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THEMA: Modulbau

THEMA: Modulbau
Startbeitrag
Peter [Gast] - 21.02.03 17:18
Hallo zusammen,

ich plane eine Modulanlage. Mittlerweile bin ich von diesem
Konzept überzeugt. Wär hat von euch Erfahrungen bezügliche
Modulübergänge gesammelt. Ich weis, dass es verschiedene
Normen gibt, aber sind die auch zu umgehen ?
Schließlich sollen die Module nicht extern Betrieben werden können.
Vielleicht habt Ihr mir paar Tipps, wie ich saubere Gleisübergänge hinbekomme.
Viele Grüße an alle Modellbahnfans !
Gruß Peter

Kennzeichen für die Module sind die immer gleichen Modulübergänge. Wenn du nach keiner bestimmten Norm, also nur für dich, bauen möchtest, kannst du einfach einen Modulkopf (halbes Modul) mit Gleis als Referenz bauen.
Das muss dann an alle anderen Module dran passen, somit kannst du die Module, z.B. nach einem Umzug, beliebig miteinander vertauschen.

Das Gleisende würde ich stumpf ohne Schienenverbinder (Stromprobleme) an der Kante enden lassen. Evtl das letzte Stück auf einen Messingschraubenkopf löten, dann hält es bombenfest.

Weitere Infos bzgl Modulbau gibt es in der Februar Ausgabe des em, die sind zwar für eien Wettbewerb, aber vieles davon gilt auch allgemein.

Grüße

Edward
Moin,

schau mal hier, das wäre eine von vielen Methoden:
http://www.mec-tarp.de/verb/verb.htm
Ob man mit den Modulen auf Wanderschaft von Ausstellung zu Ausstellung geht oder nur für sich baut (ohne sich einer der bestehenden Normen anzuschließen), muß jeder selbst wissen. Bedingung ist es nicht, ich tat es damals vor allem deshalb, um nicht alles neu erfinden zu müssen, sondern die Erfahrungen anderer Modulbauer zu nutzen.

Gruß
Kai
Hallo Peter,

am besten passen die Module vom NCI, weil sie genormte Paßstifte haben. Allerdings kann man die Modulköpfe in dieser Präsision nicht selbst herstellen, sie sind zu kaufen und kosten also Geld, das Paar 23,- Euro. Ich empfehle dazu die Seite
http://www.n-club-international.de
Die Module sind 40 cm tief, mir zu wenig und beliebig lang. Ich arbeite an einem Konzept 52 cm tief mit einer Rasterschablone, d.h. mit Gleise im genormten Abstand über die gesamte Modulkopftiefe von 52 cm. Was Du allerdings anstrebst - nicht extern - hört sich mehr nach Segmentbauweise an. Bei Modulen ist ja der Gag, daß ein oder zwei eigene Module beim Modultreffen zu einer Riesenanlage zusammenwachsen können, wenn viele mitmachen. Und trotzdem kann meine seine eigenen Module auch daheim verwenden bzw. in eine vorhandene Anlage einpassen.

Übrigens gibt es hier schon allerlei zu diesem Thema. Einfach "Forum durchsuchen" und "Modulbau" eingeben.

Gruß Holger
Hallo Peter,
die Festlegung in Modulbauweise ist eine gute Entscheidung. Wenn du umziehen mußt gehts immer leichter.
Wenn aus Platzgründen nur zeitlich begrenzt aufbaut und fährt, aber dann immer ein schönes Diorama dabei haben will, kann ich nur den Weg empfehlen.
Die zweite Anfangsentscheidung ist:
- bleibt das deine eigenständige, private Anlage - dann kannst du variieren wie du willst
- willst du später mit Gesinnungsgenossen gemeinschaftlich fahren und deine Module integrieren, mußt dich für eine Adaptionsnorm festlegen
- wird dabei eine bestimmte Anlagenablaufsteuerung verwendet, müsstest du die zu Hause auch verwende - dabei ist es egal ob analog oder digital

Hier hol Dir aus dem Internet gemäß dem Hinweis meines Vorposters die Infos.
Wir, die N-Bahn Freunde München, haben auch eine Norm mit Modultiefe von 35 cm und unterschiedlichen Längen, schau maivorbei:   http://www.n-f-m.de
Da sind viele Bilder (anklicken - dann groß) darin und du kannst beim Web dir die Norm als PDF-File schicken lassen.
Unabhängig unserer spezifischen Abmessungen, steht auch vieles allgemeines drin.
Wir fahren analog auf einer zweigleisigen Hauptstrecke und haben Abzweig auf eine eingleisige Nebenbahn.
Vielleicht hilfts weiter
Gruß  albi
Also,man sollte aufjedenfall eine Norm einhalten.
Macht Ihr die Modulköpfe selber oder bezieht Ihr Sie
( zum Beispiel vom N-Club-I).
Was ich ausserdem immer noch nicht verstehe, ist die Sache, wie man einen sauberen Gleisübergang bekommt.
Zum beispiel mit Fleischmann Gleise ( ich weis, hat einen sehr schlechten Ruf ( in der Szene ))!
Hat jemand schon damit erfahrung ?
Hallo Peter,

wir haben, wie oben bereits geschildert, eine eigene Norm und damit eigene, selbstgefertigte Kopfplatten. Dazu gibt es eine passende Gleislehre, die den Übergang festlegt.
Wir verwenden Gleise ohne Schotterkörper, bevorzugt  PECO  Code 55 (aber aucg Code 80), Trix-, Roco- und Arnoldgleise lassen sich mit der Lehre ebenso fixieren.
Hol dir doch ide PDF-Datei,
Die Modulübergänge können wahlweise 1 bis dreigleisig sein.
Servus
Hallo Peter,
Über Module und verschiedene Normen wurde hier schon einiges geschrieben,schau doch mal beim BDEF.de rein dort gibt es Infos über Vereine die sich mit Modulanlagen beschäftigen. z.B. MEC Kölln-Reisiek, Vereinsnorm mit eingleisigen und zweigleisigen Übergängen.
Gruss hepi
Hallo Peter, jetzt kommt noch eine Modul-Berieselung  

Gleisübergang:  
beim NCI-Modul, das mit den Paßstiften, geht es folgendermaßen:

An der Stelle des genormten Gleisüberganges befinden sich in der Modul-Kopfplatte zwei Präzisionsbohrungen in Messing-Einarbeitungen. In die wird mit Paßstiften eine Schablone auf die hölzerne Modul-Kopfplatte (was das ist, wurde glaube ich schon oben erklärt) gesetzt. In die Schablone sind Ausschnitte in Gleisbreite (9 mm) gefräst. Mit einer Lehre, die in das Gleis und die Schablonenausfräsung gesetzt wird, werden Gleishöhe und Gleislage festgelegt, und nachdem unter den Schienen in die Modulkopfplatte Messingschrauben eingedreht wurden, die Gleise auf die Schrauben gelötet.

Die Gleisenden werden bündig abzüglich eines halben Millimeter gekürzt, damit die Gleise auf den einzelnen Modulen elektrisch getrennt sind. Die Verbindung der Module erfolgt über Kabel.

Die Schablone ist ca. 7 mm höher als die Oberkante des Modulkopfbrettes, und stellt die Schienenoberkante dar. Der Bahnkörper unterhalb der Gleise muß also je nach Gleisausführung (Peco, Fleischmann, Kato etc) entsprechend unterfüttert werden. Da die Schienenoberkante aufgrund der Schablone fix ist, spielt das Gleisfabrikat keine Rolle. Auf jeden Fall, die Präzisionsbohrung für die Paßstifte werden auch beim Zusammenfügen der Module untereinander verwendet, passen die Module dadurch und bei sorgfältig Arbeitsausführung perfekt zusammen und bedürfen normalerweise keiner Justierung mehr.

Also ohne Schablone geht es eigentlich nur bei eingleisigen Strecken, die zudem der Justierung bedürfen, einigermaßen gut. Zur Nachjustierung werden die Verbindungsschrauben für die fertigen Module ca. 2 mm im Durchmesser kleiner gewählt, als die Bohrlöcher. Schwieriger wird es bei zweigleisigen Strecken, weil hier mit hoher Präzision der Gleisabstand einzuhalten ist, denn wenn der bei den einzelnen Modulen nur geringfügig abweicht, hilft auch das Justieren nicht mehr weiter. Deshalb spricht vieles für Schablonen und Passstifte.

Ich hoffe, ich konnte für mich selbstverständliches einigermaßen verständlich ausdrücken, was nicht immer gelingt. Aber – die meisten Verbände und Vereine mit eigenen Modulnormen geben ihre Normfestlegungen meist in schriftlicher Form ab, die oft auch von der Homepage der Vereine heruntergeladen werden kann. – Auch ist hier im Forum Nachfrage jederzeit "erlaubt".  

Gruß Holger
Hallo,

was haltet Ihr eigentlich von der Norm des Köln/Bonn Clubs !
Diese Norm habe ich mir mal angeschaut.
Also die Bauen Ihren Modulkopf mit schablone + justierlehre für die Gleise.
( stimmt doch so ? )
Hat da jemand schon erfahrung gemacht, ob dies gut funktioniert.
Gruß Peter
P.S. Danke übrigens für Eure Tipps.
Das mit den Paßstiften ist im Prinzip eine gute Idee, leider muss man dann aber sehr genau arbeiten, da man nichts mehr nachjustieren kann. Bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre.
Im Fremo werden die Module mit Flügelschrauben in 2mm zu großen Löchern verbunden. Bei der Montage zieht man die Schrauben nur ganz leicht an und justiert den Gleisübergang ein. So kann man selbst Gleislage-Fehler von max 2mm nach justieren.

Grüße

Edward
@Edward
also ich bin derv Ansicht, Pass-Stifte müssen sein:
- die Buchsen werden mit der gleichen Lehre, die wir zum richtigen Fixieren des Gleisendes verwenden, eingesetzt (besser gepreß)
- zusätzlich werden die Module mittels der Stifte in ihrer Lage fixiert und die Verschraubung (M6 /M8 mit Flügelmutter) dazwischen hält dann alles zusammen
- die aneinanderliegenden Kopfstücke sind dann mit ihrer unteren gemeinsamen Auflage und Stützen (die in der Höhe justierbar sind) verschraubt (auch mit M6/8 und Flügelschr.)
Damit erreichen wir eine Standardhöhe von 1 Meter Gleisoberkante zum Boden
servus
Gleislage-Fehler gibt es dann nicht mehr - das passt auf anhieb!
Hat jemand Erfahrung mit den Modulköpfen von Herrn Jörger ?
( Modulkopf für NIC und EFW).
Ebenso vertreibt die fa. Gleisjustierlehre.



Einen recht schöne Sonntagabend wünsche ich Euch !
Hi Peter,
nimm mit  dem "WUTZ" Eichhorn mal Kontakt auf  --   wutzeichhorn@web.de
und sag ihm einen schönen Gruß vom  albi.
Der kennt einige Normen und auch den Jörger gut.


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