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THEMA: GFM BR 212 Kann man den Motor zerlegen?
THEMA: GFM BR 212 Kann man den Motor zerlegen?
ginnemer - 06.12.12 10:48
Hallo liebe Forumsmitglieder,
na ja, ich habe jetzt hier schon sehr viele und hilfreiche Tipps für die Reinigung von Motoren gefunden. Dafür schon mal danke. Habe mittlerweile auch schon einige GFM Motore gereinigt und damit die Fahrqualitäten stark verbessert. Bei den meisten Motoren reichte es, sie in SR 24 und / oder Benzin im Ultraschall.Bad zu behandeln. Jetzt habe ich aber eine Fleischmnn BR 212 von einem Freund in der Werkstatt, bei der diese Methoden nicht wirken. Da muß ich mechanisch (ja, ich weiss, nich mit Metall) an die Kollektoren ran. Dazu wäre es ja am besten, den Motor zu zerlegen. Also Schnecken abziehen.... und dann? Wie kriege ich den Motor so zerlegt, dass ich ihn auch wieder zusammensetzen kann? Da es nicht meine Lok ist, möchte ich da keinen Fehler machen und hoffe, dass jemand da Erfahrungen hat..
Liebe Grüße vom ginnemer.
na ja, ich habe jetzt hier schon sehr viele und hilfreiche Tipps für die Reinigung von Motoren gefunden. Dafür schon mal danke. Habe mittlerweile auch schon einige GFM Motore gereinigt und damit die Fahrqualitäten stark verbessert. Bei den meisten Motoren reichte es, sie in SR 24 und / oder Benzin im Ultraschall.Bad zu behandeln. Jetzt habe ich aber eine Fleischmnn BR 212 von einem Freund in der Werkstatt, bei der diese Methoden nicht wirken. Da muß ich mechanisch (ja, ich weiss, nich mit Metall) an die Kollektoren ran. Dazu wäre es ja am besten, den Motor zu zerlegen. Also Schnecken abziehen.... und dann? Wie kriege ich den Motor so zerlegt, dass ich ihn auch wieder zusammensetzen kann? Da es nicht meine Lok ist, möchte ich da keinen Fehler machen und hoffe, dass jemand da Erfahrungen hat..
Liebe Grüße vom ginnemer.
Hallo,
Kohlen raus und vorderes Lagerschild (je nach Bauserie aus weißen, schwarzem oder grauem Kunststoff) vom Motorgehäuse abhebeln - auf jeder Seite befindet sich in der Mitte ein Klips. Achte auf die Magnete, bei mechanischer Überbeanspruchung können sie sich lösen oder brechen.
Stelle sicher, dass alle Anschlüsse der Ankerwicklungen in Ordnung sind. Miss auch gleich die Wicklungen durch - zwischen jedem Pol des Kollektors muss annähernd der gleiche Widerstandswert messbar sein, sonst liegt ein Wicklungsschaden vor.
Bei manchen Motorserien sind zwischen Anker und Lager Unterlegscheibchen aus Metall oder Filz aufgesteckt. Der Filz macht den Motor leiser, bremst den Anker aber auch und saugt sich mitunter mit Öl voll, dann bremst er noch mehr - evtl. in Alkohol einlegen.
Grüße, Peter W.
Kohlen raus und vorderes Lagerschild (je nach Bauserie aus weißen, schwarzem oder grauem Kunststoff) vom Motorgehäuse abhebeln - auf jeder Seite befindet sich in der Mitte ein Klips. Achte auf die Magnete, bei mechanischer Überbeanspruchung können sie sich lösen oder brechen.
Stelle sicher, dass alle Anschlüsse der Ankerwicklungen in Ordnung sind. Miss auch gleich die Wicklungen durch - zwischen jedem Pol des Kollektors muss annähernd der gleiche Widerstandswert messbar sein, sonst liegt ein Wicklungsschaden vor.
Bei manchen Motorserien sind zwischen Anker und Lager Unterlegscheibchen aus Metall oder Filz aufgesteckt. Der Filz macht den Motor leiser, bremst den Anker aber auch und saugt sich mitunter mit Öl voll, dann bremst er noch mehr - evtl. in Alkohol einlegen.
Grüße, Peter W.
moin,
hier findest Du eine anleitung mit Bildern, Ich hoffe, es hilft Dir weiter.
http://www.spassbahner.com/newforum/index.php?p...ID=104079#post104079
VG Bandit
hier findest Du eine anleitung mit Bildern, Ich hoffe, es hilft Dir weiter.
http://www.spassbahner.com/newforum/index.php?p...ID=104079#post104079
VG Bandit
Hallo zusammen,
vielen Dank für die schnelle und kompetente Hilfe.
@Bandit
Danke, die Bilder hatte ich schon gefunden und mit der Anleitung den Motor einer BR 65 zerlegt.
@Alle
Ich habe mich jetzt mal drangewagt und das Vorgehen in Bildern dokumentiert.
1. Federn und Kohlen raus
2. Die Schnecken beide abziehen. ACHTUNG! beim Abziehen der Schnecken nicht am Motor festhalten. Wenn die Schnecke sehr fest sitzt, zieht Ihr die Halteplatte unkontrolliert oder das Gegenlager heraus. Außerdem besteht Gefahr, dass man die Magnete aus ihren Halterungen drückt und beschädigt. Besser die Achse mit einer kleinen Zange festhalten.
3. Jetzt kann man vorsichtig die Halteplatte hearushebeln. Auch hier den Motor nicht auf den Magnetseiten festhalten (siehe 2.). Die Platte wird eigentlich nur durch die Vorspannung der eigentlichen Motorklammer gehalten.
4. Jetzt nur noch aufpassen, dass die Scheibe und die Lagerkugel nicht unkontrolliert von der Achse rutschen.
So, geschafft. Dann den Anker drei Minuten im Ultraschall mit SR 24 durchschütteln und weg ist der Schmodder am Kollektor.
So, dann das Ganze rückwärts und die Lok schnurrt wieder einwandfrei.
Viel Erfolg beim Nachbasteln
Der ginnheimer
Die von ginnemer zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
vielen Dank für die schnelle und kompetente Hilfe.
@Bandit
Danke, die Bilder hatte ich schon gefunden und mit der Anleitung den Motor einer BR 65 zerlegt.
@Alle
Ich habe mich jetzt mal drangewagt und das Vorgehen in Bildern dokumentiert.
1. Federn und Kohlen raus
2. Die Schnecken beide abziehen. ACHTUNG! beim Abziehen der Schnecken nicht am Motor festhalten. Wenn die Schnecke sehr fest sitzt, zieht Ihr die Halteplatte unkontrolliert oder das Gegenlager heraus. Außerdem besteht Gefahr, dass man die Magnete aus ihren Halterungen drückt und beschädigt. Besser die Achse mit einer kleinen Zange festhalten.
3. Jetzt kann man vorsichtig die Halteplatte hearushebeln. Auch hier den Motor nicht auf den Magnetseiten festhalten (siehe 2.). Die Platte wird eigentlich nur durch die Vorspannung der eigentlichen Motorklammer gehalten.
4. Jetzt nur noch aufpassen, dass die Scheibe und die Lagerkugel nicht unkontrolliert von der Achse rutschen.
So, geschafft. Dann den Anker drei Minuten im Ultraschall mit SR 24 durchschütteln und weg ist der Schmodder am Kollektor.
So, dann das Ganze rückwärts und die Lok schnurrt wieder einwandfrei.
Viel Erfolg beim Nachbasteln
Der ginnheimer
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