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THEMA: Wagenbeleuchtung?

THEMA: Wagenbeleuchtung?
Startbeitrag
JRaeck - 27.04.04 16:42
Hi,

ich habe einen GFN 8301 Anhänger mit eingebauter (Schluss-) Beleuchtung.
Siehe http://www.raeck.info/moba/gfn8301.jpg

Die eingebaute Glühbirne flackert aber sehr stark, wenn der Wagon rollt.
Nun ist meine Frage, ob ich wie beim Analogbetrieb einfach einen Kodensator oder sogar einen Gold Cap schalten kann oder ob sowas die DCC-Lokdecoder stört?

JRaeck
http://moba.raeck.info/

Ein Kondensator paralell zum Gleis wirkt sich für das Digitalsystem wie ein Kurzschluss aus .
Je nach grösse des Kondensator (Kapazität )bzw des Widerstandes zum Gleis
(Widerstand der Schleifer/Räder )
kommt es zu  Störungen für alle Teilnemer auf dem Gleis bis hin zu Stillstand .
Die Probleme können auch intermittierend auftreten(z.B Lok reagiert nicht)
Sie können allerdings eine Diode und einen Widerstand in Reihe zur Lampe setzen,wo dann parallel zur Lampe ein Kondensator installiert wird.
Allerdings bestimmt der Widerstand dann die Belastung des Digitalsystems
und die Versorgungsspannung der Lampe wird kleiner (da Widerstand in Reihe)sprich sie wird dunkler .
Mal als elktronischer Laie gesprochen: Ein Kondensator hat bei Analogbetrieb ja ein ganz anderes Verhalten (eine Art Speicher) als bei der Wechselspannung (ein Widerstand), die ja im Digitalbetrieb angelegt wird. Aus diesem Grunde sind ja auch die Entstörkondensatoren in vielen Standardanschlussgleisen für Digitalbetrieb nicht geeignet.

Jetzt meine Frage dazu: Sind die einschlägigen Standard-Innenbeleuchtungen von GFN, Trix und Arnold überhaupt prinzipiell für Digitalbetrieb geeignet, oder müssen die modifiziert werden?
Wie sieht es mit der Leistung des Digitalboosters aus? Reicht der für die vielen beleuchteten Wagen aus?

Gruß
Dieter
Ja die Stromabnahme beim 8301 ist sehr schlecht.

Mit einem Kondensator (Elko!) direkt parallel zum Gleis gehts natürlich nicht. Es muss eine Diode, besser ein Brückengleichrichter, davor. Gold-Cap ist ein Problem wegen der geringen Nennspannung, da muss man dann wieder Energie an einem Spannungsregler verbraten.

Also am einfachsten: Radschleifer -> Brückengleichrichter -> Elko -> Lampe.

Grüße, Peter W.
Warum nicht LED? Beide in Reihe, sonst wie Peter geschrieben hat. Da hat ein kleiner Elko eine hohe Speicherzeit bezogen auf die beiden LEDs und bei Digital hast Du eh genug Spannung am Gleis, der Rest geht über R und C. Beste Grüße Thomas
Ja, das mit den LEDs habe ich mir auch schon überlegt. Es ging mir hier auch eher um mögliche Störungen.
Klar, das mit dem Gleichrichter... manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht *g*
Herzlichen Dank...

JRaeck
http://moba.raeck.info/
ich will dich ja nicht fuer dumm hinstellen, aber wie bereits von dir erwaehnt: manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht *g*...
ich hatte auch probleme mit dem 8301 und dem geflacker. ich habe die kontakte etwas hochgebogen und mitt einem wattestaebchen und alkohol die kontaktflaechen gereinigt und seit dem laeuft er tadellos ohne flackern.
wenn du das aber schon gemacht und probiert hast, dann vergiss diesen eintrag.
gruss sandra


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