie beinhaltet die Artikelkosten und die Kosten für den Versand im Inland. Die zweite Zahlung geht an das globale Versandunternehmen. Sie beinhaltet die Kosten für den internationalen Versand sowie alle Einfuhrgebühren... " Zitatende.
Ich schreibe mal gleich den Verkäufer an. Denn er dürfte mir die Versandkosten für USA Inland in Rechnung stellen. Im Angebot schreibt er free shipping include if over $100. Also dürften die 36 $ Versandkosten nicht anfallen und dann passt ja wieder alles.
Gruß
Dieter
PS: ich informiere weiter...
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Y-Weiche
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Komisch ist nur, dass andere Ebay-Seller in den USA nicht an diesem Programm teilnehmen.
Man kann das negativ "komisch" finden. Oder positiv als ein Zeichen von unternehmerischer Freiheit empfinden.
... so ganz frei entscheiden darf der Absender das nicht. Wenn ich das weiter oben erwähnte Merkblatt richtig in Erinnerung habe, dann hängt dies u.a. davon ab, ob der Absender das Einpacken selber vornimmt oder Mitarbeiter beschäftigt, die das Einpacken und Versenden durchführen. Muss mal suchen, ob ich das Merkblatt noch habe.
BWB
war alles Käse was ich vorher geschrieben habe. Im Englischen ist es eindeutiger. Der Verkäufer bekommt den Preis und Ebay/Paypal/Pitney Bowes bekommen 36,09$ Versandkosten und 79,40$
Zollabwicklungsservice.
ich werde zukünftig darauf achten, wer diesen Service anbietet und dann diese Auktionen und Verkäufer meiden. Ich werde mich auch mal mit MB Klein in Verbindung setzen, ob die auch planen an diesem Programm teilzunehmen. Ich hoffe mal nicht.
Gruß
Dieter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es ist übrigens nicht richtig, dass DHL die Abwicklung generell kostenlos vornimmt. Im Regelfall darf man das Paket bei nächstgelegenen Zollamt persönlich abholen und dort Zoll + EUSt bezahlen. So zumindest meine Erfahrung mit DHL-Sendungen aus den USA. Aufwand hierfür > 1/2 Tag.
Das ist falsch. Wenn das Paket sauber deklariert ist und aussen sichtbar eine Rechnung in einer Dokumententasche angebracht ist, kann die Verzollung beim Zollamt am Flughafen vorgenommen werden. DHL übernimt dann in seiner Funktion als Zusteller die Eintreibung der Steuerschuld.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Ist am Flughafen zuviel zu tun bzw. der Inhalt und die Dokumente unklar, reicht der Zoll am jeweiligen Flughafen, die Pakete ans Zollamt weiter.
Gruß
Dieter
Gruß,
blauer-blitz
danke für die Links, besonders der 2. zu der laufenden Auktion brachte viel Licht ins dunkel.
Die Versandkosten und die zu erwartenden Einfuhrkosten werden doch deutlich angegeben und waren somit doch auch für dich ersichtlich
Und wenn ich die abgelaufen Auktion deines Artikels anschaue sind auch da die etwaigen Einfuhrkosten angegeben, nämlich mit 76,40$, ok du schreibst zwar von 79,40$, aber entweder hast du dich da vertippt oder die Differenz liegt an der Tatsache das in der Auktion von einem "Schätzwert" der Kosten ausgegangen wird.
Zu den Hintergründen hat BWB ja ausführlich eine Stellungnahme abgegeben.
So wie ich das sehe, ist seitens der Versenders und eBay alles korrekt abgewickelt worden, da die zu erwartenden Kosten deutlich in Auktion angegeben sind.
Bleibt nur die Tatsache das du keine genauen Angaben erhalten hast, wie sich die Einfuhrkosten aufteilen. Und da kann ich dich aber verstehen, das solltest du nachhaken warum das so ist.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich schreibe mal gleich den Verkäufer an. Denn er dürfte mir die Versandkosten für USA Inland in Rechnung stellen. Im Angebot schreibt er free shipping include if over $100. Also dürften die 36 $ Versandkosten nicht anfallen und dann passt ja wieder alles
Auch das sehe ich nicht wirklich so, das sich das "free shipping" wohl nur auf nationale Sendungen in den USA bezieht, ist gut zu erkennen wenn man in der Auktion auf Verpackung und Versand geht und da mal Versand nach USA wählt.
Allerdings hätte das auch deutlicher im Angebotstext stehen können oder sollen.
Ein Versuch den Verkäufer darauf anzusprechen ist ok, aber ich bezweifle stark das er Dir groß entgegen kommen wird, wenn überhaupt.
Die 36$ haben aber nichts mit dem Rest zu tun
Gruß Detlef
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Zitat
Es ist übrigens nicht richtig, dass DHL die Abwicklung generell kostenlos vornimmt. Im Regelfall darf man das Paket bei nächstgelegenen Zollamt persönlich abholen und dort Zoll + EUSt bezahlen. So zumindest meine Erfahrung mit DHL-Sendungen aus den USA. Aufwand hierfür > 1/2 Tag.
Das ist falsch. Wenn das Paket sauber deklariert ist und aussen sichtbar eine Rechnung in einer Dokumententasche angebracht ist, kann die Verzollung beim Zollamt am Flughafen vorgenommen werden. DHL übernimt dann in seiner Funktion als Zusteller die Eintreibung der Steuerschuld.
Auf meine Nachfrage, warum mich immer meine korrekt deklarierten Pakete beim Zoll abholen muss hat mir der Zöllner erklärt, dass es eine Liste von Firmen und Inhalten gibt, bei denen die Pakete generell selbst abgeholt werden müssen. Bei Modelleisenbahnen ist dies z.B. der Fall, wenn nur Zubehör und keine Wagen/Loks auf der Inhaltserklärung stehen. Außerdem meinte er noch, wisse der Zoll schon, bei welchen Absender ein Abgleich zwischen Versandpapieren und Paketinhalt nötig ist.
BWB
@14: Stimmt nicht. Der Artikelpreis ist 237 $, dann 36 $ Versand, dann 76,40$ Zollabfertigungsservice. Der Verkäufer bekommt nur die 237 $, den Rest sackt Ebay, Paypal und Pitney ein.
@16: Meine Worte: Wenn Deklaration und Inhalt des Paketes unklar bzw. abweichend sind.
Ich werde das bezahlen, da ich den Doodlebug unbedingt haben möchte. Es handelt sich um ein Schnäppchen, da der Preis ungefähr die Hälfte der mir zuletzt angebotenen Doodlebugs ist. Da kann ich die 25$ Mehrkosten verschmerzen.
Zukünftig werde ich bei dieser Art von Angeboten vorsichtig sein bzw. diese meiden.
Gruß
Dieter
na klar, der Zoll kennt alle US Firmen und Privatversender persönlich.
Letztens erzählte ein Zöllner, das sowieso alles angezweifelt würde.
Lg
Nico
Ob nun via ebay oder direkt bei einem Händler, sollte man darauf achten, dass es nicht mit UPS befördert wird.
Ich hatte im Januar 2012 das tolle Erlebnis:
Ware bei einem Händler für ca. 130$ geordert, ca. 40$ shipping charge.
Es wurde mit UPS zu deren Zentrale in Köln (ich nehme an, die UPS-Flieger haben dort ihren Heimathafen) befördert, und dann bekam ich später von denen noch eine Rechnung über 68€ für deren tollen Service. Der Fahrer des braunen Wagens brachte die Ware zwar umgehend zu mir, aber von der noch ausstehenden Rechnung hat der nichts gesagt. Ich wunderte mich damals noch, dass gar keine Steuer erhoben worden war und dachte "Oh, ein echtes Schnäppchen!"
Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass UPS den Service hier in D für den Kunden erledigt und schliesslich dafür auch bezahlt werden will.
Darum hatte ich aber gar nicht gebeten, ich wäre auch gern zu unserem Zollamt gefahren und hätte die 19% gezahlt, aber ich wurde erst gar nicht gefragt.
Nie wieder UPS!
Viele Grüsse
Mathi
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: fragensteller
na klar, der Zoll kennt alle US Firmen und Privatversender persönlich.
geschrieben habe ich:
"... hat mir der Zöllner erklärt, dass es eine Liste von Firmen und Inhalten gibt, ..."
Über die Tracking-Information sind Absender und Empfänger bekannt. Nachdem was ich gehört habe, wird von den Paketdiensten elektronisch eine Liste der Paketabsender und Empfängern an den Zoll übermittelt, bevor die Pakete in ein Flugzeug verladen werden.
BWB
Da mögen sicher Großversender drauf sein, aber unsere Moba Händler?
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da vorab jemand Listen aus nem Flieger prüft.
Auf vieler meiner Sendungen kann man den Absender nichtmal lesen.
Das kuriose ist, das First Class Sendungen (Päckchen) oft unbesehen durchgehen (obwohl außen alles wahrheitsgemäß deklariert ist), Priority (Pakete) muss ich immer beim Zoll abholen.
Man denkt wahrscheinlich, wenn's nur ein Päckchen ist, hat es auch nichts gekostet.
Lg
Nico
die Erzählungen vom Zoll kommen mir immer so vor wie die Räuberpistole mit dem Bindestrich im KFZ-Schein.
Jeder hat mal was gehört und keiner weiss was genaues.
Gruß
Dieter
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: bushman
Räuberpistole mit dem Bindestrich im KFZ-Schein.
Hallo !
OT,aber zumindest auf dem Schild gab es den mal.
Gruß : Werner S.
Die von wernerS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich habe für mein Auto und mein Motorrad jeweils einen Kfz-Schein mit Bindestrich, beide Baujahr 1998.
Gruß
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
die Erzählungen vom Zoll kommen mir immer so vor wie die Räuberpistole mit dem Bindestrich im KFZ-Schein.
Jeder hat mal was gehört und keiner weiss was genaues.
Das ist wohl deswegen so, weil es 'den Zoll' nicht gibt. Der eine Zollbeamte läßt vielleicht eine Sendung aufgrund seines Ermessensspielraums so durchgehen, der nächste Zollbeamte an einem anderen Standort eben nicht.
Läßt sich auch auf Finanzämter und TÜV ausdehnen.
Beste Grüsse
Christian
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name:
Wie viele Bände soll diese Liste den haben?
... die Liste dürfte eine ausgewachsene Datenbank sein. Da kommen wohl Absender rein, die auffällig geworden sind.
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name:
die Erzählungen vom Zoll kommen mir immer so vor wie die Räuberpistole mit dem Bindestrich im KFZ-Schein.
Jeder hat mal was gehört und keiner weiss was genaues.
http://www.cbp.gov/xp/cgov/trade/cargo_security/ctpat/
Für die EU gibt es auch entsprechende Vorschriften, den Link habe ich aber kurzfristig nicht gefunden.
Grüße
BWB
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: bushman
Ich werde mich auch mal mit MB Klein in Verbindung setzen, ob die auch planen an diesem Programm teilzunehmen. Ich hoffe mal nicht.
Moin,
Bring die bloß nicht auf dumme Gedanken.
Ich kenne solche Forwarding Services bislang nur im Zusammenhang mit Bestellungen in Japan (über Yahoo Auctions oder Rakuten). Prinzipiell ermutigt sowas denk ich jene Verkäufer zum internationalen Versand, denen das vorher zu kompliziert/unsicher war. Der Käufer profitiert dann davon, dass er auch an Sachen herankommt,, an die er sonst nicht ran käme.
Doof wärs natürlich, wenn auch Händler, die sowieso international versenden, zu einem Programm gezwungen werden würden.
Solange die Kosten klar ersichtlich sind, könnte ich mit sowas leben. Muss man die Bearbeitungsgebühr halt beim Preisvergleich mit berücksichtigen. Zumindest bei der noch laufenden Auktion wären die Gebühren mit $5 ja auch nicht allzu hoch (sofern sie denn stimmen; 19% auf Ware+Porto=$43, ebay gibt $48 an).
Aber danke für die Warnung, war mir bislang nicht bekannt.
Gruß
Markus
dann erkläre mir mal bitte, wie sich die 68€ zusammensetzen.
das UPS da 68€ kassiert hat und sich das Geld in die eigen Tasche gesteckt hat glaube ich nämlich nicht
wie sieht es mit der EUSt und denn Zollgebühren aus
Der Zuschlag den UPS für die Zollabwicklung genommen hat dürfte so um die 10€ bis 12€ zuzüglich MwSt liegen, also bis max. 12,50€
68-12,50=55,50
170$, etwa 127€, machen ca. 24,20€
bleiben etwa 31,30 für möglich Zollgebühren
Umrechnung von $ in €, mit den Werten von heute, wird vor einem Jahr etwas anders gewesen sein.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
, ich wäre auch gern zu unserem Zollamt gefahren und hätte die 19% gezahlt, aber ich wurde erst gar nicht gefragt.
mag sein, aber ist technisch nicht möglich da UPS eine zentrale Importabteilung am Köln Bonner Flughafen hat und nicht mit Lokaken Zollämteren in DE zusammenarbeitet.
UPS ist halt ein Global Player, Geschäftskunden wissen diesen Service zu schätzen, Privatkunden sind aber halt immer wieder - stark - überrascht.
Wie viel Zeit brauchst du denn um eine Sendung vom Zoll abzuholen, wie viel Stunden bist du von zu Hause weg - und jetzt bedenke mal das ein Firma da einem Mitarbeiter abstellen müßte.
Da sind etwa 12,50€ nicht wirklich viel.
Gruß Detlef
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das kuriose ist, das First Class Sendungen (Päckchen) oft unbesehen durchgehen (obwohl außen alles wahrheitsgemäß deklariert ist)
Wenn eine Sendung "unbesehen durchgeht", heisst das nicht, dass man dafuer nicht Zoll und Mwst bezahlen muss. Waere ja ganz neu, dass ein Staat auf sowas verzichtet. Also sollte man solche "Gluecksfaelle" auch nicht so sehr in Foren rumposaunen. Da gab's in Modellfliegerkreisen vor ein paar Jahren einige "lustige" Faelle...
ich habe nun keine Lust, die alten Unterlagen wieder rauszukramen, aber es war so, dass der Steueranteil incl. Versandkosten exakt aufgeschlüsselt war, der Rest war "Künstlerhonorar". Zoll fällt ja nicht an, also haben die UPS-ler ganz fein extra kassiert, ohne darum gebeten worden zu sein und ohne "Vorwarnung".
Als ich jünger war, hätte ich erstmal ordentlich Lärrie gemacht, aber weil trotz alledem der Preis immer noch erheblich günstiger war, als wenn ich das Zeug hier irgendwo gekauft hätte, habe ich das so überwiesen und meine Lehren daraus gezogen.
Oder hattest Du nun vor, UPS gegen Anfeindungen zu verteidigen? Das wäre nicht nur bei mir vergebene Mühe!
Viele Grüsse
Mathi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Oder hattest Du nun vor, UPS gegen Anfeindungen zu verteidigen? Das wäre nicht nur bei mir vergebene Mühe!
zu 1. hatte ich nicht vor, aber ich finde dein Behauptung das UPS da 68€ kassiert hätte und sich das Geld in die Tasche gesteckt habe sehr gewagt, deswegen hatte ich dich nach einer genaueren Aufschlüsselung gebeten, nicht mehr und nicht weniger. Hätte halt ein wenig Licht ins dunkel gebracht.
zu 2. bei wem denn noch ? du schreibst von Dir im plural ???
den Begriff mußt du mir aber mal bitte erklären
Gruß Detlef
Dieter, vielen Dank für die Informationen, das war mir bisher nicht bekannt.
Wie sich das auswirken wird, muss man abwarten.
Schöne Grüße,
Christoph
ich stelle keine Behauptung auf, das ist eine Unterstellung von Dir, die ich gar nicht nachvollziehen kann. Warum bringst Du solch eine negative Stimmung herein?
Zu UPS hier in D und auch mehrfach in den USA selber erlebt, habe ich Erfahrungen gemacht, die auf keine Kuhhaut gehen. Dann weiss ich von mehreren Kollegen, Freunden und Bekannten ähnliche Erlebnisse zu berichten, und wenn man so herum horcht, so übersteigen die negativen Erlebnisse erheblich das übliche, auch bei anderen Dienstleistern dieser Branche üblich Mass.
Ich weiss auch von Firmen, die aufgrund negativer Schilderungen ihrer Kunden den Verkehr mit UPS abgebrochen haben.
Ich will hier nicht weiter dazu schreiben, das wäre ein neues Thema.
Ach so, wenn ich das Wort schon in Gänsefüsschen gesetzt habe, dann hat das seinen Grund, oder konntest Du die Ironie nicht herauslesen?
Wenn ich mal Lust und Zeit habe, dann suche ich die Abrechnung mal raus und scanne sie für Dich ein, da Du meine Angaben so nicht glauben willst und deshalb irgendwie zum Ausdruck bringst, gewisse Schwierigkeiten mit meiner Redlichkeit zu haben.
Da Du aber offenbar nicht richtig lesen oder zu rechnen vermagst, die Rechnung betrug 68€, davon abgezogen die rechtmässig an den deutschen Fiskus abzuführende Summe. Es ging also nur um den verbleibenden Rest als Salär für diese Dienstleistung, ok!
Viele Grüsse
Mathi
UPS sieht sich in Deutschland primär als Dienstleister für gewerbliche Kunden. Die wissen das Angebot mit der Zollabfertigung oft sehr zu schätzen und die Kosten sind im Vergleich zu eigenem Personal sehr günstig. Privatkunden sind nicht so sehr im Focus, da sie zu den üblichen Zustellzeiten selten zuhause sind und viel Mehraufwand verursachen.
Deshalb sollte, wer nur eine private Zustelladresse in Deutschland hat, bei Einkäufen in den USA immer auf Versand durch US-Mail achten bzw. dies auswählen wenn möglich. Ggf. gezielt vor Kauf nach Versand durch US-Mail fragen und erklären warum. Amerikaner haben da ein anderes Dienstleistungsverständnis als in Deutschland üblich.
Bei gewerblichen Verkäufern, die mit den Verhältnissen in Europa vertraut sind, kommt oft die Auskunft, es wird der für den Käufer günstigste Versandweg gewählt und sie wollen sich vorab nicht auf fixe Versandkosten festlegen. Hat bislang noch immer wie versprochen geklappt und man darf sich dann nicht wundern, wenn die Lieferung nicht direkt nach D, sondern über Umwege durch andere EU-Länder kommt.
BWB
sollte der Eindruck entstehen das ich ein negative Stimmung hier hereinbringe so ist das dein subjektive Meinung die ich respektiere.
Sollte ich weiter den Eindruck bei dir geweckt haben, das ich die etwas unterstelle, so war das nicht meine Absicht, jedoch sind die 68€ die UPS bei dir kassiert hat soll für eine Dienstleistung so leider nicht nachvollziehbar, mir sind da halt andere Zahlen bekannt
Genaues kann da halt nur die Rechnung zeigen.
Ich klinke mich dann hier mal aus, wegen meiner Meinung soll hier in dem Thread kein Krach aufkommen.
Gruß Detlef
ich gebe da BoggieWoggieBoy vollkommen recht. Als Privatkunde von UPS beliefert zu werden ist, zuminndest wenn man berufstätig, ein unsägliches Thema. UPS liefert nur an Werktagen von Mo-Fr von 7.30 bis 16.30 Uhr aus. Außerdem dürfen die Fahrer keine Pakete beim Nachbarn abgeben. Nach dreimaligen Zustellen landet das Paket im Verteilzentrum und man kann es dort abholen. Das ist bei 35 km einfache Strecke entfernt. Oder man lässt es zurückgehen.
Alles was bei mir Amazon über UPS ausliefert, geht wieder an Amazon zurück ohne das ich das Paket in der Hand hatte. Unter der Woche bin ich nicht erreichbar und die Strecke fahr ich nicht. Leider kann das Amazon nicht im Kundenstamm vemerken. So wird zu Lasten der Umwelt Pakete hin und her gefahren.
Wenigstens habe ich schon von Ebay eine persönliche Stellungnahme bekommen. Ich will mal hoffen, dass alles gut geht und ich nicht noch in Deutschland zum Zoll darf. Dann gibt es Ärger. Immer gut wenn eine RSV ohne Selbstbeteiligung hat.
Gruß
Dieter
Nochmal zur Erinnerung:
Die 68€ beinhalteten den Steuersatz von 19%, nur der Rest war UPS-Honorar für diese Dienstleistung, die Frachtkosten von USA bis zu mir wurden gesondert berechnet.
Ich habe aber auch keine Lust einen Streit um meine oder die Redlichkeit von UPS vom Zaun zu brechen.
Ich gebe Dir völlig recht, das von UPS verlangte Salär war unangemessen hoch und nur darauf zielte mein Hinweis ab, vorsichtig zu sein, mit welchem "Postunternehmen" man sich einlässt.
Und noch eines, ich bin ebenfalls nicht streitsüchtig, dazu ist die Sache nicht wichtig genug, also Friede hier, für die Extreme haben wir ja schliesslich unsere Leute
Viele Grüsse
Mathi
seit fast einem halben Jahr fallen mir zunehmend die von meist gewerblichen Verkäufern in den USA verlangten >import charges<, die neben dem Kaufpreis und den Versandkosten verlangt werden, negativ auf.
Ich habe mich deswegen bei meinem zuständigen Zollamt in Ludwigshafen informiert. Dort wurde mir erklärt, dass der deutsche Zoll die in den USA erhobenen >import charges< völlig ignoriert und -wie gehabt- seine (über dem üblichen Freibetrag liegenden) Einfuhrabgaben berechnen wird. Es sei billiger, nur bei den US-Anbietern zu kaufen, die diese >import charges< nicht vorab in Rechnung stellen.
Wie vehaltet Ihr Euch bei US-Importen
LG
Dieter
das Geld dafür kriegen doch aber nicht die Verkäufer, sondern das Unternehmen, was die Verzollung macht, oder?
Die Verkäufer schicken die Ware auch nicht an dich direkt, sondern an das Unternehmen, die dann den Import für dich abwickeln und damit auch die Abgaben zahlen.
Zumindest sollte das so sein. Gemacht habe ich es noch nie, weil mir das zu teuer ist.
Und selbst günstigste Artikel mit teurem Priority verschickt werden.
Lg
Nico
laut den befragten Zollbeamten weiß hier in D niemand, wo diese >import charges< letztendlich landen bzw. an wen diese Abgaben in den USA abgeführt werden; von Unternehmen, die diese Verzollung in den USA durchführen und die Gebühren an den dt. Fiskus abführen, ist hier ebenfalls anscheinend nichts bekannt. Üblicherweise schicken die Verkäufer die Ware direkt an den Käufer in D.
LG
Dieter
mmh, merkwürdig. Da müssen wir wohl auf jemanden warten, der das Verfahren schonmal genutzt hat.
Lg
Nico
warum sollten sich die Zollbehörden sich auch mit dem bilateralen Verhältnis und den Unterverhältnissen zwischen Käufer und Verkäufer befassen? Was zählt, ist der Endbetrag auf der Rechnung. Fertig.
Wenn ich mich in die Rolle eines ausländischen Versenders versetze, wären mir die Anforderungen des europäischen Zollsystems ziemlich schnuppe. Wenn ich mich damit befasse, macht es jede Menge Arbeit, ohne dass es mir etwas bringt.
Wer sparen will und deshalb im Ausland kauft, muss sich halt vorab informieren und auch Ärger und Wege in Kauf nehmen.
Viele Grüße
Zwengelmann
genau deswegen soll es ja laut eBay auch für den Verkäufer einfacher werden, weil dieser eben nicht mehr ins Ausland schickt, sondern an diese Serviceagentur direkt in USA.
Und die macht dann die Verzollung mit dem deutschen Zoll. Das ist wie gesagt, aber nur die eBay Theorie.
VG
Nico
Übrigens, im Gegenzug kann ich mich genauso über hinterwäldlerische Deutsche eBayer beschweren. Viele bieten Auslandsversand aus unerklärlichen Gründen gar nicht an, auch wenn man Sie nett auf Deutsch anschreibt sind sie nicht dazu zu bewegen. Dann gibt es die Kollegen die sich absolut weigern, das in irgendeiner anderen Form außer als DHL-Paket mit Sendungsverfolgung für stattliche EUR40 (!!!) zu versenden, obwohl das eigentlich z.B. für eine Lok als Maxibrief für EUR 9 machbar wäre. So sind schon viele eBay-Verkäufe nicht zustandegekommen. Wenn sie halt kein Geld wollen, bitteschön....
Misha
eigentlich ist die Idee mit den "import charges", auf deutsch "Einfuhrabgaben" und diese direkt beim Kauf an den Verkäufer zu entrichten keine dumme Idee. Zumindest in der Theorie.
Der Deutsche Zoll erhebt bei der Einfuhr aus diversen Weltweit agierenden Ländern verschieden Einfuhrabgaben, zum einem die Einfuhrumsatzsteuer und zum weiteren Zollgebühren.
Die Höhe der Beträge und mögliche Freibeträge lassen wir jetzt einfach mal außer acht, da diese für den allgemeinen Ablauf nicht nötig.
Dem Zoll ist es auch ganz egal wer (Verkäufer oder Käufer) das bezahlt, den interessiert nur das es bezahlt wird.
Für den der die Gebühren bezahlen muß ist das natürlich min einen gewissen Aufwand verbunden.
Mach es sich der Verkäufer einfach und kommt eine Ware frei nach Deutschland muß der Käufer entweder zum Zoll und es selber vor Ort bezahlen, oder der Transportdienstleister geht in Vorkasse und kassiert bei der Zustellung. Bei B to B Geschäften kann es noch etwas anders aussehen.
Möchte der Verkäufer es dem Käufer einfach machen kann er diese Formalitäten und Zahlungen auch übernehmen, diese mach für ihn aber einen enormen Mehraufwand. Daher werden solche "Export" Geschäfte auch gerne ausgelagert, und an "Spezialisten" abgegeben. Diese müssten dann auch eigentlich mit dem deutschen Zoll zusammen arbeiten.
Jetzt stellt sich eigentlich nur noch die Frage wie gut das die jeweiligen "Firmen" das auf die Reihe bekommen.
Der Preis für die "Import Charges" wird dann wohl ein Mischmasch aus EUSt + Zoll + Gebühr für die Dienstleistung der Firma sein.
Das eBay ein Interesse hat das es für die Käufer einfacher werden soll Ware zu bekommen und beim Kauf auch zu wissen was der Kauf tatsächlich kosten ist Verständlich.
Viele Käufer bedenken bei einem Kauf in den USA, der Schweiz, Japan, China, usw. gar nicht das da noch Importgebühren entstehen und sind vielfach verärgert wenn dann für das vermeindliche Schnäppchen noch zusätzlich was bezahlt werden soll.
Das dürfte dann auch eBay öfter zu hören bekommen
soviel zu der Theorie.
In der Praxis dürfte dann gerne ein Problem mit der ordnungsgemäßen Berechnung der Gebühren und auch mit der entsprechenden Weiterleitung der Gelder von USA nach dt. Zoll auftreten. Die entsprechenden Firmen die diese Abwicklungen auch seriös machen wollen, müssen dann auch erst mal einen guten Kontakt zum dt. Zoll aufnehmen und aufbauen.
Ich kann mir auch gut vorstellen, das es in den USA einige Schwarze Schafe gibt, die sich um den Versand mit den nötigen Export-Papieren kümmern, aber sich mit der Gebühren nicht befassen.
Soviel zu später Stunde von mir zu dem Thema.
Gruß Detlef
nach so viel wortreichem "handwaving" hier mal ein paar konkrete Zahlen:
- auf Ebay-USA einen Modellbausatz für $12.99 ersteigert, wobei der Verkäufer das Ebay-Global Shipping Program (GSP) angekreuzt hat. Er verschickt also an den Ebay-Forwarder Pitney Bowes Inc. (PBI) in Kentucky - wie Paypal eine Firma, die anscheinend ebenfalls mit Ebay liiert ist.
- Der Verkäufer berechnet mir seine US-Versandkosten von $8.90. Für den Artikel und domestic shipping bezahle ich ihm per Paypal also $21.98, was Paypal zum üblichen (ungünstigen) Kurs als €16.66 in Rechnung stellt. Der Verkäufer bezahlt natürlich noch an Ebay und Paypal seine Verkaufs- und Transaktionsgebühren.
- Gleichzeitig bekomme ich eine Rechnung des GSP-Partners, also PBI, über "Intl. shipping and import charges" über $30.77, nach Umrechnung über Paypal €23.41.
- Das Paket wurde bei PBI offenbar geöffnet und kommt mehr schlecht als recht verpackt, aber intakt und ohne zusätzliche Kosten für mich nach ca. 2 Wochen an (wird ähnlich wie bei UPS sein, die die Zollabwicklung gegen Gebühr selbst durchführen). Zoll fällt bei diesem Artikel nicht an.
Fazit:
- Der Verkäufer verdiente $12.99 minus Ebay/Paypal-Gebühren
- Mich kostete das Ganze $52.75 plus das, was Paypal an der Kursumrechnung verdient.
- Die Versender bekommen $8.90 + unbekannte tatsächliche Kosten für intl. shipping.
- Andere Verkäufer hätten mir den gleichen Artikel für $37 regulären USPS-Versand geschickt. In diesem Fall hätte der deutsche Fiskus 19% EUSt von $12.99 + $37 einbehalten, also $9.50. Für mich wäre es also trotz des nicht angefallenen US-domestic-Versands teurer geworden, nämlich $59.49. Würde es PBI so machen, hätten sie an mir $15.64 verloren.
- Es ist völlig klar, das PBI keine $37 shipping bezahlt, als Grossversender sicher viel weniger. Bei $12.99 + z.B. angenommen $20 würden noch $6.27 EUSt anfallen. In dem Fall streicht PBI also $17.58 Gewinn ein.
Zum Glück war das Ganze nicht beschädigt. Falls das der Fall gewesen wäre, hier ein nettes Video, wie sich der Käufer dann zwischen Verkäufer - USPS - Ebay - PBI - internationaler Versender im Kreis drehen darf. Es beleuchtet auch, wie PBI mit allen Mitteln versucht, die eigenen, uns unbekannten Versandkosten zu reduzieren - denn damit steht und fällt ihr Profit.
https://www.youtube.com/watch?v=ijmdVlQ36-w
LG, Andreas
Der Weg wird ein sehr langer sein, wenn nicht sogar ein niemals endender, wenn es da seitens ebay den Versuch einer Vereinfachung geben sollte. Deshalb halte ich das erstmal so lange für eine neue "Goldeselquelle", ähnlich dem UPS-System.
Was schert es einen deutschen Zoll, wenn Ausländer sich über deutsche Gebührensätze hermachen?
Genau so wenig wie es beispielsweise einen US-amerikanschen Zoll juckt, was ein ausländischer Versender macht. Die ziehen beide ihr vorgeschriebenes Dind durch, und "Du" als "Kunde" kannst ja mal mit denen rumstreiten..................versuchen, wenn deren Forderungen anders aussehen als Deine vorhergeglaubten!
Und wenn ich dann noch hinzuaddiere, aus eigener Erfahrung und von vielen anderen gehört, was es dem Zoll häufig für Probleme bereitet, eine bestimmte Ware in ihr Regelwerk einzuordnen, um dann auch den richtigen Satz zu fordern!!!
Da denke ich nur mal an MoBa gleich Spielzeug, Zubehör nich unbedingt, und Elektronik schon gar nicht, und jedes ZA interpretiert die Angaben anders, wie auch die Sache, ob die Frachtkosten nun mit zum Gesamtwert der Versteuerung/Verzollung gehören und ab welcher Höhe usw usw usw
eine andlose Geschichte, ich könnte mir noch stundenlang die Finger fuselig schreiben!!!!
Da glaubt nur ein Bessermensch, dass die sich von anderen sowas vorrechen lassen würden!!!
Wohl genau so, wie der Gutmensch seinerzeit an Worte von Kanzler Schröder hinsichtlich der Y-Beteiligung in Afganistan, dass mit D befreundete Nationen nicht ausspioniert werden und wenn die Kanzlerin nun deshalb dem US-Boss mal ordentlich die Meinung geigt, er erzittern wird, weil er erwischt wurde.
Ach, man muss ja gar nicht so weit weg gehen, selbt in der EU, wo alles sich liebhaben, gibts bald jede Woche Zank, wenn es um die Selbstbestimmung einzelner Länderinterressen geht.
Ich frage nur, wie krumm eine EU-Banane sein darf, oder ob ein deutscher (Temporär)-Minister einfach ne Maut machen darf..................!
Also, wenn mit jemand mit diesem Pitneyquatsch kommt, dann kaufe ich eben woanders, basta!
Viele Grüsse
Mathi
ein konkreter Fall:
Warenwert $168,50
GSP/IPS $ 94,87
(hiervon gehen $15 für domestic shipping per USPS nach Erlanger KY an den Verkäufer)
Verkäufer $183,50
PBI $ 79,87
$263,37
PP 200,00 €
Die EuSt wird von PBI (oder dem deutschen Partner ARVATO) entrichtet.
Innerhalb von Deutschland erfolgt Transport und Zustellung durch Hermes.
Hätte der Verkäufer das "GSP-Häckchen" gelöscht:
Warenwert $168,50
USPS $ 47,10
$215,60
PP 163,73 €
EuSt 31,11 €
194,84 €
Ersparnis 5,16 €
Das Paket wäre, wie 85% der Sendungen die ich bisher aus den USA erhalten habe, beim Zollamt Hamburg gelandet :
Anfahrt zum Zollamt ca. 1h / Kosten 5,90 € (incl. Rückfahrt)
Zollamt Wartezeit und Berechnung der EuSt ca. 1h
Rückfahrt ca. 1h
Fazit:
Mit großer Wahrscheinlichkeit hätte ich beim "konventionellen" Versand knapp 1 € mehr bezahlt und ungefähr 3 Stunden meiner Freizeit für die Abholung opfern müssen.
Was soll ich mir Gedanken machen, wer sich wo "eine goldene Nase" verdient?
Ebay = Gebühren
PP = Gebühren + Kursgewinn (aber irgendwie alternativlos)
GSP / PBI + Partner = Transport + Gebühren + EuSt
USPS (+ DHL) = Transport
BRD = EuSt
Viele Grüße
Thomas
P.S.: Eine außen (!) an der Sendung angebrachte Rechnung führt leider auch meist nicht zur sofortigen EuSt Berechnung und damit zur direkten Zustellung durch DHL (gegen Zahlung der EuSt). Bei jedweder Unklarheit / hoher Auslastung geht die Sendung zum Zollamt Hamburg.
endlich mal ein Beitrag mit Sinn und Sachlichkeit. Sollte Pflichtlektüre für alle werden, die im Ausland bestellen.
Mir schwirrt noch immer der Kopf, angesichts dieser Zahlenkolonnen. Und obwohl noch nie in USA gekauft, kann dieser Beitrag dazu führen, daß ich es gar nicht erst tun werde.
Unabhängig davon, wer nun welche Gebühren aus welchem Grund kassiert, es ist offenbar komplizierter, eine Lieferung aus USA zu bekommen als eine Herztransplantation durchzuführen.
Für mich als gelernten Kaufmann bleibt da ein bitterer Nachgeschmack. Ich hatte mal gelernt, daß man seine Kunden über alle Kosten vor dem Verkauf informiert und nicht hinterher. Und offenbar waschen sich viele Hände in diesem sogenannten Gebührenregen.
Allerdings brauchen wir doch gar nicht über den großen Teich zu schauen. Auch hier innerhalb der EU schwanken die Kosten für ein Päckchen zwischen 4 Euro und 17 Euro. Und niemand konnte mir bisher erklären, warum ein Österreicher 15 euro Versand verlangen muß. Wenn dann die Ware nur 8 oder 10 Euro kostet, kann ich auch gleich hier und neu kaufen.
Nochmals Danke für Eure Beiträge. werden abgespeichert, sollte ich doch einmal ein Schnäppchen in USA entdecken.
Brummi
Zitat - Antwort-Nr.: 49 | Name: brummi
Für mich als gelernten Kaufmann bleibt da ein bitterer Nachgeschmack. Ich hatte mal gelernt, daß man seine Kunden über alle Kosten vor dem Verkauf informiert und nicht hinterher. Und offenbar waschen sich viele Hände in diesem sogenannten Gebührenregen.
Da in der Regel (bei Warenwerten incl. Versand über 22 €) 19% Einfuhrumsatzsteuer vom Zoll erhoben werden, kann PBI erst nach Ablauf einer Auktion die endgültige Höhe der Kosten für das "international priority shipping", das die Einfuhrabgaben enthält, festlegen.
Gruß
Thomas
P.S. :
Zitat - Antwort-Nr.: 49 | Name: brummi
. . . es ist offenbar komplizierter, eine Lieferung aus USA zu bekommen als eine Herztransplantation durchzuführen.
Nö !
In der Regel sind die Transaktionen / Lieferungen absolut ohne Probleme
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Nö !
In der Regel sind die Transaktionen / Lieferungen absolut ohne Probleme
So ist es.
LG, Andreas
zur Vereinfachung und Klarstellung (@tsr)
- Einfuhrumsatzsteuer wird erst erhoben, wenn der Warenwert 22 Euro übersteigt. Waren unterhalb dieses Wertes werden NICHT mit EUSt. belegt. Übersteigt der Warenwert 22 Euro, wird EUSt. berechnet, dann aber auch auf den Portobetrag. Zoll fällt keiner an.
Wichtig ist daher auch die Deklaration des Warenwerts auf der Außenseite des Pakets-dafür haben die Amis so schöne grüne Aufkleber. Das erleichtert dem Zoll die Arbeit ...manchmal gibt es auch dann die Nachverzollmöglichkeit an der Haustüre, wo DHL dann die EUSt.entgegennimmt und so den Weg zum Zollamt spart.. ;).
Einfach den Versender ansprechen, aber die meisten Profis kennen das schon.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich bei meinen Bestellungen in den USA absolut keine Probleme hatte. Und wenn mir die Versandart nicht zusagt, dann suche ich halt woanders.
Liebe Grüße
wilfried
dafür gibt es auch den Zoll im Internet: http://auskunft.ezt-online.de/ezto/Welcome.do
Dann "zur Einfuhr" anwählen und die Daten eingeben.
Modellbahnen haben den Code 95030030 (s.u.)
eingegebene Suchkriterien:
maßgeb. Zeitpunkt: 17.07.14
Codenummer: 95030030 (Endlinie)
Geografisches Gebiet: US - Vereinigte Staaten von Amerika
Einfuhrumsatzsteuer: 19 %
Warenbeschreibung:
elektrische Eisenbahnen, einschließlich Schienen, Signale und anderes Zubehör; maßstabgetreu verkleinerte Modelle zum Zusammenbauen
Damit kann man checken, ob sich was geändert hat (soll ja vorkommen).
Mein lokales Zollamt hat auch eine dicke Schwarte mit den ganzen Warennummern und Bezeichnungen im Wartebereich liegen.
Modellbahnen kommen da nach Maultierhäuten im Register.
Schöne Grüße
Christoph
Zitat - Antwort-Nr.: 48 | Name: tsr
PP = Gebühren + Kursgewinn (aber irgendwie alternativlos)
Moin,
Den Kursgewinn haben sie nicht, wenn man PP die Kreditkarte in USD statt Euro belasten lässt. Setzt natürlich eine Kreditkarte voraus, am besten mit 0% Auslandseinsatzgebühr. ;)
Gruß
Markus
ich krame den Thread wieder hervor, weil ich aktuell einen Waggon bei eBay unter Beobachtung habe, dessen Verkaufsstandort sich in den USA befindet. Der Verkäufer teilte mir auf Anfrage mit, dass die Versandkosten dafür sich auf $17.95 belaufen würden - First class mail uninsured. Quite a lot, zur Zeit .
Kennt jemand eine günstigere Versandmöglichkeit?
Viele Grüße,
Uwe
lass auch oft was aus den USA kommen. Ich befürchte fast nicht. Der Kurs ist natürlich momentan auch nicht so toll.
Schau auch mal hier: http://ircalc.usps.com/default.aspx
VG Olli
Gruß Björn
ich bin fast von USA-Bestellungen ebay abgekommen, entweder bei ebay D oder ebay UK, da habe ich bisher keine Probleme gehabt.
Meine USA-Teile lagen manchmal Wochen beim Zoll !! Von UK ca. 6 Tage ohne 19% !! vom Postboten.
Gruß Rainer
sicherlich gehts günstiger, kommt ja aufs Format an, bei einem Wagen ist es ein "Großbrief", da habe ich nur 8$ bezahlt, dauert halt, u.U. Umsatzsteuer, und der Verkäufer muesste es ja anbieten.
best regards
Markus
Markus, wie mache ich dem Verkäufer den Maxibrief klar? 8 Euro wären ja voll im Rahmen.
Grüße,
Uwe
weiß nicht, hatte mir in der Vergangenheit auch nur Wägen mit akzeptablen Versandkosten gekauft.
Schlag ihm halt die Versandkosten einer anderen Auktion vor, wie diese hier:
http://www.ebay.de/itm/Micro-Trains-N-Scale-Sou...OSwBahVUp6N#shpCntId
Cheers
Markus
Warum sollte das Zeug aus GB beim Zoll liegen? Das ist in der EU. Da muß bestenfalls der Händler deine lokale Mehrwertsteuer ausweisen. Wenn ich hier in Schweden z.B. irgendwas bei Amazon UK oder Amazon.de kaufe, sind da nicht die britische oder deutsche Mwst. ausgewiesen, sondern die 25%ige Schwedische.
Nur so zur Info.
/Martin
ich habe den Verkäufer des Wagens aus deinem Link angeschrieben und ihn gefragt, wie er ihn versendet. Mit der Antwort werde ich dann nochmal an "meinen" Verkäufer herantreten.
Grüße,
Uwe
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