1zu160 - Forum



Anzeige:
aat-net - amerikanische und kanadische modellbahnen

THEMA: Ultraschallreinigung

THEMA: Ultraschallreinigung
Startbeitrag
matze [Gast] - 17.02.03 22:14
Hallo,

hat jemand Erfahrung mit der Reinigung von Lok- und Wagenmodellen mit Ultraschallbädern? Ich habe das mal auf der Modellbaumesse in Dortmund gesehen, soll laut Standbetreiber sehr gut funktionieren, vor allem ohne vorher die Lok zu zerlegen. Allerdings kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass angeblich sogar der Motor in der Lok zum Reinigen verbleiben kann. Leider hatte ich an dem Tag nicht mehr viel Zeit, deshalb konnte ich nicht so genau nachfragen. Ich hoffe hier im Forum mehr darüber zu erfahren.
Danke im voraus
matze

Hallo,
ich kenne das Ultraschallreinigen vom Uhrmacher und Optiker. Eine in diesen Bereichen optimale und einfache Reinigung. Es würde angeblich preisgünstige Anlagen für Gegenstände bis ca. 20 cm Länge geben. Allerdings ist es hier wie so oft, genaues weiß man nicht.
Sollte eine zerstörungsfreie Reinigung unserer Loks, Waggonräder usw. möglich sein würde ich mir bei vernünftigem Preis so etwas zu legen. Ich könnte mir vorstellen, hier im Forum noch weitere Interessenten zu finden, sodaß auch wieder eine größere Bestellmenge ( Sammelbestellung ) für gute Preise sorgen könnte. Der Aufruf, erstens etwas bezüglich der Möglichkeiten für Ultraschallreinigung von Loks usw. in Erfahrung zu bringen und zweitens, wenn die Reinigung möglich ist, die Sammelbestellung anzuleiern ist hiermit gestellt.
Wer kennt Hersteller, Händler Prise etc.?
Wer weiß über die Nutzung bescheid?
Dies könnte eine lohnende Sache werden.
Hans-Werner
Da die Reinigung mit Flüssigkeit verbunden eher nicht so gut. Eine Uhr kann man in Alkohol ultraschallen bzw. ausblasen. Würde ich Modellen nicht antun!
Wolfgang
Die US-geräte, die die Optiker verwenden. bietet der  Conrad auch in der kleineren Form an - Preis ca. 130 Euro.
Die sind mit Edelstahlwanne ausgestattet und können damit alle Lösungsmittel verkraften - damit harmlosere Reinigungsmittel aus dem Haushalt ebenso.
Die Wanne kann man raus nehmen und damit unproblematisch die Flüssigkeit in eine Aufbeswahrung zurücknehmen.
Ob man eine ganze Lok darin versenken kann, weiß ich noch nicht.
Die Hersteller sind sicherlich des öfteren damit konfrontiert. Ich werd mal versuchen, da etwas zu erfahren.
Aber in der Elektronik werden nach dem Lötschwallbad mit US in Freon die Lötreste auch entfernt - im Tauchverfahren.
Ich hab nur bei den Sinter-Lagern Bedenken, die könnte man evt. dabei in Trockenlauflager verwandeln, da die Schmierbestandteile ausgewaschen werden. Dann quitscht es, ruckelt es oder es läuft gar nichts mehr.
Wer opfert eine Lok?
Oder können unsere mitlesenden (erfahrenen) Verkaufsstellen dazu etwas sagen?
Hallo Händler - jetzt seid ihr mal gefordert - dann meldet euch.
Servus  albi
Hallo,

das müsste dann ja so sein, wie ein Reinigungsbad: Also danach alle Lager wieder neu mit Fett bzw. Oel versorgen. Sonst sähe ich rot. Vor allen Dingen könnte ich mir vorstellen, dass das bei den Motoren Klasse wäre. Damit könnte man den feinen Kohlenabrieb entfernen, der sonst haften bleibt und nie weggeht. Aber: Da gibt es ja schliesslich Lager, die ein Motorleben lang halten soll(t)en.... wer hat Erfahrung?

Peter A.
Ich habe vor Jahren einmal eine Lok von Atlas in ein Seuthe Reinigungsbad getan. Danach lief sie nicht mehr. Das Problem hatte ich mit anderen Loks nicht. Herausgestellt hat sich dann, dass die Magnete des Motors aus irgend einem gepressten Staub bestanden. Die haben sich mit der Reinigungsflüssigkeit vollgesaugt wie ein Schwamm. Auch trockenlegen half nicht. Musste den Motor tauschen.
Also Loks in Flüssigkeit tauchen kann Böse enden.

JürgenJR
Nochmalige Aufforderung an die Endlieferanten:

Ist das kein Thema für zum Kommentieren?

Wo sind die WOBUs, KHMs und Tjissens und wer auch immer hier mitstöbert?
Hab´ ja oben schon mla kurz meine Bedenken kund getan. Für metallische Sachen wie Uhren, Airbrush bestens geeignet. Ich persönlich würde mich nicht trauen, einen komplette Lok da "einzuwerfen". In Wasser sowieso nicht und Alkohol ist mir auch nicht ganz geheuer (Bedruckungen). Woraus die Reinigunsbäder speziell bestehen weiß ich nicht, zum Probieren sind mir Modelle zu Schade. Insofern man einen Getriebblock ausbauen kann, bzw. dessen Einzelteile, das ja! Bei Conrad kostet das Gerät mit 100 W und "Badabmessungen" 210 x 120 x 70 mm kostet ca. 255 €, mit Langzeitgarantie ca. 280 €. Vielleicht auch was für Clubs oder Vereine als Gemeinsamanschaffung!
Wolfgang


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;